„Hold the Line“ – Warum Bitcoin und Kleinanleger von der GameStop-Affäre profitieren

In den vergangenen paar Tagen haben die Aktien von Unternehmen wie GameStop (GME) und AMC Entertainment (AMC) einen dramatischen Kursanstieg hingelegt, der dadurch bedingt ist, dass einige Nutzer des sozialen Netzwerks Reddit gemeinschaftlich die besagten Wertpapiere aufgekauft und damit einen sogenannten Short-Squeeze ausgelöst haben. Die beliebte Trading-Plattform Robinhood, die speziell auf kleine Privatanleger ausgerichtet ist, hat anschließend den Handel dieser Aktien unterbunden, was einen regelrechten „Shitstorm“ zur Folge hatte, da vermutet wird, dass dieser Schritt ein Einknicken vor der Hochfinanz zuungunsten der Kleinanleger war.

Vor diesem Hintergrund betont Richard Byworth, der CEO der Kryptobörse EQUOS, die Wichtigkeit freier Märkte.

„Es ist sehr wichtig, freie und transparente Märkte für alle Marktteilnehmer zu schaffen. Alle Trading-Plattformen haben die Verantwortung, offene Orderbücher zu führen, die für jeden zugänglich sind“, wie Byworth dahingehend gegenüber Cointelegraph erklärt. Und weiter: „Die Affäre um GameStop und die nachfolgenden Reaktionen von Plattformen wie Robinhood rücken Kryptowährungen wie Bitcoin jetzt umso mehr in den Fokus.“

Am 22. Januar lag die GME noch bei einem Kurswert von 53 US-Dollar, wie aus den Daten von TradingView hervorgeht. Am 28. Januar erreichte sie dann einen neuen Höchstwert von 508 US-Dollar, der in den Folgestunden zurück auf 113 US-Dollar rutschte. Seitdem schwankt der GME-Kurs zwischen 197 bis 411 US-Dollar.

„Ich denke, das ist ein klares Zeichen dafür, dass das traditionelle Finanzsystem von Grund auf kaputt und manipuliert ist“, wie Aleks Svetski, Mitgründer und CEO der Bitcoin-Handelsplattform Amber, angesichts der jüngsten Entwicklungen feststellt.

„Diese Entscheidung [von Robinhood] ist ein negativer Präzedenzfall, sie ist der Sargnagel für das ohnehin schon zerrüttete Verhältnis zwischen dem Kleinen Mann und der Hochfinanz“, so Svetski. Dem fügt er an: „Die Jungs von WSB werden sich als nächstes wohl auf Bitcoin stürzen, wenn sie merken, dass Bitcoin das einzige Finanzprodukt ist, das nicht einfach so abgeschaltet werden kann.“

Damit spielt er auf die Nutzer des Reddit-Unterforums „Wall Street Bets“ (WSB) an. In dem sozialen Netzwerk hatten sich mehrere Kleinanleger zusammengetan, um die GameStop-Aktie zu kaufen und den Short-Squeeze auszulösen. Dahinter steckte allerdings nicht die bloße Absicht, die Hedgefonds „abzuzocken“ und das schnelle Geld zu machen. Vielmehr wollten die Kleinanleger damit bewusst den Spieß umdrehen und die „Heuschrecken“ ausbluten lassen. Dies lässt sich daran erkennen, dass in dem Forum immer wieder das Mantra „Hold the line“ beschworen wurde, was bedeutet, dass die Anleger trotz der massiven Wertsteigerung weiterhin an der Aktie festhalten sollten, um die Verluste der Hedgefonds noch schlimmer zu machen.

Paolo Ardoino , der CTO der Krypto-Handelsplattform Bitfinex, sieht die GameStop-Affäre dementsprechend als Anfang eines großen Aufstands gegen das etablierte Finanzsystem, von dem ganz besonders Bitcoin profitieren wird.

„Bitcoin ist durch die GameStop-Affäre wieder ins Rampenlicht gerückt“, wie Ardoino meint. Daran knüpft er an: „Wenn sich die Kleinanleger gegen die Strukturen und Vorgehensweise des bestehenden Finanzsystems auflehnen, wird klar werden, dass die Arbeit der Kryptobranche in vielerlei Hinsicht durch diese aufgebauten Zugangshürden inspiriert wurde.“

Abschließend gibt er zu bedenken:

„Zugangshürden für die durchschnittlichen, hart arbeitenden Menschen, abzubauen, die Wege suchen, um sich ein Vermögen aufbauen zu können, war schon immer einer der Grundgedanken der Kryptobranche.“

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Warum ist XRP ein Wertpapier, aber Ether nicht? – Ripple fordert SEC zur Klarstellung auf

Die Anklage der SEC gegen den Krypto-Zahlungsdienstleister Ripple, der zugleich Herausgeber der viertgrößten Kryptowährung XRP ist, könnte weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Kryptobranche haben.

Am 29. Januar hat Ripple Labs den offiziellen Widerspruch auf die Anklageschrift der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Darin bekräftigt Ripple erneut, dass es sich bei XRP nicht um eine Aktie des Unternehmens handelt, weshalb die Kryptowährung nicht in den Zuständigkeitsbereich der Aufsichtsbehörde fallen würde. Bei seiner Verteidigung scheut der Krypto-Zahlungsdienstleister scheinbar auch nicht davor zurück, die gesamte Kryptobranche miteinzubeziehen.

Ein Sprecher von Ripple erklärt in diesem Zusammenhang gegenüber Cointelegraph:

„Die SEC hat zwei Gewinner ausgewählt und ignoriert, dass es noch eine ganze aufkeimende Branche gibt, die viel größer ist als nur Bitcoin und Ether. Wir haben deshalb einen Antrag auf Informationsoffenlegung gestellt, in dem wir die SEC auffordern, deutlich zu machen, wie sie zu der Entscheidung gekommen ist, dass es sich bei Ether nicht um ein Wertpapier handelt.“

Der Antrag zur Informationsoffenlegung beruft sich auf den sogenannten „Freedom of Information Act“ (FOIA), also ein amerikanisches Gesetz, das Informationsfreiheit garantiert und der Öffentlichkeit die Möglichkeit einräumt, Informationen von Behörden zu erfragen. Ripple nutzt dieses Gesetz nun, um von der Börsenaufsicht zu erfahren, wie diese zu der Einstufung gelangt ist, dass Ether kein Wertpapier konstituiert. Die SEC hatte zuvor entschieden, dass die zweitgrößte Kryptowährung als Commodity einzustufen ist und damit unter die Zuständigkeit der Aufsichtsbehörde CFTC fällt.

Im Rahmen des FOIA-Antrags fordert Ripple nun die Offenlegung „jeglicher Kommunikationsunterlagen der SEC mit der Ethereum Foundation und anderen relevanten Unternehmen (darunter zum Beispiel ConsenSys) und Personen, die zum Ether-Ökosystem gehören (darunter Vitalik Buterin, Anthony Di Iorio, Charles Hoskinson, Mihai Alisie, Amir Chetrit, Joseph Lubin, Gavin Wood und Jeffrey Wilcke)“. Zudem soll die Börsenaufsicht jegliche Kommunikation mit allen Anwälten, Firmen und Personen aushändigen, die die Ethereum Foundation oder andere betreffende Unternehmen vertreten haben. Außerdem will Ripple Einsicht über alle Unterlagen, Materialien und Analysen erlangen, auf die sich SEC-Direktor Hinman oder ein anderer zuständiger Leiter der Behörde bei der Entscheidungsfindung, dass es sich bei Ether nicht um ein Wertpapier handelt, gestützt hat.

Der Antrag wird vermutlich eine Flut an Dokumenten von der Börsenaufsicht nach sich ziehen, da die Behörde für die entsprechenden Einstufung eine lange Vorlaufzeit gebraucht hatte.

The question of timing is critical in the Ether as security or commodity discussion. The Ether presale happened years before the SEC issued its DAO Report. A response to the meltdown of Ether investment into the Decentralized Autonomous Organization, the DAO Report was the SEC’s 2017 declaration that some cryptocurrencies were securities.

Das genaue Timing der Einstufung von Ether wird dabei von entscheidender Bedeutung sein, denn der ursprüngliche Token-Verkauf des marktführenden Altcoins wurde schon Jahre vor einer ersten Stellungnahme der SEC abgewickelt. Erst als einige Investitionen in Ether in das Krypto-Projekt Decentralized Autonomous Organization (DAO) übergegangen waren, hatte die Behörde 2017 den sogenannten DAO-Report angefertigt, der klarstellte, dass einige Kryptowährungen als Wertpapiere zu betrachten sind.

In its FOIA request, Ripple leans especially heavily on the claim that Bitcoin and Ether are both controlled by China-based mining pools, playing off of longstanding fears by U.S. regulators of Chinese control of digital assets. Ripple further asks for communications between the commission, particularly Division of Corporation Finance Director Bill Hinman, and key figures and attorneys for the Ethereum Foundation. While it is almost inconceivable that the SEC will back out of its many statements that Ether is a commodity at this stage in the game, Ripple’s aim seems to be to undercut the legitimacy of that decision in an effort to shore up its own defense.

Die Folgejahre waren von enormer Verwirrung darum geprägt, was eine Kryptowährung nun zu einem Wertpapier macht. Da es bei Bitcoin nie einen einführenden Token-Verkauf gab, stand diese Frage für den Marktführer nie zur Debatte, was die Diskussion wohl umso mehr hat in den Hintergrund rücken lassen. Auf Ether hat sich die Börsenaufsicht bis dato nie eingeschossen, weshalb im vergangenen Dezember Ripple als erstes großes Krypto-Projekt mit einer entsprechenden Anklage der Börsenaufsicht konfrontiert wurde. Demnach soll der Verkauf von XRP einen unrechtmäßigen Wertpapierverkauf konstituieren.

Die Anklage der SEC gegen Ripple hatte jedoch eine lange Vorlaufzeit, in der Ripple immer wieder Ressourcen investiert hat, um diese zu verhindern. Obwohl auch der ursprüngliche XRP-Verkauf noch vor der Herausgabe des DAO-Reports stattgefunden hat, argumentiert die Behörde, dass der Krypto-Zahlungsdienstleister weiterhin den Großteil der firmeneigenen Kryptowährung kontrolliert, was bei Ethereum und den zugehörigen Unternehmen nicht der Fall ist.

Seit Bekanntwerden der Anklage ist der XRP-Kurs heftig eingebrochen. Viele amerikanische Kryptobörsen haben den Altcoin gänzlich aus ihrem Handel genommen.

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Auf den Hund gekommen – Krypto-Anleger „beweinen“ Absturz des DOGE

Nachdem der Dogecoin durch die „Macht der Memes“ und einen gemeinschaftlichen Push des sozialen Netzwerks Reddit in luftige Höhen gehoben wurde, ging es für die „Scherz-Kryptowährung“ vom zwischenzeitlichen Hoch von 0,06 US-Dollar zurück auf 0,33 US-Dollar, was einem Absturz von fast 40 % entspricht.

Für Influencer, Foristen und andere interessierte Anleger, die überwiegend zum ersten Mal in die volatile Kryptowährung investiert haben, wurden von dem anschließenden Abschwung umso heftiger getroffen.

Angetrieben durch den Hype war der Altcoin erstmals seit 2015 in die Top-10 der Kryptowährungen zurückgekehrt. Dass dieser Höhenflug tatsächlich durch die Kaufkraft aus den sozialen Netzwerken bedingt ist, wird durch neue Daten des Krypto-Marktforschungsinstituts TheTIE belegt.

Einige Beobachter schreiben dabei den Tweets von Elon Musk eine besondere Zugkraft zu, allerdings geht besonders von dem Dogecoin auch eine Aura des Anti-Establishments aus, die angesichts der Affäre um die Aktie von GameStop und die Trading-Plattform Robinhood wohl das richtige Ventil für kleine Privatanleger war.

Die Trading-Plattform hatte den Kauf der Aktie vorübergehend gestoppt, was für Unmut bei den Nutzern gesorgt hatte, da vermutet wird, dass die Plattform damit vor der Hochfinanz eingeknickt ist und einige ihrer Kunden und Investoren schützt. Die Foristen hatten das Wertpapier zuvor gemeinschaftlich gekauft und damit für einen sogenannten Short-Squeeze gesorgt, der einigen Hedgefonds teuer zu stehen kam. Nach dem Kaufstopp für die GameStop-Aktie investierten die Kleinanleger aus Protest zusammen in den Dogecoin.

Anschließend kam es jedoch auf mehreren Kryptobörsen zu Problemen bei Auszahlungen der „Scherz-Kryptowährung“, woraufhin diese schnell wieder an Wert verlor. Dies löste bei den Anlegern wiederum Enttäuschung aus. So meinte die Influencerin Mia Khalifa zum Beispiel, dass sie sich „endlich durchgerungen hatte, die Hunde-Aktie zu kaufen“, doch die Freude darüber währte nicht lang:

Khalifa ist allerdings nicht die einzige prominente Persönlichkeit, die ihrem Unmut Luft macht, denn viele Influencer kommentierten den Absturz der „Hundewährung“ in den sozialen Medien nahezu in Echtzeit. Auch ein Streamer konnte nur hilflos zuschauen, als der DOGE zurück ins Bodenlose stürzte:

Der heftige Wertverlust des Altcoins hat viele Anleger dazu bewogen, auf Krypto-Projekte mit mehr Substanz umzusteigen. Nichtsdestotrotz kursiert in den sozialen Medien nun das Hashtag #DogeToADollar, das von Nutzern befeuert wird, die den „Hund“ noch nicht aufgeben und stattdessen einen zweiten Aufschwung bis auf 1 US-Dollar einleiten wollen.

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Maps.me integriert DeFi-Anwendungen: Token Sale startet am Montag

Mit Maps.me steht der nächste Anbieter in den Startlöchern, die Krypto-Ökonomie in den App-Store einzubinden. Am Montag startet der MAPS Token Sale.

Der Höhenflug von Polkadot (DOT), Uniswap (UNI) oder Chainlink (LINK) zeigt: Dezentrale Finanzanwendungen erreichen allmählich den Mainstream. War der DeFi-Markt anfangs noch eine Nische für risikofreudige Anleger, zeugen immer mehr realwirtschaftliche Anwendungen von einem rasch einsetzenden Adaptionsprozess. Mit Maps.me setzt ein weiterer “etablierter Player” einen Fuß in die Welt dezentraler Finanzen.

Maps.me bekommt einen neuen Anstrich

Maps.me ist eine Navigations-App, die sich auch offline nutzen lässt. Die laut Google App Store über 140 Millionen Nutzer können die entsprechenden Karten vor Reiseantritt herunterladen, ohne ihr Datenvolumen anschließend aufbrauchen zu müssen.

Mit dem MAPS-Token sollen die Funktionen der App nun grundlegend erweitert und eine Brücke zwischen grenzüberschreitendem Reise- und Zahlungsverkehr geschlagen werden. Durch die Einbindung von DeFi-Anwendungen verschmilzt Maps.me zu einer Navi-, Bezahl- und Investment-App.

Dafür werde laut Whitepaper eine Wallet in die Maps.me-2.0-Version integriert, mit der Nutzer beispielsweise Buchungsvorgänge direkt abwickeln können, ohne die App zu wechseln. Dabei sollen Nutzer Konten mit mehrere Währungen anlegen und bei grenzüberschreitenden Überweisungen von niedrigen Gebühren profitieren können.

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Darüber hinaus erhalten Nutzer die Möglichkeit, ihr Guthaben in DeFi-Anwendungen anzulegen.

Wir beabsichtigen, unseren Nutzern die Möglichkeit zu geben, Rendite auf ihre Ersparnisse zu generieren, indem sie diese direkt und sicher an Kreditnehmer ausleihen. Wir planen auch, unseren Nutzern die Möglichkeit zu geben, eine Vielzahl von Vermögenswerten zu handeln, die nicht durch geografische Grenzen und Transaktionsgrößen eingeschränkt sind.

MAPS Token

Token-Inhaber erhalten pro Token künftig ein Stimmrecht und sollen von den Einnahmen von Maps.me profitieren können. So kommen laut Maps.me sämtliche Einnahmen abzüglich der Kosten, “über Mechanismen, für die die Token-Inhaber stimmen, den Inhabern zugute”. Diese Einnahmen setzen sich u.a. aus Transaktionsgebühren auf der Plattform und aus Kosten für Werbepartner zusammen.

Zudem setzt die App künftig auf ein Treuebonusprogramm. Token-Inhaber haben somit einen “Anspruch auf personalisierte Belohnungen und Dienste, die auf Aktionen und Token-Beständen basieren”. Je mehr Token man hält, umso großzügiger sollen auch die Belohnungen ausfallen. Die DeFi-Infrastruktur setzt dabei auf der Solana Blockchain von Serum auf.

Der Supply ist auf 10 Milliarden MAPS Token limitiert. Davon sind zunächst 10 Prozent freigeschaltet. Die verbleibenden 9 Milliarden Token fließen getaktet in einem Zeitraum von sieben Jahren in den Supply. Der Initial Exchange Offering deckt zunächst 100 Millionen Token ab und startet am morgigen Montag, dem 1. Februar 2021, auf FTX, Serum und Bitmax.

auf btc-echo lesen

Nur ein Strohfeuer – Bitcoin kann Schützenhilfe von Elon Musk nicht ummünzen

Die vergangene Woche hat Bitcoin (BTC) starke Volatilität beschert, wodurch die marktführende Kryptowährung innerhalb von 24 Stunden von 32.000 US-Dollar bis auf 38.500 US-Dollar geklettert ist, nur um dann zurück auf 33.000 US-Dollar zu fallen.

Der Aufschwung auf 38.500 US-Dollar war dabei geradezu explosionsartig und kam kurz nachdem der prominente Unternehmer Elon Musk das Hashtag #Bitcoin in seinen Twitter-Status aufgenommen hatte.

Allerdings konnte der Krypto-Marktführer diesen Schwung nicht beibehalten, denn in den nachfolgenden Stunden ging es für den Kurs zurück nach unten. Derzeit erweist sich die 34.500 US-Dollar Marke als entscheidender Widerstand, den es zu überwinden gilt, um den vorherigen Aufwärtstrend wiederzubeleben.

Musk-Schützenhilfe reicht nicht

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die entscheidenden Hürden sind im obigen Kursdiagramm markiert. Daraus können wir schließen, dass es einen Durchbruch der 38.000 US-Dollar Marke braucht, damit Bitcoin auf ein neues Rekordhoch klettern kann.

Wie erwähnt, reichte der gestrige Aufschwung dafür nicht aus. Nachdem der Kurs an der 38.000 US-Dollar Marke gescheitert war, konnte sich die 34.000 US-Dollar Marke wiederum nicht als Support beweisen, wodurch der Aufwärtstrend nun in Gefahr ist.

Der „Elon-Musk-Aufschwung“ ist dementsprechend als Strohfeuer zu sehen, das die momentane Kursentwicklung nicht nachhaltig angekurbelt hat. Dabei zeichnet sich zuletzt ein Abwärtstrend abgezeichnet, seit das Rekordhoch bei 42.000 US-Dollar erreicht wurde. Dieser Abwärtstrend wird wohl bestehen bleiben, bis die 34.500 US-Dollar Marke geknackt und als Support etabliert werden kann.

Dollar showing strength is bad news for Bitcoin

US-Dollar-Index Jahresdiagramm. Quelle: TradingView

Einer der Hauptgründe für einen weiteren Abschwung für Bitcoin ist der wiedererstarkte US-Dollar-Index (DXY). Der Dollar-Index deutet eine Bodenbildung und eine bullische Überkreuzung an der signifikanten 90-Punkte-Marke an.

Falls diese bullische Überkreuzung durch ein höheres Tief bestätigt wird, geht es für den Index zunächst wohl weiter nach oben.

Der vorherige Aufwärtstrend des Dollar-Index im September hatte im Gegenzug für einen Rücklauf um 20 % bei Bitcoin gesorgt. Anschließend war der Dollar-Index allerdings extrem schwach, was eine der treibenden Kräfte für den Rekordlauf von Bitcoin bis auf 42.000 US-Dollar war.

Der Februar ist generell ein schlechter Monat für den Aktienmarkt, und dies scheint inzwischen auch auf Bitcoin zuzutreffen, denn im Februar 2018 war der Krypto-Marktführer zurück bis auf 6.000 US-Dollar gecrasht, nachdem in den Monaten zuvor das damalige Rekordhoch erzielt worden war.

Ein neuer Aufwärtstrend des Dollar-Index könnte also einen weiteren schwachen Februar für Bitcoin herbeiführen.

Bitcoin-Marktherrschaft vor Aufschwung

Bitcoin-Marktanteil. Quelle: TradingView

Die Kursdiagramme der Vergangenheit zeigen, dass Marktentwicklungen oftmals zyklisch sind.

Nachdem Bitcoin im Dezember einen Höchstwert für den eigenen Marktanteil verzeichnet hat, kommen seitdem immer mehr die Altcoins zum Zug. Allerdings sind deren Zugewinne mittlerweile auch reif für eine Korrektur nach unten.

Dies könnte wiederum den Marktanteil von Bitcoin vergrößern, was die Tür für einen neuen Aufwärtstrend des gesamten Marktes im März öffnen würde.

Wichtigen Marken für Bitcoin

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

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DeFi Special: Warum dezentrale Börsen wichtiger als je zuvor sind und wie sie funktionieren

dezentrale finanzen

Im heutigen Teil unseres DeFi Specials möchten wir die dezentralen Börsen, kurz DEX, etwas genauer unter die Lupe nehmen. Gerade in der letzten Woche lösten die Vorfälle beim Broker Robin Hood entsetzen aus. Robin Hood, die eigentlich für die Demokratisierung der Finanzmärkte standen, setzte, nachdem sich viele Anleger zusammenschlossen, um die Kurse der Gamestop Aktie zu befeuern, den Handel einiger Aktien vorläufig aus. Dies ist ein Problem, dass DeFi Handelsplattformen lösen.

DEX haben in den letzten Jahren große Schritte gemacht und sind mittlerweile aus dem DeFi Bereich nicht mehr wegzudenken. Doch wie funktioniert eine DEX und was gilt es zu beachten?

Zentrale vs. Dezentrale Börsen

Der erste wichtige Unterschied zwischen zentralen und dezentralen Handelsplattformen ist, dass man für eine DEX keine Anmeldung und auch keine Verifizierung benötigt (sog. KYC). Der DeFi Handel findet in der Regel direkt zwischen den Wallets zweier Benutzer statt. Oftmals werden Benutzer durch Belohnungen dazu angeregt in sogenannten Liquidity Pools Token bereit zu stellen, um so die Liquidität der DEX zu gewährleisten und große Preisschwankungen zu vermeiden.

DeFi Börsen bringen uns zudem einen wichtigen Schritt weiter in Richtung Unabhängigkeit: Bei zentralen Plattformen muss man der Börse sein Geld anvertrauen, bei einer DEX hingegen finden die Transaktionen auf der Blockchain statt und das Guthaben wird den Benutzern in ihrer eigenen Datenbank zugewiesen. Niemand verwahrt die Gelder der Nutzer, man muss also zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle aus der Hand geben.

DEX – Welche dezentrale Börsen gibt es und wie funktionieren sie

Gerade im letzten Jahr schossen DEXs wie Pilze aus dem Boden. Die dennoch wohl bekannteste DEX ist Uniswap.

Uniswap

Bei Uniswap gibt es kein Orderbuch oder eine zentralisierte Partei, um Trades zu tätigen. Uniswap ermöglicht es den Nutzern, ohne Zwischenhändler zu handeln, mit einem hohen Grad an Dezentralisierung und Zensur-Resistenz. Die DeFi Börse beruht auf einem dezentralen Tauschprotokoll, das auf Ethereum aufbaut. Uniswap arbeitet mit einem Modell, bei dem Liquiditätsanbieter Liquiditätspools erstellen.

Uniswap lässt so die traditionelle Architektur des digitalen Austauschs hinter sich. Es arbeitet mit einem Design namens Constant Product Market Maker, welches eine Variante eines Modells namens Automated Market Maker (AMM) ist.

Automatisierte Market Maker sind Smart Contracts, die Liquiditätspools halten, gegen die Händler handeln können. Diese Reserven werden von Liquiditätsanbietern finanziert. Jeder kann ein Liquiditätsanbieter sein, der einen Gegenwert von zwei Token in den Pool einzahlt. Im Gegenzug zahlen die Händler eine Gebühr an den Pool, die dann an die Liquiditätsanbieter entsprechend ihrem Anteil am Pool verteilt wird.

1Inch

Das Stuttgarter DeFi Startup ist eine DEX, die Preise von verschiedenen dezentralen Tauschplattformen vergleicht und es so den Nutzern ermöglicht zum bestmöglichen Preis zu tauschen. Der Swap kann dabei auch auf verschiedene DeFi Plattformen aufgeteilt werden um den besten Kurs zu bekommen. Dafür nutzt 1Inch verschiedene DeFi Handelsplattformen wie Uniswap, Kyber Network, Balancer  Co. 1Inch findet man auch oft als Integration in einigen dezentralen Wallets wie beispielsweide der PEAKDEFI Wallet, bei der man direkt über eine Schnittstelle zu 1Inch seine ERC-20 Token untereinander tauschen kann.

Vor-und Nachteile

Was habe ich davon an einer dezentralen Börse zu kaufen?

Kein KYC

Die Einhaltung von KYC/AML (Know Your Customer und Anti-Money Laundering) ist für viele Börsen die Norm. Aus regulatorischen Gründen müssen Einzelpersonen oft Identitätsdokumente und Adressnachweise vorlegen. Eine DEX hingegen ist für jeden zugänglich und anonym. Alles, was man für den Tausch auf einer DEX benötigt ist eine Krypto-Wallet.

Nicht gelistete Token

Bei DeFi Plattformen gibt es keinen Listing-Prozess. Im Wesentlichen kann jeder ERC-20-Token gestartet werden, solange es einen Liquiditätspool für Händler gibt. Token, die nicht an zentralen Börsen gelistet sind, können also immer noch frei auf einer DEX gehandelt werden, vorausgesetzt es gibt Angebot und Nachfrage.

Kein Kontrahentenrisiko

Der primäre Reiz bei einer DEX ist, dass sie keine Kundengelder halten. Hacker Angriffe, die auf zentralen Börsen häufiger vorkommen, können daher Benutzer nicht gefährden und auch sensible persönliche Informationen müssen nicht offengelegt werden.

Was sind die Nachteile der DeFi Börsen?

Nutzbarkeit

Mit jedem Schritt in Richtung Unabhängigkeit steigt auch die Eigenverantwortung der Benutzer. Für Neulinge, bieten zentrale Handelsplattformen eine verzeihendere Lösung. Wenn Sie Ihr Passwort vergessen, können Sie es einfach zurücksetzen. Wenn man jedoch seine Seed-Phrase oder den Private Key im DeFi Bereich verliert, sind die Mittel unwiederbringlich verloren und das Konto kann nicht wiederhergestellt werden. Daher ist es im DeFi Bereich umso wichtiger verantwortlich mit seinem Private Key und mit Passwörtern umzugehen.

Handelsvolumen und Liquidität

Das an zentralen Börsen gehandelte Volumen übertrifft das der DEXs immer noch um Längen. Vielleicht noch wichtiger ist, dass zentrale Börsen tendenziell auch eine höhere Liquidität aufweisen. In einem hochliquiden Markt haben Gebote und Nachfragen einen geringen Preisunterschied, was einen hohen Wettbewerb zwischen Käufern und Verkäufern bedeutet. In einem illiquiden Markt haben Sie es schwerer, jemanden zu finden, der das Asset zu einem angemessenen Preis handeln möchte.

Fazit

2020 war das Jahr, in dem dezentrale Börsen die Hauptbühne betreten haben, und 2021 wird das Jahr sein, in dem sie reifen und möglicherweise Mainstream werden. Mit optimierter Benutzerfreundlichkeit, tieferer Liquidität und aufkommender Kompositionsfähigkeit ist das DEX Ökosystem so stark wie eh und je.

Dezentrale Börsen können etwas komplizierter sein, um den Dreh herauszubekommen, aber da die Technologie und das Interesse daran wachsen, können diese sehr wohl integrale Bestandteile in der Kryptowährungssphäre werden.

Bild via Pixabay/ Lizenz

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Tatbestand des Krypto-Verwahrgeschäfts – Änderungen noch dieses Jahr?

Fachanwalt Lutz Auffenberg hat sich mit seiner Kanzlei Fin Law auf den Bereich Fintech und innovative Technologien spezialisiert. Insbesondere die Blockchain-Technologie und ihre Regulierung steht dabei im Mittelpunkt seiner Tätigkeit. In seinem Gastbeitrag beschäftigt er sich mit dem Tatbestand des Krypto-Verwahrungsgeschäfts und dessen diesjährigen Änderungen.

Dieser Artikel ist zuerst auf dem Fin Law-Blog erschienen.

Das Krypto-Verwahrgeschäft ist die aktuell jüngste Finanzdienstleistung im Kreditwesengesetz. Erst seit dem 1. Januar 2020 ist die Verwahrung, die Verwaltung und die Sicherung von Krypto-Werten oder privaten kryptografischen Schlüsseln von anderen, die dazu dienen, Krypto-Werte zu halten, zu speichern oder zu übertragen als erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung reguliert. Nicht einmal ein Jahr später nimmt der deutsche Gesetzgeber jedoch den gerade erst geschaffenen Tatbestand noch einmal ins Visier und plant Änderungen am Wortlaut der gesetzlichen Definition. Im Zuge der Einführung elektronischer Wertpapiere und damit einhergehend der Sonderform der Krypto-Wertpapiere, will der Gesetzgeber das Krypto-Verwahrgeschäft künftig auf die Sicherung von privaten kryptografischen Schlüsseln, die dazu dienen, Krypto-Wertpapiere für andere zu halten, zu speichern oder darüber zu verfügen, erweitern.

Nur Sicherung privater Schlüssel zu Krypto-Wertpapieren soll reguliert werden

Der aktuelle Regierungsentwurf sieht vor, den Tatbestand des Krypto-Verwahrgeschäft künftig in zwei Varianten zu formulieren. Während die erste Variante sich weiterhin auf die Verwahrung, Verwaltung und Sicherung von Krypto-Werten bzw. zughöriger privater Schlüssel beziehen soll, möchte der Gesetzgeber künftig mit der zweiten Variante die Sicherung privater Schlüssel zu Krypto-Wertpapieren regulieren.

Die Verwahrung und die Verwaltung von Krypto-Wertpapieren soll hingegen keinen Fall des Krypto-Verwahrgeschäfts darstellen. Nach der Entwurfsbegründung der Bundesregierung sollen diese zwei Tätigkeiten weiterhin dem Depotgeschäft unterfallen und somit als Bankgeschäft reguliert sein. Dieser Ansatz ist insoweit konsequent, als dass Krypto-Wertpapiere eine Sonderform elektronischer Wertpapiere darstellen sollen und damit Wertpapiere im Sinne des Depotgesetzes sein werden. Nach ständiger Verwaltungspraxis der BaFin unterfällt die Verwahrung von Wertpapieren im Sinne des Depotgesetzes dem Depotgeschäft.

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Wie unterscheidet sich die Sicherung privater Schlüssel von der Verwahrung von Krypto-Wertpapieren?

Die BaFin versteht unter einer Verwahrdienstleistung im Sinne der Krypto-Verwahrung eine Inobhutnahme von Krypto-Werten Dritter. Erfasst werden insbesondere Anbieter, die Krypto-Werte in eigene Wallets übertragen, zu denen sie selbst und nicht der Kunde private Schlüssel hält. Die Sicherung privater Schlüssel im Sinne der Definition des Krypto-Verwahrgeschäfts hingegen bezieht sich auf die Speicherung der privaten Schlüssel für Dritte, beispielsweise durch digitale Speicherung der Schlüssel oder auch durch Verwahrung von Datenträgern wie USB-Sticks, Festplatten oder ein schlichtes Blatt Papier, auf denen private Schlüssel gespeichert sind.

Regulatorischer Unterschied zwischen Krypto-Werten und Krypto-Wertpapieren

Die geplanten Änderungen zeigen deutlich, dass der Gesetzgeber aufsichtsrechtlich einen klaren Unterschied zwischen Krytpo-Werten und Krypto-Wertpapieren macht. Bei Krypto-Wertpapieren wird es sich bei Umsetzung der geplanten Einführung elektronischer Wertpapiere nicht zugleich um Krypto-Werte handeln. Ansonsten wäre die die Unterscheidung zwischen Krypto-Werten und Krypto-Wertpapieren in der Definition des Krypto-Verwahrgeschäfts nicht erforderlich gewesen.

Krypto-Wertpapiere werden eine Sonderform von Wertpapieren im Sinne des Depotgesetzes darstellen, während sonstige Blockchain Token in den meisten Fällen auch künftig als Krypto-Werte einzuordnen sein werden. Interessant bleibt in diesem Zusammenhang die auch nach dem aktuellen Regierungsentwurf weiterhin mögliche Ausgabe von Security Token, die nicht in ein Krypto-Wertpapierregister eingetragen werden und somit als Krypto-Wert qualifizieren. Solche Security Token werden auch in Zukunft zwar als Wertpapiere im Sinne der europäischen Wertpapierregulierung gelten, nicht jedoch als Wertpapiere nach dem Depotgesetz.

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Bridgewater-CEO Ray Dalio: Bitcoin ist eine „verdammt gute Erfindung“

Auf der Suche nach der nächsten Olds-School-Aktie à la GameStop zieht die Reddit-Armee auch an Dogecoin vorbei. Doch was kommt als Nächstes?

Seit Tagen spielt sich im internationalen Aktienmarkt ein Krimi ab, der in der Geschichte der freien Marktwirtschaft ein Novum darstellt. Nutzer des Reddit-Unterforums r/wallstreetbets hatten herausgefunden, dass institutionelle Investoren mit enormen Summen gegen den Kurs des maroden Unternehmens Gamestop wetteten. Diese sogenannten Short-Positionen funktionieren jedoch nur dann, wenn der Kurs auch tatsächlich fällt. Um den Hedgefonds ein Schnippchen zu schlagen – und gleichzeitig sehr reich zu werden – fassten die Amateur-Anleger einen Plan. Wenn sie alle zusammen in den Kurs einsteigen würden, ginge der in die Höhe. Das würde dafür sorgen, dass die institutionellen Investoren ihre Short-Positionen aufgeben und ebenfalls in die Aktie investieren müssten. Das wiederum würde den Kurs noch weiter steigern. Der Plan ging auf, beförderte etwa den Hedgefonds Melvin Capital an den Rand des Ruins und machte einige Reddit-Nutzer sehr schnell sehr reich. Auch BTC-ECHO berichtete.

Beflügelt von ihrer neu-entdeckten Macht, den Aktienmarkt kollektiv zu beeinflussen, suchten sich die Reddit-Nutzer ihr nächstes Ziel, stießen dabei schnell auf Dogecoin. Das Ergebnis: Die Kryptowährung befindet sich aktuell in einem nie zuvor dagewesenen Höhenflug, hat im Vergleich zum Vortag bereits rund 400 Prozent dazugewonnen (Stand: 09:06 Uhr). Einige Reddit-Nutzer sind nun überzeugt, dass der Kurs die magische Grenze eines US-Dollars überqueren wird.

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Die enorm hohen Kurse rufen wiederum Shorter auf den Plan, die den vorprogrammierten Fall der Aktien ausnutzen wollen. Vorprogrammiert jedoch nur in der bisherigen Logik des Aktienmarktes, die die Reddit-Nutzer von r/wallstreetbets zurzeit auf den Kopf stellen.

Reddit: Das sind die nächten Ziele

Und was ist das nächste Ziel der Internet-Anleger? Andere marode Unternehmen wie Blackberry und Nokia sind bereits ins Zentrum der Aufmerksamkeit seitens Reddit gerückt, konnten teils dreistellige Kurszuwächse binnen weniger Tage verzeichnen. Nun folgen weitere sogenannte Old-School-Aktien. Dazu gehört die der US-amerikanischen Kinokette AMC, die bereits seit Jahren gen Süden zeigt und nun kurzzeitig ihren Kurs vervierfachen konnte. Eine weitere Aktie ist die der Fluglinie American Airlines. Auch sie stieg im Zuge der GameStop-Rallye um fast die Hälfte.

Eine Aktie sticht jedoch heraus, ähnelt der GameStop-Aktie weit mehr, als die obengenannten (ausgenommen Dogecoin): die des bereits Pleite gegangenen DVD-Leihdienstes Blockbuster. Denn deren letzte Reste können unter dem Kürzel BLIAQ (BB Liquidating Inc.), konnten an nur einem Tag über 700 Prozent dazugewinnen. In einer Woche waren es gar 6.000 Prozent: von 0,0033 US-Dollar am 22. Januar auf 0,20 US-Dollar am 26. Januar. Bislang war das der Höchststand der Aktie. Doch, wenn die vergangene Woche eines gezeigt hat, könnte das nur der Anfang einer Kursexplosion sein. Sollte das der Fall sein, ist es gut möglich, dass auch FTX einsteigt – und die Überreste eines bankrotten Video-Ausleihdienstes bald auf der Krypto-Börse gehandelt werden können.

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Visa bekräftigt Interesse an Kryptowährungen und Krypto-Zahlungen

Visa-Geschäftsführer Al Kelly hat im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz für das erste Quartal 2021 bestätigt, dass der Zahlungsdienstleister weiterhin auf Krypto-Zahlungen setzen wird. Zugleich legte er offen, welche Strategie Visa hinsichtlich Kryptowährungen fahren will.

Der Zahlungsdienstleister, der für 2019 ein Gesamtvermögen von mehr als 72 Mrd. US-Dollar ausweist, hat sich in den letzten Monaten verstärkt in Richtung Krypto-Zahlungsdienstleistungen orientiert. Einerseits durch Kooperationen für Krypto-Debitkarten und andererseits durch Investitionen in Fintech-Startups wie das Unternehmen Zap. Allerdings hat das amerikanische Kartellamt diesen Monat verhindert, dass Visa das Startup Plaid aufkaufen kann.

Nichtsdestotrotz hat Visa langfristige Pläne, was Krypto-Zahlungen angeht. Dabei sieht sich das Unternehmen in bester Position, um sich in diesem Sektor zu etablieren. Wie aus einem Transkript der Pressekonferenz hervorgeht, meint Kelly: „Wir sind davon überzeugt, dass wir in einer einzigartigen Position sind, um Kryptowährungen sicherer, nützlicher und praktikabler für Zahlungen zu machen.“

Dabei unterteilt der Visa-CEO Kryptowährungen in zwei hauptsächliche Gruppen: „Einerseits Kryptowährungen, die eine völlig neue Anlageklasse darstellen und als Wertaufbewahrungsmittel fungieren und andererseits Stablecoins, die an bestehende Landeswährungen angebunden sind und in erster Linie als Zahlungsmittel genutzt werden.“

Für Wertaufbewahrungsmittel à la Bitcoin will Visa als „Zufahrtsrampe“ fungieren, über die Anleger von ihren Landeswährungen in die Kryptowährung einsteigen können:

„Unsere Strategie für diese Kryptowährungen ist es, mit Wallet-Anbietern und Kryptobörsen zusammenzuarbeiten, damit die Nutzer diese über Visa kaufen können oder damit bei einem unserer 70 Mio. Partner im Einzelhandel bezahlen können.“

Die Strategie für Stablecoins ist dabei deutlich proaktiver, denn Visa sieht in dieser Form von Kryptowährung „eine aufstrebende Innovation im Bereich der Zahlungsdienstleistungen, die das Potenzial hat, im weltweiten Handel genauso gebräuchlich zu sein wie jede andere Landeswährung“. In diesem Zusammenhang könnten öffentliche Blockchains womöglich zu Anknüpfungspunkten für bestehende Zahlungssysteme werden.

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Bitcoin-Bulle über GameStop-Rallye: „Junge Investoren verstehen die Zukunft“

Anthony Pompliano, populärer Bitcoin-Bulle und Mitbegründer des Krypto-Hedge-Fonds Morgan Creek Digital, hat sich zu GameStop (GME) und Tesla geäußert. Er sagt: Die Situation zeige, dass Kleinanleger unterschätzt werden – und zwar massiv.

Im Interview erklärt Pompliano: Man könne leicht über die jüngere Generation von Investoren spotten und sie als irrational oder ahnungslos abtun. Aber, so Pomp:

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“Wenn man sich die letzten zwei oder drei Jahre anschaut, sieht man, dass die Kleinanleger bei einigen wichtigen Innovationen und Anlagestrategien richtig lagen. Kleinanleger hatten Recht mit Bitcoin… und brachten entscheidende Siege für die Leute, die an Bitcoin und seine zukünftige Preisentwicklung glaubten. Kleinanleger hatten auch bei Tesla recht.”

Anthony Pompliano: Millennials besitzen besseres Verständnis

Auf Twitter fasst Pompliano zusammen:

„Junge Investoren verstehen die Zukunft. Sie haben Recht gehabt mit Bitcoin, Tesla und GameStop.“

Laut Pompliano sind die Vorgänge rund um GameStop ein gutes Beispiel dafür. Hintergrund: Anfang der Woche ist die GameStop-Aktie auf fast 500 Dollar explodiert – ein Plus von mehr als 2.000% seit Jahresbeginn.

Was passiert war: Eine Gruppe von Nutzern des Online-Forums Reddit (Subreddit r/WallStreetBets) hatte offenbar den Entschluss gefasst, gegen Wall-Street-Firmen wie Melvin Capital vorzugehen. Die hatten die GameStop-Aktien zuvor im großen Stil geshortet.

Dann passierte, was Analysten zufolge in die Geschichte eingehen wird: Die Armee von Kleinanlegern begann, enorme Mengen der GameStop Aktien zu kaufen – und peitschte den Kurs so innerhalb weniger Stunden auf nie dagewesene Höhen.

Melvin Capital hatte keine Chance gegen die Kleinanleger-Schar und sah sich gezwungen, ihre Positionen mit verheerenden Verlusten zu schließen. Pomp kommentiert:

“Es gab viele Leute an der Wall Street, die mir versicherten, dass es kein rationales Argument gibt, dass diese Unternehmen überleben würden, aber sie lagen falsch und der Kleinanleger hatte Recht. GameStop ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass einige Kleinanleger eine Ausbeutung des Marktes gefunden haben, sie haben herausgefunden, wo die Wall Street einen Fehler gemacht hat.”

Dem Krypto-Strategen zufolge könne man aus der GameStop-Geschichte lernen, dass die jüngere Generation die Zukunft besser versteht als die meisten der älteren Generation. Pompliano:

„Das stimmt nicht immer, aber zum größten Teil wird die jüngere Generation Ihnen sagen, dass natürlich digitale Währungen die Zukunft sein werden, und natürlich werden Elektroautos die Zukunft sein.”

In der Zwischenzeit hoffen Bitcoin-Investoren weiter, dass Tesla-CEO Elon Musk Bitcoin in die Firmenbilanz aufnimmt. Für Pompliano ist das ohnehin „unausweichlich“:

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