Bitcoin-Mixer-Betreiber angeklagt: Bitcoin im Wert von Milliarden US-Dollar wurden für Darknet-User reingewaschen

Bitcoin-Mixer-Dienste sind stark im Kommen, auch wenn diese schon sehr lange genutzt werden. Ein Betreiber eines solchen Bitcoin-Mixer-Dienstes wurde jetzt angeklagt, da er angeblich Bitcoin im Wert von Milliarden US-Dollar reingewaschen hat.

Darknet Bitcoin-Mixer-Betreiber angeklagt

Ein Einwohner aus Ohio wurde wegen angeblicher Geldwäsche angeklagt, nachdem  er illegale Bitcoin-Transaktionen im Wert von über 300 Millionen US-Dollar verdeckt hat.

US-Bundesagenten haben einen Mann aus Ohio festgenommen, da er angeblich Millionen von Dollar in Bitcoin gewaschen hat, wie aus einer am Dienstag versiegelten Anklageschrift der Grand Jury hervorgeht. Bei dem Mann handelt es sich um Larry Harmon, der für den Betrieb des Bitcoin-Mixerdienstes Helix angeklagt wird, mit dem die Quellen von über 300 Millionen US-Dollar in Bitcoin verschleiert wurden.

Der Anklageschrift zufolge half Harmon von 2014 bis 2017 Darknet-Unterstützern ihre Identität zu verschleiern, indem er Bitcoin wusch, die für Online-Drogengeschäfte genutzt wurden. Der illegale Mixerdienst hat sich 2016 mit dem Darknet-Markt AlphaBay zusammengetan, bis 2017 das FBI die Server von AlphaBay beschlagnahmte. Kurs darauf folgte der Shutdown von Helix.

Gestern wurde bekannt gegeben, dass der Betrieb von Bitcoin-Mixerdiensten illegal ist. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Brian Benczkowski vom Justizministerium sagte:

“Diese Anklage unterstreicht, dass der Versuch, Transaktionen mit virtuellen Währungen auf diese Weise zu verschleiern, ein Verbrechen ist und dass das Ministerium sicherstellen kann und wird, dass sich ein solches Verbrechen nicht auszahlt.”

Insgesamt soll Helix rund 354.468 BTC gewaschen haben. Während dies zum damaligen Zeitpunkt etwa 300 Millionen US-Dollar entsprach, würde dieser Betrag aktuell 3,6 Milliarden US-Dollar darstellen.

“Der einzige Zweck von Harmons Operation bestand darin, kriminelle Transaktionen vor den Strafverfolgungsbehörden im Darknet zu verbergen, und aufgrund unseres wachsenden Fachwissens auf diesem Gebiet konnte er dieses Versprechen nicht einhalten”, teile Don Fort, Chef der IRS Criminial Investigations mit.

“In Zusammenarbeit mit anderen Webseiten wollte er der Geldwäscher im Darknet sein, aber unsere Ermittler spielten erneut die Rolle von kriminiellen Störern und entwirrten das miteinander verbundene Netz von einem Tentakel zum anderen”, fügte Fort hinzu.

Bildquelle: Pixabay / Webandi

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