Bitcoin (BTC) durchschlägt $8.500, ein kontroverser Altcoin steigt ganze 25%!

Zum ersten Mal in diesem Jahr hat Bitcoin den Wert von 8.500 US-Dollar überschritten. Bitcoin SV (BSV) legte sogar satte 25 Prozent im Preis zu. Dahinter könnten viele positive Prognosen und Entwicklungen im Craig Wright-Prozess stecken.

Bitcoin (BTC) konnte seit Montag seinen Wert um rund fünf Prozent steigern und erstmals seit November wieder auf über 8.500 US-Dollar klettern. Wie üblich verzeichneten auch alle größeren Altcoins gemeinsam mit Bitcoin einen Preisanstieg. So gewann Ethereum (ETH) ebenfalls rund fünf Prozent hinzu, Ripple (XRP) etwa vier Prozent.

Bitcoin SV (BSV)-Preis explodiert weiter

Der Top-Zehn-Coin mit dem stärksten Plus war aber mit Abstand Bitcoin SV (BSV). Der im November 2018 gestartete Coin gewann rund 25 Prozent an Wert und ist aktuell vor Litecoin (LTC) die fünftgrößte Kryptowährung.

Damit setzt sich die Rally der vergangenen Woche fort, als BSV an einem Tag rund 40 Prozent an Wert gewann. Ein Bitcoin SV kostet aktuell über 200 US-Dollar, am ersten Januar dagegen waren es noch weniger als 100.

Der konkrete Auslöser für den Preisanstieg könnten neue, bislang noch nicht veröffentlichte Dokumente sein, die der BSV-Initiator Craig Wright einem US-Gericht vorlegte. Bei dem Prozess gegen die Erben eines verstorbenen Geschäftspartners geht es um 1,1 Millionen BTC.

Diesen Schatz besitzt Wright angeblich, konnte bislang jedoch nicht darauf zugreifen. Nun hat das Gericht dem umstrittenen Informatiker eine Frist bis zum 3. Februar eingeräumt, um die Coins wieder unter seine Kontrolle zu bekommen. Sollte sich dann die ganze Geschichte als riesiger Schwindel entpuppen, könnte BSV ins Bodenlose stürzen.

Zahlreiche positive Prognosen für Bitcoin (BTC)

In der vergangenen Woche erklärten zahlreiche Personen und Organisationen ihren Optimismus bezüglich der diesjährigen Preisentwicklung von BTC. Diese Bekenntnisse könnten für gute Stimmung gesorgt und zu der aktuellen positiven Entwicklung am Markt beigetragen haben.

Da wäre zum Beispiel der “Bloomberg Krypto-Ausblick” für 2020. In diesem wird vorhergesagt, dass sich Bitcoin dieses Jahr gegenüber den Altcoins weiterhin an Boden gewinnen werde. Grund dafür sei Bitcoins Knappheit und sein Vorsprung im “Adaptions-Rennen”. Der Preis werde den Höchststand vom vergangenen Jahr bei etwa 14.000 US-Dollar erneut erreichen.

In ähnlicher Weise äußerte sich Fundstrat Global Advisors. Die Halbierung der Blockbelohnung, die geopolitische Lage und die diesjährigen US-Präsidentschaftswahlen würden dafür sorgen, dass der Bitcoin-Preis um über 100 Prozent steigen könne. Bei einem Wert von rund 7.200 US-Dollar am ersten Januar wäre das ebenfalls ein Jahresziel von über 14.000 US-Dollar.

Noch optimistischer ist Sonny Singh, Chief Commercial Officer (CCO) des führenden Krypto-Zahlungsverarbeiters BitPay. Er erwartet für 2020 ein neues Allzeithoch, also einen Preis über 20.000 US-Dollar. Vor allem unvorhergesehene Ereignisse würden als Katalysator dienen, um dieses Ziel zu erreichen.

Der einzige Wermutstropfen in dieser Welle an Positivität war die Erklärung von John McAfee, er wette nicht mehr auf einen Bitcoin-Preis von einer Million US-Dollar bis Ende dieses Jahres und habe die ganze Aktion auch von Anfang an nur als Werbegag betrachtet.

Ist der Bullenmarkt nun im vollen Gange oder sollten wir uns nicht zu früh freuen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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