Meinungsfaschismus: Müssen Fiat-Leugner und Bitcoiner bald psychotherapeutisch behandelt werden?

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Ein Beitrag im “Psychotherapeutenjournal” mit dem Titel „Die Verleugnung der Apokalypse – der Umgang mit der Klimakrise aus der Perspektive der existenziellen Psychotherapie” erhitzt nicht nur die Gemüter von Skeptikern der Theorie, dass der Klimawandel menschengemacht sei.

Der Psychotherapeut Fabian Chmielewski fordert darin “psychotherapeutische Interventionen” gegenüber Patienten, die die “Prophezeiungen der Klimawissenschaftler” herunterspielen oder gar verleugnen. Weiterhin sollten sich die Psychotherapeuten dringend an “Gesundheitskampagnen gegen diese weitverbreitete existenzielle Neurose” beteiligen.

Auch Anhänger anderer Szenen, die vom Mainstream kritisch beäugt werden, meldeten sich auf Twitter und anderen Sozialen Netzwerk gegen den Ratgeber zu Wort.

“Achso, die Kommunisten kommen wieder und wollen uns so lange therapieren bis wir auf Kurs sind. Kennen wir noch aus dunklen Zeiten..”, kommentierte etwa ein Facebook-Nutzer auf die Meldung unter einem auf Facebook geteilten Artikel zu dem Thema.

Auch Anhänger der Bitcoin-Gemeinde werden vom Mainstream häufig als “sektiererisch” und “verschwörungstheoretisch” bezeichnet. Denn wer kritisch gegenüber dem Geldsystem ist, kann eigentlich nur einen Knacks im Kopf haben, so die Logik.

Wie lange also, bis man auch andenkt, uns für eine abweichende Meinung “zu therapieren”?

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