Weil Leute vermehrt von zuhause aus arbeiten: Ransomware-Angriffe nehmen zu

Eine Studie der Cybersicherheitsfirma Proofpoint zeigt, dass es einen Anstieg an Phishing-Angriffen per E-Mail gibt. In den letzten Monaten wurden solche zur Verbreitung von Ransomware eingesetzt.

Dem Bericht zufolge nimmt die Ransomware-Verbreitung zu. Bisher wurden vor allem die Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, Griechenland und Italien ins Visier genommen.

Die Angriffe machen sich die Zunahme von Leuten, die im Zuge der Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten, zunutze. Forschungen deuten auch darauf hin, dass die Lösegeldforderungen im Vergleich zu den Beträgen, die normalerweise bei diesen Angriffen gefordert werden, sehr niedrig sind.

Unterdurchschnittliche Lösegeldforderungen

Ein Ransomware-Programm namens „Mr. Robot“ hat bisher vor allem Menschen und Unternehmen in den USA ins Visier genommen. Die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass sich das in den letzten Monaten geändert habe, da Heimanwender bei diesem Angriff das hauptsächliche Ziel waren. Das neue Anwendungsszenario der Software spiegelt sich auch in den Lösegeldbeträgen wider. Diese sind auf bis zu 100 US-Dollar in Bitcoin (BTC) gefallen.

Eine Ransomware namens Avaddon versendete in nur einer Woche über eine Million Nachrichten. Auch diese nimmt US-Unternehmen und Einzelpersonen ins Visier.

Avaddon-Hacker bieten „24/7-Support“ an

Die Hacker hinter Avaddon verlangen oft Lösegeldzahlungen in Höhe von 800 US-Dollar in Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin. Interessanterweise bietet diese Gruppe seinen Opfern einen „24/7-Support“-Service an, der sie bei der Zahlung des Lösegelds und Funktionsweise von Kryptowährungen berät.

In den letzten Tagen blockierte die Cybersicherheitsfirma Symantec einen Ransomware-Angriff, der 30 US-Firmen und Fortune-500-Unternehmen ins Visier nahm.

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