Bitkom veröffentlicht Blockchain-Leitfaden als Entscheidungshilfe für Unternehmen

Der deutsche IT-Branchenverband Bitkom hat am 17. September einen Leitfaden zur “Evaluierung und Implementierung von Blockchain Use Cases” veröffentlicht

Blockchain-Entscheidungshilfe für Unternehmen

Laut dem Bitkom sind fehlende Anwendungsbeispiele die größte Herausforderung für Firmen beim Blockchain-Einsatz. “Der Leitfaden solle Unternehmen in Deutschland eine Hilfestellung bieten, um diesen Herausforderungen besser entgegentreten zu können”. 

Neben einem Evaluierungsrahmen zur Beurteilung und Bewertung von Anwendungsfällen bietet der Leitfaden in einer Roadmap die grundsätzliche Vorgehensweise und nötige Schritte bei der Implementierung von Blockchain-Projekten. Damit solle “Unternehmen der Umgang mit Blockchain-Ideen erleichtert und erste Hürden beim Experimentieren dieser Ideen abgebaut werden”.

Der Evaluierungsrahmen hilft bei der Auswahl und Strukturierung möglicher Anwendungsfälle und erläutert, wie man dafür einen Technologie-Check sowie eine Risiko- und Nutzenbewertung durchführt. Die Implementierungs-Roadmap informiert mit einem dreistufigen Orientierungsschema auf Basis eines Modells des Beratungsunternehmens Deloitte darüber, welche Schritte bei der Umsetzung von Blockchain-Projekten zu beachten sind.

Dabei wird zwischen Phasen für “Ramp Up”, “Proof of Concept” und “Scale Up” unterschieden. Abschließend geht der Leitfaden auf mögliche Implementierungshürden ein.

Blockchain-Strategie der Bundesregierung veröffentlicht

Das Thema Blockchain dürfte bei vielen Entscheidungsträgern in der nahen Zukunft stark an Bedeutung gewinnen, nachdem die deutsche Bundesregierung diese Woche ihre bereits länger angekündigte Blockchain-Strategie veröffentlicht hat.

auf cointelegraph lesen

David Marcus bestätigt geplanten Start von Facebook Libra für 2020

David Marcus, der Leiter des Facebook Krypto-Projekts, hat bestätigt, dass der Social-Media Konzern trotz der harschen Kritik für den Stablecoin namens Libra weiterhin einen Start im Jahr 2020 anpeilt.

Die entsprechenden Äußerungen machte Marcus am 20. September im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung. Allerdings betonte er in diesem Zusammenhang auch, dass sich das Libra-Team bis dahin bemühen müsse, alle Bedenken seitens Aufsichtsbehörden und Politik auszuräumen.

„Ich sehe zunächst Akzeptanzprobleme statt regulatorischer Probleme“

Marcus ging im Interview unter anderem auf den Vorwurf ein, dass die geplante Facebook Kryptowährung womöglich den Wirkungsgrad der Geldpolitik der Zentralbanken verringern könnte und dass durch den Stablecoin das globale Finanzsystem destabilisiert werden könne.

Diese Bedenken scheinen angesichts der potenziellen 2,7 Milliarden Nutzer, denen der Social-Media Konzern seine Kryptowährung zur Verfügung stellen könnte, berechtigt, denn womöglich wird Facebook den Service in die drei großen firmeneigenen Dienste WhatsApp, Messenger und Instagram einbinden.

Allerdings sieht Marcus in Libra keine Bedrohung für Zentralbanken und deren Geldpolitik, was er wie folgt erklärt:

„Tatsächlich wird jede Libra eins zu eins mit traditionellen Währungen hinterlegt und keinerlei neues Geld geschaffen. Es gibt keinen Einfluss auf die Zinsen und Renditen. So gesehen kann die Reserve auch die Geldpolitik nicht stören. Ohnehin ist unwahrscheinlich, dass man einen Espresso in der Schweiz, Deutschland oder Frankreich künftig mit Libra bezahlen wird. Stattdessen wird man diese dort verwenden, wo sie Vorteile bietet – etwa im internationalen Zahlungsverkehr oder zum Begleichen von Kleinstbeträgen.“

Vielmehr geht der Libra-Chef nicht davon aus, dass es nicht von jetzt auf gleich zu einer massenhaften Annahme durch die Verbraucher kommen wird, da er „statt regulatorischer Probleme zunächst eher Akzeptanzprobleme“ für die eigene Kryptowährung erwartet. So bräuchte es Zeit, bis die Nutzer verstehen, wofür sie den Stablecoin tatsächlich gebrauchen könnten. Außerdem sei die anfängliche Nutzung nicht ganz ohne Hürden, da eine Ausweispflicht besteht, die zu Beginn für „beachtliche Friktionen“ führen könnte.

Daten von Facebook und Libra werden nicht vermischt

Einer der größten Kritikpunkte an dem Projekt ist das Thema Datenschutz, da Facebook nicht nur bei Nutzern, sondern auch in weiten Teilen der Politik mit seinen wiederholten Verstößen in Ungnade gefallen ist.

Marcus entkräftigt jedoch auch die Bedenken in diese Richtung, da er im Interview angibt, dass der Social-Media Konzern keinerlei direkten Zugriff auf die Daten habe, beide Netzwerke würden strikt getrennt werden.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hat, bemühte sich auch Facebook Chef Mark Zuckerberg in der vergangenen Woche um Glättung der Wogen, weshalb er sich mit amerikanischen Politikern traf, um mit diesen einige der dringenden Themen zu besprechen. Im Rahmen dieser Treffen soll Zuckerberg auch Fragen zum Thema Libra beantwortet haben, 

Der Abgeordnete Josh Hawley berichtete auf Twitter von einem seiner Treffen mit Zuckerberg, in dem der Facebook Geschäftsführer sich geweigert haben soll, einer unabhängigen Prüfung seines Sozialen Netzwerkes zuzustimmen.

auf cointelegraph lesen

CME Group: Einführung von Optionen auf Bitcoin-Futures in Q1 2020

Die Chicago Mercantile Exchange (CME) Group erweitert ihre Bitcoin (BTC)-Futures-Kontrakte im ersten Quartal 2020 um Optionen, die noch regulatorisch geprüft werden müssen.

Dies wurde in einer Pressemitteilung am 20. September bekanntgegeben.

„Flexibilität bei der Absicherung vor dem Bitcoin-Kursrisiko“

Tim McCourt, der globale Leiter des Equity Index und für Alternative Investmentprodukte, sagte:

„Aufgrund der steigenden Kundennachfrage und des robusten Wachstums auf unseren Bitcoin-Futuresmärkten gehen wir davon aus, dass die Einführung von Optionen unseren Kunden zusätzliche Flexibilität beim Handel und der Absicherung ihres Bitcoin-Kursrisikos bieten wird.“

McCourt fügte hinzu, dass die neuen Produkte Institutionen und professionellen Händlern dabei helfen sollen, Bitcoin-Angebote im Spotmarkt zu verwalten und Bitcoin-Futures-Positionen in einem regulierten Börsenumfeld abzusichern.

In der Ankündigung der CME Group heißt es, dass es seit der Einführung von Bitcoin-Futures an der Börse im Dezember 2017 20 erfolgreiche Abwicklungen von auslaufenden Futures gegeben habe. Dabei sollen über 3.300 Einzelkonten mit diesem Produkt gehandelt haben.

Bisher wurden durchschnittlich 7.000 CME Bitcoin-Futures-Kontrakte pro Tag gehandelt. Das entspricht rund 35.000 BTC .

In Bezug auf Kunden, die Benchmark-Optionen auf Futures über verschiedene Anlageklassen hinweg hedgen oder handeln, hieß es von der CME Group, dass im Jahr 2019 bisher ein durchschnittliches tägliches Volumen von 4,3 Mio. Euro verzeichnet worden sei.

Unterdessen erreichte das institutionelle Interesse an CME Bitcoin-Futures im Frühsommer 2019 einen Rekordhoch: Im Juli gab es 56 große Open-Interest-Inhaber.

Institutionelle Dynamik nimmt zu

Diese intensive Nachfrage hat sich das ganze Jahr über allmählich erhöht. Cointelegraph berichtete, dass die Futures von CME Bitcoin im Mai einen damals historischen Höchstwert erreicht hatten. 

In Sachen Bitcoin-Futures im institutionellen Bereich gab es ebenfalls Neuerungen. Bakkt Warehouse, die qualifizierte Depotbank der Krypto-Handelsplattform Bakkt, begann Anfang dieses Monats mit der Annahme von Bitcoin-Ein- und Auszahlungen.

Bakkt will physisch gelieferte Bitcoin-Futures anbieten. Im Gegensatz dazu stehen die in bar abgerechneten Bitcoin-Futures der CME und von der Chicago Board Options Exchange.

auf cointelegraph lesen

Bitwise: Bitcoin „regulierter Markt von beträchtlicher Größe“

Der Krypto-Indexfondsanbieter Bitwise Asset Management hat der US-Börsenaufsicht SEC im Rahmen ihrer Bemühung um die Zulassung ihres geplanten börsengehandelten Bitcoin-Fonds (BTC-ETF) eine weitere Präsentation vorgelegt. 

In einem Memorandum vom 17. September veröffentlichte die SEC die Präsentation von Bitwise. Dabei erklärte die Behörde auch, sie glaube, dass die Bedenken der SEC weitgehend ausgeräumt worden seien.

Bitcoin-Spotmarkt jetzt noch effizienter

In der Präsentation wurde zunächst kurz zusammengefasst, wie sich der Markt in den letzten zwei Jahren entwickelt und verbessert hat.

Zunächst ist der Spotmarkt effizienter geworden. Die durchschnittliche Abweichung des Bitcoin-Kurses auf den zehn wichtigsten Börsen ist dabei zurückgegangen. Im Dezember 2017 lag diese noch knapp bei 1 Prozent, inzwischen ist sie jedoch auf unter 0,1 Prozent gesunken.

Institutionelle Bitcoin-Infrastruktur in der Entwicklung

Darüber hinaus entstehen viele neue institutionelle Bitcoin-Depotservices, die regionale Zulassungen zur Verwaltung und Aufbewahrung von Bitcoin für Kunden erhalten. 

Unterdessen gab es dieses Jahr einen Rekord beim Bitcoin-Futures-Volumen an der CME, was darauf hindeutet, dass der regulierte Futures-Markt nun „zu einem regulierten Markt von ‚beträchtlicher Größe'“ geworden sei, wie Bitwise in seiner Präsentation schrieb.

Kryptobranche reagiert auf Bericht über zu 95 Prozent gefälschte Volumen

Bitwise erklärte auch, dass laut einer Studie, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, 95 Prozent der Handelsvolumen gefälscht seien. Seitdem habe es mehrere Entwicklungen gegeben.

Die Datenanbieter reagierten, indem sie sich mit den Bedenken auseinandersetzten und Maßnahmen einführten, um sicherzustellen, dass die gemeldeten Daten exakter sind. Neun Börsen verzeichneten einen Volumenrückgang von mehr als 90 Prozent und drei der 73 genannten Börsen reagierten entweder öffentlich oder privat.

Die Datenmuster an bestimmten anderen Börsen wurden so verschoben, dass sie den realen Mustern entsprechen, die Bitwise beobachtet hat. Aber insgesamt ist man sich nun stärker bewusst, dass gefälschte Volumen existieren. Es werden seitens der Börsen nun Maßnahmen ergriffen, um diese Bedenken auszuräumen.

Insgesamt steigt die Effizienz des Bitcoin- und Kryptowährungsmarktes weiter an, ebenso wie das Volumen an den zehn größten Börsen.

Bitwise hofft, dass das die Bedenken der SEC im Zusammenhang mit ihrem Bitcoin-ETF zerstreuen kann und im nächsten Monat endlich grünes Licht erhält. Der SEC-Vorsitzende Jay Clayton betonte jedoch kürzlich nochmals, dass mehr Regulierung erforderlich sei, bevor Bitcoin an den großen traditionellen Börsen gehandelt werden kann.

auf cointelegraph lesen

Blog des Internationalen Währungsfonds setzt sich mit Stablecoins auseinander

Der offizielle Blog des Internationalen Währungsfonds (IWF), der sich mit den Vorteilen und Nachteilen digitaler Zahlungsmethoden auseinandersetzt, behandelt in seinem jüngsten Eintrag das Thema Stablecoins.

Der Blogeintrag namens „Der Aufstieg des Digitalen Geldes“ kommt zu dem Ergebnis, dass Stablecoins für Verbraucher Vorteile mit sich bringen können, die allerdings auch mit gewissen Risiken einhergehen. Zur Erinnerung: Stablecoins sind Kryptowährungen, die an andere Vermögenswerte, wie zum Beispiel Landeswährungen oder Gold, angebunden sind, um ihre namensgebende Stabilität zu erhalten.

Vorteile und Nachteile von Stablecoins

Der IWF vermutet, dass Banken womöglich ihre Rolle als Mittelsmann verlieren könnten, wenn Verbraucher stattdessen die Dienste von Stablecoin Anbietern in Anspruch nehmen. Nichtsdestotrotz würde dies nicht zwangsläufig den Untergang des Bankenwesens bedeuten, da dies Finanzinstitute vielmehr dazu zwingen würde, eigene Innovationen auf den Markt zu bringen.  

Allerdings warnt der Blog, dass die Monopolstellung der Technologiekonzerne durch eine solche Entwicklung ausgebaut werden könnte, da diese in bester Position sind, um Stablecoins zur Verfügung zu stellen und zusätzlich Profit aus Nutzerdaten zu schlagen. Anmerkung: Dies könnte als Fingerzeig auf die Facebook Kryptowährung Libra verstanden werden.

Um die etwaigen Nachteile der Stablecoins abzufedern, müsse sich die Politik besonders darum bemühen, den Verbraucherschutz zu stärken und die Risiken für die Finanzstabilität zu minimieren. Gleichsam besteht für Regierungen auch die Gefahr, dass die sogenannte „Seigniorage“ verloren geht. Des Weiteren bestünde in Ländern mit hoher Inflation das Risiko, dass Stablecoins die heimische Landeswährung ersetzen, was wiederum die dortige Geldpolitik bedeutend schwächen könnte.

Außerdem befürchtet der Internationale Währungsfonds, dass Stablecoins kriminelle Aktivitäten begünstigen, allen voran Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

„Neue Technologien bieten verbesserte Möglichkeiten zur Überwachung, allerdings müssen sich die Aufsichtsbehörden dann an den fragmentierten und geografisch zerstreuten Kapitalfluss der Stablecoins anpassen“, so der IWF.

Als Vorteil der Stablecoins nennt der Blog, dass Blockchain-basierte Zahlungen reibungsloser, kostengünstiger und schneller abgewickelt werden könnten, sollten sich die wertstabilen Kryptowährungen als Zahlungsmittel durchsetzen:

„Der vielversprechendste Vorteil liegt in dem Versprechen, dass Stablecoins Zahlungen so leicht wie die Nutzung von Social-Media machen können. […] In der Tat könnten Stablecoins diesen Aspekt vereinfachen, da sie von Firmen entwickelt werden, die auf benutzerfreundliches Design wertlegen.“

IWF setzt sich verstärkt mit digitalem Geld auseinander

Im Juli hatte der Internationale Währungsfonds in einem vorherigen Blog prognostiziert, dass besonders die sogenannten Netzwerkeffekte dafür sorgen könnten, dass sich digitales Geld schnell im Mainstream durchsetzt. In diesem Zusammenhang legte der IWF offen, ein eigenes Rahmenwerk für die Einordnung der verschiedenen Arten digitaler Währungen zu erstellen.

Anfang September hatte IWF-Chefin Christine Lagarde wiederum gesagt, dass Zentralbanken und Aufsichtsbehörden weiterhin für den Schutz der Verbraucher sorgen sollten, sich allerdings nicht vor Innovationen wie Kryptowährungen verschließen dürften.

auf cointelegraph lesen

On-Chain-Metriken weisen auf unterschwellige Aufwärtstendenzen für Bitcoin hin

Die letzte Woche hat sich für die Krypto-Märkte als recht volatil erwiesen. Mehrere große Altcoins konnten bedeutende Gewinne verzeichnen, während Bitcoin seitwärts innerhalb der unteren 10.000 $ Region tradete. Gestern kam dieses bullische Momentum jedoch zum Stillstand, als Bitcoin (BTC) unter 10.000 $ fiel – und das könnte kurzfristig zu Schwierigkeiten für die Märkte führen.

Trotz dieses potenziellen Bärenmarktes stellt ein prominenter Kryptoanalyst nun fest, dass verschiedene On-Chain-Daten eine grundsätzliche Aufwärtstendenz für die Krypto-Währung signalisieren – und das wiederum könnte bedeuten, dass der jüngste Rückgang nur ein Strohfeuer ist, dem letztendlich eine Verlängerung des kürzlich etablierten Aufwärtsmoments folgt.

Bullen und Bären in engem Kampf gefangen

Zum Zeitpunkt des Schreibens tradet Bitcoin zum Kurs von 10.190 $, was einen leichten Rückgang von seinem 24-Stunden-Hoch von 10.300 $ und einen noch stärkeren Rückgang von seinen wöchentlichen Höchstständen von fast 10.500 $ markiert.

Bitcoins Unfähigkeit, seine Position im fünfstelligen Bereich zu halten, deutet womöglich darauf hin, dass Bären derzeit einen leichten Vorteil gegenüber Bullen haben könnten – und sie deutet darauf hin, dass BTC sein historisch etabliertes Unterstützungsniveau um 9.300 $ wieder aufgreifen wird.

Kurzfristig scheint es, dass die Bitcoin-Bullen und -Bären derzeit in einem engen Kampf gefangen sind. Die untere 10.000-Dollar-Region könnte einen Wendepunkt markieren, an dem der kurzfristige Trend der Kryptowährung immer deutlicher wird.

So schreibt die beliebte Kryptoanalytikerin The Cryptomist auf Twitter über die Bedeutung dieses Niveaus und erklärt: Sie geht davon aus, dass BTC sich nach oben in Richtung 10.050 $ bewegt, wo er wieder erheblichen Verkaufsdruck erzeugen kann, der ihn tiefer taumeln lässt.

„$BTC: Da war der erwähnte Drop. Ich bin jedoch wenig überrascht über die Stärke der Bullen. Ich sehe Stiere, die das zurück in die 10050 Region drücken, in der wir für einen anderen Drop laden könnten. Jedoch nicht voreingenommen, warte auf 10050“, erklärte sie.

On-Chain-Daten könnten BTC-Bullen stärken

Trotz der scheinbar rückläufigen Kursentwicklung auf kurze Sicht ist wichtig zu beachten, dass Bitcoins On-Chain-Daten kurzfristig auf weitere Aufwärtstendenzen hinweisen könnten.

Hierzu äußerte sich jetzt der prominente Analyst Luke Martin in einem kürzlich erschienenen Tweet. Er sagt: Bitcoins MVRV-Verhältnis könnte positive Daten für die Bullen der Kryptowährung liefern.

„Da $BTC seinen einmonatigen Chop fortsetzt, habe ich mehr über On-Chain-Metriken gelernt. Das MVRV-Verhältnis gibt eine gute Vorstellung vom Verhältnis des Börsenpreises zum „Fair Value“ eines Bitcoins. MVRC <= 1 war jedes Mal ein ausgezeichneter Kauf“, erklärt er und verweist auf die untenstehende Grafik. Die zeigt: Bitcoins MVRC liegt derzeit deutlich unter 1.

Die kommenden Tage und Wochen werden sich wahrscheinlich als sehr aufschlussreich erweisen, in welche Richtung Bitcoin künftig tendieren wird – und seine kurzfristige Preisaktion könnte sogar den Ton für den Rest des Jahres 2019 bestimmen.

Textnachweis: newsbtc

auf Coincierge lesen

Die FED druckt immer wieder Geld, und sie machen sich Sorgen um die Manipulation der Krypto-Märkte?!

Am dritten Tag in Folge hat die US-Notenbank mehr Geld in das System gepumpt, was weit verbreitete Befürchtungen weckt, dass die Dinge außer Kontrolle geraten. Die Ironie daran: Die US-Regulierungsbehörden denken ständig über die Manipulation der Krypto-Märkte nach, während sie in großem Stil direkt vor ihrer Nase stattfindet.

Bitcoin- und Ethereum-Marktkapitalisierung kombiniert

Ein weiterer Tag vergeht und weitere 75 Milliarden Dollar überschwemmen die US-Geldmärkte. Es klingt jetzt wie Routine – und für die FED ist es genau das geworden, da das Wirtschaftssystem immer mehr Lecks bekommt.

Um zu verhindern, dass der Leitzins des Bundesfonds weiter steigt, hat die Zentralbank am Donnerstag mehr Geld in das System eingebracht. Bislang wurden in dieser Woche 203 Milliarden Dollar in die Märkte gesteckt. Dies entspricht der gemeinsamen Marktkapitalisierung von Bitcoin und Ethereum auf dem heutigen Niveau.

Allem Anschein nach wird heute noch mehr dazukommen – wodurch die Summe größer wird als die gesamte Krypto-Asset-Marktkapitalisierung.

Ein Anstieg der kurzfristigen Zinsen drohte in dieser Woche den Anleihemarkt und das gesamte Kreditsystem zu stören. Dieser jüngste Overnight-Repurchase-Vertrag (Repo) kam einen Tag nach der Senkung des Leitzinses durch den Bundesausschuss auf einen Zielkorridor von 1,75% bis 2%, so der Business Insider.

Es ist das erste Mal seit der globalen Finanzkrise vor zehn Jahren, dass die Zentralbank derartige Schritte unternimmt. Damals war es die Massenkreditvergabe von Subprime-Hypotheken durch Banken und Finanzunternehmen zur Finanzierung ihres eigenen Derivatehandels, die die finanzielle Katastrophe und den anschließenden Markteinbruch verursachte. Der FED-Vorsitzende Jay Powell gab sich in dieser Woche alle Mühe, die Schwere der Aktion herunterzuspielen.

„Diese Fragen sind zwar wichtig für das Funktionieren des Marktes und der Marktteilnehmer, haben aber keine Auswirkungen auf die Wirtschaft oder den geldpolitischen Kurs.“

Krypto-Marktmanipulation… Wirklich?

Inzwischen sind aus der Krypto-Community Rufe nach Marktmanipulation zu hören. Die Reaktion der Regulierungsbehörden sorgt für Verwirrung. Welson Trader kommentiert:

„Wenn 10.000.000.000 Tether gedruckt werden, schreit jeder: „Marktmanipulation“.
Aber wenn die FED 130.000.000.000.000.000.000 druckt, sind es nur „Offenmarktgeschäfte“.“

Es sei darauf hingewiesen, dass Tether keine Regierung ist – aber das Prinzip bleibt bestehen und Krypto wird immer noch ein schlechter Ruf von denen nachgesagt, die sonst andere massive Marktmanipulationstaktiken rechtfertigen.

Der Vorsitzende der „Securities and Exchange Commission“, Jay Clayton, forderte diese Woche immer noch eine weitere Krypto-Regulierung. CNBC sagte er:

„Wenn [Investoren] denken, dass es um diese Preisfindung die gleiche Strenge gibt wie an der Nasdaq oder New York Stock Exchange…. dann irren sie sich gewaltig. Wir müssen an einen Ort gelangen, an dem wir sicher sein können, dass das Trading besser geregelt ist.“

Da haben wir es doch: Zentralbanken dürfen die Märkte durcheinanderbringen, aber wir sollen für ein bisschen Bitcoin Kunststückchen vollbringen.

Textnachweis: newsbtc 

Letztes Update:

auf Coincierge lesen

Betrachtet man die Zahlen, sieht Ethereum bullischer aus als je zuvor

Ethereum war diese Woche zweifellos der leuchtende Stern. Es gibt einen Hoffnungsschimmer, dass sich ETH endlich von seinem großen Bruder entkoppelt und unabhängig bewegt – wie die Kryptowährung es auch sollte. Neue Untersuchungen zeigen, dass das Ethereum-Ökosystem in mehrfacher Hinsicht gestärkt wird.

Ethereum: größer als die Summe…

Ein neuer Bericht des Branchenführers ConsenSys hat den aktuellen Zustand des Ethereum-Netzwerks analysiert, um einen besseren Einblick in dessen Zustand zu erhalten. Das ETH-Bashing hörte dieses Jahr nicht auf – vom Bitcoin-Maximalisten bis zum Führer konkurrierender Plattformen: Alle haben auf das zweitgrößte Krypto-Asset der Welt draufgehauen.

Der größte Ärger entspringt der stagnierenden Markttätigkeit in Bezug auf den Preis und die Verzögerung von Updates zur Skalierbarkeits-Verbesserung. Das Preisargument ist wirklich ungerechtfertigt, da alle Altcoins auf dem Boden lagen und es in diesem Jahr nur ein einziges dominantes Digital Asset gab.

Nun ist derzeit der technische Aspekt im Gespräch, und genau wie Rom kann Ethereum nicht an einem Tag gebaut werden. Der Bericht hat einige der Schlüsselnummern für das Ethereum-Ökosystem hervorgehoben und umfasst aktive Mainnet-Nodes, von denen es derzeit über 8.930 gibt, mehr als 75 Millionen einzigartige Adressen und eine durchschnittliche Hash-Rate über 100 TH/s.

Die Gesamtzahl der dezentralen Anwendungen beträgt nun 2.600 mit fast 17.000 täglichen Nutzern. Im Juni gab es 1243 monatlich aktive Ethereum-Entwickler. Das ist weitaus mehr, als jede konkurrierende Plattform bieten kann. Die Wachstumsrate der Entwickler liegt laut dem Bericht bei 34% – und das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Plattform.

Das dezentrale Finanz-Ökosystem ist noch im Aufbau begriffen, dominiert wird es aber eindeutig von Ethereum. Über 1,5 Millionen Dollar an ETH sind nun in MakerDAO Smart Contracts gebunden, und Compound wächst schnell als zweitbeliebteste DeFi-Plattform für ETH.

Mit Blick auf Ethereum 2.0 wurde kürzlich ein erfolgreicher Test der Netzwerksynchronisierung zwischen Clients durchgeführt. Die neuesten Upgrades des Serenity-Rollouts sollen in den kommenden Monaten und Anfang 2020 gemäß der Roadmap implementiert werden.

Die Zahlen sprechen für sich

Diese positiven Fundamentaldaten könnten sich für Ethereum in Preis- und Marktverhalten bemerkbar machen. Seit dem vergangenen Wochenende hat ETH über 24 Prozent zugelegt –von unter 180 $ auf knapp über 220 $ heute. Das tägliche Volumen ist von 5,5 Milliarden Dollar auf 10 Milliarden Dollar gestiegen, fast 4 Milliarden Dollar wurden der Ethereum-Marktkapitalisierung hinzugefügt.

Das sind zwar immer noch Baby-Schritte, wenn man sich den gesamten Markt für Ethereum ansieht. Aber die große Hoffnung ist jetzt, dass sich ETH endlich unabhängig von seinem großen Bruder bewegen kann – einem völlig anderen digitalen Tier.

Textnachweis: newsbtc

Letztes Update:

auf Coincierge lesen

Marktkommentar: Stellar, Cardano und Ethereum als Vorboten der Altcoin-Season?

In Zeiten eines stagnierenden Bitcoin-Kurses scheinen Altcoins an Dynamik gewonnen zu haben. Das führte dazu, dass die Bitcoin-Dominanz von 73 Prozent auf aktuell 69 Prozent fiel. Drei Beispiele an besonders stark profitierenden Kryptowährungen sind Stellar, Cardano und Ethereum.

Stellar: Wohin geht es nach dem großen Pump?

Der Tageschart wird am Beispiel des Wertepaares XLM/USD auf der Börse Kraken diskutiert.

Mit einem Wachstum von über 50 Prozent in drei Tagen ist Stellar eine der Kryptowährungen, die am stärksten vom Erwachen der Altcoins profitierte.  Schnell konnte man den Kurs als überkauft bezeichnen. Auch das Handelsvolumen stieg dramatisch an. Bei diesem Pump stieß der Stellar-Kurs auf einen Widerstand, der durch den gleitenden Mittelwert der letzten 200 Tage und das 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement-Level gebildet wird.

Aktuell durchläuft der Stellar-Kurs eine Konsolidierung und musste Kursverluste von 15 Prozent hinnehmen, was jedoch nichts daran ändert, dass Stellar weiterhin einen Platz innerhalb der Top 10 der Kryptowährungen hat.

Cardano: Aufstieg über das EMA-Ribbon

Der Tageschart wird am Beispiel des Wertepaares ADA/USD auf der Börse Kraken diskutiert.

Cardano verzeichnete in der vergangenen Woche ein stetiges Wachstum. Nach einer Bodenbildung bei 0,043 US-Dollar stieg der Cardano-Kurs um über 25 Prozent. Die Tageskerze konnte sich über dem EMA-Band schließen und zeigt eine parabolische Bewegung. Aktuell schwächelt der Cardano-Kurs jedoch etwas und verlor 5 Prozent.

Ethereum: Kam es zum Flippening?

Ein amüsantes Ereignis bezüglich Ethereum war, dass die Kryptowährung auf Coinmarketcap kurzzeitig auf dem ersten Platz stand. Jedoch handelte es sich hier nicht um ein von vielen erhofftes Flippening, sondern einen Bug bei Coinmarketcap: Der Bitcoin-Kurs lag zeitweise bei 0 US-Dollar:

Der Bug führte sogar dazu, dass einige Nutzer Benachrictigungen über einen Bitcoin-Kurssturz unter 5.300 US-Dollar erhlieten:

Jenseits von Bugs auf Coinmarketcap: Ethereum-Kurs kann gut performen

Der Stundenchart wird am Beispiel des Wertepaares ETH/USD auf der Börse Coinbase diskutiert.

Doch auch unabhängig von dieser eher amüsanten Anekdote war die Performance vom Ethereum in den letzten zwei Wochen recht positiv. So konnte der Kurs auf einen Kursanstieg von immerhin 30 Prozent zurückblicken.  Es gibt einen starken Aufwärstrend. Betrachtet man diesen im Stundenchart sieht man, dass der Kurs, sollte er unter das EMA-Band fallen, immer noch den Aufwärtrend halten könnte, sollte er an diesem bei ungefähr 212 US-Dollar abprallen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten. 

Charts am 20. September 2019  mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,91 Euro.

Der Marktkommentar wurde vom Bitwala Trading Team verfasst. Bitwala bietet die einfachste und sicherste Art, Bitcoin direkt von einem Bankkonto aus zu kaufen und zu verkaufen. Mehr Infos hier.

Mehr zum Thema:

auf btc-echo lesen

Hohes Mining-Interesse treibt Bitcoin-Schwierigkeitsgrad weiter steil nach oben

Der Schwierigkeitsgrad für das Mining von Bitcoin (BTC) wird im dritten Quartal 2019 um ca. 60% steigen, obwohl diese zuletzt bereits nach oben gegangen ist.

Hohe Schwierigkeit lässt auf großes Interesse schließen

Wie Daten des Krypto-Analysten Kevin Rooke am 19. September zeigen, ist die sogenannte „Mining-Difficulty“ seit 2016 in jedem Quartal durchschnittlich um 42% gestiegen.

Einzige Ausnahme ist dabei das Q4 2018, das gleichsam den Tiefpunkt des damaligen Abwärtstrends darstellt. Seitdem geht es für den Schwierigkeitsgrad jedoch wieder stetig nach oben. 2019 ging es dabei steil bergauf im Vergleich zum letzten Jahr.

Rooke kommentiert die Zahlen für das laufende Quartal wie folgt:

„Der Schwierigkeitsgrad wird im Q3 voraussichtlich um 60% steigen, obwohl es zum Ende des Q2 bereits einen neuen Rekordwert erreicht hatte.“

Bitcoin difficulty all-time chart

Bitcoin Mining-Schwierigkeitsgrad. Quelle: Blockchain

Die Mining-Difficulty zeigt an, wieviel Aufwand betrieben werden muss, um komplexe Rechenleistungen durchzuführen und damit den nächsten Block der Bitcoin-Blockchain freizuschalten, wofür wiederum eine Belohnung ausgezahlt wird.

Je mehr Wettbewerb es auf der Bitcoin-Blockchain gibt, desto höher der Schwierigkeitsgrad. Ein hoher Schwierigkeitsgrad bedeutet also im Umkehrschluss, dass das Interesse am Mining derzeich auch hoch ist.

Bitcoin-Fundamentaldaten stärker als je zuvor

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, ist die Mining-Difficulty nur eine der Fundamentaldaten von Bitcoin, die sich in diesem Jahr bisher stark präsentieren.

Die sogenannte Hashrate, ein Maß für die insgesamt verfügbare Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerkes, hat erst diese Woche einen neuen Rekordwert aufgestellt.

Experten vermuten, dass die positiven Fundamentaldaten früher oder später einen weiteren Anstieg des Bitcoin-Kurses zur Folge haben werden, allerdings hat die positive Stimmungslage bisher noch keine Früchte getragen.

Der Krypto-Aktivist Hodlonaut unterstrich den Optimismus der Community am Donnerstag stellvertretend in einem Tweet.

auf cointelegraph lesen