Europäische Zentralbänker prgnostizieren: Digitaler Euro dauert noch mindestens fünf Jahre

Mehrere Experten verschiedener europäischer Banken sind sich einig, dass es noch vier oder fünf Jahre dauern könnte, bis es auch nur einen Konzeptnachweis für einen digitalen Euro gibt.

In einer Diskussionsrunde am Montag mit dem Titel „Upgrading Money to the Digital Age: Introducing Digital Euro“ waren sich die Teilnehmer einig, dass es die erste Aufgabe wäre, alle mit den Besonderheiten eines digitalen Euro vertraut zu machen. Damit wird eine wirkliche Umsetzung noch lange Zeit hinausgezögert. 

Digitale Zentralbankwährungen, so genannte CBDCs, waren in den letzten Jahren, vor allem aber seit Beginn der COVID-19-Pandemie, ein äußerst beliebtes Diskussionsthema

Austėja Šostakaitė von der Europäischen Zentralbank sagte, dass die EZB erst Mitte 2021 eine Entscheidung darüber treffe, ob sie ernsthaft einen digitalen Euro einführen werde. Das widerspricht der Prognose des EZB-Präsidenten, der sagte, dass es im Januar soweit sei. Vorerst, so Šostakaitė, stelle sich die Frage: „Wie führen wir den Euro in das Ökosystem ein und wie arbeitet er mit dem Geld der Geschäftsbanken zusammen?“

Quelle: Präsentation von Austėja Šostakaitė für Upgrading Money to the Digital Age

Carl Andreas Claussen, ein Berater der schwedischen Riksbank, sagte, dass die Zentralbank im Februar einen Konzeptnachweis für ihre E-Krone fertigstelle. Er schätzte aber ebenfalls, dass ein tatsächlicher Start „noch vier oder fünf Jahre“ dauern würde. Claussen sagte:

„Es gibt einige rechtliche Fragen und das ist ein so großes Thema, dass wir darüber nicht entscheiden können. Wir brauchen etwas politische Unterstützung. Wir schlugen dem Parlament vor, dass es einen Expertenausschuss einsetzen sollte, der sich damit befasst.“

Schweden ist Mitglied der Europäischen Union, aber nicht der Eurozone. Das bedeutet, dass das Land seine eigene Währung weiter nutzt. Der Bargeldverbrauch in Schweden zählt zu den niedrigsten der Welt. Das bedeutet, dass das Land einen gewissen Sprung in Sachen Digitalisierung seiner Währung gemacht hat. Claussen deutete auch an, grenzüberschreitende Zahlungen ermöglichen zu wollen. Angesichts der relativen Nutzung des Euro oder Dollars werden allerdings nur sehr wenige in der Krone getätigt. 

In Bezug auf den Euro selbst erklärte Šostakaitė, dass der externe Wettbewerb den bestehenden Zeitplan für die Entwicklung beschleunigen könnte: „Wenn wir sehen, dass ausländische CBDCs oder vielleicht Facebook in die Eurozone kommen, könnte das die Dinge beschleunigen“, wie sie erläuterte.

Facebooks Libra ist derzeit auf dem besten Weg, um im Januar als an den US-Dollar gekoppelter Stablecoin auf den Markt zu kommen.

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WAHNSINN! Bitcoin (BTC) erreicht neues Allzeithoch!

Bitcoin hat am 30. November ein Allzeithoch auf einigen Krypto-Börsen geschafft, darunter auch Bitstamp, wo der das alte ATH mit 19.666 USD durch einen weiteren Schub nach oben bis 19.808 USD gebrochen wurde.

Bitcoin erreicht neues Allzeithoch

Montag, der 30. November 2020 wird einen besonderen Platz bei vielen einnehmen, da es an diesem Tag gelungen ist, dass Allzeithoch von 2017 auf vielen Börsen zu schaffen. Viele Skeptiker haben daran gezweifelt, dass das jemals wieder gelingen wird und BTC immer wieder mit einer Finanzblase verglichen. BTC hat damit etwas gezeigt, dass viele niederländische Tulpen nie geschafft haben.

Seit Anfang Oktober befindet sich Bitcoin im Rallymodus. Dieser hat damit begonnen, als PayPal bekannt gegeben hat, Krypto-Serivces zu ermöglichen, wie auch die vielen bullischen Kommentare von Wall-Street-Legenden.

Der CTO von Bitfinex, Paolo Ardoino führt diese Rally auf die zunehmende PRäsenz von Institutionen auf dem MArkt zurück.

“Noch weitaus bedeutender sind die Fundamentaldaten, die diese Rally befeuern, insbesondere die zunehmende Präsenz institutioneller Anleger. Bitcoin ist noch im Entstehen begriffen, und selbst relativ geringe Allokationen von Investmentfonds in die Anlageklasse können seismische Auswirkungen haben.”

Der Bloomberg Intelligence Analyst Mike McGlone geht fest davon aus, dass Bitcoin auf die 100.000 US-Dollar zusteuert. Bitcoin ist seit Jahresbeginn um 170% gestiegen und steigt seiner achten Woche in Folge im Gegensatz zu Gold.

Der Dow Jones, der wichtigste Aktienindex sieht rote Zahlen und liegt knapp unter seinen Rekord, derletzte Woche mit einer Marke von 30.000 erreicht wurde, und das zum ersten Mal in seiner jahrhundertelangen Geschichte.

Der viermonatige Abverkauf bei Gold hat zugenommen und der Kurs ist heute auf 1.764 USD gefallen.

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Bitcoin-Diebstahl: Anstieg der Fälle nach Corona-Krise möglich

Betrug und Diebstahl im Zusammenhang mit Kryptowährungen werden nach der Corona-Krise wahrscheinlich zunehmen, so ein neuer Bericht der Cybersicherheits- und Antivirenfirma Kaspersky Lab.

Kasperskys Forschungszweig für Cyber-Bedrohungen Securelist veröffentlichte einen Bericht über Cyber-Bedrohungen für Finanzorganisationen, in dem einige konkrete Arten von Finanzangriffen prognostiziert werden, die im Jahr 2021 wahrscheinlich zunehmen werden.

Securelist prognostiziert, dass die Armutswelle durch Corona unweigerlich dazu führen werde, dass „mehr Menschen auf Kriminalität, darunter auch Cyberkriminalität, zurückgreifen“. Das könnte auch einen Anstieg der Straftaten im Zusammenhang mit Bitcoin bedeuten (BTC).

Laut der Kaspersky-Forschungsabteilung sei Bitcoin wahrscheinlich der attraktivste Vermögenswert für Cyberkriminelle, weil er der beliebteste digitale Vermögenswert ist. Im Bericht heißt es:

„Es könnte sein, dass bestimmte Volkswirtschaften zusammenbrechen und die lokalen Währungen stark an Wert verlieren. Das macht Bitcoin-Diebstahl sehr viel attraktiver. Wir erwarten mehr Betrügereien, hauptsächlich im Zusammenhang mit BTC, da diese Kryptowährung die beliebteste ist.“

Die Forscher von Securelist vermuten auch, dass Online-Täter es auch auf Datenschutz-Coins, wie etwa Monero (XMR), abgesehen haben könnten. Nach Angaben des Unternehmens könnten Angriffe auf Monero deshalb erfolgen, weil es immer mehr „technische Möglichkeiten der Überwachung, Deanonymisierung und Beschlagnahme von BTC“ gibt. Im Post von Securelist heißt es:

“ […] Wir erwarten, dass Cyberkriminelle auf Transit-Kryptowährungen umsteigen werden, um Geld von ihren Opfern zu erpressen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass sie auf andere, auf Datenschutz ausgerichtete Währungen wie Monero umsteigen könnten, um diese zunächst als Übergangswährung zu verwenden. Diese Gelder werden dann in eine andere Kryptowährung ihrer Wahl, darunter auch BTC, umgewandelt.“

Wie bereits berichtet gibt es derzeit weniger Krypto-Straftaten im Jahr 2020. Einige andere Krypto-Sektoren (wie der DeFi-Bereich) sind zu neuen Zielen für kriminelle Aktivitäten geworden. Laut einem Bericht der VPN-Firma Atlas VPN dürften Krypto- und Blockchain-Hacks auch im Jahr 2021 weiter zurückgehen.

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Sino Global Capital: Bitcoin-FUD kein Grund zur Sorge

Inmitten des Kurseinbruchs Anfang dieser Woche waren Kryptowährungshändler auf allen Seiten von Angst, Unsicherheit und Zweifeln geplagt. Dermot McGrath, Forschungsleiter bei der Blockchain-Investmentfirma Sino Global Capital, sagte jedoch, die Firma betrachte die langfristige Perspektive. 

Kurz nach dem Bitcoin-Einbruch auf 16.200 US-Dollar wurde öffentlich, dass die chinesische Regierung 4,2 Mrd. US-Dollar in Kryptowährungen im Rahmen des Gerichtsverfahrens um das Plustoken-Pyramidensystem beschlagnahmt hatte. Es gingen Gerüchte um, dass diese Coins auf den freien Markt verkauft werden sollten, wodurch die Kurse weiter einbrachen.

Der CEO von Sino Global Matthew Graham schrieb jedoch auf Twitter, er glaube, dass der Großteil der Plustoken-Bitcoins verkauft worden sei:

Unabhängig davon, ob die Coins verkauft wurden oder nicht, empfahl McGrath in einem Interview mit Cointelegraph, dass Händler lernen sollten, über die Schlagzeilen auch einmal hinwegzusehen. 

„In den Krypto- und Blockchain-Ökosystemen ist es wichtig, sich nicht vom Lärm beirren zu lassen“, sagte er. „Wir sind langfristig optimistisch im Hinblick auf Bitcoin. Wir sehen die Branche weiterhin als eine Anlageklasse, die sich professionalisiert und reift.“

McGrath äußerte sich auch zu dem Buhmann für westliche Kryptohändler, nämlich den chinesischen Kryptowährungs-Minern. Viele Leute haben vermutet, dass chinesische Miner einen 51-Prozent-Angriff auf das Netzwerk durchführen könnten. Sie wurden lange verspottet, weil sie große Teile des BTC-Angebots kontrollierten:

McGrath verneinte beide Vorstellungen jedoch.

„Ein Grund dafür, dass ‚chinesische Miner‘ für westliche Händler die ‚Buhmänner‘ waren, ist einfach ein Mangel an Verständnis“, sagte er. „Theoretisch wissen wir natürlich, dass es zu 51-Prozent-Angriffen kommen kann, aber die nötige Zentralisierung/Koordination und Anreize sind in der chinesischen Miner-Community für Top-Kryptos einfach nicht vorhanden.“

„Wenn wir über den Verkauf von geminten Coins reden, ist es möglich, dass die chinesischen Miner von externen Faktoren beeinflusst werden, die sie dazu veranlassen würden, mit den geminten Coins anders umzugehen. Das ist in verschiedenen Regionen zu erwarten“, fügte er hinzu.

McGrath hat keine waghalsigen Prognosen gemacht, als er nach einer gefragt wurde. Er erläuterte allerdings die Investitionsphilosophie von Sino.

„Wir wählen Projekte und Teams aus, die eine Vision teilen und überzeugt sind. Wir investieren langfristig und lassen uns sich nicht von den alltäglichen Marktschwankungen mitreißen“, sagte er. „Wir investieren in Teams und Projekte, mit denen wir eine gemeinsame Vision und Überzeugung teilen. Wenn wir diese Projekte finden, unterstützen und voranbringen können, dann haben wir unsere Arbeit richtig gemacht.“

Wenn die Krypto-Kurs ihren Aufwärtstrend weiterführen und wir weiter auf einen neuen Bullenmarkt zusteuern, sind die Worte von McGrath vielleicht eine Überlegung wert.

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Darum glauben Investoren an Bitcoin in einer Welt nach Covid-19

Die COVID-19-Pandemie hat die Finanzmärkte auf der ganzen Welt beeinflusst, insbesonders die Märkte der Kryptowährungen.

Der stetige Anstieg der Preise für Kryptowährungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 hält angesichts der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit auf der ganzen Welt an. Dies sicherlich ist eine gute Nachricht für Krypto-Investoren und diejenigen, die weiterhin an den langfristigen Aufwärtstrend für Bitcoin und seine Zukunft glauben.

Die drei Säulen, auf die sich die Menschen in unserem heutigen Leben verlassen haben, Institutionen, staatliche Stellen und die Medien, scheinen die Menschen im Stich gelassen zu haben. Von dem Vertrauen in Finanzinstitutionen, die das Vermögen schützen, über die Erwartung, dass Politiker eine kluge Politik betreiben, bis hin zu der Hoffnung, dass die Medien wahrheitsgetreu über Themen informieren. Menschen haben diesen Institutionen anvertraut in Krisenzeiten entscheidende Orientierungshilfen zu geben. Anstatt das zu erleben, hat man nur erlebt, wie Politiker, Regierungsstellen und die Medien alle zusammen versagt haben.

Einem Bericht von Weiss Crypto Ratings zufolge sind nach den Pfizer-Nachrichten Gold und Staatsanleihen stark gefallen, nachdem die Befürchtungen über eine unsichere Erholung in einer Welt nach einer Pandemie aufgelöst wurden.

Bitcoin blieb jedoch nach den Nachrichten stark und stieg von 17.000 USD auf 19.000 USD, bevor er schließlich von Korrekturen getroffen wurde. Bei der Bewertung der Gründe für die Leistung von Bitcoin im Vergleich zu Staatsanleihen und Gold sollte die bevorstehende Digitalisierung von Fiat-Währungen in Betracht gezogen werden.

Sobald Fiat-Währungen digitalisiert werden, kann der Wert von Staatsanleihen viel schneller in die Höhe getrieben werden. Während der Wert von Gold außerhalb des Einflussbereichs der Regierung liegen kann, ist ein konfiszierungssicherer Besitz mit einem Vermögenswert, der nicht leicht zu lagern ist, schwer zu erreichen, argumentierte Weiss.

Viele Investoren haben volles Vertrauen in Bitcoin

Raoul Pal sagt in einem Interview, dass die Rückkehr von Bitcoin in die Nähe der 20.000-Dollar-Marke erst der Anfang sei.

“Nach dem, was ich weiß, und ich kenne viele Leute in der Branche, sind sie alle in einem enormen Tempo an Bord von institutionellen Kunden, Family Offices, Stiftungen. Aber 20.000 Dollar hier sind nicht dasselbe wie 20.000 Dollar damals im Jahr 2017. Damals war es um das Hundertfache gestiegen, als es auf 20.000 Dollar stieg, wir haben noch nicht einmal damit angefangen.”

Pal sagt, dass Bitcoin eines der einzigartigsten Geschäfte ist, die er je gesehen hat, und die Top-Kryptowährung wird wahrscheinlich in den kommenden Monaten davon profitieren, unabhängig davon, in welche Richtung sich die Weltwirtschaft entwickelt.

Inmitten der Aufregung darüber, dass Bitcoin ein Allzeithoch erreicht hat, sagte Mike Novogratz, Bitcoin-Bulle und Ex-Hedge-Fondsmanager, in einem Interview mit Yahoo Finance, dass Bitcoin für jeden Investor konzipiert wurde.

“Bitcoin ist für jedermann”, sagte er und fügte hinzu: “Jeder sollte 2% bis 3% seines Nettovermögens in Bitcoin investieren und es sich in fünf Jahren ansehen, und es wird noch viel mehr sein.”

Wenn man sich die derzeitige Marktstimmung zunutze machen kann, gibt es Grund zu der Annahme, dass die Nachfrage nach Bitcoin nur zunehmen wird, da es sich in einer sich schnell nähernden Post-COVID-Welt als leistungsstarker Aktivposten erweist.

Disclaimer:
Die zur Verfügung gestellten Inhalte Stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Ebenso sind die Analysen nicht als Aufforderung zum Handel zu verstehen, sondern spiegeln nur die Meinung des Autors wieder. Alle Aussagen zu Kryptowährungen und deren eventuelle Kursentwicklung sind absolut unverbindlich. Im Falle, dass Nutzer der Seite aufgrund der Vorstellung von Analysen Handel betreiben, geschieht dies vollumfänglich auf eigene Gefahr.

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Bitcoin-Kurs klettert auf über 19.000 US-Dollar: Bullen von Futures-Lücke unbeeindruckt

Bitcoin (BTC) erreichte am 30. November erneut die Marke von 19.000 US-Dollar. Über das Wochenende konnte er starke Zuwächse verzeichnen.

BTC-Kurs um 18 Prozent gegenüber Wochentief gestiegen

Aus Daten von Cointelegraph Markets und TradingView geht hervor, dass das BTC/USD-Paar am Montag ein weiteres psychologisch wichtiges Niveau durchbrach.

Das Paar konnte am Wochenende bereits große Zuwächse verzeichnen. Ende letzter Woche noch ging es auf bis zu 16.300 US-Dollar zurück. Bis Montag kletterte er auf 18.600 US-Dollar. Dabei konnte Bitcoin mindestens 17 Prozent gegenüber diesem Tiefststand erzielen.

Wie Cointelegraph berichtete, drohte eine riesige CME-Future-Lücke von 1.300 US-Dollar, den Markt einbrechen zu lassen. Aber die Käufer zeigten sich bleiben unbeeindruckt. Bis Redaktionsschluss konnte er auf bis zu 19.800 US-Dollar klettern.

BTC/USD stündlicher 1-Tages-Chart. Quelle: TradingView

„Er wird immer größer. Der entscheidende Bereich um 17.800 US-Dollar konnte gehalten werden“, fasste der Cointelegraph Markets-Analyst Michaël van de Poppe kurz vor dem Anstieg auf 19.000 US-Dollar zusammen.

„Jetzt liegt der entscheidende Bereich bei 18.200 US-Dollar. Der letzte Wendepunkt vor einem Allzeithoch ist der Widerstand zwischen etwa 18.600 und 18.900 US-Dollar.“

Wenn Bitcoin diese Zone zur Unterstützung macht, kann er erneut die 20.000 US-Dollar angreifen. In der vergangenen Woche war das Niveau um 19.500 US-Dollar jedoch ein starrer Widerstand.

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Neues Allzeithoch: Bitcoin-Kurs schießt auf 19.799 US-Dollar

Es ist geschehen! Der Bitcoin-Kurs hat es geschafft sein Allzeithoch bei 19.665 US-Dollar zu knacken. Damit hat BTC seine Höchstmarke vom 16. Dezember 2017 übersprungen. Was sind die Gründe für die Bitcoin-Kursexplosion?

Nach der starken Konsolidierung von letzter Woche, haben nur die Wenigsten damit gerechnet, dass es so schnell wieder nach oben gehen kann. So kam der Bitcoin-Kurs bereits am 25. November auf 19.250 US-Dollar heran. Doch dann folgte die heftige Korrektur auf rund 16,500 US-Dollar – Gewinnmitnahmen wie sie nach einem steilen Anstieg üblich sind. Doch anstatt eine Pause einzulegen, konnte der Bitcoin-Kurs über das Wochenende kräftig anziehen – und am heutigen 30. November ein neues Rekordhoch bei 19.799 US-Dollar aufstellen. Das letzte Allzeithoch markierte der Bitcoin-Kurs am 16.12.2017 bei 19.665 US-Dollar.

Bitcoin Chart

Die Großen steigen in Bitcoin ein

Wie wir bereits berichtet hatten, steigen immer mehr Großinvestoren in Bitcoin ein. Es sind also längst nicht mehr nur die Kleinanleger, die für die steigenden Bitcoin-Kurs sorgen. Bitcoin hat sich in der Wahrnehmung vieler Investoren von einer Spekulation zu einer Absicherung entwickelt. Erzeugt wird dieses neue Narrativ durch Unternehmen wie Microstrategy oder Square, die sich öffentlich dafür feiern lassen, einen Teil ihrer US-Dollar-Rücklagen in Bitcoin umzutauschen – weniger aus Spekulation, sondern aus Mangel an Vertrauen in die heimische Fiatwährung. Diese Signalwirkung überträgt sich wiederum auf alle Typen von Investoren. Angefangen vom kleinen Privatanleger bis hin zu den reichsten Menschen der Welt und ihren Vermögensverwaltungen, die ihr Portfolio diversifizieren wollen.

So hatten wir erst am 30. November von einem großen US-amerikanischen Hedgefonds berichtet, der massiv in BTC investieren möchte. Das Kapital dafür stammt aus Guggenheims Macro Opportunities Fund, einem Fonds, der laut Website „große makroökonomische Ideen setzt“. Er ist mit fünf Milliarden US-Dollar kapitalisiert. Wie aus dem Schreiben an die SEC hervorgeht, behält sich Guggenheim vor, bis zu zehn Prozent, also 500 Millionen US-Dollar in Bitcoin zu investieren. Damit wäre es eines der größten Investments in die Kryptowährung überhaupt.

PayPal sorgte bereits im Oktober für Bullenstimmung bei BTC

Mit der Bekanntgabe von PayPal am 21. Oktober, auch Bitcoin-Transaktionen sowie den Bitcoin-Kauf anzubieten, hat die aktuelle Bitcoin-Rallye ihren Anfang genommen. Die Tatsache, dass nun von den 346 Millionen aktiven PayPal-Nutzern, wovon die meisten in den USA leben, der Bitcoin-Kauf nur noch einen Klick entfernt ist, kann als klar positiv für den Bitcoin-Kurs gewertet werden. PayPal macht es gerade für Menschen ohne Krypto-Affinität besonders einfach, in Kryptowährungen zu investieren.

Nicht viel weniger als die fundamentale Nachfrage, die durch die PayPal-Dienstleistung generiert wird, dürfte die Signalwirkung für den Markt sein. Bitcoin als unbedeutende Nische zu sehen wird damit immer schwieriger. Gleichzeitig erhört sich der Druck für Finanzunternehmen, nun zeitnah auch Krypto-Dienstleistungen anzubieten, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Bitcoin Halving fängt an zu greifen

Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass am 18. Mai dieses Jahres das dritte Bitcoin Halving stattfand. Dabei wurde der Block Reward von 12,5 BTC pro Block auf 6,25 BTC heruntergekürzt. In den vorherigen Bitcoin Halvings führte dies wenige Monate später zu einer enormen Rallye. Schließlich muss bei konstanter Nachfrage der Kurs steigen, wenn die Angebotsmenge sinkt.

Das beliebteste Modell, das diesen Effekt beschreibt, ist das Stock-to-Flow-Modell. Blickt man auf den aktuellen Stock-to-Flow-Chart, dann liegen wir mit den Bitcoin-Kurssteigerungen der letzten Tage lediglich im Trend:

Keine Blase, sondern längst überfälliger Nachholeffekt

Dass der Bitcoin-Kurs steigt, kann also als fundamental gerechtfertigt bewertet werden. Zumal man nicht vergessen darf, dass die aktuelle Geldpolitik der Notenbanken ihr übriges tut. Das Vertrauen in US-Dollar, Euro und Co. schwindet mit den immer extremeren Maßnahmen. Vor allem die Knappheit von Bitcoin macht sich in einer inflationären Geldpolitik bezahlt. Die ausführlichen Hintergründe für die Bitcoin-Stärke haben wir bereits vor ein paar Tagen erläutert als Bitcoin kurz vor seinem Allzeithoch stand.

Wie dem auch sei, wird dies sicherlich nicht das letzte Allzeithoch von Bitcoin gewesen sein. Dennoch sollte man sich von Rücksetzern nicht verunsichern lassen. Diese gehören bei derartigen Anstiegen immer dazu.

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Sorare: Inter Mailand setzt auf Blockchain-Technologie

Vor Kurzem gab die Franchise-Restaurantkette bekannt, dass ab sofort in allen Filialen in Venezuela mit Bitcoin bezahlt werden kann. Unterstützt wird das Projekt vom Finanzdienstleister Cryptobuyer.

Am 27. November veröffentlichte Cryptobuyer die Neuigkeit via Twitter. Darin hieß es, dass alle Pizza Hut-Filialen in Venezuela Kryptowährungen als Zahlungsmittel annehmen. Neben Bitcoin soll das Unternehmen auch Litecoin ( LTC ), Dash (DASH), Binance Coin (BNB), Binance USD (BUSD), Ether ( ETH), Tether ( USDT ), Dai (DAI) sowie XPT akzeptieren. Richard El Khouri, Generaldirektor für die venezolanischen Aktivitäten von Pizza Hut, kommentiertedie Zusammenarbeit erfreut:

Es ist wichtig, dass wir jungen Menschen, modernen Erwachsenen und technologisch versierten Menschen entgegenkommen.

Er betonte, dass ein Unternehmen wie Pizza Hut in der heutigen Zeit nicht losgelöst von diesen technischen Fortschritten zu betrachten sei. Möglich gemacht habe dies die Partnerschaft mit Cryptobuyer. Das Unternehmen beschreibt sich in Bezug auf die Förderung von Kryptowährungen Vorreiter in Venezuela. In der Ankündigung heißt es:

Ab heute können Sie mit Ihrer Familie teilen und mit Kryptowährungen bezahlen… in jedem Pizza Hut Restauran in Venezuela.

Pizza Hut ist indes nicht das einzige Unternehmen mit dem Cryptobuyer zusammenarbeitet. Im Juni berichtete das Unternehmen, sich vorgenommen zu haben, dass Menschen in Venezuela bald in mehr als 20.000 Geschäften im Land mit Kryptowährungen bezahlen können. In der Vergangenheit installierte das Unternehmen bereits einen Bitcoin-Geldautomaten in Venezuela.

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CBDC: Arabisches Pilotprojekt übertrifft Erwartungen

Die meisten digitalen Zentralbankwährungen (CBDC), die bis lang das Licht der Welt erblickten, entstammen den Händen einer einzelnen Zentralbank. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate prüfen unterdessen die Machbarkeit einer bilateralen Lösung.

Die Zentralbanken von Saudi-Arabien und der Vereinigten Arabischen Emirate haben am Sonntag einen ausführlichen Bericht zu ihrem gemeinsamen CBDC-Projekt vorgelegt. Die Ergebnisse des einjährigen Testlaufs belegen den Nutzen der Blockchain– und Distributed-Ledger-Technologie (DLT) im heimischen und grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.

Die beiden Wirtschaftsmächte aus dem mittleren Osten hatten bereits im Januar 2019 den Start von Project Aber bekannt gegeben. Neben der Machbarkeitsanalyse wollten die beteiligten Zentralbaken auch zum Wissensfundus rund um CBDCs und DLT beitragen. Der Name des Projekts zeuge dabei von den eigenen Zielsetzungen:

Der Name Aber wurde gewählt, weil er als arabisches Wort für „Grenzen überschreiten“ sowohl den grenzüberschreitenden Charakter des Projekts als auch unsere Hoffnung widerspiegelt, dass es auch im Hinblick auf den Einsatz der Technologie Grenzen überschreiten würde.

Project Aber verlief in drei Phasen. Wobei sich mit jeder neuen Stufe zunehmend auch Privatbanken aus den beiden Staaten an den Testläufen beteiligten. Die Banken betrieben eigene Nodes für das CBDC und nutzten auch eigenes Geld für die Zahlungsabwicklung. Den Machern der Studie war es wichtig, echtes Geld hinter die Digitalwährung zu stellen, um den Sicherheitsaspekt nicht aus dem Blick zu verlieren.

Als technischer Unterbau kam Hyperledger Fabric zum Einsatz. Hinter der Permissioned-Blockchain-Lösung stehen vor allem IBM und die Linux Foundation. Die Verfasser des Berichts merken an, dass nur eine nicht-öffentliche Blockchain den Anforderungen an Privatsphäre und Zugangsbeschränkungen genügen kann, die der Zahlungsverkehr zwischen Banken erforderlich macht.

Laut dem Bericht war der CBDC-Test ein voller Erfolg. Der Einsatz von Distributed Ledger habe die Erwartungen demnach übertroffen. Alle Anforderungen in puncto Privatsphäre, Dezentralität und Risikovermeidung seien umgesetzt worden. Eine gemeinsame CBDC von zwei Staaten sei nicht nur eine geeignete Lösung für grenzüberschreitende Zahlungen. Sie biete darüber hinaus eine „erhebliche Verbesserung gegenüber zentralisierten Zahlungssystemen in Bezug auf die architektonische Belastbarkeit.“

Der Bericht schließt mit einer Reihe an Empfehlungen für weitere Forschungen und politische Entscheidungsträger. Ob Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate in naher Zukunft tatsächlich eine derartige CBDC einführen werden, blieb unterdessen offen.

Die Welt im CBDC-Fieber

Bekanntlich sind die Länder aus dem Mittleren Osten nicht die einzigen, die an CBDCs arbeiten. Während China das Tempo vorgibt, sehen sich immer mehr Staaten gezwungen, mitzuziehen. Die Europäische Union denkt beispielsweise über die Einführung einer grenzüberschreitenden Digitalwährung für die gesamte Eurozone nach. Laut der EZB soll bereits in wenigen Monaten über die Einführung eines solchen E-Euro entschieden werden. Die Bundesregierung gab jedoch den Hinweis, dass es Jahre dauern könnte, bis er tatsächlich umgesetzt ist.

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Bitcoin-Mining-Schwierigkeit fast auf Allzeithoch ATH: Kurs erneut über 19.000 US-Dollar

Der Bitcoin-Kurs hat mit über 19.000 US-Dollar ein Zweijahreshoch erreicht und ist innerhalb einer Woche mehr als einmal unter 17.000 US-Dollar gefallen. Die Mining-Schwierigkeit nimmt hingegen weiter zu.

Nach Angaben der On-Chain-Analysewebseite Glassnode stieg die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin (BTC) heute um 8,9 Prozent. Damit liegt sie 5 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom vergangenen Monat.

Ein Anstieg der Mining-Schwierigkeit war in den Jahren 2013 und 2016 der Beginn von Bullenzyklen. Man muss noch etwas abwarten, um einschätzen zu können, ob die jüngste Rallye auf das neue Jahreshoch langfristig bullisch ist. Der Bitcoin-Kurs ist letzte Woche um 11 Prozent gefallen, da viele Wale einen Teil ihrer Bestände an die Börsen gebracht haben. Bei Redaktionsschluss hat er sich bereits wieder auf über 19.000 US-Dollar erholt.

Eine größere Mining-Schwierigkeit kann zu höheren Gebühren für die Nutzer und längere Zeiten für die Generierung eines Blocks führen. Dazu kommen mehr nicht geminte Transaktionen im Mempool von Bitcoin. Nach Schätzungen von Earn.com liegt die optimale BTC-Transaktionsgebühr derzeit bei 14.272 Satoshis oder ungefähr 2,60 US-Dollar.

Auch die Ethereum (ETH)-Blockchain hat in letzter Zeit Rekordhöhen erreicht. Glassnode berichtete, dass die Mining-Schwierigkeit auf dem Netzwerk am Freitag auf ein Zweijahreshoch stieg, nachdem der Kurs in drei Tagen von über 600 US-Dollar am 23. November auf 513 US-Dollar gefallen war.

Die Netzwerk-Hashrate zeigt an, wie viel Rechenleistung für die Validierung von Bitcoin-Transaktionen aufgewendet wird. Sie brach neben der Mining-Schwierigkeit ein und erreichte im Oktober ein Allzeithoch. Daten von Blockchain.com zeigen, dass sie zwischen dem 17. Oktober und dem 2. November um mehr als 27 Prozent gesunken ist, genauer gesagt von 146,5 EH/s auf 106,6 EH/s. Die Hashrate von Bitcoin liegt laut BTC.com derzeit bei 130,15 EH/s.

Bei Redaktionsschluss lag Bitcoin wieder über 19.000 US-Dollar.

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