Marktbetrachtung: Bitcoin-Kurs: Diese Marke wird nun wichtig

Bitcoin-Kurs erobert 10.000-US-Dollar-Marke

Der Bitcoin-Kurs hat die 10.000-US-Dollar-Marke zurückerobert. Die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung konnte in den letzten 24 Stunden um 3 Prozent nach oben klettern: Zu Redaktionsschluss handelt Bitcoin bei 10.086 US-Dollar. Der Kurs schaffte es zudem, am 18. Februar das Goldene Kreuz zu bilden. Bei diesem Kursereignis kreuzt sich der Durchschnittskurs der vergangenen 50 Tage (MA50) mit dem Durchschnitt der letzten 200 Tage (MA200). In der Vergangenheit folgte diesem Ereignis in 60 Prozent der Fälle eine Kursrallye.

Der Bitcoin-Kurs müsste nun die 10.500-US-Dollar-Marke durchbrechen, um weitere Kursziele in Richtung der 11.000-US-Dollar-Marke zu aktivieren.

Bitcoin-Kurs, Bitcoin-Kurs: Diese Marke wird nun wichtig

Ethereum-Kurs (ETH) in bullishen Gefilden

Positiv sieht es derzeit auch bei der zweiten Kryptowährung hinter Bitcoin aus. Der Ether-Kurs (ETH) notiert mit einem dreiprozentigen 24-Stunden-Plus bei 277 US-Dollar. Damit stabilisierte er weiterhin deutlich oberhalb der 225 US-Dollar und hat die in unserer letzten Altcoin-Marktanalyse anvisierte horizontale Widerstandslinie von 291 US-Dollar im Blick. Wie dort bereits erläutert, kann ein Durchbruch dieses Widerstandes zur Aktivierung weiterer Kursziele führen. Dieses liegt auf der Oberseite bei 320 US-Dollar, das maximale Kursziel bei 360 US-Dollar.

Ripple-Kurs (XRP) baut auf Unterstützung

Etwas unsicherer als beim Bitcoin-Kurs und Ethereum-Kurs sieht es indes beim Ripple-Kurs (XRP) aus. Mit einem sachten 24-Stunden-Anstieg von 0,74 Prozent notiert der „Bankencoin“ derzeit bei 0,292 US-Dollar. Den anvisierten Widerstand von 0,342 US-Dollar konnte der XRP-Kurs bisher nicht durchbrechen. Die Unterstützung von 0,293 US-Dollar muss sich derzeit beweisen, bevor es weiter bergauf gehen kann. Dann sind die nächsten Kursziele bei 0,362 und 0,381 US-Dollar zu suchen.

IOTA-Kurs (MIOTA) angeschlagen

Der IOTA-Kurs konnte sich offenbar noch nicht von den Negativ-News um die geknackte Trinity Wallet erholen. Dabei wurde es unbekannten Angreifern möglich, MIOTA-Einheiten und Seed-Phrasen zu entwenden. Die Foundation hat den Coordinator (und damit de facto das Netzwerk) stillgelegt, um Schlimmeres zu verhindern. Mit 0,28 US-Dollar verbucht der IOTA-Kurs zu Redaktionsschluss ein zartes Tagesplus von 0,2 Prozent. Für den IOTA-Kurs gilt es derzeit, oberhalb der 0,263-US-Dollar-Marke zu bleiben. Solange er das schafft, bestehen noch Anstiegschancen in Richtung des Verlaufshochs bei 0,37 US-Dollar. Fällt der Kurs hingegen zurück unter den EMA200, droht ein erneuter Test des grünen Unterstützungsbereich bei 0,20 US-Dollar.

Wetten auf den Bitcoin-Kurs weiterhin beliebt

Bitcoin Futures, auch Terminkontrakte genannt, bieten die Möglichkeit, auf den Bitcoin-Kurs zu wetten. Das Handelsvolumen der BTC-Futures auf der Handelsplattform Bakkt, einer Tochter der New York Stock Exchange, weist am 18. Februar einen 33-prozentigen Anstieg im Vergleich zum Vortag auf.

Mit 2.384 gehandelten Terminkontrakten liegt Bakkt hier jedoch weit unter dem Allzeithoch von 6.601 gehandelten Futures.

Indessen werden auch auf der Chicago Mercantile Exchange (CME) fleißig Terminkontrakte gehandelt. Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, geht hier ein Großteil der Trader von einem steigenden Bitcoin-Kurs aus. Jener setzt sich zunehmend aus Privatanlegern zusammen, die gegenüber institutionellen Investoren einen Anstieg verzeichnen. Im Monat Februar verzeichnet die CME bisher 2.842 gehandelte Bitcoin-Terminkontrakte.

Die dargestellten Informationen zu Bitcoin-Kurs, Ether-Kurs, Ripple-Kurs und IOTA-Kurs wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Dennoch stellen sie keine Investmentberatung dar. Der Krypto-Markt ist hochvolatil und kann schlimmstenfalls zum Totalverlust führen. DYOR!

Die aktuelle IOTA-, Ether- und Ripple-Marktanalyse findet man hier.

Wer indes wissen will, wie es um die Gesamtlage am Krypto-Markt fernab vom Bitcoin-Kurs bestellt ist, darf sich hier umsehen.

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Cardano sieht ein enormes Wachstum der YTD-Netzwerkaktivitäten

Das Cardano (ADA)-Netzwerk hat in diesem Jahr einen stetigen Anstieg seiner Netzwerkaktivitäten verzeichnet, da Metriken wie die Anzahl der täglich aktiven Adressen, die Gesamtzahl der Adressen und die Anzahl der Transaktionen alle ansteigen.

Nach Angaben von IntoTheBlock erreichte das Netzwerk am 12. Februar sein ATH mit fast 10.000 aktiven Adressen, was einem Anstieg von 319 Prozent seit dem 1. Januar 2020 entspricht.

Das Cardano-Netzwerk floriert mit einem enormen Anstieg der Aktivitäten

Nach Jahren der Forschung und langsamen Entwicklung ist das Cardano-Netzwerk nun allmählich für die Wirtschaft bereit. Die Einführung des mit Anreizen versehenen Testnetzes für die Shelley-Ära der Cardano-Blockchain hat viele der Cardano-Community dazu veranlasst, aktiv zu werden und sich am Netzwerk zu beteiligen, was zu seinem immensen Erfolg geführt hat.

Im Laufe der Zeit scheinen immer mehr Benutzer in Richtung Cardano zu strömen, was darauf hindeutet, dass es ein Durchbruch für das vielversprechende Blockchainprojekt sein könnte.

Nach den Daten von IntoTheBlock hat die Blockchain in diesem Jahr floriert und seit Anfang des Jahres fast alle netzwerkbezogenen Metriken steigen sehen. In einem Tweet vom 17. Februar zeigte das Unternehmen, dass die Anzahl der täglich aktiven Adressen auf Cardano am 12. Februar mit 9.760 Adressen ihren Höchststand erreicht hat. Dies, so das Unternehmen, stelle einen Anstieg um 319 Prozent gegenüber den 2.330 Adressen dar, die am 1. Januar aktiv waren.

Aktive Adressen gestiegen

Die aktive Adressquote im Cardano-Netzwerk ist seit Jahresbeginn um 231 Prozent gestiegen. Die aktive Adressquote des Netzwerks betrug am 1. Januar 0,58 Prozent. Am 17. Februar verzeichnete das Netzwerk eine aktive Quote von 1,93 Prozent. Das bedeutet, dass 1,93 Prozent der Adressen im Netzwerk am 17. Februar mindestens eine Transaktion durchgeführt haben. Die Gesamtzahl der Transaktionen im Netzwerk ist ebenfalls gestiegen, mit durchschnittlich 3.610 Transaktionen täglich in der vergangenen Woche.

Textnachweis: cryptoslate

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Taiwan: Mobilfunkanbieter wickeln grenzübergreifende Blockchain-Zahlung ab

Die Blockchain-Technologie breitet sich immer mehr aus, wobei das hauptsächliche Ziel der Entwickler nicht nur schlicht die Erreichung der Massentauglichkeit ist, sondern dass sich hinter den entsprechenden Anwendungen auch ein praktischer Nutzen verbirgt.

Die Carrier Blockchain Study Group (CBSG), eine gemeinsame Blockchain-Forschungsgruppe verschiedener Mobilfunkanbieter und Blockchain-Unternehmen, arbeitet genau daran. Die Gruppe wurde im September 2017 gegründet, um an Blockchain-Zahlungen im Mobilfunk zu forschen.

Das Blockchain-Unternehmen TBCASoft, eines der Gründungsmitglieder der CBSG, hat am 18. Februar in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass die taiwanesische Asia Pacific Telecom Co. Ltd. (APTG) und amerikanische Mobilfunkanbieter nun erfolgreich über die eigene Blockchain-Plattform eine entsprechende Test-Transaktion abgewickelt haben. Das Cross-Carrier Payment System (CCPS), das von TBCASoft entwickelt wurde, ermöglicht es Mobilfunknutzern, Blockchain-basierte Zahlungen direkt über ihren jeweiligen Anbieter zu jedem anderen Mobilfunknetzwerk zu tätigen.

An der betreffenden Test-Transaktion waren auch taiwanesische Einzelhändler beteiligt, die das Gt Pay Zahlungssystem der APTG nutzen und bei denen die Zahlung letztendlich eingehen sollte. Die Testpersonen waren wiederum über einen beliebigen amerikanischen Mobilfunkanbieter angemeldet und haben ihre Transaktionen über die Blockchain-Plattform der TBCASoft getätigt. Der Vize-Chef für Marketing bei der APTG äußert sich zum erfolgreichen Test wie folgt:  

„Wir werden einer der ersten Mobilfunkanbieter sein, der großflächig grenzübergreifende Zahlungen in Taiwan anbietet. Wir gehen davon aus, dass der Tourismus in den kommenden Jahren immer weiter wächst, genau wie die Beliebtheit unseres Wallet-Services. Unser Zahlungssystem ermöglicht es Touristen, auch über ausländische Mobilfunkanbieter problemlos Zahlungen per Smartphone zu tätigen und das zu deutlich verringerten Kosten als üblich.“

Auch andere Unternehmen aus Telekommunikation und Blockchain haben die Vorteile einer Kooperation erkannt, so ist zum Beispiel Samsung Pay am 3. Oktober eine Partnerschaft mit der Blockchain-Plattform Finablr eingegangen, um grenzübergreifende Zahlungen anbieten zu können.

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US-Finanzamt will auf Konferenz steuerrechtliche Fragen zu Kryptowährungen klären

In den USA werden bald die Steuererklärungen für das Jahr 2019 fällig, wobei Krypto-Anleger und -Unternehmen noch im Dunkeln tappen, wie sie ihre Einnahmen genau versteuern sollen.

Laut einem Bloomberg Bericht vom 19. Februar hat das amerikanische Finanzamt (IRS) Mitglieder der Kryptobranche deshalb für den 3. März zu einer Konferenz nach Washington D.C. eingeladen. Sinn und Zweck der Veranstaltung ist es, steuerrechtliche Aufklärung und Klarheit zu schaffen.

Im Rahmen der Konferenz werden deshalb Diskussionsrunden zu Themen wie der rechtlichen Einordnung, Angabe in der Steuererklärung, Herausforderungen für Kryptobörsen und technologische Neuerungen abgehalten. Jede Diskussionsrunde soll 90 Minuten dauern und setzt sich aus Mitgliedern der Kryptobranche und Vertretern des Finanzamts zusammen.

Amerikanische Krypto-Anleger müssen Kryptowährungen ab sofort erstmals im Formular 1040 ihrer Steuererklärung angeben.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin im Terrain der Bullen – $10.000 geknackt

Bitcoin erlebte heute Morgen eine intensive, von Bullen begünstigte Volatilität, als BTC von 9.600 $ auf über 10.000 $ stieg. Die jüngste Aufwärtsbewegung markierte eine starke Verteidigung der Unterstützung, die bei 9.500 $ besteht.

Dieser jüngste Durchbruch über 10.000 $ könnte dazu führen, dass die Kryptowährung noch deutlich mehr Aufwärtsdynamik erfährt, da sie eine bemerkenswerte Zunahme der aktuellen technischen Situation des BTC markiert.

Bitcoin stabilisiert sich nach der intensiven Rallye in der 10.000-Dollar-Region

Zum Zeitpunkt des Schreibens wird Bitcoin bei 10.070 Dollar gehandelt. In naher Zukunft scheint es wahrscheinlich, dass die Kryptowährung eine weitere Aufwärtsdynamik erfährt, da diese jüngste Bewegung eine bedeutende zugrunde liegende Stärke unter den Käufern zeigt.

Trotzdem erklärte HornHairs, ein prominenter Krypto-Trader auf Twitter, dass er Bitcoin zwischen 9.900 und 10.000 Dollar vermutet, bevor er eine Long-Positionen platziert, was darauf hindeutet, dass dies kurzfristig das Niveau ist, auf das man achten sollte.

Sollte BTC auf dieses Niveau zurückkehren und die Bullen eine starke Verteidigung dieses Niveaus zeigen, wird dies ein Zeichen dafür sein, dass sich der Widerstand in eine Unterstützung verwandelt hat, was dazu beitragen könnte, dass es zu einer weiteren starken Aufwärtsbewegung führen kann.

BTC baut nach der jüngsten Bewegung eine robuste technische Stärke auf

Ein Faktor, der in naher Zukunft sorgfältig beachtet werden sollte, ist die Tatsache, dass die frühmorgendliche Rallye von Bitcoin es ermöglichte, oberhalb eines wichtigen Widerstandsniveaus zu schließen, das zuvor seine Kursaktion unterdrückt hatte. UB – ein angesehener Krypto-Analyst stellt fest, dass BTC leicht in Richtung 10.600 Dollar steigen könnte, bevor dieser einen signifikanten Widerstand findet.

Die kommenden Tage sollten einen Einblick in die langfristigen Auswirkungen der anhaltenden Rallye von Bitcoin im Jahr 2020 bieten, da die Tatsache, dass alle jüngsten Rückgänge schnell wieder ausgelöscht wurden, darauf hindeutet, dass es sich um einen langfristigen Aufwärtstrend handelt.

Textnachweis: newsbtc

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#816 bZx Exploit, Ingenico und Salamantex Krypto Kassenterminal & Coinbase Tezos Staking

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 816. Heute sprechen wir über folgende Themen: bZx erlebt zweiten Exploit innerhalb von vier Tagen, Ingenico und Salamantex Krypto Kassenterminal & Coinbase Tezos Staking.

1.) Wenn der Angreifer zweimal klingelt: bZx erlebt zweiten Exploit innerhalb von vier Tagen
https://bitcoin-kurier.de/wenn-der-angreifer-zweimal-klingelt-bzx-erlebt-zweiten-exploit-innerhalb-von-vier-tagen/

2.) Ingenico und Salamantex präsentieren Kassenterminal mit Krypto-Bezahlfunktion
https://de.cointelegraph.com/news/ingenico-und-salamantex-prasentieren-kassenterminal-mit-krypto-bezahlfunktion

3.) Coinbase unter Beschuss wegen absurd hoher Staking-Gebühren für Tezos
https://coin-update.de/25-provision-coinbase-unter-beschuss-wegen-absurd-hoher-staking-gebuehren-fuer-tezos/

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
Steemit: https://steemit.com/@denniskoray
Instagram: https://www.instagram.com/denniskoray/
Facebook: https://www.facebook.com/btcinformant/

Top 10 Kryptowährungen am 19.02.20 um 08:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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DLT bleibt am Ball: UEFA kickt eine Million EM-Tickets auf die Blockchain

Der europäische Fußballverband UEFA verkauft zur kommenden Europameisterschaft 2020 ein Kontingent von mehr als eine Million Tickets über eine blockchainbasierte mobile App. Das neue System soll den Ticket-Schwarzmarkt unterbinden und verdeutlicht die Einsatzmöglichkeiten der Technologie in der Eventbranche.

Anpfiff für Ticketverkauf

Nachdem die UEFA bereits ein Kontingent von 20.000 tokenisierten VIP-Tickets in Umlauf gebracht hat, öffnet der Verband nun auch allen anderen Fußballbegeisterten die Tore zum Sportevent des Jahres. Das System wurde bereits erfolgreich bei den Endspielen der UEFA Nations League im Juni 2019 getestet. Dabei ließen sich mit 110.000 Tickets rund 80 Prozent des Kartenkontingents mit Blockchain abwickeln.

Die Einführung des Systems soll den Ticketvertrieb insgesamt verbessern. Dies ist angesichts der logistischen Herausforderungen, die in diesem Jahr neue Ausmaße zu erreichen scheinen, auch notwendig. Laut Pressemitteilung ist die UEFA EURO mit insgesamt 28,3 Millionen Ticketanfragen aus über 200 Ländern und Territorien bereits jetzt die am meisten nachgefragte Europameisterschaft aller Zeiten. Zudem wird die EM erstmals in zwölf unterschiedlichen Ländern stattfinden und von Bilbao bis Baku ausgetragen.

Fans, die ihre Tickets ab Dezember 2019 erworben haben, werden diese bereits über die Mobile-Ticket-App erhalten. Die App soll gegen Ende Mai für Android- und iOS-Handys zum Download bereitstehen. Spätestens sieben Tage vor den jeweiligen Spielen sollen die Tickets ihren Weg zum Besitzer finden. Insgesamt rechnet die UEFA mit dem Verkauf von einer Million mobilen Tickets zu den 51 Spielen.

Zudem ergibt sich durch die Umstellung des Ticketsystems ein Nebeneffekt: Durch die mobilen Ticketversionen lassen sich Unmengen an Papier vermeiden.

Schwarzmarkt im Abseits

Der regulierte Ticketverkauf per Blockchain soll dem Handel sowohl gefälschter als auch überteuerter Tickets auf den Sekundärmärkten unterbinden. Indem sich die QR-Codes der Tickets erst dann per Bluetooth aktivieren, sobald sich die Fans in Nähe der Stadien befinden, sollen sich Fälschungen und Duplikate aus dem Verkehr ziehen lassen.

Das Einzige, was dem Fußballerlebnis also noch dazwischen grätschen könnte, ist ein leerer Akkustand.

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Tokenisierung von Bodenschätzen: Aus dem Erdinneren zum Anlageinstrument

Die russische Zentralbank hat die Einführung einer Tokenisierungsplattform des russischen Konzerns Nornickel bewilligt. Die Genehmigung erfolgt unter Vorbehalt der neuen Gesetzgebung „Über digitale Finanzanlagen“, über die noch im Frühjahr dieses Jahres im russischen Unterhaus (Staatsduma) abgestimmt werden soll.

Russische Zentralbank winkt Nornickel-Plattform durch

Der Pressemitteilung zufolge soll die Tokenisierungsplattform des weltweit führenden Nickel- und Palladiumförderers künftig ein breites Spektrum von Vermögenswerten abdecken, darunter auch Rohstoffe wie Gold, Palladium, Gas und Öl. Diese Vermögenswerte werden als Asset Backed Coins oder auch Anlage-Token bezeichnet (ABC-Coins).

ABC-Coins sind Token, die mit Rohstoffen (z. B. Gold, Palladium, Gas, Öl usw.), Vertragsrechten, Finanzinstrumenten, Immobilien und anderen Vermögenswerten versehen werden können. Rohstoffhändler können die Token erwerben und anschließend beispielsweise in Metall handeln oder umwandeln. Die Tokenisierungs-Plattform von Nornickel basiert auf der Blockchain von Hyperledger Fabric.

Die Zentralbank hat die Plattform bereits in einer Sandbox getestet. Ivan Zimin, Direktor der Abteilung für Finanztechnologien der Bank von Russland, teilt mit:

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Pilotphase schlug die Bank von Russland vor, in den Entwurf des föderalen Gesetzes „Über digitale Finanzanlagen“ die Bestimmungen aufzunehmen, die für die Einführung und Entwicklung solcher Entscheidungen auf dem aufstrebenden Markt für digitale Anlagen erforderlich sind.

Die Plattform soll künftig ein Ökosystem generieren, das alle Vermögenswerte tokenisieren und den anschließenden Umlauf der ABC-Token gewährleisten kann. Nutzer müssen sich den KYC-Anforderungen entsprechend identifizieren (Know Your Customer). Das gilt für Emittenten sowie Token-Inhaber gleichermaßen. Zimin teilt mit:

Die Ausgabe von hybriden Token auf der Blockchain-Plattform, die mehrere Arten von digitalen Rechten auf einmal kombiniert, ist ein sehr flexibles Instrument, das neue Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung eröffnet und den Zugang von Investoren zu vielversprechenden Finanzinstrumenten erweitert.

Die Plattform ermöglicht demnach Emittenten die Ausgabe von Finanzmitteln zu günstigen Bedingungen sowie eine hohe Liquidität der Vermögenswerte. Investoren sollen zudem den Zugang zu vielversprechenden neuen Anlageinstrumenten erhalten. Gegenüber Bloomberg schätzt Vladimir Potanin, Präsident und Vorsitzender von Nornickel, dass bis zu 20 Prozent der Metalle des Unternehmens innerhalb von zwei Jahren in Token umgewandelt werden könnten. 

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Die Lage am Mittwoch: Bitcoin & Co.: Die Zeichen stehen auf Sturm

Bitcoin auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft

Bitcoin und andere Kryptowährungen, so viel steht fest, finden langsam, aber sicher ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft. Der Zahlungsdienstleister Ingenico wird dem Krypto-Ökosystem gemeinsam mit dem österreichischen FinTech Salamantex in diesem Sinne einen Schub verpassen. Auf der EuroShop 2020 werden die beiden Unternehmen heute in Düsseldorf gemeinsam eine Bezahllösung für Bitcoin & Co. präsentieren. Diese ermöglicht es Händlern künftig, über ihr Kassenterminal auch Kryptowährungen zu akzeptieren. Die viel gefürchtete Volatilität des Bitcoin-Kurses wird dabei ausgehebelt. Ohne Wechselkursrisiko bekommen Händler den jeweiligen Betrag wie gewohnt in Euro auf ihre Konten.

Volatilität im Bitcoin-Ökosystem

Ebenjene Volatilität ist es unterdessen, die die Krypto-Welt in Atem hält. So begann die Woche mit einem Schlag ins Gesicht beziehungsweise Portfolio vieler Altcoin-Fans. Die Kurse von IOTA, Ripple, Bitcoin Cash & Co. stürzten kurzzeitig in die Tiefe – nur um kurz darauf wieder in die Höhe zu klettern. Kurzum: Langweilig wird es nicht am Krypto-Markt.

Der Bitcoin-Kurs verhielt sich zwischenzeitlich vergleichsweise stabil. So sank zwar auch die Krypto-Leitwährung wieder unter 10.000 US-Dollar. Dennoch war sie stark genug, um ein Goldenes Kreuz auszubilden. Dabei handelt es sich um einen Indikator aus der technischen Chartanalyse, der bisweilen als Hopium für die Bitcoin-Bullen gilt.

Was ist bloß mit IOTA los?

Das deutsche Internet-of-Things-Projekt IOTA blickt auf eine turbulente Woche zurück. Kaum waren der Entwickler-Clinch und der damit verbundene Zoff innerhalb der IOTA Foundation aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden, sorgte das Projekt erneut für Negativschlagzeilen. So drang vergangene Woche die Nachricht an die Öffentlichkeit, dass es im IOTA-System eine Sicherheitslücke gegeben hatte. Über einen koordinierten Angriff konnten Unbekannte die Desktop-Version der Trinity Wallet knacken und sich dadurch Einlagen in die eigenen Taschen füllen. Das Sicherheitsleck konnte das Team nun offenbar beheben.

Das FCoin-Desaster: Ruin einer Bitcoin-Börse

Deutlich ungünstiger sieht es bei der ehemaligen Krypto-Exchange FCoin aus. Hier manövrierte ein deutlich überforderter Gründer und Geschäftsführer sein Krypto-Projekt nach und nach ins Aus. Mit sogenanntem „Transaction Mining“ sollten ursprünglich Trader motiviert werden, ihre Geschäfte auf FCoin durchzuführen. Belohnt wurden sie dafür in FCoin Token. Ganz ausgereift war das System allerdings nicht. Technische Mängel machten es möglich, dass Nutzer entsprechende Dividenden für Transaction Mining bekamen, die keine bekommen hätten sollen. Das führte zu einer Entwertung der Coins und schließlich zum Ruin der Bitcoin-Börse. Der Schaden soll zwischen 7.000 und 13.000 Bitcoin betragen.

Steemit und TRON wachsen zusammen

Social-Media-Anbieter Steemit und Ethereum-Konkurrent TRON wollen dezentrales Netzwerken auf eine neue Ebene bringen. Mit einer strategischen Partnerschaft wollen die beiden Blockchain-Unternehmen das Steemit-Ökosystem verbessern. Dieses hat es sich zur Aufgabe gemacht, Facebook, Instagram, YouTube und Konsorten dezentrale Pendants entgegenzusetzen. Dabei gilt die Krypto-Maxime: Mehr Kontrolle für die Einzelnen, weniger Macht für große Player.

Adaption an allen Orten

Zwischenzeitlich findet die Technologie, die durch Bitcoin so berühmt wurde, ihren Weg zu Anwendungen in Industrie und Gesellschaft. So belegt eine aktuelle Studie, dass die Dezentralisierung des Energiehandels Zukunft hat. Private Eigentümer von Solaranlagen können sich über ein dezentrales Netz zusammenschließen und überschüssigen Strom ins Energienetz der Schweiz einspeisen. Erste Tests verliefen erfolgreich.

Danone arbeitet unterdessen daran, Babybrei über die Blockchain zu tracken. Bald soll es für Kunden möglich sein, die Blockchain-Technologie zu nutzen, um die Herkunft von Babynahrung einwandfrei nachzuverfolgen. Dafür stellt sich die Technologie immer wieder als besonders geeignet heraus. Schließlich ist sie, ganz im Gegenteil zum Danone-Konzern selbst, transparent und manipulationssicher.

Die Vorzüge des Blockchain-Einsatzes für logistische Prozesse weiß auch die Regierung in Taiwan zu schätzen. Sie setzt die Technologie, die Bitcoin & Co. so sicher macht, aktuell ein, um die Verteilung von Gesichtsmasken zu optimieren. Letztere sollen die Bevölkerung vor dem nach wie vor grassierenden Coronavirus schützen.

Auch internationale Telekommunikationsanbieter erproben derzeit den Einsatz der Technologie. Deutsche Telekom, Telefónica und Orange testen derzeit eine Blockchain-Lösung, um internationale Roaming-Gebühren untereinander abzuwickeln. Das Projekt soll das erste Blockchain-Netzwerk darstellen, das verschiedene Telekommunikationsanbieter vereint. Entwickelt wurde die Lösung von T-Systems, der Forschungsabteilung der Deutschen Telekom.

Bitcoin-Ökosystem in Aufruhr

Es zeigt sich: Das Ökosystem ist in Aufruhr. Kryptowährungen finden ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft, die Blockchain-Technologie breitet sich wie ein Teppich unter Verwaltungsprozesse aller Art aus. Da mag es kaum verwundern, dass der Krypto-Markt abermals in Aufruhr ist. Wie man in solch stürmischen Zeiten einen kühlen, aber nicht unterkühlten Kopf bewahrt? Einige Tipps geben wir hier.

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