EY bringt neue Version der Zero-Knowledge-Proof-Blockchain heraus

Die britische Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hat eine neue Version seiner Zero-Knowledge-Proof-Blockchain veröffentlicht, die die Transaktionskosten um 90 Prozent senken soll.

Ein Zero-Knowledge-Proof oder ZKP ist ein digitales Protokoll, das die Verteilung von Daten zwischen den beiden Teilnehmern ermöglicht, ohne dass ein Passwort oder damit verbundene Informationen in der Transaktion verwendet werden.

Einer Ankündigung vom 19. Dezember zufolge hat EY seine ZKP-Blockchain-Technologie der dritten Generation auf der öffentlichen Domain der Ethereum-Blockchain veröffentlicht.

Die neue ZKP-Blockchain soll private Transaktionen auf öffentlichen Blockchains skalierbarer machen, indem die Transaktionskosten durch das Zusammenfassen mehrerer privater Übertragungen in eine einzige Transaktion gesenkt werden. 

Die neue Version soll bis zu 20 private Überweisungen in einer einzigen Transaktion zusammenfassen können. Das senke die Transaktionskosten auf 0,05 US-Dollar. Das neue Produkt ist auf GitHub verfügbar und soll eine 400-fache Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen EY-Blockchain-Prototypen bieten, der im Oktober 2018 vorgestellt wurde, so die Ankündigung.

Paul Brody, der globale Blockchain-Leiter bei EY erklärte, dass die neue Technologie möglicherweise der „wichtigste EY-Blockchain-Meilenstein“ in seinen globalen Bemühungen im Zusammenhang mit der Skalierung öffentlicher Blockchains sei. Brody erklärte:

„Mit dieser Version haben wir die Kosten pro Transaktion nochmals um mehr als 90 Prozent gesenkt. Dadurch werden private Transaktionen für die Massenanwendung auf Unternehmensebene leichter zugänglich.

EY bringt Token- und Smart Contract-Testdienst in Beta-Version heraus

Zuvor hatte Brody enthüllt, dass EY plane, bald seinen Smart Contract- und Token-Testdienst in der Beta-Version herausbringen zu wollen. In einem Reddit-Post am 18. Dezember sagte Brody, dass das Beta-Produkt zur Überprüfung zur Verfügung stehe:

„Wie wir bereits angekündigt haben, entwickeln wir einen Smart Contract- und Token-Testdienst und planen, diesen in Kürze in die Produktion zu bringen. Eine öffentliche Beta-Version der ersten Version steht nun zum Testen zur Verfügung“.

Nun, wo das EY Smart Contract- und Token-Testprodukt öffentlich verfügbar ist, wartet die Firma auf Feedback und Vorschläge für weitere Funktionen, so Brody. In einem Tweet am 19. Dezember gab Brody bekannt, dass der neue Dienst positive Reaktionen bekommen habe, obwohl das „Produkt noch in den Kinderschuhen“ stecke.

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