Südkorea: Universität Suseong gründet neuen Blockchain-Campus

Die südkoreanische Universität Suseong ist am 22. Mai eine Kooperation mit KORAIA, dem südkoreanischen Verband für Künstliche Intelligenz, eingegangen, um gemeinsamen einen universitären Blockchain und K.I. Campus in Daegu aufzubauen.

Laut der entsprechenden Pressemitteilung, die über Money Today veröffentlicht wurde, soll die in Daegu ansässige Universität im Zuge dessen eine neue Fakultät für Künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud-Technologien und Blockchain gründen. Ab 2021 können sich dann erstmals Studenten für das neue Lehrangebot einschreiben.

Corona-Krise beschleunigt den Wandel

Kim Kun-woo, der Planungsdirektor der Universität, zeigt sich höchst erfreut über die Ankündigung, da er, ausgelöst durch die Corona-Krise, einen „rasanten“ gesellschaftlichen Wandel zu Künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie wahrnimmt.

Des Weiteren heißt es in der Mitteilung, dass mehrere in Daegu ansässige Blockchain-Unternehmen bereits ihre Unterstützung zugesagt haben, um Lehrveranstaltungen abzuhalten und Praktikumsplätze für die Studenten anzubieten.

Südkorea will „große Chance“ wahrnehmen

Südkorea öffnet sich also weiter für Blockchain, wobei die Regierung mit ihrer fördernden Haltung gegenüber der Technologie die treibende Kraft ist.

Wie Cointelegraph am 17. April berichtet hatte, meinte Koo Yun-cheol, der stellvertretende Finanzminister, zuletzt, dass der Blockchain-Markt eine „große Chance“ für Südkorea darstellt, weshalb er die Wirtschaft des Landes auffordert, zunehmend in diese Richtung zu arbeiten.

Zudem haben zwei südkoreanische Ministerien am 17. März angekündigt, bis zu 3,2 Mio. US-Dollar an Investitionsgeldern für heimische Blockchain-Startups zur Verfügung zu stellen.

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