OKEx Gründer in Untersuchungshaft, Auszahlungen bleiben abgeschaltet

Der Gründer der großen Kryptobörse OKEx wird Medienberichten nach von den Strafverfolgungsbehörden verhört, weshalb sich die Handelsplattform dazu entschieden hat, ihre Krypto-Auszahlungen vorübergehend einzustellen.

OKEx Gründer Mingxing Xu, auch bekannt als Star Xu, wurde dementsprechend von der Polizei in Untersuchungshaft genommen, wie die chinesische Nachrichtenagentur Caixin berichtet. Die Ermittlungen gegen den Top-Manager der Kryptobörse sollen schon „seit mindestens einer Woche“ laufen, Xu hatte in dieser Zeit schon teilweise bei der Arbeit gefehlt.

Auf Nachfrage von Cointelegraph bezüglich einer etwaigen Untersuchungshaft von Xu antwortete die OKEx, dass die Handelsplattform nicht länger der OK Group angehört, bei derXu offiziell in leitender Funktion tätig ist. Demnach wäre man nicht in der Lage, Stellung zu nehmen.

Die neue Meldung kommt nur wenig später nachdem angekündigt wurde, dass OKEx vorübergehend alle Krypto-Auszahlungen aussetzt. Die Kryptobörse hatte in diesem Zusammenhang verlauten lassen, dass einer der Key-Holder der Plattform mit den Sicherheitsbehörden kooperiert und deshalb die Abwicklung der Auszahlungen ausgesetzt werden müsse. Dahingehend schrieb sie gegenüber Cointelegraph:

„Wir dürfen keine Details über die laufenden Ermittlungen offenlegen, aber versichern allen OKEx Nutzern, dass ihre Gelder sicher sind und alle anderen Funktionen unberührt bleiben.“

OKEx CEO Jay Hao betont, dass der temporäre Stopp der Auszahlungen „mit Blick auf die Sicherheit der Nutzer“ getätigt wurde:

„Als eine der marktführenden Kryptobörsen ist die Sicherheit unserer Nutzer etwas, bei dem wir von OKEx keine Kompromisse machen. Wir werden alles tun, um die Funktion so schnell wie möglich wieder einzuschalten und liefern so schnell wie möglich ein Update über die Lage.“

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