Bitcoin, IOTA, Ripple & Ethereum: Die Top News der Woche

Herzlich Willkommen zum BTC-ECHO-Newsflash: Das Wichtigste, was bei Bitcoin, IOTA, Ripple & Ethereum in der vergangenen Woche passiert ist.

Keine Ahnung, wovon wir hier reden? Schau doch auf unserer BTC-ACADEMY vorbei.

Bitcoin-Kurs im Spannungsfeld

Bitcoin bewegt sich, spätestens seit die Kryptowährung die Horizonte der Trader dieser Welt erobert hat, in einem Spannungsfeld. Die Aussicht auf kurzfristige Gewinne steht hierbei einer technischen Innovation gegenüber. Sind Daytrader stets mit einem Finger am Trading-Abzug, müssen sie gleichzeitig den Markt im Auge behalten und einen kühlen Kopf bewahren – keine leichte Aufgabe. Weitaus entspannter erscheint da schon die Einstellung der dezentralen Gemeinschaft globaler Hodler: abwarten und auf einen hohen Bitcoin-Kurs hoffen. Doch auch diese können sich von Emotionen kaum freimachen. Die Lage am vergangenen Mittwoch? Angespannt.

Anti-Bitcoin: Chinas Blockchain-Pläne im digitalen Wettrüsten

Auf politischer Ebene findet man einen ganz ähnlichen Gemütszustand im Reich der Mitte. Während die Proteste im Sonderregierungsbezirk Hongkong weiter eskalieren, plant die Kommunistische Partei in China ein digitales Zentralbankengeld. Dabei versäumt sie nicht, ihr Vorhaben durch (Fehl-)Informationen in der Presse vorzubereiten – indem sie Bitcoin als anonyme Darknet-Währung inszeniert, bereitet die Regierung in China den Anti-Bitcoin in Form des E-Yuans vor.

Bezahlen mit Bitcoin? Wirex lanciert Debitcard für Asien-Pazifik (APAC)

Dass es für weitere Bitcoin-Kursanstiege eine verbreitete Verwendung der Kryptowährung benötigt, ist ein Mantra in der Krypto-Szene. Zwar gibt es bereits einige Akzeptanzstellen, bei denen man mit BTC und Konsorten bezahlen kann. Jedoch lässt die Mainstream-Adaption bisher auf sich warten. Vergangene Woche hat sich dennoch ein weiterer Schritt in die entsprechende Richtung getan: Wirex-Kunden können künftig – zumindest mittelbar – bei Visa-Akzeptanzstellen mit BTC bezahlen. Gründer von Blockchain-Konsole Komodore64 verhaftet

Weniger rund lief es indes für den Gründer des Krypto-Start-ups Komodore64. Dieser wurde in der vergangenen Woche in Den Haag verhaftet. Sam Narain soll Gelder aus dem Konsolenprojekt veruntreut haben. Dabei geht es um 78 Millionen Euro. Laut niederländischen Medienberichten hat das Unternehmen nun Konkurs angemeldet. Von gespielten Investoren, falschen Mitgründern und Brotkästen.

Ripple: Thailand und Laos proben Sofortüberweisungen mit ILP

Zurück zur Adaptionsfrage: Auch das kalifornische Blockchain-Unternehmen Ripple macht Fortschritte. Auf seinem Weg, den internationalen Geldtransfer zu revolutionieren, ist das drittgrößte Kryptowährungsprojekt nach Bitcoin einen Schritt weiter gekommen. So arbeitet die thailändische Krungsri Bank mit dem Interledger-Protokoll, um damit grenzüberschreitende Zahlungen zu bewerkstelligen.

Ethereum: ERC-721 Token auf dem Vormarsch

In einem Report hat Coinmetrics indessen die Lage im Ethereum-Netzwerk untersucht. Das Ergebnis: Im Ethereum-Ökosystem gewinnen Token gegenüber dem nativen Ether-Token zunehmend an Dominanz. Hinsichtlich der Transaktionszahlen zeichnet sich gar ein dauerhaftes „Flippening“ ab. Auch digitale Sammlerobjekte verzeichnen ein starkes Wachstum im Netzwerk.

IOTA-Entwickler verkauft seine Token

IOTA Lead Developer Sergey Ivanchelgo hat offenbar beschlossen, seine MIOTA-Bestände aufzulösen. Unter seinem Twitter-Namen Come-from-Beyond verkündete er am 7. November:

Heute ist mein letzter Tag, an dem ich an Kryptowährungen arbeite. Ich habe selbst keine Coins mehr. Meine Projekte nutzen [aber] IOTA, was bis heute die beste verteilte […] Registry-Technologie ist.

Wie hoch der verkaufte Krypto-Bestand ist, ist bisher nicht bekannt.

Mehr zum Thema:

auf btc-echo lesen