Bitcoin (BTC)-Korruption? Japan erlaubt jetzt unlimitierte Krypto-Spenden an Politiker

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Japanische Politiker können nun unbegrenzt Spenden in Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen empfangen, ohne diese den Behörden mitteilen zu müssen. Das teilte die japanische Innenpolitikerin Sanae Takaichi zum Erstaunen der Krypto-Industrie mit.

Es mag für den ein oder anderen schräg klingen – und das ist es auch: In Japan können Politiker jetzt unlimitiert Spenden in Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen empfangen, ohne einschlägige Behörden darüber in Kenntnis setzen zu müssen.

Das teilte die japanische Politikerin Sanae Takaichi kürzlich in einer Pressemitteilung mit. Krypto-Spenden würden nämlich nicht unter das Spendengesetz für Politiker fallen, so die Abgeordnete.

Ein Grund für die laxen Gesetze könnte Japans enorm niedrige Kriminalitätsrate sein und das damit zusammenhängende hohe soziale Vertrauen. Eine Sorge vor Korruption, scheint es in dem Land kaum zu geben. In keinem weiteren Industrie-Staat liegt die Anzahl der Straftaten so tief wie im Land der aufgehenden Sonne. Dieses Jahr ging die aggregierte Anzahl an Verbrechen noch einmal um 8,7 Prozent zurück, was eine Zahl von 363.846 Fällen ergibt.

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Trotz sonst relativ strikter Regulierungen, sieht es um die japanische Krypto-Adoption sehr gut aus. So avancierte der krypto-betriebene Brave-Browser vor Kurzem vorübergehend auf den ersten Platz der meistgeladenen Browser-Apps und überholte damit auch die Konkurrenz Firefox und Opera.

Freilich aber können neugierige Bitcoiner stets Block Explorer nutzen, um die Bitcoin-Adressen der Politiker auf Aktivität zu prüfen – zumindest solange sie diese öffentlich angegeben haben.

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