Vorsicht – Neuer Trojaner greift auch auf Apps von Kryptobörsen zu

ThreatFabric, eine in Amsterdam ansässige Cybersecurity-Firma, hat herausgefunden, dass die neueste Version des sogenannten „Cerberus“ Trojaners auf infizierten Geräten Sicherheitscodes für Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) ausliest. Die entsprechenden Codes werden aus der Google Authenticator App ausgelesen, wobei es sich um Zugangsdaten für Onlinebanking, E-Mail und Kryptobörsen handelt.

Die große amerikanische Kryptobörse Coinbase gehört laut der umfangreichen Liste von ThreatFabric zu einer der Plattformen, für die der Trojaner Zugangsdaten entwendet. Auch für namhafte Banken und soziale Netzwerke klaut das Virus Zugangsberechtigungen.

Die Cybersicherheitsfirma weist darauf hin, dass sie im Dark Web noch keine Werbung für den aktualisierten Trojaner gefunden hat, weshalb sie davon ausgeht, dass sich die neue Version „noch in der Testphase befindet und bald herausgebracht wird.

Cerberus wurde 2020 aktualisiert

Wie es in dem Bericht von ThreatFabric heißt, konnte der Cerberus Trojaner, der zur Gruppe der „Remote Access Trojaner“ (RAT) gehört, erstmals vergangenen Juni festgestellt werden, wobei er den Anubis Trojaner als einen der bedrohlichsten Viren ablöste.

Laut Bericht wurde Cerberus im Januar 2020 aktualisiert, wobei die neue Version nun auch 2FA-Sicherheitscodes aus der Google Authenticator App sowie PIN-Codes und Wischmuster für Sperrbildschirme auslesen kann.

Sobald Cerberus installiert ist, kann ein Hacker vollen Zugriff über ein infiziertes Gerät herstellen und die betreffenden Daten auslesen. Im Zuge dessen kann der Angreifer auf alle möglichen Apps zugreifen, darunter auch solche für Onlinebanking du Krypto-Handel.

„Der Mechanismus, der es den Hackern erlaubt, die Logindaten (PIN oder Wischmuster) zur Entsperrung des Bildschirmes auszulesen, ist ein einfaches Overlay, das den Nutzer dazu auffordert, das Gerät zu entsperren. Die Entsperrung des Bildschirms dient dazu, dass der Angreifer auf das Gerät zugreifen kann, wenn der eigentliche Eigentümer dies nicht gerade nutzt. Daran sieht man, dass Kriminelle genau wissen, welche Art von Tool sie bauen müssen, um erfolgreich zu agieren.“

Krypto-Wallets geraten zunehmend ins Visier

Der Bericht von ThreatFabric untersucht noch zwei weitere Trojaner, die nach Anubis in den Vordergrund gerückt sind, und zwar „Hydra“ und „Gustaff“.

Gustaff attackiert vorwiegend Apps australischer und kanadischer Banken, Krypto-Wallets und Regierungsseiten, während Hydra hauptsächlich auf türkische Banken und Blockchain-Wallets abzielt.

Ein möglicher Schutz gegen Cerberus sind physische Privatschlüssel für Krypto-Wallets. Die Hacker müssten dann das jeweilige Speichergerät vorliegen haben, auf dem dieser Schlüssel abgelegt ist, um Kryptowährungen stehlen zu können.

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Bitmain enthüllt neuen Bitcoin ASIC-Miner: Antminer S19 mit 110TH/s

Bitmain könnte das Game der Bitcoin-Miner erneut verändern, mit der bevorstehenden Lieferungen des Antminer S19, dem neuesten Modell in der ASIC-Reihe. Antminer S19 lässt die Vorgängermodelle, die das Bitcoin-Netzwerk betrieben haben, schnell veralten. Die neuesten Modelle haben eine unübertroffene Energieeffizienz und eine Hash-Rate von bis zu 110 TH/s.

Der neue Miner ist doppelt so leistungsstark wie das Modell S17, das 55 TH/s erreicht. Derzeit ist es hypothetisch möglich, mit etwa 4 S17-Anlagen 1 BTC pro Jahr zu generieren. Das neueste Modell zeigt auch, wie weit das Bitcoin-Netzwerk gewachsen ist. Eine einzige S19-Maschine hätte bereits 2013 die gesamte Mining-Leistung ersetzen können.

Das Datum für die Markteinführung und die Auslieferung der S19 ist ebenso wie der Marktpreis noch nicht bekannt. Es könnte Monate dauern, bis die neue Hardware in die Mining-Farmen integriert werden.

Bitcoin Mining nach wie vor wettbewerbsintensiv

Gegenwärtig sind die Lieferungen des Modells S17 sehr aktiv. Die BTC-Hash-Rate liegt jetzt durchweg nahe oder über 100 Trillionen Hashes pro Sekunde. Das Mining hat sich etwas verlangsamt und die jüngste Anpassung der Difficulty hat es etwas “einfacher” gemacht, wenn auch nur um 0,38%.

Bitmain, das 2019 ein katastrophales Jahr erlebte, hat die Einführung neuer Modelle und die Unterstützung der Mining-Wirtschaft nicht aufgegeben. Trotz des gescheiterten Börsengangs bleibt Bitmain führend in der ASIC-Produktion und hat einen bedeutenden Einfluss unter den Mining-Pools.

Eine leistungsfähigere ASIC mit besserer Energieeffizienz könnte erforderlich sein, da die Miner in Zukunft um nur 6,25 BTC pro Block konkurrieren werden. Die Halbierung der Blockbelohnung wird um den 12. Mai herum erwartet.

Das Ereignis könnte kleinere Miner zur Kapitulation veranlassen, insbesondere wenn die BTC-Preise unter der Gewinnschwelle liegen. Mit neuer Mining-Hardware könnten größere Pools weiterhin ausreichend belohnt werden. Vorerst bleibt aber abzuwarten, ob die Miner kapitulieren oder ihre Anstrengungen verdoppeln.

Textnachweis: bitcoinist

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Twitter-Großinvestor fordert Rücktritt von „Tausendsassa“ Jack Dorsey

Der Großinvestor Paul Singer fordert, dass Jack Dorsey von seinem Posten als Geschäftsführer von Twitter zurücktritt. Wie CNBC am 28. Februar berichtet, ist der Gründer der Vermögensverwaltung Elliott Management nicht damit einverstanden, dass Dorsey gleich zwei große Unternehmen auf einmal führt.

Tanzt Dorsey auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig?

Die Meinung von Singer hat durchaus Gewicht, da dessen 40,2 Mrd. US-Dollar schwerer Hedgefonds mittlerweile einen großen Anteil an Twitter besitzt und im Zuge dessen bereits vier neue Mitglieder für den Vorstand des sozialen Netzwerks nominiert hat.

Dorsey wurde in der Vergangenheit schon häufiger dafür kritisiert, dass er zwei große, börsennotierte Unternehmen gleichzeitig führt. Sowohl Twitter als auch Square, das zweite Unternehmen, in dem Dorsey Geschäftsführer ist, haben einen Börsenwert von mehr als 5 Mrd. US-Dollar. Zudem ist Singer darüber beunruhigt, dass Dorsey beabsichtigt, für bis zu sechs Monate nach Afrika auszuwandern.

Krpto-Fürsprecher Dorsey

Jack Dorsey ist ein ausgesprochener Unterstützer von Bitcoin und war federführend bei der Entscheidung, Bitcoin in die Cash App, die Smartphone-App seines Finanzdienstleisters Square, einzubinden. Wie Cointelegraph erst diese Woche berichtet hat, macht die Cash App die Hälfte ihres Umsatzes allein durch Bitcoin.

Darüber hinaus hat Square eine Abteilung namens Square Crypto gegründet, die in größerem an grundlegenden Verbesserungen des Bitcoin-Ökosystems arbeiten soll. Im Jahr 2019 hat Square Crypto dementsprechend mehrere namhafte Krypto-Entwickler eingestellt, um dies zu bewerkstelligen. Steve Lee, eines der ersten Mitglieder des neuen Teams, beschreibt seine Anstellung folgendermaßen:

„Ich arbeite nicht für Square, sondern für Bitcoin. Square bezahlt mich lediglich, damit ich meine ganze Zeit und Energie für Bitcoin aufwenden kann.“

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Wilshire Phoenix kritisiert US-Börsenaufsicht für Ablehnung ihres Bitcoin-ETFs

Die in New York ansässige Vermögensverwaltung Wilshire Phoenix hat auf die Ablehnung ihres Antrags auf einen Bitcoin-ETF durch die amerikanischen Börsenaufsicht SEC reagiert.

Dabei gibt die Vermögensverwaltung an, dass sie „sehr enttäuscht“ über die Entscheidung der SEC ist, da sie sich im Vorfeld unter großem Aufwand bemühte hätte, ihren auf Bitcoin (BTC) basierenden Indexfonds (ETF) möglichst regelkonform zu gestalten. So schreibt Wilshire Phoenix:

„Wir haben alles Mögliche unternommen, um das Verständnis der SEC einzuholen. Wir haben zum Beispiel weitereichende Analysen betrieben, deren Ergebnisse der SEC zur Verfügung gestellt wurden, wir haben ihr wichtige Daten zugespielt und angeboten, zusätzliche Informationen offenzulegen, um ein reguliertes Bitcoin-Indexprodukt (ETP) auf den amerikanischen Markt zu bekommen. Leider zeigt die jetzige Entscheidung, dass all diese Bemühungen nicht ausreichend waren, um die SEC zu überzeugen.“

SEC sieht in Bitcoin-ETF Bedrohung für Anleger

Wilshire Phoenix hat im Januar 2019 erstmals ihren Antrag für einen entsprechenden Bitcoin-Investmentfonds bei der SEC eingereicht. Damals argumentierte die Vermögensverwaltung, dass ein solches Indexprodukt, den Anlegern „eine effizientere, bequemere und wertstabilere Zugangsmöglichkeit zu Bitcoin bietet als der direkte Kauf der Kryptowährung“.

Despite the firm making six amendments to its application in 13 months, the SEC rejected Wilshire Phoenix’s application on Feb. 26 citing market manipulation and investor protection concerns.

Obwohl das Unternehmen in den letzten 13 Monaten sechs Änderungen an ihrem Antrag unternommen hat, hat die US-Börsenaufsicht diesen am 26. Februar dennoch abgelehnt, da sie in einem solchen Finanzprodukt ein Risiko für Marktmanipulation und eine Bedrohung für den Anlegerschutz sieht.

William Herrmann, der leitende Direktor von Wilshire Phoenix, entgegnet, dass ein Bitcoin-ETF vielmehr ein sicherer Weg für Privatanleger wäre, um in Bitcoin zu investieren. Zudem würde die Nachfrage nach Bitcoin nichtsdestotrotz zunehmend wachsen, ganz egal, wie die SEC entscheidet:

„Viele Privatanleger investieren bereits in die Kryptowährung und die Nachfrage nimmt jeden Tag zu. Unser Bitcoin-ETP sollte Privatanleger einen transparenten und behördlich regulierten Zugang bieten, der zudem noch das Risiko durch Kursschwankungen minimiert. Meiner Meinung nach hat die Börsenaufsicht den Anlegern mit ihrer Ablehnung einen Bärendienst erwiesen.“

Messlatte der SEC für Bitcoin-ETPs liegt höher

Hester Peirce, eine Kommissarin der SEC, die aufgrund ihrer befürwortenden Haltung zu Kryptowährungen auch als „Krypto-Mutti“ bezeichnet wird, hat am 26. Februar eine eigene Stellungnahme veröffentlicht, in der der Ablehnung widerspricht.

So schreibt sie, dass die SEC für Krypto-Finanzprodukte „eine besonders hohe Messlatte“ nach dem Wertpapierrecht anlegt. Dies sei allein schon daran zu erkennen, dass der jüngsten Ablehnung eine Reihe von Ablehnungen anderer beantragter Bitcoin-Finanzprodukte vorausgegangen war.   

Daraus schlussfolgert Peirce, dass die SEC „nicht gewillt ist“, jegliche Art von Finanzprodukt zuzulassen, das mit Bitcoin in Verbindung steht:

„Die Reihe der Ablehnungen bringt mich zu dem Schluss, dass die Börsenaufsicht nicht gewillt ist, jegliche Art von Finanzprodukt zuzulassen, das den Anlegern Zugang zu Bitcoin ermöglichen würde. Dementsprechend kann kein Antrag jemals die ständig wechselnden Anforderungen erfüllen, die die Börsenaufsicht an Bitcoin-Finanzprodukte, und nur an diese, anlegt.“

Wilshire Phoenix Direktor Phoenix stimmt in diesem Tenor mit ein, da er der Überzeugung ist, dass die SEC „eine Messlatte für Bitcoin-Indexprodukte geschaffen hat, die nicht mit dem Wertpapierrecht vereinbar ist.“

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Sheila Warren (WEF): „Wesentliche Teile unseres Systems sind kaputt.“

BTC-ECHO: Du bist Harvard-Absolventin, ausgebildete Juristin und Expertin für Entwicklungsökonomie. Außerdem hast du in der Vergangenheit an der Wall Street und für große US-Hedgefonds gearbeitet. Kannst du erzählen, wie du im „Zentrum für die vierte industrielle Revolution” des World Economic Forums gelandet bist?

Sheila Warren: Das ist eigentlich ganz witzig. Ich komme nämlich nicht aus dem Finanz- oder FinTech-Bereich, sondern bin über den Datenschutz zur Blockchain gekommen. Vor acht Jahren zog ich aus beruflichen Gründen ins Silicon Valley und arbeitete im Gemeinnützigkeitsrecht, also an innovativen Business-Modellen für wohltätige Unternehmen. Eines der Produkte, die ich über das Start-up Techsoup entwickelten, heißt NGOSource und macht den Verkehr von landesübergreifenden Spendengeldern effizienter. Davor gab es massive Verluste und Verschwendung von Geldern, welche aufgewendet wurden, um Transfers sorgfältig und sicher zu prozessieren. Alle Daten sollten privat, anonym und geschützt – und gleichzeitig zensurresistent bleiben. So kam ich zur Blockchain-Technologie.

BTC-ECHO: Dein Blockchain-Team beim World Economic Forum ist noch relativ jung – es wurde 2017 gegründet. Wie genau positioniert ihr euch inmitten des Hypes in der Branche?

Sheila Warren:Team“ ist gut. Als ich beim WEF anfing, war ich das Team. Ein Jahr später auf dem Gipfel in Davos 2018 redete auf einmal jeder wie verrückt nur noch über Blockchain. Dabei lag mir vor allem am Herzen, uns als wichtige, aber objektive und neutrale Stimme in der Branche zu positionieren. Daher hieß mein erstes Paper, welches ich dort präsentierte, „Blockchain beyond the Hype”.

BTC-ECHO: Das bedeutet, dein Blockchain-Department befürwortete von Anfang an die Technologie? Kamen zwischendrin auch mal Zweifel auf?

Sheila Warren: Das Blockchain-Department am WEF besteht aus pragmatischen Optimisten! Wir sind uns sicher, dass die Technologie unsere Gesellschaft transformieren wird. Allerdings ist das alles eine Frage der Zeit. Die Zeitspanne wird sich deutlich länger hinziehen, als es einige Leute annehmen oder behaupten. Wenn du versuchst, fest etablierte Systeme mit vielen Anreizen umzuwandeln, die darauf abzielen, dieses aufrechtzuerhalten, gestaltet sich eine Veränderung schwierig. Sowas passiert eher von einem kleinen Stück zum nächsten. Über Nacht wird sich garantiert nicht alles ändern.

BTC-ECHO: Gegenwärtig brachte das Coronavirus dafür über Nacht das politische und wirtschaftliche System Chinas und der restlichen Welt komplett durcheinander. Glaubst du, dass die Blockchain-Technologie helfen könnte – mit der dauerhaften Aufzeichnung medizinischer Daten beispielsweise –, das Virus zu bekämpfen?

Sheila Warren: Die Blockchain-Technologie kann das Problem der Datenhygiene oder -verfügbarkeit nicht lösen. Damit eine Blockchain in einer solchen Situation helfen kann, müsste das entsprechende Personal, also Patienten, Ärzte und Gesundheitsbehörden, sich bereit erklären, vollständige und genaue Daten einzureichen. Und zwar so, dass sie für die Nachverfolgung der Verbreitung und/oder die Suche nach einem Heilmittel hilfreich wären.

Außerdem hat die Erhebung von Gesundheitsdaten beträchtliche Auswirkungen auf die Privatsphäre. Somit solltest du dir genau darüber im Klaren sein, was dort gesammelt wird und wie die Daten anonymisiert und aggregiert wurden. Im Fall dieses Virus würdest du Tonnen an Menschen, wie die Kreuzfahrtpassagiere der Diamond Princess, befragen, die keine Symptome aufweisen. So müsstest du ihre Daten über einen Zeitraum verfolgen, für den Fall, dass die Symptome ausbrechen. Das ist ein riesiges Unterfangen und ein gutes Beispiel für die Veränderungen im System, die ich zuvor erwähnte. 

BTC-ECHO: Ich habe gelesen, dass euer Blockchain-Projekt in Medellin von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und dem kolumbianischen Generalinspektorat in einem Multi-Stakeholder-Prinzip unterstützt wird. Wie schafft es das WEF, sich „objektiv und neutral” zu positionieren, während es mit den unterschiedlichsten Regierungsorganisationen und Banken zusammenarbeitet?

Sheila Warren: Im Forum gehen wir mit allem, sei es Erfolg oder Fehlschlag, öffentlich. Wir sind keinem Risiko ausgesetzt, sei es finanziell oder anderweitig, wenn wir unsere Vorhaben erreichen wollen. Denn mit den Projekten verfolgen wir keine wirtschaftlichen Gewinne oder haben finanzielle Knotenpunkte mit Institutionen und Unternehmen, die wir betreuen. Selbst wenn sich der ganze Staat auflösen würde, wären wir nicht betroffen. Das bedeutet, wir befinden uns in einer Position, in der wir tatsächlich objektiv und neutral über all diese Themen sprechen können. Das WEF ist einer der wenigen Orte, der Expert*innen versammelt, die in keiner Weise finanziell in die Prozesse involviert sein dürfen.

BTC-ECHO: Du sagtest in einem Interview, dass der Verlust des öffentlichen Vertrauens eine der größten Krisen ist, mit der wir konfrontiert sind. Heute werden weltweit etwa 6 Prozent des BIP in Finanzsysteme gezahlt, um das Vertrauen sogfältig zu verwalten. Glaubst du, dass die Blockchain dieses Problem lösen könnte?

Sheila Warren: Dazu kann sie auf jeden Fall beitragen. Es reicht jedoch nicht aus, Informationen einfach nur transparenter zu machen. Man muss verstehen, was man da transparent macht und warum und für wen. Aber es gibt Wege, wie mehr Transparenz zu mehr Rechenschaftspflicht führen kann. Das hilft schwindendem öffentlichen Vertrauen entgegenzuwirken.

BTC-ECHO: Gibt es digitale Projekte, die beim WEF momentan auf der Agenda stehen? Ich habe gehört, im April findet ein Gipfel in San Francisco statt, ein wichtiger Monat für das Forum.

Sheila Warren: Das wird ein verrückter Monat. Seit 1,5 Jahren arbeiten wir an verschiedenen Dingen, darunter sind die wichtigsten drei: ein Blockchain Deployment Toolkit, das sich auf Logistik und Lieferketten konzentriert und klärt, was bei der Einführung einer Blockchain beachtet werden muss. Dabei ist das gröbere Konzept, dass verschiedene Länder auf dem Toolkit basierend eigene Versionen entwickeln und sie für öffentliche Bereiche, wie die Energiegewinnung, anwenden können.

Das zweite große Thema ist unser Pilotprojekt in Medellin, Kolumbien. Im Prinzip ist es das, was ich in der vorherigen Frage erklärt habe. Wir konzentrieren uns auf das öffentliche Auftragswesen. Übergeordnetes Ziel der Technologie wäre die Korruptionsbekämpfung und die bisher undurchsichtige Verwaltung öffentlicher Gelder transparent zu machen. Ob wir mit dem Experiment erfolgreich sein werden, wissen wir noch nicht. Denn, wie gesagt, ein rein transparenter Zugang zu Information bringt uns erstmal nichts. Der Erfolg wäre am Ende mit der Information handlungsfähig zu werden und Entscheidungsträger zur Rechenschaft ziehen zu können.

Darüber hinaus entwickelten wir auch ein Policy-Maker Toolkit für digitale Währungen von Zentralbanken (CBDC), das in enger Zusammenarbeit mit 40 Zentralbanken entstand. So können sie in einer detailreichen Analyse feststellen, ob eine CBDC bei ihren Anliegen hilfreich sein könnte. Überraschenderweise ist sie das nämlich häufig nicht.

BTC-ECHO: Werden CBDCs deiner Meinung nach langfristig bessere Chancen haben als Stable Coins?

Sheila Warren: Ehrlich gesagt werden wir uns eher von CBDCs wegbewegen und mehr auf Stable Coins setzen. Mit CBDCs haben wir begonnen, weil wir Zentralbanken mit der Technologie vertraut machen wollten. Denn das ist ausschlaggebend, um zu verstehen, wie mögliche Szenarien zukünftig aussehen könnten. Mittlerweile verfügen Banken über ein gutes Fachwissen. Jetzt würden wir uns gerne mehr auf etwas anderes konzentrieren: die wirklichen Kosten, Risiken und Vorteile von CBDCs im Vergleich zu Stable Coins.

BTC-ECHO: Lass uns kurz rückblickend über den Gipfel 2020 in Davos sprechen. Was waren die wichtigsten Ausgänge für den digitalen Finanzbereich?

Sheila Warren: Ach du meine Güte, so viele! Ich habe das ganze Panel unter dem Namen „Creating a Credible and Trusted Digital Currency” moderiert. Sprecher waren unter anderem Tharman Shanmugaratnam, Vorstandsvorsitzender der Zentralbank Singapurs, der Head von Facebooks Calibra David Marcus und Benoît Coeuré von der Bank for International Settlements (BIS).

Wir sprachen über Tokenisierung und digitale Vermögenswerte. Was jetzt auch immer größere Wellen schlägt, ist alles rund um DeFi. Natürlich war auch Libra im Gespräch. Dabei waren wir uns einig: Regulatorische Regeln sollen durchgesetzt werden, allerdings benötigen wir Ansätze, die Innovationen wie diese auch gleichzeitig fördern.

BTC-ECHO: Was ist dein Standpunkt zu Libra, auch im Rahmen der Diskussion in Davos?

Sheila Warren: Ganz ehrlich: Ist es überraschend, dass Facebook eine digitale Währung herausgibt? Natürlich nicht. Ich finde es schade, dass das Projekt der Libra Association zurückgestuft wurde – und diese Meinung teile ich mit vielen. Ich kenne die Leitenden der Association und ich weiß, dass sie es wirklich ernst meinen. Wenn es am Ende nicht Libra ist, steigt jemand anderes ein. Ähnlich wie bei dem Myspace-Facebook-Problem: Ob es das eine ist oder das andere, irgendwas wird es sein. Das ist sicher.

BTC-ECHO: Du hast dich in deiner Ausbildung auf Entwicklungsökonomie spezialisiert. Insbesondere in Schwellenländern gibt es viele Bankenlose. Dort seien digitale Währungen wie Facebooks Libra nützlich. Siehst du das auch so?

Sheila Warren: Dabei muss man erstmal schauen, was die tatsächlichen Probleme in den Wirtschaften von Schwellenländern sind und ob digitale Währungen sie überhaupt lösen könnten. Ich rede von Geldtransfer, finanzieller Inklusion und Mikrozahlungen beispielsweise. Wie gesagt, auch da bleiben wir objektiv und sind nicht direkt in die Entwicklungshilfe mit eingebunden. Andere relevante Fragen betreffen die Sicherheit, Terrorismus-Finanzierung oder KYC AML. Geht mit digitalen Währungen ein gewisser Grad an Sicherheit drauf? Ist KYC AML wirklich so sinnvoll, wie manche denken? Antworten auf diese Fragen folgen im April.

BTC-ECHO: In einem Gespräch erwähntest du, es sei wichtig, die Blockchain-Technologie korrekt einzusetzen und nicht die gleichen Fehler aus der Vergangenheit zu machen. Welchen Problemen stehen wir gerade gegenüber?

Sheila Warren: Ich finde, wir sehen eine ungeheure Anzahl an Blockchain-Anwendungen, die dem Aktionärskapitalismus zum Opfer fallen. Dies ist eine inakzeptable Form von institutionalisiertem Egoismus, in dem nur einzelne Individuen, Miner, Protokolle oder wer auch immer Wert schöpfen. Wir befürworten viel mehr das Modell des Stakeholder-Kapitalismus. So wollen wir einen Wert entlang der Wertschöpfungskette schaffen, von dem alle Teilhaber*innen profitieren. Denn wenn du Wert bietest, solltest du auch einen tatsächlichen Wert zurückbekommen. Und zwar nicht einzig als Verbraucher*in.

BTC-ECHO: Spielst du auf den Flash Loan aus dem Decentralized-Finance-Bereich an?

Sheila Warren: Ich finde das faszinierend, denn es ist eine neue Form der Arbitrage. Flash Loans geben Anstöße, unser System zu überdenken. Es handelt sich nicht nur um Randgruppen-Denkern*innen oder ein tiefgreifendes Engagement in dem Bereich, das das Konzept von DeFi populär gemacht hat. Die wirklichen Gründe dahinter sind ganz einfach: Wesentliche Teile unseres Systems sind kaputt. Sie funktionieren nicht. Das müssen wir erkennen.

BTC-ECHO: Wie stellst du dir eine ideale Krypto-Regulierung vor?

Sheila Warren: Wir brauchen mehr Flexibilität und Agilität in Regulierungen, um mögliche Chancen rechtzeitig zu ergreifen und nicht zu blockieren. Dabei wird häufig der Finanzbereich angeführt, ich spreche eher von der Datenperspektive. Denn meistens ist es die Datenpolitik, die eine Einführung der Blockchain verhindert. Natürlich beschreibe ich es gerade als Schwarz und Weiß, so ist es nicht, es gibt immer Pro und Kontra. Nur finde ich es wichtig, dass wir in dem Bereich die richtigen Punkte miteinander verknüpfen. Manche Datenschutz-Gesetze funktionieren für ein Plattform-Modell gut, aber bedeuten ein Problem für ein Blockchain-Modell.

BTC-ECHO: Was ist deine umstrittenste Meinung zu Blockchain und Kryptowährungen?

Sheila Warren: Ich bin ein Fan von Bitcoin. Das mag für einige sehr umstritten sein und für die anderen überhaupt nicht! 

BTC-ECHO: Wird 2020 das Jahr sein, in dem die Blockchain ihren Hype überwindet?

Sheila Warren: Wir sehen einen erfrischenden neuen Fokus im Bereich. Die Bereitschaft, Einschränkungen anzuerkennen und anzugehen. Ich denke, der anfängliche Hype-Zyklus hat seinen Höhepunkt erreicht, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns.

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Von Peter Thiel gestütztes Startup will Texas zum Hotspot für Krypto-Mining machen

Alex Liegl, der CEO des Mining-Unternehmens Layer1 Technologies, ist der Überzeugung, dass der amerikanische Bundesstaat Texas, „für große Unternehmen, die günstigsten Strompreise der Welt“ anbieten kann.

Layer1 hat vor knapp zwei Wochen im westlichen ihren Mining-Betrieb aufgenommen, wobei mehrere 2,5-Megawatt starke Rechner online gegangen sind. Bis 2022 will Layer1 für 30% der gesamten Hashrate von Bitcoin (BTC) verantwortlich sein.

Der Bundesstaat Texas ist in den USA der größte Produzent von Windenergie, der mehr Windkraft produziert als der zweit-, dritt- und viertgrößte Staat zusammengenommen. Wäre Texas ein eigenes Land, dann wäre es weltweit der fünftgrößte Produzent von Windkraft.

Obwohl durch diesen Umstand auch viel günstiger Strom für Krypto-Mining bereitsteht, hat die Branche bisher größtenteils einen Bogen um den US-Staat gemacht, da hier im Sommer besonders hohe Temperaturen erzielt werden. Um dieser Hitze entgegenzuwirken, sind die Mining-Rechner von Layer1 in große Container eingelassen, die mit einer nicht leitenden Flüssigkeit befüllt sind.

„Wenn wir unsere Prozessoren mit Luft kühlen würden, würden sie verglühen“, wie Liegl diese Überlegung gegenüber Forbes erklärt.

Layer1 will Mining im Sommer aussetzen

Im Oktober 2019 konnte Layer1 50 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln, wobei der Deutsche Peter Thiel nebst der Digital Currency Group und Shasta Ventures zu den Hauptinvestoren gehört.  

Durch die Finanzspritze war Layer1 in der Lage, ein Umspannwerk aufzukaufen, das im westlichen Texas beheimatet ist und bis zu 100 Megawatt umsetzen kann. Im Zuge dieser Übernahme ist der Firmenwert auf 200 Mio. US-Dollar gestiegen.

Die steigenden Strompreise im Sommer will sich Layer1 ebenfalls zu Nutze machen, da der eigene Strom bei Bedarf in das Hauptnetz eingespeist werden kann, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Auch Northern Bitcoin AG will in Texas minen

Im Januar hatte die Whinstone, eine Tochter der in Frankfurt (a.M.) ansässigen Northern Bitcoin AG, angekündigt, dass sie eine Partnerschaft mit dem japanischen Internetanbieter GMO und dem Finanzdienstleister SBI eigegangen ist, um Transaktionen über ihr in Texas gelegenes Rechenzentrum abzuwickeln.  

Das Rechenzentrum von Whinstone soll eine Kapazität von 300 Megawatt haben und bis 2021 auf 1 Gigawatt ausgebaut werden.

Damit hätte die Mining-Anlage von Whinstone die 3-fache Leistungsfähigkeit des Bitmain-Rechenzentrums im gleichen Ort. Bitmain ist der weltweit größte Mining-Anbieter.

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IOHK wird sich 2020 auf die Aufklärung über Cardano konzentrieren

IOHK, das Unternehmen hinter der Cardano-Blockchain, hat angekündigt, dass es noch in diesem Jahr mit der Priorisierung der Weiterbildung beginnen wird. Das Unternehmen hat einen umfassenden Plan für 2020 aufgestellt, der weitere Ausbildungsmaterialien, Vorträge und Kurse vorsieht, um die Lücke zwischen den akademischen Arbeiten des Unternehmens und dem allgemeinen Verständnis von Cardano zu schließen.

IOHK macht Bildung zu seinem Hauptziel

Während Cardano, die ehrgeizige Blockchain, die von IOHK geschaffen wurde, eines der am intensivsten erforschten Projekte in der Kryptobranche war, hatte das Unternehmen sowohl mit der Kommunikation als auch mit der Akzeptanz zu kämpfen.

Als Teil der Gesamtstrategie des Unternehmens hat IOHK bereits damit begonnen, die Transparenz zu verbessern, indem es wöchentliche und monatliche Berichte über die Entwicklungen innerhalb von Cardano veröffentlicht. Um den Prozess zu beschleunigen, hat das Unternehmen nun angekündigt, dass es auch an der Erweiterung seiner Bildungsmaterialien arbeiten wird, um seiner Community ein besseres Verständnis des Projekts zu ermöglichen.

“Das IOHK-Bildungsteam wird in diesem Jahr viel Zeit und Mühe in die Erweiterung unseres Materialangebots investieren.

Das Unternehmen sagte, es werde “eine Vielzahl von Lern- und Trainingsmöglichkeiten” entwickeln, die sich sowohl an die Cardano-Community als auch an die Cardano-Entwickler richten. Ein Teil der Bildungsbemühungen werde sich auch an Unternehmen richten, sagte IOHK und fügte hinzu, es sei wichtig, die Entscheidungsträger über die Probleme zu informieren, die durch Cardano gelöst werden können.

Fokus auf Programmiersprachen

An der Universität von Malta wurden bereits mehrere Vorträge über die intelligenten Vertragsprogrammiersprachen des IOHK, Plutus und Marlowe, gehalten. Die Vorlesungen sollen als Grundlage für weitere modulare Schulungsmaterialien in den kommenden Monaten dienen.

Die Bemühungen des IOHK, die Benutzer in seinen Programmiersprachen zu schulen, haben sich als sehr populär erwiesen – nach Angaben des Unternehmens haben sich über 5.000 Benutzer für ihre kostenlosen Udemy-Kurse über Plutus und Marlowe angemeldet. Die Beliebtheit dieser Kurse hat die Firma dazu veranlasst, an der zweiten Ausgabe ihres Plutus eBooks zu arbeiten, das wahrscheinlich noch in diesem Jahr veröffentlicht wird.

Weitere Inhalte zu Cardanos Proof-of-Sake (PoS)-Protokoll Ouroboros sind ebenfalls in Arbeit, ebenso wie ein massiver offener Online-Kurs (MOOC) in der Programmiersprache Haskell.

Online-Kurse sind nicht das Einzige, worauf sich das Unternehmen konzentrieren wird – IOHK sagte, dass auch in der Mongolei umfassende Präsenzkurse zu Haskell und Plutus geplant seien. Es wurde auch eine Reihe von Schulungs-Workshops angekündigt, die auf der ganzen Welt stattfinden werden, wobei der erste im Frühjahr in Quebec stattfinden wird.

Um ein produktiveres Umfeld innerhalb des Unternehmens zu ermöglichen, begann IOHK mit der Schaffung eines neuen Lernportals für seine internen Teams. Die interne Bildungsressource, die als IOHK-Schulungsakademie bezeichnet wird, wird die Einarbeitung neuer Mitarbeiter wesentlich rationalisieren. Dies, so das Unternehmen, wird eine wichtige Ressource für seine Mitarbeiter in 43 verschiedenen Ländern sein.

Textnachweis: cryptoslate

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Der Chainlink Kurs steigt seit Tagen stark an

Der von Chainlink stammende Token LINK gehörte zu den großen Gewinnern, da die Mehrheit der Vermögenswerte auf dem Kryptomarkt Anfang dieser Woche stark eingebrochen sind.

Die zwölft-größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung schlug die rückläufigen Quoten und wuchs seit dem 26. Februar um mehr als 40 Prozent an. Link erreichte beim frühen Samstagshandel ein Wochenhoch bei $4,38 und deutete damit die Neigung an, sich als Absicherung gegen Bitcoin zu verhalten, der in dieser Woche um ca. 16 Prozent abstürzte.

Der LINK-zu-USD-Wechselkurs rutschte fast zeitgleich mit dem Rest des Kryptomarktes ab, nachdem er sein bisheriges Jahreshoch von 4,90 $ erreicht hatte. Der Kurs fiel um bis zu 36 Prozent. Aber Chainlink bestätigte seine wichtigsten Unterstützungen, die andere Kryptowährungen nicht aufrechterhalten konnten.

Der Coin erholte sich von seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt und zeigte ein höheres Kaufinteresse. Dies war bei Bitcoin oder XRP nicht der Fall, die unter ihren kurzfristigen gleitenden Durchschnitt fielen. Die Fähigkeit von Chainlink, seine entscheidende Unterstützung zu halten, führte in dieser Woche zu einer starken Erholung.

“Ein bullischer Wiederholungstest des kürzlich aufgekauften Monatsabschlusses”, sagte der beliebte Marktanalyst CryptoGainz. Es gibt jetzt] null Widerstand oben..

Die Gewinne von LINK kamen auch vor dem Hintergrund eines neuen Abkommens und der Verbreitung des Coronavirus in und außerhalb Chinas.

Chainlink kündigte am Dienstag an, dass es sein dezentralisiertes Orakel an Polkadot, eine Blockchain-Interoperabilitätsplattform, anbieten werde. Die Ankündigung lautete, dass Polkadot Chainlink nutzen wird, um “praktisch jede externe, reale Ressource” sicher zugänglich zu machen. Einen Tag nach der Ankündigung stieg der LINK-zu-Dollar-Wechselkurs an.

Technisch gesehen könnte LINK seine kurzfristige Aufwärtsbewegung in Richtung $4,80 fortsetzen, bevor dieser sich zurückzieht, um ein Unterstützungsniveau zu testen.

Textnachweis: newsbtc

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Das Blatt hat sich gewendet – 7-jähriger Rekordverlust für Gold, Bitcoin kann sich festigen

Bitcoin (BTC) ist in dieser Woche auf ein einmonatiges Tief abgerutscht, aber für Gold kam es noch schlechter, da das Edelmetall seinen schlimmsten Absturz in sieben Jahren hinnehmen musste.

Wie am 29. Februar am Goldkurs (XAU/USD) ersichtlich ist, ist es in den letzten 24 Stunden zum stärksten Rückgang seit 2013 gekommen.

Corona-Panik weitet sich auf Gold aus

In den letzten fünf Tagen hat sich die durch das Coronavirus entstandene Panik nun auch mit Verkaufsdruck auf Gold bemerkbar gemacht, wodurch das Edelmetall vom 24. – 29. Februar insgesamt 7,3% verloren hat.

Damit steht Gold momentan ähnlich schwach wie das „digitale Gold“ (Bitcoin) da, das über die Woche Verluste von knapp 9% verzeichnet hat.

Gold year-to-date chart

Gold Jahresdiagramm. Quelle: TradingView

Wie Cointelegraph berichtet hat, konnte sich die marktführende Kryptowährung jüngst wieder am vierwöchigen Tief von 8.450 US-Dollar fangen und liegt dadurch wieder auf dem durch das Stock-To-Flow Berechnungsmodell prognostizierten Durchschnittskurs. Als nächstes wird Bitcoin versuchen, zurück über das 200-Tage-MA bei 8.800 US-Dollar zu klettern, um den vorherigen Aufwärtstrend erneut anzukurbeln.

Noch vor einigen Tagen konnte sich Gold als Fels in der Brandung hervortun, während die Aktienmärkte und auch die Kryptomärkte durch die Panik im Sinkflug waren. Der Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hatte diese Gelegenheit genutzt, um die Anleger der Kryptowährung als „Trottel“ zu verunglimpfen.

Schiff: Gold ist weiterhin stark

Obwohl sich das Blatt nun ganz schnell wieder gewendet hat, gibt Schiff nicht nach und betont stattdessen nochmals die vermeintliche Stärke von Gold.

„Der heutige 4%ige Abschwung von Gold ist eine sehr ungewöhnliche Kursbewegung für nur einen Tag. Allerdings kann das schon mal passieren“, wie er den Rückgang des Edelmetalls relativierte. Und weiter:

„Für @Bitcoin ist ein solcher Abschwung allerdings nicht ungewöhnlich, sondern oftmals sogar noch viel stärker. Der heutige Tag ändert nichts daran, dass Gold ein sicherer Hafen und ein langfristiges Wertaufbewahrungsmittel ist.“

Morgan Creek Digital Mitgründer Anthony Pompliano, der für seine Streits mit Peter Schiff bekannt ist, forderte die Twitter-Community mit einem Augenzwinkern dazu auf, dass mal jemand „nachsehen“ sollte, wie es Schiff, angesichts der heftigen Verluste von Gold, geht.

Für die Aktienmärkte sieht es derweil noch viel weniger gut aus, so musste der Dow Jones am Mittwoch einen Rekordverlust verkraften. Seitdem befürchten viele Anleger, dass die amerikanische Zentralbank im laufenden Jahr den Leitzins nochmals deutliche senken wird, um die Wirtschaft anzuregen.

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Ripple Kurs Prognose: XRP erreicht eine starke Support-Region

XRP hat in der vergangenen Woche einige intensive Verluste erlebt, da die Kryptowährung von Höchstständen im mittleren Bereich von 0,30 $ in den unteren Bereich von 0,20 $ abrutschte und den Großteil der Gewinne im Jahr 2020 auslöschte.

Dieser jüngste Ausverkauf könnte jedoch nicht von langer Dauer sein, da Analysten darauf hinweisen, dass die Kryptowährung aufgrund der starken Unterstützung um die aktuellen Preisniveaus in naher Zukunft noch deutlich weiter aufwärts gerichtet sein könnte.

Es ist immer noch unklar, ob dieser potenzielle Aufschwung trotz der intensiven Baisse des aggregierten Marktes stattfinden kann, da es möglicherweise erforderlich ist, dass auch Bitcoin eine gewisse Aufwärtsdynamik erfährt.

Der Krypto-Markt sieht einen Ausverkauf

Bitcoin und der aggregierte Krypto-Markt befinden sich seit letztem Mittwoch in einem festen Abwärtstrend. BTC erlebte einen “Flash-Crash”, der den Preis innerhalb weniger Minuten um 1.000 Dollar nach unten trieb. Diese Bewegung markierte einen der größten einstündigen Kursrückgänge, den die Kryptowährung jemals erlebt hat.

Gleichzeitig kam es bei XRP und vielen anderen Altcoins zu Ausverkäufen von über 10 Prozent und trotz der unmittelbaren starken Erholung sind die Märkte seither nach unten gedriftet. Es scheint nun, dass die meisten großen Kryptos eine unglaublich enge Korrelation zu den Preisbewegungen von Bitcoin gebildet haben. Wenn XRP einen Teil seiner jüngsten Verluste wieder wettmachen will, hängt es wahrscheinlich davon ab, ob BTC in der Lage ist, eine gewisse Stabilität zu finden.

Diese starke Unterstützungsregion könnte die umkämpfte Kryptowährung stärken

Selbst wenn Bitcoin in naher Zukunft in eine längere Phase des Seitwärtshandels eintreten sollte, ist es möglich, dass XRP aufgrund der starken Unterstützung, die um die aktuellen Preisniveaus herum besteht, kurzfristig eine gewisse Dynamik entwickeln kann.

Crypto Micahël, ein prominenter Analyst und Händler, sprach in einem kürzlich veröffentlichten Tweet über diese Unterstützung und erklärte, dass er glaubt, dass es der Kryptowährung zu einem Anstieg in Richtung 0,30 Dollar verhelfen könnte, wenn die Bullen in der Lage sind, wieder 0,245 Dollar zu erobern.

Textnachweis: cryptoslate

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