Bitcoin-Halving: könnte sich das Ereignis als eine große Pleite erweisen?

Immer wieder gibt es neuen Gesprächsstoff, wenn es um Preisantreiber für den Bitcoin geht. Eine Zeit lang war es Bakkt, dass in der Krypto-Gemeinschaft zu vielen Spekulationen geführt hat. Nachdem sich Bakkt allerdings nicht als der Katalysator erwiesen hat, wird nach dem nächsten spannenden Ereignis gegriffen, dem Halving. Die Meinungen zu einem möglichen Preisanstieg gehen dabei allerdings weit auseinander.

Halving sorgt für Gesprächsstoff

Viele in der Kryptowelt gehen davon aus, dass der Bitcoin-Preis nach dem Halving enorm nach oben schießen wird. Allerdings gibt es auch ein paar, die davon ausgehen, dass Halving gar keinen Einfluss auf den Preis haben wird und für die das ganze Thema einfach nur überbewertet ist.

PlanB zählt zu jenen Kryptoanalysten, die einen enormen Sprung nach oben sehen. Der anonyme Analyst ist bekannt für seine Vorhersage, bei der er den Stock-to-Flow-Indikator nutzt. Mit diesem Indikator sieht er den Bitcoin-Preis immer noch auf die 100.000 US-Dollar zusteuern, obwohl der BTC 2019 bereits eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich hat, die von Hoch von 14.000 USD bis zu einem Tief von fast 3.000 USD führt und dann wieder etwas nach oben. PlanB  sieht das Halving-Ereignis als einer der stärksten Katalysatoren für einen enormen Preisanstieg.

“Meiner Meinung nach ist der Hochlauf überhaupt nicht bärisch, wir sind nahe dem S2F-Modell-Wert, wie auch bei den letzten beiden Halvings. Das Einzige, was mich überrascht ist, warum wir das Rennen nicht schon miterleben.”

Wenn es um einen Zeitrahmen für das Erreichen der 100.000 US-Dollar geht, so nennt PlanB 2020 bis 2023.

Der Stock-to-Flow-Indikator hat allerdings nicht nur Fans. Der bekannte Analyst und Ökonom Alex Krüger ist der Meinung, dass dieser alles andere als zuverlässig ist.

“Erstaunlich, wie viele Leute heutzutage S2F ansprechen, wenn jemand das Bitcoin-Supply erwähnt … ich denke nicht, dass das sehr wichtig ist, es ist einfach nur over-hyped.

Das Stock-to-Flow-Modell ist für Bullen, wie für Bären die Tether-Manipulationen. Beide basieren auf ausgefallenen statistischen Modellen (mehr noch letzteres). Beide sind fehlerhaft. Zweifler die an diese Extreme glauben, werden ihre Meinungen überdenken. Der Verstand glaubt, was er glauben will.”

Halving-Ereignis könnte sich als eine große Pleite erweisen

Am 1. Dezember twitterte Jason Williams, Mitgründer des digitalen Asset-Fonds Morgan Creek Digital, dass er davon ausgeht, dass sich die Märkte nach der Halbierung kaum bewegen werden.

“Bitcoin-Halving im Mai 2020 wird nichts zum Preis beitragen. Es wird eine Pleite.”

Doch nicht alle bei Morgan Creek Digital sind derselben Meinung. Am 10. November gab der bekannte Bitcoin-Bulle Anthony Pompliano über Twitter bekannt, dass er die Halbierung noch nicht eingepreist sieht.

Auch für den bekannten Willy Woo gibt es Auffälligkeiten. So sieht er einen scharfen Kontrast zum bullischen Setup zu den beiden vorherigen Halbierungen. 2020, so sagte er, wird für den Bitcoin eine einzigartige Premiere.

Wie man sieht, ist die Krypto-Community und selbst einige bekannte Analysten gespaltener Meinung, was das Halving und dem damit vermuteten Preisanstieg angeht. Die letzten beiden Halvings haben zu einem Anstieg geführt, allerdings hat die Situation davor anders ausgehen. Diesmal scheint es spannend zu werden, da nicht alle Faktoren dafür sprechen, dass wir das gleiche wieder erleben werden.

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