Bitcoin sicher aufbewahren: AXA versichert Hoyos „sicherste Hot Wallet der Welt“

Die Versicherungsgesellschaft AXA hat eine Versicherung für Krypto-Wallets der Hoyos Intergrity Corporation entwickelt. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen vom 12. September hervor. Hoyos ist ein IT-Security-Dienstleistungsunternehmen mit besonderem Fokus auf dem Krypto-Sektor. Durch die Kooperation mit AXA XL, dem Geschäftsbereich von AXA für Sach- und Unfallversicherungen und besondere Risiken, ist Hoyos nun in der Lage, zu skalieren, meint CEO Hector Hoyos:

Dank der Partnerschaft mit AXA XL bei Versicherungen wird Hoyos für die weltweit bereits existierenden digitalen Vermögenswerte und für die vielen Nutzer mobiler Geräte ein unvergleichliches Sicherheitsniveau bereitstellen können. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Lösung sich zum neuen und geforderten Standard bei der Sicherheit für digitale Vermögenswerte entwickeln wird und normale Nutzer, Regierungen und Märkte für institutionelle Anlagen gleichermaßen digitale Vermögenswerte damit besser akzeptieren können.

Die Hoyo Wallet dient der Verwaltung von Krypto-Einlagen in Bitcoin, Litecoin und Ethereum. Außerdem unterstützt die Wallet die Ethereum-basierten ERC-20 Token. Im Falle eines Hacks seiner Wallet verpflichtet sich Hoyo, Entschädigungen von bis zu einer Million US-Dollar zu zahlen.

Hoyos Risen: Ein Projekt stagniert

Mukadder Erdoenmez, bei AXA XL zuständig für den Geschäftsbereich New Economies, Autonomy and Technology, kommentiert:

Hoyos verfügt jetzt über die finanzielle Absicherung, die das Unternehmen braucht und durch die es im Gegenzug Einzelpersonen und Institutionen die benötigte zusätzliche Rückversicherung bieten kann, mit der sie loslegen und damit anfangen können, Token für Krypto- und Digitalwährungen zu nutzen und zu speichern.

Mit „Risen“ arbeitet Hoyos außerdem an einer eigenen privaten Blockchain-Lösung mit Sicherheitsfokus. Der plattformeigene RSN-Token ist – man mag es bereits erahnen – ein ERC-20 Token. Aus den ehrgeizigen Plänen des Unternehmens, ein vollumfängliches Blockchain-Ökosystem samt eigenem Smartphone-Modell zu schaffen, ist bislang noch nicht viel geworden.

Ein Blick auf die Risen-Website verrät, dass das Projekt seinem Zeitplan deutlich hinterher hinkt. Dort endet die Roadmap mit dem ersten Quartal 2019. Eigentlich sollte hier bereits die zweite Version des Risen Smartphones ausgeliefert werden. Stattdessen stagniert Risen noch beim Prototyp, während der RSN Token de facto tot erscheint.

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