Trotz Bitcoin Flash-Crash: institutionelle Anleger und CME-Futures nehmen zu

Die CME Gruppe ist eine der größten Börsen für den Handel von Aktien, Rohstoffen und Kryptowährungen – auch wenn Bitcoin nach Angaben von Goldman Sachs keine Anlageklasse sein soll. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 2007, heute beschäftigt die Börse aus Chicago mehr als 4,500 Mitarbeiter. Im Dezember 2017 startete CME offiziell mit Futures für Bitcoin (BTC), seit 2020 gibt es Options-Veträge für die größte Kryptowährung der Welt.

Die enorme Preisvolatilität, die selbst für den Kryptomarkt außerordentlich waren, hat viele Anleger verunsichert. Zuerst war die Freude groß über den Durchbruch der $10,000er Marke, noch größer die Enttäuschung über den darauffolgenden Crash innerhalb von weniger als 24 Stunden. Doch institutionelle Anleger lassen sich davon nicht irritieren, wie die neuesten Daten der CME-Group zeigen.

Die Futures für den Mai sind abgelaufen und Investoren blicken gespannt auf die Verträge der nächsten Monate. Dass der Handel mit Bitcoin-Futures trotz der aktuellen Unsicherheit des Bitcoin Kurses floriert, zeigt das Volumen der Future- und Options-Verträge. Mit 2. Juni wurden mehr als 16,000 Future-Verträge und 887 Options-Verträge festgestellt. Das ist ein neuer Höchstwert seit dem 11. Mai, wie die folgende Grafik zeigt:

Quelle: cmegroup.com

Das Datenforschungs-Unternehnem Skew untersucht regelmäßig das gehandelte Volumen an Futures und Optionen. Gestern gab das Team auf Twitter bekannt, dass CME am Dienstag ein hohes Handelsvolumen verzeichnen konnte. Futures-Verträge im Wert von $800 Millionen USD wurden gehandelt, wie die Grafik im Tweet zeigt:

auf Kryptokumpel lesen