Nick Szabo: Bitcoin funktioniert als Tauschmittel besser als Libra

Bitcoin geht in sein elftes Jahr, während Facebook’s Libra mit neuen Schwierigkeiten konfrontiert ist, da einige der Gründungsmitglieder der Libra Association ihre Positionen zurückziehen.

Libra versus Regulatoren

Libra setzte sich das Ziel, Anfang 2020 zu starten, aber die Missbilligung der Regulierungsbehörden und die Kommentare der Zentralbanken erschütterten das Vertrauen in das Projekt. Ein Gründungsmitglied nach dem anderen scheint derzeit die Libra Association zu verlassen.

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An nur einem einzigen Tag entschieden sich eine Handvoll Zahlungsabwickler gegen eine weitere Teilnahme. VISA, MasterCard, Stripe und eBay fahren alle einen anderen Ansatz für Zahlungssysteme und arbeiten an ihren eigenen regulatorischen Einschränkungen. Libra hingegen befindet sich noch im Testnetz und wird an dieser Stelle als zu hohes Risiko angesehen. Bitcoin-Pionier Nick Szabo betonte, dass Bitcoin immer noch weit voraus ist.

Nick Carter fügte hinzu, dass die Rückschläge von Libra an frühere Projekte erinnern, die alternatives Geld schaffen wollten, obwohl sie von einer Unternehmensstruktur unterstützt wurden.

Die Bitcoin-Idee hingegen beinhaltet die freiwillige und anonyme Teilnahme und die Schaffung eines widerstandsfähigeren dezentralen digitalen Assets.

Der Weg ist steinig

Die Teilnahme an Libra als Blockproduzent hätte 10 Millionen Dollar gekostet. Facebook behauptete, es gäbe mehrere Unternehmen, die bereit seien, diesen Preis zu zahlen um am Ökosystem teilzunehmen. David Marcus, Chef von Calibra, glaubt, dass der Verlust von Geldgebern kurzfristig schlechte Nachrichten sind, aber nicht das Schicksal von Libra bestimmen werden.

Libra ist sicherlich keine Tollwut, da sie im Testnetz läuft und Entwickler eingeladen hat, die Technologie zu testen. Aber das Netzwerk reicht nicht aus, da es eine Reihe von behördlichen Genehmigung und zusätzlichen Strukturen bedarf, um Fiat-Währungen zu ersetzen.

Der Krypto-Raum zeigte bereits, dass Netzwerke, die auf Delegierte-Teilnehmer basieren, relativ einfach zu bauen sind. Auch ohne die Zustimmung von Regulatoren, haben Projekte wie EOS bereits ein Netzwerk aufgebaut. Block.One, das Unternehmen hinter EOS, kam mit einer relativ geringen Geldstrafe von 24 Millionen Dollar davon. Aber Facebook und die Mitglieder der Libra Association haben einen viel höheren Status und laden zu noch mehr Aufmerksamkeit ein und müssen daher mit einer potenziell viel höheren Geldstrafe rechnen.

Textnachweis: bitcoinist

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