China Krypto-Ranking: Bitcoin schiebt sich auf Platz 11, EOS weiterhin an der Spitze

Im jüngsten Ranking des chinesischen Zentrums zur Förderung von Informationstechnologie (CCID) landet Bitcoin (BTC) unter 37 Kryptowährungen auf Platz 11, während EOS (EOS) sich weiterhin an der Spitze behaupten kann. Das Ranking wurde am 31. Juli von Forex Crunch im Westen veröffentlicht.

Das CCID, ein Forschungsinstitut, das dem chinesischen Ministerium für Informationstechnologie untersteht, bringt monatlich ihr Krypto-Ranking heraus, das von besonderer Wichtigkeit ist, da es durch seine Regierungszugehörigkeit nahelegt, wie Peking die jeweiligen Kryptowährungen sieht. Dabei werden 37 Kryptowährungen unter drei hauptsächlichen Aspekten betrachtet, dies sind: Technologie, Anwendung und Innovation.

EOS ist dabei mit 153,1 Punkten erneut der Spitzenreiter, dicht gefolgt von Ether (ETH), die mit 148,6 Punkten auf Platz 2 liegt. Tron (TRX) kann sich derweil die Bronzemedaille sichern. Auf Platz 4 und 5 landen wiederum NULS (NULS) und die GXchain.

Bitcoin konnte hingegen nur 103 Punkte einfahren, was lediglich für den elften Platz reicht, allerdings entspricht dies seit März trotzdem einer Steigerung von vier Plätzen. Im Februar konnte sich der eigentliche Marktführer schon von 15 auf 13 vorarbeiten, woraufhin es im anschließenden Ranking zurück auf 15 ging.

EOS ist unterdessen der alleinige Rekordhalter im CCID-Ranking und das, obwohl die Blockchain in der Krypto-Community wiederholt für ihre mangelnde Dezentralität gerügt wird. Allerdings könnte diese Eigenschaft wiederum für die chinesische Regierung umso interessanter sein.

Wie zuvor berichtet, würden 83% der amerikanischen Investoren eine Investition in Bitcoin wagen, da die Kryptowährung sich immer mehr als legitimes Anlageprodukt behaupten kann. In der dazugehörigen Studie heißt es:

„Bitcoin hat sich mittlerweile auch auf den Mainstream ausgeweitet, kluge Anleger bemerken langsam, dass Bitcoin einzigartige Eigenschaften hat, die sie dazu bringen, ihre klassische Diversifikationsstrategie zu überdenken.“

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Britische Finanzmarktaufsicht sieht sich nicht für Bitcoin und Ether zuständig

Die britische Finanzmarktaufsicht FCA weist in ihrer neuen Richtlinie für Krypto-Vermögenswerte eine Beaufsichtigung von Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) zurück.

Am heutigen 31. Juli hat die FCA ein offizielles Dokument unter dem Namen „PS19/22: Richtlinie für Kryto-Vermögenswerte“ vorgelegt, in dem die Behörde ihre zukünftige Handhabung von Kryptowährungen regelt. Das Dokument war schon im Januar 2019 in einer vorläufigen Version herausgegeben worden und soll in Großbritannien für eine verbesserte rechtliche Klarheit hinsichtlich der Kryptobranche sorgen.

Die FCA bezeichnet Kryptowährungen nach dem Konzept von Bitcoin und Ether darin als „Zahlungs-Tokens“, deren primäre Funktion es sei „als Zahlungsmittel zu dienen“. Gleichsam wären solche Tokens dezentral konzipiert und würden dementsprechenden keiner zentralen Organisation (wie zum Beispiel einem Unternehmen) angehören. Daraus schlussfolgert die Behörde, dass sie für die Beaufsichtigung dieser Art von Kryptowährungen nicht zuständig ist.

Wertpapier-Tokens und E-Geld fallen in Zuständigkeitsbereich

Allerdings definiert die FCA in besagtem Dokument noch zwei weitere Formen der Kryptowährungen, die jeweils als „Nutzugs-Tokens“ und „Wertpapier-Tokens“ bezeichnet werden. In bestimmten Fällen würden diese wiederum in den Zuständigkeitsbereich der Behörde fallen.

Da „Wertpapier-Tokens” mehr oder weniger eine digitale Repräsentation eines Wertpapiers sind, mit denen die üblichen Rechte und Pflichten von Wertpapierbesitzern einhergehen, fallen diese, genau wie Aktien und ähnliche Finanzprodukte, unter die Beaufsichtigung der FCA. Die „Nutzungs-Tokens“ unterstehen hingegen nur der Beaufsichtigung der Behörde, wenn sie im jeweiligen Fall als Elektronisches Geld klassifiziert werden können.

In diesem Zusammenhang weist die FCA auch darauf hin, dass Stablecoins ggf. auch in die Zuständigkeit der Behörde fallen, allerdings nur, wenn sie entweder den Definitionen von E-Geld oder Wertpapier-Tokens entsprechen.

 Anfang des Monats hatte Cointelegraph berichtet, dass die FCA scheinbar ein Verbot für den Handel von Krypto-Derivaten (wie zum Beispiel Bitcoin-Futures) plant.

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China veröffentlicht Krypto-Rankings – EOS führt weiterhin die Spitze an, Bitcoin auf Platz 11

Vor kurzem hat Chinas Zentrum für Information und Industry Development das Ranking der Kryptowährungen bekannt gegeben, EOS führt diese Liste weiterhin an.

EOS führt weiterhin Chinas Topliste der Kryptowährungen an

Chinas Zentrum für Information und Industry Development (CCID) hat vor kurzem die Top 13 des Global Public Blockchain Technology Assement Index bekannt gegeben, der 37 Kryptowährungen enthält.

Der Bewertungsindex analysiert die verschiedenen öffentlichen Blockchains, die von verschiedenen Kryptowährungen betrieben werden und baut darauf eine Rangliste, die in drei Bereiche aufgeteilt ist: Basistechnologie, Akzeptanz und Kreativität. Mit der zwölften Ausgabe, die im Mai herauskam, belegte EOS erneut den Spitzenplatz.

Der Bitcoin, der nach dem Preis und der Marktkapitalisierung den Spitzenplatz bei den Kryptowährungen einnimmt, liegt bei dieser Listung weit hinter vielen Altcoins. Obwohl der Bitcoin in der Kategorie Kreativität EOS eingeholt halt, gelang es dem BTC nicht, sich einen Platz unter den Top 10 zu sichern. Allerdings hat es Bitcoin einen Platz nach oben geschafft und Stellar hinter sich gelassen.

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Für den Teilindex der Basistechnologie, die 65 Prozent des Gesamtindex ausmacht und die darauf ausgerichtet ist, die Funktion, Leistung, Sicherheit und Dezentralisierung der technischen Auswirkungen der Blockchain jeder Kryptowährung gründlich zu analysieren, belegte Ethereum den zweiten Platz.

In der Kategorie Anwendbarkeit, der 20 Prozent des Gesamtindex ausmacht und die Anwendung, Implementierung und Entwicklungsunterstützung der Wallet berücksichtigt und daraufhin auch die reale Anwendung analysiert, hat Ethereum den höchsten Rang erreicht.

Kreativität oder Innovation, der letzte Teilindex, macht 5 Prozent des Gesamtindex aus und berücksichtigt die Entwicklergröße, den Codeeinfluss und die Aktualisierung. Wie erwartet wurden die Kryptowährungen mit interessanten und innovativen Dapps auf Ethereum, EOS und Tron aufgeteilt.

Obwohl IOTA und XEM am ersten Index nicht so weit hinten lagen, landete IOTA auf Platz 36 und XEM auf Platz 37.

Quellenangaben: ZCrypto
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Circle CEO: „USA braucht Regulierung, damit Krypto-Firmen nicht abwandern“

Der Geschäftsführer des Krypto-Zahlungsdienstleisters Circle ist der Überzeugung, dass die USA ihre Regulierungsbemühungen intensivieren werden, um zu verhindern, dass Krypto-Unternehmen ins Ausland abwandern.

Die entsprechenden Äußerungen machte Jeremy Allaire am 31. Juli gegenüber Bloomberg. Der Circle Geschäftsführer betonte dabei explizit, dass Washington mittlerweile auch merkt, dass die Wirtschaftskraft der Branche verloren zu gehen droht, weshalb dieser Faktor bei der Ausgestaltung des gesetzlichen Rahmens immer mehr an Einfluss gewinnt.

Allaire war am Dienstag Teil der parlamentarischen Anhörung im US-Senat, die sich ebenfalls mit der Regulierung von Krypto und Blockchain befasst hatte.

Wie der Circle CEO im Interview erklärt, habe er festgestellt, dass die drohende Abwanderung der Krypto- und Blockchain-Unternehmen inzwischen auch ins Blickfeld der amerikanischen Politik geraten ist. Diese gesteigerte Aufmerksamkeit bewertet Allaire als positiv:

„Ich denke die Regulierung wird in erster Linie dazu führen, dass Sicherheitsvorkehrungen und Anlegerschutz aufgebaut werden, aber damit geht auch Klarheit einher, die dringend notwendig ist, damit die Branche aufblühen kann.“

Cointelegraph hatte zuvor schon berichtet, dass die bisherigen parlamentarischen Anhörungen zum Thema Krypto sowohl zu Lob als auch zu Kritik geführt haben.

Michael Crapo, der Vorsitzende des Bankenausschusses im US-Senat, rief den Abgeordneten vor wenigen Tagen die Tragweite der Anlageklasse ins Gedächtnis, so sieht er für eine etwaige Restriktion wenig Chancen:

„Wenn wir uns in den USA dafür entscheiden, dass Kryptowährungen verboten werden sollen, dann werden wir ziemlich sicher daran scheitern, da es sich hierbei um eine globale Innovation handelt.“

Allaire geht derweil davon aus, dass Kryptowährungen zunächst nur im Zusammenspiel mit den üblichen Fiatwährungen funktionieren werden, ehe sie irgendwann womöglich alleinstehend sein können. So würden Regierungen zunächst wohl nur digitales Zentralbankgeld durchwinken, das wiederum auf Blockchain-Systemen basieren könnte. 

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Coinbase Pro ermöglicht nun Tezos (XTZ) Trading

Coinbase Pro kündigte die bevorstehende Aufnahme des Proof-of-Stake und der demokratisch gesteuerten Tezos-Blockchain in seine institutionelle Handelsplattform an.

Coinbase Pro ermöglicht nun Tezos (XTZ) Trading

Die in San Francisco ansässige Kryptowährungsbörse gab heute bekannt, dass sie bald Tezos (XTZ) auf ihrer Coinbase Pro-Plattform hinzufügen wird. Die Pro-Benutzer der Börse “über alle unterstützten Jurisdiktionen hinweg”, mit Ausnahme von New York, können ab dem 5. August XTZ gegen US-Dollar und Bitcoin handeln, so die Aussage des Unternehmens.

Der Rollout erfolgt in vier Schritten, beginnend mit einem “Transfer-only-Modus” für die ersten 12 Stunden, in dem Coinbase Pro-Kunden noch keine Bestellungen aufgeben und ausführen können. Die Benutzer können dann innerhalb von 15 Minuten nach dem Go-Live mit XTZ mit einem schrittweisen Anstieg des Tradings rechnen.

Die Ankündigung von Coinbase’s Tezos folgt auf eine kürzlich erfolgte Erweiterung der Handelsplattform, sowohl für die Pro- als auch für die Retail-Kunden der Börse, darunter Chainlink, EOS, das Stablecoin DAI, Dogecoin und Ripple’s XRP. Wenn die jüngste Geschichte ein Hinweis darauf ist, können wir davon ausgehen, dass der Tezos-Support für alle Coinbase Kunden (natürlich mit Ausnahme von New York) früh genug hinzugefügt wird.

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Bevor der Handel aktiviert wird, muss Coinbase Pro Reserven der Coins im Handel mit BTC und USD bilden. Ab Montag, den 5. August, wird das Unternehmen eingehende Übertragungen von XTZ 12 Stunden vor dem Start akzeptieren, so ein Blogbeitrag des Unternehmens.

“Sobald sich ein ausreichendes Angebot an XTZ auf der Plattform etabliert hat, beginnt der Handel auf dem XTZ/USD- und XTZ/BTC-Orderbuch in Phasen, beginnend mit dem Post-Only-Modus bis hin zum vollständigen Handel, falls unsere Kennzahlen für einen gesunden Markt erfüllt werden”, erklärt das Unternehmen.

Quellenangaben: coindesk
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LedgerX lanciert regulierte Bitcoin-Futures in den USA

Der US-amerikanische Bitcoin (BTC) Derivatanbieter LedgerX hat den Bitcoin-Future-Handel offiziell aufgenommen und ist damit der erste Anbieter auf dem Inlandsmarkt.

In einer über Social-Media-Kanäle geteilten Ankündigung teilte LedgerX am 31. Juli mit, dass auf seiner Omni-Handelsplattform jetzt hinterlegte Bitcoin-Futures gehandelt werden können.

„Es ist offiziell: Wir sind live mit dem Einzelhandel auf Omni!“ – schreibt das Unternehmen.

Physische Bitcoin-Futures unterscheiden sich von denen einiger der ersten Betreiber aus dem Jahr 2017. Anstatt damit nur auf Bitcoin zu wetten, erwerben die Anleger damit Bitcoin auch wirklich. Sie müssen daher auch verstehen, wie man mit Bitcoin umgeht und nicht nur auf den Preis wetten.

Das Debüt von LedgerX folgt dem Erhalt der erforderlichen Lizenz durch die US-Regulierungsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) Ende letzten Monats. Der Handel auf Omni ist nur für in den USA und Singapur ansässige Personen möglich, die eine Mindesteinzahlung von $10.000 oder 1 BTC vornehmen müssen.

Auf dem US-Markt fehlte bislang ein derartiges Angebot. LedgerX ist der einzige etablierte Anbieter. Mehrere Wettbewerber wollen in diesem Jahr aber eigene physische Futures-Angebote auflegen.

Darunter ist auch Bakkt, der vielleicht am meisten herbeigesehnte Anbieter, der letzte Woche mit dem Testen seines Produkts begann.

Die regulatorische Unsicherheit hat zu mehrfachen Verzögerungen bei Bakkt geführt, ein Problem, das dazu geführt hat, dass andere Krypto-Anbieter US-Kunden von der Nutzung ihrer Dienste ausgeschlossen haben.

Wie Cointelegraph berichtete, wurde Anfang dieses Monats der Derivate-Riese BitMEX Gegenstand einer Untersuchung. Es steht der Vorwurf im Raum, US-Nutzer würden Sperren umgehen, um trotzdem handeln zu können.

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Bitcoin klettert zurück über die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Marke

Mittwoch, 31. Juli: Nachdem Bitcoin (BTC) am 27. Juli unter die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Marke abgerutscht war, konnte die entscheidende Hürde heute erstmals wieder genommen werden.

Infographic courtesy of CoinMarketCap

Infografik von CoinMarketCap

Nachdem der Kurs zu Tagesbeginn bei 9.500 US-Dollar lag, ging es anschließend sukzessive um 3,88% nach oben und zurück in den fünfstelligen Bereich. Auch die restlichen Kryptowährungen befinden sich überwiegend im grünen Bereich.

Charts Courtesy of CoinMarketCap

Bitcoin-Tageskurs. Quelle: CoinMarketCap

Derzeit steht für Bitcoin eine Marktkapitalisierung von 178,5 Mrd. US-Dollar zu Buche, was einem kleinen Rückgang im Vergleich zum Juni entspricht, als ein zwischenzeitlicher Jahresrekordkurs von 13.900 US-Dollar eingefahren werden konnte.

Chart courtesy of Coin360

Historische Bitcoin-Marktkapitalisierung. Quelle: Coin360

Auslöser könnte eine verbesserte Stimmungslage sein, die sich zuletzt auf mehreren Ebenen bemerkbar machte.

So wurde zum Beispiel im Bankenausschuss des US-Senats gestern eine Anhörung zur Regulierung von Krypto und Blockchain abgehalten, in der der Vorsitzende Mike Crapo versuchte, den Abgeordneten die Tragweite der Anlageklasse zu verdeutlichen:

„Wenn wir uns in den USA dafür entscheiden, dass Kryptowährungen verboten werden sollen, dann werden wir ziemlich sicher daran scheitern, da es sich hierbei um eine globale Innovation handelt.“

Auch der CNBC-Moderator Joe Kernen, der zuvor als Bitcoin-Kritiker bekannt war, scheint mittlerweile einen Sinneswandel vollzogen zu haben, der in gar dazu verleitet, einen Kurswert von 55.000 US-Dollar für die marktführende Kryptowährung zu prognostizieren.

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Finanzmarktaufsicht von Singapur warnt vor neuer Bitcoin-Betrugsmasche im Internet

Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat eine Online-Bitcoin (BTC)-Betrugsmasche identifiziert, bei der Bitcoin-Investitionen mit gefälschten Aussagen eines ehemaligen Premierministers beworben werden.

Website nutzt gefälschte Aussagen eines ehemaligen Premierministers für Bitcoin-Werbung

Am 31. Juli hat die singapurische Zentralbank und Finanzaufsicht eine Warnung vor einer Webseite herausgegeben, die Online-Nutzer mit gefälschten Behauptungen zu Bitcoin-Investments auffordert.

Laut der MAS wird auf der Betrugs-Website auf Aussagen verwiesen, die fälschlicherweise Goh Chok Tong zugeschrieben werden, einem Politiker, der von 1990 bis 2004 als zweiter Premierminister Singapurs tätig war. Die Aussagen seien „entweder falsch oder wurden aus dem Zusammenhang gerissen und in irreführender Weise verwendet“, schreibt die Regulierungsbehörde.

Zur Demonstration der betrügerischen Aussagen veröffentlichte die Behörde einen Screenshot.

Online scam using forged statements by Goh Chok Tong | Source: Monetary Authority of Singapore

Online-Betrugsmasche mit gefälschten Aussagen von Goh Chok Tong | Quelle: Monetary Authority of Singapore

Betrugswebseite empfiehlt Investments von mindestens 250 US-Dollar

Wie von der MAS berichtet, wird der Name des ehemaligen Premierministers verwendet, um Menschen dazu zu bringen, mindestens 250 US-Dollar in die Handelsplattform Bitcoin Loophole einzuzahlen. Die Plattform behauptet, automatisierte Trades im Namen der Benutzer auszuführen. Auf der Plattform werden auch Kreditkarten- oder Bankkontodaten angefordert, so die Regulierungsbehörde hinzu. Sie rät der Öffentlichkeit zu äußerster Vorsicht. Man sollte vermeiden, den Betreibern Informationen zur Verfügung zu stellen.

Cointelegraph berichtete bereits Ende Juni über Bitcoin Loophole, als der Social Media Riese Facebook Werbeanzeigen für einen Bitcoin-Betrug entfernte, die angebliche Posts des Kronprinzen von Abu Dhabi zeigten.

Im Januar 2019 hatte die MAS vor einer Reihe von betrügerischen Websites gewarnt, die behaupteten, dass die singapurische Regierung eine Kryptowährung einführen würde. Ähnlich wie in diesem neuen Fall wurde das betrügerische System über verschiedene Websites verbreitet und bot unter Verwendung falscher Informationen Krypto-Investments an.

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Deutsche Bitcoin (BTC)-Bank Bitwala erhält 13 Millionen Euro-Investition

⏱ Lesezeit: 1 Minute

Die in Berlin ansässige Krypto-Bank Bitwala hat in einer Finanzierungsrunde 13 Millionen Euro eingenommen. Investoren waren unter anderem Sony Financial Ventures und die NKB Group.

Die deutsche Krypto-Industrie hat erneut einen großen Schritt nach vorn gemacht. Nachdem die BaFin erst vergangene Woche das Security Token Offering (STO) des Immobilien-Startups Fundament genehmigt hatte, konnte nun die in Berlin beheimatete Krypto-Bank Bitwala einen großen Erfolg vermelden.

13 Millionen Euro für Bitwala

Wie das Unternehmen heute verkündete, konnte es in einer Finanzierungsrunde ganze 13 Millionen Euro einnehmen. Zu den Investoren gehören Sony Financial Ventures und die NKB Group. Letztere ist ebenfalls eine auf Kryptowährungen spezialisierte Bank, die ihren Sitz in Großbritannien hat. Auch die beiden bisherigen Investoren Earlybird und Coparion, welche bereits 2018 vier Millionen Euro in Bitwala gesteckt hatten, schossen noch einmal Geld nach.

Bitwala bietet seit Dezember 2018 Bitcoin (BTC)-Banking an, bei dem Euro- und BTC-Einlagen gemeinsam verwaltet werden und dabei bis zu einem Wert von 100.000 Euro von der deutschen Einlagensicherung geschützt werden.

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Mit den neuen Investitionen will Bitwala weiter wachsen und plant, in Zukunft Geschäftskonten einzuführen. Außerdem sollen neben Bitcoin weitere Kryptowährungen zugänglich gemacht werden. Ben Jones, Bitwala-Mitgründer und CTO, äußerte sich wie folgt:

“Heute bieten wir eine Brücke sowohl für Mainstream-Nutzer als auch für Blockchain-Fans, die mit dem aufkommenden Blockchain-Ökosystem interagieren wollen – der wachsenden digitalen Wirtschaft, die sich über den Globus ausbreitet. Während es noch ein enormes Wachstumspotenzial gibt, war es bereits eine Demut lehrende Erfahrung, das Ökosystem wachsen zu sehen und dass Bitwala eine so wichtige Rolle dabei spielt.”

Bist Du ein Kunde von Bitwala? Schreib uns Deine Erfahrungen mit dem Unternehmen in die Kommentarspalte!

© Bild via Jeremy Schultz, Flickr.comLizenz

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Huobi schließt sich Krypto-Verband zur Entwicklung von Branchenstandards an

Die Kryptobörse Huobi hat sich dem Krypto-Verband Global Digital Finance (GDF) an, um an der Entwicklung von Branchenstandards mitzuwirken. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die Cointelegraph am 31. Juli zugespielt wurde.

Wie es in der Mitteilung heißt, schließt sich Huobi damit anderen namhaften Krypto-Unternehmen an, die bereits Mitglieder des Verbands sind, darunter Circle, Coinbase, ConsenSys, DLA Piper, Diginex, Hogan Lovell und R3. Die Kryptobörse wird direkt in den Mitgliedsrat und den Beratungsausschuss aufgenommen, um dem GDF bei der Entwicklung seiner globalen Strategie zu helfen und um neue Partner an Bord zu holen.  

Des Weiteren soll Huobi auch den Co-Vorsitz der Arbeitsgruppe für Marktintegrität übernehmen, dessen Ziel es ist, gegen sogenanntes Wash-Trading, Marktmanipulation und ähnliche illegale Handelsmethoden vorzugehen. Josh Goodbody, der Leiter für Europa & Amerika bei Huobi Global Sales, kommentiert die jüngsten Entwicklungen, wie folgt:

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit nicht das Vertrauen in faire und transparente Märkte verliert, wenn wir wollen, dass die Branche weiterhin wächst.“

Teana Baker-Taylor, die Leitende Direktorin des GDF, betont in der Pressemitteilung, dass „die mangelnde Integrität und Glaubwürdigkeit der Kryptomärkte momentan große Hürden sind, die eine breite Annahme der Anlageklasse verhindern und auch den Aufsichtsbehörden Kopfschmerzen bereiten“. In diesem Zusammenhang erklärt sie die übergeordnete Zielsetzung der Arbeitsgruppe Marktintegrität im GDF:  

„Das Ziel der Arbeitsgruppe ist es, pragmatische und umsetzbare Richtlinien zu erarbeiten, die für eine faire, glaubwürdige und transparente Kryptobranche sorgen.“

Wie Cointelegraph diesen Monat berichtet hatte, hat die thailändische Tochter von Huobi eine offizielle Zulassung der dortigen Aufsichtsbehörden für den Betrieb einer Kryptobörse bekommen.

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