Satoshi Nakamoto: 11 Jahre seit Veröffentlichung des Bitcoin-Whitepaper

Heute, am 31. Oktober, sind es elf Jahre seit das Bitcoin-Whitepaper durch die immer noch geheimnisvolle Person oder Gruppe unter dem pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlicht wurde.

Ein revolutionärer Text

Bitcoin: Ein Peer-to-Peer-System für elektronisches Bargeld“ wurde am 31. Oktober 2008 veröffentlicht.  Das Whitepaper beschreibt ein manipulationssicheres, dezentrales Peer-to-Peer-Protokoll, das digitale Transaktionen verfolgen und verifizieren, Doppelausgaben verhindern und eine transparente Aufzeichnung erstellen konnte. Diese kann jeder nahezu in Echtzeit einsehen. 

Das Protokoll ist ein kryptographisch gesichertes System auf Basis eines Proof-of-Work-Algorithmus. In diesem werden Bitcoins (BTC) gegen eine Belohnung von einzelnen Knoten „gemint“ und dann von anderen Knoten in einem dezentralen Netzwerk überprüft.

Dieses System bietet eine Möglichkeit, Vermittler – wie etwa Banken und Finanzinstitute – für Transaktionen und deren Prüfung überflüssig zu machen. Das ist eine erhebliche Störung der etablierten, monopolisierten und zentralisierten Finanzmacht.

Insgesamt 30403323333 Prozent Kursanstieg

Elf Jahre später stellt Bitcoin durchgehend neue Rekorde bei seiner Netzwerk-Hash-Rate auf. Diese ist der Messwert für die gesamte Rechenleistung, die bei der Validierung von Transaktionen auf der Blockchain zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt wird.

Mehr Macht und Teilnahme schafft mehr Netzwerksicherheit und beweist, dass viele die potenzielle Rentabilität des Bitcoin-Mining erkennen.

Seit Mitte des Monats weisen die Netzwerkdaten darauf hin, dass die Miner seit der Erstellung des allerersten Blocks auf der Bitcoin-Blockchain am 3. Januar 2009 – in Fachkreisen auch „Genesis-Block“ genannt – einen Umsatz im Gesamtwert von knapp 15 Mrd. US-Dollar erzielt haben.

Diese Summe umfasst sowohl Blockbelohnungen – also „neue“ Bitcoins, die die Miner für die Validierung eines Transaktionsblocks erhalten – als auch Transaktionsgebühren, die diese Woche die Marke von 1 Mrd. US-Dollar überschritten haben. 

Der erste erfasste Handelskurs von Bitcoin wurde am 17. März 2010 auf der inzwischen außer Betrieb gesetzten Handelsplattform bitcoinmarket.com lag bei 0,003 US-Dollar. 

Der Wertanstieg der Kryptowährung liegt somit bei Redaktionsschluss bei stolzen 304033233 Prozent. Bitcoin liegt derzeit bei etwa 9.120 US-Dollar.

Bis August dieses Jahres waren 85 Prozent der Umlaufmenge von Bitcoin gemint worden – so dass für die Zukunft nur noch 3,15 Millionen neue Coins zu minen sind.

Elf Jahre später ist die Identität des Whitepaper-Autors weiterhin ein Mysterium. Leute innerhalb und außerhalb der Krypto-Community haben bereits im Oktober 2011 versucht, die Identität von Nakamoto zu ermitteln. Ein paar Monate zuvor hatte dieser mysteriöse Mensch erstmals keine öffentlichen Kommentare mehr abgegeben.  .

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Decoin verschenkt BTC an neue Nutzer – und kündigt Großes an

Decoin begrüßt Neuzugänge mit Bitcoin

Die in Estland registrierte Bitcoin Exchange Decoin hat eine massive Promotion gestartet. Um ihr Vorhaben zu erreichen, in die Top-20 der Krypto-Börsen vorzustoßen, hat Decoin die Spendierhosen angezogen. In einer beispiellosen Kampagne erhalten neue Benutzer der Börse BTC in Höhe von 10 US-Dollar als Kennenlerngeschenk sowie die Aussicht auf weitere, attraktive Boni.

Wir heißen unsere neuen Mitglieder herzlich Willkommen. Wir wollen ihr Erlebnis von Anfang an zu etwas Besonderem machen und sie mit diversen Boni begrüßen. Sobald Sie sich bei uns anmelden und Decoin-Mitglied werden, zahlen wir eine Einzahlung in Höhe von 10 US-Dollar in BTC auf Ihr Konto ein. Ja, Sie erhalten – völlig kostenlos – 10 US-Dollar in BTC, um die Decoin-Börse kennenzulernen, zu lernen, damit zu handeln und das exklusive Decoin-Erlebnis zu genießen. Wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit mit Ihnen allen,

erklärt Shay Perry, CEO von Decoin.

Das Willkommensgeschenk kann nach einer Lock-up Periode von sechs Monaten sowie nach fünf Trades abgehoben werden.

Eine Besonderheit, die Decoin ebenfalls deutlich von der Masse der übrigen Krypto-Börsen abhebt, ist ihr starker Fokus auf den Nutzer. Dieser schlägt sich beispielsweise in der innovativen Umsatzbeteiligung nieder. User und Holder des börseneigenen Decoin-Token (DTEP) werden jährlich prozentual an dem Umsatz von Decoin beteiligt.

Große Einzahlungen werden besonders belohnt

Ein besonderes Schmankerl bietet Decoin neuen Usern, die Kryptowährungen im Gegenwert von 10.000 US-Dollar einzahlen.

Sie können wahlweise:

  1. einen Bonus von 0,5 Prozent beanspruchen und nach Einhaltung der Lock-up Periode von 6 Monaten auscashen
  2. ein Jahr lang ohne jegliche Handelsgebühren traden, wenn sie so lange keine Abhebungen vornehmen.

Starkes Entwicklerteam, herausragender Support

Das technische Know-how hinter Decoin und seinem Shared-Revenue-Modell garantiert derweil ein starkes, 30-köpfiges Entwicklerteam. Damit verbunden ist die gerade für Bitcoin-Börsen zentrale Frage der Sicherheit. Bei Decoin landet ein Gros der Funds auf Cold Wallets – für maximale Sicherheit.

Die Decoin-Börse sorgt für eine nahezu hacksichere Umgebung für ihre Nutzer. Wir bewahren 97 Prozent der Gelder offline auf,

klärt Börsenchef Perry auf.

Bei Problemen und für Fragen steht ein exzellenter, multilingualer Kundenservice rund um die Uhr und zu jedem Wochentag zur Verfügung – egal ob per Chat, via Telegram oder „klassisch“ über E-Mail.

Großes kommt…

Neben Trading-Wettbewerben mit Preisgeldern in sechstelliger Größenordnung hat Decoin indessen ein weiteres Projekt in der Pipeline, das das Trading für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis schon bald grundlegend transformieren wird. Ein Grund mehr, sich bei Decoin zu registrieren und in den Newsletter einzutragen.

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Börsengang: Deutsche Bank soll Bitcoin-Mining-Unternehmen unterstützen

Der Bitcoin-Mining-Riese Bitmain möchte nach einem gescheiterten Börsengang in Hong Kong weiterhin an die Börse, allerdings in den USA. Daher reichte das Unternehmen aus Peking ein vertrauliches Dokument bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ein. Dies berichtet das chinesische News-Portal Tencent News am 28. Oktober. Demnach stellte Bitmain Anfang dieser Woche den Antrag auf einen Initial Public Offering (IPO) bei der US-Regulierungsbehörde. Laut des selben Berichtes beteiligt sich die Deutsche Bank finanziell an dem Vorhaben.

Zunächst bleibt unklar, wie hoch das angestrebte Kapital für den Börsengang ist. Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg ging bei einer Schätzung im Juni von 300 bis 500 Millionen US-Dollar aus. Damals waren viele Details des geplanten Börsenganges – wie etwa die (bisher unbestätigte) Beteiligung der Deutschen Bank – allerdings noch nicht bekannt.

Offenbar gab es diese Woche auch interne Machtkämpfe in der Krypto-Firma. Wie Tencent weiter berichtet, musste Mitgründer Ketuan Zhan in diesem Zusammenhang das Feld räumen. Der Streit geht sogar so weit, dass Mitarbeitern, die Anweisungen von Zhan weiterhin befolgen, eine sofortige Kündigung drohen soll. Des Weiteren soll sich der Bitcoin-Mining-Gigant Bitmain mit Zheng Hua, dem ehemaligen Repräsentanten von Nasdaq China, einen erfahrenen Berater ins Team holen, der die Chancen auf einen erfolgreichen Börsengang steigern soll.

Als nächstes muss sich Bitmain einer Befragung der SEC stellen. Im besten Fall verläuft diese positiv für den Konzern. Anschließend muss das Unternehmen einen sogenannten F1-Antrag stellen. Dieser ist speziell für ausländische Unternehmen gedacht, welche ein Listing am US-amerikanischen Aktienmarkt anstreben.

Bitmains Abhängigkeit von Bitcoin

Im Jahr 2018 versuchte Bitmain bereits einen Börsengang in Hong Kong. Der geplante Anteilsverkauf umfasste zu dieser Zeit drei Milliarden US-Dollar, also eine deutlich höhere Summe als jetzt. Damals stand insbesondere die starke Abhängigkeit vom Bitcoin-Markt den Plänen des Mining-Anbieters im Wege. Die hohe Volatilität hielt die Hong Kong Stock Exchange somit davon ab, den Antrag durchzuwinken. Im März 2019 stand fest, dass der Börsengang gescheitert ist. Wohl auch weil man aus seinen Fehlern gelernt hat, wird der jetzige IPO-Versuch mit deutlich niedrigerem Kapital datiert sein.

Der Vorstoß in Richtung US-Börse passt unterdessen zu dem erhöhten US-Engagement des chinesischen Konzerns in der letzten Zeit. So wurde kürzlich bekannt, dass Bitmain eine Bitcoin-Mining-Anlage in Texas eröffnet. Diese könnte laut der Firma einst zur „größten Bitcoin-Mining-Anlage der Welt“ heranwachsen. Zu den Börsenplänen schweigt das Unternehmen bislang allerdings.

Auf Anfrage von BTC-ECHO konnte die Deutsche Bank die Beteiligung aus regulatorischen Gründen in den USA nicht bestätigen.

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Envion-Pleite: Gläubiger müssen Forderungen bis 28. November anmelden

ICO-Teilnehmer und andere Gläubiger des insolventen Krypto-Startups Envion müssen ihre Forderungen bis zum 28. November offiziell anmelden. Dies gab das Konkursamt Zug in einem am 28. Oktober veröffentlichten Schuldenruf bekannt.

Konkursverwalter gibt Gläubigern einen Monat 

Das Schreiben, welches auch an zahlreiche Envion-Anleger versandt wurde, legt das Konkursverfahren für die Liquidation des übrigen Kapitals von Envion fest.

Unter einer eigens für den Envion-Konkurs geschalteten Webseite können Käufer des EVN-Tokens online ein Konto erstellen, um darüber ihre Ansprüche geltend zu machen. Alle anderen Gläubiger müssen bis zum Fristende ein entsprechendes Formular schriftlich einreichen.

Ein weiteres auf der Webseite verfügbares Dokument informiert über die weiteren Schritte des Konkursverfahrens, an dessen Ende die Verteilung des Liquidationserlöses steht. 

Auch Envion-Gründer wollen Geld zurückgeben

Von der Envion-Pleite betroffene ICO-Investoren sollten die Anmeldung ihrer Ansprüche unabhängig des von den Envion-Gründern versprochenen Rückgabeverfahrens der aus dem ICO verbleibenden Millionen durchführen. Beide Verfahren werden offenbar komplett unabhängig voneinander durchgeführt.

Die Envion AG war durch ein Gerichtsurteil des Kantonsgerichts Zug nach einem Rechtsstreit zwischen Ex-CEO Woestmann und den Gründern im November 2018 geschlossen worden. Das Startup war ursprünglich angetreten, dezentrale, saubere Energie wie Wasserkraft und Solarstrom für die Versorgung mobiler Mining-Anlagen zu nutzen. Bei Envions ICO hatte das Startup 100 Millionen US-Dollar eingenommen.

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Sygnum: Schweizer FinTech erhält Lizenz in Singapur

Das Schweizer FinTech Sygnum hat mit seiner Expansion nach Singapur begonnen. Sygnum hat von der örtlichen Regulierungsbehörde Monetary Authority of Singapore (MAS) eine Lizenz für die Durchführung von Finanzdienstleistungen ergakteb.

Sygnum vermeldete den Erhalt der Capital-Market-Services-Lizenz am 31. Oktober. Hiermit kann das Schweizer Unternehmen nun als Vermögensverwalter in Singapur tätig sein. Im Fokus der Aktivitäten werden folglich Investmentstrategien für digitale Assets stehen. Sygnum möchte derartige Beratungstätigkeiten sowohl für institutionelle als auch für private Kunden anbieten. Das Unternehmen selbst bezeichnet seine Präsenz in Singapur als „Eckpfeiler“ der eigenen Geschäftsstrategie. Stefan Müller, Head of Asset Management bei Sygnum, kommentierte die neuerliche Expansion seines Unternehmens folgendermaßen:

Die CMS-Lizenz ist ein wichtiger Meilenstein für den Aufbau unseres Asset-Management-Bereichs, unter Nutzung des dynamischen Finanzumfelds in Singapur. Dies ergänzt unsere Bankdienstleistungen in der Schweiz und kommt auch unseren institutionellen und privaten Kunden in der Schweiz zugute.

Sygnum plant Krypto-Dachfonds

Bereits am 26. August erhielt Sygnum eine Bank und Wertpapier Lizenz von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Das Unternehmen darf somit Bankdienstleistungen in der Schweiz anbieten. Im Rahmen der Singapur-Ankündigung gab Sygnum nun Pläne für ein erstes, eigenes Finanzprodukt in der Schweiz bekannt.

Hierbei wird es sich um einen „Multi-Manger-Fonds“ handeln. Also eine Art Dachfonds, bei dem die investierten Gelder an die Portfolios verschiedener Vermögensmanager verteilt werden. Diese werden die eingezahlten Gelder dann unter Zuhilfenahme verschiedener Investmentstrategien anlegen. Diese Dienstleistung wird in der Schweiz für private und institutionelle Anleger verfügbar sein.

Als Krypto-Bank bietet Sygnum indessen auch eine Vielzahl anderer Dienstleistungen an. Kunden können hier unter anderem Bitcoin und Ethereum kaufen und verwahren. Das Unternehmen möchte eine Brücke zwischen der traditionellen Finanzsphäre und der Krypto-Welt schlagen. Nicht zuletzt will das Unternehmen damit auch Eintrittshürden zum Krypto-Markt beseitigen. Im März dieses Jahres ist das FinTech zudem eine Partnerschaft mit der Deutschen Börse und der Schweizer Swisscom eingegangen. Das Ziel der strategischen Zusammenarbeit ist der Aufbau eines verlässlichen Ökosystems für die Investition in digitale Assets.

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Binance bietet nun Rubelhandel für Russland an

Die große Kryptobörse Binance hat am 30. Oktober ganz unauffällig begonnen, mit dem russischen Rubel zu handeln.

Binance: Rubel-Handel planmäßig gestartet

Weniger als zwei Wochen nachdem Binance den Fiat-Handel mit dem russischen Rubel ankündigte, gab der Binance-CEO Changpeng Zhao (CZ) in einem Tweet bekannt, dass der Rubel-Handel ab dem 31. Oktober nun angeboten wird.

CZ erklärte, dass der Handel mit dem russischen Rubel unauffällig und in Verbindung mit einem Interview auf Coindesk veröffentlicht wurde. In diesem hieß es, dass Russland einer der größten Märkte für Binance sei.

CZ kündigte den Handel mit dem Rubel erstmals auf einer von der russischen Regierung geförderten Veranstaltung – dem Open Innovations Forum in Moskau – am 21. Oktober an. Damals sagte Binance, dass die Börse in etwa zwei Wochen den Handel anbieten wolle.

Russland ein Top-10-Markt für Binance

In einem weiteren Interview mit der russischen Krypto-Nachrichtenplattform Forklog am 31. Oktober erklärte der Binance-CEO, dass Russland einer der Top-10-Märkte für Binance sei. Zur Anzahl der russischen Nutzer sagte CZ, diese sei beträchtlich:

„Russland ist mit Sicherheit unter den TOP-10. Die Verteilung unserer Nutzer ähnelt der geografischen Verteilung der Bitcoin-Inhaber sehr.“

Laut einer aktuellen Forklog-Umfrage ist Binance die beliebteste Kryptowährungsbörse in Russland, der Ukraine und Weißrussland. Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Binance anderen globalen Kryptobörsen gegenüber bevorzugen würde. 

Auf die Frage, was der Auslöser für diese Popularität in diesen Regionen sein könnte, sagte CZ, dass Binance lediglich versuche, der Nachfrage nachzukommen, indem sie ihre Produkte an die Landessprache anpasst.

Zuvor wurde ein berichtet, dass der russische Internet-Ombudsmann plant, eine neue Bitcoin (BTC)-Mining-Anlage einzurichten, um 20 Prozent aller Bitcoins weltweit zu minen.

Die Kryptowährungsbranche ist im Land nicht offiziell reguliert, wie kürzlich berichtet wurde. Am 22. Oktober zeigte sich Zhao zuversichtlich, dass das Gesetz zur Regulierung digitaler Währungen in der Russischen Föderation in absehbarer Zeit verabschiedet werde.

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Mt. Gox-Entschädigungen: Frist für Anträge auf Frühjahr 2020 verschoben

Der für die Rückerstattung von Nutzern der nicht mehr existierenden Bitcoin (BTC)-Börse Mt. Gox hat die Einreichungsfrist für Ansprüche erneut verlängert.

Neue Schadensfrist 31. März 2020

In einer Erklärung vom 28. Oktober sagte Nobuaki Kobayashi, dass das hohe Volumen an Entschädigungsanfragen eine Verlängerung um fünf Monate notwendig mache.

Kobayashi bestätigte den Plan nur einen Tag vor Ablauf der aktuellen Frist. Auch diese war das Ergebnis einer Verlängerung gewesen, welcher der Treuhänder im April zugestimmt hatte.

„Eine große Anzahl von Rehabilitationsansprüchen, die der Rehabilitationstreuhänder ganz oder teilweise abgelehnt hat, bleibt unbestimmt, weil sie Gegenstand von Schadenersatzverfahren sind, und Berufungen gegen eine Entscheidung über einen Antrag auf Schadenersatz.“, erklärte Kobayashi.

Kobayashis Mitteilung endet mit der Feststellung:

„Vor diesem Hintergrund hat der Rehabilitationstreuhänder beim Bezirksgericht Tokio einen Antrag auf Verlängerung der Einreichungsfrist für einen Rehabilitationsplan gestellt, und am 25. Oktober 2019 hat das Bezirksgericht Tokio angeordnet, die Frist für einen Rehabilitationsplan auf den 31. März 2020 zu verlängern.“

Fast sechs Jahre nach dem Zusammenbruch

Wie Cointelegraph berichtete, waren insgesamt rund 24.000 Menschen in das Mt. Gox-Debakel verwickelt. Die Kryptobörse war Anfang 2014 zusammengebrochen. Das langwieriges Verfahren zu eventuellen Rückerstattungen dauert weiterhin an. Rund 850.000 BTC (damals umgerechnet 460 Millionen US-Dollar) waren aus den Büchern der Kryptobörse verschwunden.

Die Kryptowährungsindustrie blickt in diesem Jahr mit Spannung auf den Untergang einer weiteren Börse. Kanadas QuadrigaCX, dessen Gründer Ende 2018 plötzlich verstarb, schuldet seinen 115.000 Gläubigern noch immer rund 145 Millionen Dollar.

Die Witwe des Gründers übergab im letzten Monat 9 Millionen US-Dollar an die Abwickler.

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Dieses geniale Geschenk vermacht die Community Bitcoin (BTC) zum 11. Geburtstag:

⏱ Lesezeit: 2 Minuten

Die Krypto-Community feiert heute den elften Geburtstag des Bitcoin (BTC)-Whitepapers. Genau rechtzeitig zu diesem Anlass wurde heute ein wichtiger Meilenstein in Sachen BTC-Transaktionen erreicht.

Während Menschen nur einmal im Jahr Geburtstag haben, darf Bitcoin (BTC) gleich doppelt feiern. Sowohl die Veröffentlichung des Whitepapers am 31. Oktober 2008 als auch die Kreation des Genesis-Blocks und damit der Start der Bitcoin-Blockchain am 3. Januar 2009 werden jährlich zelebriert.

Der mysteriöse Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto machte das Whitepaper heute vor elf Jahren einer Kryptografie-Mailingliste zugänglich. Seitdem entwickelte sich aus einer interessanten Idee ein rund 170 Milliarden US-Dollar schweres Währungssystem.

Quelle: https://www.metzdowd.com/pipermail/cryptography/2008-October/014810.html

$1 Milliarde Dollar Geburtstagsgeschenk an Bitcoin (BTC)

Passend zum Whitepaper-Geburtstag wurde kürzlich ein bedeutender Meilenstein erreicht: Die gesammelte Menge an Transaktionsgebühren seit Beginn des BTC-Netzwerks erreichte einen Stand von einer Milliarde US-Dollar.

In Bitcoin gerechnet sind es 204808,3479 BTC. Würde man den aktuellen Bitcoin-Preis als Maßstab nehmen, wären sogar schon 1,86 Milliarden US-Dollar an Gebühren kassiert worden.

Die Transaktionsgebühren werden in Zukunft immer wichtiger zur Finanzierung der Miner werden. Das hängt mit einem anderen Meilenstein zusammen, welcher ebenfalls diesen Monat erreicht wurde:

18 der 21 Millionen eingeplanten Bitcoins sind nämlich bereits geschürft worden, sodass die Block-Belohnung für zukünftige Miner immer magerer ausfallen wird. Dies ist jedoch nicht zwangsläufig ein Grund zur Besorgnis, denn die Transaktionsgebühren sollten die entstandenen Verluste ersetzen können, vor allem wenn der BTC-Preis weiter steigt.

Wie alt war Bitcoin, als Du zum ersten Mal etwas von ihm hörtest? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

© Bild via Tim Reckmann, Flickr.comLizenz, editiert

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Libra vor dem Aus: Kommt der digitale Euro?

Die fünf größten Volkswirtschaften der Eurozone Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und die Niederlande arbeiten laut dem Nachrichtenmagazin Politico zusammen, um den Start der von Facebook geplanten Kryptowährung im nächsten Jahr zu verhindern. Wie Politico berichtet, haben die stellvertretenden Finanzminister der Länder ihre einheitliche Position gegen Libra anderen EU-Ministern bei einem privaten Treffen am 28. Oktober in Brüssel vorgelegt.

Ein gemeinsames Veto gegen die Einführung von Libra in Europa erhöht den Druck auf Facebook und die beteiligten Unternehmen. Mastercard, Visa und PayPal haben bereits ihren Austritt aus dem Projekt bekannt gegeben. Laut Politico arbeiten die Beamten an einer Erklärung, die im Dezember veröffentlicht werde. Darin heißt es, dass Libra nicht zugelassen wird, solange die EU die Währung nicht regulieren kann. Laut Politico werde auch über ein vollständiges Verbot der Währung beraten. Das könnte das endgültige Aus für Facebooks Währung bedeuten.

Die Europäische Kommission kann Libra jedoch nicht ohne rechtliche Grundlage verbieten. Zuvor braucht Brüssel einen eindeutigen Rechtsgrund und benötigt mehr Informationen über die Regularien, die für digitale Währungen wie Libra gelten sollen.

Ein vollständiges Verbot der Facebook-Währung könnte zudem ein Problem für die Kommission darstellen. Denn ein Veto könnte sich negativ auf die EU als Standort für die Entwicklung neuer Technologien und Dienstleistungen auswirken. Beamte der Kommission drängen daher auf Vorsicht vor zu strikten Regulationen.

Frankreich, Deutschland und Italien hatten bereits auf dem G7-Gipfel Mitte Oktober die Idee eines Verbots von Libra vorgeschlagen, nachdem die Finanzminister die Risiken im Zusammenhang mit dem Stable Coin diskutiert hatten. Facebook reagierte mit der Ankündigung, statt einer Währung mehrere Stable Coins einführen zu wollen.

Aus für Libra, kommt der digitale Euro?

Der Bankenverband hat am 30. Oktober ein Positionspapier vorgelegt, in dem sie mehrere Argumente für die Einführung eines digitalen Euros vorbringen. Der Bankenverband, der mehr als 200 private Geschäftsbanken und elf Mitgliedsverbände vertritt, erklärt in dem Papier, dass die Wirtschaft einen programmierbaren digitalen Euro brauche.

Zudem sprechen sich die privaten Banken für die Einführung einer „gemeinsamen europaweiten Zahlungsverkehrsplattform” des krypto-basierten Euros aus. Dafür werde ein „einheitlicher aufsichtsrechtlicher und regulatorischer Rahmen geschaffen“.

Für Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken e. V., müsse die Verantwortung für die Geld- und Währungsordnung weiterhin bei souveränen Staaten und Notenbanken liegen. Über die Einführung eines digitalen Euros sagt Krautscheid:

Ein digital programmierbarer Euro hat das Potenzial unsere Wirtschaftsabläufe, aber auch die Art wie wir zahlen und wie wir Werte aufbewahren, noch einmal grundlegend zu verändern. Umso wichtiger ist es, einen gesellschaftlichen Konsens darüber zu erzielen, wie ein programmierbares Digitalgeld in die bestehenden Finanzsysteme integriert werden kann.

Die Einführung eines digitalen Euros könnte einen weiteren Sargnagel für das Libra-Projekt darstellen. Ob Facebook bei soviel Gegenwind an der Kryptowährung festhält, ist fraglich. Aktuell scheint sich Facebooks Strategie an der standhaften Pose der Justitia zu orientieren: Augen zu und durch.

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Maltas Finanzaufsicht warnt vor neuer Bitcoin-Betrugsmasche

Die maltesische Finanzdienstleistungsbehörde (MFSA) hat vor einem neuen Bitcoin (BTC)-Betrug gewarnt, der die gleichen Merkmale wie eine bereits bekannte Betrugsmasche aufweist.

Die Aufsichtbehörde warnte am 31. Oktober.

Betrugsgefahr

Die MSFA warnt die Öffentlichkeit vor einem den Namen „Bitcoin Future“ genannten Betrugsschema, welche Ähnlichkeiten zur Betrugsmasche „Bitcoin Revolution“aufweist, für die es in diesem Jahr bereits zwei öffentliche Warnungen ausgesprochen hatte.

Wie es in der Erklärung heißt, tauchen derartige Betrugsfälle immer wieder in Form von Onlinewerbung auf, welche sich durch wechselnde Namen tarnen.

Bei den verdächtigen Anzeigen locken laut der MSFA Slogans wie „Ein Weg  Ihr Leben besser zu gestalten“ oder „Eine einzigartige Gelegenheit für Malteser“. Die Finanzwächter schreiben zur Funktionsweise der Betrugsmasche:

„Bitcoin Future wirbt mit gefälschten Nachrichtenartikeln, die Bilder von lokalen Persönlichkeiten und Bilder von Institutionen der lokalen Regierung mißbrauchen. Die gefälschten Artikel, mit denen ein Bezug zu diesen Personen suggeriert wird, werden auf verschiedenen Social Media Plattformen beworben.“

Wie MSFA betont, ist Bitcoin Future als nicht in Malta registrierte Gesellschaft nicht befugt, Finanzdienstleistungen für das Land oder von dort aus zu erbringen  zu erbringen. Es handele sich nicht, wie behauptet, um eine Gesellschaft, die gemäß der Übergangsbestimmung im Sinne von Artikel 62 des maltesischen Gesetzes über virtuelle finanzielle Vermögenswerte operiert.

Bei Bitcoin Future handele es sich um einen sogenannten “Werde schnell reich”-Betrug. Die Öffentlichkeit solle keine Geschäfte oder Transaktionen mit dem Unternehmen in einer der empfohlenen Formen tätigen.

Die Mitteilung enthält einen Link zu einer offiziellen Liste der Finanzdienstleistungsunternehmen, die derzeit von der MFSA zugelassen sind, sowie deren Richtlinien zur Betrugserkennung und eine Anlaufstelle für Betrugsmeldungen und Opfer.

Strategische Neuausrichtung

Im September dieses Jahres veröffentlichte die MSFA einen strategischen Plan zur aktiven Überwachung und Steuerung der geschäftsbezogenen Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungsfirmen.

Wie der Watchdog in einem Strategiepapier für 2019-2021 darlegte, wird er seinen Regulierungsansatz modernisieren und eng mit der Financial Intelligence Analysis Unit sowie anderen nationalen und internationalen Behörden, einschließlich der neu gegründeten Malta Digital Innovation Authority, zusammenarbeiten.

Anfang des Jahres wurde das US-amerikanische Blockchain-Unternehmen CipherTrace von der MSFA beauftragt, die Aktivitäten von Kryptounternehmen in Malta zu überwachen, um bei der Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorrisiken zu helfen.

Das Unternehmen hat in diesem Monat seine Krypto-Intelligence-Plattform auf 700 Token ausgedehnt.

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