Amerikaner wegen Verbreitung von Krypto-Wissen an Nordkorea festgenommen

Die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden haben die Festnahme von Virgil Griffith vermeldet, der in Nordkorea Wissen darüber weitervermittelt haben soll, inwiefern Kryptowährungen und Blockchain dazu genutzt werden können, um Sanktionen zu umgehen.

Laut der entsprechenden Mitteilung vom 29. November wurde der 36-jährige Griffith am Flughafen von Los Angeles festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, mit seinen Aktivitäten in Nordkorea gegen geltendes amerikanisches Recht verstoßen und die nationale Sicherheit gefährdet zu haben. Die Anklage sieht eine maximale Gefängnisstrafe von 20 Jahren vor. Staatsanwalt Geoffrey S. Berman erklärt in diesem Zusammenhang:

„Virgil Griffith hat Nordkorea wichtige technische Informationen weitergegeben, in dem Wissen, dass diese Informationen Nordkorea dabei helfen könnten, Geld zu waschen und Sanktionen zu umgehen. Damit hat er die Wirksamkeit der Sanktionen gefährdet, die sowohl der Kongress als auch der Präsident in Kraft gesetzt haben, um maximalen Druck auf das nordkoreanische Regime auszuüben.“

Der International Emergency Powers Act (IEEPA), also das Gesetz, gegen das Griffith verstoßen haben soll, schreibt vor, dass amerikanische Staatsbürger keine Güter, Dienstleistungen oder Technologien nach Nordkorea ausführen dürfen, ohne eine explizite Genehmigung der Regierung zu haben.

Griffith, ein amerikanischer Staatsbürger, der in Singapur lebt, wurde im Vorfeld vom Außenministerium verboten, nach Nordkorea zu reisen. Allerdings ignorierte er das Verbot, reiste trotzdem nach Nordkorea und hielt auf einer Krypto-Konferenz seine Vorträge, womit er zusätzlich gegen die Sanktionsbestimmungen verstieß. Der assistierende FBI Direktor William F. Sweeney Jr. bewertet den Sachverhalt wie folgt:

„Es gibt gute Gründe, warum die Sanktionen gegen Nordkorea ausgesprochen wurden. Das Land und seine politische Führung sind eine direkte Gefahr für die nationale Sicherheit der USA und unserer Verbündeten. Herr Griffith ist ohne Genehmigung nach Nordkorea gereist, obwohl er wusste, dass er damit gegen das Gesetz verstößt. Wir können niemandem erlauben, gegen die Sanktionen zu verstoßen, denn wenn Nordkorea es dadurch schafft, sich Gelder, Technologien und Wissen anzueignen, um damit letztendlich ihre Pläne für atomare Aufrüstung voranzutreiben, dann ist die ganze Welt in Gefahr. Es ist umso bedauernswerter, dass ein amerikanischer Staatsbürger unserem Feind geholfen hat.“

Nordkorea will Sanktionen mit Kryptowährung umgehen

Nordkorea arbeitet angeblich daran, eine Kryptowährung zu entwickeln, um damit internationale Sanktionen umgehen und sich vom „durch die USA dominierten Finanzsystem“ abzukoppeln.

Alejandro Cao de Benos, der für die Durchführung der nordkoreanischen Krypto-Konferenz verantwortlich war, gibt an, dass die Kryptowährung des Landes ähnlich aufgebaut sein soll wie Bitcoin (BTC). Allerdings befindet sich die Entwicklung noch in einer Frühphase, außerdem handelt es sich dabei nicht um die Digitalisierung der nordkoreanischen Landeswährung.

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Der Zukunft zugewandt – Ethereum Debitkarte im Härtetest Berlin

„SIE HABEN ES GESCHAFFT. Sie sind hier, weil Sie sich für eine neue Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens entschieden haben, die auf einem dezentralisierten Wirtschaftssystem beruht, das voll von neuen tollen Möglichkeiten ist.“ 

Keine Angst, dies ist nicht das Pamphlet einer neuen ominösen Religion, sondern die einführenden Worte, die Monolith Kunden beim Unboxing ihrer Ethereum Visa Karte lesen. Das Geschichtenerzählen ist ein zentraler Bestandteil der Kryptobranche, ob es einem gefällt oder nicht. Es gibt zwar auch noch andere Krypto-basierte Debitkarten, aber mir liegt nun mal die Ethereum Debitkarte von Monolith vor, die ihr eigenes Narrativ mitbringt.

Nachdem ich die Visa Karte an einem schönen Berliner Morgen dann endlich aus ihrer Verpackung geangelt hatte, war ich kein einfacher Bürger mehr, sondern ein Mann mit einer Mission. Der Auftrag: Eine Woche Berlin, nur mit meiner Ethereum Debitkarte bewaffnet.

Den Mauerfall habe ich zwar verpasst, aber dafür würde ich jetzt die imaginären Mauern einreißen, die das Finanzsystem des modernen Berlins vom Berlin der Zukunft trennen. Sieben Tage lang würde ich der David Hasselhoff der finanziellen Disruption sein.

Nicht von dieser Welt

Nachdem ich den kleinen schwarzen Karton geöffnet hatte, kam eine kleinere Box zum Vorschein, auf der eine postapokalyptische Szenerie abgebildet ist, die sich irgendwo zwischen Renaissance, Star Wars und Edgar Allan Poe bewegt.

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Vom mattschwarzen Kosmos hebt sich die leuchtend grüne Debitkarte wie ein Alien ab. Angesichts all dieser stylischen, nerdigen Elemente besteht beim Auspacken absolute Gefahr, dass man sich wie Sheldon Cooper fühlt. Das Alles wirkt zwar etwas „too much“, aber das ist für mich kein Beinbruch.

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Das Einrichten der App geht schnell und relativ problemlos. Die Ladebildschirme sind zwar mit kitschigen Statusnachrichten aufgelockert, aber das geht dank der kurzen Wartezeit schnell vorbei. Insgesamt hat die Einrichtung meiner Wallet 10 Minuten gedauert, wovon ein Großteil allein auf die „Anlegung“ auf der Blockchain entfallen ist.

Die Science-Fiction Optik behält Monolith zu jeder Zeit bei. Das ist die Gamifizierung der Finanzdienstleistungen. Man nutzt Kryptowährungen nicht nur als bloßes Zahlungsmittel, sondern ist zugleich auch Major Tom und Neil Armstrong.

Das ganze Design versucht zu suggerieren, dass man sich auf eine spektakuläre Reise begibt. Selbst, wenn es darum geht, Transaktionsgebühren zu entrichten, wird dieser Ton beibehalten. Die Ethereum-Blockchain bezeichnet ihrer Transaktionsgebühren als „Treibstoff“ (Gas) und Monolith führt diesen Sprachgebrauch weiter, indem man zunächst seinen „Tank“ auffüllen muss, um Transaktionen abwickeln zu können.

Babylon Berlin: Kein Platz für Kreditkarten

Wenn ich mit dieser Debitkarte wirklich eine Woche lang hätte überleben müssen, dann wäre ich nach meiner Bestellung wohl verhungert, bis die Karte tatsächlich angekommen war. Die von Monolith versprochenen „10 Werktage” kamen mir jedenfalls wie eine Ewigkeit vor. Morgens, mittags und abends habe ich meinen Postkasten wieder und wieder gecheckt wie ein Kind, für das Weihnachten nicht schnell genug kommen kann. Als das Paket dann endlich da war, war auch meine Ungeduld wie weggeblasen.

Als die Einrichtung abgeschlossen war und ich erstmals einen Blick auf mein Guthaben werfen konnte, leuchteten mich die Zahlen auf meinem Smartphone förmlich an: „Hau‘ uns im nächsten Pub auf den Kopf, du willst es doch auch“. Die Stimme in meinem Kopf packte mich bei meiner britischen Ehre.

Meine Leber ging schonmal in Bereitschaftsstellung, aber letztendlich siegte doch die Vernunft, schließlich war ich von Monolith auserkoren worden, die Alltagstauglichkeit einer Ethereum Debitkarte unter Beweis zu stellen. Diese Mission konnte ich natürlich nicht so einfach gefährden.

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Geld abheben

Die Deutschen lieben Bargeld. Wer neu in Deutschland ist, wundert sich wahrscheinlich, dass man hier nicht überall mit Kredit- und Debitkarten bezahlen kann. In Restaurants oder Kneipen kann es deshalb schon mal vorkommen, dass ein Tourist empört schreit: „Wie bitte? Sie nehmen keine Kartenzahlung an?” Daraufhin beginnt dann in der Regel die Suche nach einem passenden Geldautomaten.

Zum Glück gibt es in Berlin aber genügend Geldautomaten und Kartenlesegeräte. Wir Briten haben ein Sprichwort, das besagt, dass nur zwei Dinge im Leben sicher sind, und zwar der Tod und Steuern. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, war wohl noch nie in Deutschland.

Jeder der schon mal hier war, wird wissen, dass es auch noch eine dritte Unabdingbarkeit gibt: Abhebungsgebühren. In Großbritannien kann man ohne Probleme auch mal nur 5 Pfund abheben, das kostet nichts. In Berlin sollte man sich allerdings darauf gefasst machen, dass jede Auszahlung zwischen 4 – 7,50 Euro kostet. 

Und meine Bank zuhause in Großbritannien schlägt nochmals ihre eigenen Gebühren obendrauf, na vielen Dank auch. Berliner heben deshalb oft höhere Summen ab, damit sie mit dem Bargeld hinkommen und nicht sofort wieder zum Automaten müssen.

Allerdings sind nicht alle Geldautomaten in Berlin gleich. Nachdem ich zum wiederholten Mal 6 Euro Gebühr bezahlen musste, nur um mir einen Döner zu kaufen, bin ich vorsichtiger geworden, was die Auswahl von Automaten angeht, bei denen ich mit meiner Kreditkarte Geld abholen kann.

Die Sparkasse schlägt dafür zum Beispiel keine gesonderten Gebühren auf. Ich mache mich also auf den Weg, um den Banken einen Vorgeschmack der Zukunft zu geben. Als ich die Ethereum-Karte dann endlich in den Geldautomaten stecke, verleibt sich die Maschine dieses Stück „von einem anderen Stern“ ein. Meine Krypto-Mission hat begonnen, ich habe das System erfolgreich infiltriert.

Die Monolith-Karte ist der Neo in der Matrix des Finanzsystems, eingeschleust, um sie von innen zu revolutionieren. Der Abhebungsvorgang läuft derweil wie geschmiert. Die Maschine rumpelt und rattert und wirft dann ein Bündel Euroscheine aus. Ich werfe einen Blick auf das Guthaben in der App. Keine Gebühren. So einfach kann’s gehen.

Benutzerfreundlichkeit: 5 von 5 Sterne

Kosten/Gebühren: Keine

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Lebensmittel kaufen

Selbst die größten Krypto-Nerds, die sich von ihrem Screen nicht trennen können, kriegen irgendwann Hunger. Mit meiner grünen Karte im Schlepptau mache ich mich also auf die Suche nach etwas Essbarem. Von allem was man so für Geld kaufen kann, sind Lebensmittel mit Abstand das Wichtigste. Aber was das angeht, ist Berlin nicht gerade Karten-freundlich. Es ist fast unmöglich, ein gutes Restaurant oder eine gute Bar zu finden, die Kreditkarten annimmt. Ich habe viele verschiedene Orte durchprobiert, selbst solche bei denen Menschen mit Laptops davorsaßen, aber keine Chance. So viele leckere Sachen, aber keiner wollte mein Geld haben. Nachdem ich erfolglos von einem Hipster-Café zum nächsten geirrt war, konnte ich am Horizont immerhin das verheißungsvolle goldene M von McDonald’s erspähen, das mir neue Hoffnung spendete.

Hat mal jemand in den letzten 10 Jahren bei McDonald’s gegessen? Also jedenfalls nicht McDonald selbst. Das ist der Gesundheit zumindest nicht gerade zuträglich, aber dieses Risiko habe ich im Sinne meiner Mission gerne in Kauf genommen. Dann ging es schonmal schlecht los, da mir das deutsche Wort Pommes nicht eingefallen ist und ich deshalb in Pantomime nachstellen musste, wie ich eine Kartoffel in kleine Streifen schneide.

Zu allem Überfluss versagt dann natürlich, wie so oft, noch die Funktion für kontaktloses Zahlen bei meiner Monolith-Karte. Die Kassiererin schaut mich mitleidig an, bittet mich dann, die Karte in das Lesegerät zu stecken und den Pin einzugeben.

Obwohl Monolith es mir nicht leicht gemacht hat, erledigt die Karte ihren Job, wenn es am meisten zählt. Die Transaktion wurde in wenigen Sekunden reibungslos abgewickelt. So komme ich doch noch in den Genuss meines McDonald’s Schmauses. Ich schaufele also die salzigen Fritten und den Rest meines fettigen Festmahls in mich hinein, alles im Sinne meiner Mission.

Zwischen Straßenarbeitern und Bahnangestellten in Uniform bezahle ich mit meiner Ethereum-Karte und leiste meinen Beitrag, die Massentauglichkeit von Kryptowährungen voranzutreiben. Ich bin der einsame Wolf im Kampf gegen das altbackene Finanzsystem und denke an Jamie Dimon, während ich meine triefenden Pommes esse. Dem hab ich’s gezeigt.

Die Visa Karte von Monolith ist sehr ambitioniert, aber die Gegebenheiten in Berlin zwingen einen dann doch eher dazu, bei Hunger zunächst einen Geldautomaten aufzusuchen.

Kontaktloses Zahlen: 0 von 5 Sternen

Kartenzahlung: 5 von 5 Sternen

Transaktionsgeschwindigkeit: 5 von 5 Sternen

Kosten/Gebühren: Keine

Nutzung des Nahverkehrs

Vom Labyrinth der Londoner U-Bahn bis zur majestätischen Metro in Moskau, alle Metropolen stellen sich immer mehr auf kontaktloses Zahlen um. Obwohl sich der Berliner Nahverkehr auch sehen lassen kann, hinkt es doch in diesem einen Punkt hinterher.

Als ich in London zu Besuch war, sah mein Bankkonto hinterher aus wie „Flasche leer“. In Berlin können viele Angestellte hingegen davon profitieren, dass ihr Arbeitgeber die Fahrtkosten gänzlich übernimmt. Für all diejenigen, die diesen Luxus nicht haben, mich eingeschlossen, ist selbst zahlen angesagt. Die nächste Gelegenheit für die Monolith-Karte, ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen.

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Es ist früh morgens und ich stehe an der Haltestelle Hermannstraße in Berlin-Neukölln. Der innere Schweinehund in mir betet, dass dies Monolith-Karte dieses Mal versagt, aber stattdessen leistet sie mir (leider) auch hier treue Dienste.

So kann ich die Karte entweder mit der App der BVG verbinden, um mein Ticket zu kaufen, oder einfach am Automaten eines ziehen. Meine Belohnung ist ein vollbeladener Bahnabteil, den ich nur ungern gegen mein warmes Bett tausche, indem ich noch vor ein paar Minuten gelegen hatte.

Ich darf mich jetzt eng zwischen meine Mitmenschen quetschen, auch Kryptowährungen machen es möglich. Wie in einer viel zu kleinen Sardinenbüchse lassen wir uns gemeinsam in Richtung Stadtmitte transportieren. Die beklemmende Enge und die Körperhygiene einiger meiner Mitfahrer sorgen bei mir für Unwohlsein, aber das geht irgendwann vorbei. Für alle, die so gerne Bahn fahren wie ich, lasst euch gesagt sein, dass die Monolith-Karte euch nicht im Stich lassen wird.

In einer Stadt wie Berlin gibt es aber auch umweltfreundlichere Fortbewegungsmethoden, die zum Glück weniger überfüllt sind. Wenn es einem nichts ausmacht, selbst in die Pedale zu treten, kann man einen der vielen Fahrradverleihe nutzen, um zumindest auf kurze Strecken von A nach B zu kommen. Dies ist mit der Monolith-Karte ebenfalls möglich, denn nachdem man diese mit der App des jeweiligen Anbieters verbunden hat, kann problemlos gezahlt werden.

Benutzerfreundlichkeit: 5 von 5 Sternen

Geschwindigkeit: 5 von 5 Sternen

Kosten/Gebühren: Keine

Onlinebestellungen

Für viele Krypto-Fans ist Zeit Geld, denn jeden Moment könnte sich die nächste gute Kaufgelegenheit ergeben, um einen Trade zu machen. Wenn man also mal an seinen Computer gefesselt ist oder einfach keine Lust hat, im Winter die warme Wohnung zu verlassen, dann sind Onlinebestellungen die perfekte Antwort.

Meine Wahl fällt letztendlich auf Nini e Pettirosso, wo es angeblich die beste Pizza in ganz Berlin gibt. Nur wenig später hat sich mein Krypto-Guthaben dann auch erfolgreich in einen wunderbaren Mix aus Teig, Mozzarella, Salami und Knoblauch verwandelt.

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Ich konnte die Karte auch problemlos für andere Onlinezahlungen nutzen. So habe ich mir zum Beispiel Tickets für einen kleinen charmanten Comedy Club in Neukölln bestellt. Die Zahlungsabwicklung lief genauso unkompliziert wie mit einer normalen Kreditkarte.

Als ich dann im Comedy Club an der Bar saß, war ich erstaunt, dass hier Kartenzahlungen möglich waren. Die einzige negative Auswirkung, den die Monolith-Karte an diesem Abend hatte, war auf mein Konto.

Benutzerfreundlichkeit: 5 von 5 Sternen

Geschwindigkeit: 5 von 5 Sternen

Kosten/Gebühren: Keine

5-Sterne, aber nicht deluxe

Nach sieben Tagen als Krypto-Cyberpunk fühlte ich mich in der Zukunft angekommen. Die Monolith-Karte öffnete mir in Berlin tatsächlich einige Türen, weshalb ich am Ende traurig war, dass dieses Experiment zu Ende gehen musste. Insgesamt hat die Karte einen guten Job gemacht.

Für ein Unternehmen, das seine Karte als „Technologie von einem anderen Stern“ vermarktet, sollte aber zumindest das kontaktlose Zahlen optimiert werden. Gebühren fielen kaum welche an und wenn, dann waren diese meist niedrig. Momentan kann die Karte noch nicht mit einem Bankkonto verknüpft werden, weshalb es nicht möglich ist, damit normale Überweisungen zu tätigen. Leute, die nach einer All-in-One Lösung suchen, finden hier also nicht die passende Antwort.

Es gibt andere Anbieter, die das ermöglichen, allen voran Wirex und Revolut sind hier zu nennen, da diese jeweils Bankdienstleitungen in Euro und Britischen Pfund anbieten. Für Europäer, die sich möglichst wenig Einschränkungen bei der Nutzung ihrer Krypto-Vermögen wünschen, sind dies also vielleicht die besseren Alternativen.  

Ich werde die Monolith-Karte selbst wohl weiterhin benutzen. Nachdem ich mich wenigstens für ein paar Tage wie ein Krypto-Revolutionär fühlen durfte, bin ich total infiziert. Die Karte ist vielleicht nicht besser als ein paar andere, die ich in meiner Geldbörse habe, aber die nächste Gelegenheit, bei der ich sie einsetzen kann, kommt bestimmt. Schon bald wird das altbackene Finanzsystem wieder meinen Zorn zu spüren bekommen. Die Monolith-Karte kann vielleicht nicht Wasser in Wein verwandeln, aber immerhin kann sie ETH in einen Pinot Noir eintauschen.

Die hier geäußerte Meinung ist lediglich die des Autors. Cointelegraph wirbt in keiner Weise für das vorgestellte Produkt.

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Bitcoin Preis um 7.800 US-Dollar und ein Schlüsselindikator

Bitcoin Preis um 7.800 US-Dollar und ein Schlüsselindikator

Als der Bitcoin-Preis am 27. November 7.500 US-Dollar überschritt, zeigte ein wichtiger langfristiger Trendindikator, dass es immer noch ein guter Zeitpunkt ist, Bitcoin zu akkumulieren. Seit das Ecoinometrics-Team seinen neuesten “Daily Bitcoin Mayer Multiple Report” veröffentlicht hat, in dem der “Mayer Multiple” – ein Verhältnis des Bitcoin-Preises zum 200-Tage Moving Average – zitiert wird, ist der Bitcoin-Preis auf über 7.800 US-Dollar gestiegen. In den letzten vier Tagen ist der Bitcoin-Preis gegenüber dem US-Dollar um mehr als 18 Prozent gestiegen und hat sich von seinem Rückgang auf 6.600 US-Dollar erholt.

Wird die Bitcoin-Recovery von Dauer sein?

Aufgrund der Intensität des Ausverkaufs in den ersten drei Novemberwochen sind die technischen Analysten vorsichtig geworden. Gibt es einen langsamen und gesunden Aufwärtstrend? Kann Bitcoin sich erholen? Der prominente Krypto-Trader DonAlt beobachtete, dass eine Woche der Erholung nach einem ganzen Monat des Verkaufs nicht als definitives Zeichen einer bullischen Erholung angesehen werden kann:

“Vier Verkaufswochen gefolgt von einer Aufschwungswoche ist nicht unbedingt SO bullisch, wie die kleinen Zeitfenster es erahnen lassen. Zum Vergleich: Diese grüne Kerze hat “nur” 50% der vorherigen Kerze zurückgewonnen. Ich persönlich habe noch nicht vor, mich in eine Long-Position zu stürzen.”

Falls der Preis von Bitcoin jedoch über 7.700 US-Dollar liegt und sich kurzfristig und mit der bevorstehenden Eröffnung der monatlichen BTC-Kerze über wichtige Widerstandswerte bewegt, könnte er möglicherweise die Grundlage für eine solide Erholung legen. Basierend auf den von LongHash, einem in Singapur ansässigen Startup-Inkubator, veröffentlichten Daten, gilt Bitcoin nach wie vor als technisch “überbewertet” auf dem Token Price Bubble Risk, was die Möglichkeit eines weiteren Pullbacks offen lässt.

Bitcoin überbewertet?

Dennoch, wie das Forschungsteam der Ökonometrie erklärte, kann die Kryptowährung unter Berücksichtigung des Makrotrends von Bitcoin immer noch als günstig angesehen werden. Das Forschungsteam notierte:

“[Mayer Multiple] ist ein Maß für die Abweichung des Bitcoin-Preises von seinem langfristigen Trend. Ein historisch niedriger Wert des Mayer-Multiplikators deutet darauf hin, dass Bitcoin im Vergleich zu seinem langfristigen Trend günstig ist. Das ist ein guter Zeitpunkt, um zu kaufen.”

Und die Altcoins?

Wenn der Bitcoin-Preis zusammen mit den wichtigsten alternativen Kryptowährungen steigt, resultiert daraus oft, dass der Rest des Marktes nach oben getragen wird. Als der Bitcoin-Preis die 7.800 US-Dollar-Marke überschritt, hat sich der Preis von Ethereum und anderen Altcoins wie EOS und XRP wieder erholt, was die Stimmung um den Kryptowährungsmarkt im Dezember verbessern könnte. Die Besorgnis darüber, dass der Bitcoin-Preis die so genannte “psychologische Ebene” bei 10.000 US-Dollar bis zum Jahresende nicht zurückerobert, bleibt jedoch bestehen.

Textnachweis: Cryptoslate

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Irre! Schweizer Tram wirbt jetzt für Bitcoin (BTC)

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Bitcoin (BTC) in vollen Zügen genießen hat plötzlich eine völlig neue Bedeutung. Ein Reddit-Nutzer lud beim Subreddit r/CryptoCurrency heute nämlich ein Bild einer Tram aus Zürich hoch, die mit Werbung des Krypto-Dienstleisters Bitcoin Suisse bekleistert ist.

Zudem findet sich auf den Klappfenstern im oberen Viertel der Scheiben jeweils ein Bitcoin (BTC)-Sticker.

Die ungewöhnliche Werbung trug zu erwartbarer Erheiterung in der Kommentarspalte bei. So meinte ein Nutzer, dass “Massenadaption endlich in Bewegung kommt!”. Ein anderer warf ein, dass “wir uns definitive auf der richtigen Spur” befinden. Ein dritter fügte hinzu, dass die Massenadaption “im Eiltempo voran kommt”.

Andere Nutzer können ihren Augen kaum trauen. So meint “Mochi101-Official” etwa, dass “Graffiti in der Schweiz eine sehr viel höhere Qualität” hätten als “in Deutschland”.

Sollten noch mehr Züge mit Bitcoin (BTC)-Werbung zugekleistert werden? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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Bitcoin und traditionelle Märkte – Beruhigt sich der Bitcoin-Kurs?

Seit fast einem Jahr verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Dabei geht es nicht um einen trivialen Vergleich der Performance. Institutionelle Investoren sind an Bitcoins Anspruch, ein nicht korreliertes, stabiles Asset zu sein, äußerst interessiert. Im Rahmen eines Gastbeitrags auf €uro Fundresearch hat sich BTC-ECHO der Fragestellung gewidmet, ob Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt eine gute Ergänzung für klassische Portfolios darstellen würden. Diese Fragestellung ist es, die institutionelle Investoren am Krypto-Markt interessiert, weniger eine Hoffnung auf einen neuen Bull Run wie Ende 2017. Um die Eignung für klassische Portfolios zu klären, kann ein Investor verschiedene Größen betrachten:

  • die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und den traditionellen Märkten
  • die Volatilität
  • die Performance des Bitcoin-Kurses

Wir achten in dieser Artikelreihe deshalb auf diese drei Größen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichswerte aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und DAX sowie die Kurse von Öl und Gold.

Korrelation zu Gold stark gesunken

Alles muss ein Ende haben, so auch die hohe Korrelation des Bitcoin-Kurses zu Gold. Sie ist auf rund 10 Prozent zurückgefallen und liegt damit hinter der Kopplungen des Bitcoin-Kurses zum DAX und zum Nikkei-Index. Sie ist jedoch, anders als die Korrelation zu Öl, noch positiv:

Bitcoin, Bitcoin und traditionelle Märkte – Beruhigt sich der Bitcoin-Kurs?

Für die Indizes DAX und Nikkei stieg die Korrelation zum Bitcoin-Kurs weiter an und liegt aktuell bei rund 20 Prozent. Der S&P 500 tat es Gold gleich. Die Kopplung beider Assets zum Bitcoin-Kurs fiel fast bis auf Null zurück, prallte aber an der Nulllinie ab. Anders als die übrigen Assets tat sich bezüglich der Korrelation zu Öl wenig: Der Bitcoin-Kurs und Öl sind weiterhin negativ gekoppelt:

Bitcoin, Bitcoin und traditionelle Märkte – Beruhigt sich der Bitcoin-Kurs?

Die absolute mittlere Korrelation mit den übrigen Märkten liegt bei 14 Prozent. Sie ist damit seit langer Zeit mal wieder die geringste in unserem Marktvergleich. Öl folgt jedoch mit einer absoluten mittleren Korrelation von 15 Prozent und auch Gold ist mit 19 Prozent nicht weit entfernt. Die drei Indizes S&P, DAX und Nikkei liegen jeweils über 30 Prozent.

Berücksichtigt man etwaige Kompensationseffekte, sieht die Situation für Bitcoin etwas anders aus: Mit 9 Prozent ist Bitcoin zu den übrigen Märkten stärker gekoppelt als Öl (6 Prozent). Gold ist mit einer mittleren Korrelation von -15 Prozent aktuell stark gegenläufig zum übrigen Markt, was in erster Linie an den starken Antikorrelationen von Gold zu den drei Indizes DAX, S&P 500 und Nikkei liegt.

Volatilität Bitcoin unter drei Prozent gefallen

Beruhigt sich der Bitcoin-Kurs wieder etwas? Die Volatilität ist jedenfalls, nachdem sie einen Monat konstant bei vier Prozent lag, auf unter drei Prozent gefallen. Damit liegt sie zwar weiterhin deutlich höher als die der übrigen Assets im Marktvergleich, jedoch nähert sie sich langsam der Volatilität von Öl an:

Bitcoin, Bitcoin und traditionelle Märkte – Beruhigt sich der Bitcoin-Kurs?

Performance Bitcoins weit hinter traditionellen Märkten

Der jüngste Kurssturz hinterlässt weiterhin seine Spuren. Die Performance vom Bitcoin-Kurs sank in dieser Woche noch weiter und liegt aktuell unter -0,5 Prozent. Zum Vergleich: Gold, das zweitschlechteste Asset, hat aktuell eine Performance von -0,1 Prozent. Alle anderen Assets können jedoch positive Performances vorweisen:

Bitcoin, Bitcoin und traditionelle Märkte – Beruhigt sich der Bitcoin-Kurs?

In dem Sinne wird Bitcoin auf tragische Weise dem Begriff „digitales Gold“ gerecht. Können die übrigen Assets über den letzten Monat beziehungsweise das letzte Quartal positive Performances vorweisen, sind es Gold und Bitcoin, die aktuell im Minus liegen. Ein Einmal-Investment hätte sich in beiden Fällen Anfang des Jahres oder vor genau einem Jahr gelohnt:

Bitcoin, Bitcoin und traditionelle Märkte – Beruhigt sich der Bitcoin-Kurs?

Die Aussage der letzten Woche kann man weiterhin bestätigen: Seine Performance macht Bitcoin als mittelfristige Anlage für institutionelle Investoren aktuell nicht attraktiv. Daran ändert auch die geringe Korrelation und die überschaubare Volatilität vom Bitcoin-Kurs nichts. Sicher, zum Trading, wie das jüngste Interesse an den Bakkt Futures zeigt, scheint Bitcoin reizvoll zu sein. Der versprochene Store of Value scheint bei der mauen und stark schwankenden Performance jedoch wenig große Anleger anzulocken. Das mag sich jedoch im Zuge des Halvings im nächsten Jahr wieder ändern.

Daten am 29. November von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.

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Analyst: Bitcoin-Futures deuten auf sehr wahrscheinlichen Kursanstieg hin

Laut neuen Berechnungen gibt es eine hohe statistische Wahrscheinlichkeit, dass der Bitcoin-Kurs (BTC) im Anschluss an das jüngste Auslaufen von Bitcoin-Futures wieder nach oben klettern wird.

Die entsprechenden Berechnungen hat der Analyst Luke Martin am 25. November aufgestellt. So schlussfolgert er hieraus, dass die momentane Lage darauf hindeutet, dass der Bitcoin-Kurs bald wieder zulegen kann.

Bitcoin-Kurs wird bald nach oben gehen

Als Grundlage für seine Berechnungen hat Martin die monatlichen Bitcoin-Futures der CME Group genutzt. Die Bitcoin-Futures der großen Optionsbörse gehören zu den bedeutsamsten Krypto-Derivaten am Markt und haben ihren Einfluss auf die Kurse bereits unter Beweis gestellt. 

Bitcoin price movements around futures settlement dates

Relative Bitcoin-Kursentwicklung in den Wochen vor und nach Ablauf (t) der Bitcoin-Futures. Quelle: Luke Martin/ Twitter

Im Bezug auf die generelle Kursentwicklung unmittelbar vor und nach Ablauf der Monats-Futures schreibt Martin:

„Zusammenfassung: In der Regel macht sich im Vorfeld Verkaufsdruck bemerkbar, während hinterher meist Zuwächse zu verzeichnen sind.“

Diese generelle Feststellung konkretisiert er aber noch, denn wie Martin aufzeigt, kann der Bitcoin-Kurs in 73% aller Fälle zulegen, wenn eine Woche vor Auslauf der Futures eine negative Kursentwicklung zu verzeichnen war. Da sich die aktuelle Marktlage ähnlich gestaltet, könnten Bitcoin-Anleger demnach also darauf hoffen, dass es bald wieder nach oben geht.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel, so ist der Bitcoin-Kurs in der Vorwoche des 30. November 2018 um 1,1% gefallen und hat nach Ablauf der Bitcoin-Futures nichtsdestotrotz weitere 18% verloren.

Im Gegensatz dazu ergibt sich in der Vorwoche zum Ablauf der Futures durchschnittlich ein Verlust von 2,4%. Die aktuelle Vorwoche steht mit einem Minus von 5,1% zurzeit also etwas schwächer dar als üblich, ob sich daraus auch wieder starke Zugewinne ergeben, bleibt abzuwarten.  

Die CME Bitcoin-Futures haben seit Freitag wiederum 2% zugelegt, wodurch sie auf einen momentanen Kurswert von 7.800 US-Dollar kommen.

Bitcoin-Futures von Kursabsturz unbeeindruckt

Wie Cointelegraph zuletzt berichtet hatte, zeigt sich der Markt für Bitcoin-Futures weiterhin stark, obwohl der Kurs der führenden Kryptowährung in den letzten Wochen eine regelrechte Talfahrt gemacht hat.

Die Bitcoin-Futures der großen Handelsplattform Bakkt konnten jüngst ein neues tägliches Rekordvolumen verzeichnen, als allein am 27. November Kontrakte im Wert von 42,5 Mio. US-Dollar gehandelt wurden.

Der vorherige Rekord wurde erst am 22. November aufgestellt, als ein Handelsvolumen 20,3 Mio. US-Dollar erreicht werden konnte. Am gestrigen Freitag schafften es die Bakkt Bitcoin-Futures wiederum auf 24,6 Mio. US-Dollar.

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Ethereum-Forscher vom FBI verhaftet, da er in Nordkorea Vorträge über Blockchain-Technologie hielt um Sanktionen zu umgehen

Virgil Griffith, Mitglied der Ethereum Foundation, wurde am Donnerstag verhaftet, weil er nach Nordkorea gereist war, um Vorträge über Krypto- und Blockchaintechnologien und deren Einsatz zur Umgehung von Sanktionen zu halten. Der ETH-Preis ist jedoch von den Nachrichten unberührt geblieben.

Die Staatsanwaltschaft von Manhattan veröffentlichte eine Ankündigung über die Verhaftung von Virgil Griffith. Griffith ist US-Bürger und Ethereum-Forscher, der angeblich der nordkoreanischen Regierung eine so genannte “hochtechnische Information” zur Verfügung stellte, weil er wusste, dass sie dem Land helfen könnte und würde, Sanktionen zu umgehen und Geld zu waschen.

Die Ankündigung fügt hinzu, dass Griffiths Handlungen die Maßnahmen gefährdet haben, die vom US-Kongress und auch vom Präsidenten selbst ergriffen wurden, um Druck auf das gefährliche Regime Nordkoreas auszuüben. Das Ethereum-Mitglied tat dies, nachdem er mehrere Warnungen erhalten hatte, nicht nach Nordkorea zu gehen, so der stellvertretende Generalstaatsanwalt John Demers.

Nach Angaben der Behörden ging Griffith bereits im April 2019 nach Nordkorea, und er wurde schließlich am Donnerstag, den 28. November, am Los Angeles International Airport wegen seiner Verletzung der US-Gesetze verhaftet. Der stellvertretende FBI-Chefdirektor fügte hinzu:

Wir können nicht zulassen, dass sich jemand den Sanktionen entzieht, denn die Folgen, wenn Nordkorea Mittel, Technologie und Informationen erhält, um seinen Wunsch, Atomwaffen zu bauen, zu fördern, gefährden die Welt. Es ist noch unerhörter, dass ein US-Bürger angeblich beschlossen hat, unserem Gegner zu helfen.

Virgil Griffith (36) ist tatsächlich in Singapur ansässig. Die Hauptanklage gegen ihn dreht sich um eine Verschwörung zur Verletzung der IEEPA, die mit 20 Jahren Haft bestraft wird. Das Urteil ist noch ausstehend. Im Moment scheint der Preis von ETH durch die Nachrichten nicht negativ beeinflusst zu werden.

Textnachweis: bitcoinist

Letztes Update:

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Warum das Auslaufen von CME Bitcoin Futures den BTC-Preis auf bald über 8.000 $ anhebt

Am Freitag wurde berichtet, dass der Bitcoin-Future-Kontrakt der Chicago Mercantile Exchange für den Monat November von einer Reihe von Analysten als abgelaufen gemeldet wurde. Während diese Finanzderivate bar abgerechnet werden, deutet die Analyse eines führenden Krypto-Traders darauf hin, dass der Auslauf der monatlichen Futures bedeutet, dass BTC eine positive Kursentwicklung in den kommenden zwei Wochen aufweisen könnte.

Warum der BTC-Preis nächste Woche voraussichtlich über 8.000 $ liegen wird

Der beliebte CNN-Trader Luke Martin veröffentlichte kürzlich eine Analyse über den Ablauf der monatlichen CME-Futures und deren Auswirkungen auf den BTC-Preis. Er stellte in seiner Forschung (die Daten vom Juni 2018 berücksichtigt) fest, dass sich BTC in den ersten ein bis zwei Wochen nach Ablauf weitgehend positiv entwickelt. Bitcoin erwartet eine Woche nach Ablauf einen durchschnittlichen Gewinn von 2,9 Prozent und zwei Wochen nach Ablauf von 3,9 Prozent.

Ja, ein durchschnittlicher Gewinn von 2,9% in einer Woche ist bei Kryptowährungen nicht so viel, aber diese Statistiken zeigen, dass Bitcoins Ausrichtung in den kommenden Wochen positiv sein sollte, falls sich die Geschichte wiederholt.

Martins Analyse der CME-Abläufe bestätigt andere bullische Analysen, die von Investoren in der Branche vorgeschlagen wurden. Zum Beispiel schrieb Velvet, ein Trader, der den Rückgang von BTC auf unter 8.000 $ voraussah, dass er denkt, dass Bitcoin im Moment extrem optimistisch aussieht.

CME Futures Net Negative für Bitcoin?

Während der Ablauf der Futures kurzfristig positiv für den Preis von Bitcoin sein kann, sind sich einige Analysten sicher, dass die Kontrakte der CME dem Bitcoin Kurs langfristig schaden. In einem Gespräch mit Ivan on Tech sagte Andreas Antonopoulos, dass der CME-Futures-Markt wahrscheinlich viel mit dem Preisverfall von BTC in den letzten zwei Jahren zu tun hat:

“Wir wissen genau, dass, als die Bitcoin-Blase 2017 richtig schnell anstieg, das US-Finanzministerium beschloss, den Einsatz von Terminmärkten zu beschleunigen, um diese Blase zu stoppen.”

Das ist nicht nur eine Theorie. Der Vorsitzende der ehemaligen Commodities and Futures Trading Commission, Christopher Giancarlo, sagte in einem Interview mit CoinDesk, dass es die “CFTC, das Finanzministerium, die SEC und der damalige Direktor des [National Economic Council], Gary Cohn, waren, die die Bitcoin-Blase sprengten, indem sie die Einführung von Bitcoin-Futures ermöglichten.

Er erklärte: “Wir sahen eine Blase und dachten, der beste Weg, sie zu lösen, sei, dem Markt zu erlauben, mit ihr zu interagieren.”

Selbst die Federal Reserve in San Francisco hat dies bestätigt und in einem Mitte 2018 veröffentlichten Bericht offenbart, dass der “schnelle Anstieg und der anschließende Preisverfall [von Bitcoin] nach der Einführung von Futures kein Zufall zu sein scheint”.

Textnachweis: newsbtc

Letztes Update:

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Nicht eintreten der Bitcoin-Kapitulation könnte darauf hindeuten, dass der BTC-Tiefpunkt erreicht wurde

Bitcoin steigt weiter an, da wir am Ende des Wochenendes eine Woche lang Gewinne erzielen konnten. Der Schritt hat Analysten dazu veranlasst, sich zu fragen, ob der Dump auf 6.500 $ der Tiefpunkt war und eine Trendumkehr endlich begonnen hat.

Bitcoin in Richtung Widerstandsfähigkeit

Bis zur Bestätigung einer messbaren Trendumkehr ist es noch ein langer Weg. Heute war ein weiterer Gewinn zu verzeichnen, da BTC vor einigen Stunden bei 7.850 $ den Höchststand erreichte.

Doch in der Monatsbetrachtung zeichnet sich ein anderes Bild. Bitcoin hat im November fast 30 Prozent verloren. Seit dieser Talsohle am Montag hat sich BTC um fast 20 Prozent erholt, hat aber noch viel Arbeit vor sich.

Die nächste signifikante Widerstandszone liegt bei etwa 8.200 $ und darüber hinaus muss Bitcoin über 9.000 $ steigen, damit die technischen Indikatoren beginnen, sich von einer Abwärts- zu einer Aufwärtsbewegung zu entwickeln. Analysten haben festgestellt, dass es im Gegensatz zu 2018, als BTC 50 Prozent in wenigen Tagen verloren hat, es diesmal keine Kapitulation gegeben hat.

“Bitcoin ist seit Juni um 50% gesunken, aber es gab keine Art von Kapitulation (wie das, was wir letzten November/Dezember gesehen haben)”.

Ein weiterer 40 Prozent Verlust würden Bitcoin in den Bereich von 4.600 $ bringen, was immer noch höher ist als der Tiefpunkt von 2018. Dies würde jedoch eine Gesamtkorrektur von 67 Prozent bedeuten und in der Branche große Angst auslösen.

Dennoch wäre diese Korrektur nicht so stark wie im Vorjahr, als BTC 84 Prozent verlor. Day-Trader erfreuen sich über diese kurzfristigen Pumps und Dumbs, während die meisten langfristigen Investoren nach Akkumulations-Niveaus suchen.

Seit dem Siebenmonatstief vom Montag ist die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung um 30 Milliarden Dollar oder 17 Prozent gestiegen. Das klingt zwar beeindruckend, aber der allgemeine Trend ist nach wie vor rückläufig, da die Märkte seit Anfang November 24 Prozent verloren haben.

Die meisten Altcoins haben alle Gewinne in diesem Jahr verloren. Einige Coins, wie z.B. XRP, befinden sich auf dem niedrigsten Niveau seit zwei Jahren. Ethereum ist ein weiteres Beispiel, da es trotz eines Netzwerk-Upgrades am kommenden Wochenende und eines wachsenden DeFi-Ökosystems keinen unabhängigen Impuls erfährt.

Textnachweis: newsbtc

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Analyst: Banker sind nicht so ahnungslos bei Kryptowährungen wie viele denken

Das globale Finanzwesen ist nicht so falsch über die Krypto-Branche informiert, wie einige vielleicht denken. Ein beliebter Analytiker sagt, dass diejenigen, denen er begegnet, über Krypto-Assets Bescheid wissen und oft gut begründete Kritik liefern. Jedoch sind einige anderer Meinung und sagen, dass es eine Kluft im Bankensektor gibt, die nicht daran interessiert sind, mehr über Bitcoin zu erfahren.

Banker eine Mischung aus ignorant, ablehnend, interessiert und kritisch gegenüber Krypto

Dank Aussagen wie denen von JP Morgan CEO Jamie Dimon und dem Milliardär Warren Buffet im Laufe der Jahre scheint, dass es in der Krypto-Assetbranche einen weit verbreiteten Glauben gibt, dass Menschen, die mit dem bestehenden Finanzsystem verbunden sind, völlig ahnungslos im Zusammenhang mit Bitcoin sind. Dimon bezeichnete Bitcoin als “Betrug”, ohne wirklich eine Begründung zu liefern und Buffet nannte es “Rattengift im Quadrat”.

Solche Aussagen erreichten in der Kryptoindustrie viel Spott. Wenn diese gut informiert sind, beruhen diese und ähnliche Aussagen aus Angst vor einem alternativen System, das die von ihnen vertretenen Institutionen überflüssig macht, oder haben diese echte Kritikpunkte? Natürlich bleiben viele Leute gerne bei der Annahme, dass Bankiers einfach ignorant sind.

Der Krypto-Marktanalyst und Partner von Castle Island Ventures Nic Carter glaubt, dass die Bankenbranche besser informiert ist, als allgemein angenommen wird. In einem kürzlich erschienenen Beitrag bei Twitter beschreibt er seine eigenen Interaktionen und sagt, dass sie im Allgemeinen “ihre Hausaufgaben gemacht haben”:

Es wäre naiv zu glauben, dass sich keine Banker über dezentrale Finanz- und Kryptoanlagen informiert hätten. Aber es ist auch klar, dass es im Bankensektor noch viel Ahnungslosigkeit gibt. Einige Banker scheinen optimistisch zu sein, was das Zusammenleben der beiden Branchen angeht. In der Zwischenzeit warten viele der treuesten Befürworter von Kryptowährungen auf den Tag, an denen digitale Assets und dezentrale Finanzen das derzeitige System vollständig ablösen.

Textnachweis: newsbtc

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