Kanada: Coinsquare und Flexa wollen Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Einzelhandel etablieren

Coinsquare, eine der größten kanadischen Kryptobörsen, hat sich mit dem amerikanischen Zahlungsdienstleister Flexa zusammengetan, um Kryptowährungen im kanadischen Einzelhandel als Zahlungsmittel zu etablieren.

In Kanada kann jetzt in Krypto gezahlt werden

Der offizielle Twitter-Account der Kryptobörse Coinsquare hat am 13. August vermeldet, dass das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister Flexa eingegangen ist. Die Zusammenarbeit soll Flexa dabei helfen, das firmeneigene Krypto-Zahlungssystem breiter im kanadischen Einzelhandel unterbringen zu können. Dies könnte die Akzeptanz von Kryptowährungen entscheidend vorantreiben, da deren Funktion als Zahlungsmittel noch lange nicht vom Markt angenommen ist. Dahingehend heißt es in der Pressemitteilung:

„Eine der größten Hürden um Kryptowährungen massentauglich zu machen, ist es, einen Weg zu finden, um diese als Zahlungsmittel nutzen zu können. Wir freuen uns, gemeinsam mit Flexa in Kanada dieses Problem zu lösen.“

Dementsprechend will die Kryptobörse Flexa auch als Zahlungsoption in die eigene App einbinden, was den Coinsquare Nutzern ermöglichen würde, ihre Krypto-Guthaben in mehr als 7.500 kanadischen Geschäften ausgeben zu können.

Viele Coins werden unterstützt

Laut einem Werbevideo auf der Flexa Webseite unterstützt das Startup bereits Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Bitcoin Cash (BCH). Aus einem weiteren Blogeintrag wird allerdings ersichtlich, dass auch Litecoin (LTC), Zcash (ZEC) und der Gemini Dollar (GUSD) zu den vom Zahlungsdienstleister integrierten Kryptowährungen gehören.

Wie Cointelegraph im Februar berichtet hatte, musste Coinsquare damals auf Grund von wirtschaftlichen Schwierigkeiten fast ein Drittel der eigenen Belegschaft kündigen.

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