Krypto über Apple- und Google Pay kaufen? Dieses Widget macht es möglich

Bisher war es mittels Apple- und Google Pay nicht möglich, direkt Kryptowährungen innerhalb von wenigen Sekunden zu kaufen. Nun hat Stripe, ein Online-Bezahldienst mit Sitz im kalifornischen San Francisco, ein Widget veröffentlicht, mit der man direkt in Krypto einsteigen kann.

Neues Widget ermöglicht Kauf von Krypto via Apple- und Google Pay

Das neue Wyre Widget “Crypto Stripe” bietet die Möglichkeit, mit Apple- und Google Pay für den Kauf von Krypto zu bezahlen. Das könnte eine wichtige Funktion darstellen, um den Zugang zur Krypto-Welt zu erleichtern. Eines der Grundprinzipien, das Michael Dunworth, dem Vorstandsvorsitzenden des Krypto-Unternehmens Wyre, zugrunde liegt, ist:

“..alle von Null auf Krypto in weniger als 20 Sekunden zu bringen.” 

Der Ablauf des Verfahrens im Vergleich zur Einrichtung einer Krypto-Wallet oder eines Kontos an einer Börse ist einfacher und die Einzahlung erfolgt über eine direkte Bankeinzahlung. Der Kauf von Krypto dauert insgesamt etwa 1 Minute. Das Unternehmen Wyre teilte mit, dass Gebühren für die Verwendung des Widgets für die Finanzierung von Transaktionen die Gebühren von Kreditkarten-Transaktionen nachahmen werden, also 2,9% + 30 Cent. Gegen Ende des Jahres soll es auf 1 Prozent gesenkt werden.

Laut einem ehemaligen Analysten für Zahlungsabwicklung öffnet das Widget die Tür für Millionen von Menschen, die über mobile Zahlungsmöglichkeiten verfügen.

“Basierend auf der Performance im ersten Quartal des Vorjahres gewinnt Apple Pay nun mehr neue Nutzer als PayPal und das monatliche Transaktionsvolumen wächst viermal so schnell”, sagte CEO Tim Cook.

Laut Dunworth arbeitete das Unternehmen mit einer Reihe von Zahlungsanbietern zusammen, damit die App auf den Markt kam. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt dabei, den Komfort für alle Benutzer auf der ganzen Welt zu erhöhen.

Quellenangaben: theblockcrypto
Bildquelle: Pixabay

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Bitcoin-Halbierung: die Rettung vor einem Bärenmarkt ?

Der nächste Schritt zur Reduzierung der Belohnungen des Minings, die für Mai 2020 geplant ist, wird erwartet. Viele Trader und Investoren sind sich nicht einig über die wahrscheinlichen Auswirkungen. Sämtliche Erwartungen sind nun auf die Halbierung in sieben Monaten gerichtet. 

Lässt sich eine weitere Bärenmarktkrise mit der Halbierung verhindern?

Mit der Bitcoin-Halbierung, bei der die Anzahl der an die Miner ausgeschütteten Bitcoins halbiert wird, dürfte im Allgemeinen einen großen Einfluss auf den Bitcoin-Preis haben, auch wenn niemand genau weiß, wie dieser Einfluss aussehen wird. Die Woche ist BTC von einer Abwärtsbewegung geprägt. Die Tatsache, dass es dem Bitcoin BTC nicht gelungen ist, den Widerstand über 8.400 US-Dollar wieder zu brechen, sorgte erneut zu einem Rückgang.

Aus historischer Sicht kam es zu bedeutenden Rallyes vor diesem Ereignis. Dies war sicher auch bei dem kleinen Bruder Litecoin in diesem Jahr der Fall, der in sechs Monaten um 380 Prozent zulegte. Über die Bedeutung der Halbierung und wie sie sich auf die Belohnungen der Miner auswirken wird, hat der Trader und Analyst “CryptoWelson” seine Ansicht geäußert.

“1.800 Bitcoins werden pro Tag abgebaut. Dies entspricht einem Wert von 15 Millionen US-Dollar, die täglich an den Markt verkauft werden. Im Mai 2020 halbiert sich die Blockbelohnung auf 6,25 BTC, was bedeutet, dass 7,5 Mio. USD weniger benötigt werden, um die BTC der Miner aufzunehmen.”

Mit der bevorstehenden Mining des 18-millionsten im Umlauf befindlichen Bitcoins wird deutlich, dass das Angebot geringer wird und neue Bitcoins immer knapper werden. In diesem Fall wird es vor allem nach der Halbierung der Blockbelohnungen immer weniger werden. Zu beachten ist auch, dass bereits 85,7 Prozent aller Bitcoins gewonnen wurden.

Dabei wird der Bitcoin-Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt, was im nächsten Jahr zu einem Anstieg kommen dürfte. Die Institutionen sind eindeutig an dem digitalen Asset interessiert, das sich in diesem Jahr zu den traditionellen Anlagen gefestigt hat.

Quellenangaben: newsbtc
Bildquelle: Pixabay

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Was muss passieren, damit 1 Bitcoin (BTC) 5 Millionen US-Dollar wert ist?

Auf Twitter fing alles mit der Frage an, wie der Bitcoin einen Wert von 5 Millionen USD erreichen kann, bzw. was dazu notwendig ist. Daraus entstand eine recht interessante Diskussion, an der sich auch einige Branchenkenner beteiligten.

Sind 5 Millionen US-Dollar pro Bitcoin unrealistisch?

Am 15. Oktober kreuzten sich zum ersten Mal seit drei Jahren die gleitenden Durchschnitte 100 und 200 auf dem Drei-Tages-Chart. Bitcoin gelingt es dennoch nicht, weiter nach oben zu kommen, im Gegenteil, genau an dem Punkt ist er sogar abgestürzt.

Eine Gruppe von Krypto-Enthusiasten, die von dieser schwachen Leistung eher enttäuscht sind, dennoch haben sich allerdings über ein hypothetisches Szenario unterhalten.

Es alles hat mit @themooncarl, einem Benutzer von Twitter mit der Frage “Was würde passieren, wenn Bitcoin es irgendwie schaffen würde, alle Fiat-Währungen weltweit auszurotten und ihre kollektive Marktkapitalisierung zu übernehmen?” angefangen.

Die zwar spekulativen Antworten darauf waren dennoch sehr aufschlussreich, da selbst einige einflussreiche Branchenkenner sich an der Diskussion beteiligt haben.

Im ursprünglichen Tweet wird von einem Nettowert aller Fiat-Währungen weltweit von etwa 100 Billionen US-Dollar gesprochen. Sollten diese alle verschwinden, hätte der Bitcoin die Chance, 5 Millionen US-Dollar zu erreichen.

Natürlich handelt es sich hierbei um eine recht einfache Rechnung, bei der der Nettowert aller Fiat-Währungen durch die maximale Anzahl von Bitcoin dividiert wird.

Allerdings ist die Berechnung des globalen Währungssystems zu komplex, und sogar Regierungsbehörden und Banken sind kaum in der Lage, eine bestimmte Zahl abzugeben.

2017 hat die Bank of International Settlements (BIS) eine Summe von rund 5 Billionen genannt. Das ist der M0-Betrag, wie er von Ökonomen genannt wird, und dieser spiegelt das weltweit im Umlauf befindliche Geld wider.

Anders sieht es der CIA, der diese Summe bei 80 Billionen USD sieht, da sie das “breite Geld” M3 einberechnen. Dazwischen gibt es M1, dass M0 beinhaltet und alle Sichteinlagen umfasst, sowie M2, das M1 und alle Kleinspar- und Zeiteinlagen beinhaltet.

Es dauerte auch nicht lange, bis ein anderer Nutzer, der bekannte Analyst @filbfilb sich einmischte. Er erwiderte, dass die im ursprünglich genannten Tweet spekulative Bewertung viel höher ausfallen würde, wenn die Verschuldungszahlen noch dazu kämen.

Mati Greenspan, der Senior-Analyst von eToro war auch an der Diskussion beteiligt.  Er sprach von 3 bis 4 Billiarden USD weltweit. Vermutlich fügte er Derivate und ähnliche Werte zusätzlich zu M3 hinzu.

Und dann gab es viele, die meinten, dass die Schätzung von 5 Millionen USD pro Bitcoin sehr unwahrscheinlich sind, da Bitcoin die hypothetische Lücke die Fiat-Währungen hinterlassen haben sich mit allen Mitbewerbern teilen muss.

Quellenangaben: Beincrypto
Bildquelle: Pixabay

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Novogratz: Bitcoin Kurs Anfang 2021 bei über $20.000

In den letzten Monaten sind die Preise für Bitcoin und andere Kryptowährungen stark gesunken. Seit dem im Juni festgelegten Höchststand von 14.000 $ ist Bitcoin um fast 50 Prozent eingebrochen und fiel auf nahezu 7.700 $ im Mehrmonatstief.

Trotz dieser erschütternden Preisaktion sind sich einige Analysten sicher, dass Bitcoin nach ein oder zwei Jahren wieder Höchststände erreicht.

20.000 Dollar bis Anfang 2021?

Im Juni vermuteten alle, dass Bitcoin 20.000 Dollar erreichen wird. Die Emotionen liefen heiß, da die Kryptowährung in einigen Monaten gerade um über 300 Prozent zugenommen hatte. Seither hat sich die Stimmung gedreht und viele vermuten weitere Verluste. Doch Mike Novogratz ist zuversichtlich. Novogratz sprach mit Julia Chatterley von CNN und sagte, dass er erwartet, dass Bitcoin in 18 Monaten die 20.000 Dollar-Marke erreichen wird.

Die Aussagen sind ähnlich zu denen von Travis Kling. In einem Bericht sagte der ehemalige Point72-Portfoliomanager, dass Bitcoin-Bullen möglicherweise nicht lange warten müssen, bis die führende Kryptowährung ein neues Allzeithoch erreicht hat.

In einem kürzlich mit Yahoo Finance geführten Interview argumentierte er ebenfalls, dass der Bitcoin-Preis bis Ende 2020 oder Anfang 2021 – also in etwa 18 Monaten – wahrscheinlich sein bisheriges Allzeithoch überschritten und ein neues erreicht haben dürfte.

Was wird Bitcoin antreiben?

Da es derzeit einen Mangel an Privatanlegern gibt, die den BTC-Preis immer weiter in die Höhe treiben, fragt man sich, was genau diesen Markt zurück in Richtung Höchststände von 2017 treiben wird. Novogratz hat dazu einige Theorien.

Im August sagte Novogratz, dass das institutionelle Engagement dazu beitragen wird, den Preis der führenden Kryptowährung nach einer Konsolidierung zwischen 8.500 und 14.000 US-Dollar höher zu treiben. Die langjährige These des Galaxy Digital CEO lautet, dass Institutionen in Verbindung mit Anbietern wie Bakkt einen Massenzufluss von Kapital in die Bitcoin-Märkte pumpen werden.

Im CNN-Interview ging Novogratz auch auf die Makrotrends ein:

Geopolitische Unruhen und Misstrauen gegenüber zentralisierten Systemen, die durch den zunehmenden Eingriff die Rezession 2008 verursacht hatten, werden Investoren dazu bringen, nach alternativen Systemen ,wie Bitcoin, zu suchen.

Textnachweis: newsbtc

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Bundesbank-Vorstand Balz sieht Stablecoins als “Kompliment” für Zentralbanken

Das Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank hat in einer am 8. Oktober in Südafrika gehaltenen Rede die Existenz von Stablecoins als ein Kompliment für die Bedeutung von Zentralbanken eingestuft.

Stablecoins kein “Gold 2.0”

Bei der Rede an der Universität von Kapstadt ging Balz auf die Unterschiede zwischen klassischen Kryptowährungen und Stablecoins ein. Token wie Bitcoin hätten keinen inneren Wert und keine öffentliche Autorität hinter sich, die ihre Ausgabe und auch die Preisstabilität garantiere, sagte Balz.

Als “Gold 2.0” könnten Kryptowährungen deshalb nicht bezeichnet werden und aufgrund fehlender Preisstabilität würden die aktuell mehr als 2.000 existierenden Token auch nicht als Wertspeicher genutzt.

Das Aufkommen von Stablecoins, die oft an einen Währungskorb gebunden seien, verdeutliche die Bedeutung von Preisstabilität bei Währungen. Nach Balz Interpretation stellt genau dies eine Untermauerung der Wichtigkeit von Zentralbanken dar. Der Zentralbanker sagte:

“Daher profitieren Stablecoins von einer Art indirekter Stabilität. Dies könnte als Ergänzung zur erfolgreichen, stabilitätsorientierten Geldpolitik der Zentralbanken interpretiert werden.”

Für Preisstabilität sei Geldpolitik ein notwendiger Faktor, so Balz weiter. Die von Bitcoin-Befürwortern oft propagierte Idee einer Art “automatischer Geldpolitik” über Algorithmen funktioniere aber nicht, da Geldpolitik von Angebot und Nachfrage abhängig seien. “Eine festgelegte Bereitstellung oder eine feste algorithmische Angebotserhöhung” sei keineswegs eine Garantie für Stabilität.

Bundesbank will keinen digitalen Euro

Die Bundesbank hat bereits mehrfach ihre kritische Haltung gegenüber geplanten oder existierenden Stablecoin-Projekten wie Libra von Facebook verdeutlicht. Auch für einen eigenen digitalen Euro als Krypto-Zentralbankwährung (CBDC) sieht die Bundesbank keinen Bedarf, wie die deutsche Zentralbank jüngst in einem Statement klarstellte

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Bitcoin-Börse CoinField verspricht XRP-Massenadaption

Die Ripple-Technologie beziehungsweise das XRP Ledger soll als Grundlage für Sologenic dienen. Die Plattform der Bitcoin-Börse CoinField soll laut offiziellem White Paper die Tokenisierung von Aktien, ETFs und Fiatwährungen unterstützen. Dazu gibt es zwei Stable Coins, einen, der Tesla-Aktien abbildet, und einen für den US-Dollar. Wie die Bitcoin Exchange weiter ausführt, soll man diese Stable Coins gegen die Ripple-Währung XRP oder den plattformeigenen SOLO Coin tauschen können.

CoinField: Das Beste, was Ripple passieren konnte?

Die Solo Coins sollen, so heißt es im White Paper weiter, für Liquidität auf Sologenic sorgen. Indem sie auf XRP Ledger laufen, so das Versprechen, könne man die Coins „beinahe sofort“ traden. Die optimistische Selbsteinschätzung der Bitcoin-Börse:

Sologenic ist das ehrgeizigste Projekt, das jemals auf dem XRP Ledger gebaut worden ist und unterstützt die Massenadaption der XRP Blockchain im Allgemeinen.

Sologenic soll Cross-Asset-Handel ermöglichen

Mit dem Sologenic-Projekt soll überdies eine zentrale Anlaufstelle für Investoren entstehen, die Bitcoin & Co. mit dem traditionellen Finanzsektor verbindet:

Einer der Hauptgründe für die langsame Adaption von Krypto-Assets bei Investoren ist die Abwesenheit einer zugrunde liegenden Finanz-Infrastruktur. Die bestehenden Handelssysteme sind auf eine bestimmte Anzahl von Vermögenswerten wie Aktien und ETFs beschränkt. Diesen Handelsplattformen fehlt die Technologie, die für den Cross-Asset-Handel notwendig ist. Ein Trader ist nicht in der Lage, Kryptowährungen in andere traditionelle Finanzinstrumente umzutauschen. Darüber hinaus hat sich die Entwicklung der Krypto-Infrastruktur auf bestimmte Regionen konzentriert, mit sehr wenigen globalen Veranstaltungsorten für internationale Investoren.

Bei der Schaffung dieser Infrastruktur soll die Ripple-Technologie eine zentrale Rolle spielen.

XRP Ledger: Ripple-Technologie soll Bausteine verbinden

Das Sologenic-Ökosystem setzt sich aus fünf Bausteinen zusammen:

  • CoinField-Plattform
  • Brokerage Gateway
  • XRPL Native DEX
  • XRP Ledger
  • Open SDK Suite

Mithilfe dieser Bausteine, verbunden durch das XRP-Ledger, will die Bitcoin-Börse die Möglichkeit schaffen, Assets zu tokenisieren, die nicht auf Blockchain-Basis sind. Wie CoinField weiter verspricht, sollen künftige Inhaber des SOLO Token eine CryptoCard erhalten, mit der sie ihre Kryptowährungen „überall auf der Welt ausgeben“ können.

Der SOLO Token

Der plattformeigene Token wird in Form eines Initial Exchange Offering (IEO), einer Abwandlung der Initial Coin Offerings (ICO), angeboten.

Die maximale Anzahl an SOLO Token ist auf 400 Millionen Einheiten beschränkt, der Ausgabepreis soll bei 0,25 US-Dollar liegen. Die Token dienen unter anderem dazu, Handelsgebühren zu bezahlen. Die dafür verwendeten Token werden danach verbrannt. Langfristig will CoinField damit die Gesamtzahl der Token auf 200 Millionen senken. Der Pre Sale findet vom 9. bis 16. Dezember statt, der Public Sale ist für das erste Quartal 2020 angesetzt. Die Bitcoin-Börse will die Einnahmen wie folgt verteilen:

  • 50 Prozent Plattform-Entwicklung
  • 35 Prozent Rechtsabteilung
  • 15 Prozent Marketing

Fazit zu CoinField und Sologenic

Der Use Case des Projekts klingt vielversprechend – eine Plattform, die die Tokenisierung aller Assets ermöglicht und darüber hinaus die Verbreitung der Ripple-Technologie fördert – was kann da schiefgehen?

Beim Blick auf die offizielle Homepage fallen jedoch einige Ungereimtheiten auf, die am breit gefassten Use Case des Solo Coins und dem Sologenic-Ökosystem und dessen Seriosität Zweifel aufkommen lässt:

  • Jobangebote: Unter „Careers“ führt CoinField insgesamt 20 Jobangebote auf, die auf eine weitläufige Entwicklung der Plattform hindeuten. Die zugehörigen Links führen jedoch allesamt ins Leere.
  • Impressum/Unternehmenssitz. Laut eigenen Angaben handelt es sich bei CoinField um eine Bitcoin-Börse in Kanada. Im Impressum ist jedoch eine Adresse in Estland angegeben, wo sie auch offiziell registriert ist.

Auch die Social-Media-Stimmung rund um CoinField ist nicht die beste – im Internetforum Reddit wird hier von Nutzern von schlechter Außenkommunikation und dem Verdacht auf betrügerische Absichten berichtet. Das können wir bisher weder bestätigen noch falsifizieren.

Zum Redaktionszeitpunkt war CoinField nicht für ein Statement zu erreichen.

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Umfrage: Ist das Lightning Netzwerk für Bitcoin Einzahlungen bei Börsen interessant?

Eine Twitter-Umfrage des Bitcoiners Pierre Rochard bezog sich auf die Frage, ob das Lightning Network ein geeignetes Werkzeug für BTC-Transaktionen an Kryptobörsen ist.

Ergebnis der Umfrage gibt Einblick

Die Befürworter von LN glauben, dass es eine gute Möglichkeit wäre. In letzter Zeit sind die Börsen gegenüber eingehenden Transaktionen aber äußerst skeptisch geworden, insbesondere nach einer Reihe von 51%igen Angriffen bei gewissen Altcoins. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Bitcoin-Börsen bis zu 100 Blockchain-Bestätigungen (bei Altcoins, nicht bei Bitcoin) verlangen, da diese Opfer von Double-Spending geworden sind. Zu den bekanntesten Fällen gehören Bitcoin Gold (BTG) sowie Ethereum Classic (ETC).

Bei On-Chain-Bitcoin-Transaktionen besteht das Problem solchen Angriffe nicht und daher benötigen Börsen nur wenige Bestätigungen (meistens drei bis fünf) bei der Bearbeitung einer Ein-/Auszahlung. Aber das Lightning Network ist noch experimentell und kann zu unerwarteten Folgen führen.

Das Lightning Network hat im Vergleich zu Krypto-Börsen, die täglich Millionen von Bitcoins handeln, noch eine relativ geringe Kapazität. Die gesamte LN-Kapazität ist noch an 818 Bitcoin gekoppelt.

Mikrotransaktionen zur Steigerung der Bitcoin Akzeptanz

LN wird als eine Möglichkeit angesehen, Satoshi-Transaktionen gebührenfrei und unmittelbar zu versenden.

Wenn Krypto-Börsen das Lightning Network hinzufügen würden, könnten Kunden problemlos Kleinstbeträge einzahlen. Aber bisher hat sich noch keine der führenden Börsen ernsthaft mit der Umsetzung der Technologie beschäftigt, da die meisten Börsen auch eine Mindesteinzahlung voraussetzen.

Das Lightning Netzwerk steigt zwar stetig an aber die Nutzung ist noch nicht für den Mainstream ausgelegt. Das Bitcoin-Netzwerk wickelt täglich On-Chain-Transaktionen im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar ab. Im Gegensatz zum LN, welches in den letzten 24 Stunden lediglich 6.536 US-Dollar oder rund 0,784 BTC verarbeitete.

Textnachweis: bitcoinist

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Bitcoin vs. Libra – zwischen Freiheit und Privatsphäre

Facebook dominiert mit seinem Krypto-Projekt Libra immer wieder die Newssparten im Bitcoin-Ökosystem. Doch auch außerhalb der Krypto-Blase schlägt das Projekt Wellen. Schließlich will hier ein Milliarden-Unternehmen aus dem Silicon Valley eine digitale Währung basteln.

Facebook macht weiter – trotz Partnerverlust

Obwohl mit Visa, Stripe und MasterCard wichtige strategische Partner von Libra abgesprungen sind, will der Konzern nicht aufgeben, sondern zeigt sich optimistisch. So zitiert Bloomberg Facebook-Manager David Marcus:

Ich respektiere die Tatsache, dass diese Unternehmen und diese Führungskräfte eine Verantwortung gegenüber ihren Aktionären, Mitarbeitern und Interessengruppen haben. Wir werden vorankommen. Wir werden weitere Mitglieder hinzufügen.

Die Unternehmen hatten laut Bloomberg-Informationen auf Bedenken seitens der US-Senatoren Sherrod Brown und Brian Schatz reagiert. Sie hatten Visa & Co. angeraten, ihre Beteiligung am Libra-Projekt genau abzuwägen. Marcus sieht in diesen Briefen jedoch den Hinweis dafür, dass sich die Regierung der USA gegen technologische Innovation stemme: „Dass solche Briefe zirkulieren, in Bezug auf etwas, das eine Idee, ein Projekt ist und man Menschen sagt, sie sollen Innovationen nicht erforschen“, das sei bedenklich:

Der Kern unseres Finanzsystems hat sich nicht sehr weiterentwickelt. Konsumenten auf der ganzen Welt bezahlen den Preis dafür.

Bitcoin vs. Libra

Vom Ursprungsgedanken hinter Bitcoin bleibt bei Libra nicht viel übrig. Auf der einen Seite ein dezentrales Projekt eines anonymen Erfinders, das ohne Mittelsmänner und Institutionen auskommt. Auf der anderen Seite der Social-Media-Gigant schlechthin, mit einem guten Einblick in unsere aller Privatsphäre und einem großen Berg an Daten. Dass der Zuckerberg-Konzern das alles mit einer Währung verbinden will, bereitet oft Unbehagen.

Was sich hier zudem nach und nach entfaltet, ist zunächst ein Kräftemessen zwischen einem Staat und einem Konzern. So äußerte Warren Davidson, US-Politiker aus Ohio, im Podcast „Noded Bitcoin Podcast“ erst kürzlich, dass er es nicht für sinnvoll halte, Facebook mehr Macht, vor allem in Bezug auf Geld zuzuspielen:

Facebook filtert ja bereits Inhalte […] manche sagen, das sei toll, das schütze unsere Privatsphäre […]. Doch wollen wir gefilterte Rede oder freie Rede? Wollen wir gefilterte Transaktionen oder Freiheit?

Damit stieß er in eine ganz ähnliche Kerbe wie einige Mitglieder des US-Kongresses im Juli 2019. Einer der Abgeordneten bezeichnete Bitcoin hier als „unaufhaltsame Macht“. Facebook dagegen sei, so der allgemeine Konsens, eine Bedrohung.

Natürlich spricht sich der US-Senat hier nicht für die unregulierbare Kryptowährung Bitcoin aus. Dennoch zeigt er einen Kampf auf, der durch Facebooks Libra-Projekt deutlich wird: der zwischen finanzieller Freiheit, vertreten durch das dezentrale Finanzsystem Bitcoin, auf der einen Seite und Facebook, Libra & Co. auf der anderen Seite. Diese versuchen, eine Brücke zwischen Privatkonzern und Weltwährung zu schlagen, der vor allem auf Kosten unserer Privatsphäre gehen könnte. Was für Bitcoin spricht, kann man hier nachlesen.

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Bauwens Gruppe investiert in Blockchain-Immobilien-Pionier Fundament Group

Die als Herausgeber des ersten BaFin-regulierten Security Token Offerings (STO) für Immobilien bekannte Fundament Group hat den deutschen Immobilienverwalter Bauwens als Investor gewinnen können. Dies teilte die Fundament Group am 9. Oktober gegenüber Cointelegraph per Pressemitteilung mit.

STO-Pionier kooperiert mit Immobilienverwalter

Wie die Fundament Group schreibt, will Bauwens mit dem Engagement seine “Expertise im innovativen neuen Geschäftsfeld der Digitalisierung von Immobilieninvestments” erweitern. Die Fundament Group bekomme durch die Beteiligung einen “starken Partner im Immobilien- und Projektentwicklungsmarkt und Zugriff auf eine umfangreiche Projektpipeline in Deutschland”.

Wie Bauwens-Geschäftsführer Alexander Jacobi andeutet, könnten in Zukunft über die Fundament Group Immobilienanteile des Unternehmens per STO auf die Blockchain wandern und darüber vermarktet werden:

“Wir unterstützen Fundament mit unserer Immobilien- und Digitalisierungs-Expertise und sehen zudem in Security-Tokens eine interessante Option für den Vertrieb unserer Immobilien. Mit unserem Investment in Fundament wollen wir uns nachhaltig in diesem entstehenden Marktsegment positionieren.”

Immobilien auf der Blockchain

Die Fundament Group hatte im Juli von der BaFin die Erlaubnis zur Durchführung des ersten auf Immobilien basierenden Security Token Offerings (STO) Deutschlands erhalten. Wie die Fundament Group in der Pressemitteilung schreibt, hat der Verkauf der ersten tokenisierten Immobilienanleihe mit einem Emissionsvolumen von 250 Mio. Euro inzwischen begonnen.

Auch in anderen Ländern arbeiten Krypto-Pioniere an der Digitalisierung von Immobilien-Anteilen über STOs. Eine Kooperation des Handelsriesen Sumitomo Corporation mit der lokalen Kryptowährungsbörse bitFlyer arbeitet an einer Dachplattform für die Verwaltung von Immobilien über Security Token.

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Analyst: Netzwerk-Aktivität kann helfen Bitcoin Kurs vorherzusagen

Die Bestimmung des Wertes von Bitcoin und der Trendentwicklung ist keine leichte Aufgabe. Einige Experten und Krypto-Trader glauben jedoch, dass sie durch die Analyse der Netzwerkaktivitäten den Wert der Kryptowährung ermitteln können.

Travis Kling: Der Wert sollte die Netzwerkaktivität spiegeln

Aktienanalysten und -Trader verfügen über verschiedene Indikatoren, die aus Jahresabschlüssen, Ertragsberichten und Wirtschaftsanalysen stammen, um den Wert der Aktien zu ermitteln. Darüber hinaus können sie auch eine Reihe von technischen Indikatoren verwenden, die den Trend, die Dynamik, das Volumen und die Volatilität einer bestimmten Aktie anzeigen.

Bitcoin hingegen ist kein traditionelles Gut. So gibt es beispielsweise keine Gewinn-und-Verlustrechnung, die hilft, den Wert abzuleiten. Um also seinen Wert zu ermitteln, brauchen Analysten einen anderen Bezugspunkt.

In einer Venture Coinist Show, die am 14. Oktober 2019 ausgestrahlt wurde, diskutierten Travis Kling, Chief Investment Officer bei Ikigai Asset Management und Hans Hauge, Senior Quantitative Researcher bei Ikigai Asset Management, wie die Netzwerkaktivitäten von Bitcoin helfen können, den Wert der Kryptowährung zu ermitteln.

Kling bekräftigt, dass in der gleichen Weise, wie es eine Beziehung zwischen dem Preis einer Aktie und dem Ergebnis pro Aktie gibt, eine Beziehung zwischen dem Netzwerkwert und der Netzwerkaktivität besteht. Zuvor sagte Kling in einem Interview:

“Der Netzwerkwert sollte eine Eigenschaft der Netzwerkaktivität sein.”

Der Bitcoin-Netzwerkwert ist leicht zu ermitteln. Es ist seine Marktkapitalisierung. Und Kling erklärt, dass es mehrere verschiedene Möglichkeiten gibt, die Netzwerkaktivität zu messen. Einige davon sind Gesamttransaktionen, Transaktionen pro Tag, aktive Wallet-Adressen oder Hash-Rate.

Bitcoin Hash-Rate korreliert mit dem Bitcoin Kurs

Die Hashhrate ist der Leistungsindikator eines Miners. Insbesondere stellt es die Anzahl der SHA-256-Algorithmen dar, die ein Computer pro Sekunde ausführt. Die wachsende Hash-Rate bedeutet, dass mehr Miner am Netzwerk beteiligt sind oder es leistungsfähigere ASIC-Miner gibt. Aber es stellt sich die Frage, ob die Hash-Rate den BTC-Preis bestimmt oder umgekehrt?

Hauge sagt, dass es in beide Richtungen gehen kann, “es ist wie ein Teufelskreis.” Er glaubt, dass es sich um ein reflexives System handelt, das auf menschlichem Verhalten basiert. Aber es gibt auch eine quantitative Seite.

Ebenso glaubt der Technologe Pedro Febrero, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen Hash-Rate und Preis gibt. Er sagt jedoch: “Normalerweise ist die Hash-Rate tendenziell der Frühindikator (außer während des Bullenlaufs 2012-2014, als der Preis anfing zu pumpen, bevor die Hash-Rate ihn begleitete)”.

Textnachweis: bitcoinist

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