Kinderhilfswerk UNICEF richtet ersten Krypto-Spendenfonds ein

UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN), hat einen Krypto-Spendenfonds eingerichtet, um Open-Source Technologien zu fördern, die „Kindern und jungen Menschen zu Gute kommen“.

Laut einer offiziellen Pressemitteilung vom 8. Oktober ist die UNICEF damit die erste UN-Organisation, die „Kryptowährungen annimmt“. Allerdings handelt es sich dabei zunächst nur um die beiden Marktführer Bitcoin (BTC) und Ether (ETH). Henrietta Fore, die leitende Direktorin der UNICEF, erklärt in diesem Zusammenhang:

„Dies ist ein neues aufregendes Projekt für UNICEF. Wenn Digitalwährungen tatsächlich das Potenzial haben, das Leben der zukünftigen Generationen zu verbessern, dann ist es wichtig, dass wir deren Nutzung ausprobieren. Deshalb ist die Einrichtung unseres Krypto-Spendenfonds ein wichtiger Schritt für unsere humanitäre Arbeit und Entwicklungshilfe.“

Ethereum sieht sich in der Pflicht

Wie es in der Mitteilung heißt, ist die Ethereum Stiftung der erste Spender des neuen Krypto-Fonds. Aya Miyaguchi, die Geschäftsführerin der Stiftung, bestätigt, dass 100 Ether, was zurzeit einem Gegenwert von 18.000 US-Dollar entspricht, im Rahmen der neuen Partnerschaft an die UNICEF überwiesen wurde.

Das Kinderhilfswerk gibt an, dass die von der Ethereum Stiftung gespendeten Gelder für den UNICEF Innovation Fund eingesetzt werden sollen, außerdem wird damit ein Projekt der GIGA Initiative gestützt, die sich darum kümmert, dass Schulen Zugang zum Internet erhalten.

Ethereum Stiftungsleiterin Miyaguchi ergänzt:

„Wir wollen die Entwicklung der Ethereum-Plattform vorantreiben und im Zuge dessen die Community derjenigen Menschen, deren Leben durch unsere Technologie verbessert werden können, stärken.“

Wie Cointelegraph am 10. Dezember 2018 berichtet hatte, hat der UNICEF Innovation Fund auch schon 100.000 US-Dollar für Blockchain-Projekte zur Verfügung gestellt.

Im Februar haben sich wiederum interessierte Mitglieder der Ethereum-Community mit der UNICEF zusammengetan, um Blockchain-Projekte mit wohltätigen Absichten zu fördern.

auf cointelegraph lesen