3,9% der volljährigen Einwohner Großbritanniens besitzen Kryptowährungen: Bericht der Finanzaufsichtsbehörde

Die Finanzaufsichtsbehörde Großbritanniens führte nun bereits zum dritten Mal eine Untersuchung zum Thema Kryptowährungen durch. Die Behörde versucht damit, genaue Einblicke in die Welt der Kryptowährungen zu bekommen und die Hintergründe zu verstehen.

Die Umfrage wurde im Zeitraum von 13. bis 21. Dezember 2019 in Form eine Online-Umfrage durchgeführt. Bisherige Untersuchungsergebnisse wurden durch persönliche Befragungen ermittelt. Insgesamt 3,085 Personen wurden befragt. Umfrageteilnehmer, die schon einmal von Kryptowährungen gehört hatten, durften die Umfrage fortsetzen.

Der „Cryptoasset consumer research 2020“ fand heraus, dass 3,86% der Einwohner Großbritanniens im Alter von über 18 Jahren bereits im Besitz von digitalen Assets wie Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co sind. Das entspricht 1,9 Millionen Personen.

Einen Großteil der Halter machen Personen aus, die weniger als £1,000 GBP besitzen. Nur 25% besitzen nach Angaben des Berichts der Finanzaufsichtsbehörde FCA ein Investment in Höhe eines mehr als dreistelligen Betrages. Das könnte damit zu tun haben, dass sich die meisten Investoren der Risiken eines Investments in Kryptowährungen bewusst sind. Wie die FCA schreibt, verfügen die meisten Konsumenten über ein hohes Verständnis.

Der am häufigsten genannte Grund für ein Investment in Kryptowährungen ist nach Angaben der FCA: Als Glücksspiel, bei dem man Geld gewinnt oder verliert. Dies lässt ebenfalls darauf schließen, dass sich die Investoren der Risiken bewusst sind und deshalb einen der wichtigsten Ratschläge am Kryptomarkt – nicht mehr zu investieren, als man bereit ist zu verlieren – zu befolgen.

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