Mastercard, Alipay und VeChain unterstützen Blockchain-Lösung

Das Supply-Chain-Netzwerk APAC Provenance Council konnte bereits Millionen einsammeln. Unter den Geldgebern finden sich prominente Größen wie Vechain, Mastercard und Alipay.

Das Blockchain-Unternehmen Vechain, der Zahlungsdienstleister Mastercard und das chinesische Zahlungsnetzwerk Alipay unterstützen das APAC Provenance Council. Wie Cointelegraph berichtet, widme sich das Konsortium dem Lieferketten-Tracking – natürlich mit Hilfe der Blockchain–Technologie.

Lieferketten: Blockchain-Anwendung par excellence

Schließlich gelten Lieferketten beziehungsweise die Supply Chain als Use Case schlechthin für die Technologie. Ihre Unveränderlichkeit bei gleichzeitiger Transparenz sowie dezentraler Ausrichtung machen sie besonders gut für das Nachverfolgen von Lieferketten geeignet.

Das hat auch das APAC Provenance Council erkannt und will in der Asien-Pazifik-Region Pilotprojekte an den Start bringen. Das nötige Kleingeld steuerten jüngst Alipay, Mastercard und VeChain bei, das dem Konsortium dabei helfen soll, die Lieferwege zwischen Australien und China zu optimieren.

Blockchain soll China und Australien verbinden

Für die Handelsfinanzierung außerhalb Chinas kümmert sich dabei Mastercard. Alipay ist für die Güter, die ihren Weg von Australien nach China finden, zuständig. Das Tracking läuft dabei entweder über die öffentliche Blockchain von VeChain oder über die Permissioned Ledger von Mastercard.

Die Unternehmen erforschen hier neue Wege – schließlich zeigt die aktuelle globale Krise rund um Corona einmal mehr auf, wie wichtig die automatisierte und vor allem kontaktlose Abwicklung des Handels sein kann. Gegenüber Cointelegraph teilte VeChain CEO Sunny Lu mit:

Die Einführung der Blockchain-Technologie trägt zweifellos dazu bei, die unmittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie für Unternehmen abzufedern, und wird dazu beitragen, die Produktivität zu verbessern, indem mehr Ressourcen und Wachstumschancen freigesetzt werden.

Sunny Lu

Mastercard im Blockchain-Rausch

Mastercard ist indes kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Blockchain. So trat der Kreditkartenbetreiber im Februar dieses Jahres einer Blockchain-Bildungs-Initiative bei. Im vergangenen Jahr ließ der Konzern bereits verlauten, dass es an einer Blockchain-Plattform für die Nachverfolgung von Lebensmitteln arbeite. Auch an der Entwicklung des Facebook-Coin Libra hatte Mastercard Interesse bekundet. Nach einer kurzen Phase der Mitgliedschaft entschloss sich der Konzern jedoch wieder, aus der Libra Association auszutreten.

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