Bitcoin überholt Warren-Buffett-Firma Berkshire Hathaway nach Marktkapitalisierung

Bitcoin (BTC) hat das höchste Transaktionsvolumen seit Anfang 2018 verzeichnet. Daten deuten darauf hin, dass immer mehr Investoren in den Markt einsteigen.

Aus Zahlen der On-Chain-Analyse-Ressource Digital Assets Data geht hervor, dass im Dezember 2020 bereits das zweitgrößte Bitcoin-Transaktionsvolumen erreicht wurde.

BTC-Transaktionsvolumen verzeichnet Rekord

Das Volumen liegt bei 252,37 Mrd. US-Dollar und in den letzten Stunden des Dezembers könnte diese Zahl noch weiter steigen.

Bitcoin-Transaktionsvolumen 1-Monatschart. Quelle: Digital Assets Data

Andere Indikatoren, wie die Anzahl der unverarbeiteten Transaktionen im Bitcoin-Mempool und die Netzwerktransaktionsgebühren, deuten ebenfalls auf eine erhöhte Aktivität insgesamt hin.

Wie Cointelegraph berichtete, gibt es auch immer mehr Wallets mit großen und kleinen Beständen.

Google Trends hat unterdessen die höchste Anzahl an Suchanfragen weltweit nach dem Begriff „Bitcoin“ seit Februar 2018 verzeichnet.

Google-Suchanfragen nach „Bitcoin“. Quelle: Google Trends

Laut Mainstream-Quellen und erfahrenen Krypto-Händlern ist der Grund dafür der Bullenmarkt, der in dieser Woche weiter läuft. Bei Redaktionsschluss ist Bitcoin auf bis zu 29.300 US-Dollar gestiegen.

Mit 539 Mrd. US-Dollar übertraf die größte Kryptowährung gestern die Marktkapitalisierung des Finanzriesen Berkshire Hathaway. Dessen CEO Warren Buffett bezeichnete Bitcoin einmal als „Rattengift im Quadrat“.

Ether: Weiterhin sehr starke Entwicklung

Trotz seines Wachstums um 290 Prozent seit Jahresbeginn wird Bitcoin jedoch im Vergleich zur Entwicklung des größten Altcoins Ether (ETH) in den Schatten gestellt. Wie Digital Assets Data bestätigte, hat das ETH/USD-Paar seit dem 1. Januar ein Plus um fast 500 Prozent erzielt. Im Vergleich zu den Tiefstständen im März ist die Entwicklung sogar noch stärker.

Bitcoin versus Ether, Wachstum seit Jahresbeginn. Quelle: Digital Assets Data

In einer Reihe von Tweets am Mittwoch hat Bobby Ong, der Schöpfer der Kursdaten-Webseite Coingecko, seine Prognosen für den Krypto-Markt im Jahr 2021 gemacht. Unter den großen Token soll Ether zwar wieder höhere Transaktionsgebühren verzeichnen, aber sein bestehendes Allzeithoch aus dem Jahr 2018 übertreffen.

„ETH wird das Allzeithoch von 1.500 US-Dollar durchbrechen, hauptsächlich angetrieben durch den DeFi-Bereich. Die Gasgebühren werden wieder in die Höhe schießen und Probleme mit der Skalierbarkeit aufzeigen“, schrieb er.

„Den größten Teil des Jahres werden wir mit der Koordination einer Zweitschicht-Skalierbarkeitslösung verbringen. Ich glaube, dass ZK Rollup gegen Ende des Jahres an Zugkraft gewinnen wird.“

Für Bitcoin prognostiziert Ong einen Kursverlauf in Richtung 100.000 US-Dollar. Dazu soll es auch die Einführung eines börsengehandelten Fonds geben und die erste Zentralbank soll Bitcoin in ihre Bestände aufnehmen.

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Polkadot (DOT): Der Brückenbauer für das Internet von morgen

Elf Jahre nach der Genese Bitcoins harrt die Welt noch immer der Blockchain-Revolution: Zwar hat sich seine Qualität als Wertspeicher mittlerweile längst auch in Krypto-fremden Kreisen herumgesprochen. Doch die großen Killer-Apps auf Blockchain-Basis lassen bislang noch auf sich warten. Das liegt zum Teil daran, dass noch immer Ethereum die Basis der meisten dezentralen Anwendungen (dApps) bildet. Das zweitgrößte Krypto-Netzwerk nach Markkapitalisierung ging 2015 als erste Blockchain, die Programme ausführen kann, an den Start. Kann Polkadot (DOT) die Blockchain-Technologie in den Mainstream bringen?

Kinderkrankheiten, an denen Ethereum bis heute nagt, inklusive: Allen voran hat sich die mangelnde Skalierbarkeit immer wieder als Flaschenhals für den Erfolg dezentraler Apps auf Ethereum-Basis erwiesen. Der in diesem Jahr aufblühende Zweig der dezentralen Finanzdienstleistungen (DeFi) führt die Überbeanspruchung von Ethereum drastisch vor Augen. Die Netzwerkgebühren sind wegen der hohen Nachfrage auf ein Rekordniveau angestiegen. Wenn man für den Tausch von Ether gegen einen der aktuell beliebten DeFi-Token bisweilen hohe zweistellige Dollarbeträge an Gas Fees zahlen muss, vergeht gerade Kleininvestoren schnell die Lust an DeFi.

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Abhilfe soll Ethereum 2.0 schaffen. Der Startschuss könnte mit Phase 0 noch in diesem Jahr fallen. Doch bis Eth2 in seinen vollen Funktionsumfang verfügbar sein wird, dürften laut Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin noch einige Winter ins Land ziehen. 

Dass es mit Ethereum 2.0 nur schleppend voran geht, hat Gavin Wood, ein weiterer Co-Founder von Ethereum und ehemaliger CTO der Ethereum Foundation, früh erkannt. Und so hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, um die Vision von einem dezentralen „Web 3.0“ in die Tat umzusetzen: Polkadot.

Relay Chain, Parachains und Bridges: So funktioniert Polkadot

Anders als Bitcoin oder Ethereum (1.0) setzt Polkadot nicht auf eine einzige Blockchain, sondern auf mehrere, die hierarchisch über- beziehungsweise nebeneinander laufen: Das Polkadot-Protokoll hat sich ganz der Interoperabilität – dem Blockchain-übergreifenden Zusammenspiel verschiedener Netzwerke – verschrieben.

Das Herzstück von Polkadot bildet die Relay Chain. Sie ist der Kitt, der alle mit Polkadot verbundenen Netzwerke zusammenhält. Die Relay Chain verfügt über Schnittstellen („Slots“), über die andere Netzwerke an Polkadot „andocken“ können. Dabei kommen sogenannte Parachains zum Einsatz. Dabei handelt es sich um spezialisierte Blockchains (oder andere Daten-Infrastrukturen), die sich auf einen einzelnen Anwendungsbereich (beispielsweise IoT, Finanzdienstleistungen, Versicherungen oder Gaming) konzentrieren. 

Die Bridges bilden einen Sonderfall von Parachains. Wie der Name bereits andeutet handelt es sich dabei um Brücken, die das Polkadot-Netzwerk mit anderen großen Blockchains – allen voran Bitcoin und Ethereum – verknüpfen. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten, Bitcoin-Einheiten in tokenisierter Form auf Ethereum zu bringen. Auf diese Weise können Bitcoiner ihre BTC beispielsweise im Ethereum-basierten DeFi-Space „für sich arbeiten“ zu lassen.  

Obwohl Ethereum 2.0 und Polkadot einige flüchtige Ähnlichkeiten aufweisen, sind wir der Meinung, dass sich ihr Endziel grundlegend unterscheidet und dass die beiden Protokolle, anstatt miteinander zu konkurrieren, wahrscheinlich in absehbarer Zukunft im Rahmen einer für beide Seiten vorteilhaften Beziehung nebeneinander existieren werden

Polkadot Whitepaper

Substrate: Der Blockchain-Baukasten

Polkadot bietet Entwicklern überdies mit Substrate eine Art „Blockchain-Baukasten“, der es ermöglicht, eine neue Blockchain aus verschiedenen Modulen zusammen zu basteln und an Polkadot anzuschließen. So liefert Substrate fertige Bausteine, etwa für Node-Implementierungen, Kryptographie, Netzwerkkonsens und Datenspeicherung. Entwickler können somit vergleichsweise einfach eine eigene Blockchain auf die Beine stellen, ohne Konzessionen bei der Netzwerksicherheit machen zu müssen: Alle Parachains – auch jene, die nicht auf Substrate basieren – sind über den Konsensmechanismus der Relay Chain abgesichert.  

TPS, bei denen Visa feuchte Augen bekommt

Was sich Ethereum nun aufwändig im Nachhinein drauf schaffen muss, ist bei Polkadot bereits von Beginn an angelegt: Die Konsensfindung per Proof of Stake. Während bei Bitcoin (und bislang auch noch bei Ethereum) der Prozess zum Bestätigen von Blöcken nicht nur behäbig, sondern auch extrem energiehungrig ist, verspricht Proof of Stake einen deutlich größeren Transaktionsdurchsatz. Und das bei einem ungleich niedrigeren Energieaufwand.

In Kombination mit den Parachains soll Polkadot dadurch eine Verarbeitung von über 166.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) erzielen können. Chef-Entwickler Gavin Wood geht perspektivisch von bis zu einer Million TPS aus. Zum Vergleich: Bitcoin kommt auf durchschnittlich 3 bis 5 TPS, auch Ethereum kommt lediglich auf 12 bis 15 TPS. Selbst Kreditkartenanbieter sehen im Vergleich alt aus: Visa kann nach Angaben auf der Unternehmenswebsite bis zu 65.000 TPS leisten. Freilich handelt es sich bei den 166.666 TPS um theoretische Höchstwerte, die in der Praxis erst noch erzielt werden wollen.

DOT: Ein Token, drei Aufgaben

Der plattformeigene DOT-Token wird in drei Bereichen eingesetzt. Im Bereich der Netzwerk-Governance können DOT-Besitzer mit ihren Token an Wahlen und Referenden über Protokolländerungen teilnehmen. Jeder DOT-Holder ist zudem berechtigt, eigene Vorschläge einzubringen. 

Ferner wird DOT für den Betrieb des Netzwerks benötigt. Holder können mit DOT-Token die Validatoren von Transaktionsblöcken nominieren, um selbst eine Chance auf einen Anteil der Block-Belohnung zu erhalten. 

Schließlich werden DOT-Token für den Anschluss einer Parachain benötigt. Solange eine Parachain mit der Relay Chain verbunden ist, muss eine bestimmte Menge an DOTs hinterlegt werden.   

Investment Case Polkadot

In einem Meer aus nunmehr zig tausenden Krypto-Projekten gehört Polkadot zu den substanzielleren Kandidaten. Mit dem Mainnet-Launch Ende Mai hat das Netzwerk, das bis dato noch unter Kontrolle der Web3-Foundation stand, einen wichtigen Schritt in Richtung Dezentralisierung getan. Mit seinem Blockchain-agnostischen Ansatz ist Polkadot darüber hinaus bestens positioniert, um zu einem zentralen Player in der aufkeimenden Ökonomie der verteilten Netzwerke zu werden. Direkte Konkurrenten gibt es bislang wenig: Neben WanChain ist hier insbesondere Cosmos zu nennen.

Auch was die Expertise der Entwickler angeht muss sich Polkadot nicht verstecken. Die Web3 Foundation, die Gavin Wood eigens für die Entwicklung von Polkadot gegründet hat, beschäftigt unter anderem Forscher von der ETH Zürich sowie Entwickler von Parity Technologies. 

Die Governance hatte im Juli ihre Nagelprobe: Die DOT-Holder stimmten für eine Änderung der Denomination des DOT. Dieser setzt sich seit dem 23. August (dem „D-Day“) aus 10 Milliarden kleinsten Einheiten („Planck“) zusammen, 100 Mal weniger als zuvor. Aus einem DOT wurden somit 100 DOT (NEW), der Kurs sank entsprechend von 300 auf 3 – 4 US-Dollar. Vom Mitte September einsetzenden Abverkauf blieb auch der neue DOT nicht verschont. Ein kurzlebiger Höhenflug endete bei 6,44 US-Dollar. In den Folgemonaten handelte DOT in der Range von 4 bis 6 US-Dollar. Ende Dezember erfolgte der Ausbruch – und zwar nach Norden. Zu Redaktionsschluss handelt DOT bei 7,26 US-Dollar – und liefert damit ein starkes Signal zum Jahresausklang.

Polkdadot (DOT): Pro und Contra

Das spricht für ein Investment in Polkadot (DOT) Das spricht gegen ein Investment in Polkadot (DOT)
Interoperabilität als zukunftsträchtiger Use Case  Proof of Stake kann -trotz entsprechender Vorkehrungen- in Plutokratie enden
Gavin Wood als einer der kompetentesten Blockchain-Entwickler Inflationsrate von 10 Prozent: Hodln weniger rentabel als Staking
Staking als zusätzliche Verdienstmöglichkeit Ethereum 2.0 als potenzieller Konkurrent

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Oktober-Ausgabe des Kryptokompass, dem ersten Börsenbrief für digitale Assets.

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Josh Frank von The TIE über XRP: „Drittgrößter Zusammenbruch aller Zeiten“

Die Marktkapitalisierung des XRP ist seit seinem Allzeithoch im Jahr 2018 um fast 130 Mrd. US-Dollar gefallen. Der Rückgang des Kryptowährungsprojekts ist daher mit dem Zusammenbruch großer Finanzinstitute vergleichbar.

Laut Josh Frank von der Krypto-fokussierten Forschungsfirma The TIE, erlebt das Projekt einen ähnlichen Zusammenbruch wie einige der größten Unternehmensskandale und -katastrophen der jüngeren Geschichte.

Zu Spitzenzeiten lag die Marktkapitalisierung von XRP im Januar 2018 bei rund 140 Mrd. US-Dollar. Diese ist kürzlich auf unter 10 Mrd. US-Dollar gerutscht. Damit beträgt der Verlust geschätzt 130 Mrd. US-Dollar in weniger als drei Jahren. Damit ist der „Zusammenbruch“ von XRP der drittgrößte nach dem 327-Milliarden-Dollar-Bankrott von Washington Mutual und dem Zusammenbruch des Investmentriesen Lehman Brothers mit einem Verlust im Wert von 691 Mrd. US-Dollar im Jahr 2008.

„Es ist traurig und bedauerlich, dass die größten Verlierer in der XRP-Geschichte Privatinvestoren sind, die unvorstellbare Mengen an Geld verloren haben“, so Frank gegenüber Cointelegraph. „Die Gründer von Ripple haben ihre Token jahrelang zu Dumpingpreisen verkauft und damit Hunderte von Millionen Dollar verdient.“

Die US-Wertpapieraufsicht SEC will Ripple, den CEO Brad Garlinghouse und Mitbegründer Chris Larsen wegen der Durchführung eines „unregistrierten, fortlaufenden Angebots von digitalen Wertpapieren“ für ihre XRP-Verkäufe verklagen. Seitdem diese Nachricht öffentlich wurde, ist der Token-Kurs rapide gefallen. Kryptobörsen wie Coinbase, Bittrex, OKCoin, Bitstamp, OSL, Beaxy und CrossTower kündigten später an, dass sie den Handel mit XRP aussetzen oder den Token ganz von der Plattform nehmen würden. Das hat für zusätzlichen Verkaufsdruck gesorgt.

Auch institutionelle Akteure distanzieren sich allmählich von XRP. Auf der Webseite von Grayscale Investments heißt es nun, dass die „Privatplatzierung des XRP Trusts derzeit geschlossen ist“. Ein Twitter-Nutzer behauptete, dass die Firma auch keine ausstehenden Anträge für den XRP Trust mehr bearbeiten würde.

Bei Redaktionsschluss liegt der XRP bei 0,21 US-Dollar, nachdem er in den letzten 30 Tagen um mehr als 65 Prozent gefallen ist.

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Luxus-Autohändler in Las Vegas akzeptiert Bitcoin-Zahlungen

Ein Luxus-Autohaus im US-Bundesstaat Nevada hat einen stetigen Anstieg der Bitcoin (BTC)-Zahlungen verzeichnet. Das ist ein Beweis für den Bullenmarkt, der derzeit im Gange ist, da immer mehr Investoren mit ihren Beständen Premium-Sportwagen kaufen. 

Das Autohaus Vegas Auto Gallery bietet Modelle von Aston Martin, Bentley, Ferrari und Lamborghini an. Es verkaufte kürzlich zwei Premium-Sportwagen im Wert von mehr als 6 Mio. US-Dollar und akzeptierte bei dieser Zahlung in BTC. Wie das Wall Street Journal berichtete, sagt der Besitzer Nick Dossa, dass etwa 3 bis 5 Prozent der Einnahmen des Autohauses von Bitcoin-Transaktionen stammen.

Das Autohaus akzeptiert Bitcoin-Zahlungen nicht direkt, sondern über BitPay, einen Drittanbieter für Zahlungen. Bei BitPay-Transaktionen werden BTC-Zahlungen bei Erhalt in US-Dollar abgerechnet. Bei Vegas Auto Gallery wird eine Gebühr von 1 Prozent auf alle Bitcoin-Käufe erhoben. So hoch ist auch die Transaktionsgebühr von BitPay.

Dossa sagte gegenüber dem Wall Street Journal, dass sein Autohaus durch die Annahme von Bitcoin-Zahlungen kein zusätzliches Risiko trägt. „Es ist eine sehr einfache Transaktion“, sagte er.

Obwohl Bitcoin wegen fehlender Zahlungskanäle kritisiert wurde, hat BitPay Hunderttausende von Händlern weltweit als Kunden und bietet Bitcoin-Käufern viele Möglichkeiten, ihre BTC auszugeben.

Der Lamborghini wurde während des Bitcoin-Bullenmarktes 2017 zum ultimativen Statussymbol. Die jüngsten Besucherzahlen in der Vegas Auto Gallery deuten darauf hin, dass wohlhabende Bitcoiner nach dem jüngsten Kursanstieg bereits ihr Geld ausgeben.

Bitcoin hat am Mittwoch ein Rekordhoch erreicht, nachdem er die Hürde von 28.500 US-Dollar überwunden hatte. Die Marktkapitalisierung der Kryptowährung überschritt letzte Woche zum ersten Mal in der Geschichte 500 Mrd. US-Dollar.

Vegas Auto Gallery hat auf die Anfrage von Cointelegraph nach einem Kommentar noch nicht reagiert.

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Krypto-Gehalt: NFL-Profi erhält Jahresgehalt in Bitcoin

Kurze Zeit nachdem David Sønstebø, einer der Mitbegründer von IOTA, das Unternehmen verlassen musste. wendet er sich in einem öffentlichen Brief unter anderem an seine ehemaligen Kollegen, um seine Sicht der Geschehnisse publik zu machen.

Bitcoin auf Rekordfahrt!

Diese Top 5 Trends stehen 2021 auf der Agenda

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Am 26. Dezember wurde Sønstebøs Artikel veröffentlicht. Bereits in den ersten Zeilen erklärt er, dass er teilweise erleichtert sei, nicht mehr bei der Iota Foundation zu arbeiten, da es in seinem Leben bis zum Zeitpunkt des Abschieds ausschließlich um das Wohl des Unternehmens gegangen sei.

Bereits vor Veröffentlichung des Artikels gab es Anzeichen für eine Trennung. Am 10. Dezember veröffentlichte die Foundation auf ihrem Blog einen Beitrag, in dem es hieß, dass es dem Unternehmen nicht um einzelne Personen gehen würde und das ein Abgang Sønstebøs nichts an der Unternehmensstrategie ändern würde.

Die Entscheidung, sich zu trennen, war zwar schwierig, musste aber getroffen werden. Es gab mehrere Fälle, in denen Davids Handlungen nicht mit dem übereinstimmten, wofür die Stiftung steht und wer wir sein wollen

hieß es in dem Beitrag. Hauptgrund für die Trennung seien jedoch Konflikte bezüglich gemeinsamer Interessen gewesen. In seinem Artikel sparte Sønstebø nicht an Kritik an seinem Ex-Unternehmen. So sei IOTA inzwischen nur noch ein Projekt zum Selbstzweck, das auf Eigenprofit aus sei. Ihm hingegen sei es immer nur um die Technologie gegangen. Neben diesem Behauptungen werden auch noch einige Mitarbeiter des Unternehmens angegangen.

Sønstebø äußert sich zu Einzelpersonen

Dominik Schiener, Co-Präsident des Verwaltungsrates und Gründer von IOTA fordert er beispielsweise dazu auf, sich nicht länger als Mitbegründer des Unternehmens zu bezeichnen:

Sie waren weder an der Entwicklung der Theorie des Tangle noch der IOTA-Vision beteiligt. Während wir IOTA konzipierten, hatten Sie keine Ahnung oder kein Interesse an IoT und spielten keine Rolle in der Vision von Maschinenökonomie, Datenintegrität durch DLT, Gebührenfreiheit usw. Sie wussten nicht einmal über IOTA Bescheid, als dies konkretisiert wurde.

Er erklärte, dass es an der Zeit sei, die Wahrheit an die Öffentlichkeit zu tragen. Seine persönlichen Pläne wolle er zu einem späteren Zeitpunkt, Anfang nächsten Jahres veröffentlichen.

Dies ist nicht der Punkt am Ende des letzten Satzes des letzten Kapitels. Es ist nur ein Komma.

Ferner betonte Sønstebø, dass er auch weiterhin mit Mitgliedern der Stiftung und externen Partnern an IOTA arbeiten werde.

Den IOTA-Kurs lässt die Geschichte des ehemaligen Angestellten Sønstebø jedoch kalt. Der Kurs befindet sich auf einem Höhenflug und liegt momentan bei ungefähr 0,2977 US-Dollar.

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Bitcoin 2020 – Ein kurzer Jahresrückblick

Bitcoins Reise in 2020 ist rückblickend unvorhersehbar gewesen! Während wohl die meisten der BTC-Community Anfang des Jahres vor allem dem 3. Halving der Kryptowährung entgegenfieberten, waren letztendlich ganz andere Faktoren viel entscheidender.

Bitcoins Reise begann Anfang Januar dieses Jahres bei 7.160 US-Dollar und legte in den ersten 6 Wochen einen saftigen Anstieg von über 40% hin. Es ist völlig unklar wie sich das Jahr für BTC ab hier an weiterentwickelt hätte, wären da ab Mitte Februar nicht die ersten Meldungen über Coronainfektionen in Europa und den USA eingetroffen.

Für einen knappen weiteren Monat sondierte der Markt zwischen 9.000 USD und 10.000 USD, unklar wie heftig der Virus die westliche Welt treffen wird und wie gut die nun langsam anlaufenden Gegenmaßnahmen greifen werden. Noch schien die Wirtschaft Europas und Nordamerikas, dem anschwellendem Druck standhalten zu können. Doch spätestens seit Anfang März, als die Zahl der betroffenen Bundesstaatenin den USA die Zahl 10 überschritt, wurde allmählich klar, das restriktivere Maßnahmen zur Eindämmung der heranwachsenden Pandemie, nicht ohne wirtschaftliche Einbußen einhergehen werden.

Als am 8. März der Ölmarkt zusammenklappte und bereits tags zuvor in New Yorck der Notstand ausgerufen wurde, gab es an der dort ansässigen Wallstreet kein halten mehr: Es begann der schlimmste Börsencrash seit Oktober 2008!

Auch Bitcoin fiel innerhalb von 5 Tagen um 56% und erreichte bei 3.850 USD den tiefsten Stand seit fast einem Jahr.

Weltweit stand die Wirtschaft Kopf und vielerorts komplett still. Hilfsprogramme liefen an und damit neue Rekorde im Geld drucken. Eine nie zuvor gesehene Verwässerung des Geldwertes in Europa und den USA. Schnell wurde klar, dass diese Maßnahmen – ob nun richtig oder falsch – Langzeitfolgen haben werden, die die Pandemie sehr wahrscheinlich um Jahre überdauern werden. Prognosen hierzu überflüssig, denn dieser einmalige Fall war komplett Beispiellos und sein wirtschaftlicher Ausgang somit unvorhersehbar.

Was in diesen Tagen noch schneller stieg, als Bitcoin, war nur Gold! Denn langsam verstanden viele, dass die Fiatwährungen dieser Welt, der zu befürchtenden Inflationswelle nicht standhalten werden. Gold erreichte innerhalb weniger Wochen Spitzenwerte, kletterte um über 40% und brach schlussendlich, am 7. August, sein bisheriges Allzeithoch.

Doch auch Bitcoin profitierte immens von der weltweiten Wirtschaftsmisere: parallel zu Gold kletterte BTC in wenigen Wochen aus seiner Grube, erreichte nach nicht einmal 50 Tagen bereits den Stand von vor dem Crash und schaffte es, im Vergleich zu Gold, bis zum 7. August sogar auf eine Kursverbesserung von 200%!

In der Zwischenzeit – am 11. Mai – geschah das lang erwartete und oft gefürchtete 3. Halving der Kryptowährung. 

Aber anders als oft erwartet, hörten weder die Miner auf zu arbeiten, noch entschied sich irgend ein Wal zum Abverkauf seiner BTC-Anlagen. Ganz im Gegenteil, BTC befand sich zu diesem Zeitpunkt wieder in seinem 9.000 – 10.000 USD-Tunnel und bildete einen soliden Boden.

Am 27. Juli gelang dann der langersehnte Bruch der fallenden Trendlinie aus 2017. Viele Kryptoverneiner hatten diese magische Obergrenze für Jahre als das Maß aller Dinge angesehen, teilweise zu recht, denn in den vergangenen 2,5 Jahren war es BTC nie gelungen diesen Downtrend zu bändigen.

Diese frohe Nachricht beflügelte Bitcoin! – Einher mit der anhaltenden Pandemie und den immer klarer werdenden wirtschaflichen Konsequenzen, entschieden sich zum ersten Mal in der Geschichte von BTC, große amerikanische und börsengezeichnete Unternehmen dazu, Anteile ihrer Liquiditätsreserven in Bitcoin zu stecken. Ganz vorne lag hier die Firma Microstrategy, welche innerhalb weniger Wochen 425 Millionen US-Dollar in Bitcoin investierte. 

Zuerst geschockt, dann abwartend taktierend, beobachtete die Wirtschaftswelt dieses Geschehen, wird Microstrategys Börsenkurs fallen? – Ganz im Gegenteil! Das Unternehmen profitierte schnell von ihrer Entscheidung und innerhalb von nur einem Monat stieg ihre Aktie um über 20% (bis Dato sind es über 200%!).

Diesem Beispiel folgten in den kommenden Wochen diverse andere Unternehmen und Investmentfirmen, sodass Monat für Monat deutlich mehr Bitcoin verkauft wurden, als neu auf den Markt kamen. Diese 1. Akkumulationsphase von institutionellen Investoren, dauerte bis in den Oktober hinein und spätestens jetzt war klar, das Bitcoin die Adaption ins heutige Wirtschaftsgeschehen bewältigt hatte.

Am 8. Oktober geschah es dann: BTC löste sich von der immer noch wichtigen Bezugslinie aus 2017 und verabschiedete sich nach oben!

Die noch fehlenden 90% Preisunterschied bis zum damaligen Allzeithoch, legte BTC in etwas unter 70 Tagen zurück und brach diesen Wert am 16. Dezember mit Bravour!

Seither sind 2 Wochen vergangen und Bitcoin hat weitere 45% an Wert zulegen können, sodaß wir heute auf ein Jahresplus von 305% schauen können und im Vergleich zu seinem Jahrestief vom 13. März, sogar satte 654% verzeichnen!

FALLS es da draußen nun immer noch Bitcoinzweifler geben sollte, dann fällt uns dazu leider nicht mehr viel ein…. – Selbstverständlich ist dies ein Markt mit hoher Volatilität, aber selbst wenn BTC nun um 30% korrigieren sollte, was für BTC nichts Seltenes ist, dann wären wir mit einem Wert von 20.200 USD pro Coin immer noch um Längen profitabler, als jede andere Anleihe der Welt!

Und die Moral von der Geschichte: …dies ist noch lange nicht das Ende!!!

Wir wünschen Euch allen einen gesunden und glücklichen Start ins neue Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen in 2021!

Disclaimer:
Die zur Verfügung gestellten Inhalte Stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Ebenso sind die Analysen nicht als Aufforderung zum Handel zu verstehen, sondern spiegeln nur die Meinung des Autors wieder. Alle Aussagen zu Kryptowährungen und deren eventuelle Kursentwicklung sind absolut unverbindlich. Im Falle, dass Nutzer der Seite aufgrund der Vorstellung von Analysen Handel betreiben, geschieht dies vollumfänglich auf eigene Gefahr.


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2020: Ein Jahr voller Erfolge für die Blockchain und Kryptos!

Im Jahr 2020 erwachte die gesamte Kryptowährungsbranche wieder zum Leben, angeheizt durch institutionelle Investitionen und neue Entwicklungen.

Für viele war das Jahr 2020 eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte. Covid-19 fegte über die Welt und verlangsamte, wenn nicht gar stoppte, einen Großteil des gewöhnlichen täglichen Lebens. Aber für die Blockchain war 2020 ein Jahr voller Errungenschaften.

TRON

Im April trug die Partnerschaft von TRON mit Samsung Früchte und es wurde ein exklusiver TRON-Bereich im Samsung Play Store eingeführt, der es Hunderten von Millionen Besitzern von Samsung-Geräten ermöglicht, direkt von ihrem Telefon aus auf TRON dApps zuzugreifen.

TRON ging auch eine Partnerschaft mit BitGo ein, um Wrapped Bitcoin (WBTC) und Wrapped Ether (WETH) als TRC20 Token auf die TRON Blockchain zu bringen. Als Ergebnis können Benutzer nun mit BTC und ETH auf TRON transagieren und dabei von den extrem niedrigen Transaktionsgebühren profitieren.

Ethereum 2.0 launch

Ethereum 2.0 war schon vor dem eigentlichen Start die dominierende Geschichte des Projekts. Das Upgrade versprach zwei wesentliche Verbesserungen: die Abkehr vom Proof-of-Work-Konsens, der als verschwenderisch angesehen wurde, und die Einführung von Skalierbarkeit durch eine Technik namens Sharding. Der Start war ein unbestreitbarer Erfolg für Ethereum, da er endlich den offiziellen Beginn eines Upgrades markierte, an dem fünf Jahre lang gearbeitet wurde.

Bitcoin’s bestes Jahr?

2020 war unvergesslich, besonders für Bitcoin. Dieses Jahr war geprägt von der Bitcoin-Adoption durch renommierte Investoren, Hedge-Fonds, Finanzinstitute und Unternehmen.

Im Jahr 2020 wurde Bitcoin zum Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. In einigen Fällen wird Bitcoin sogar von mehreren börsennotierten Unternehmen als “Treasury Reserve Asset” gehalten. Die Tabelle auf BitcoinTreasuries.org listet die Unternehmen auf, die begonnen haben, Bitcoin zu allokieren.

Das vielleicht bedeutendste Unternehmen auf dieser Liste ist das Finanzdienstleistungs- und Zahlungsunternehmen Square, dessen Gründer und CEO Jack Dorsey erklärt, dass Bitcoin ein “Instrument der wirtschaftlichen Ermächtigung ist und einen Weg für die Welt bietet, an einem globalen Währungssystem teilzunehmen.”

Während Square’s Stimmung bullisch klingen mag, wurde sie dennoch von dem Schritt des Business-Intelligence-Unternehmens Microstrategy im August 2020 in den Schatten gestellt. Denn Microstrategy investierte 425 Millionen USD (85 Prozent seines Vermögens) in Bitcoin und wird wahrscheinlich nächstes Jahr weiter investieren.

Im Oktober 2020 kündigte der Online-Zahlungsriese PayPal an, dass er seinen 346 Millionen Nutzern ermöglichen würde, Bitcoin auf seiner Plattform zu kaufen, zu halten und zu verkaufen. Nachdem PayPal ursprünglich vorhatte, im Jahr 2021 live zu gehen, verschob es den Starttermin nach oben. Es startete sein Bitcoin-Angebot am 21. Oktober und verzeichnet bereits eine erhebliche Nachfrage.

Bitcoin ist nicht mehr konträr. Es wird immer schwieriger, ein Engagement in der neuen Anlageklasse zu bekommen. Am Ende des Tages könnte sich das mit Bitcoin verbundene Risikoprofil komplett umkehren. Wenn diese gut etablierten und respektierten Namen nun involviert sind und man selber nicht, dann könnte man anfangen zu glauben, dass es riskanter ist, kein Engagement in Bitcoin zu haben.

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Binance.US wird XRP am 13. Januar vom Markt nehmen

Laut der jüngsten Ankündigung von Binance wird XRP am 13. Januar auf der Binance.US-Plattform dekotiert werden.

Die Börse kündigte am Mittwoch an, dass US-Kunden nicht in der Lage sein werden, XRP auf der Plattform ab 10:00 Uhr ET ab Jan. 13, 2021 einzuzahlen oder zu handeln, obwohl Abhebungen zu diesem Zeitpunkt nicht betroffen sind.

Binance ist der jüngste Krypto-Handelsplatz, der den XRP-Support in den USA einstellt, nachdem die Securities and Exchange Commission (SEC) Ripple Anfang des Monats wegen des Vorwurfs verklagt hat, XRP seit über sieben Jahren als nicht registriertes Wertpapier zu verkaufen. Nach Bekanntwerden der Nachricht fiel der Preis von XRP um 2,1% auf ein 24-Stunden-Tief von 0.199910 USD. Aber der Preis scheint sich langsam wieder zu erholen. In einer offiziellen Presseerklärung sagte Binance:

“Mit Wirkung am Mittwoch, 13. Januar 2021 um 10 Uhr EST, wird XRP von Binance.US delisted werden. XRP Handel und Einlagen werden ausgesetzt. Binance.US-Benutzer werden nicht in der Lage sein, XRP ab dem 13. Januar 2021 um 10 Uhr EST einzuzahlen. XRP-Abhebungen werden zu diesem Zeitpunkt nicht betroffen sein.”

Coinbase wurde ebenfalls angeklagt?

Während Ripple mit Vorwürfen der US Securities and Exchange Commission (SEC) bezüglich seines XRP-Tokens zu tun hat, scheint die große US-Krypto-Börse Coinbase seinen eigenen Anteil an der juristischen Saga zu bekommen, da das Unternehmen mit einer Sammelklage konfrontiert ist, weil es Provisionen aus dem Verkauf von XRP-Tokens erhalten hat.

Die Klage kommt nach einer jüngsten Ankündigung von Coinbase den XRP Handel auf seiner Plattform zu pausieren. Die Krypto-Börse enthüllt, dass es den Handel mit dem Token im Januar 2021 stoppen würde. In der Zwischenzeit hat Coinbase einen Antrag bei der SEC gestellt, um mit einem Börsengang (IPO) an die Börse zu gehen. Der Börsengang wird Berichten zufolge bei einer satten 28 Milliarden USD bewertet.

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Verwirrender Tweet: NFL-Spieler Russell Okung wird nicht in Bitcoin bezahlt

Der National Football League-Spieler Russell Okung ist ein bekannter Befürworter von Bitcoin (BTC). Er mag einen Teil seines Gehalts in BTC umwandeln, aber sein Arbeitgeber, die Carolina Panthers, bezahlen ihn nicht in virtueller Währung. Ein paar Krypto-Publikationen ließen sich davon in die Irre führen.

Ein Sprecher der Carolina Panthers bestätigte gegenüber Cointelegraph, dass Okung, wie der Rest seiner Teamkollegen, nur in Dollar bezahlt werde. Was er mit dem Geld mache, sei seine Sache, so die Sprecherin. Mit anderen Worten, der Spieler hat keine Vereinbarung mit dem Team, um in BTC bezhalt zu werden. 

Der Offensive Tackle Okung befindet sich derzeit im letzten Jahr eines Vierjahresvertrags und wird in diesem Jahr laut Spotrac 13 Mio. US-Dollar verdienen. 

Der NFL-Spieler soll ein Krypto-Startup namens Strike verwenden, um einen Teil seines Verdienstes in Bitcoin umzuwandeln. In einer Beta-Version der Anwendung heißt es, Benutzer können „Geld sofort senden, ohne Gebühren, überall auf der Welt“. Diese ist für iOS, Android und Chrome verfügbar.

Okung hat zu dieser Verwirrung beigetragen, als er kürzlich einen Tweet postete, in dem er behauptete, er werde „in Bitcoin bezahlt“. Der Tweet war eine Antwort auf einen Beitrag vom Mai 2019, als er zum ersten Mal seinen Wunsch äußerte, in BTC bezahlt zu werden.

Es ist nicht ganz klar, ob Okung zeigen wollte, dass er in Bitcoin bezahlt wird, oder ob er mit dem folgenden Tweet das Krypto-Startup bewerben wollte:

Der NFL-Star hat aufgrund seiner Prominenz und seiner Bitcoin-Befürwortung eine große Fangemeinde auf Twitter. Seine Twitter-Headline lautet: „life liberty, and #bitcoin“. Unter seinen Anhängern sind unter anderem Michael Saylor und Anthony Pompliano, sowie andere Krypto-Befürworter.

In seinen jüngsten Tweets wirbt er für den Kauf von Bitcoin und klärt die Bürger über die Auswirkungen der Inflation auf die Kaufkraft des US-Dollars auf.

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Unterbezahlung und Rassismusvorwürfe bei Coinbase

Ein Bericht der New York Times offenbart gravierende Unterschiede in der Bezahlung von weiblichen und schwarzen Mitarbeitern. Es ist das nächste Fettnäpfchen, in das Coinbase tritt. Diesmal kommt der Skandal aber zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, steckt das Startup doch mitten in den Planungen zum Börsengang.

In einem jüngst veröffentlichten Artikel offenbart die New York Times Vorwürfe weiblicher und schwarzer Mitarbeiter, die sich über unfaire Arbeitsbedingungen bei Coinbase beklagen. Demnach würden Frauen und People of Color schlechter bezahlt als ihre männlichen, weißen Kollegen. Die Grundlage des Berichts liefern dabei Analysen der Wirtschaftswissenschaftlerin Alexandra Marr, die zuvor Analysen für Gerichtsprozesse lieferte, die Lohnverzerrungen zum Gegenstand hatten. Marr untersuchte Gehaltsdaten von 448 Angestellten von 2018. Neun Mitarbeiter, die ebenfalls in den Daten auftauchten, validierten diese anhand ihrer eigenen Zahlen und von Kollegen, die sie kannten.

Die Analyse bei Coinbase ergab, dass Frauen im Durchschnitt 13.000 US-Dollar (8 Prozent) weniger Gehalt erhielten als ihre männlichen Kollegen in vergleichbaren Tätigkeitsbereichen und Positionen. Teilweise gibt es Diskrepanzen von bis zu 20 Prozent. Die Analyse unterschied dabei grob in „Manager“, „Engineer“ und „Non-Engineer“. Die Berufsgruppen wurden in verschiedenen Hierachiestufen (Level 1 bis Level 6) miteinander verglichen. Dabei musste die untersuchte Abteilung bei Coinbase mindestens drei weibliche Mitarbeiter vorweisen. Den größten Unterschied gab es bei den Level-1-Managern, dort mussten sich weibliche Angestellte mit 20 Prozent weniger Gehalt zufrieden geben. Die Level-1-Non-Engineers wiesen die zweitgrößte Abweichung mit 18 Prozent auf. Den dritten Platz belegten die Level-3-Manager. Dort erhielten männliche Mitarbeiter jährlich etwas über 200.000 US-Dollar während weibliche Kolleginnen auf ein Jahresgehalt von knapp 170.000 US-Dollar kamen. Eine Ungleichheit von 16 Prozent.

In zwei der vierzehn Betätigungsfelder bei Coinbase gab es eine leichte Überbezahlung für weibliche Angestellte. So verdienten weibliche Level-1-Engineers rund 7 Prozent mehr als ihre männlichen Kollegen. Auch auf der Level-6-Manager-Ebene gab es eine zwei-prozentige weibliche Überbezahlung.

Schwarze Mitarbeiter schlechter bezahlt – Vorwürfe des systematischen Rassismus

Laut des Artikels seien auch dunkelhäutige Mitarbeiter von den ungleichen Lohnverteilung betroffen. 16 schwarze Festangestellte tauchten in den analysierten Gehaltsdaten auf. Sie bekamen 11.500 US-Dollar weniger. Das sind 7 Prozent weniger als alle anderen Mitarbeiter bekamen. Dabei werfen anonymisierte Berichte schwarzer Mitarbeiter dem Tech-Startup aus San Francisco auch systematischen Rassismus vor.

Wie die New York Times berichtet, habe ein Manager über einen schwarzen Angestellten vor anderen Kollegen Vermutungen aufgestellt, ob er mit Drogen deale oder eine Waffe bei sich trage. Ein anderer dunkelhäutige Beschäftigter beschreibt eine Szenerie aus einem Einstellungsgespräch, in dem der Manager ihm offen gesagt habe, dass er schwarze Angestellte für weniger fähig halte. Und wiederum eine andere Mitarbeiterin berichtete von herablassenden Behandlungen ihres Managers ihr und ihren schwarzen Kollegen gegenüber. So seien sie auch bei Beförderungen zugunsten weißer, weniger erfahrener Mitarbeiter übergangen worden.

In einer Erklärung sagte L.J. Brock, Coinbase’s Chief People Officer, dass das Unternehmen Ende 2018 begann, eine umfassende Überprüfung der Vergütung im gesamten Unternehmen durchzuführen.

Als Ergebnis dieses Prozesses haben wir ein neues Vergütungsprogramm eingeführt, das Coinbase auf eine Stufe mit einigen der weltweit angesehensten Technologieunternehmen stellt. Dieses Programm beinhaltete: die Implementierung eines robusten, branchenüblichen Niveausystems, die Einführung nicht verhandelbarer, einheitlicher Gehaltsziele für das Grundgehalt und die Gewährung von Gerechtigkeit für alle Rollen und Ebenen.

Eine Anfrage von BTC-ECHO bei Coinbase bezüglich der Rassismusvorwürfe und allgemeinen Gehaltsunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Mitarbeitern blieb zu Redaktionsschluss unbeantwortet und wird nachgetragen, sobald sich Coinbase zu den Vorwürfen äußert.

Coinbase reagiert auf Gehaltsaffäre

Coinbase hat stattdessen in seinem Blog eine Pressemitteilung veröffentlicht. Darin bezieht sich L.J. Brock auf die Story in der New York Times und erklärt die bisherigen Erfolge, die infolge des neuen Vergütungsprogramms eingetreten seien. Demnach hätten seit 2019 70 Prozent der Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung erhalten. Insgesamt habe man 9 Millionen US-Dollar in die Aufbesserung der Bezüge investiert. Mitarbeiter erhielten nun ein Grundgehalt, dass dem Volumen von Grundgehalt plus Bonus bei anderen Unternehmen aus Technologie und Finanzdienstleistungen entspreche. Welche Mitarbeiter genau von der Gehaltserhöhung profitieren, wollte Coinbase allerdings nicht detaillierter beschreiben.

Das Unternehmen erklärt, man zahle nun geschlechterunterschiedlich einheitliche Gehälter. Wie allerdings die Verteilung der Gehaltserhöhungen im Allgemeinen aussieht, bleibt unbeantwortet. Aus der Pressemitteilung wird lediglich ersichtlich, dass sich der Betrieb auf Anpassungen im Level-1- und Level-2-Sektor konzentriert habe. Demnach würden nun Mitarbeiter aus dem Bereich, nach Abstimmung mit dem Vorstand, am Gewinn des Unternehmens beteiligt.

Zu den Rassismusvorwürfen äußerte sich Coinbase hingegen kaum. Lediglich in einem Satz gingen sie eher passiv auf das Thema ein:

Coinbase hat sich verpflichtet, Voreingenommenheit in all unseren internen Prozessen rücksichtslos zu eliminieren.

Zusammenfassend lässt Coinbase allerdings noch viele Fragen offen. Als Beispiel wäre eine transparentere Darstellung der Profiteure der Gehaltserhöhungen zu nennen. Eventuell könnte eine erneute Untersuchung der Gehaltsstruktur neue Erkenntnisse bringen.

Bezüglich der Rassismusvorwürfe hüllt sich das Unternehmen weiterhin in Stillschweigen. Allgemein bezeichnet man die Ereignisse als Einzelfälle. Möglicherweise könnte sich Coinbase auch hinsichtlich der Black-Lives-Matter-Bewegung etwas umfangreicher mit solchen internen Vorfällen auseinandersetzten.

Coinbase verbietet politischen Diskurs

Die angebliche Affäre um Rassismus und ungleiche Lohnvergütung ist jedoch nicht der einzige Tritt ins Fettnäpfchen gewesen, den sich Coinbase erlaubte. Erst Ende September sorgte ein Blogeintrag des CEO Brian Armstrong für Aufsehen, als er seinen Mitarbeitern jeglichen politischen Diskurs verbot. Das begründete er folgendermaßen:

Ich möchte, dass Coinbase sich auf die Erreichung seiner Mission konzentriert, weil ich glaube, dass wir auf diese Weise den größten Einfluss auf die Welt haben können.

Wie diese Konzentration auf das Wesentliche aussieht, beschrieb der CEO ebenfalls in seinem Statement. So sollten seine Mitarbeiter Abstand nehmen von politischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Gleiches galt für Aktivitäten, die nichts mit den Kernzielen der Firma zu tun hatten. Auch beteilige man sich bei Coinbase nur minimal an gemeinnützigen Projekten. Schließlich arbeite das Unternehmen gewinnorientiert.

Prominente Kritik an dem Statement gab es von Twitter-CEO Jack Dorsey. Seiner Meinung nach sei Bitcoin direkter Aktivismus gegen ein ausgrenzendes Finanzsystem, das so viele Teile der Gesellschaft negativ beeinflusse. Demnach sei es wichtig, die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme, mit denen die Kunden täglich konfrontiert sind, zumindest anzuerkennen und zu verbinden.

Fünf Prozent der Belegschaft verlassen Coinbase

Die Kritik an Armstrongs Äußerungen ließen den Coinbase CEO jedoch unbeeindruckt. Stattdessen offerierte er in einem zweiten Blogeintrag im Oktober allen Mitarbeitern, die „nicht mit den Unternehmenszielen einverstanden sind“, eine großzügige Abfindung. Daraufhin verließen 60 Mitarbeiter, rund 5 Prozent der Gesamtbelegschaft, das Unternehmen. Dazu sagte Brian Armstrong:

Obwohl es nie einfach ist, wenn Teammitglieder ein Unternehmen verlassen, denke ich, dass wir daraus als ein stärker ausgerichtetes Unternehmen hervorgehen werden. Von Zeit zu Zeit müssen wir unsere kulturellen Normen neu kommunizieren und neu definieren, während wir weiter skalieren.

Da noch nicht alle Verhandlungen beendet seien, geht man bei Coinbase von einem tendenziell höheren Verlust aus. Unterdessen kommt der neue Skandal, rund um rassistische und allgemeine Ungleichbehandlung für Coinbase mehr als ungelegen, kündigte das Unternehmen erst Mitte Dezember Pläne für den Börsengang an.

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