Bitcoin (BTC)-Futures-Plattform Bakkt soll noch im Q3 2019 starten, wenn Regulatoren mitspielen

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Laut anonymen Quellen will Bakkt, die lang erwartete Handelsplattform für Bitcoin (BTC)-Futures, noch im dritten Quartal dieses Jahres offiziell starten. Die Zustimmung der Regulatoren ist jedoch noch unsicher und es bestehen Bedenken wegen einer womöglich zu geringen Absicherung.  

Bakkt, die Bitcoin (BTC)-Futures-Handelsplattform der Intercontinental Exchange (ICE), plant offenbar, noch im dritten Quartal dieses Jahres, also vor Ende September, den regulären Betrieb aufzunehmen. Dies berichtete die Nachrichtenseite The Block unter Berufung auf anonyme Quellen.

Immer noch Probleme mit der Zulassung

Es gäbe bislang aber immer noch keine Zulassung des New York Department of Financial Services (NYDFS) für das sogenannte Bakkt Warehouse, eine Abteilung, welche als Verwalter der BTC für die physisch abgewickelten täglichen und monatlichen Terminkontrakte dienen soll.

“Das Future ist etwas anderes als das Warehouse, aber das Produkt hängt von Warehouse ab”, so ein Eingeweihter gegenüber The Block. Am vergangenen Montag hatte Bakkt immerhin die Testphase der Terminkontrakte starten können.

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Bedenken wegen Sicherungs-Fonds

Bakkt wird auch dafür kritisiert, sich nicht genug gegen den Verlust ihrer Bitcoins abgesichert zu haben. Experten werfen der Plattform vor, dass der geplante Sicherungs-Fonds von 35 Millionen US-Dollar viel zu klein kalkuliert sei. Allerdings hat ICE erklärt, dass der Fonds nach und nach vergrößert werde.

Man sollte sich jedenfalls nicht all zu viel sehr auf Insiderberichte verlassen. Bereits im Februar hatte eine anonyme Quelle erklärt, Bakkt werde schon Ende März starten, sofern ein zweiter Shutdown der US-Regierung vermieden werden könne. Es kam dann nicht erneut zum Regierungsstillstand, aber der Start von Bakkt blieb trotzdem aus.

Glaubst Du, dass Bakkt noch ein großer Erfolg werden kann? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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