Investmentriese BlackRock: „Bitcoin wird den Platz von Gold einnehmen“

Ein Top-Manager der weltgrößten Vermögensverwaltung BlackRock ist der Überzeugung, dass Bitcoin (BTC) zu einer festen Institution im globalen Finanzsystem geworden ist. Ein weiteres deutliches Zeichen, dass sich die Wahrnehmung der Kryptowährung inzwischen deutlich gewandelt hat.

Rick Rieder, einer der Investmentchefs (CIO) von BlackRock, meinte dementsprechend am gestrigen Freitag im Interview mit dem Nachrichtensender CNBC, dass „Bitcoin gekommen ist, um zu bleiben“.

Obwohl Rieder zugleich zwar betont, dass er selbst nicht in die Kryptowährung investiert und auch nicht als Fürsprecher für diese auftritt, ist er dennoch davon überzeugt, dass Bitcoin „in großen Teilen den Platz von Gold einnehmen wird, weil sie so viel praktikabler ist als Goldbarren“.

Dieser Vergleich liegt auf der Hand, denn Bitcoin wird immer wieder als „digitales Gold“ bezeichnet, da die Kryptowährung eine ähnliche Funktion als Wertaufbewahrungsmittel einnimmt wie das Edelmetall. Viele Bitcoin-Fans sind zuversichtlich, dass ihre Kryptowährung ein großes Stück vom Kuchen des Marktführers Gold abschneiden kann, sobald die Anleger deren Vorteile erkennen. Die Worte von Rieder geben dieser Hoffnung neue Nahrung.

Umgerechnet in Gold liegt 1 Bitcoin aktuell bei einem Wert von 9,961 Unzen.

Bitcoin-Kurs in Gold. Quelle: buybitcoinworldwide.com

2020 könnte das Jahr sein, in dem sich die Wahrnehmung von Bitcoin besonders bei den institutionellen Investoren und Großinvestoren deutlich zum Positiven ändert. So haben sich in diesem Jahr bereits die beiden Großinvestoren Paul Tudor Jones und Stanley Druckenmiller für Bitcoin stark gemacht, woraufhin sich später auch die beiden großen Banken Citigroup und JPMorgan wohlwollend über die Kryptowährung geäußert haben.

BlackRock, die einflussreiche Vermögensverwaltung, bei der CDU-Politiker Friedrich Merz lange Zeit in führender Position war, ist über ihre Teilhabe am Unternehmen MicroStrategy selbst indirekt in Bitcoin investiert. Der Softwarehersteller hatte in diesem Jahr große Teile seiner Bargeldreserver in Bitcoin angelegt.

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