Bitcoin-Kurs: 3 Prozent Rückgang wegen Brexit und Coronavirus-Fall in Großbritannien

Der Bitcoin-Kurs ist inmitten der jüngsten Ereignisse um den Coronavirus zurückgegangen. Medien berichteten heute, dass Patienten in Großbritannien und Russland positiv auf das Virus getestet wurden. Große Kryptowährungen folgten diesem rückläufigen Trend. 

Kryptowährungsmarkt Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Heute tritt Großbritannien um 23.00 Uhr UTC aus der Europäischen Union aus und es wurden 2 Fälle von Coronavirusinfektionen in Großbritannien bestätigt. Das BTC/GBP-Paar ist dabei seit Mitternacht um über 3,7 Prozent gefallen.

Betrachtet man den 15-Minuten-Zeitrahmen, so lag Bitcoin um Mitternacht bei 7.274 Pfund und ist allmählich im Laufe des frühen Morgens stetig gesunken.

BTC/GBP 15-Minuten-Chart. Quelle: TradingView

Seit 13.30 Uhr, als die meisten amerikanischen und britischen Nachrichtensender darüber berichteten, dass die Coronavirus-Fälle bestätigt wurden, schwankte der Intraday-Kursverlauf von Bitcoin. Der digitale Vermögenswert erreichte gegen 14.30 Uhr ein Tagestief von 7.015 Pfund und erholte sich leicht auf 7.086 Pfund (gegen 16 Uhr). Kurz danach ging der digitale Vermögenswert wieder zurück und fiel um 16:50 Uhr fast auf ein Tagestief.

 

BTC/GBP 15-Minuten-Chart Quelle: TradingView

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, ging der Bitcoin-Kurs nach der Bestätigung des Coronavirus in den USA zurück. Ein ähnlicher Effekt scheint sich beim BTC/GBP-Kurs abzuzeichnen, da dieses Virus allmählich auf der ganzen Welt vorhanden ist. Gleichzeitig sind der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average Index über den Tag um über 1 Prozent gesunken.

Auch der FTSE 100, der wichtigste Aktienindex für Unternehmen in Großbritannien, ging um mehr als 1 Prozent zurück und folgte dem Trend damit. Der GBP/USD-Wechselkurs ist heute jedoch gestiegen. Das widerspricht dem globalen Börsentrend und lässt ein entgegengesetztes Verhalten zu Bitcoin vermuten.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 255,7 Mrd. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin liegt bei 66,2 Prozent. Ein paar große Altcoins haben es Bitcoin gleichgetan. Insbesondere Bitcoin SV (BSV) ist um über 8 Prozent gefallen und Bitcoin Cash (BCH) verzeichnete ein Minus von mehr als 5 Prozent. EOS ist ebenfalls um über 5 Prozent gesunken. NEM hingegen konnte ein Plus von über 8 Prozent und Ontology (ONT) ein Plus von 6 Prozent verzeichnen.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

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Kursanalyse, 31. Januar: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, ADA, ETC

Mark Yusko, der CEO von Morgan Creek Capital, glaubt, dass Bitcoin in jedem Investmentportfolio dabei sein sollte. Die Entwicklungsanalyse der letzten fünf Jahre zeigt, dass selbst Portfolios, bei denen nur 1 Prozent der gesamten Investments in Bitcoin investiert wurden, ihre Konkurrenten übertreffen konnten. Bitcoin biete ein Verhältnis von zehn zu eins. Damit sei er einer der asymmetrischsten Anlagen, die Yusko je gesehen habe.

Die wachsende Popularität von Krypto-Derivaten deutet darauf hin, dass institutionelle Akteure allmählich in diesen Bereich einsteigen. Tim McCourt, der Geschäftsführer der CME Group und globale Leiter für Investment-Alternativen für Aktienindexe, sagte: „Die Bitcoin-Futures der CME haben seit ihrer Einführung im Dezember 2017 einen fiktiven Gesamthandelswert von über 100 Mrd. US-Dollar erzielt.“

 Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Der stellvertretende Gouverneur der Bank von Japan Masayoshi Amamiya sagte auf einem Seminar, dass die Zentralbank bereit sein sollte, eine digitale Zentralbankwährung auszugeben, wenn die öffentliche Nachfrage nach einer solchen steigen sollte. Das zeigt, dass mehrere große Wirtschaftsnationen eine CBDC in Betracht ziehen. 

Gegen Ende Januar sind mehrere Kryptowährungen stark gestiegen. Aber können die Bullen den Schwung aufrechterhalten? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Bitcoin (BTC) ist vom kleinen Widerstand bei 9.600 US-Dollar nach unten abgeknickt. Da der 20-Tages-EMA jedoch nach oben tendiert und der RSI im positiven Bereich liegt, liegt der Vorteil bei den Bullen. Wir gehen davon aus, dass die Bullen den Einbruch zum 20-Tages-EMA bei 8.736 US-Dollar verteidigen werden. Dieser liegt knapp unter dem 200-Tages-SMA bei 8.881 US-Dollar.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn der Kurs sich vom 20-Tages-EMA erholt, werden die Bullen erneut versuchen, den Überkopfwiderstand bei 9.600 US-Dollar zu durchbrechen. Wenn das gelingt, wird das BTC/USD-Paar wahrscheinlich auf 10.360,89 US-Dollar steigen. 

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter den 20-Tages-EMA sinken lassen, wird das Paar schwächer und könnte auf 8.240,67 US-Dollar fallen. Das Paar wird ein negatives Bild abgeben, wenn der Kurs unter die kritische Unterstützung bei 7.856,76 US-Dollar fällt. Trader können die Stopps bei ihren Long-Positionen bei 8.200 US-Dollar setzen. Diese können höher gezogen werden, wenn der Kurs unter den 20-Tages-EMA fällt. 

ETH/USD

Ether (ETH) kletterte am 30. Januar über die Widerstandszone zwischen 173,841 US-Dollar und 180 US-Dollar. Aber die Bullen konnten den starken Anstieg nicht aufrechterhalten. Der Kurs ist von 186,969 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. 

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Es gibt eine starke Unterstützung bei 173,841 US-Dollar. Diese liegt knapp unter dem 200-Tages-SMA bei 175 US-Dollar. Wir glauben, wenn diese Unterstützung durchbrochen wird, werden die Bullen den 20-Tages-EMA bei 166 US-Dollar verteidigen. Wenn der Kurs sich von einem dieser beiden Unterstützungsniveaus erholt, werden die Bullen erneut versuchen, bis auf 197,75 US-Dollar zu klettern.  

Wenn die Bären den Kurs unter den 20-Tages-EMA sinken lassen, ist die nächste Unterstützung, die man im Auge behalten sollte, die Zone zwischen 157,50 US-Dollar und 150 US-Dollar. Ein Fall unter diese Zone wäre sehr negativ für die Kryptowährung. Trader können die Stop-Loss-Limits bei ihren Long-Positionen bei 160 US-Dollar setzen.

XRP/USD

Die Bullen ringen damit, (XRP) über 0,2326 US-Dollar zu halten. Das ist ein negatives Zeichen, denn das deutet auf einen Mangel an Käufern auf den höheren Niveaus hin. Es gibt mehrere Unterstützungen zwischen 0,2326 US-Dollar und dem Halsausschnitt des umgekehrten Kopf- und Schultermusters. Wir gehen davon aus, dass die Bullen diese Zone aggressiv verteidigen werden.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn sich der Kurs von der Unterstützungszone aus erholt, werden die Bullen erneut versuchen, den Widerstand bei 0,25401 US-Dollar zu durchbrechen. Wenn das gelingt, ist ein Anstieg auf 0,31503 US-Dollar möglich. 

Wenn das XRP/USD-Paar unter den Ausschnitt fällt, ist ein Rückgang auf 0,20041 US-Dollar möglich. Da das Paar Schwierigkeiten hat, nach oben zu klettern, empfehlen wir Tradern, ihr Risiko zu reduzieren. Das können sie tun, indem sie die Stopps bei den -Long-Positionen auf 0,21 US-Dollar setzen.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) kletterte am 30. Januar mit 403,88 US-Dollar sehr nahe an den Überkopfwiderstand. Die Bullen haben es jedoch nicht über dieses Niveau geschafft und der Kurs ist erneut von da aus nach unten abgeknickt.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Es gibt eine starke Unterstützung bei 360 US-Dollar, aber wenn die Bären den Kurs unter diese Unterstützung sinken lassen, ist ein Rückgang auf den 20-Tages-EMA bei 335 US-Dollar wahrscheinlich. Wir erwarten, dass die Bären den 20-Tages-EMA aggressiv verteidigen werden. Wenn der Kurs sich von 360 US-Dollar oder dem 20-Tages-EMA erholt, erhöht sich die Möglichkeit eines Ausbruchs über 403,88 US-Dollar.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter den 20-Tages-EMA sinken lassen, ist ein Rückgang auf 306,78 US-Dollar möglich. Sollte diese Unterstützung halten, könnte sich das BCH/USD-Paar für einige Tage konsolidieren. Das Paar wird bei einem Fall unter 296,13 US-Dollar negativ. Aber die negative Divergenz beim RSI sollte man im Auge behalten.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) befindet sich derzeit an der Unterstützungslinie des symmetrischen Dreiecks. Wenn die Bären den Kurs unter 0,01124 US-Dollar sinken lassen, ist das sehr negativ. Bei diesem Muster liegt das Ziel weiter unten bei 159,52 US-Dollar.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir erwarten jedoch, dass die Bullen versuchen werden, den Rückgang bei 236 US-Dollar aufzuhalten. Wenn das gelingt, wird sich das BSV/USD-Paar noch einige Tage lang zwischen 337,8 US-Dollar und 236 US-Dollar konsolidieren. Das Paar wird bei einem Anstieg über 337,80 US-Dollar positiv.

LTC/USD

Litecoin (LTC) brach am 30. Januar über den Überkopfwiderstand bei 66,1486 US-Dollar hinaus. Damit hat sich ein Tassen- und Henkelmuster vervollständigt. Das Ziel dieses bullischen Musters liegt bei 96,439 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach oben und der RSI befindet sich in der überkauften Bereich. Das zeigt, dass die Bullen die Oberhand haben.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bären, den Kurs wieder unter 66,1486 Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, kann der Kurs bis auf den 200-Tages-SMA bei 61,73 US-Dollar und darunter bis auf den 20-Tages-EMA bei 57,50 US-Dollar fallen. Wenn der Kurs sich vom 20-Tages-EMA wieder erholt, werden die Bullen erneut versuchen, das LTC/USD-Paar über 70,50 US-Dollar steigen zu lassen.

Wenn der Kurs jedoch unter den 20-Tages-EMA fällt, ist ein Rückgang auf 50 US-Dollar möglich. Wenn der Kurs unter 66,1486 US-Dollar bleibt, ist die bullische Konstellation hinfällig. Deshalb werden wir noch ein paar Tage warten und beobachten, bevor wir einen Trade damit vorschlagen.

EOS/USD

EOS brach am 30. Januar über den Überkopfwiderstand bei 4,24 US-Dollar aus. Das war eine sehr positive Entwicklung. Die Bullen konnten den Ausbruch jedoch nicht aufrechterhalten und der Kurs ist wieder unter 4,24 US-Dollar gefallen. Das deutet auf Verkäufe auf den höheren Niveaus hin. 

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das EOS/USD-Paar kann nun auf den 20-Tages-EMA bei 3,68 US-Dollar fallen, der wahrscheinlich als starke Unterstützung fungieren wird. Sollte sich der Kurs vom 20-Tages-EMA aus wieder erholen, werden die Bullen erneut versuchen, das Paar über 4,24 US-Dollar zu heben.

Wir sehen jedoch eine allmählich negative Divergenz beim RSI, was ein bärisches Anzeichen ist. Wenn die Bären den Kurs unter den 20-Tages-EMA sinken lassen, ist ein Rückgang auf den 200-Tages-SMA bei 3,3 US-Dollar möglich. 

BNB/USD

Die Bullen schafften es, Binance Coin (BNB) am 30. und 31. Januar über den Überkopfwiderstand bei 18,50 US-Dollar klettern zu lassen, aber sie konnten den Ausbruch nicht halten.  Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte sich der Kurs unter 18,50 US-Dollar halten, wird das BNB/USD-Paar noch einige Tage in einer engen Spanne verbleiben. Das Paar wird bei einem Fall unter 16,50 US-Dollar negativ.

Wenn sich der Kurs jedoch vom 20-Tages-EMA aus erholt und über 18,50 US-Dollar ausbricht, ist ein Anstieg auf den 200-Tages-SMA bei 18,79 US-Dollar und darüber auf 21,8 US-Dollar möglich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 15,90 US-Dollar gesetzt werden.

ADA/USD

Die Bullen ringen damit, über den Überkopfwiderstand bei 0,0560221 US-Dollar zu klettern. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Cardano (ADA) kann nun auf die nächste Unterstützung bei 0,0461161 US-Dollar zurückfallen. Der 20-Tages-SMA liegt ebenfalls nahe an diesem Niveau, so dass wir erwarten, dass die Bullen es verteidigen werden.

ADA/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn der Kurs von 0,0461161 US-Dollar aus zurück nach oben springt, werden die Bullen erneut versuchen, den Kurs auf 0,0560221 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, ist eine Rallye auf 0,0652290 US-Dollar wahrscheinlich.

Da das ADA/USD-Paar nicht über 0,0560221 US-Dollar ausbrechen konnte, kann man teilweise auf dem aktuellen Niveau verkaufen, falls dies nicht bereits geschehen ist, wie wir in unserer vorhergehenden Analyse vorgeschlagen hatten. Daher können die Stopps bei den übrigen Long-Positionen auf die Gewinnschwelle gesetzt werden.

ETC/USD

Ethereum Classic (ETC) ist von 12,87278 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Der Altcoin kann nun erneut auf das Ausbruchsniveau bei 10 US-Dollar fallen, wie in unserer vorhergehenden Analyse prognostiziert wurde. Wenn der Kurs sich von 10 US-Dollar aus erholt, könnte das eine risikoarme Kaufgelegenheit bieten.

ETC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn jedoch der erneute Test von 10 US-Dollar nicht hält, kann der Pullback sich bis zum 20-Tages-EMA bei 9,15 US-Dollar erstrecken. Wir erwarten, dass die Bären den 20-Tages-EMA aggressiv verteidigen werden. Eine Erholung von diesem Niveau oder von 10 US-Dollar aus erhöht die Möglichkeit eines Anstiegs auf 14 US-Dollar.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter den 20-Tages-EMA sinken lassen, ist ein Rückgang auf 7,7853 US-Dollar möglich. Die sich allmähliche negative Divergenz des RSI ist jedoch ein Warnsignal. Daher sollten Trader abwarten, bis der Aufwärtstrend weitergeht, bevor sie neue Long-Positionen eröffnen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Kraken enthüllt: Trezor-Wallets können gehackt werden

Kraken Security Labs hat am 31. Januar enthüllt, dass die Hardware-Wallets von Trezor und deren Derivate gehackt werden und private Schlüssel entnommen werden können. Obwohl das Verfahren recht aufwendig sei, so Kraken, erfordere das „einen physischen Zugang zu dem Gerät für nur 15 Minuten“.

Der Angriff erfordert einen physischen Eingriff an der Trezor-Wallet. Dabei muss man entweder den Chip herausziehen und ihn auf ein spezielles Gerät legen oder ein paar wichtige Anschlüsse verlöten.

Der Trezor-Chip muss dann an ein „Glitcher-Gerät“ angeschlossen werden, das zu bestimmten Zeitpunkten Signale zu diesem sendet. Diese durchbrechen den eingebauten Schutzmechanismus, der verhindert, dass der Speicher des Chips von externen Geräten gelesen werden kann. 

Mit diesem Trick können Angreifer wichtige Parameter der Wallet lesen, darunter auch den privaten Schlüssel-Seed.

Obwohl der Seed mit einem PIN-Schlüssel verschlüsselt ist, gelang es den Forschern, die Kombination in nur zwei Minuten mittels Brute-Force zu ermitteln. 

Die Schwachstelle liegt in der von Trezor verwendeten Hardware. Das bedeutet, dass das Unternehmen diese nicht so einfach beheben kann. Das Unternehmen müsste die Wallet völlig neu gestalten und alle vorhandenen Modelle zurückrufen.

Unterdessen rief Kraken die Nutzer von Trezor- und KeepKey-Wallets dazu auf, niemandem einen physischen Zugriff auf die Wallet zu gewähren.

Das Trezor-Team reagierte und spielte die Auswirkungen dieser Schwachstelle herunter. Das Unternehmen erklärte, dass der Angriff sichtbare Anzeichen von Manipulation hinterlassen würde, da das Gerät geöffnet werden müsse. Es hieß auch, dass für den Angriff eine äußerst spezielle Hardware erforderlich sei.

Abschließend schlug das Team den Nutzern vor, die Passphrase-Funktion der Wallet zu aktivieren, um sich vor solchen Angriffen zu schützen. Das Passwort wird niemals auf dem Gerät gespeichert, da es zusätzlich zum Seed verwendet wird, um den privaten Schlüssel damit zu generieren. Kraken bemerkte auch, dass dies eine praktische Alternative sei. Die Forscher bezeichneten diese Methode dennoch als „etwas klobig in der Praxis“.

Das Feature bringt auch eine erhebliche Verantwortung für die Benutzer mit sich. Die Passphrase muss komplex genug sein, um nicht per Brute-Force geknackt werden zu können. Vergisst ein Nutzer seine Passphrase, hat er keinen Zugang mehr zu seinem Geld.

Cointelegraph bat Kraken um zusätzliche Informationen, aber bis Redaktionsschluss lag noch keine Antwort vor. Der Artikel wird aktualisiert, sobald weitere Informationen vorliegen.

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Ermittler decken Betrugsschema auf: 6 Mio. Euro in Bitcoin und Gold erbeutet

Französische, belgische und israelische Ermittler haben ein Betrugssystem aufgedeckt, bei dem französische und belgische Bürger um 6 Mio. Euro betrogen wurden, wie es in einer Pressemitteilung von Europol vom 29. Januar heißt.

Die Betrüger versprachen den Opfern eine beträchtliche Rendite für Investitionen. Dieses System entpuppte sich offenbar als Schnellballsystem.

Das internationale Betrügernetzwerk soll von einem französisch-israelischen Bürger lanciert worden sein. Die Behörden verhafteten im Jahr 2019 neun Verdächtige, die mit dem Betrug in Zusammenhang stehen.

Die Ermittlung begann im Jahr 2018 und wurde von Europol und Eurojust koordiniert.

Die Kriminellen sollen ein System eingerichtet haben, das große Renditen für Investitionen in Bitcoin, Diamanten und Gold versprach. Sie boten ihre „Dienste“ auf ungenannten Online-Plattformen an.

Das betrügerische System weist klare Anzeichen eines Schneeballsystems auf. Die Organisatoren versprachen Renditen zwischen 5 und 35 Prozent und gaben dann vor, die Wallets der Nutzer zu verwalten. Sie forderten diese dann dazu auf, mehr Geld zu investieren. Einige der Opfer haben tatsächlich Renditen erhalten, um das Vertrauen in die Plattform zu stärken.

Auch Organisationen wurden ins Visier genommen. Ein „großes französisches Privatunternehmen“ und eine lokale französische Behörde sollen dem Betrugssystem zum Opfer gefallen sein.

Die Betrüger konnten so mindestens 6 Mio. Euro erbeuten. Es stehen sogar noch Rechnungen aus, durch die sie weitere Millionen erhalten hätten. Die Behörden konnten über eine Million Euro zurückholen. Der Rest soll aus der Europäischen Union heraus überwiesen worden sein.

Die französischen Regulierungsbehörden erklärten zuvor, dass es einen beträchtlichen Anstieg an Krypto-Betrugsrisiken im Land gebe.

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Bitcoin-Kurs macht Pullback auf 9.200 US-Dollar: Realisierte Bitcoin-Kapitalisierung auf Allzeithoch

Der Bitcoin-Kurs ist am 31. Januar auf 9.200 US-Dollar zurückgegangen und damit um fast 1 Prozent in den letzten 24 Stunden gefallen. Zuvor stieg er heute auf über 9.500 US-Dollar. 

„Über 9 Tausend“: BTC-Kurs erreicht neuen Höchststand für 2020

Der Anstieg auf 9.530 US-Dollar bedeutete ein neues 3-Monatshoch für das BTC/USD-Paar. Gleichzeitig ist das Volumen gestiegen. Das deutet auf einen allgemeinen Aufwärtstrend hin, der auch im ersten Monat des Jahres 2020 anhielt.

Bitcoin Tages-Kurschart. Quelle: Coin360

Unterdessen hat der Gründer und CEO von Global Macro Investor Raoul Pal heute angedeutet, dass die US-Zentralbank weitere Zinssenkungen plane, was sich positiv auf den Kryptowährungsmarkt auswirken dürfte. 

„Der Anleihenmarkt, der bereits eine schwache Rallye hinlegte, reagierte sofort. 2-Jahres-Renditen brachen drastisch ein, wichtige Unterstützungen wurden durchbrochen und ein neues zyklisches Tief setzte ein“, twitterte er am 31. Januar und fügte hinzu: 

„Die Fed wird aggressiv und möglichst bald Senkungen machen müssen.“ 

Pal, der ehemalige Leiter der Abteilung für Aktien und Aktienderivate bei Goldman Sachs in Großbritannien, erklärt, dass der Trend am Anleihenmarkt nun vorhanden ist und dass die Reaktion der Zentralbanken sehr verständlich ist.

„Auch die Rohstoffmärkte haben zu Recht schnell reagiert. Die Auswirkungen wirken sich nun langsam auf die Devisenmärkte aus. Hier kommt die nächste Phase, denke ich“, so Pal. .

Bitcoin Tages-Kurschart. Quelle: Coin360

Der On-Chain-Datenüberwachungsdienst Glassnode berichtete am 31. Januar, dass die realisierte Kapitalisierung (1-Tages-Durchschnitt) ein neues Allzeithoch von über 100 Mrd. US-Dollar erreicht hat. Das trägt zur Stärkung der Fundamentaldaten für Bitcoin, wie etwa einer Rekord-Hashrate und -Mining-Schwierigkeit, bei.

BTC Realisierte Kapitalisierung. Quelle: Glassnode 

Die realisierte Kapitalisierung ist eine alternative Methode zur Berechnung der Marktkapitalisierung von Bitcoin, die durch Multiplikation des Kurses jedes zuletzt gehandelten Bitcoin mit dem Umfang aller Trades berechnet wird. Diese liegt nun bei über 103.459.450.323,361 US-Dollar und liegt damit über dem bisherigen Allzeithoch von 103.455.655.651,676 US-Dollar, das am 18. November 2019 erreicht wurde.

Wie Cointelegraph berichtete, durchbrach die realisierte Kapitalisierung im vergangenen August zum ersten Mal die Marke von 100 Mrd. US-Dollar.

Bitcoin im Bullen-Szenario 

Im Januar verhält sich der Bitcoin-Kurs wie im Bullen-Szenario, das Anfang des Monats vom Cointelegraph Markets-Analysten Michaël van de Poppe vorgestellt wurde.

Der Kurs ist in den letzten Wochen nach oben ausgebrochen und hat damit einen Abwärtstrend durchbrochen, der 7 Monate anhielt. Das signalisiert wahrscheinlich das Ende des Abwärtsschwungs während die allgemeine Stimmung auf dem Markt umschwingt. 

„Die Ziele, die auf vorhergehenden Unterstützungs-/Widerstands- und Fibonacci-Niveaus basieren, liegen zunächst bei 8.000 US-Dollar. Wenn diese durchbrochen werden, kann der Kurs auf 9.100 US-Dollar bis 9.500 US-Dollar zusteuern. Das lässt die Stimmung typischerweise von Furcht auf neutral übergehen“, wie Van de Poppe in einer Analyse vom 4. Januar richtig prognostizierte

Derzeit liegt der Index, der die Angst in der Kryptobranche misst, bei 55. Das bedeutet, dass er auf „Gier“ steht, wie aus den neuesten Daten hervorgeht. Das deutet darauf hin, dass ein kurzfristiger Pullback nun wahrscheinlich ist.

Bitcoin Fear & Greed Index. Quelle: Alternative.me 

„Es könnte ein paar Ausverkäufe geben, aber ich erwarte dennoch, dass die Bullen die Woche stark beenden und die Rückgänge kaufen wollen werden“, so der Cointelegraph Markets-Mitarbeiter und Analyst filbfilb in privaten Kommentaren. 

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 254 Mrd. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin liegt bei 66,3 Prozent. Die großen Altcoins haben sich gemischt entwickelt. Litecoin (LTC) konnte dabei um 4,19 Prozent zulegen und Ether (ETH) in den letzten 24 Stunden ein leichtes Plus verzeichnen.

Bitcoin SV (BSV) gehörte mit einem Minus von 10 Prozent neben Ethereum Classic (ETC) und Dash (DASH) zu den größten Verlierern. Die anderen beiden sind um jeweils 10,3 Prozent und 7,4 Prozent zurückgegangen.

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Mark Yusko: Das PoW-System von Bitcoin ist die einzige Möglichkeit, eine Kryptowährung aufzubauen

Der Gründer von Morgan Creek Capital, Mark Yusko, ist der Ansicht, dass Bitcoins Proof of Work (PoW)-Konsens das einzige praktikable Protokoll ist, auf dem ein digitaler Bestand aufgebaut werden kann.

Proof of Work nur tragfähiger Konsens

Mark Yusko – ein langjähriger Bitcoin-Bulle – lobte Bitcoin in der letzten Folge des Keiser-Reports von RT und nannte den Coin einen “schönen Anwendungsfall”. Er skizzierte, wie die führende Kryptowährung mit ihrem Proof of Work (PoW)-Konsens eine von etwa einem Dutzend Coins mit realem Wert und Anwendung ist.

Abgesehen von Bitcoin lies Mark Yusko die Namen Ethereum, Dash und Monero fallen. Andere Coins, so Yusko, passen nicht in die gleiche Kategorie. Während Bitcoin erprobt und getestet ist, sind die meisten anderen Coins das, was er als “Risikokapital aus der Menge, Pre-Seed- und Seed-Phase” bezeichnet, mit Technologien, die möglicherweise nicht funktionieren. 99% davon, so Yusko, könnten auf Null gehen.

Bitcoin ist besser, argumentierte Yusko, aufgrund seines Protokolls: dezentralisiert, eine steigende Hashrate und eine Community von Minern und Nutzern, die dafür sorgen, dass der Coin ein echtes Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel ist.

Bitcoin lässt dich ein Stück des Protokolls besitzen

Einige traditionelle Fondsmanager sehen Bitcoin immer noch als eine Art Betrug an, bemerkte Yusko- Seiner Ansicht nach handelt es sich bei BTC um eine Weiterentwicklung der Technologie. In einer zunehmend digitalisierten Welt werde Bitcoin weiterhin eine fundamentale Rolle als Basisschicht-Blockchainprotokoll für “Jahrzehnte und Jahrhunderte” spielen, sagte er.

Aber während sowohl Yusko als auch der Gastgeber des Keiser-Reports, Max Keiser, zustimmten, dass die meisten Kryptowährungen scheitern werden, sehen sie in Bitcoin und etwa ein Dutzend anderer PoW Kryptowährungen eine Chance, die den Technologieaktien der Dot-Com-Ära gleich kommen.

“Mit Bitcoin haben Sie diese Möglichkeit. Sie besitzen ein Stück des Protokolls, das dominiert”, antwortete Yusko.

Textnachweis: newsbtc

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Kraken findet einen Weg um sich in den Trezor-Hardware Wallet zu hacken

Das Sicherheitsforschungsteam von Kraken hat einen Weg gefunden, sich in die beliebte Trezor-Bitcoin-Hardware-Wallet zu hacken. In nur 15 Minuten mit physischem Zugriff auf das Gerät hat das Team Seeds aus der Wallet entnommen.

Das funktioniert nur, wenn der Hacker physischen Zugang zur Wallet hat

Nach Angaben der Kraken Security Labs ist das Aufbrechen eines Trezor-Wallets durch die Verwendung von Geräten möglich. Durch einen auf Spannungsspitzen basierenden Angriff können Hacker Schlüssel aus der Wallet herausziehen und damit Geld abheben.

“Dieser Angriff beruht auf einem Voltage Glitch, um einen verschlüsselten Seed zu extrahieren. Diese erste Forschung erforderte etwas Know-how und mehrere hundert Dollar an Ausrüstung, aber wir schätzen, dass wir (oder Kriminelle) ein verbraucherfreundliches Glitching-Gerät massenhaft herstellen könnten, das für etwa 75 Dollar verkauft werden könnte”, erklärte das Team.

Damit ein Hacker einen solchen Angriff durchführen kann, bedarf es der richtigen Ausrüstung und des richtigen Know-Hows, um in eine Hardware-Wallet einzubrechen.

Kann es gefixt werden?

Der Teil des Wallet, der diese Schwachstelle auslöst, ist die Hardware-Seite. Die Struktur des Chips, der laut Kraken nicht dafür ausgelegt ist, Daten sicher zu halten, macht die Wallet offen für den Angriff durch Spannungsspitzen.

“Der Angriff nutzt die inhärenten Fehler des Mikrocontrollers, der in den Trezor-Wallet verwendet wird. Das bedeutet leider, dass es für das Trezor-Team schwierig ist, ohne eine Hardware-Neugestaltung etwas gegen diese Schwachstelle zu unternehmen”.

Es gibt einen Weg, den Angriff zu verhindern

In einem ausführlichen Blog-Post stellte das Trezor-Team fest, dass der gesamte Angriff abgemildert werden kann, wenn der Benutzer eine starke Passphrase hat. Einfach ausgedrückt: Durch die Verwendung der Passphrase-Funktion eines Trezor-Geräts kann die Hardware-Wallet vor potenziellen Spannungsspitzen-Angriffen geschützt werden.

“Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Angriff nur dann durchführbar ist, wenn die Passphrase-Funktion das Gerät nicht schützt. Eine starke Passphrase schränkt die Möglichkeiten eines erfolgreichen Angriffs vollständig ein”, erklärte das Trezor-Team.

Textnachweis: newsbtc

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Novogratz: 3 Faktoren warum der Bitcoin Kurs steigen wird

Bitcoin hat in den letzten 45 Tagen zweifellos einen starken Anstieg gehabt. Seit dem Erreichen von 6.400 Dollar im Dezember ist BTC um fast 50% gestiegen und erreichte am Donnerstag ein lokales Hoch von 9.550 Dollar.

Laut Mike Novogratz – der früher Partner bei Goldman Sachs war und jetzt den Krypto-Fonds Galaxy Digital leitet – gibt es eine Reihe von Gründen, warum Bitcoin in den kommenden Monaten weiter steigen wird. Diese Gründe oder Katalysatoren hat er kürzlich in einem Interview mit Bloomberg genannt, obwohl er zögerte, eine BTC-Preisprognose abzugeben.

Diese Dinge könnten den Bitcoin-Preis im Jahr 2020 in die Höhe treiben

Am 30. Januar setzte sich Mike Novogratz, ein Wall-Streeter-gewordener Bitcoin-Bulle, mit Bloomberg zusammen, um über Tesla, Aktien und BTC zu sprechen. Es überrascht nicht, dass er bei der führenden Kryptowährung optimistisch war.

Sein Optimismus war jedoch nicht unberechtigt, denn er nannte eine Reihe von Gründen, warum er für die kommenden Monate und Jahre einen Kursanstieg bei Bitcoin erwartet. Diese Gründe sind die folgenden.

Die Entwertung von Fiat-Geld: Novogratz erwähnte, dass die reichlich vorhandene Liquidität auf den Kapitalmärkten, die durch die niedrigen Zinssätze in der ganzen Welt gefördert wird, und die scheinbare Entwertung des Fiat-Geldes Bitcoin helfen sollte. Die Idee dabei ist, dass die potenzielle Inflation, die durch Zentralbanken verursacht wird, den Wert von knappen Vermögenswerten wie Bitcoin, dessen Inflationsrate sich in einigen Monaten halbieren wird, erhöhen sollte.

Digitales Gold werden: Novogratz schlug vor, dass die Reifung von Bitcoin zu einer Art digitalem Gold, einem digitalen Wertaufbewahrungsmittel, die Entwicklung der Preise unterstützen könnte. Er nannte insbesondere die Leistung des Anlageguts inmitten der kurzen Befürchtungen über einen Krieg zwischen dem Iran und den USA und dem anhaltenden Ausbruch des Coronavirus. Der CEO von Galaxy Digital deutet an, dass BTC zeigt, dass er über ein Investitionspotenzial verfügt, das mit der Zeit dazu beitragen könnte, Investoren anzuziehen.

Auch technische Faktoren, die BTC unterstützen

Es sind nicht nur die oben genannten Grundlagen, die die Bitcoin-Bullen in naher Zukunft unterstützen könnten. Interessanterweise ist die Mehrheit der akkuraten Analysten optimistisch und zitiert technische Faktoren, die das Gefühl unterstützen, dass sich schnell ein Aufwärtstrend bildet.

Fundstrat Global Advisors stellte in einer kürzlich erschienenen Notiz fest, dass die führende Kryptowährung den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt ihres Preises überschritten hat. Dies sei ein extrem bullisches Zeichen, das darauf hinweist, dass Bitcoin wieder in eine Haussephase eingetreten ist, denn ein Überschreiten dieses technischen Niveaus verschafft der Kryptowährung eine Gewinnquote von 80% in den nächsten sechs Monaten.

Außerdem sagte der unheimlich genaue Financial Survivalism-Trader in einer kürzlich durchgeführten Analyse, dass BTC kürzlich ein Chartmuster gedruckt hat, das darauf hindeutet, dass der Preis in den kommenden zwei oder drei Wochen über $11.500 steigen wird.

Textnachweis: newsbtc

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Token für Sammlerautos: CurioInvest und MERJ Exchange tokenisieren Ferrari

Ein neuer digitaler Token soll in Zukunft Anlegern das Investment in Luxusautos erleichtern. Das planen zumindest die Unternehmen CurioInvest und MERJ Exchange Ltd. Sie wollen den sogenannten Ct1-Token an den Wert von Sammlerautos koppeln.

CurioInvest und MERJ wollen Investments in Luxusautos „demokratisieren“

Du ermöglichst jemandem in Uganda das Investieren in ein seltenes Auto, welches in einer Garage in Stuttgart steht. Dieses ist durch ein Unternehmen in Liechtenstein tokenisiert und das alles ist eingebettet in einen anerkannten Regulierungsrahmen,

so Jim Needham, Chef der Abteilung Digitalstrategie bei MERJ.

Das Statement entstammt einem Telefonat mit dem Wirtschaftsnachrichtenportal Bloomberg, das am 31. Januar von den Plänen berichtete. Dieses Modell sei ein „perfektes Beispiel dafür, welchen Beitrag Blockchain und Distributed-Ledger-Technologie für die Demokratisierung der Kapitalmärkte leisten können.“

CurioInvest ist eine Investitionsplattform mit Sitz in Zürich. Laut der Unternehmenswebseite ist CurioInvest insbesondere auf die Investition in Sammlerfahrzeuge spezialisiert. Somit soll dieser Markt für „Millionen neuer Investoren geöffnet werden“. MERJ Exchange Ltd. hingegen ist eine Börse für digitale Wertanlagen. Die Firma mit Sitz auf den Seychellen verfolgt derweil schon länger Expansionspläne in Richtung Europa. Im August ging MERJ beispielsweise eine Partnerschaft mit der britischen Kapitalgesellschaft Globacap ein und erhielt so einen Zugang zum europäischen Security-Token-Markt.

Der CT1 erlaubt Anlegern, auch Fragmente des digitalen Tokens zu erwerben. CurioInvest und MERJ Exchange wollen bis zu 500 Autos mit einem Wert von über 200 Millionen US-Dollar an die Börse bringen.

Erstes tokenisiertes Luxusauto ist ein Ferrari

Das erste Luxusauto, welches im Rahmen des Vorhabens tokenisiert wird, ist ein Ferrari F12tdf. Dieses Auto ist 1,1 Millionen US-Dollar wert und befindet sich derzeit in einem Lagerhaus in Stuttgart, wo auch die anderen Fahrzeuge lagern sollen. Die Pläne von CurioInvest und MERJ beinhalten aber neben neuwertigen Luxuskarossen auch antike Autos. Die beiden Firmen gehen davon aus, dass die Preise für diese Anlageobjekte kontinuierlich steigen werden. Antike Wagen haben dem Bloomberg-Artikel (unter Berufung auf einen Report der Beratungsfirma Knight Frank) zufolge zwischen 2007 und 2017 eine Rendite von 330 Prozent eingebracht.

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Kursanalyse: Ethereum, Ripple und Iota – IOTA in bullishen Gefilden

Ethereum (ETH): Der Kurs folgt der Leitwährung Bitcoin

Kurs: 180,90 US-Dollar (Vorwoche: 159,30 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 187 US-Dollar, 192 US-Dollar, 210 US-Dollar, 233 US-Dollar

Unterstützungen: 173 US-Dollar, 159 US-Dollar, 153 US-Dollar, 144 US-Dollar

Kursanalyse Ethereum KW05

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

  • Ausbruch über EMA200 im Tageschart
  • 65er-Fibonacci-Retracement bei 187 US-Dollar abgearbeitet.
  • 170-US-Dollar-Bereich nun als zentrale Unterstützung.

Der Kurs von Ethereum kann im Windschatten von Bitcoin weiter steigen und notiert ein neues Verlaufshoch bei 186,70 US-Dollar. Damit hat der Ether-Kurs nun das erste wichtige Ziel in Form des 65er-Fibonacci-Retracement abgearbeitet. Solange der Kurs nun oberhalb des exponentiell gleitenden Mittelwerts (blau) der letzten 200 Tage (EMA200) bei 173 US-Dollar notiert, sind die Chancen für weitere Kursanstiege gegeben.

Bullishe Variante (Ethereum) (favorisiert)

Der Ausbruch über den EMA200 konnte den Kurs weiter beflügeln und um gut 8 Prozent steigen lassen. Die „Golden Pocket“ in Form des 65er-Fibonacci-Retracements hat der Ether-Kurs nun abgearbeitet. Aktuell korrigiert der Kurs leicht und notiert bei 180,90 US-Dollar. Der Kreuz-Support aus EMA10 (gelb) und EMA200 dürfte dem Kurs Halt geben und ausgehend von der 170 US-Dollar zu neuen Jahreshochs führen. Bricht Ethereum die 187 US-Dollar, dürfte der Kurs zeitnah gen 192 US-Dollar ansteigen. Oberhalb dieses Widerstands könnte sich die Rallye noch beschleunigen und den Kurs in Richtung des horizontalen Widerstands bei 210 US-Dollar führen. Sollte die Leitwährung Bitcoin zudem die 9.600 US-Dollar nach oben durchstoßen und in Richtung 10.200 bis 10.500 US-Dollar steigen, dürfte Ether sein maximales Ziel bei 233 US-Dollar anvisieren.

Bearishe Variante (Ethereum)

Für die Bären gibt es aktuell wenig zu holen. Solange der Kurs von Ethereum oberhalb der 170 US-Dollar notiert, ist ein Abrutschen des Kurses sehr unwahrscheinlich. Erst bei einem Bruch der 159 US-Dollar können die Bären neue Hoffnung auf tiefere Kurse schöpfen. Als maximales Ziel einer Konsolidierung ist die pinke horizontale Unterstützung bei 144 US-Dollar anzusehen. Dieser Bereich wäre gleichsam der Retest des gebrochenen Abwärtstrendkanals von oben. Von hier aus bestehen abermals Anstiegschancen für die Bullen. Erst wenn diese Marke per Tagesschlusskurs deutlich unterboten wird, wäre mit tieferen Kursniveaus zu rechnen.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch MACD sind auf Tagessicht weiter im bullishen Bereich. Zwar indiziert der RSI aktuell einen überkauften Zustand und korrigiert leicht, solange er oberhalb der 55 handelt, ist eine Abkühlung mittelfristig von Vorteil. Der MACD tendiert zudem weiter nach oben und indiziert vorerst keine Kursschwäche. Auf Wochensicht steigt der RSI stetig an und könnte per Wochenclose die 55 überspringen und ein neues Kaufsignal generieren. Auch der MACD tendiert wieder in Richtung bullishen Bereich und sollte ebenfalls positiv auf den Kursverlauf in den kommenden Wochen wirken.

Ripple (XRP): Auch News können den Kurs nicht beflügeln

Kurs: 0,241 US-Dollar (Vorwoche: 0,221 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 0,254 US-Dollar, 0,262 US-Dollar, 0,299 US-Dollar, 0,315 US-Dollar

Unterstützungen: 0,229 US-Dollar, 0,202 US-Dollar, 0,185 US-Dollar, 0,175 US-Dollar

Kursanalyse Ripple KW05

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bitfinex

  • Ripple-Kurs weiterhin unter EMA200.
  • Underperformance bei XRP-Kurs setzt sich fort.
  • 0,229 US-Dollar als relevante Unterstützung.

Auch die Investition einer großen japanischen Bank in die von Ripple gegründete blockchainbasierte Finanzierungsplattform Money Tap kann den XRP-Kurs nicht beflügeln. Der Kurs von Ripple entwickelt sich weiterhin schwächer als der von anderen Altcoins. Die Bullen schafften es weiterhin nicht, den Kurs in Richtung des EMA200 zu beflügeln.

Bullishe Variante (Ripple)

Solange der Kurs von XRP oberhalb des EMA20 bei 0,229 US-Dollar notiert, bestehen für die Bullen weiterhin Chancen für einen Anstieg in Richtung des EMA200 im Tageschart. Ein erstes bullishes Zeichen wäre ein Anstieg über das 23er-Fibonacci-Retracement bei 0,254 US-Dollar. Oberhalb dieser Marke bei 0,262 US-Dollar wartet jedoch bereits der massive Widerstand in Form des EMA200. Erst wenn die Käufer es schaffen, den Kurs per Tagesschluss über diese Marke zu hieven, bestehen weitere Anstiegschancen in Richtung der Trendkanaloberkante. Sollte der Ripple-Kurs auch diesen Resist überwinden, wäre das Maximalziel bei 0,315 US-Dollar aktiviert.

Bearishe Variante (Ripple)

Ripple ist, wie in den Vorwochen auch, weiterhin der Nachzügler unter den drei analysierten Altcoins. Bisher verkaufen die Bären Ripple im grünen Widerstandsbereich immer wieder ab. Schafft es das Verkäuferlager, den Kurs unter den EMA20 bei 0,229 US-Dollar zu drücken, könnte abermals der Abwärtstrend wieder aufgenommen werden. Entscheidend wird sein, wie sich der Kurs an der 0,202-US-Dollar-Marke verhält. Wird auch diese Marke aufgegeben, droht ein Abverkauf in Richtung der grünen horizontalen Unterstützungslinie bei 0,185 US-Dollar. Auch ein Anlaufen des Verlaufstiefs aus dem Dezember 2019 bei 0,175 US-Dollar wäre dann einzuplanen.

Indikatoren (Ripple)

Die Indikatoren bei Ripple zeigen sich uneinheitlich. Der RSI notiert auf Tagessicht zwar im bullishen Bereich über der 55, der MACD hingegen tendiert weiterhin richtungslos seitwärts. Dieses Bild bestätigt sich auch beim Blick in den Wochenchart. Hier hat es der RSI gerade so geschafft, in die neutrale Zone oberhalb der 45 vorzudringen. Wirkliche Stärke indiziert dieses jedoch nicht. Auch der MACD-Indikator notiert weiterhin im negativen Bereich. Um neue Kaufimpulse zu liefern, bedarf es eines nachhaltigen Kursanstiegs bei Ripple.

Iota (mIOTA): Ausbruch bestätigt

Kurs: 0,292 US-Dollar (Vorwoche: 0,219 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 0,310 US-Dollar, 0,351 US-Dollar, 0,382 US-Dollar, 0,410 US-Dollar, 0,467 US-Dollar

Unterstützungen: 0,269 US-Dollar, 0,252 US-Dollar, 0,227 US-Dollar, 0,195 US-Dollar, 0,174 US-Dollar

Kursanalyse Iota KW05

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • Iota erreicht Kursziel bei 0,30 US-Dollar.
  • Chartbild macht weitere Anstiege wahrscheinlich.
  • Oberhalb der 0,241 US-Dollar sind die Bullen am Drücker.

Die Kursrallye bei Iota setzt sich nach kurzer Verschnaufpause wie erwartet fort. Der Durchbruch durch den EMA200 bei 0,252 US-Dollar ließ den Kurs von Iota am Dienstag, dem 28. Januar, stark ansteigen und das Kursziel bei 0,291 US-Dollar abarbeiten. Der Chartverlauf zeigt sich zunehmend positiv für das Bullenlager. Ziele oberhalb der 0,31 US-Dollar sind einzuplanen.

Bullishe Variante (Iota) (favorisiert)

Nach dem Test des orangen Widerstandsbereichs bei 0,30 US-Dollar hält sich der Kurs von Iota weiterhin sehr gut. Der Durchbruch durch die EMA200 im Tageschart bei 0,252 US-Dollar ließ den Iota-Kurs um 21 Prozent ansteigen. Aktuell korrigiert der Kurs leicht, und dürfte im optimalen Fall in Richtung des grünen Kastens bei 0,25 bis 0,265 US-Dollar konsolidieren. Von diesem Bereich aus sollte ein weiterer Anstiegsversuch der Bullen eingeleitet werden. Als mögliche Kursziele bei Durchstoßen des 38er-Fibonacci-Retracements sind das 50er-Fibonacci-Retracement bei 0,351 US-Dollar sowie der Bereich um 0,40 US-Dollar wahrscheinlich.

Bearishe Variante (Iota)

Fällt der Kurs untypischerweise per Tagesschlusskurs zurück unter den EMA200 bei 0,252 US-Dollar und auch die 0,241 US-Dollar gibt keinen Halt, dürfte Iota weiter gen 0,210 US-Dollar fallen. Dieses würde gleichsam ein Retest des Trendkanals von oben bedeuten. Auch von diesem Niveau aus könnten die Bullen abermals ihr Glück versuchen. Erst wenn der Kurs zurück unter die rote Abwärtstrendlinie rutscht, wäre der Fehlausbruch bestätigt. Erst dieser bearishe Konter könnte den Iota-Kurs erneut in Richtung der grauen Unterstützungszone bei 0,174 US-Dollar führen.

Indikatoren (Iota)

RSI wie auch MACD sind auf Tagessicht weiterhin voll auf Kurs und bewegen sich im bullishen Terrain. Durch den starken Anstieg in den vergangenen Tagen haben die beiden Indikatoren zudem auch auf Wochenbasis nun ein Kaufsignal ausbilden können. Insbesondere der RSI steht mit einem Wert von 57 nun im bullishen Bereich, lässt aber gleichsam noch ordentlich Luft für weitere Kursanstiege.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,91 Euro.

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