Kryptobörse Bittrex richtet europäischen Ableger in Liechtenstein ein

Die Kryptobörse Bittrex hat angekündigt, dass bald ihr neuer Ableger namens Bittrex Global in Liechtenstein an den Start gehen soll.

Laut einer Pressemitteilung, die Cointelegraph am 30. September zugespielt wurde, soll die Bittrex Global Ende Oktober ihren Betrieb aufnehmen und ist dabei in Liechtensteins Hauptstadt Vaduz ansässig. Als hauptsächlichen Grund für die Auswahl des Standortes Liechtenstein gibt die Kryptobörse an, dass in dem Zwergstaat, im Gegensatz zu anderen EU-Ländern, bereits rechtliche Klarheit zu den Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie herrscht.

Neue Krypto-Produkte nach EU-Recht

Die Bittrex Global soll im Laufe der Zeit verschiedene neue Produkte für ihre Handelsplattform entwickeln, darunter zum Beispiel Krypto-Kundenbindungsprogramme, Krypto-Bankkarten, Token-Verkäufe nach EU-Recht und eine Smartphone-App für Krypto-Trading. Im Anschluss an die Inbetriebnahme will sich die Bittrex Global außerdem nach dem Blockchain Gesetz registrieren lassen, dass die Regierung von Liechtenstein jüngst verabschiedet hat.

Im Zuge der Neueröffnung hat die Bittrex Global Kiran Raj zu ihrem Geschäftsführer ernannt, während Stephen Stonberg den Posten des operativen Geschäftsführers bekleiden wird. Raj war zuvor in Los Angeles bei der Kanzlei O’Melveny & Myers LLP beschäftigt und war auch schon als Rechtsberater für die amerikanische Behörde für Heimatschutz tätig. Stonberg kann derweil auf 25 Jahre Erfahrung im Finanzwesen zurückblicken.

Liechtenstein schafft rechtliche Klarheit

Die Regierung von Liechtenstein hat diesen Frühling ihr „Blockchain Gesetz“ verabschiedet. Darin sind zwar strenge Regeln für die Bekämpfung von Geldwäsche und zur Identitätsprüfung von Kunden formuliert, allerdings schafft das Gesetz zugleich eine klare rechtliche Grundlage für Besitz, Transfer und Verwahrung von Kryptowährungen.

Zusätzlich hat Liechtenstein noch ein weiteres Krypto-Gesetz verabschiedet, das für besseren Anlegerschutz sorgen soll und weitere Bestimmungen zur Bekämpfung von Geldwäsche aufstellt. Die Regierung des Landes ist überzeugt davon, dass die neuen Gesetze einerseits dabei helfen können, sowohl die Risiken der Kryptobranche zu minimieren als auch deren Entwicklung zu fördern.  

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IOTA tritt Klimaforschungs-Gemeinschaft der Europäischen Union bei

Die IOTA Foundation hat sich der Forschungsgemeinschaft EIT Climate KIC des durch die EU geförderten European Institute for Technology (EIT) angeschlossen. Dies teilte IOTA am 27. September in einem Blogbeitrag mit.

Großes Forschungsnetzwerk

KICs sind durch das EIT koordinierte Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities). Dem EIT Climate KIC gehören in Deutschland neben Forschungseinrichtungen wie etwa die TU Berlin und die TU München auch Unternehmen und Denkfabriken an.

Gemeinsam sollen diese neue Produkte und Dienstleistungen für wichtige Fragestellungen und Probleme entwickeln. IOTA will sich am EIT-Projekt “Deep Demonstration on Long-Termism” sowie in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe beteiligen, der auch die Technische Universität Zürich angehört.

Dazu schreibt IOTA:

“Deep Demonstration on Long-Termism wird zeigen, wie kurzfristiges Denken in Investitionszyklen und Ideen der wirtschaftlichen Wertschöpfung der durch uns zu fördernden regenerativen Wirtschaft im Wege steht. […] Im Rahmen der Deep Demonstration wird die IOTA die Rolle der Distributed-Ledger-Technologien (DLT) und des Internet der Dinge (IoT) untersuchen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, nachhaltige Finanzierungslösungen zu erschließen und offene Datenmarktplätze zu bilden […].“

Wissenschaft zeigt Interesse an IOTA 

In der angewandten Wissenschaft stößt IOTAs Tangle-Ansatz aufgrund seiner hohen Skalierbarkeit auf wachsendes Interesse. Forschungseinrichtungen wie das renommierte Fraunhofer-Institut oder die RWTH Aachen experimentieren bereits in Modellanwendungen mit IOTA-Technologie.

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BaFin warnt vor unerlaubten Krypto-Dienstleistungen durch Neofinanzen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 27. September eine Warnung vor dem um deutsche Kunden werbenden Krypto-Dienstleister Neofinanzen veröffentlicht.

Keine Erlaubnis für Geschäfte in Deutschland

Die Firma, welche nur über eine Schweizer Telefonnummer erreichbar sei, habe “keine zustellungsfähige Adresse im Inland”. Da eine “Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen” durch die BaFin fehle, handele es sich bei dem Anbieter um kein zugelassenes Institut.

Neofinanzen nutzt für die Kundenakquise in Deutschland laut BaFin “Cold Calling” und biete Interessenten die Eröffnung von Handelskonten für den Bitcoin-Handel an.

In der Schweiz taucht Neofinanzen nicht im Register der dortigen Regulierungsbehörde Finma auf, was eine Betrugsmasche nahelegt. Darauf deuten auch negative Erfahrungsberichte im Internet hin. Auf dem Bewertungsportal Trustpilot wird Neofinanzen als sogenannter SCAM-Broker beschrieben.

Die Informationskampagne der BaFin zu mutmaßlichen Krypto-Betrügern geht damit weiter. Zuletzt hatte die Finanzmarktaufsicht vor den Unternehmen Bitcoin TradeRobot, Crypto Code, CFDPremium und Bitcoin Victory gewarnt.

BaFin bekommt stärkere Bedeutung

Ab 2020 dürfte sich die regulatorische Aktivität der BaFin in Bezug auf Krypto-Unternehmen deutlich verstärken. Das Regierungskabinett hat Anfang August einen Gesetzentwurf zu stärkerer Krypto-Regulierung gebilligt, der nun noch durch den Bundestag bestätigt werden muss. In Deutschland operierende Kryptobörsen und Wallet-Anbieter benötigen ab nächstem Jahr eine BaFin-Lizenz.

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US-Staatsanwaltschaft befragt Bank of Ireland zum Krypto-Schneeballsystem OneCoin

Mehrere Top-Manager der Bank of Ireland (BOI) werden vermutlich im Prozess gegen Mark Scott aussagen, der fast 400 Mio. US-Dollar des betrügerischen Krypto-Projekts OneCoin gewaschen haben soll.

Vier Bänker zur Aussage gebeten

Am 29. September hat die US-Regierung beim zuständigen Gericht einen Antrag eingereicht, um die Aussagen der vier Bänker via Zuschaltung aus Irland zu erwirken.

Der Prozess, der zunächst für den 7. Oktober 2019 anberaumt war, wurde jüngst auf den 4. November 2019 verschoben, wobei es am 28. Oktober noch eine abschließende Konferenz dazu geben wird, wie das Fintech-Magazin Finance Feeds schon Anfang September berichtet hatte.

Die vier Zeugen sind oder waren allesamt Angestellte der Bank of Ireland. Der Angeklagte Scott soll bei der großen irischen Bank mehrere Konten betrieben haben, über die er Gelder in Höhe von mehr als 300 Mio. US-Dollar hat fließen lassen, die zuvor über das Schneeballsystem OneCoin eingenommen wurden. 

Die vier Zeugen sind dabei hochrangige Mitglieder der BOI, darunter Diane Sands, die Leiterin für Geldwäschebekämpfung, Deirdre Ceannt, die für Direktinvestitionen zuständig ist, der ehemalige Vize-Präsident Derek Collins und Greg Begley, der wiederum Beweise für Scotts illegale Nutzung der Konten vorlegen soll.

Geldwäsche über die Cayman Islands

Konkret wird Scott in besagtem Verfahren vorgeworfen, eine kriminelle Organisation zum Zwecke der Geldwäsche betrieben zu haben. Im Prozess soll dementsprechend nachgewiesen werden, dass der Beklagte zwischen 2016 – 2018 fast 400 Mio. US-Dollar an illegalen Geldern in Aktienfonds auf den Cayman Islands verschoben haben soll, die auch als „Fenero Funds“ bekannt sind. Die illegalen Gelder stammen wiederum aus dem betrügerischen Krypto-Projekt OneCoin.

Mehrere Prozesse gegen OneCoin

Das Krypto-Projekt OneCoin wurde 2014 ins Leben gerufen und ist als eine der größten betrügerischen Kryptowährungen in der jungen Geschichte der Branche bekannt. Für ähnliches Aufsehen sorgte bisher nur das Pyramidensystem BitConnect. Im März 2019 hat eine amerikanische Staatsanwaltschaft Anklage gegen mehrere Personen erhoben, denen wiederum der Betrieb von OneCoin vorgeworfen wird. Eine zivilrechtliche Klage, die von den Opfern des OneCoin Betrugs eingereicht wurde, konnte bisher noch nicht zugestellt werden, da die Betreiber des Projekts in Europa ansässig sind.

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US-Kryptobranche will rechtliche Einstufung von Kryptos selbst übernehmen

Mehrere große Player der amerikanischen Kryptobranche, darunter auch Coinbase und Kraken, haben sich zusammengetan, um festzulegen, welche Kryptowährungen als Wertpapiere eingestuft werden sollten.

Krypto-Ratings sollen ab dem 30. September erstellt werden

Wie das Wall Street Journal (WSJ) am 30. September berichtet, haben namhafte Größen der amerikanischen Kryptobranche die sogenannte „Crypto Ratings Council“ gegründet, die wiederum ein Rating-System erstellen soll, das Kryptowährungen, je nach ihrer Ausgestaltung, einstuft.

Laut Bericht gehören neben Coinbase und Kraken zu der Crypto Ratings Council noch Circle Internet Financial, Bittrex, Genesis Global Trading, Grayscale Investments, Anchor Labs und die DRW Holdings. Allerdings will der „Krypto-Ausschuss“ noch weitere Mitglieder in seine Reihen aufnehmen.

Bewertungsskala von 1 bis 5

Der Krypto-Ausschuss will seine Arbeit ab dem 30. September aufnehmen, wobei dieser für jede einzelne Kryptowährung ein Rating zwischen 1 bis 5 erstellen wird, das dessen Klassifikation widerspiegelt. Der höchste Wert würde dementsprechend bedeuten, dass eine Kryptowährung als Wertpapier aufzufassen ist und deshalb nicht ohne behördliche Genehmigung gehandelt werden darf.

In diesem Zusammenhang soll Bitcoin (BTC) wohl mit 1 eingestuft werden, da Vertreter der amerikanischen Aufsichtsbehörden zuletzt hatten durchsickern lassen, dass die marktführende Kryptowährung nicht als Wertpapier angesehen wird.

Brian Brooks, der Chef-Jurist von Coinbase, der sich das Rating-System ausgedacht hat, begründet dessen Einführung mit der Tatsache, dass die rechtliche Einstufung von Kryptowährungen immer noch „eine der dringendsten Fragestellungen der Kryptobranche ist“, weshalb besonders institutionelle Investoren sich noch nicht richtig in den Markt trauen.

Mary Beth Buchanan, Rechtsanwältin der Kryptobörse Kraken, hofft, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC die Gründung des Krypto-Ausschusses und Rating-Systems als positiven Schritt sieht, mit dem die Branche zeigt, dass sie sich um die Klärung dieser Fragestellung bemüht.

Verbindung zum Blockchain Verband

Laut Wall Street Journal handelt es sich bei einigen der teilnehmenden Unternehmen gleichsam um Mitglieder des amerikanischen Blockchain-Verbandes. Die „Blockchain Association“ ist wiederum eine Lobbygruppe, die sich dafür stark macht, dass der Großteil der Kryptowährungen vom Wertpapiergesetz ausgenommen werden.

Am 26. September hatte die SEC-Kommissarin Hester Peirce, die auf Grund ihrer positiven Haltung zur Kryptobranche den Spitznamen „Crypto Mom“ trägt, bemängelt, wie ihre Behörde bei der Regulierung von Kryptowährungen vorgeht. Dahingehend forderte sie, dass die Krypto-Regulierung insgesamt weniger „bevormundend“ sein sollte:  

„Wenn man möchte, dass die Regierung offen gegenüber Innovationen ist, dann kann man sich am Ende nicht bei der Regierung beschweren, wenn man daraus einen Nachteil zieht. Dann kann man nicht einfach sagen ‚Hey, warum habt ihr mich nicht vor meiner eigenen Entscheidung geschützt.‘ […] Ich denke, insgesamt sollten wir weniger bevormundend sein.“

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Binance nun „Super-Vertreter“ von TRON: TRX-Staking geplant

Die große Kryptowährungsbörse Binance ist nun auf Platz Eins der „Super-Vertreter“ im Tron (TRX)-Ökosystem.

Laut Daten von Tronscan vom 30. September hat Binance über 12 Milliarden Stimmen erhalten und sich damit an die Spitze für diese Position gesetzt. Die Blockchain-Community Sesameseed.org ist nun der zweitgrößte Super-Vertreter und der auf Tron basierende BeatzCoin liegt nun auf Platz drei.

Binance kündigt TRX-Staking an

Am 30. September gab Binance bekannt, dass die Börse ab dem 1. Oktober TRX-Staking anbieten würde. Eine erste Schätzung der Belohnungen soll bis zum 1. November berechnet werden und diese anschließend noch vor dem 5. November verteilt werden. Das System soll dann jeden Monat auf dieser Grundlage weiterlaufen, wie es auf der Webseite von Binance heißt.

Letzte Woche hat die Börse Staking-Dienste eingeführt. Damit können Binance-Nutzer ihre Tokenbestände hinterlegen und Staking-Belohnungen verdienen, ohne eigene Knoten einrichten zu müssen. Auch Mindestbeträge und/oder bestimmte Laufzeiten sind dabei nicht nötig.

Binance: 12 Mrd. TRX eingefroren – ein Sechstel der Umlaufmenge aus dem Verkehr gezogen

Der BeatzCoin-COO Misha Lederman erklärte in einem Tweet am 29. September, dass Binance im Wesentlichen 12 Mrd. TRX eingefroren und damit ein Sechstel der Umlaufmenge des Coin aus dem Verkehr gezogen habe.

Die Tatsache, dass die Börse nun der Top-Super-Vertreter ist, hat in der Krypto-Community auf Twitter zu einer Debatte geführt.

Während Lederman die herausragende Position von Binance im Ökosystem und die Einfrierung der Token als eine potenziell bullische Entwicklung für den Kurs von TRX betrachtete, haben andere ihre Besorgnis über die Auswirkungen geäußert, die mit dem „Erkaufen“ des ersten Platzes durch einen führenden Branchenriesen einhergehen.

Derzeit TRX nach Marktkapitalisierung auf Platz 14 unter den größten Kryptowährungen und verzeichnete laut Coin360 über den Tag einen Anstieg um fast 6,5 Prozent.

Anfang des Monats kündigte der Tron-Gründer und CEO Justin Sun einen neuen Plan für den Proof-of-Stake-Mechanismus von TRON an. Dieser würde sich auf die Förderung einer „fairen, dezentralen Verteilung der Stake-Renditen“ konzentrieren, um die Beteiligung der Nutzer und das Engagement von Branchenriesen wie Börsen, Wallets und anderen Partnern zu stärken.

Der CEO hat auch bekanntgegeben, sein mit Spannung erwartetes Mittagessen mit dem Vorsitzenden von Berkshire Hathaway und Bitcoin-Skeptiker Warren Buffett verschieben zu wollen. 

Sun hatte im Juni bei einer Wohltätigkeitsauktion auf eBay den Zuschlag bekommen und ein Mittagessen mit Buffett und eigenen Gästen ersteigert. Sein Gebot belief sich dabei auf 4.567.888 US-Dollar – das höchste Gebot in der 20-jährigen Geschichte dieser Veranstaltung. Doch nur wenige Tage vor dem geplanten Essen war er aus medizinischen Gründen gezwungen, dieses zu verschieben.

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John McAfee sieht den BTC Preis mittelfristig bei 50.000 USD, und bis Ende 2020 bei 1 Million

Lympo Coin

Der Bitcoin-Preisfall hat für viele Diskussionen in der Trading-Community gesorgt. Die einen meinen, dass der Tiefpunkt erreicht ist, meinen andere, dass es noch tiefer gehen wird. John McAfee rät allen, diese Rücksetzer einfach nicht ernst zu nehmen.

Muss der Bitcoin noch tiefer fallen, bevor wir ein neues Allzeithoch sehen?

Der Bitcoin-Preisfall hat für viele Diskussionen in der Trading-Community gesorgt. Die einen meinen, dass der Tiefpunkt erreicht ist, meinen andere, dass es noch tiefer gehen wird.

John McAfee hat seine Meinung nicht geändert. Er unterstützt Peter Brandts Einschätzung, dass der Bitcoin etwa auf 5.500 USD gehen wird und von dort aus auf die 50.000 USD zusteuern wird.

Der Bitcoin stürtzte innerhalt einer Woche mehr als 2.000 US-Dollar, was etwa 20 Prozent entspricht. Derzeit bewegt sich der Kurs bei über 8.200 US-Dollar.

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Für John McAfee besteht allerdings kein Grund zur Sorge. Er riet, diesen Rücksetzer zu ignorieren und nicht  das Große und Ganze aus den Augen zu verlieren.

“Man sollte diesen Preisverfall beim Bitcion einfach ignorieren. Ich bin bei Peter Brandt mit seiner mittelfristigen 50.000 US-Dollar Prognose. Ich bleib auhc fest bei meiner 1 Million US-Dollar-Vorhersage bis Ende 2020. Hört auf, eure Hände zu wringen! Schaut euch erneut Game of Thrones an, oder werbt um eure Ehepartner oder beendet euren Drogenkonsum. Alles ist gut.”

Peter Brandt hat erst kürzlich prognostiziert, dass der Bitcoin einen Boden bei 5.500 USD finden wird, von wo aus er im kommenden Februar auf 50.000 US-Dollar steigen wird.

Mcafees positive Einstellung dem Bitcoin gegenüber ist absolut nichts Überraschendes. Er zählt zu den Krypto-Enthusiasten, für die die Blockchain und vor allem auch Bitcoin die Zukunft bilden. Mehrfach wies er darauf hin, dass die USA nicht in der Lage sind, Kryptowährungen zu kontrollieren, und das aufgrund ihrer Natur der Unveränderlichkeit und Dezentralität.

McAfee hat schon öfters erklärt, dass kurzfristige Rücksetzer wie der der vergangenen Woche nicht ernst genommen werden dürfen. Wir müssen noch abwarten, wohin und sie PReisentwicklung führen wird, aber McAfee hat schon mal damit recht gehabt.

Wenn McAfee und Brandt jedoch beide Recht haben, muss Bitcoin zu 5.500 US-Dollar kommen, bevor er der Bitcoin sein neues Allzeithoch ansteuert.

Quellenangaben: Cryptopotato
Bildquelle:  Pixabay

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Binance.US: Kontoregistrierung für Bürger aus Puerto Rico nun möglich

Die in den US-Filiale der großen Kryptowährungsbörse Binance „Binance.US“ hat die Kontoregistrierung und Verifizierung für Einwohner Puerto Ricos eröffnet.

Laut einer offiziellen Ankündigung vom 30. September haben die Einwohner von Puerto Rico nun den gleichen Zugang wie US-Bürger aus den Staaten, die die Plattform bereits nutzen dürfen.

Eröffnung von Binance.US

Wie berichtet wurde, ist Binance.US am 24. September eröffnet worden und bot 13 Fiat-zu-Krypto- und Krypto-zu-Krypto-Handelspaare an.

Unter diesen sind wichtige Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin (BTC), Ether (ETH), XRP, Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), Binance Coin (BNB) und der Stablecoin Tether (USDT). 

Wie auch bei der Einführung für US-Bundesstaaten erlässt Binance.US den Nutzern aus Puerto Rico bis zum 1. November die Handelsgebühren.

Jeder Binance.US-Nutzer muss, wie in den Maßnahmen für die Identitätsprüfung festgelegt, einen gültigen Ausweis und seine Sozialversicherungsnummer angeben, um ein Konto eröffnen zu können.

Wie bereits berichtet, wurde Kryptohändlern aus den USA Handelsoptionen für mehrere Altcoins genommen. Dazu kam es im Rahmen der Eröffnung der Plattform in den USA.

Aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Binance

Binance hat kürzlich Tezos (XTZ) – auf Platz 18 unter den führenden Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung – auf seiner Hauptplattform  gelistet. Dazu werden drei neue Handelspaare mit BTC, BNB und USDT angeboten.

Am 19. September bestätigte Binance, dass die Börse im Oktober eine OTC-Handelsplattform für den chinesischen Yuan eröffnen wolle.

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Mark Cuban: „Bananen sind besser als Bitcoin“

Mark Cuban, der amerikanische Milliardär und Besitzer der Dallas Mavericks, findet Bananen besser als Bitcoin (BTC).

Diese flapsige Bemerkung machte Cuban am 27. September in einer Fragerunde der Technikmagazins Wired. Im Rahmen der Fragerunde hatte ihn zuvor ein Twitter-Nutzer gefragt, weshalb er Kryptowährungen ablehnt, wenn er sich doch dafür ausspricht, dass „Menschen die Chance haben sollten, ihr Vermögen zu steigern“.

Darauf antwortete Cuban anschließend, dass er Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, deshalb nicht mag, weil deren Preis lediglich durch den Markt bestimmt ist:

„Hier ist das Problem von Kryptowährungen, besonders Bitcoin: Bitcoin ist nur so viel wert, wie jemand zu zahlen bereit ist.“

Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert

Damit unterstellt der erfolgreiche Geschäftsmann, der selbst ein Experte im Bereich Computertechnologie ist, dass Bitcoin keinerlei intrinsischen Wert habe. Um zu verdeutlichen, was er damit meint, führt Cuban einen Vergleich zu Kunst, Comicheften und Sammelkarten an:

„Kennen Sie diese Leute, die Fußballkarten sammeln und ganz, ganz stolz auf ihre Sammlung sind, weil diese Karten so wertvoll sind und im Preis nur noch steigen? Mit Comicheften und Kunst ist es genau das Gleiche. Allerdings liegt kein intrinsischer Wert dahinter, man kann eine Fußballkarte nicht essen […] Ein Kunstwerk sieht an der Wand vielleicht toll aus, aber Sie können nicht viel damit anfangen. Mit Bitcoin können Sie noch viel weniger anfangen, aber meine Fußballkarten, Comichefte und Kunstgegenstände kann ich mir wenigstens angucken, um mich daran zu erfreuen.“

Bitcoin ist eine Religion, genau wie Gold

Als abschließenden Einwand weist Cuban darauf hin, dass Bitcoin obendrein zu kompliziert für den durchschnittlichen Verbrauer wäre, da selbst die Verwahrung von Kryptowährungen noch viele Fragen aufwirft. In diesem Zusammenhang gesteht er zwar ein, dass Bitcoin eine Art digitales Gold ist, was aber mitnichten als Kompliment gemeint ist.

„Ich finde, das ist wie beim Gold. Gold ist eine regelrechte Religion. Die Leute, die ganz fest daran glauben, warnen Sie davor, dass es irgendwann eine ganz heftige Finanzkrise geben wird und dass Sie dann mit Gold auf der sicheren Seite sind. Aber Nein, das sind Sie nicht! Wenn Sie ihre Goldbarren mit sich herumtragen, dann bekommen Sie einen Schlag in den Nacken und haben ihr Gold flugs wieder verloren. Ich hätte lieber Bananen, Bananen kann ich immerhin esse. Kryptowährungen…nicht so sehr.”

Diese Einschätzungen sind constant mit dem, was Cuban bereits zuvor über Bitcoin gesagt hatte, als er meinte, dass sowohl Gold als auch Bitcoin lediglich Sammelgegenstände sind. Im Rahmen der jüngsten Fragerunde fügt er immerhin an, dass er „prinzipiell nicht gegen Kryptowährungen ist“, Anleger jedoch ausdrücklich warnt, „sehr vorsichtig zu sein“, da es sich hierbei im besten Fall um ein Wertaufbewahrungsmittel handelt.

Wie Cointeleraph im Juli berichtet hatte, sieht Cuban die Facebook Kryptowährung als „großen Fehler“ an. Dahingehend sagte er zuletzt, dass der Stablecoin „besonders in Ländern, in denen es keinen ausreichenden Gesetzesrahmen oder ungenügende politische Stabilität gibt“, regelrecht gefährlich werden könnte.

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Aus der Traum: NBA-Spieler darf Profivertrag nicht tokenisieren

Als erster Profisportler überhaupt wollte der NBA-Spieler Spencer Dinwiddie seinen Vertrag anteilig an Investoren weitergeben. Mit dem $SD8 –Token hätten sie an seiner Karriere teilhaben und auf eine Gehaltserhöhung wetten können. Nun macht die US-Profiliga NBA dem Spieler der Brooklyn Nets einen Strich durch die Rechnung und schiebt dem Vorstoß einen Riegel vor.

Wie die New York Times am Freitag, dem 27. September, berichtet, hat die Führung der wichtigsten Basketball-Liga der Welt Dinwiddies Plänen eine Absage erteilt. Diese weist auf ihr Tarifrecht hin, wonach NBA-Spieler ihre Vertragsrechte nicht an Dritte abtreten oder auf sonstigem Wege weitergeben dürfen. In einer entsprechenden Erklärung der Liga heißt es mit Verweis auf den Wortlaut des offiziellen Status kurz und bündig:

Aktuellen Berichten zufolge will Spencer Dinwiddie Investoren eine „tokenisierte Wertanlage“ auf Grundlage seines Spielervertrags verkaufen. Ein solches Arrangement wird vom Tarifrecht verboten.

Wenige Tage zuvor hatte Dinwiddie seine Pläne im Gespräch mit dem US-Magazin The Atlantic enthüllt. Mithilfe des Ethereum-basierten Token hätten sich Investoren in seinen derzeit laufenden Dreijahresvertrag einkaufen können, der dem Basketballer in den kommenden 3 Jahren bis zu 34,4 Millionen US-Dollar [knapp 31,5 Millionen Euro] einbringt. Dabei hatte der NBA-Profi mit Soforteinnahmen von bis zu 13,5 Millionen US-Dollar [12,4 Millionen Euro] gerechnet.

Dinwiddie will nachverhandeln

Investoren wollte er hierfür einerseits einen monatlichen Zins ausschütten. Andererseits wäre der Token für Anleger vor allem deshalb reizvoll gewesen, da Dinwiddie künftige Gehaltserhöhungen mit den Token-Besitzern teilen wollte. In seinem jetzigen Arbeitsverhältnis mit den Brooklyn Nets steht es dem NBA-Spieler frei, nach einem Jahr aus seinem Vertrag auszusteigen und nachzuverhandeln. Dies könnte sich für Dinwiddie lohnen, sollte er sich auf dem Spielfeld beweisen und sein Marktwert steigen.

Zwar ist der Guard hierzulande ein derzeit noch wenig bekanntes Gesicht. Unter Experten gilt er jedoch bereits als möglicher Hoffnungsträger und hat demnach guten Grund, seinen Vertragsausstieg ins kommenden Jahr zu setzen.

Trotz der jähen Absage der Liga will sich der 26-Jährige jedoch nicht entmutigen lassen. Gegenüber der New York Times kündigte er an, mit der NBA-Führung nachverhandelt zu wollen. Er besteht darauf, dass es sich bei seinem Token nicht um ein „Assignment“, also eine Abtretung seiner Vertragsrechte handelt. Ob die Liga-Offiziellen jedoch zurückrudern, ist fraglich. Sie sind für ihre konservative und strenge Auslegung der Regeln bekannt.

Die Frage nach der Zuständigkeit

Für Larry Cermak, dem Chef der Forschungsabteilung vom Branchenmagazin The Block, könnte die Haltung der NBA jedoch wenig Einfluss auf Dinwiddies Pläne haben. Er gibt zu bedenken, dass der Profi die Dividende aus seiner eigenen Tasche bezahlt und damit unklar sei, ob das Tarifrecht überhaupt greife.

Sollte Dinwiddies Vorhaben glücken, könnte dies künftig zahlreiche Nachahmer finden, ist sich Cermak gegenüber Forbes weiterhin sicher:

Er öffnet seine Verträge nicht nur für die Krypto-Welt, sondern für alle, die daran teilhaben wollen… [Dinwiddie] tut das, weil dies eine ganz neue Anlageklasse schafft, die in Zukunft unweigerlich beliebt wird.

Gänzlich neu ist Dinwiddies Idee jedoch nicht. Bereits im Jahre 2013 hatte die Investment-Firma Fantex Anlegern Vertragsanteile amerikanischer Football-Profis angeboten. Das Konzept konnte sich jedoch nie durchsetzen. Bereits nach drei Jahren stellte Fantex sein Angebot ein.

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