Slam Dunk – NBA wird mit Top Shot zum Marktführer für Krypto-Sammelkarten

Dapper Labs, das Entwicklerteam hinter dem Blockchain-Spiel CryptoKitties, hat die amerikanische Basketballliga NBA zum Marktführer im Bereich der Krypto-Sammelkarten zu machen.

Das digitale „Sammelkartenspiel“ NBA Top Shot hat dementsprechend inzwischen einen Umsatz von mehr als 230 Mio. US-Dollar durch den Verkauf von sogenannten Non-Fungible Tokens (NFT) erzielt.

Zur Erinnerung: NF-Tokens sind Krypto-Münzen, die so konzipiert sind, dass sie wortwörtlich keine Fungibilität aufweisen. Jeder Krypto-Token kann also nicht dupliziert werden und ist einmalig, weshalb sich diese Form der Kryptowährung besonders als Vehikel für digitale Sammelgegenstände anbietet.

NBA Top Shot basiert auf der Flow-Blockchain von Dapper Labs, wobei Nutzer auf der Plattform digitale „Päckchen“ kaufen können, die kurze Videosequenzen von bestimmten Ereignissen in Basketballspielen enthalten. Durch die Einzigartigkeit der Tokens sind die Käufer also wortwörtlich im „Besitz“ der bestimmten Spielszenen.

Da die meisten Packs nahezu ausverkauft sind, ist inzwischen ein Sekundärmarkt für den Handel der Tokens entstanden. Ein Highlight des Superstars LeBron James wurde hier zuletzt für einen Wert von 200.000 US-Dollar gehandelt. Auch ein spektakulärer Spielzug des aufstrebenden Megatalents Zion Williamson ging für einen ähnlichen Betrag über die digitale Theke.

NFTs, die ausschließlich auf Blockchain-Netzwerken angesiedelt sind, revolutionieren den Markt für Sammelkarten. Der jeweilige Wert einer NFT-Karte hängt dabei von derselben Dynamik zwischen Angebot und Nachfrage ab wie auf dem normalen Markt für Sammelkarten. Die Blockchain birgt allerdings zusätzliche Vorteile, denn Karten können hier nicht gestohlen, beschädigt oder gefälscht werden.

Das Krypto-Unternehmen Dapper Labs ist einer der Marktführer der NFT-Branche. Die Flow-Blockchain der Firma befindet sich derzeit zwar noch in der Betaphase, allerdings soll der Start des Mainnets schon bald erfolgen.

Der Markt für NFTs hat sich im Laufe des vergangenen Jahres vervierfacht, denn Blockchain-Sammelgegenstände bekommen mehr und mehr mediale Aufmerksamkeit. NBA Top Shot ist dabei ganz klar einer der Marktführer. Allein in der vergangenen Stunde hat das Projekt einen Umsatz von mehreren Tausend Dollar gemacht.

NFTs sind jedoch nicht nur für digitale Sammelkarten in der Sportbranche interessant, sondern auch die Kunstwelt arbeitet mittlerweile mit der Technologie. Wie Cointelegraph berichtet hat, ist die Plattform Async Art hier einer der Marktführer, nachdem das Unternehmen Investitionskapital in Höhe von 2 Mio. US-Dollar einnehmen konnte.

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DeFi Special: Vom DeFi-Gesamtmarkt profitieren durch Index-Token – der Blockchain ETF der dezentralen Finanzen?

blockchain ETF

Im heutigen DeFi Special möchten wir uns mit einer spannenden Möglichkeit beschäftigen, wie man mit nur einem Token an der gesamten Marktentwicklung im DeFi-Bereich profitieren kann. In diesem Artikel werden wir uns näher mit Index-Token beschäftigen, dem sogenannten Blockchain ETF in der Krypto-Welt.

Welche Arten von DeFi Indizes gibt es?

Durch Index-Token haben Investoren die Möglichkeit, durch einen Token in ein diversifiziertes Portfolio zu investieren. Dabei unterscheidet man von zentral verwalteten Indizes, bei denen man die Entscheidung über die enthaltenen Assets an einen Indexmanager abgibt und dezentral verwalteten Indizes.

Investiert man in einen dezentralen Index-Token, erfolgt die Interaktion mit einem Smart Contract. Die Verwaltung und Entscheidungsbefugnis darüber, welche Vermögenswerte aufgenommen werden und auch sonstige Entscheidungen, die für die Verwaltung innerhalb des DeFi Blockchain ETF getroffen werden, liegen hier bei sogenannten dezentralen autonomen Organisationen (DAOs).

Dezentrale Index-Token findet man für verschiedene Bereiche im Krypto-Space. In diesem Special möchten wir nun einen Token abbilden, der die größten Assets aus dem Bereich der dezentralen Finanzen abbildet: den DeFi Pulse Index.

DeFi Pulse Index

Der DeFi Pulse Index (DPI) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index, der die Wertentwicklung von dezentralen Finanzanlagen im gesamten Markt abbildet. Der DPI verfolgt Projekte im Bereich der dezentralen Finanzen und bildet die zehn beliebtesteb DeFi-Assets im Markt ab. Er umfasst aktuell zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels folgende DeFi Projekte: UNI (32.59%), AAVE (20.99%), SNX (12.98%), MKR (9.14%), COMP (8.25%), YFI (4.62%), REN (4.45%), LRC (3.28%), BAL (1.92%), KNC (1.62%) und MTA (0.16%). Diese Vermögenswerte werden laufend angepasst, um immer die aktuell beliebtesten 10 DeFi Assets abzubilden. Ziel des DeFi Pulse Index ist es, die Performance von Token innerhalb der dezentralen Finanzindustrie zu verfolgen. Der Index wird auf der Grundlage des Wertes des zirkulierenden Angebots der einzelnen Token gewichtet. Die genaue Gewichtung, der einzelnen Vermögenswerte kann man jederzeit hier einsehen.

Die Anpassung der Token des Index erfolgt in zwei Phasen: der Ermittlungsphase und der Rekonstitutionsphase. In der Ermittlungsphase wird das umlaufende Angebot bestimmt und in der Rekonstitutionsphase werden die Komponenten einmal monatlich angepasst, hinzugefügt oder gelöscht.

Alle im DPI gehaltenen Vermögenswerte können tatsächlich für die zugrunde liegenden Vermögenswerte eingelöst werden. Das bedeutet, dass man 1 DPI für den zugrunde liegenden Korb von Token einlösen kann.

Welche Vorteile bieten Index-Token?

Der offensichtlichste Vorteil ist, dass man als Nutzer den Markt nicht mehr aktiv überwachen muss und nicht mehr detailliert über die einzelnen, im Index enthaltenen Projekte, auf dem Laufenden bleiben muss, Das Portfolio wird regelmäßig angepasst und ausbalanciert. Außerdem fallen derzeit enorm hohe Transaktionskosten auf der Ethereum Blockchain an. Die Anpassung des Portfolios bei Index-Token geschieht für alle Teilnehmer gleichzeitig. So können die Kosten für diese Veränderungen im Portfolio gebündelt werden und auf alle Token-Halter verteilt werden. So können Token auf der Ethereum-Blockchain auch trotz aktuell für Kleinanleger kaum bezahlbaren Transaktionskosten, wieder attraktiv werden.

Fazit

Das Investment in einen dezentralen Blockchain ETF, wie man die DeFi Index-Token auch nennen könnte, bietet vor allem Kleinanlegern die Chance am gesamten Markt der dezentralen Finanzen zu partizipieren. Auch für Neulinge im Krypto-Space ermöglichen Indizes den Aufbau eines breit gefächerten Portfolios, ohne dass man die Projekte im Detail kennen muss. Index-Token im Allgemeinen können also einen guten Überblick über die Entwicklung einzelnen Teilgebiete wie beispielsweise dezentrale Finanzen, NFTs, etc im Krypto-Bereich bieten.

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Auf den Hund gekommen? – SEC „ermittelt“ wegen Dogecoin-Tweets von Musk

Nachdem Tesla-Chef Elon Musk durch seine Twitter-Aktivitäten in den vergangenen Wochen maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die „Scherz-Kryptowährung“ Dogecoin (DOGE) ein Vielfaches ihrer vorherigen Rekordmarke erreicht hat, kommen nun Gerüchte auf, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC die etwaige Einflussnahme des Unternehmers untersuchen will.

Während ein Musk-Fan die Absurdität einer solchen Ermittlung betont, indem er meint, dass dies dem bisherigen wilden Jahr für die Kryptomärkte bildlich gesprochen die Krone aufsetzen würde, meldet sich der Tesla-Chef auf diesen Tweet höchstselbst zu Wort.

Obwohl Musk in der Vergangenheit schon wegen seinen Twitter-Äußerungen zu Tesla mit der SEC in Konflikt geraten war, scheint ihm eine erneute Prüfung durch die Behörde keine Angst zu bereiten. Damals hatten sich beide Seiten auf eine Einigung verständigt, die Strafzahlungen und strenge Auflagen für die Kommunikation des Unternehmers in den sozialen Netzwerken zum Gegenstand hatte. Nichtsdestotrotz belächelt Musk die Aussicht auf neue Ermittlungen, vielmehr wünscht er sich diese sogar herbei.

Seine Vorliebe für „Hunde & Memes“ hat den Tesla-Chef zuletzt immer wieder dazu getrieben, über den DOGE zu zwitschern. Zuletzt postete er ein Bild, das das Maskottchen des Krypto-Projekts auf dem Mond zeigt.

Der Mond ist dabei eine Metapher für den astronomischen Kursanstieg von Kryptowährungen, weshalb Memes wie dieses oftmals als Fürsprache von Musk interpretiert werden. Dementsprechend hat der Kurs des „Hunde-Coins“ nicht nur in den letzten Wochen stark auf seine Tweets reagiert, sondern auch zuvor gab es schon ähnliche Situationen.

Dass die „Einflussnahme“ von Musk sehr reale Auswirkungen auf Dogecoin und Bitcoin (BTC) hat, wurde jüngst sogar in einer Studie von Hamburger Forschern belegt. Allerdings ist kaum zu trennen, wobei es sich um harmlosen Spaß an der Freude und bewusste Steuerung handelt. Einige Beobachter sind der Meinung, dass der Tesla-Chef durch seine Beeinflussung von Bitcoin durchaus in rechtliche Schwierigkeiten geraten könnte.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine SEC-Ermittlung hinsichtlich Musks Dogecoin-Tweets erfolgreich ist, ist jedoch wohl genauso gering wie die Chancen des DOGE, irgendwann eine globale Leitwährung zu werden. Der Unternehmer hat also wenig zu befürchten, und die Krypto-Community darf sich auf weitere Tweets und Memes des „reichsten Menschen der Welt“ freuen.

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Albtraum Bitcoin-Revolution? – Ökonom warnt vor „extremer Ungleichverteilung“

Ein weitreichender Triumphzug von Bitcoin ist nicht für jeden Beobachter ein Wunschtraum.

Ein populäres Meme, also ein viraler Scherz, in der Krypto-Community beschreit schon seit langem ein „Horrorszenario“ für den Fall, dass Bitcoin zukünftig zur globalen Leitwährung wird:

Demnach würden Großinvestoren der marktführenden Kryptowährung automatisch zur neuen Oberschicht werden, während „Nocoiner“, also diejenigen, die bis dahin nicht in Bitcoin investiert haben, finanziell und gesellschaftlich ausgegrenzt werden würden.

Dieses nicht ganz ernst gemeinte Narrativ wurde vor einigen Jahren erstmals im sozialen Netzwerk Reddit verbreitet, wobei ein „Zeitreisender“ behauptete, dass Bitcoin zukünftig auf einen Kurswert von 1 Mio. US-Dollar steigen wird. Der Scherz hat sich daraufhin verselbständigt und große Beliebtheit erreicht, sodass es inzwischen sogar einen deutschen Kurzfilm über diesen gibt.

Ein Wirtschaftswissenschaftler warnt nun allerdings, dass das Meme zur Realität werden könnte, falls sich Bitcoin tatsächlich irgendwann zur dominanten Währung der Welt aufschwingen kann.

Jon Danielsson von der renommierten Wirtschaftshochschule London School of Economics argumentiert in einem entsprechenden Artikel, dass eine solche Zukunft eine „Bitcoin-Aristokratie“ hervorbringen würde. Durch eine „extreme Ungleichverteilung“ von Vermögen würden zudem „gesellschaftliche Spaltung und Populismus befeuert“. Dahingehend erklärt er:

„Zunächst würden die aktuellen Großinvestoren die reichsten Menschen der Welt werden, wobei sie eine Stellung ähnlich wie Könige und Kaiser in den vergangenen Jahrhunderten hätten. Sie würden wortwörtlich das ganze Geld der Welt besitzen. Sie können sich alles kaufen, was sie wollen. Und von ihnen gibt es nur ein paar wenige. Im Vergleich zu den Massen an Menschen, die heutzutage über Investmentfonds, Aktien, Immobilien, usw. Vermögen haben, wäre das eine winzige Gruppe.“

Die Regierung müsste sich dann zwangsläufig entscheiden, ob sie diese Oberschicht „beschützen oder angreifen“ will. Wobei diese Menschen ihren Reichtum lediglich „durch frühes Kaufen“ angehäuft hätten. Einen wirklichen „gesellschaftlichen Beitrag“ hätten sie im Gegensatz zu Unternehmern, die durch ihre Firmen einen gewissen Mehrwert schaffen, niemals geleistet.

Allerdings kommt Danielsson zu dem Schluss, dass es diese Zukunft niemals geben wird, denn durch die heftigen Kursschwankungen der marktführenden Kryptowährung, könnte diese nie zu einer wahrhaften Währung werden. Dieser „innere Widerspruch“ würde langfristig vielmehr bedingen, dass Bitcoin irgendwann „auf Null geht“.

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Vize-Präsident von Nigeria sieht in Kryptowährungen Konkurrenz für Banken

Yemi Osinbajo, der Vize-Präsident von Nigeria, hat Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie am Freitag im Rahmen einer Wirtschaftskonferenz gelobt.

„Es steht außer Frage, dass die Blockchain-Technologie, allen voran Kryptowährungen, in den kommenden Jahren zur Konkurrenz für das traditionelle Bankenwesen werden. Wie genau ist noch unklar, aber auch Zentralbanken werden davon betroffen sein“, wie Osinbajo dementsprechend vor zwei Tagen bei einer Konferenz der Zentralbank von Nigeria erklärt. Dahingehend ergänzt er: „Wir müssen auf diesen Wandel vorbereiten, denn er wird eher früher als später kommen.“

Der nigerianische Vize-Präsident hebt in diesem Zusammenhang hervor, wie breit die Kryptobranche gefächert ist. Dabei verweist er explizit auf die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi): „Die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen setzen Smart Contracts ein, um autonome Finanzinstrumente zu betreiben, die keinen Mittelsmann wie Banken oder Broker mehr brauchen. Das wird eine große Herausforderung für die traditionelle Finanzbranche werden.“

Die Rede von Osinbajo, in der er noch viele weitere Punkte benennt, ist auf dessen YouTube-Kanal in voller Länge veröffentlicht. Auf Twitter hat der Vize-Präsident wiederum seine Argumente zum Thema Kryptowährungen zusammengefasst.

„Was ich damit sagen will, ist, dass diese spannenden Entwicklungen mit Vernunft und Vorsicht angehen müssen, was unsere Regierungsbehörden bisher schon ganz gut gemacht haben“, so Osinbajo. Dem fügt er an:

„Wir sollten uns vom Verstand leiten lassen, nicht von der Angst. Wir müssen sicherstellen, dass wir in einer Position sind, in der wir negative Nebenwirkungen der Adoption verhindern können, die potenziell auch krimineller Natur sein können.“

Das „Lob“ auf die Kryptobranche steht dabei im starken Kontrast zu den jüngsten Entwicklungen in Nigeria. So hatte die nigerianische Zentralbank zuletzt den Banken des Landes verboten, mit Kryptobörsen zu interagieren. Der Chef der Zentralbank sprach Kryptowährungen zudem erst kürzlich auch noch die Legitimität ab. Bitcoin wird in Nigeria weit über dem globalen Marktwert gehandelt, was womöglich diese Abwehrhaltung erklärt. Die Regierung des afrikanischen Staates gibt sich in Person von Osinbajo nun jedoch weitaus offener.

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Bitcoin Suisse Gründer: „Ich gebe seit 10 Jahren dieselbe Kursprognose“

Das Unternehmen Bitcoin Suisse nimmt eine Pionierrolle ein, wenn es um die Etablierung von Bitcoin in der Schweiz und darüber hinaus geht. Inzwischen geht es aber längst nicht mehr nur um Bitcoin, sondern um diverse digitale Assets und damit verbundene Dienstleistungen. Von Verwahrung über Staking bis hin zur Tokenisierung entwickelt sich Bitcoin Suisse immer mehr zu einem vielseitigen Krypto-Finanzdienstleister. Der beeindruckende Wachstumskurs des Unternehmens nimmt seinen Ursprung bei Niklas Nikolajsen. Der dänische Early Adopter hatte bereits 2011 das Potenzial hinter Bitcoin erkannt und daraufhin 2013 Bitcoin Suisse gegründet. Im Interview hat er uns verraten, ob Bitcoin bald als alltägliches Zahlungsmittel genutzt werden kann, ob DeFi-Protokolle die Bankenwelt umkrempeln werden und wo er den Bitcoin-Kurs Ende 2021 sieht.

Das Interview ist zuerst in der Februar-Ausgabe des Kryptokompass erschienen.

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Überall, auch bei uns, liest man, dass institutionelle Investoren in den Krypto-Markt drängen. Könnt ihr diese Entwicklung auch bei euren Kunden in den letzten Wochen und Monaten beobachten?

Ja, so langsam bewahrheitet sich das Narrativ über den Zustrom institutioneller Investoren. Es gab Ende 2017, auf dem Gipfel des zurückliegenden Bitcoin-Hypes, schon einmal großes Interesse von Institutionen. In den Folgemonaten, also im Bärenmarkt von 2018, verschwand dieses Interesse jedoch.

Im Dezember 2017 gab es Berichte, dass sogar Goldman Sachs einen Krypto-Trading-Desk etablieren wollte. Gemeinsam mit der fallenden Marktkapitalisierung sank indes auch das Interesse der institutionellen Investoren. Man muss einfach sagen, dass der Krypto-Markt 2018/2019 aus Sicht von Institutionen wie JPMorgan und Co. zu klein war. Für Kryptowährungen gab es zudem keinen wirklichen Anwendungsfall, außer dem eines Wertspeichers. Mit DeFi kamen und kommen weiterhin allerdings neue, experimentelle Use Cases auf. Aber auch diese sind heute noch nicht marktreif.

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Nach dem Halving im Mai 2020 änderte sich die Situation. Man konnte zwar ziemlich gut antizipieren, dass Bitcoin einen Sprung machen würde. Dass der Kursanstieg jedoch so schnell vonstattenging, hat selbst uns überrascht. Auch, dass Institutionen wie MicroStrategy mit großen Allokationen aufgesprungen sind, war unglaublich. Seit dem Halving ist der Markt in einer anderen Welt – Krypto-Assets sind mittlerweile bei einer Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar angelangt. Es braucht aber mehr als das; es braucht funktionierende Anwendungsfälle, damit die Institutionen dauerhaft am Markt bleiben.

Bitcoin Suisse ist eine Kooperation mit dem größten digitalen Zahlungsabwickler in Europa, Wordline, eingegangen. Glaubst du, dass Bitcoin eines Tages wirklich auch als Währung zum Bezahlen alltäglicher Dinge genutzt wird? Oder bleibt Bitcoin das Narrativ als digitales Gold anhaften – im Sinne eines Vermögenswertes, aber weniger als Währung?

Das kommt ganz darauf an, ob die Transaktionen On-Chain oder Off-Chain passieren. Es ist offensichtlich: Als globales Zahlungsmittel ist der Basis Layer zu langsam. Der sprichwörtliche Kaffeekauf lässt sich auf sekundären Lösungen wie dem Lightning-Netzwerk durchführen, nicht aber auf der Blockchain. Wenn sich Lightning durchsetzt, ist es jedoch definitiv möglich, dass Bitcoin zu einer Währung heranreift. Zwar ist Lightning nicht ganz „trustless“, da die Transaktionen nicht umgehend auf der Blockchain abgebildet werden. Es ist aber ein Riesenfortschritt zum aktuellen System. Welches Blockchain-System sich letztlich durchsetzen wird, wird aber der Markt entscheiden. Und das ist auch gut so.

Auf Anleihen, insbesondere Staatsanleihen, gibt es kaum noch Zinsen. Insbesondere europäische Staatsanleihen notieren praktisch ausnahmslos im Negativbereich. Kann das Staking von Kryptowährungen zukünftig zu einer Alternative werden, um regelmäßige Zinseinkünfte zu generieren?

Ich glaube nicht, dass der Zins bei null Prozent läge, wenn es keine Zentralbankintervention gäbe. In anderen Worten: Wir würden niemals einen Kreditvertrag machen, bei dem du mir 1.000 Euro leihst und ich dir in fünf Jahren 900 Euro zurückgebe. Negative Zinsen sind etwas zutiefst Unnatürliches. Wir müssen uns also überlegen, woher kommen negative Zinsen? Wenn man sich umsieht, stellt man fest, dass die größten Schuldner der Welt Nationalstaaten sind. Obwohl Staking-Modelle bereits heute Alternativen sind, denke ich nicht, dass sie schon so weit sind, Anleihen als alternative Zinsertrags-Quelle zu ersetzen.

Das Schöne am Staking ist ja sein geringes Gegenpartei-Risiko. Aber auch Assets wie besicherte Krypto-Darlehen werden eines Tages reif für die Finanzmärkte sein. An dem Punkt sind sie sodann mit Sicherheit auch eine ertragreiche Alternative zu Staatsanleihen und könnten diese irgendwann sogar ersetzen. Aber das wird noch dauern.

Und darüber hinaus: Wird es zu einer Verschmelzung kommen, dass Banken einzelne Prozesse und Dienstleistungen an DeFi-Protokolle outsourcen werden?

Solche Entwicklungen wird es geben. Bis sich Technologien wie Krypto zur Marktreife auswachsen, dauert es erfahrungsgemäß lange. Ich bin jetzt seit 2011 ohne Unterbrechung im Krypto-Markt und seitdem hat sich schon einiges getan – von einer Marktreife ist DeFi aber noch weit entfernt. Wir sind immer noch dabei, mit den verschiedenen Blockchain-Lösungen zu experimentieren und es ist noch unklar, welche sich letztlich durchsetzt.

Auf der anderen Seite mangelt es noch an regulatorischer Klarheit. Es ist zum Beispiel völlig unklar, wie man mit Smart Contracts regulatorisch umgeht. Banken werden nicht an DeFi in größerem Ausmaß teilnehmen, bevor die Technologie nicht vernünftig reguliert ist. Eines Tages – und da bin ich mir sicher – werden aber auch die Banken DeFi nutzen. Am Ende des Tages setzt sich schließlich immer die effektivste Technologie durch.

Und wo sieht sich eine Bitcoin Suisse in diesem sich verändernden Marktumfeld?

Bitcoin Suisse will für seine Kundinnen und Kunden ein Zugangstor zur dezentralen Finanzwelt schaffen. Als regulierter Schweizer Finanzintermediär in der Lizenzierungsphase für die Schweizer und Liechtensteinische Banklizenz mag dies wie ein Widerspruch klingen, doch die Lizenz erlaubt uns, ein neues Produktuniversum für unsere Kunden zu erschließen. Dies beinhaltet beispielsweise Asset Tokens (Wertschriften), Stablecoins, oder sogar Derivate. So können wir mit dem Angebot gewisser Kryptobörsen in den Wettbewerb treten und unseren Kunden eine noch breitere Palette an Dienstleistungen anbieten.

Es gibt immer mehr Investmentgesellschaften, die Bitcoin-Wertpapiere wie Bitcoin Exchange Traded Products (ETP) für das klassische Wertpapierdepot herausgeben. Siehst du da nicht einen Widerspruch darin, dass man ein überlegendes Trägermedium, ergo den Token auf der Blockchain, gegen eine urkundliche Wertpapierverbriefung austauscht?

Auch Bitcoin Suisse beabsichtigt das Auflegen von Finanzprodukten wie ETPs. Was man da testet, ist letztlich die bestehende Finanzinfrastruktur zu nutzen, um Bitcoin weiter zu vermarkten. Auf lange Sicht ergibt das zwar keinen Sinn. Aber kurzfristig kann der Krypto-Markt von regulierten Finanzprodukten wie ETFs nur profitieren. Schließlich ist der Kauf von BTC und Co. auf Exchanges immer noch recht kompliziert. Grayscale zum Beispiel hat Bitcoin einen großen Dienst erwiesen, indem es den Markt deutlich attraktiver für traditionelle Anleger gemacht hat. Aber ob Grayscale in zehn Jahren noch existiert? Ich weiß es nicht.

Abschließend die Gretchenfrage: Wo siehst du den Bitcoin-Kurs zum Jahresende 2021?

Ich gebe seit zehn Jahren dieselbe Kursprognose: Der höchste Bitcoin-Kurs liegt nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Das aktuelle Allzeithoch liegt bei 42.000 US-Dollar. Werden wir das in 2021 noch übertreffen? Keine Frage! Werden wir es um Längen schlagen? Absolut! Ich denke, bis wir die 42.000 US-Dollar deutlich übertreffen, dauert es nicht mehr lange. Sehen wir Bitcoin im sechsstelligen Bereich? Ja! Wie lange das dauert, kann aber niemand sagen. Märkte können sich über längere Zeit sehr irrational verhalten. Der aktuelle Bitcoin Bull Run ist aber noch lange nicht vorbei.

Spätestens nach dem nächsten Halving, wenn die Inflationsrate nur noch 0,6 Prozent beträgt, werden Institutionen alle neu geminten BTC aufkaufen. Hier spielen sich einfache ökonomische Zusammenhänge ab: Ein limitiertes Angebot trifft auf eine immer größer werdende Nachfrage.

Um es kurz zu machen: Ende 2021 rechne ich mit mindestens 60.000 US-Dollar und 2022 mit sechsstelligen Zahlen.

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Geht der Rekordlauf von Bitcoin weiter? – „Torschlusspanik“ hat noch nicht eingesetzt

Die Pessimisten, die hoffen, dass Bitcoin (BTC) bei 58.000 US-Dollar den Hochpunkt des aktuellen Aufwärtstrends erreicht hat, werden wahrscheinlich enttäuscht sein, denn neue Daten lassen vermuten, dass der Höhenflug schon bald fortgesetzt wird.

Wie der Blockchain-Datendienst Whalemap zeigt, lässt die Anzahl der Transaktionen im Wert von 5 – 7 Mio. US-Dollar darauf schließen, dass das jüngste Rekordhoch noch nicht die Spitze des Eisbergs war.

Keine FOMO in Sicht

So gab es während der Aufwärtstrends von 2017 und 2019 deutlich mehr Ankäufe in dieser Größenordnung.

Wenn die Anzahl der Transaktionen in dieser Höhe einen Spitzenwert erreicht, ist dies in der Regel ein Anzeichen dafür, dass ein Aufwärtstrend ans Ende kommt.

Laut Whalemap liegt die Anzahl der Ankäufe in diesem Bereich allerdings weit hinter den Spitzen der vergangenen Aufwärtstrends zurück, was wohl bedeutet, dass der momentane Rekordlauf noch Luft nach oben hat.

„In vorherigen Aufwärtstrends ist ein Hochpunkt jeweils aufgetreten, wenn es massenhaft Transaktionen im Wert von 5 – 7 Mio. US-Dollar gab. Wahrhafte FOMO“, wie die Analysten des Datendienstes dahingehend schreiben. Und weiter:

„Aktuell sehen wir für Bitcoin noch keine FOMO.“

FOMO ist die „Fear Of Missing Out“ unter Anlegern. Sie tritt ein, wenn diese wortwörtlich „Angst“ haben, etwas zu verpassen, also eine Art Torschlusspanik. Da diese scheinbar noch nicht eingetreten ist, darf vermutet werden, dass es für den momentanen Aufwärtstrend weitergeht.

Großtransaktionen im Vergleich zur Kursentwicklung. Quelle: Whalemap/Twitter

Diese Einschätzung wird dadurch gestützt, dass in dieser Woche auf der Krypto-Handelsplattform Coinbase.Pro, die auf professionelle Investoren spezialisiert ist, mehrere große Auszahlungen getätigt wurden.

„Ein weiterer signifikanter Abverkauf auf der Coinbase bei einem Kurs von 48.000 US-Dollar. Die institutionellen Investoren kaufen also weiter Bitcoin“, wie Ki Young Ju vom Marktforschungsinstitut CryptoQuant in diesem Zusammenhang schreibt. Dem fügt er an:

„Den hauptsächlichen Grund für den aktuellen Abschwung sehe ich in den makroökonomischen Faktoren. Besonders starke Anstieg der Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen könnte der Auslöser sein.“

Einen weiteren Beleg für die Fortsetzung des Aufwärtstrends könnte die Kursdifferenz des Grayscale Bitcoin-Investmentfonds (GBTC) zum Bitcoin-Kurs liefern, denn diese ist seit Anfang 2017 erstmals wieder in den negativen Bereich abgerutscht.

Steht der Aufschwung bevor?

Die Umkehr ins Positive könnte dabei schon ziemlich bald kommen, was der Krypto-Trader unter dem Pseudonym Rekt Capital am 4-stündigen Kursdiagramm von Bitcoin abliest.

„Es geht zwar abwärts, aber wir können uns auf einem höheren Tief festigen. Wenn wir die 46.720 US-Dollar Marke als Support etablieren können, dann geht es wieder aufwärts. Im 4-stündigen Diagramm sehen wir zudem eine starke positive Divergenz für Bitcoin“, wie er dementsprechend erklärt (siehe unten).

Bitcoin 4-Stunden-Diagramm. Quelle: Rekt Capital/Twitter

Gegenüber Cointelegraph bestätigt das Team von Whalemap, dass die „Spent Output Profit Ratio“ (SOPR), also das Verhältnis zwischen Gewinn und Verlust für Bitcoin-Investitionen, darauf hindeutet, dass es zunächst keine weiteren Abverkäufe geben wird.

„Der stündliche SOPR zeigt an, dass es zumindest kurzfristig schon bald wieder nach oben gehen wird“, wie die Experten feststellen.

Bitcoin-SOPR. Quelle: Whalemap

Zudem laufen an diesem Wochenende noch die monatlichen Bitcoin-Optionen aus, was in der Regel für Verkaufsdruck sorgt, aber dieses Mal ein positives Signal sein könnte.

Der jüngste Abschwung auf 44.150 US-Dollar könnte demnach nur ein strategischer Verkauf der Großinvestoren gewesen sein, um durch den Verkauf bei Höchstpreisen neue Liquidität zu schaffen, mit der sie dem nächsten großen Aufschwung vorauseilen.

„Der Markt ist abgestürzt, nachdem die großen Jungs ihre Profite ausgebucht haben. Seither kaufen sie die Abschwünge jedoch wieder auf“, wie der Datendienst Material Indicators in diesem Zusammenhang schlussfolgert. Und weiter:

„Durch die momentane Unsicherheit auf den Aktienmärkten, wird es sicherlich weitere Abschwünge geben, doch die werden jedes Mal wieder aufgekauft!“

Diese „Unsicherheit“ auf dem Aktienmarkt wird durch den Zugewinn der US-Staatsanleihen verstärkt, was sich indirekt auch auf den Kryptomarkt ausgewirkt hat. Nichtsdestotrotz bleiben die Experten zumindest für Bitcoin optimistisch.

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Cardano im Höhenflug –  Darum outperformed ADA momentan Bitcoin und Co.

Während in der letzten Woche Bitcoin um gute 21% und Ethereum sogar um knapp 30% gefallen ist konnte Cardano (ADA) einen Anstieg um mehr als 12 % in der letzten Woche laut CoinMarketCap verzeichnen. Der gesamte letzte Monat war für Cardano eine spannende Preisralley nach oben. Cardano stieg im letzten Monat um sagenhafte 262% und belegt nun Platz 3 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Das erwartet uns beim morgigen Cardano Upgrade

Letzte Woche wurde es bestätigt: Morgen, am 1.März, wird es zur Aktivierung der Mary Hardfork im Mainnet kommen.

Durch das Cardano Upgrade wird es möglich werden, eigene Cardano-basierte Assets zu prägen. Mit dieser Token Builder-Funktion, die mit dem Mary-Update erwartet wird, soll jeder in der Lage sein, seine eigenen Cardano-basierten Vermögenswerte zu erstellen.

Die neuen Anwendungsfälle und der Nutzen, den das neue Protokoll-Update mit sich bringen wird, haben das Interesse vieler neuer Investoren geweckt.

Auf ihrem Medium Blog veröffentlichte Cardano einige neue Anwendungsgebiete, die das Upgrade mit sich bringen wird:

“Native Assets könnten verwendet werden, um Non-fungible Token, oder ‘NFTs’ zu erstellen, die eine riesige Palette von einzigartigen realen und digitalen Vermögenswerten repräsentieren können.”

NFTs sind ein schnell wachsender Bereich im Reich der Kryptowährungen. Künstlern, Prominenten und professionellen Sportlern, wird es ermöglicht, ihre eigenen Sammlerstücke zu erstellen.

Laut IOHK werden native Token, mit ihren NFTs, Stablecoins, Wrapped Assets und Lending Protocol Utility Token alle dazu beitragen, die Welt von DeFi zu Cardano zu bringen.

Auch Binance kündigte an, dass sie das Cardano-Netzwerk-Upgrade und die Hard Fork unterstützen werden. Die Unterstützung für Cardano beinhaltet das Pausieren von ADA-Einzahlungen und -Abhebungen auf Binance für etwa fünf Stunden. Der normale Handel soll jedoch nicht beeinträchtigt werden.

Cardano ATHs

Das Upgrade kommt zu einer spannenden Zeit für das Projekt. Entgegen den allgemeinen Trend in dieser Woche, konnte Cardano mit neuen ATHs glänzen.

Nachdem es Cardano Anfang dieser Woche endlich gelungen war, sein Hoch vom Januar 2018 zu toppen, wurde das alte “Ethereum-Killer”-Narrativ wiederbelebt, das seinen Aufstieg im Jahr 2017 ursprünglich angetrieben hatte.

Cardano erreichte einen Spitzenpreis von $1.48 am 27. Februar und liegt aktuell wieder bei 1,24$.

Wir freuen uns auf die kommenden Entwicklungen. Der DeFi und NFT Bereich sind aktuell sehr spannende, aufkeimende Gebiete und wir sind gespannt, welche Rolle Cardano hier in der Zukunft einnehmen wird.

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BTC für Milliarden Dollar: Wo kaufen Tesla und Co. eigentlich ihre Bitcoins?

Wenn große Firmen wie Tesla oder MicroStrategy Bitcoin kaufen und dabei Milliarden ausgeben – wo tun sie das dann eigentlich? Bei speziellen Peer-to-Peer-Brokern, quasi „unter dem Tresen“? Bei speziellen Wal-Börsen? Nun: Wie die Krypto-Exchange Coinbase gerade bekanntgegeben hat, kaufen die größten Institutionen der Welt ihre Bitcoins bei ihnen.

Um welche Firmen es sich dabei handelt, wurde zwar nicht gesagt. Coinbase gibt allerdings an, “effizient neun und zehnstellige Trades für einige der größten Institutionen der Welt ausgeführt“ zu haben. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass sich einige sehr bekannte Namen darunter befinden.

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Coinbase verdoppelt Umsatz in einem Jahr

Nun hat die im Silicon Valley ansässige Börse unter dem Ticker „Coin“ einen Antrag auf Notierung an der Nasdaq gestellt. In dem Antrag heißt es:

“Seit der Gründung bis zum 31. Dezember 2020 haben wir mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar an Gesamteinnahmen generiert, größtenteils aus Transaktionsgebühren, die wir aus volumenbasierten Trades auf unserer Plattform durch Privatkunden und Institutionen verdienen.“

Die gesamte Marktkapitalisierung von Krypto-Assets sei zwischen dem 31. Dezember 2012 und dem 31. Dezember 2020 von weniger als 500 Millionen US-Dollar auf 782 Milliarden US-Dollar angewachsen, was einer durchschnittlichen Wachstumsrate pro Jahr von über 150% entspricht.

Im gleichen Zeitraum sei die Zahl der Coinbase-Privatanwender von etwa 13.000 auf 43 Millionen angestiegen – ein beeindruckendes Wachstum. Auch die Anzahl der Institutionen auf Coinbase habe signifikant zugenommen: Von 1.000 zum 31. Dezember 2017 auf 7.000 zum 31. Dezember 2020.

Das entspricht einem Anstieg um den Faktor 7 bei Institutionen, die Bitcoin kaufen. Coinbase zufolge würden Institutionen „mit einer beschleunigten Rate“ in Bitcoin investieren – als Absicherung gegen die Inflation.

Krypto-Wachstum übertrifft Erwartungen

43 Millionen Nutzer – das übertrifft selbst die großzügigsten Schätzungen. Und 7.000 Institutionen unter den Coinbase-Kunden zeigt: Bitcoin findet unter großen Unternehmen bereits großes Interesse und entsprechende Verbreitung – nicht nur bei Michael Saylor und MicroStrategy.

Coinbase ist ohnehin seit geraumer Zeit auf Wachstumskurs und steht kurz vor dem Börsengang sehr gut da. So soll das Unternehmen seinen Umsatz im letzten Jahr auf rund 1,3 Milliarden Dollar verdoppelt haben.

Hinzu kommt: CEO Brian Armstrong erhielt 2020 ein stolzes Gehalt in Höhe von 60 Millionen Dollar – und zusätzlich 1,78 Millionen, um die Kosten für „persönliche Sicherheitsmaßnahmen“ zu decken.

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Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto: Ist das sein heimlicher Twitter-Account?

Neben seiner Eigenschaft als erste massentauglich funktionierende Kryptowährung besitzt Bitcoin einen weiteren faszinierenden Aspekt: die bis heute andauernde Anonymität seines Erfinders, Satoshi Nakamoto.

Niemand weiß, wer er ist, es gibt nur Spekulationen und einige Indizien – aber keine Beweise. Seit seinem plötzlichen Verschwinden im Jahr 2011 – rund zwei Jahre nach Bitcoins „Geburt“ – hat man nichts mehr von ihm gehört.

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Wenngleich viele immer noch nach ihm suchen.

Account klingt wie Satoshi

Jetzt hat ein Nutzer namens Varun einen alten Twitter-Account gefunden – und die Hinweise mehren sich, dass es sich dabei tatsächlich um den Inkognito-Twitter-Account des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto höchstpersönlich handeln könnte.

Das Twitter-Konto hat den Namen Goldlover (Twitter-Handle @fafcffacfff) – und Varun glaubt: Es ist ein Überbleibsel von Satoshi. Varun:

„Kürzlich stolperte ich über einen kuriosen Tweet aus dem Jahr 2009, der mich nach weiterer Analyse davon überzeugte, dass er von einem anonymen Satoshi Nakamoto-Account stammt.“

Beispielsweise findet sich dort ein Tweet von Oktober 2008 – gepostet einen Tag vor der Veröffentlichung des Bitcoin-Whitepapers. Darin enthalten: Formulierungen, die auch in Nakamotos E-Mails zu finden sind. Zum Beispiel diese:

“Wir wissen aber, dass im Laufe der Geschichte keine Fiat-Währung jemals überlebt hat.”

Außerdem ist „Goldlover“ bzw. @fafcffacfff der zweite Account, der jemals über Bitcoin getwittert hat – nur Wochen nach dem allerersten Bitcoin-Posting von BTC-Entwickler Hal Finney. Der twitterte damals das mittlerweile legendäre „Running bitcoin“, indem er sich auf das Bitcoin Mining bezog.

Kurz danach postete „Goldlover“ einen etwas kryptischen Tweet, der mitten im Satz endet:

„Von: Satoshi Nakamoto – 2009-01-11 22:32 Bitcoin v0.1.2 ist jetzt verfügbar zum D“

„Dezentralisiert, ohne Server oder vertrauenswürdige Partei“

Varun schreibt: Schließlich habe Satoshi dann den Tweet abgesetzt, der ihn endgültig davon überzeugt hat, dass es sich beim Verfasser um den Bitcoin-Erfinder handeln muss:

„Es ist vollständig dezentralisiert, ohne Server oder vertrauenswürdige Partei.“

GoldLover kommentiert auf Twitter in auffälliger Weise die Finanzkrise oder Fiat-Währungen und fabuliert über digitales Gold – alles Themen, die Satoshi vor seinem Verschwinden ausführlich in Foren diskutiert hat. Und Begriffe, die in Bitcoins DNA codiert sind.

Die Krypto-Community versammelt sich jedenfalls seit Bekanntwerden der Nachricht andächtig unter den elf Jahre alten Twitter-Posts des vermutlichen Satoshi-Accounts, viele posten Kommentare und Likes oder besprechen die Inhalte der Tweets. Wer weiß, vielleicht ergeben sich weitere Hinweise?

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