YouTube macht kurzen Prozess: Kanal vom Ripple CTO wird entfernt

YouTube hat den Kanal von Ripple-CTO David Schwartz eingestellt, kurz nachdem die Blockchain-Firma eine Klage gegen sie wegen XRP-Betrug in Videos eingereicht hatte.

Youtube suspendiert Ripple (XRP) CTO

Der CTO von Ripple, David Schwartz, berichtete, dass sein YouTube-Kanal am 29. April eingestellt wurde. Diese Nachricht kommt einige Tage, nachdem sein Unternehmen eine Klage gegen die Social-Media-Plattform eingereicht hat.

YouTube kann Kanäle “terminieren”, die gegen die Richtlinien der Plattform verstoßen, einschließlich für räuberisches Verhalten, Hassreden, Belästigung sowie Nachahmung. Den Kanalbesitzern ist es verboten, neue Kanäle einzurichten, sie können jedoch einen Einspruchsantrag stellen, wenn sie der Meinung sind, dass ihr Kanal irrtümlich ausgesetzt oder beendet wurde.

Ripple selbst Schuld?

Dies geschah, nachdem Ripple eine Klage gegen YouTube wegen Behauptungen eingeleitet hatte, die Plattform habe es nicht geschafft, gefälschte XRP-Giveaway-Betrügereien auf der Plattform zu verhindern. In der Klageschrift heißt es, dass die mangelnde Bereitschaft von YouTube, Betrugskanäle zu sperren, dazu geführt hat, dass Nutzer um Hunderttausende von Dollar betrogen wurden und Ripple seinen Ruf geschädigt hat.

“Ripple hat YouTube wiederholt aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um den Betrug zu stoppen und weiteren Schaden zu verhindern. YouTube weigert sich jedoch, selbst wenn das gleiche Schema immer wieder auf seiner Plattform wiederholt wird. Die Antwort von YouTube war kläglich unzulänglich und unvollständig. Infolgedessen erleiden Ripple und Mr. Garlinghouse weiterhin erheblichen Reputationsschaden”, heißt es in der Klage.

Youtube bannt einige Channels

YouTube hatte sowohl dem Kryptowährungspädagogen “Ivan on Tech” als auch dem Krypto-Nachrichtenreporter “The Moon” eine Streikankündigung zugestellt. Sie schränkt im Wesentlichen die Möglichkeit für Inhaltsersteller ein, Videos, Live-Streams oder Geschichten für einen bestimmten Zeitraum hochzuladen, abhängig von der Anzahl der Streiks oder der Anzahl der begangenen Verstöße. Beide Kanäle sind zur Pressezeit wieder online. YouTube bannte auch Trader, Analysten und Moderator des Kanals, Tone Vays, und sein Kanal wurde ebenfalls von der Plattform entfernt.

Auch auf anderen kryptofokussierten Websites sind seit Ende letzten Jahres ähnliche Verbote verhängt worden, wobei einige Kommentatoren auf sensationsgierige Schlagzeilen und Werbeinhalte als mögliche Ursache in einigen Fällen hinweisen. Auch YouTube hat in der Vergangenheit eingeräumt, dass seine Algorithmen manchmal fehlerhafte Anrufe tätigen.

Ivan on Tech mit 216.000 Abonnenten twitterte, dass sein YouTube-Account zwar nach Anrufen bei verschiedenen Abteilungen vollständig wiederhergestellt worden sei, dass er aber aufgrund wiederholter Streiks der Firma von seiner eigenen Website streamen würde.

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Volle Kraft voraus! – Die drei Faktoren hinter dem Aufschwung von Bitcoin

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat Bitcoin (BTC) mit einem plötzlichen Zuwachs von 23 % einen Sprung von 7.700 US-Dollar bis auf zwischenzeitlich 9.500 US-Dollar gemacht, wie die Daten von Coinmarketcap zeigen.

Dabei lassen sich drei treibende Kräfte für den nächtlichen Höhenflug der marktführenden Kryptowährung ausmachen, diese sind: Rekord-Handelsvolumen auf den Kryptobörsen, der Durchbruch mehrerer historisch wichtiger Widerstände und eine deutlich erhöhte Nachfrage seitens institutioneller Investoren.

Gesteigerte Nachfrage ist organisch

Auf Kryptobörsen wie Binance und Coinbase wird hauptsächlich sogenanntes Spot-Trading betrieben. Beim Spot-Trading handelt es sich um Krypto-Handel, bei dem Kryptowährungen direkt mit Fiatwährungen (z.B.: US-Dollar oder Euro) oder mit sogenannten Stablecoins wie Tether (USDT) gehandelt werden.

Im Gegensatz zu den Märkten für Krypto-Derivate wird hier ohne „Leverage“, also Fremdkapital zur Hebelwirkung, gehandelt, was wiederum bedeutet, dass die Handelsvolumen des Spot-Tradings in der Regel ein authentisches Spiegelbild der tatsächlich bestehenden Nachfrage der Krypto-Anleger sind.

Der nächtliche Aufschwung von Bitcoin wurde maßgeblich durch ein erhöhtes Spot-Handelsvolumen angetrieben, was sich daran zeigte, dass zum Beispiel auf Coinbase und Binance Rekordwerte für das tägliche Handelsvolumen erzielt wurden.

Bitcoin-Tagesvolumen auf Binance. Quelle: Changpeng Zhao

Die Bitcoin-Nachfrage war auf Coinbase sogar so groß, dass die Handelsplattform zwischenzeitlich zusammengebrochen ist.

Das Open-Interest, eine Kennzahl, die die Gesamtheit aller Short- und Long-Positionen für Bitcoin-Futures abbildet, blieb auf der Futures-Handelsplattform BitMEX, zuletzt unterhalb von 500 Mio. US-Dollar, während es beim Aufschwung vom Februar noch über 1 Mrd. US-Dollar lag.

Das niedrige Handelsvolumen der Bitcoin-Futures im Vergleich zum erhöhten Handelsvolumen für Spot-Trading zeigt, dass der Aufschwung von 7.700 auf 9.500 US-Dollar durch organische Nachfrage der Krypto-Anleger entstanden ist und nicht durch Fremdkapital künstlich nach oben getrieben wurde.

Historische Widerstände wurden übersprungen

Laut dem Krypto-Trader Benjamin Blunts hat Bitcoin mit dem Sprung über die 8.000 US-Dollar Marke zugleich alle wichtigen historischen Widerstände geknackt.

So wurden die Gleitenden Mittel der letzten 100 Tage bzw. 200 Tage, also das 100-DMA und 200-DMA, sowie das 0,618 Retracement-Level allesamt mit dem Sprung über diese Hürde pulverisiert.

Die drei wichtigen Hürden im Kursdiagramm. Quelle: Benjamin Blunts

„Und das ist es passiert. Das 0,618 Retracement-Level, das 100-DMA und das 200-DMA wurden mit einem Satz übersprungen“, wie Blunts in diesem Zusammenhang meinte. Und weiter: „Die Frage ist nun, was als nächstes kommt.“

Wenn Bitcoin über wichtige Widerstandsbereiche klettern kann, ohne dass es einen deutlichen Rücklauf gibt, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass es noch weiter nach oben geht. Als Bitcoin also die 8.000 US-Dollar Marke knacken konnte, war klar, dass ein weiterer Anstieg folgen würde. Und tatsächlich folgte der Aufschwung bis 9.500 US-Dollar auf dem Fuße.

Institutionelles Interesse steigt

Im ersten Quartal 2020 war das hauptsächliche Narrativ, das sich um Bitcoin rankte, das zunehmende Interesse institutioneller Investoren.

Wie der Quartalsbericht von Grayscale, dem Betreiber des einflussreichen Grayscale Bitcoin Trusts, zeigt, wurden 88 % aller Investitionen in den Bitcoin-Treuhandfonds von institutionellen Investoren getätigt. Laut Geschäftsführer Barry Silbert stieg der Gesamtwert des verwalteten Vermögens im gleichen Zeitraum auf 3 Mrd. US-Dollar.

„88 % des zugeflossenen Kapitals in diesem Quartal stammen von institutionellen Investoren, der Großteil kommt dabei von Hedgefonds“, wie es in dem Bericht heißt.

Investitionsvolumen der Grayscale Krypto-Fonds. Quelle: Grayscale

Der Anstieg an Investitionen in die institutionellen Produkte von Grayscale seit Januar 2020 belegt, dass Institutionen in diesem Jahr in der Tat mehr und mehr auf Bitcoin setzen.

Eine deutlich gesteigerte organische Nachfrage der Krypto-Anleger, der Durchbruch entscheidender historischer Widerstände und das zunehmende Interesse institutioneller Investoren sind die drei gewichtigen Faktoren, die Bitcoin nun bis auf 9.000 US-Dollar gespült haben und die marktführende Kryptowährung damit im Vorfeld des bevorstehenden Halvings in optimale Ausgangssituation gebracht haben.

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Schweizer Non-Profit-Organisation formuliert Standards für Krypto-Verwahrung

Die Schweizer Capital Markets and Technology Association (CMTA) hat gemeinsame Branchenstandards für die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten herausgegeben.

Wie aus einer entsprechenden Mitteilung vom 30. April hervorgeht, will der „Digital Assets Custody Standard“ den spezifischen Anforderungen, die sich bei der Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten Rechnung tragen und einen gemeinsamen Standard für Branchenteilnehmer schaffen.  

Krypto-Verwahrung braucht neue Wege

Die CMTA ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die 2018 in Genf gegründet wurde, mit dem Ziel, die Annahme von Distributed-Ledger-Technologien (DLT) wie Blockchain und Kryptowährungen in den Finanzmärkten voranzutreiben.

Fedor Poskriakov, Generalsekretär der CMTA und Banking Partner der Anwaltskanzlei Lenz & Staehelin, meint, dass das neue Dokument ein Meilenstein für die Schweizer Finanzbranche auf deren Weg zur Erreichung einheitlicher Standards bei der Verwahrung digitaler Vermögenswerte sein kann:

„Dies wird einen großen Beitrag zur Hervorbringung vollständig digitaler Kapitalmarktstrukturen leisten, darunter Verwahrungs- und Handelsplattformen. Die Vorteile der Digitalisierung der Finanzbranche gestalten sich so, dass dezentralisierte Infrastrukturen unvermeidbar scheinen.“

Die CMTA betont, dass die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten und traditionellen Vermögenswerten grundlegende Unterschiede aufweist. Allen voran ist die Verwahrung von traditionellen Vermögenswerten überwiegend zentralisiert und basiert nicht kryptographischen Mechanismen, während digitale Vermögenswerte im Gegensatz dazu in dezentralisierten Registern erfasst werden und kryptographisch verschlüsselt sind. Dementsprechend ist es bei der Verwahrung von digitalen Vermögenswerten umso wichtiger, dass die entsprechenden Infrastrukturen sicher sind und Schutz gegen Hacking und Diebstahl bieten.

Neben dem Aufzeigen angemessener Standards umreißt die CMTA in ihrem neuen Schreiben auch, welche Vorteile sich auf den Finanzmärkten aus dem Einsatz der Blockchain-Technologie ergibt. Dabei verweist die Non-Profit-Organisation besonders darauf, wie kleine- und mittelständische Unternehmen (KMUs) von einer vereinfachten Form der Kapitalbeschaffung profitieren können.

Aus Sicht der CMTA ermöglicht die Blockchain den KMUs, über dezentralisierte Plattformen Firmenanteile in Form von Wertpapier-Tokens herauszugeben, wodurch sie die üblichen Wege der Kapitalbeschaffung (wie zum Beispiel der Börsengang), die ihnen oftmals ohnehin nicht offenstehen, umgehen und sich direkt an Investoren wenden können

Branche muss sich verständigen

Wie zuvor berichtet, hat die CMTA bereits Standards für die Geldwäschebekämpfung bei digitalen Vermögenswerten formuliert. Genau wie bei den neuen Standards für die Krypto-Verwahrung sind diese ebenfalls nicht rechtlich bindend, sondern sind ein brancheninterner Vorschlag zur gemeinsamen Verständigung.

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Telegram verschiebt erneut TON-Blockchain Start – Investoren haben jetzt zwei Möglichkeiten

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DSGVO vs. Big-Tech: Brave Browser wettert gegen EU-Kommission

Die Betreiber des Brave Browsers fordern die Europäische Kommission auf, für ausreichende Kapazitäten ihrer Mitgliedsstaaten in puncto Datenschutz zu sorgen. Zur Stunde sei der Großteil der Behörden unterbesetzt und ohne die notwendigen Finanzmittel. Zur Durchsetzung der Datenschutzgrundverordnung, vor allem gegenüber großen Tech-Firmen, seien diese jedoch unverzichtbar.

Sicher und vor allem privat im Netz surfen – das ist die Mission, die sich die Macher hinter dem Brave Browser auf die Fahne geschrieben haben. Dabei beschränkt sich ihr Engagement jedoch nicht auf die technischen Komponenten, das Blocken von Ads und Trackern auf Webseiten oder den eigenen Token. Dass auch ein politisches Herz in seiner Brust schlägt, zeigt das Unternehmen in dieser Woche.

An diesem Montag, den 27. April erstattete das Start-Up offiziell Beschwerde bei der Europäischen Kommission. Darin fordert das Unternehmen Brüssel dazu auf, entschiedener gegen den mutmaßlich mangelhaften Datenschutz der EU-Mitgliedsstaaten vorzugehen. In dem Schreiben verweist Brave auf seinen zeitgleich veröffentlichten Bericht, laut dem ein Großteil der EU-Länder zu wenig mache, um die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) durchzusetzen.

In dem Beschwerdeformular erhebt Brave gegen 27 EU-Mitglieder schwere Vorwürfe. Bis auf Deutschland seien sämtliche nationale Datenschutzbehörden nicht nur unterbesetzt, sondern verfügten auch über zu geringe Finanzmittel. Die Konfrontation mit großen Technologieunternehmen könnten sie sich deshalb schlicht nicht leisten. So heißt es in einer zugehörigen Presseerklärung des Unternehmens:

Auch wenn ein Fehlverhalten offensichtlich ist, zögern die Datenschutzbehörden, gegen große Technologiefirmen vorzugehen, weil sie sich nicht leisten können, ihre Entscheidungen gegen die juristische Schlagkraft der ‚Big Techs‘ zu verteidigen.

Die EU-Kommission wiederum müsse diesem Missstand begegnen und für ausreichende Kapazitäten sorgen. Nach Ansicht von Brave sollten die Kommissare in Brüssel nun ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die genannten Mitgliedsstaaten einleiten.

EU-Kommission sagt Big-Tech den Kampf an – doch wo bleibt die DSGVO?

Ein solches Verfahren gegen EU-Mitglieder kann Berlaymont in Brüssel auf den Weg bringen, wenn diese das gemeinsame europäische Recht ignorieren. Als äußerstes Mittel kann die Kommission die jeweiligen Regierungen dann an den Europäischen Gerichtshof verweisen. Sollten die Schuldigen ihr Verhalten auch dann nicht ändern, drohen Sanktionen und Geldstrafen. Pro Jahr werden mehrerer solcher Verfahren eingeleitet. Zu Sanktionen kommt es jedoch selten, weil die Mitglieder die Vorwürfe zumeist eigenständig ausräumen.

Derweil dürfte der Brave-Bericht in Brüssel durchaus Beachtung finden. Ob es zu den Verfahren kommt, wird man jedoch abwarten müssen. Zwar nimmt die EU den Kampf für Datenschutz und gegen die Ausweichmanöver der Big-Tech-Unternehmen unter der Führung der Digitalkommissarin Margrethe Vestager ernst. In der Konfrontation mit den Marktriesen liegt ihr Augenmerk zur Stunde jedoch abseits der DSGVO. Vielmehr will die Kommission Apple, Facebook und Co. dazu bewegen, ihre Datenpools offenzulegen – ein Kampf, der dauern könnte.

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Bitcoin-Handelsvolumen auf Binance erreicht neuen Rekordwert

Changpeng Zhao, der Geschäftsführer von Binance, hat am 29. April bekanntgegeben, dass die große Kryptobörse im Zuge dessen jüngsten Aufschwungs von Bitcoin einen neuen Tagesrekord für das Handelsvolumen der Kryptowährung erzielt hat, der sich auf mehr als 11 Mrd. US-Dollar beläuft.

Laut einem entsprechenden Twitter-Eintrag von Zhao hatte die Kryptobörse zuletzt Anfang 2018 einen ähnlichen Wert erreicht, wobei nun ein neuer Rekordwert zu Buche steht.

Quelle: Changpeng Zhao,Twitter

Kryypto-Community optimistisch

Die Krypto-Community zeigt sich überwiegend erfreut, über diese Meldung, einige Stimmen vermuten sogar, dass das Handelsvolumen in den nächsten Tagen noch weitere Rekorde aufstellen wird.

Andere Kryptobörsen sollen derweil Probleme gehabt haben, das auf ihren Plattformen ebenfalls erhöhte Handelsvolumen verarbeiten zu können. Umso größter das Lob der Community für Binance, die frei von solchen Problemen geblieben ist.

Grund für den Ansturm könnte das bevorstehende Bitcoin-Halving sein, das in knapp zwei Wochen durchgeführt wird. Wie Cointelegraph berichtet, rückt die marktführende Kryptowährung hierdurch zunehmend in den Fokus der Massenmedien und der breiten Öffentlichkeit. Die vorherrschende Narrative scheint dabei überwiegend positiv.

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Sugoi! – Neuer Bitcoin-Manga in Japan veröffentlicht

Ein neuer japanischer Manga hat Bitcoin zum Thema, was die steigende Beliebtheit von Kryptowährungen weiter untermalt.

Der Bitcoin-Manga trägt den Namen „Genesis Code“ und wurde bereits vor einigen Tagen in Japan veröffentlicht. Der Manga erscheint im Rahmen des Magazins Young Animal, wobei er vom Verlag Hakusensha stammt.

Am 28. April wurde ein Werbetrailer zum Manga veröffentlicht, im Zuge dessen auch das zugehörige Titelbild vorgestellt wurde. Der Hauptprotagonist hält auf diesem eine Münze, die wiederum mit einem Bitcoin (BTC) Logo versehen ist, was die tragende Rolle der Kryptowährung verdeutlicht.

Bitcoin-Entstehung als Handlungsrahmen

Laut einer Zusammenfassung der offiziellen Webseite, dreht sich die Handlung des Mangas um die Entstehungsgeschichte von Bitcoin. Dementsprechend spielt sie im Jahr 2009, als die Kryptowährung eingeführt wurde.

Der Hauptprotagonist ist Phantom Wolf, ein Hacker, der den plötzlichen Tod seines Vaters zu verarbeiten hat. Gleichsam nimmt er an einem Wettbewerb teil, in dem das Rätsel um die Entstehung von Bitcoin gelüftet werden soll. Dem Sieger winken 1 Mio. BTC als Preisgeld.

Wie der Verlag schreibt, sind die Implikationen für Wolf allerdings noch dramatischer, da es in dem Wettbewerb für ihn um Leben und Tod geht.

Nebenfiguren des Mangas sind eine weibliche Streamerin und zwei Mitstreiter des Hackers, außerdem rückt eine mysteriöse Smartphone App in den Mittelpunkt des Geschehens.

Mangabranche in der Krise

Aktuell befindet sich die japanische Mangabranche in einer Krise, die allen voran durch Internetpiraterie ausgelöst wurde. So werden auf illegalen Webseiten Raubkopien von Mangas hochgeladen, was der Branche bedeutende Verluste beschert.

Kryptowährungen wie Bitcoin sind auf diesen Seiten ein beliebtes Zahlungsmittel, um „Spendengelder“ einzusammeln und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Umso ironischer, dass der Marktführer nun Gegenstand eines Mangas wird.  

Allerdings kann die Blockchain-Technologie, auf der auch Kryptowährungen beruhen, womöglich zur Lösung des Problems beitragen. Wie Cointelegraph am 20. April berichtet hatte, hat sich die große japanische Werbefirma Dentsu mit den Marktforschern von Kadokawa Ascii zusammengetan, um zu ergründen, wie Kunstschaffende, darunter auch Mangastudios, auf Basis von Blockchain alternativ entlohnt werden können.

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Funding: Krypto-Dienst Skew sammelt 5 Millionen US-Dollar ein

Die Arab Bank aus der Schweiz ist federführend bei einer achstelligen Investition in die digitale Infrastruktur der Taurus Group.

Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, freut sich die Taurus Group über den erfolgreichen Abschluss einer achtstelligen Investitionsinitiative. Dabei hat unter anderem die Schweizer Privatbank Arab Bank in das Unternehmen investiert. Laut Angaben der Taurus Group sei es deren Aufgabe, den Brückenschlag zwischen Blockchain-Welt und traditioneller Finanzwelt zu schlagen.

Finanzspritze für Taurus Group

Mit Hilfe der Finanzspritze will Taurus das eigene Geschäftsfeld ausweiten und nach Frankfurt, London und Paris expandieren. Hauptinvestorin Arab Bank hat ihrerseits im September letzten Jahres eine Lösung für digitalisierte Finanzdienstleistungen lanciert, so heißt es in der Mitteilung der Unternehmen weiter. Diese umfasst unter anderem Depotbankleistungen sowie Brokerage-Dienste für Bitcoin und Ethereum. Im kommenden Monat will man das Angebot um den Ripple-Coin XRP erweitern.

Die Infrastruktur der Taurus Group basiere auf dem End-to-End Prinzip und deckt die folgenden Sparten ab: Wertpapier-Emission, Depotverwahrung und digitaler Asset-Transfer. Zu den Kunden der Taurus Gruppe zählen Institutionelle wie Investmentbanken,
Privatbanken, Handelsbanken, Krypto–Banken, Technologiefirmen und Börsen in Europa.

Blockchain-Unternehmen scheinen aktuell trotz Krise gut abzuschneiden. Erst heute berichteten wir darüber, dass sich Gapless über einen Finanzierungsboost im Millionen-Bereich freut.

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Was hält Peter Schiff, Goldwanze und Bitcoin-Kritiker vom Bitcoin-Run?

Während der Bitcoin steigt, hängt Hold so ziemlich am gleichen Preisniveau. Das nahm ein Twitter-User zum Anlass, um Peter Schiff, den bekannten Bitcoin-Kritiker zu fragen, was er davon hält.

Bitcoin das Risiko Asset

Nachdem der Bitcoin so einen starken Lauf nach oben über die 9.000 US-Dollar hatte, wurde der bekannte Ökonom und Bitcoin-Kritiker gefragt, was er von dem Bitcoin-Anstieg hält, während Gold immer noch bei 1.700 USD hängt.

Wie üblich, hat Schiff  gemeint ,dass Bitcoin und Gold nichts gemeinsam hätten und der einzige Grund für den Bitcoin-Anstieg darin zu finden sei, dass der Preis von Spekulanten nach oben getrieben wird. Er nannte Bitcoin auch einen einfaches Risiko-Asset und erklärte, dass viele Risiko-Assets einfach steigen.

Nachdem der Bitcoin einen massiven Anstieg bis zu fast 9.500 US-Dollar erlebt hat, wurde ziemlich viel davon wieder abverkauft, wodurch der Kurs sich aktuell bei 8.800 US-Dollar befindet.

Von Bitcoin wird oft als Safe Haven gesprochen, was aber von vielen angezweifelt wird. Geht es dem S&P500 gut, so geht es auch Bitcoin gut, ist die Meinung von vielen Analysten. So unrecht haben sie auch damit nicht, da gestern auch die traditionellen Märkte sehr stark gestiegen sind, wodurch auch der Bitcoin profitiert haben könnte.

Als Risiko-Asset wird im Grunde ein Asset bezeichnet, hinter dem ein hohes Risiko und eine hohe Volatilität besteht. Bitcoin kann bei diesen Punkten durchaus als solches eingestuft werden. Die Frage ist jetzt natürlich, kann Bitcoin gleichzeitig ein Save Haven und ein Risiko Asset sein? Es scheint, dass Bitcoin teilweise beide sein kann, da es der BTC immer wieder schafft, sich zu erholen.

Es scheint sich auch immer mehr herauszustellen, dass der BTC eine neue Form des Save Havens ist, die nur langfristig funktioniert. Wenn man Bitcoin seit 2015 hält, wäre die Investition bis jetzt um 4.000% gestiegen.

Bild via Pixabay Lizenz

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Entführung mit Monero-Erpressung fingiert? Millionär unter Verdacht

Die norwegische Polizei hat am 28. April den Multimillionär Tom Hagen festgenommen. Er steht unter Verdacht, seine Frau ermordet zu haben. Hagen behauptete bisher, er sei Opfer einer Erpressung. Die Lösegeldforderung betrug angeblich rund 1 Million US-Dollar – zu zahlen in Monero (XMR).

Anne-Elisabeth Hagen wird seit dem 31. Oktober 2018 vermisst. Die damals 68-jährige ist die Ehefrau von Tom Hagen (70). Die Polizei ging laut Reuters bislang von Kidnapping aus, denn die Familie gab an, dass Erpresser Lösegeld in Form der Kryptowährung Monero (XMR) forderten. Tom Hagen gilt als einer der reichsten Männer Norwegens. Sein Vermögen beträgt laut Schätzungen rund 170 Millionen Euro. Dementsprechend schien eine Entführung plausibel.

Jedoch schließen die Behörden die Erpressungs-Theorie inzwischen aus. Nach 18 Monaten Ermittlungsarbeit verdichten sich die Hinweise darauf, dass Tom Hagen für das Verschwinden seiner Ehefrau verantwortlich ist. Möglicherweise war die Entführung nur vorgetäuscht und Anne-Elisabeth Hagen ist längst nicht mehr am Leben. Unter anderem gilt es in solchen Fällen als ungewöhnlich, dass die Entführer kein Lebenszeichen der Frau lieferten. Der Verdächtige selbst hat sich nach Angaben von Polizeichefin Ida Melbo Øystese noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Monero – erste Wahl für Kriminelle?

Die angebliche Lösegeldforderung in der Kryptowährung Monero ist ein weiteres ungewöhnliches Detail. Dementsprechend sorgte der Fall für Aufsehen über die Grenzen Norwegens hinaus. Zwar geraten Kryptowährungen immer wieder in Kritik, beliebte Zahlungsmittel für kriminelle Zwecke zu sein. Und auch Erpressungen scheinen in diesem Zusammenhang zuzunehmen. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel um Straftaten im Bereich der Wirtschaftskriminalität.

Beispielsweise gehen Experten davon aus, dass bereits jedes vierte Unternehmen in Deutschland schon einmal Opfer einer DDoS-Erpressung wurde. Eine „Distributed Denial of Service“-Attacke sabotiert die Internetservices eines Unternehmens durch gezielt herbeigeführte Überlastung. Hierfür greifen Erpresser häufig auf die Anonymität von Kryptowährungen zurück. In diesem Zusammenhang erscheint auch immer wieder der Privacy Coin Monero in den Medien.

Monero bietet gegenüber anderen Kryptowährungen deutlich mehr Anonymität. Das Nachverfolgen von Monero-Transaktionen ist praktisch unmöglich. Unter anderem erfreut sich die Kryptowährung im Darknet zunehmender Beliebtheit. Aus diesen Gründen ist Monero auch dem Bundesfinanzministerium ein Dorn im Auge. Mehr Infos über Monero gibt es im BTC-ECHO-Podcast.

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