Fidelity: „Sind beim Anbieten von Kryptowährungen noch sehr vorsichtig“

Kathleen Murphy, die Leiterin für Privatinvestitionen bei der großen Vermögensverwaltung Fidelity Investments, hat bestätigt, dass ihr Unternehmen noch keine Krypto-Finanzprodukte für Privatanleger anbietet, um diese zu schützen.

Die entsprechenden Äußerungen machte Murphy am 11. Oktober in einem Interview mit CNBC. Als sie nach ihrer Einschätzung gefragt wurde, ab wann Privatanleger denn auf der firmeneigenen Fidelity Handelsplattform mit Kryptowährungen agieren könnten, entgegnete Murphy:

„Was das betrifft, sind wir wirklich sehr vorsichtig. Obwohl wir Kryptowährungen positiv sehen, uns damit auseinandersetzen und versuchen, innovativ zu sein, sind wir nichtsdestotrotz noch sehr vorsichtig damit, weshalb wir sie auf unserer Plattform noch nicht für Privatanleger anbieten. Wir wollen sicherstellen, dass Anleger, die keinen professionellen Hintergrund haben, mit Kryptowährungen nicht einen großen Fehler machen.“

Fidelity verwaltet derzeit insgesamt 7,4 Billionen US-Dollar an Kundenvermögen. Der Finanzdienstleister wollte im Mai bereits den Bitcoin-Handel für institutionelle Kunden eröffnen, was sich daraufhin jedoch verzögerte. Des Weiteren ist Fidelity wohl einer der ersten Kunden des neuen Bitcoin-Mining-Services, der im August von der Firma Blockstream ins Leben gerufen wurde.

Wie Cointelegraph am 9.Oktober berichtet hat, gibt die Vermögensverwaltung Grayscale an, dass das Interesse institutioneller Investoren an der Kryptobranche nachweislich wächst. Das Interesse der institutionellen Kunden wird in der Branche wie eine Art Heiliger Gral gesehen, da hierdurch auf einen starken Zufluss an Kapital gehofft wird.

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