Vermeintliche XRP-Geschenke: Ripple warnt vor Giveaway Scams

Reich werden über Nacht oder doch lieber 100.000 Euro im Monat? Die Entscheidung, von welchen unseriösen Angeboten man sich über den Tisch ziehen lassen will, fällt manchmal nicht leicht. Meist genügt aber schon ein Klick auf einen sich aufdrängenden Link und das Unheil nimmt seinen Lauf. Da dort, wo Geld draufsteht, meist Abzocke drin ist, gibt Ripple ein paar Ratschläge auf den Weg, wie man sich vor Betrügern schützen kann. Aber Vorsicht: Scammer werden Sie für diesen Trick hassen.

Ripple verschenkt keine XRP

Betrüger sind nicht nur die schwarzen Schafe im Krypto-Space, sondern auch oftmals für das ungeübte Auge schwer als solche zu erkennen. Meist hüllen sich die – vorsichtig ausgedrückt – fragwürdigen Anbieter hinter vermeintlich authentischen Firmenlogos, legen sich Fake-Profile an oder werben mit bekannten Gesichtern der Boulevard-Prominenz.

Ripple hat bereits eine Vielzahl sogenannter Giveaway Scams in der Vergangenheit ausgemacht, bei denen vermeintlich XRP verschenkt wurden. Das FinTech stellt in einem Blogeintrag nun klar, dass das Unternehmen niemals „kostenlose Werbegeschenke für digitale Vermögenswerte angeboten hat oder jemals anbieten wird“. Um sich vor den Betrugsmaschen zu schützen, hat Ripple eine kleine Verbraucheranleitung zusammengestellt.

Augen auf bei ominösen Angeboten

Wenn ein Werbegeschenk echt aussieht, sollte man zunächst die Homepage des Unternehmens überprüfen sowie ein Blick auf die sozialen Kanäle werfen. Ist die Anzeige echt, sollten die entsprechenden Firmenwebsites diese auch aufführen. Außerdem kann man den Kontakt mit den Unternehmen aufnehmen, um sicherzugehen, dass die Giveaways vom selbigen autorisiert sind. Dies alles unter dem Vorbehalt, dass es sich bei dem Unternehmen selbst um keinen Scam mit Briefkastensitz auf den Seychellen handelt.

Ein beliebtes Mittel der Betrüger ist außerdem die Präsenz in sozialen Netzwerken. So zieren die ominösen Gewinnaktionen oftmals Kommentare der Art: „Kann ich nur weiterempfehlen“ oder „Meine Nachbarin hat es auch schon ausprobiert und ist begeistert“. Wem solche Kommentare nicht schon verdächtig genug vorkommen, sollte die Profile genauer unter die Lupe nehmen. Oftmals verursachen schon die Namensgebungen oder Bilder der Profile Bauchschmerzen.

Letztlich muss man sich aber auch auf seine Intuition verlassen und lieber Vorsicht anstatt Nachsicht walten lassen. Generell gleicht die Verfolgung solcher Betrüger ohnehin einem Kampf gegen Windmühlen. Für jeden aufgedeckten Scam sprießen neue Scams pilzartig aus dem Internet-Boden. Um zumindest einige von ihnen aus dem Internet zu verbannen, können verdächtige Aktivitäten direkt bei Ripple gemeldet werden.

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