Twitter-Account @Bitcoin kehrt Bitcoin Cash den Rücken, unterstützt wieder Bitcoin (BTC)

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Der in der Bitcoin-Sphäre ausgesprochen einflussreiche Twitter-Account @Bitcoin hat seine Loyalität für Bitcoin Cash (BCH) aufgegeben und positioniert sich nun wieder zugunsten von Bitcoin (BTC).

Einer der einflussreichsten und kontroversesten Twitter-Accounts hat im Bitcoin-Bürgerkrieg die Fronten gewechselt. Mit knapp einer Millionen Folgern ist @Bitcoin der größte Twitter-Account im Ökosystem. Vor allem aber wegen seines einzigartigen Handles besitzt er gerade bei Einsteigern in die Szene eine unverdiente Autorität. Denn wer noch nicht erkannt hat, dass Bitcoin keine Firma, sondern ein dezentrales Netzwerk ist, könnte meinen, hier zwitschert die Bitcoin-Hauptzentrale.

Wer hinter dem Account steckt, ist nicht bekannt – zumindest nicht der Öffentlichkeit. Der kontroverse Bitcoin-Guru und ehemalige CEO von Bitcoin.com Roger Ver aber meint, die Identität des Betreibers zu kennen. Auch wenn einige Twitter-Nutzer das anzweifeln, könnte das durchaus stimmen. Denn @Bitcoin war bis vor Kurzem ein glühender Anhänger von Bitcoin Cash (BCH), dem Forkcoin, welchem auch Roger Ver anhängt.

Über Nacht mutierte @Bitcoin aber plötzlich wieder zu einem waschechten Bitcoiner. Am Dienstag den 20. August verlinkte der Account plötzlich nicht mehr auf Bitcoin.com, sondern auf Bitcoin.org, die originale Bitcoin-Seite, auf welcher 2008 auch das Whitepaper erschienen ist.

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Die Ursache für den plötzlichen Sinneswandel ist nicht bekannt. Ein Grund könnte sein, dass BCH gegen BTC aktuell ein Allzeittief erreicht hat. Womöglich möchte der Betreiber von @Bitcoin das Bitcoin Cash-Schiff verlassen, bevor es endgültig sinkt.

Charlie Lee, Gründer und Chefentwickler von Litecoin (LTC), hat eine andere Theorie. Er erklärt sich den Meinungswandel (ironisch gebrochen) damit, dass @Bitcoin in einer romantischen Beziehung mit Ver gestanden haben muss, die am 20. ein jähes Ende erlebte.

Welche Ursache machst Du für den plötzlichen Sinneswandel aus? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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Cryptopia-Liquidator bestimmt Bestände der Krypto-Wallets

Die professionelle Dienstleistungsfirma Grant Thornton behauptet, dass es bei der Sicherung und Erhaltung der Kryptowährungen der gehackten Kryptowährungsbörse Cryptopia Fortschritte gebe.

In einer Pressemitteilung vom 21. August behauptet der Liquidator von Cryptopia, es gebe „gute Fortschritte bei der Sicherung und Erhaltung der Krypto-Vermögenswertbestände von Cryptopia zum Wohle derjenigen, denen diese zustehen“. Der Pressemitteilung zufolge gebe es zwei Gründe, warum die Bestimmung der Bestände der Börsenkunden so lange dauert.

Das Unternehmen erklärt, dass die Kunden keine individuellen Wallets gehabt hätten und ihre Gelder zusammengeführt wurden, da die Börse Details über die Kundenbestände in ihrer Datenbank aufbewahrt habe. Infolge dieser Vorgehensweise sei es unmöglich, die individuellen Bestände nur mit den Wallet-Schlüsseln zu bestimmen.

Außerdem sei laut Grant Thornton noch nie ein ausführlicher Abgleichungsprozess zwischen der Kundenbestandsdatenbank und den in den Wallets enthaltenen Krypto-Vermögenswerten vollständig durchgeführt worden. Von einem solchen erhofft sich das Unternehmen, einzelne Bestände der Nutzer identifizieren zu können. Das Unternehmen behauptet auch, dass der Prozess bereits weit fortgeschritten sei. Dazu heißt es:

„Wir arbeiten daran, die Konten von über 900.000 Kunden abzugleichen. In vielen von diesen werden mehrere Krypto-Vermögenswerte, Millionen von Transaktionen und über 400 verschiedene Krypto-Vermögenswerte aufbewahrt. Diese müssen einzeln abgeglichen werden. ”

Gehackte Vermögenswerte zurückholen

Schließlich erklärte das Unternehmen, dass es immer noch dabei sei, herauszufinden, ob es die Krypto-Vermögenswerte wiederherstellen kann, die während des Hackangriffs auf die Börse im Januar 2019 verloren gingen. In der Ankündigung heißt es weiter, dass die komplexe Situation die Zusammenarbeit mit Dritten erfordere. 

Wie Cointelegraph Ende Mai berichtete, hatte Grant Thornton eine Schätzungserklärung über die finanzielle Lage des Unternehmens veröffentlicht. In dieser legte er offen, dass die gehackte Börse seinen Gläubigern insgesamt 4,22 Mio. US-Dollar schulde.

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Kopplung an chinesischen Yuan: Tether will CNHT-Token herausbringen

Der Stablecoin-Betreiber Tether plant, einen Stablecoin herauszugeben, der am chinesischen Yuan gekoppelt ist, wie die lokale Branchenmedienplattform ChainNews am 21. August berichtete.

Tether will an Renminbi gekoppelten Stablecoin herausbringen

Der Bitfinex-Aktionär Zhao Dong teilte der Plattform mit, dass Tether – der Stablecoin-Betreiber hinter dem führenden Stablecoin USDT – plane, in naher Zukunft einen neuen Stablecoin herauszugeben. Der geplante Stablecoin soll an den chinesischen Yuan gekoppelt sein, die auf Offshore-Konten unter dem Ticker CNHT aufbewahrt werden.

Dong sagte auch, dass seine digitale Vermögensverwaltungsplattform RenrenBit die erste Organisation sein werde, die in das Projekt investiert. Der Plattform zufolge habe er auch erklärt, dass Tether und die Kryptowährungsbörse Bitfinex zusammenarbeiten würden und dass sie das gleiche Managementteam haben.

Tether hat auf die Anfrage von Cointelegraph nach einer offiziellen Bestätigung bis Redaktionsschluss nicht reagiert. 

Eine umstrittene Partnerschaft

Die Beziehung zwischen Bitfinex und Tether wurde mit Argwohn beäugt, als die New Yorker Staatsanwaltschaft im April eine Beschwerde gegen iFinex, Bitfinex und Tether eingereicht hatte. Die Staatsanwaltschaft behauptete, dass die Unternehmen New Yorker Investoren betrogen hätten, indem sie einen Verlust von 850 Mio. US-Dollar, den die Handelsplattform Bitfinex erlitten hatte, ausglichen.

Wie Cointelegraph zuvor berichtete haben Bitfinex und Tether auf die jüngste Entscheidung von Richter Joel Cohen in der laufenden Klage der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen die Unternehmen reagiert und behauptet, dass diese Behauptungen haltlos seien.

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Financial Times: Geldpolitik der Zentralbanken begünstigt Bitcoin

Henny Sender, die Chef-Korrespondentin für internationales Finanzwesen bei der Financial Times, vermutet, dass Zentralbanken ironischerweise für den jüngsten Kursanstieg von Bitcoin verantwortlich sind.

In einer Gastkolumne für die Nikkei Asian Review argumentiert Sender am 21. August, dass die lockere Geldpolitik der Zentralbanken dazu führt, dass Kryptowährungen zunehmend als Absicherungsinstrument angenommen werden.

Bitcoin wird zur Absicherung gegen weltwirtschaftliche Risiken

Einige Analysten vermuten, dass die US-Zentralbank die Quantitative Lockerung diese Woche sogar noch vorantreiben könnte, da in Wyoming ein Treffen der amerikanischen Zentralbanken bevorsteht.

Im Juli hatte Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Zentralbank, seit 10 Jahren erstmals wieder den Leitzins gesenkt, womit er der bisherigen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank folgt, die sich zuvor ähnlich verhalten hatte.

In China ist der Wechselkurs der Landeswährung Yuan am 5. August derweil unter die wichtige 7 US-Dollar Marke abgerutscht, wobei einige Stimmen von einer absichtliche Manipulation Pekings ausgehen. Die Staatsanleihen mehrerer Länder sind unterdessen von starker Volatilität betroffen, was ebenfalls zur Misere beiträgt.

 All diese Entwicklungen sieht Sender als Begünstigung für Bitcoin an. Demnach würden die Zentralbanken geradezu dabei helfen, die marktführende Kryptowährung von einem Spekulationsobjekt in ein Wertaufbewahrungsmittel zu transformieren, das zur Absicherung gegen weltwirtschaftliches Risiko dienen kann.

In diesem Zusammenhang verweist die Financial Times Chef-Korrespondentin auf eine Studie von Grayscale Investments, die zuvor zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen ist:

„Bitcoin hat das Potenzial, sowohl in Zeiten weltwirtschaftlicher Ruhe als auch in Krisenzeiten gut zu performen, besonders wenn die Abwertung von Landeswährungen droht […]. Bitcoin hat eine ähnliche wertbewahrende Eigenschaft wie Gold und gleichsam einige der Kerneigenschaften von Geld.“

In der Tat scheint die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold zuletzt zuzunehmen, was die These vom „digitalen Gold“ weiter bekräftigt. Allein in den letzten drei Monaten hat sich die Korrelation fast verdoppelt.

Die „perfekte Welle“

Die chinesische Regierung befürchtet, dass Kryptowährungen, nicht zuletzt wegen der Krise in Hongkong, Kapitalflucht begünstigen könnten. Diese Angst ist einer der Hauptgründe, weshalb sich Peking schleunigst darum bemüht, eine eigene Zentralbank gesteuerte Digitalwährung auf den Markt zu bringen.

Laut einem Sprecher des inoffiziellen Bitcoin Verbandes in China sind die Krypto-Käufe in dem asiatischen Land jüngst um 50% nach oben geschossen. Sender sieht sich hierin bestätigt, räumt allerdings auch ein, dass diese Zahlen nicht endgültig verifiziert sind.

Die Marktforscher von Delphi Digital haben diesen Monat wiederum eine Studie veröffentlicht, in der sie ebenfalls zu dem Schluss kommen, dass die Quantitative Lockerung der Zentralbanken und die drohende Abwertung einiger Landeswährungen die Preise von Bitcoin und Gold ankurbeln werden. Demnach würden makroökonomische Faktoren eine „perfekte Welle“ auslösen, die den Bitcoin-Kurs immer weiter nach oben spülen könnte.

Investmentexperte Anthony Pompliano hatte die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank kürzlich als „Treibstoff“ für Bitcoin bezeichnet, auch andere Experten haben bereits in diesen Tenor miteingestimmt.

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Bitcoin-Kurs erneut unter 10.000 US-Dollar: Ideale Kaufzone in greifbarer Nähe

Nachdem Bitcoin es gestern nicht geschafft hat, die Marke von 11.000 US-Dollar erneut zu erreichen, ist der Kurs von Bitcoin (BTC) wieder in den vierstelligen Bereich gefallen.

Die größte Kryptowährung ist heute in wenigen Minuten rapide um 700 US-Dollar gefallen. Die rückläufige Entwicklung geht damit weiter. Bitcoin ist infolgedessen auch unter die Marke von 10.000 US-Dollar gefallen.

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung | Quelle: Coin360

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin bei 9.983 US-Dollar, was einem Rückgang von 6,5 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht. Über die Woche betrachtet ist Bitcoin rund 4,3 Prozent im Minus. Am 19. August hatte er mit 10.929 US-Dollar noch ein Wochenhoch erreicht.

Bitcoin 7-Tage-Kurschart

Bitcoin 7-Tage-Kurschart: Coin360

Der jüngste Rückgang unter die Marke von 10.000 US-Dollar war in den letzten 30 Tagen nicht der einzige. Bitcoin pendelte seit Mitte August um diese Schwelle. Tatsächlich könnte das das fünfte Mal werden, dass BTC das kritische Unterstützungsniveau bei etwa 9.300 US-Dollar testet, das sich seit Mitte Juni als sehr widerstandsfähig erwiesen hat. 

Bitcoin fiel zunächst am 15. August auf rund 9.700 US-Dollar, kletterte am selben Tag wieder auf 10.000 US-Dollar und rutschte dann erneut auf etwa 9.800 US-Dollar ab. Der Bitcoin-Trader Jacob Canfield nennt den jüngsten Rückgang unter 10.000 US-Dollar einen „ziemlich klassischen aufsteigenden Keil, der auf Widerstand getroffen ist“.

Canfield glaubt jedoch nicht, dass BTC unter 8.900 US-Dollar fallen wird. 

„Die erste Unterstützungszone hat überhaupt nicht gehalten“, schrieb er auf Twitter. „Die ideale Kaufzone liegt zwischen 8.900 US-Dollar und 9100 US-Dollar, wenn wir es dahin schaffen.“

Aber trotz der Schwierigkeiten, den Kurs über der Marke von 10.000 US-Dollar zu halten, haben sich die Fundamentaldaten von Bitcoin kontinuierlich verbessert. Am 19. August hat die Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate mit 82,5 TH/s einen weiteren Rekordwert erreicht. Außerdem ist der Marktanteil von Bitcoin in den letzten Monaten von 65,2 Prozent auf 69 Prozent (bei Redaktionsschluss) gestiegen, wie aus Daten von CoinMarketCap hervorgeht.

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WhatsApp plant Einführung von Digitalzahlungen in Indonesien

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet am 20. August, dass WhatsApp in Indonesien einen digitalen Bezahlservice für das Mobiltelefon lancieren will. Dem Bericht aus der Hauptstadt Jakarta zufolge führt das Internet-Unternehmen Gespräche mit verschiedenen indonesischen Finanzfirmen. Diesen möchte der Messenger-Dienst offenbar mobile Transaktionsservices anbieten.

Indonesien als Wachstumsmarkt für digitale Finanzservices

Neben Indien ist Indonesien das zweite Land weltweit, welches über solche WhatsApp-Services verfügen wird. Der Vorstoß von Mutterkonzern Facebook Inc. findet indes nicht zufällig in Indonesien statt. Der wachsende E-Commerce-Sektor des südostasiatischen Landes bietet dem IT-Giganten nämlich optimale Bedingungen für die Etablierung einer eigenen Finanzinfrastruktur.

Folglich könnte das indonesische Modell als Blaupause für die Adaption neuer Finanztechnologien in aufstrebenden Märkten fungieren. In wachsenden Volkswirtschaften asiatischer und südamerikanischer Schwellenländer erfreuen sich Social-Media-Dienste wie Facebook und WhatsApp nämlich einer enormen Beliebtheit. Gleichzeitig haben viele Menschen (noch) keinen Zugang zu klassischen Bankenprodukten wie beispielsweise einem Girokonto und Kreditkarten. Diese Lücke hoffen globale Internet-Giganten letztendlich zu füllen.

Im 260-Millionen-Einwohnerland Indonesien nutzen über 100 Millionen Menschen WhatsApp. Die E-Commerce Industrie wird Schätzungen zufolge bis 2025 auf einen Wert von 100 Milliarden US-Dollar anwachsen. Gleichzeitig hat die größte Volkswirtschaft Südostasiens aber die strengsten Vorschriften für Digitalzahlungen in der Region.

Im Gegensatz zu Indien wird WhatsApp in Indonesien deshalb keine direkten Peer-to-Peer-Payments anbieten. Vielmehr fungiert der Messenger lediglich als Plattform für die Bezahlung mit lokalen digitalen Wallets. Diese Entscheidung liegt den Reuters-Recherchen zufolge in den nationalen Lizenzregulierungen begründet.

Verhandlungen mit indonesischen Finanzfirmen laufen

Der Messenger-Dienst führt Verhandlungen mit verschiedenen indonesischen Digital-Payment-Firmen. Unter ihnen befinden sich beispielsweise der Transportation-Buchungsdienst Go-Jek und der Mobile-Payments-Anbieter DANA. Auch das FinTech-Start-up OVO und die staatliche Bank Mandiri sind an den Gesprächen beteiligt. Mandiri operiert sogar bereits mit einem Digital-Wallet-Service.

Eine Sprecherin von Facebook bestätigte die Pläne von WhatsApp. „Wie Mark Anfang diesen Jahres sagte […]planen wir, digitale Payments in mehr Länder zu bringen“, sagte sie gegenüber Reuters. Sie verwies aber auch darauf, dass sich die Gespräche in einem frühen Stadium befinden. Internen Quellen zufolge verzögert sich die Veröffentlichung des Dienstes in Indonesien, weil man den Service nicht vor dem Start in Indien lancieren will.

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Paxful CEO schlägt vor, Satoshi Nakamotos Bitcoin zu verbrennen

Für den CEO von Paxful würde die Verbrennung von Satoshi Nakamotos Bitcoin ein paar Sorgen und vor allem auch nicht enden wollende Diskussionen beenden.

Sollten Satoshi Nakamotos Bitcoin verbrannt werden?

Der CEO des Peer-to-Peer-Marktplatzes Paxful, Ray Youssef hat einen etwas eigenartigen Vorschlag gemacht, mit dem er die Diskussionen rund um Satoshi Nakatomotos Bitcoin ein Ende setzen möchte. Er denkt, dass die Kryptogemeinschaft sich mit dem Vorschlag einig werden sollte, die 980.000 BTC, die Satoshi in den frühen Tagen geschürft hat, zu verbrennen.

“Lasst uns alle Bitcoin von Satoshi verbrennen. Es wird zwar ein Softfork werden, aber falls sich niemand meldet, sind diese genauso verloren wie Satoshi. Lasst es uns beenden mit einem Abschlussfeuer. Wenn man dafür ist, einfach mit “burn” antworten.

Wir können uns für nur eine Liste von Adressen entscheiden. Diejenigen, bei denen Coins betroffen sind, können dies nach dem Signieren der Adresse mitteilen, und diese Adressen werden aus der Liste entfernt.”

Youssef machte diesen Vorschlag, nach dem sich ein anderer selbsternannter Bitcoin-Schöpfer der Welt zeigte. James Caan (alias Bilal Khalid) behauptete in einer Reihe von Blog-Posts, dass er Bitcoin erschaffen habe. Allerdings legte er dazu keine konkreten Beweise vor.

Youssef argumentiert, dass durch das Verbrennen der Bitcoin, die Sorgen darüber, wer die Bitcoin kontrolliert und diese möglicherweise verkaufen könnte, zusammen mit dem Auftauchen verschiedener Satoshis, verschwinden würden.

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Für viele Bitcoin-Beführtworter steht klar der zensurresistente Wertspeicher im Vordergrund, der von niemanden kontrolliert werden kann, selbst nicht von Regierungen. Auch kann nichts manipuliert oder gestoppt werden. Youssefs Vorschlag stellt jedoch alles infrage, denn sollte man diesem zustimmen, fallen diese Punkte weg.

Als Antwort auf den Vorschlag verwiesen viele auf die Integrität der Blockchain und den Zweck der Unveränderlichkeit.

Mehr als die Hälfte der Miner, die das Bitcoin-Netzwerk bedienen, müssten diesen Vorschlag akzeptieren, und müssten alles sozusagen so verändern, damit niemand auf diesen Bitcoin-Bestand zugreifen kann, der zum jetzigen Zeitpunkt etwa 10,39 Milliarden US-Dollar beträgt.

Quellenangaben: Dailyhodl
Bildquelle: Pixabay

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Pompliano: Jeder institutionelle Investor wird Bitcoin (BTC) im Portfolio haben

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Anthony Pompliano von Morgan Creek Digital Assets erklärte gegenüber CNBC, dass in Zukunft jeder institutionelle Investor Bitcoin (BTC) besitzen werde.

Der bekannte Krypto-Geschäftsmann Anthony “Pomp” Pompliano hat eine weitere optimistische Prognose bezüglich Bitcoin (BTC) abgegeben. Der Podcaster und Gründer von Morgan Creek Digital Assets, erklärte gegenüber dem Sender CNBC, dass Bitcoin in Zukunft in jedem Portfolio eines institutionellen Investors enthalten sein werde.

Als Grund für seinen Optimismus nannte Pompliano die jüngsten positiven Entwicklungen wie die Zulassung der physisch abgewickelten Bitcoin-Futures von Bakkt und das stetige Ansteigen von Bitcoins Hashrate. Es werde immer unwahrscheinlicher, dass Bitcoin verschwinden könne:

“Je mehr Infrastruktur darauf aufbaut, desto wahrscheinlicher ist es, dass [Bitcoin] nie weggehen wird. Und ich glaube, wir sind jetzt an einem Wendepunkt, an dem Bitcoin bleiben wird. Er wird am Ende in jedem Portfolio eines institutionellen Investors landen.”

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Dadurch wird der Bitcoin (BTC)-Preis noch unten gehalten

Auf die Frage, warum der Bitcoin (BTC)-Preis trotz all der positiven Entwicklungen und dem 2020 anstehenden Halving nicht schon viel höher gestiegen sei, hatte Pomp drei Antworten parat: Erstens könne Regulierung auf kurze Sicht gesehen viele Interessenten abschrecken.

Zweitens sei Bitcoin, wenn man die Gesamtbevölkerung betrachte, immer noch relativ unbekannt und viele Anleger wüssten nicht, warum BTC wertvoll sei. Drittens schließlich sei der Bitcoin-Kauf immer noch ein relativ komplizierter Prozess. All diese Probleme würden allerdings im Laufe der Zeit gelöst werden, so Pompliano.

Erst Anfang August hatte der Unternehmer prognostiziert, dass eines Tages ein Land Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel machen werde. In einer Kettenreaktion würde dann ein Land nach dem anderen folgen, bis BTC schließlich Weltwährung wäre.

Kannst Du Dich Pomplianos positiven Prognosen für Bitcoin anschließen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via CNBC

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Selbstfahrende Autos und Parkhäuser: IOTA schließt Partnerschaft mit EDAG

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Das deutsche Unternehmen EDAG Group hat mit trive.park eine App entwickelt, über die Nutzer mithilfe von IOTA Parkplätze buchen können. Auch bei EDAGs selbstfahrendem Auto CityBot kommt IOTA zum Einsatz.

EDAG, ein deutsches Maschinenbauunternehmen mit Fokus auf die Mobilitätsbranche, hat in Vorbereitung auf die diesjährige Automesse IAA gleich zwei Projekte mit Beteiligung der Kryptowährung IOTA (MIOTA) vorgestellt.

Selbstfahrendes Auto mit IOTA

Einerseits wäre da das sehr futuristisch anmutende selbstfahrende Auto CityBot, welches am 11. September auf der IAA in Frankfurt am Main seine Weltpremiere feiern soll. Es verspricht einen “Lounge-artigen Personentransport” und ist laut EDAG-CEO Cosimo De Carlo “ein echter Game Changer und ein Mobilitätskonzept mit eigenem Ecosystem”.

In der Pressemitteilung wurde nicht weiter ausgeführt, welche Rolle IOTA genau in dem selbstfahrenden Gefährt spielen soll. Es wurde lediglich angemerkt, dass die Kryptowährung “mögliche neue Geschäftsmodelle” mit sich bringen würde.

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Neue Parkhaus-App Trive.Park nutzt IOTA

Deutlich konkreter wurde EDAG bei bei Trive.Park, der neuen Parkhaus-App des Unternehmens. Dank dieses sollen Nutzer über Bluetooth auf ihrem Smartphone direkt mit den Schrankenanlagen kommunizieren können.

Intern verwendet die App das Tangle (die Blockchain-Alternative von IOTA), um Benutzerzahlungen zu verarbeiten und die Kommunikation mit dem Parkraumbetreiber für jede Buchung zu automatisieren.

Das System bietet seinen Nutzern einen Mehrwert, indem es die Probleme bei der Suche nach Plätzen und der Bezahlung ihres Aufenthalts mit Papiertickets überflüssig macht und gleichzeitig Parkhausbetreibern eine Möglichkeit bietet, ihr Geschäft zu digitalisieren.

“Wir betrachten den Einsatz innovativer neuer Technologien wie IOTA’s Tangle für Anwendungen in der Mobilitätsindustrie als wichtigen Schritt zur Etablierung von automatisiertem Fahren und anderen Mobilitätsdienstleistungen”, erklärt Heiko Herchet, Leiter der Trive.Park-Abteilung bei EDAG. “Die Technologie wird den Fahrer schrittweise von lästigen Aufgaben wie Zahlung, Registrierung und Datenschutz entlasten und damit das Fahrerlebnis verbessern.”

IOTA ist für seine Partnerschaften mit der Auto-Industrie bekannt. Im April sorgte die Ankündigung einer Kooperation mit Jaguar Land Rover für einen kurzfristigen Preisanstieg. Von den EDAG-Ankündigungen konnte IOTA jedoch preislich vorerst nicht profitieren und verlor in den letzten 24 Stunden rund vier Prozent an Wert.

Glaubst Du, dass die vielen Partnerschaften der IOTA Foundation bald zu einem steigenden IOTA-Preis führen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via EDAG Engeneering, Pressebild 

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