Bitcoin-Giganten vereinigen sich zur Token-Bewertung

Bis Montagmorgen haben die Bären weiterhin fleißig ihre Kräfte eingesetzt. Der BTC verzeichnete die schlechteste Performance der vergangenen Woche seit November 2018, woraufhin die Bullen keine Präsenz zeigten. Da in der Vergangenheit oft die Frage aufgetaucht ist, ob digitale Token als Wertpapiere einzustufen sind.

Krypto-Unternehmen gründen Organisation

Jetzt haben großen Bitcoin-Handels- und Investment-Giganten Anchorage, Bittrex, Circle, Coinbase, DRW Cumberland, Genesis, Grayscale und Kraken nun gemeinsam den Krypto Rating Council gebildet. Diese haben sich zu einem Zusammenschluss entschlossen, um besser zu entscheiden, welche digitalen Assets auf ihren Plattformen gehandelt werden können und welche nicht.

Mithilfe eines sogenannten “skalierbaren, punktebasierten Bewertungssystems” kann die Gruppe bestimmen, ob eine Kryptowährung ein Wertpapier ist oder nicht. Es werden mehrere Dutzend Fragen verwendet, die “direkt aus der SEC-Richtlinie und der Rechtsprechung abgeleitet” sind.

In einem Blogbeitrag verkündte Coinbase die Gründung des Councils:

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“Wir haben auch hart daran gearbeitet, unseren Rahmen auf objektive, wiederholbare, faktengetriebene Fragen zu konzentrieren, die von technischen Experten über verschiedene Vermögenswerte und im Laufe der Zeit hinweg konsistent beantwortet werden können

Das Ergebnis der Analyse ist ein Score, der es den Mitgliedern leicht macht, die Analyse über viele Token hinweg zusammenzufassen und ihre eigenen, unabhängigen Geschäftsentscheidungen darüber zu treffen, ob oder wie sie eine Anlage unterstützen sollen.” 

Mit dem System lassen sich Bitcoin und vergleichbare Tokens mit einer Punktzahl von eins bis fünf bewerten, sodass eine Punktzahl von eins bedeutet, dass unabhängige Analyse des Rates deutet darauf hin, dass das Asset wenige oder keine Merkmale aufweist, das mit einem traditionellen regulierten Wertpapier übereinstimmt.

“Wir gehen davon aus, dass sich einige Ratings im Laufe der Zeit ändern werden, und wir werden Feedback von Asset-Emittenten akzeptieren und berücksichtigen, wenn sie zusätzliche Informationen oder Klarstellungen, die sich auf das Rating eines Assets auswirken können, mitteilen wollen.” 

Aktuelle Bewertung der Top-Kryptowährungen

Bitcoin erhielt mit seinen Hauptrivalen Litecoin und Monero die Note eins, während Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung der Welt, eine Bewertung von zwei erhalten hat.

Quellenangaben: Forbes.com
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Ripple: Übernahme von Kryptohandelsplattform in Island

Ripple hat in letzter Zeit einige Unternehmen übernommen und will mit der Übernahme des Krypto-Handelsunternehmens Algrim nun auch nach Island expandieren, wie aus einem Blogbeitrag vom 30. September hervorgeht.

Ripple wächst in Europa

Mit der Übernahme kommen nun auch sechs weitere Ingenieure zu Ripple. Dieses neue Team soll eine wichtige Rolle in seinem On-Demand Liquidity (ODL)-Programm spielen.

Der Ankündigung zufolge soll Island nun zum Engineering-Zentrum des Unternehmens werden. Zuvor hatte das Unternehmen auch eine Präsenz in London eingerichtet. Amir Sarhangi, der Vizepräsident der Produktabteilung bei Ripple, kommentierte dazu:

„Dieses Team hat bereits die nötige Expertise, daher muss es sich dieses Wissen nicht erst aneignen.“

Algrim und Ripple – eine perfekte Zusammenarbeit

Algrim hat in den letzten zwei Jahren über 30 Märkte in seine Krypto-Handelsplattform integriert, die sich stetig weiterentwickelt. Die Ingenieure bringen ihre über zehnjährige Erfahrung in das Ripple-Team ein, wie es in der Ankündigung heißt.

Für Dadi Armannsson, den CEO von Algrim, ist die Entscheidung, sich Ripple anzuschließen, eine perfekte Zusammenarbeit:

„Beide Unternehmen wollen die Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten und Blockchain-Technologie fördern. Das ist genau das, woran wir auch in den letzten Jahren gearbeitet haben.“

Ripple übernahm letzte Woche im Rahmen seiner Initiative Xpring die Zahlungsplattform Logos Network und kündigte Anfang des Jahres auch eine Partnerschaft mit MoneyGram an.

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Wertpapierbetrug: Overstock steht vor Gericht

Overstock.com startete als Unternehmen für den Vertrieb von Möbeln und Dekorationsgegenständen. Allerdings konnte sich Overstock nicht gegen die Konkurrenz  durchsetzen. In der Anklageschrift heißt es dazu: „Aufgrund der Marktdynamik war es für Overstock nahezu unmöglich, wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Vor einigen Jahren verfolgte Overstock eine Blockchain-Strategie, mit der neue Märkte für Kryptowährungen erschlossen werden sollten. Tatsächlich wurde kürzlich berichtet, dass der Angeklagte Byrne in den letzten Jahren nicht weniger als 220 Tage im Jahr unterwegs war, um „sein Blockchain-Evangelium zu verbreiten.“

Positive Geschäftszahlen während eines umstrittenen Launch

Wir erinnern uns daran, dass Overstock im Jahr 2014 die Tochterfirma tZERO und die gleichnamige Kryptowährung ins Leben rief. Der Launch von tZERO kostete die Investoren über 100 Millionen US-Dollar. In der Anklageschrift heißt es:

Während des gesamten Berichtszeitraums erklärten die Beklagten gegenüber den Anlegern, dass Verbesserungen in der Retail-Sparte von Overstock die Einführung von tZERO finanzieren würden und das Unternehmen zum Jahresende 2019 ein EBITDA von mindestens 17,5 Mio. US-Dollar erwarten könnte.

Zur Zeit vom tZERO Launch landete Overstock nach eigenen Angaben auf EBITDA-Basis wieder in der Gewinnzone, inklusive positivem Cashflow. In diesem Zeitraum bemühte sich das Unternehmen um positive Publicity, was den Wechsel zum Krypto-Anbieter anging. Für die Investoren sollte das großartige Vorteile haben – die hohen Risiken sollen sie verschwiegen haben.

Kein Glück beim Wertpapierbetrug

Am 16. September dieses Jahres erwachten die betrogenen Investoren. Die im Sinne der Anklage nicht registrierten Wertpapiere waren an eine Sperrfrist von sechs Monaten gekoppelt. Die Angeklagten sollen die finanziell bedenkliche Lage des Unternehmens vor den Investoren vertuscht haben. Ferner sollen sie die Anleger mit falschen Informationen getäuscht haben, was zu einer künstlichen Erhöhung der Preise der Stammaktien geführt haben soll. Des Weiteren verkaufte Byrne Stammaktien im Wert von über 100 Millionen US-Dollar. Der Verkauf dieser Aktien im großen Stil war die finanzielle Basis für die Krypto-Projekte. Wie es jetzt für Overstock – und auch tZERO – weitergeht, bleibt abzuwarten.

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Fundstrat-Mitbegründer Tom Lee erinnert an „10 stärkste Tage“

Der Fundstrat-Mitbegründer Thomas Lee warnte am 28. September auf Twitter vor Panikverkäufen und erinnerte daran, dass der größte Zuwachs bei Bitcoin (BTC) in den zehn stärksten Handelstagen des Jahres erzielt wird. Nimmt man diese zehn stärksten Tage aus, würde BTC pro Jahr um 25 Prozent niedriger liegen.

Fundstrats „10-Stärkste-Tage-Regel“.

Jedes Jahr wird der größte Zuwachs bei Bitcoin an den zehn stärksten Handelstagen erzielt, wie es laut der Regel heißt. Im letzten Bullenmarkt im Jahr 2017 stieg der Kurs in diesen zehn Tagen um 1.136 Prozent. Aber auch im Bärenmarkt des Jahres 2018 haben die zehn stärksten Tage einen Zuwachs von 66 Prozent eingebracht.

Nimmt man diese Tage jedoch aus, sieht das Gesamtwachstum ganz anders aus. In den meisten Jahren seit 2013 gab es in diesen 355 beziehungsweise 356 Tagen überwiegend recht hohe Verluste.

Im Jahr 2017 wurde noch ein eindrucksvoller Zuwachs von 232 Prozent verzeichnet. Im Jahr 2018 gab es hingegen ein Minus von 140 Prozent. Auch in den Jahren 2013 und 2014 wurden Verluste jeweils in Höhe von 199 und 133 Prozent verzeichnet.

Seit 2013 hätte Bitcoin ohne diese zehn stärksten Tage jährlich einen Verlust von durchschnittlich 25 Prozent gemacht.

„Sind Sie ein so guter Trader?“

Lee warnt davor, emotionale Handelsentscheidungen zu treffen, und fragt: „Sind Sie ein so guter Trader?“

Damit will er ausdrücken, dass Halten klar eine bessere Strategie sei als Handeln. Lee spielt jedoch auch auf die Befürchtungen an, dass ein neuer Krypto-Winter eingesetzt haben könnte. Das würde bedeuten, dass es selbst in einem Bullenmarkt Tage mit schweren Verlusten geben würde.

Bitcoin liegt derzeit bei etwa 8000 US-Dollar. Damit hat er im bisherigen Jahresverlauf einen Zuwachs von rund 110 Prozent verzeichnet.

Wie Cointelegraph am 20. September berichtete, sagte Tom Lee, dass Bitcoin und Kryptowährungen durch den Start der institutionellen Handelsplattform Bakkt mehr Vertrauen genießen würden.

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Milliardär Mark Cuban: lieber Bananen als Bitcoin (BTC)

Tech-Milliardär und Shark Tank-Persönlichkeit Mark Cuban warnte an diesem Wochenende in einem neuen Video von Wired alle Leute davor, in Kryptowährungen und vor allem in Bitcoin zu investieren.

Milliardär Mark Cuban: Lieber Bananen als Bitcoin (BTC)

Mark Cuban sagt, dass er denkt, dass Kryptowährungen viel zu kompliziert für den Mainstream sind und  Risiken mit sich bringen, die mit der Aufbewahrung digitaler Assets verbunden sind. Er setzt Kryptoinhaber mit Menschen gleich, die in Gold investieren.

“Kryptographie ist ein Schlüssel, der für 99 Prozent der Bevölkerung zu kompliziert ist. Steckt man sie in ein Gerät? Druckt man sie aus? Wie hält man sich davon ab, gehackt zu werden? Wer wird sie für dich hosten? Es ist einfach so schwierig, dass es nur das wert ist, was jemand dafür bezahlen wird.

Also sage ich, sie sind wie Gold. Gold ist eine Religion. Leute, die wirklich auf Gold stehen, werden einem sagen, dass, wenn es eine schlechte Depression gibt und Dinge haufenweise zur Hölle gehen, dann wird, wenn man Gold besitzt, für einen alles wieder in Ordnung sein. Nein, wird es nicht. Man trägt einen Goldbarren herum, jemand wird einem in den Arsch treten, einen ausschalten und den Goldbarren stehlen. Und es wird wieder und wieder und wieder und wieder und wieder passieren.”

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Cuban sagt, dass er lieber Bananen als Kryptowährung oder Gold haben möchte, obwohl er ein Anhänger der Blockchain-Technologie ist.

“Ich hätte lieber Bananen. Ich kann Bananen essen. Kryptographie, nicht so sehr. Ich kann ein gutes Argument für Blockchain liefern. Es gibt viele Anwendungen und sie werden verwendet. Aber man braucht keinen öffentlichen Bitcoin. Man kann die Blockchain selbst erstellen, ohne alle verfügbaren Kryptowährungen zu verwenden. Es ist nicht so, dass ich gegen Kryptowährungen bin. Man muss nur sehr vorsichtig sein. Bestenfalls sind sie ein Wertspeicher.”

Quellenangaben: CCN
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Ripple-Führungskraft skeptisch gegenüber Libras Dezentralisierung: ein „umzäunter Garten“

Seit Facebook Anfang des Jahres Libra vorgestellt hat, steht das Projekt unter Beschuss von Krypto-Enthusiasten und Industrieunternehmen. Es wird befürchtet, dass die „Kryptowährung“ und die „Blockchain“ nicht den Grundsätzen eines dezentralen Netzwerks entsprechen. Laut einer Führungskraft von Ripple Labs sind diese Befürchtungen auch absolut berechtigt.

Libra sei ein „umzäunter Garten“, Ripple nicht

Marcus Treacher, Ripples Senior Vice President für Kundenerfolg, sagte letzte Woche vor CNBC: Er glaubt, dass eines von Libras Hauptproblemen darin besteht, dass es sich um ein System mit „umzäuntem Garten“ handelt. Mit anderen Worten: Er glaubt, dass das von Facebook unterstützte Kryptoprojekt ein geschlossenes System ist, das einen einfachen Ein- und Ausstieg von Benutzern oder Nodes verbietet.

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Obwohl ein Großteil des Internets heute aus umzäunten Gärten besteht, versucht gerade der Aufstieg der Blockchain, dies aufzuweichen und die kontrollierenden zentralen Instanzen loszuwerden. Treacher zufolge habe Ripple „keinen umzäunten Garten“, es sei vielmehr ein Netzwerk „ohne Perimeter“ und verbinde „sich mit allen Spielern, die die Technologie nutzen wollen“.

Er liegt nicht falsch

Während Treachers Kommentar über den öffentlichen Charakter des Ripple Ledgers zur Debatte steht, liegt er bezüglich Libra nicht falsch – so viel ist sicher.

Beim Start – sofern es startet – wird das Libra-Netzwerk von einem Netzwerk aus Knoten betrieben, die wiederum von Unternehmen gesteuert werden. Diese Unternehmen – solange sie nicht aus ihren Verträgen aussteigen – sind Visa, PayPal, Uber, Spotify, Coinbase, Mastercard, Booking Holdings und andere Konzerngiganten, Investmentgruppen und Pro-Kryptowährungsfirmen.

Ziel von Libra ist es, das Netzwerk mit der Zeit zu dezentralisieren – vermutlich durch eine langsame Umstellung des Konsensmodells auf Bitcoin oder Ethereum, was aufgrund niedriger Eintrittsbarrieren eine öffentliche Interaktion ermöglicht.

Unabhängig davon, welche Form Libra oder ein eventueller Nachfolger annehmen wird: Analysten glauben, dass das Projekt dazu beitragen kann, die Einführung von Kryptowährungen, insbesondere von Bitcoin, zu verbessern. So sagte beispielsweise Raoul Pal, der ehemalige Leiter der Hedge-Fonds-Verkäufe von Goldman Sachs, dass die Einführung eines neuen Währungssystems „gut für Bitcoin und Gold“ sein wird. In einem Sub-Tweet erläuterte Pal seine Gedanken und antwortete „genau“ auf einen Kommentar, in dem es heißt, dass ein „Fiat digitales Asset“ als Auffahrt für den Kryptomarkt dienen werde.

Textnachweis: newsbtc

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Daten zeigen, dass sich der Bitcoin-Preis noch im frühen Bullenlauf befindet

Seit Ende Juni konnte der Bitcoin-Preis nicht mehr wirklich beeindrucken. Nachdem er bei 14.000 $ seinen Höhepunkt erreicht hatte, ist der Krypto-Papa dramatisch gefallen – zuerst auf 10.000 $, dann auf 9.000 $ und dann zuletzt über einen Zeitraum von drei Monaten auf 7.700 $. Diese erschütternde Preisaktion lässt dich womöglich verwundert zurück: Sollte ich nach der kürzlich erfolgten Preisaktion überhaupt noch bullisch sein?

Bitcoin befindet sich noch im frühen Bullenmarkt

Mehreren Analysen zufolge – ja.

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Vor dem jüngsten Crash stellte Willy Woo von Adaptive Capital fest: Eine Reihe von On-Chain-Metriken zeigt, dass Bitcoin „den Öffnungsakt des Bullenmarktes abschließt und darauf wartet, dass der mittlere [Teil des] Bullenmarktes beginnt“. Er zieht hierfür eine Reihe von Indikatoren heran – darunter den Realisierten Preis und das VWAP-Verhältnis – und zieht klare Vergleiche zwischen den Eröffnungsakten früherer Bullenmärkte und der jüngsten Preisaktion.

Das ist noch nicht alles. Bitcoin Economics hat kürzlich festgestellt, dass der BEAM-Indikator (Bitcoin Economics Adaptive Multiple) derzeit einen Wert von 0,06 anzeigt, was ihrer Meinung nach ebenfalls ein Zeichen dafür ist, dass sich BTC im „frühen Bullenmarkt“ befindet.

Und schließlich hat eine fraktale Dimensionsanalyse des pseudonymen Bitcoin-Analysten PlanB ergeben, dass BTC gerade in eine „orange/rote Phase“ getreten ist, die auf eine bullische Preisaktion hindeutet – trotz des jüngsten Kursrückgangs.

Wo liegt Bitcoins Spitze in diesem Zyklus?

Da sich Bitcoin scheinbar inmitten der frühen Phasen seines jüngsten Bullenzyklus’ befindet, ist es wichtig, vorausschauend zu agieren und herauszufinden, in welchem Bereich die Kryptowährung ihren Höchstwert erreichen wird.

Nach einem Preismodell von PlanB, welches das Stock-to-Flow-Verhältnis (SF) von Bitcoin berücksichtigt, ist es wahrscheinlich, dass Bitcoin seine Spitze in den kommenden Jahren zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar finden wird.

Das Modell des institutionell-quantitativen Analysten sagt, dass es eine exponentielle Korrelation zwischen der Marktkapitalisierung bestimmter harter Rohstoffe, nämlich Gold und Silber, und ihrem SF-Verhältnis gibt – was im Wesentlichen ein weiterer Weg ist, die Inflation zu quantifizieren.

Im Moment liegt das SF-Verhältnis von Bitcoin bei etwa 25, wobei das Preismodell voraussagt, dass die faire Bewertung von BTC bei etwa 8.300 US-Dollar liegt. Wenn jedoch nächstes Jahr die Block-Belohnung für Bitcoin reduziert wird, steigt die SF-Ratio auf 50 an, wobei das Modell von PlanB eine faire Marktkapitalisierung von mindestens einer Billion Dollar impliziert. Das entspricht etwa 50.000 Dollar pro Coin.

Natürlich hat sich Bitcoin in der Vergangenheit gemäß seinem SF-Verhältnis weit über seinen Marktwert hinaus entwickelt, sodass selbst 50.000 $ als konservative Schätzung gelten, sollte PlanBs Analyse weiterhin relevant bleiben.

Textnachweis: newsbtc

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Ukraine: Neuer Präsident will Bitcoin & Co. legalisieren

Der als progressiv geltende ukrainische Regierungschef Zelensky will den Staat einer umfassenden Modernisierung unterziehen. Ein Punkt auf seiner Agenda sieht einen rechtlichen Rahmen für den Gebrauch und Besitz von Kryptowährungen vor.

Staats-App Diya für weniger Bürokratie

Der ukrainische Staat müsse in Zukunft „einfacher und schneller funktionieren, damit einerseits die Ukrainer Zeit sparen können und andererseits Korruption bekämpft werden kann,“ schreiben die Urheber der Staats-App Diya, die das Ministerium für digitale Transformation in Auftrag gegeben hat. Diya soll Ende Herbst dieses Jahres live gehen. Neben der App für das Smartphone kommt Diya mit einer Website daher und soll unterm Strich Bürokratie abbauen.

Legalisierung von Kryptowährungen

Wie das ukrainische Newsoutlet Tech.Liga berichtete, sollen sich Nutzer von Kryptowährungen schon bald in einem rechtlich abgesicherten Raum bewegen können.

Menschen, die das machen (Kryptowährungen), sollten aus der grauen Zone herauskommen und anfangen, Steuern zu bezahlen,

hieß es in einer Vorführung der App Diya.

Zwar seien Kryptowährungen in der Ukraine nicht verboten, genießen aber dennoch keinen offiziellen Status. Dies soll sich nun ändern.

Mit vereinten Kräften modernisieren

Im Rahmen der Modernisierung soll die Distributed-Ledger-Technologie (DLT), sprich Blockchain & Co., auch für Registrierungen und Dokumente eingesetzt werden. Dafür arbeite Fedorov eng mit dem Minister Dmitry Dubilet aus dem Kabinett der Minister zusammen:

Seine Aufgabe besteht darin, den Staat so effizient wie möglich zu gestalten. Das ist seine [Dmitry Dubilet, Vorsitzender der Minister] Hauptaufgabe. Meine Aufgabe ist es wahrscheinlich, den Staat als einen Dienstleister umzugestalten. Beide Aufgaben sind eng miteinander verbunden,

so Fedorov.

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Binance denotiert Handelspaare: Tokens aus Launchpad darunter

Die große Kryptowährungsbörse Binance hat am 30. September bekanntgegeben, dass sie dreißig Handelspaaren denotieren würde. 

Interessanterweise handelt es sich bei sechs dieser Handelspaare um Token, die auf der Initial-Exchange-Offering-Plattform Binance Launchpad herausgebracht wurden, nämlich BitTorrent (BTT), Elrond (ERD), Harmony (ONE) und WINk (WIN).

Vollständige Liste der denotierten Handelspaare

Nicht alle Handelspaare, die an der Börse denotiert wurden, sind Binance Launchpad-Token. Immerhin sind das dennoch 20 Prozent. Hier die vollständige Liste:

„ANKR/PAX, ANKR/TUSD, ANKR/USDC, BCPT/PAX, BCPT/TUSD, BCPT/USDC, BTT/BTC, DENT/BTC, DOGE/PAX, DOGE/USDC, ERD/PAX, ERD/USDC, FTM/PAX, FTM/TUSD, FUEL/ETH, GTO/PAX, GTO/TUSD, GTO/USDC, LUN/ETH, NCASH/BNB, NPXS/BTC, ONE/PAX, ONE/TUSD, PHB/PAX, PHB/USDC, TFUEL/PAX, TFUEL/TUSD, TFUEL/USDC, WAVES/PAX, WIN/BTC.“

Binance behauptete, dass die Paare denotiert wurden, um „die Liquidität und den Handel für die Benutzer zu verbessern“. Die Handelspaare, seien „auf Wunsch der meisten Projektteams “ ausgewählt worden.

Wie Cointelegraph am 27. September berichtete, behauptete Binance, die Börse habe die britische Staatsanwaltschaft bei der Ermittlung in einem Online-Betrug unterstützt, bei dem es um über 51 Mio. US-Dollar ging.

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Ripple (XRP) expandiert nach Island, übernimmt örtliche Trading-Firma

⏱ Lesezeit: 1 Minute

Ripple (XRP) hat die isländische Trading-Firma Algrim aufgekauft. Dies ist bereits die zweite Übernahme durch das Krypto-Unternehmen innerhalb weniger Tage.

Ripple, die Firma hinter der Kryptowährung XRP, setzt ihren Expansionskurs ungebremst fort: Wie das Unternehmen heute bekannt gab, hat es Algrim, eine isländische Trading-Firma, aufgekauft.

Die von Brad Garlinghouse geführte Firma übernimmt dabei sechs bisherige Entwickler von Algrim und erhält einen Standort in Island, welcher Ripples Präsenz in Europa stärken soll.

Die neuen Mitarbeiter werden sich vor allem der Entwicklung des XRP-basierten “On-Demand Liquidity” (ODL)-Produkt widmen, welches grenzüberschreitende Zahlungen schneller und günstiger machen soll. Algrim CEO Dadi Armannsson kommentierte die Übernahme folgendermaßen:

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“Die Entscheidung, dem Ripple-Team beizutreten, war eine logische Konsequenz – beide Unternehmen teilen die Vision, eine weitreichende Einführung von digitalen Assets und Blockchain-Technologie zu ermöglichen, die sich direkt an dem orientiert, woran wir in den letzten Jahren gearbeitet haben. Wir glauben fest an XRP und das XRP-Ledger und sind bestrebt, die Zukunft der Zahlungen bei Ripple mitzugestalten”.

Möglicherweise auch dank der Algrim-Übernahme konnte der XRP-Preis heute stark ansteigen. In den letzten 24 Stunden gewann XRP rund sieben Prozent und war damit die erfolgreichste unter den Top 20-Kryptowährungen-

Ripples große Expansion

Erst wenige Tage vor der Bekanntgabe der Algrim-Übernahme hatte Ripple bereits ein anderes Unternehmen akquiriert. Xpring, der Investment-Arm des Blockchain-Konzerns, hatte die Firma Logos Network übernommen. Durch diesen Schritt verspricht man sich eine Expansion in der Sparte “Dezentrale Finanzprodukte” (DeFi).

So soll das bisherige achtköpfige Logos-Team, welches in Xpring integriert wurde, in Zukunft etwa Derivate, Kredite und Futures auf Grundlage von XRP entwickeln. Erst vor wenigen Monaten hatte Ripple zudem 30 Millionen US-Dollar in den großen Zahlungsverarbeiter MoneyGram investiert.

Glaubst Du, dass die vielen Investitionen sich auf lange Sicht für Ripple auszahlen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via JasonParis, Flickr.comLizenz

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