Zieht Bitcoin sich zurück? Bleibt mehr Zeit zur Akkumulation vor dem Bull-Run?

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Die wichtigsten Indikatoren blinken derzeit eher pessimistisch für Bitcoin. Während Bitcoin sich in diesem Monat an seinen Gewinnen festgehalten hat, ist ein Durchbruch nach oben nicht in Sicht – kurzfristig könnte der einzige Weg für BTC wieder nach unten sein, zumindest nach Ansicht einiger Analysten.

Hauptwiderstand bei 50 Woche MA

Laut den Charts von TradingView handelt Bitcoin bei 5.500 $, enthält aber auch die Bitfinex-Prämie. Andernorts befinden sich die BTC-Preise näher um 5.250 $, wo sie seit dem Tether-Verwirrspiel Ende letzter Woche liegen. Seit Beginn der April-Rallye hat Bitcoin am 24. April ein Rekord-Hoch von 5.650 $ erreicht, ist aber in den letzten Tagen wieder zurückgegangen.

Sieht man sich die längerfristigen Wochencharts an, so wird klar, dass es auf dem aktuellen Niveau – wo der 50-Wochen-Durchschnitt liegt – massiven Widerstand gibt. Dieser Langfristindikator diente zuvor Mitte letzten Jahres als Widerstand und lag über dem Preisniveau für den gesamten Bärenmarkt. Der Ausbruch darüber würde einen großen Aufwärtstrend signalisieren – allerdings sind die meisten der Meinung, dass alles nochmal ordentlich in den Keller geht, bevor eine ernsthafte Trendumkehr gemessen werden kann.

Das „goldene Kreuz“ auf dem Tages-Chart ereignete sich ebenfalls am 24., muss aber noch vollständig bestätigt werden: Der Aufwärtstrend bei Bitcoin hat sich noch nicht fortgesetzt, BTC bewegt sich in einem Seitwärtskanal. Auf dem anderen Ende des Spektrums ist der 200-Tage-Durchschnitt, der wahrscheinlich als Unterstützung dienen wird, wenn Bitcoin zurückfällt. Dieser liegt derzeit in der Größenordnung um 4.500 $.

Andere Signale wie der GTI Vera Convergence Divergence Divergence Indikator von Bloomberg haben sich ebenfalls gerade rückläufig entwickelt und zeigen den ersten „Verkaufen“-Call seit Mitte März. Mehrere Branchenbeobachter geben dem Bitfinex Tether-Fiasko die Schuld für das Ende der Dynamik und der aktuellen Bitcoin-Rallye. Analysten auf Twitter haben diese Stimmung mit weiteren Prognosen geteilt, von denen einige einen Rückgang auf 4.000 Dollar vermuten.

Ein Rückzug ist womöglich nicht das Schlimmste – viele befinden sich in den Startlöchern, um mehr Satoshis zu einem niedrigeren Preis anzusammeln. Die nächste Akkumulations-Phase wird genau der Katalysator sein, der die nächste Rallye antreibt, bei der diese großen Widerstandswerte voraussichtlich gebrochen werden.

Einige bleiben optimistisch

Nicht jeder teilt diesen Pessimismus, einige sehen Raum für mehr Aufwärtsdynamik. Oder wie es der Krypto-Analyst mit dem Spitznamen „Bleeding Crypto“ formuliert:

„Es gibt eine 30 Millionen Dollar Mauer direkt über dem aktuellen BTC-Preis. Wird dies als Treibstoff für einen weiteren Aufstieg dienen, wie es in der Vergangenheit der Fall war, oder wird es eine Widerstandswand für die aktuelle PA geben? Wir werden abwarten müssen. Ich stimme für AUFWÄRTS! Nur die Zeit wird es zeigen. #Geduld“

So oder so sieht es für Bitcoin nicht schlecht aus – unabhängig davon, wo die Märkte als nächstes hingehen. Ein Rückzug bedeutet mehr Ansammlung zu besseren Preisen, und ein Schwung nach oben wird den gesamten Markt wieder nach oben ziehen.

Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: newsbtc

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Studie: Markt für Mining-Hardware wird bis 2023 jährlich um 10% wachsen

Der Markt für Mining-Hardware wird bis 2023 stetig wachsen, wie eine neue Studie des Marktforschungsinstitutes Reportlinker am 29. April ergeben hat.

Laut Studie soll die für das Mining von Kryptowährungen benötigte Hardware bis 2023 mindestens ein jährliches Umsatzwachstum von über 10% verzeichnen. Dies ist hauptsächlich auf die steigende Anzahl der angebotenen Produkte zurückzuführen.

Wie es weiter heißt, ist hierfür wiederum die weltweit zunehmende Nachfrage nach Kryptowährungs-spezifischer Hardware verantwortlich. Dabei stehen besonders Geräte mit FPGA und ASIC Technologien im Vordergrund, da diese speziell auf Mining ausgelegt sind.

Die hohen Betriebskosten im Mining sorgen für eine abnehmende Rentabilität der Branche, werden auch für den Hardware-Markt zu einer Herausforderung, da viele Krypto-Startups ihre Geschäfte gänzlich einstellen müssen, was die Nachfrage folglich schmälert.

Der Crash der Kryptomärkte im Jahr 2018 hat sowohl die Krypto-Miner als auch die Hardwarehersteller bedeutsam getroffen. So sprach der Grafikkartenhersteller Nvidia in seinem Geschäftsbericht für das Q3 2018 gar von einem „Krypto-Kater“, der durch die geringere Nachfrage aus dem Mining-Bereich ausgelöst wurde.

Der Krypto-Dienstleister Coinhive musste im Februar seine Pforten schließen, da das Unternehmen wirtschaftlich nicht mehr tragbar war. Nach einer Hardfork der Kryptowährung Monero hatte das Unternehmen 50% an Hashrate verloren, weshalb ab dem 8. März 2019 der Geschäftsbetrieb eingestellt wurde.

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Anwältin bestätigt: Stablecoin Tether lediglich durch Teilreserve von 74% abgedeckt

Das Unternehmen hinter dem US-Dollar Stablecoin Tether (USDT) kann mit seinem Vermögen lediglich drei Viertel der momentanen Umlaufmenge abdecken, wie die Anwälte der Firma am 30. April offiziell bestätigt haben.

Im Zuge eines andauernden Rechtsstreits, der von der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft angeschoben wurde, hat Anwältin Zoe Phillips von der Kanzlei Morgan Lewis bekanntgegeben, dass 74% von Tether durch entsprechende Reserven in US-Dollar abgesichert sind.

Damit ist klar, dass das Unternehmen seine eigenen Versprechen nicht einhalten kann, die Geschäftsführung von Tether hatte zuvor wiederholt behauptet, dass jeder einzelne USDT-Token vollständig durch eine Fiat-Währung abgedeckt ist. Ein Auszug aus den Bankunterlagen der Firma hatte noch im vergangenen Dezember vermuten lassen, dass die Behauptungen wahr sind.

„Wir können bestätigen, dass die Reserven von Tether, in Form von Bargeld oder Bargeld-ähnlichen Vermögenswerten (Forderungen ausgenommen), ungefähr 74% der im Umlauf befindlichen Menge ausmachen“, wie Phillips nun allerdings schreibt.

Der oben genannte Rechtsstreit, in dem sich das Unternehmen befindet, wurde durch Gerüchte um die Kryptobörse Bitfinex ausgelöst. Da die Kryptobörse denselben Geschäftsführer wie Tether hat, kamen Stimmen auf, die nahelegten, dass die Handelsplattform auf Gelder des Stablecoins zurückgreifen würde, um damit die heftigen Verluste aus dem Vorjahr zu kompensieren.

Sowohl Bitfinex als auch Tether bemühen sich intensiv, derartige Anschuldigungen zurückzuweisen. Beide Unternehmen waren zuvor schon ob ihrer mangelnden Transparenz in die Kritik geraten.

So hieß es zuletzt gar, dass Bitfinex insolvent sei, was von offizieller Seite jedoch bestritten wird.

Anwältin Phillips bewertet die Abdeckung von Tether nicht als problematisch, allerdings ist ihre Wortwahl gegensätzlich zu den vorherigen Aussagen des Unternehmens, dass sich selbst als Antithese zu sogenannten Teilreserve-Systemen positioniert hatte.

„Diese Form der Teilreserve ist auch bei den meisten Banken üblich. Es gibt keine Bank, die mehr als einen Bruchteil der eingelagerten Sparvermögen in Bargeld abgedeckt hat“, wie Phillips dahingehend erklärt. Und weiter:

„Der Markt hat immer noch vollstes Vertrauen in Tether, was daran zu erkennen ist, dass der momentane Kurswert nur knapp unter 1 US-Dollar liegt und das trotz der fälschlichen Anschuldigungen durch die Generalstaatsanwaltschaft. Alle Behauptungen, dass Tether-Anleger einer mangelnden Liquidität ausgesetzt sind, sind pure Spekulation.“

Laut einer Versicherung an Eides statt, die von Stuart Hoegner, dem Rechtsberater von Bitfinex und Tether, abgegeben wurde, ist der Wert von 74% wahrheitsgemäß.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, überlegt Bitfinex ein sogenanntes Initial Exchange Offering (IEO) abzuhalten, um neues Investitionskapital einzusammeln.

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Britische Zentralbank: „Kryptowährungen taugen nicht als Wertaufbewahrungsmittel“

Dave Ramsden, der stellvertretende Gouverneur der britischen Zentralbank, meint, dass Krypto-Vermögenswerte eine zu hohe Volatilität aufweisen, um als Wertaufbewahrungsmittel zu taugen. Die entsprechenden Äußerungen machte Ramsden am 30. April in einem Interview mit CNBC.

Laut Ramsden ist der finanzpolitische Ausschuss (FPC) der Bank of England (BOE) schon vor einem Jahr zu dem Schluss gekommen, dass Kryptowährungen eine zu hohe Volatilität haben, um einen stabilen Wert garantieren zu können. Gleichsam befindet der FPC, dass Kryptowährungen auch als Zahlungsmittel ungeeignet sind, da die Transaktionskosten schlichtweg zu hoch sind.

Demnach hat sich der FPC entschieden, Krypto-Vermögenswerte nicht als Währungen einzustufen, da sie die grundlegenden Kriterien nicht erfüllen. Darüber hinaus sieht der Ausschuss auch keine Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems, da die Kryptomärkte immer noch vergleichsweise klein sind. Wie Ramsden im Interview anmerkt, ist die Einordnung des FPC offiziell weiterhin gültig.

Im Januar hatte Huw van Steenis, der leitende Berater des Gouverneurs der britischen Zentralbank, seinerseits in einem Interview gesagt, dass Kryptowährungen die grundlegenden Anforderungen an ein Finanzmittel nicht erreichen.

Eine Twitter-Umfrage der Bank of England zeigte allerdings, dass die Öffentlichkeit scheinbar eine etwas andere Wahrnehmung hat, so gaben 70% der Teilnehmer an, dass sie zu Weihnachten am liebsten digitales Geld geschenkt bekommen wollen.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hat, sind Kryptowährungen auch in der britischen Privatwirtschaft auf dem Vormarsch, so akzeptiert das Unternehmen Corporate Traveller, der größte Reisveranstalter Großbritanniens, seit kurzem Bitcoin (BTC) als Zahlungsmittel.

Einige Zentralbanken sind ebenfalls an der Kryptobranche interessiert, so haben die Zentralbanken von Afghanistan und Tunesien kürzlich bekanntgegeben, dass sie Anleihen auf Basis von Bitcoin emittieren wollen.

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Ehemaliger Top-Manager von JPMorgan Chase wird CEO von Blockchain-Handelsplattform

Tradewind, eine auf Blockchain basierende Handelsplattform für Edelmetalle, hat einen ehemaligen Top-Manager von JPMorgan Chase als neuen Geschäftsführer installiert, wie das Unternehmen am 30. April in einer Pressemitteilung bekanntgegeben hat.

Michael Albanese, der bei der Bank zuletzt als Leiter für die Verwaltung von Kreditsicherheiten sowie als Leiter für die Abwicklung von Wertpapieren tätig war, wird mit sofortiger Wirkung zum neuen Geschäftsführer von Tradewind ernannt.

Im Zuge dessen wird Albanese für den Handel von Edelmetallen zuständig sein, der das Kerngeschäft des Unternehmens darstellt. Hierbei wird mittlerweile die Blockchain-Technologie eingesetzt, um Verwahrung, Handel und Abwicklung effizienter zu gestalten.

„Michael ist eine Führungskraft mit bedeutender Erfahrung was die Zusammenarbeit mit Großkunden, die Gestaltung rentabler Produkte, den Ausbau des operativen Geschäfts und die Schaffung von Mehrwert für Aktionäre angeht“, wie Blake Darcy, der Vorsitzende von Tradewind, die Personalentscheidung in der Pressemitteilung kommentiert. Und weiter:

„Der Aufsichtsrat und ich sind überzeugt davon, dass er die richtige Person ist, um Tradewind unserem Ziel näher zu bringen, einen effizienten, transparenten, sicheren und kostenoptimierten Handelsmarkt für Edelmetalle zu schaffen.“

Wie Cointelegraph schon mehrfach berichtet hat, erfreuen sich Blockchain und Kryptowährungen zunehmender Beliebtheit im Edelmetallhandel.

So hat die Treuhandgesellschaft Paxos beispielsweise vergangenen Monat angekündigt, dass sie noch vor Ende des Jahres eine Gold-basierte Kryptowährung auf den Markt bringen will.

Auch der ehemalige Arbeitgeber von Albanese scheint gefallen an der Blockchain zu finden, so hat Pang Huadong, ein weiterer ehemaliger Top-Manager der Bank, zuletzt gesagt, dass er in der Technologie das Potenzial sieht, eine erneute Finanzkrise vermeiden zu können.

Ähnlich optimistisch gibt sich der neue Geschäftsführer von Tradewind, der in der heutigen Pressemitteilung zu dem Schluss kommt: „Ein intelligenter Einsatz von Technologie kann für alle Teilnehmer des Ökosystems von Vorteil sein.“

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Facebook-Veteranen bringen ETH-basierte App für digitale Sammlerstücke auf den Markt

Ein New Yorker Startup, das von einer Gruppe von Facebook-Veteranen gegründet wurde, hat eine mit Ether (ETH) funktionierende mobile Social-App auf den Markt gebracht, die die Erstellung von und den Handel mit einzigartigen digitalen Sammlerstücken unterstützt. Das wurde in einer Pressemitteilung am 30. April bekanntgegeben, die Cointelegraph vorliegt.

Das Startup namens „Editional“ soll sich eine Seed-Finanzierung in Höhe von umgerechnet rund 1,3 Mio. Euro gesichert haben. Unterstützung bekam es dabei von hochkarätigen Krypto-Investoren, wie etwa ConsenSys Ventures, Digital Currency Group und CoinFund, so die Pressemitteilung.

Die verbraucherfreundliche Blockchain-App Editional – die am 30. April im iTunes Store für iOS-Geräte verfügbar sein soll – gibt Nutzern die Möglichkeit, ihre digitale Kunst oder ihre Designs direkt über ihr Handy hochzuladen und als einzigartiges Sammlerstück in der Community zu präsentieren.

Die Schöpfer können dabei eine bestimmte Anzahl von Editionen ihrer Werke herausgeben und als sammelbare, nicht-fungible Token monetarisieren. Diese können dann von Online-Sammlern auf offenen digitalen Marktplätzen, wie der dezentralen Blockchain-Anwendung OpenSea, in der Editional integriert ist, gehandelt werden.

Die Pressemitteilung betont, wie nützlich die Blockchain-Technologie für die Erstellung von und den Handel mit einzigartigen Sammlerstücken sei. Dabei heißt es:

„Mit der Blockchain-Verifizierung wird jedes Werk wirklich einzigartig, mit eingebettetem, nachweisbarem Eigentums- und Transaktionsverlauf. Außerdem werden damit Betrug und unerlaubte Kopien sowie der Weiterverkauf von einzigartigen Werken verhindert.“

Die App rückt auch die sozialen Aspekte des künstlerischen Schaffens, den Verkauf und das Sammeln in den Fokus. Außerdem bietet sie einen Chat und eine Following-Funktion für Schöpfer, womit eine Online-Community geschaffen werden soll.

Im Herbst 2018 veröffentlichte Cointelegraph einen „Erklärt“-Artikel, der die konzeptionelle und technische Unterscheidung zwischen nicht fungiblen Token und anderen Krypto-Vermögenswerten umreißt.

Wie Cointelegraph in einer Analyse berichtete, hat sich die Haltung von Facebook gegenüber Krypto im Laufe des Jahres 2018 bedeutend geändert. Nachdem der Social-Network-Riese einst Kryptowährungs-Werbeanzeigen verboten hatte, erwägt er mutmaßlich nun, einen eigenen, an Fiat gekoppelten Stablecoin für die Benutzer seiner Messaging-Dienste WhatsApp, Messenger und Instagram herauszubringen.

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Kryptobörse ErisX eröffnet Spotmarkt für Kryptowährungen

Die in Chicago ansässige Börse ErisX hat nun den offiziellen Start ihres Spotmarkts für Kryptowährungen bekanntgegeben, wie aus einem Twitter-Eintrag vom 30. April hervorgeht.

Mit dem neuen Spotmarkt macht die ErisX den ersten Schritt, um eine ganzheitliche Handelsplattform zu schaffen, auf der sowohl Kassageschäfte als auch Termingeschäfte (wie zum Beispiel Futures) abgewickelt werden können.

Im Anschluss an die Ankündigung hat die ErisX den Handel von Krypto-Währungspaaren aufgenommen, die mit dem US-Dollar gebildet werden, darunter Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC), wie Coindesk berichtet.

Wie Coindesk des Weiteren angibt, steht die ErisX schon mit mehreren Firmen in Verhandlung, die die die Handelsplattform nutzen wollen, allerdings werden keine konkreten Namen verraten.

Cointelegraph hatte zuvor berichtet, dass die ErisX den Start ihres Spotmarktes für den 24. April anvisiert hatte, zum damaligen Zeitpunkt waren bekannte Handelsfirmen wie der Broker TD Ameritrade in erste Tests der Plattform involviert.

Die jetzige Eröffnung des Spotmarktes ist durch eine dritte Finanzierungsrunde begünstigt, die vor kurzem abgehalten wurde, daran hatten sich auch große Investoren wie Fidelity Investments oder Nasdaq Ventures beteiligt.  

Nun wartet die ErisX auf eine Freigabe durch die amerikanische Aufsichtsbehörde für Future- und Optionsmärkte (CFTC), um anschließend Termingeschäfte ins Angebot nehmen zu können, außerdem soll auch das sogenannte Clearing durchgeführt werden.

Gestern hat die Bakkt, eine ähnliche Handelsplattform, die der Intercontinental Exchange angehört, ihrerseits bekanntgegeben, dass sie einen Depot-Service für Kryptowährungen aufgekauft hat.

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Microsoft-Hack führt zu Bitcoin-Diebstahl

Eine Reihe von Microsoft-Konten sind bereits Mitte April ins Visier von Hackern gekommen. Anders als ursprünglich angenommen, konnten Hacker nicht nur Outlook-Metadaten anzapfen, sondern auch Inhalte von E-Mails abgreifen. Das Ganze nahm seinen Anfang, als ein Hacker Login-Daten eines Microsoft Support Account habhaft werden konnte. Von diesem hatten die Hacker sodann Zugang zu einer Reihe von Outlook-, Hotmail- bzw. MSN-Accounts.

Wie das IT-Medium Motherboard berichtet, könnten es die Hacker dabei explizit auf Krypto-Investoren abgesehen haben. Denn in mindestens zwei Fällen erleichterten die Angreifer ihre Opfer um die auf Exchanges eingelagerten Krypto-Fonds.

Mindest 1 BTC entwendet

Jevon Ritmeester ist eines der Opfer. Im Online-Forum Tweakers beschreibt der Niederländer die Vorgänge. Demnach hätten die Angreifer die automatische Weiterleitung von E-Mails mit Krypto-Bezug veranlasst. Wenn eine eingehende Mail etwa den Schlüsselbegriff Kraken enthielt, wurde sie automatisch an ein Gmail-Konto ([email protected], der Name spricht Bände) verschickt, das mutmaßlich den Hackern zuzuordnen ist. Die Hacker mussten sodann nur noch vortäuschen, das Passwort zu Kraken „vergessen“ zu haben und konnten sich so die Login-Daten zukommen lassen.

Auf die 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) verzichtete Ritmeester eigenen Angaben zufolge aufgrund des vermeintlich sicheren Passworts, mit dem er seinen Kraken-Account schützte. Dass Hacker Zugang zu seinem Microsoft-Konto erhalten könnten, war demnach nicht Teil der Gleichung.

In dem Blog-Beitrag spricht Ritmeester ferner von einem Inside-Job: „Leider hatte ich für Kraken keine 2FA aktiviert, weil ich davon ausging, dass […] das Passwort sicher genug war. Ich denke immer noch, dass das der Fall ist, aber dieser Microsoft Leak kam von innen“, heißt es in dem Beitrag.

Eine Presseanfrage seitens BTC-ECHO blieb bisher unbeantwortet.

Durch die Kompromittierung gelang es den Hackern, Zugang zu Ritmeesters Kraken-Konto zu erhalten, das Passwort zu ändern und 1,05 BTC abzuheben.

Ritmeester nicht das einzige Opfer

Im Reddit-Kanal r/microsoft mehren sich derweil die Berichte über ähnliche Vorgänge. So schreibt User shinratechlabs, er habe „25.000 in Kryptowährungen verloren“. Ob es dabei um 25.000 US-Dollar geht und welche Coins die Hacker entwendeten, ist nicht bekannt.

Auch in diesem Fall hatten die Angreifer lediglich Zugang zum Mail-Konto des Betroffenen. Wie bei Ritmeester hat dies aber ausgereicht, um ihn seiner Einlagen zu berauben.

Die Vorgänge zeigen abermals, wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang mit dem eigenen Krypto-Besitz ist. Wer seine Einlagen nicht auf eine Cold Wallet schieben möchte, dem sei zumindest angeraten, die 2FA zu aktivieren.

Für diese Erkenntnis zahlte Ritmeester Lehrgeld in Höhe von über 5.000 US-Dollar:

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Es war eine teure, aber wichtige Lektion: Trotz guter Passwörter ist die 2FA der einzige Weg, um deine Accounts vernünftig abzusichern.

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Morgan Creek Digital Assets investiert in Kryptodaten-Firma

Digital Assets Data, ein auf Krypto ausgerichtetes Fintech- und Datenunternehmen, wurde mit einer Finanzierung in Höhe von umgerechnet rund 5,4 Mio. Euro von Brancheninvestoren gegründet. Investoren waren unter anderem Digital Currency Group und Morgan Creek Digital Assets.

Mit der Finanzierung kann das Unternehmen eine neue Kryptodatenplattform auf Institutsniveau aufbauen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die Cointelegraph am 30. April vorliegt.

Mike Alfred, der Mitbegründer und CEO von Digital Assets Data, war zuvor Mitbegründer und CEO von Brightscope, einem Finanzinformationsunternehmen, das Daten und Ranking-Dienstleistungen für große Vermögensverwalter, wie etwa Black Rock, JPMorgan, Goldman Sachs und Fidelity anbot, so die Pressemitteilung.

Neben der Digital Currency Group und Morgan Creek Digital Assets wurden die 5,4 Mio. Euro für Digital Assets Data Berichten zufolge unter anderem mit Hilfe von Distributed Global, Galaxy Digital, CMT Digital und dem CEO von Ritholtz Wealth Management Joshua Brown aufgebracht.

Laut der Pressemitteilung soll die geplante Kryptodatenplattform des Unternehmens einer vielen Kunden, darunter Krypto-Hedgefonds, Family Offices und Vermögensverwaltungsforschungsfirmen, Informationen und Einblicke in den Bereich der digitalen Vermögenswerte auf institutioneller Ebene bieten.

Die Plattform, die Berichten zufolge im März dieses Jahres ihren Betrieb aufnahm, „hilft Kunden, mehr über den Bereich der digitalen Vermögenswerte zu erfahren und jedes Modell, jede Analyse, Heuristik oder jedes Signal als Code zu erstellen“, so die Pressemitteilung.

In seiner Erklärung hat Mike Alfreds dargelegt, dass bei dem Angebot On-Chain-, Markt- und Referenzdaten für Kunden in einer vollständig gehosteten Cloud-Umgebung angeboten würden.

Wie bereits berichtet hat die Digital Currency Group, angeführt von dem bekannten Kryptowährungs-Fürsprecher Barry Silbert, bisher fast 130 Investitionen in der Branche gemacht. Darunter seien der Pressemitteilung zufolge auch viele renommierte Unternehmen, wie etwa Coinbase, Circle und Ripple.

Im Februar dieses Jahres sicherte sich Morgan Creek Digital Kapital in Höhe von umgerechnet rund 35,7 Mio. Euro von Investoren. Darunter waren auch zwei große US-Pensionsfonds. Das Geld soll dem neuen Risikokapitalfonds namens Morgan Creek Blockchain Opportunities Fund zugute kommen.

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Nasdaq Global Data Service fügt XRP-Index von Brave New Coin hinzu

Die weltweit größte Aktenbörse Nasdaq gab bekannt, dass sie den XRP Liquid Index (XRRLX) in ihren globalen Datenservice aufgenommen habe. Dieser sei ein neuer XRP-Index. Das geht aus einem Beitrag auf der Webseite vom 29. April hervor.

Der Ankündigung zufolge kam es im Rahmen der Partnerschaft für Datenverbreitung zwischen Nasdaq und dem Kryptoanalyse-Unternehmen Brave New Coin. Das Unternehmen will Berichten zufolge seine Echtzeit-Informationen zum XRP-Indexniveau an den Nasdaq Global Index Data Service SM (GIDS) senden. In einer weiteren Ankündigung erklärte Brave New Coin:

„Der XRPLX bezieht Daten nur von den liquidesten Börsen nach Volumen und Orderbuchtiefe […]. Zu den aktuellen Börsen, die im XRPLX enthalten sind, gehören etwa Bitfinex, Bitstamp, Poloniex und Kraken. Coinbase soll bei der nächsten Überprüfung ebenfalls mit hinein genommen werden. ”

Laut der Webseite ist GIDS ein Dienst, der Echtzeitwerte für seine Indizes und gelisteten ETPs bereitstellen soll, während Nasdaq auch Gewichtungen und Komponenteninformationen, Kapitalmaßnahmen und weitere zusätzliche Daten zusammenstellt und liefert.

Im Februar hatte Nasdaq bereits den Bitcoin Liquid Index (BLX) und Ethereum Liquid Index (ELX) von Brave New Coin gelistet.

Wie Cointelegraph im März berichtete, kündigte CoinMarketCap an, dass die Plattform zwei Kryptowährung-Benchmark-Indizes auf den Nasdaq Global Index Data Service, Bloomberg Terminal, Thomson Reuters Eikon und Börse Stuttgart bringen würde.

Kürzlich berichtete Cointelegraph auch, dass Nasdaq angeblich den Handel mit einem Bitcoin-(BTC)-basierten Produkt testet, wie aus einem Tweet von einem Analysten des quantitativen Handelsanalysedienstes StrongMarket hervorging.

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