Mastercard will an allen Fronten in Kryptobranche mitmischen

Die traditionellen Zahlungsdienstleister bemühen sich zu´nehmend darum, von den neuen Entwicklungen der Finanztechnologie nicht abgehängt zu werden, ganz egal, ob es sich dabei um Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) oder Stablecoins handelt.

Einen weiteren Beleg dafür lieferte Mastercard-Chef Michael Miebach am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum zweiten Quartal. So gab Miebach hier an, dass er sein Unternehmen auch in den Bereichen Kryptowährungen und CBDCs gut positioniert sieht:

„Wir sehen uns als vielschichtiger Zahlungsdienstleister, weshalb wir auch in diesen Bereichen aktiv sind, um Lösungen anzubieten.“

In der Tat ist Mastercard bisher versucht, mit den Innovationen der Kryptobranche mitzuhalten, was nicht zuletzt durch die Ambitionen des großen Konkurrenten Visa bedingt ist. So hat Mastercard im Februar verraten, noch im laufenden Jahr Kryptowährungen einzubinden, womit diese für knapp 1 Mrd. Nutzer als Zahlungsmittel bei mehr als 30 Mio. Onlinehändlern zur Verfügung stehen würden.

Anfang der Woche hat der Zahlungsanbieter wiederum ein neues Förderprogramm für Startups im Rahmen von Mastercard Start Path ins Leben gerufen, um Fintechs und Unternehmen zu fördern, die mit digitalen Vermögenswerten, Kryptowährungen und Blockchain arbeiten. Dabei wurden zuletzt die Blockchain-Startups SupraOracles und STACS sowie das Krypto-Unternehmen Taurus und Mintable in das Programm aufgenommen.

Darüber hinaus hat Mastercard jüngst eine virtuelle Testumgebung an den Start gebracht, die Zentralbanken dabei helfen soll, die Herausgabe von Digitalwährungen zu erproben. Die Plattform ist sowohl für Wholesale- als auch für Retail-CBDCs designt, und gibt praktische Einblicke darüber, wie die Zentralbank-Digitalwährungen mit bestehenden Zahlungssystemen interagieren könnten.

In diesem Zusammenhang meinte Miebach im Rahmen der Pressekonferenz: „Die Länder müssen abwägen, wofür bestehende Zahlungssysteme zukünftig gebraucht werden und was die CBDC lösen sollen, egal ob es sich dabei um finanzielle Inklusion oder die Abwicklung von grenzübergreifenden Zahlungen handelt. Wir haben in allen Bereichen Expertise.“

Auch bei den Stablecoins mischt Mastercard mit, obwohl hier bereits etablierte Kryptowährungen wie der von Circle lancierte Stablecoin USD Coin (USDC) auf dem Markt ist und das Facebook Krypto-Projekt Diem ebenfalls in diese Kerbe schlägt. Miebach bestätigt, dass das firmeneigene Zahlungsnetzwerk darauf vorbereitet wird, Stablecoin-Zahlungen abwickeln zu können, sofern deren Herausgeber die rechtlichen Vorgaben erfüllen.

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Neue Serie – Bitcoin erstmals wieder 10 Tage in Folge im grünen Bereich

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 31. Juli auf ein zwischenzeitliches Hoch von 42.400 US-Dollar geklettert, womit

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Serie wie zuletzt 2012

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hat BTC/USD heute den zehnten Tag in Folge hinzugewonnen, wodurch auf der Bitstamp sogar ein Wert von 42.420 US-Dollar erreicht werden konnte.

Der anschließende Abschwung fiel relativ gering aus, weshalb sich Bitcoin bei Redaktionsschluss weiter um die 41.900 US-Dollar hält. Dies entspricht einem Plus von mehr als 8 % in den letzten 24 Stunden.

Die Analysten sind derweil vielmehr davon begeistert, dass Bitcoin zehn Tage hintereinander im grünen Bereich schließt, denn dies ist der marktführenden Kryptowährung zuletzt 2012 geglückt.

Selbst eine Serie von acht Tagen hat Seltenheitswert, neun Tage am Stück gab es bisher erst zwei Mal. Je nachdem, welche Daten betrachtet werden, gab es zumindest auf der Coinbase im Mai 2017 noch einen Lauf von 12 Tagen.

So oder so lässt sich daran die wiedergewonnene Stärke von Bitcoin und der scheinbar fehlende Verkaufsdruck erkennen.

Die Handelsaktivitäten auf der großen Kryptobörse Bitfinex unterstreichen dieses Bild, denn momentan gibt es nur wenige Investoren, die auf einen neuen Abschwung setzen.

Bitcoin-Short-Positionen (Bitfinex). Quell: TradingView

„Bitcoin hat erstmals seit dem Crash im Mai wieder die 42.000 US-Dollar Marke erreicht“, wie Scott Melker wiederum anmerkt.

„Jetzt wird es spannend.“

Wieder Luft nach oben

Wie Cointelegraph berichtet hatte, gilt die 42.000 US-Dollar Marke als wichtiger Widerstand der mehrmonatigen Preisspanne von Bitcoin, die sich nach dem vorherigen Rekordlauf gebildet hat. Darüber hinaus liegt hier auch das neue (alte) Rekordhoch, das im Februar erzielt worden war.

Die Orderbücher zeigen, dass für Bitcoin oberhalb dieser Hürde nur wenig Gegenwehr für einen Sprung auf 45.000 oder sogar 47.000 US-Dollar besteht. Die Großinvestoren könnten hierfür entscheidende Schützenhilfe leisten.

Bitcoin-Orderbuch (Binance) für den 31. Juli. Quelle: Material Indicators/ Twitter

Das viel zitierte Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodell sieht Bitcoin allerdings noch viel höhre, so müsste die marktführende Kryptowährung heute durchschnittlich bei 94.839 US-Dollar liegen.

Nichtsdestotrotz hält Schöpfer PlanB an seiner Vorhersage fest, denn ein Aufschwung über 47.000 US-Dollar würde bis August ausreichen, um sein Modell zu validieren.

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Nächster Schlag – Binance bekommt Betriebsverbot in Malaysia

Auch die Behörden von Malaysia landen nun einen heftigen Schlag gegen Binance, indem sie der marktführenden Kryptobörse den weiteren Geschäftsbetrieb untersagen.

Wie aus einer offiziellen Mitteilung vom gestrigen Freitag hervorgeht, ordnet die Börsenaufsicht des Landes nun die Einstellung des Geschäftsbetriebs von Binance und aller zugehörigen Unternehmen in Malaysia an.

Die Börsenaufsicht gibt zu bedenken, dass die Binance trotz vorheriger Warnungen weiterhin operiert hat, weshalb nun das Verbot erfolgt. In der Tat hatte Cointelegraph bereits im Juli 2020 berichtet, dass die Binance nicht über eine ordnungsgemäße Zulassung für Malaysia verfügt.

Damals hatte die Behörde eine „Schwarze Liste“ veröffentlicht, auf der Krypto-Handelsplattformen verzeichnet waren, die keine Genehmigung der „Securities Commission“ hatten, darunter auch die Binance.

Die marktführende Kryptobörse hat nun ab Dienstag 14 Tage Zeit, um dem Betriebsverbot nachzukommen. Im Zuge dessen muss sie für Malaysia die eigene Webseite und Smartphone-App unzugänglich machen, und jegliche Werbekampagnen, die für die Region geschaltet sind, beenden.

Die Börsenaufsicht fordert zudem ein, dass Binance-Chef Changpeng Zhao die vollständige Befolgung zusagt. Darüber hinaus werden Anleger in der Mitteilung gebeten, nicht auf Kryptobörsen zu handeln, die keine Genehmigung besitzen.

Ein Sprecher der Krypto-Handelsplattform gibt gegenüber Cointelegraph allerdings an, dass Binance.com überhaupt nicht von Malaysia aus betrieben werde:

„Binance fährt einen kooperativen Ansatz bei der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden und nimmt seine Verpflichtungen sehr ernst. Wir versuchen, den wandelnden Vorgaben, Richtlinien und Gesetzen dieser innovativen Branche stets vorauszueilen.“

Das Verbot in Malaysia ist der nächste Schlag gegen die Binance, die in den letzten Monaten zunehmend ins Fadenkreuz der Behörden geraten ist. Von der Androhung von Ermittlungsverfahren bis hin zu gänzlichen Verboten scheint die Krypto-Handelsplattform, den Zorn der Regulierer auf der ganzen Welt auf sich gezogen zu haben.

Earlier in July, Italy’s financial regulator issued a warning against Binance, stating that the platform was not authorized to offer services in the country. Apart from Italy, countries like Germany, Poland, Japan, Thailand, Singapore, the United States and the United Kingdom, among others, have also issued warnings about Binance.

Binance, for its part, has taken steps to mitigate the situation, with its CEO promising to work with regulators amid plans for even further expansion across the globe. There has also been a flurry of policy changes at the exchange with withdrawal limits reduced for users who are yet to complete the platform’s identity verification protocols.

Anfang Juli hatte die italienische Finanzaufsicht eine Warnung für die Binance ausgesprochen, die hier ebenfalls keine Zulassung hat. Auch die Behörden in Deutschland, Polen, Japan, Thailand, Singapur, Großbritannien und der USA machen der Kryptobörse diesen Vorwurf.

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Die chinesische Zentralbank möchte den Druck auf die Kryptoindustrie aufrechterhalten

Die People’s Bank of China (PBOC) hat erklärt, dass sie weiterhin starken regulatorischen Druck auf den Kryptowährungsmarkt ausüben wird.

China hat in den letzten Monaten das härteste Vorgehen gegen den Krypto-Handel und das Mining seit 2017 eingeleitet, nachdem ein Anstieg von Bitcoin und anderen Token die Besorgnis der Behörden über die Risiken von Betrug, Geldwäsche und übermäßigem Energieverbrauch verstärkt hat. Außerdem hat China im vergangenen Jahr eine Reihe von Regulierungsmaßnahmen verhängt, die auf monopolistisches Verhalten bei Online-Zahlungsplattformen wie Ant Group Co. abzielen.

In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung erklärte die PBOC, dass sie auch die Finanzplattformen auf die Einhaltung der Vorschriften überwachen werde. Die Bank sagte, sie werde Maßnahmen ergreifen, um größere finanzielle Risiken zu verhindern und die Zahl der risikoreichen Finanzinstitute in den wichtigsten Provinzen zu verringern. Sie fügte hinzu, dass sie auf die Schaffung eines Gesetzes zur Finanzstabilität drängen werde, das der stellvertretende Gouverneur der Zentralbank, Liu Guiping, im März vorgeschlagen hatte.

Während China gegen die Kryptoindustrie vorgeht, gewinnt die digitale Währung der Zentralbank (CBDC) langsam an Zugkraft im Land. Die CBDC hat sich auf das ganze Land ausgeweitet, da sie weiterhin eine verstärkte Nutzung durch das Land plant.

In der Zwischenzeit hat Bitcoin über Nacht 42.000 US-Dollar überschritten und wird derzeit bei 41.500 US-Dollar gehandelt, ein Sprung von 38.000 US-Dollar am Vortag. 42.000 US-Dollar stellen die letzte Widerstandshürde in der mehrmonatigen Handelsspanne von Bitcoin dar. Seit dem Abstieg von den Allzeithochs und dem Unterschreiten des Niveaus, das auch das vorherige Allzeithoch vom Februar darstellt, hat es de facto als unangefochtene Preisobergrenze gewirkt.

Am 28. Juli 2021 übertrug der drittgrößte BTC-Wal 3000 BTC an Coinbase und signalisierte damit kurzfristige Vorsicht beim Preis. Dies war in der Vergangenheit bei einigen Gelegenheiten ein Top-Indikator. Die Kryptowährung erlebte dann eine geringfügige Korrektur von einem Höchststand von 40,9.000 USD auf einen Tiefststand von 38.3.000 USD.

Bitcoin steigt aber trotzdem weiter, nachdem Gerüchte aufkamen, dass Amazon bereit ist, BTC, ETH, ADA und BCH noch in diesem Jahr zu akzeptieren, obwohl der E-Commerce-Riese diese Gerüchte später offiziell zurückgewiesen hat.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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„Ein finanzieller 11. September“ – US-Parlamentarier sorgen sich um DeFi

Der Abgeordnete Ted Budd aus dem US-Bundesstaat North Carolina, der im parlamentarischen Finanzdienstleistungsausschuss und dem parlamentarischen Blockchain-Beirat sitzt, fordert die Politik auf, die „dezentralisierte Innovation“ voranzutreiben.

Budd ist wohl der erste amerikanische Parlamentarier, der mit einer sogenannten Dezentralisierten Autonomen Organisation (DAO) ins Gespräch gekommen ist. Dabei handelt es sich um eine alternative Organisationsform, die charakteristisch für die Kryptobranche ist. Gegenüber Chris Cameron vom Kryptoprojekt MakerDAO äußerte Budd dabei die Bedenken seiner Kollegen.

„Im Parlament gibt es Abgeordnete, die beim Thema Währungen Angst vor den Entwicklungen haben, die die Blockchain-Technologie und die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) mit sich bringen könnten“, so der Politiker.

„Sie haben Angst, dass die Währungshoheit verloren geht, dass der US-Dollar destabilisiert wird, und dass dadurch Risiken für unsere nationale Sicherheit entstehen“, wie Budd ausführt. Und weiter:

„Einige Abgeordnete, die mit mir zusammen im Finanzdienstleistungsausschuss sitzen, befürchten sogar, dass es einen finanziellen 11. September geben könnte.“

Der Parlamentarier hält die Befürchtungen seiner Kollegen allerdings für viel zu kurz gedacht, und warnt vielmehr, dass andere Länder dank dieser ängstlichen Haltung einen beträchtlichen Vorsprung gegenüber den USA erzielen könnten.

„Ich finde, dass wir uns dafür öffnen müssen. Wir müssen die USA zu einem Standort machen, an dem diese Technologie wachsen und gedeihen kann.“

„Das ist eine neue Technologie, die sich noch viel entwickeln wird, und es ist mir lieber, dass sie das hier in den USA tut, als in Singapur oder Estland oder gar irgendwlechen Ländern, die uns feindlich gegenüber stehen. […] Ich hätte sie lieber hier bei uns.“

Auf die Frage von Cameron, wie Dezentralisierte Organisationen mit der Politik in Kontakt treten könnten, räumt Budd ein, dass es den Kryptoprojekten in der Tat an Ansprechpartnern bei den Behörden fehlt.

„Es gibt viel Innovation in der Branche, aber leider nicht viel Koordination, was die Regierungsarbeit angeht“, so der Experte.

Obwohl er den DAOs dazu rät, sich mit den Behörden an einen Tisch zu setzen, warnt er: „Ich würde so ein Gespräch nicht zu technisch halten.“

„Ihr müsst ganz einfach und klar kommunizieren, und fragen, was sie davon halten. Arbeitet eure Frage schon im Vorfeld aus, wir sind eigentlich ganz zugänglich.“

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Tokenisierung der Finanzierung von Industriegütern

Direkte Investitionen in einzelne Maschinen und Produktionsstraßen ermöglichen Industrieunternehmen neue Finanzierungsmethoden und eröffnen interessante Investments für Anleger.

Tokenisierung vereinfacht den Transfer von und die Investition in zuvor illiquide Vermögenswerte und erhöht Markteffizienz

Tokenisierung hat transformatives Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft. Für Unternehmen erschließen sich durch Tokenisierung neue Finanzierungsmethoden und Geschäftsmodelle. Für Investoren eröffnet sich eine Vielzahl von neuen Investmentmöglichkeiten, da durch Tokenisierung für zuvor nur schwer transferierbare Vermögenswerte liquide Märkte entstehen können. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten zur Portfoliodiversifikation. Beispielsweise könnte ein Investor ohne großen Aufwand ein Bruchstück eines tokenisierten Gegenstands erwerben. Außerdem werden Innovation und Wachstum beschleunigt, da Investoren direkt in die Entwicklung neuer Technologien und Produktionsstätten investieren können.

Neben neuen Investmentmöglichkeiten führt Tokenisierung auch zu einem einfacheren Investmentprozess, da durch den Transfer über die Blockchain viele Intermediäre potenziell obsolet werden. Durch den direkten Tokentransfer verringern sich die anfallenden Transaktionskosten, was zu effizienteren Marktergebnissen führt.

Tokenisierung ist die digitale Abbildung von Vermögenswerten

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft nimmt der Prozess der Tokenisierung eine wichtige Rolle ein. Der Begriff der Tokenisierung ist dabei eng verknüpft mit der Blockchain-Technologie und bezeichnet die digitale Abbildung physischer und nicht-physischer Vermögenswerte mit digitalen Token. Diese digitale Abbildung erfolgt heutzutage üblicherweise auf einer Blockchain. Konkret wird auf der Blockchain ein entsprechender Token herausgegeben, welcher den entsprechenden Vermögenswert repräsentiert – man könnte also auch von einer digitalen Verbriefung von Vermögenswerten sprechen. 

Konkreter Use Case zur Finanzierung für industrielle Investitionsgüter 

Zusammen mit Bosch, Daimler Mobility, der Universität Stuttgart und dem Technologiepartner 51nodes hat die Börse Stuttgart eine flexible Finanzierungsmethode für industrielle Investitionsgüter auf Basis der Blockchain im Rahmen eines Grundlagenprojekts entwickelt und erprobt.

Mit der neuen Methode können einerseits Investoren über digitale Token in industrielle Investitionsgüter wie Maschinen, Fahrzeugflotten oder Energieinfrastruktur investieren. Andererseits hat der Emittent der Token den Vorteil, seine Finanzierungskosten nach einem Pay-per-Use-Modell an die tatsächliche Nutzung der finanzierten Güter zu koppeln. Die Bereitstellung von relevanten Nutzungsdaten schafft dabei Transparenz und bildet die Grundlage für variable Auszahlungen an die Investoren. Als technische Basis wurde in dem Projekt die Ethereum-Blockchain gewählt. 

Tokenisierungsprozess umfasst Token-Erzeugung, Token Sale, Token Transfer und Ausschüttung

Die Wertschöpfungskette der Tokenisierung der Industriegüterfinanzierung umfasst vereinfacht die folgenden Stufen:

  • Der erste Schritt ist dabei die Token Erzeugung. Hierzu gilt es neben der Entwicklung des Finanzierungs-/bzw. Investment Smart Contracts diesen mit den Daten des zu finanzierenden Industrieguts und einem Pay-per-use/Payout-Algorithmus zu verbinden.
  • Der zweite Schritt ist der Token Verkauf. Nachdem der Token erzeugt wurde, wird der Token auf einer Primärmarktplattform erstmalig veräußert und anschließend auf einer Sekundärmarktplattform gehandelt. In diesem Kontext ist die grundsätzliche Frage der Verwahrung der Token zu berücksichtigen.
  • Der dritte Schritt ist der Token Transfer. Neben dem Transfer, sprich dem Handel auf einer Sekundärmarktplattform, gilt es einen regulierungs-/rechtskonformen Prozess der Übertragbarkeit auf externe Adressen (beispielsweise das private Wallet des Investors) aufzusetzen. 
  • Der vierte Schritt ist die Ausschüttung. Informationen über die tatsächliche Nutzung des Industrieguts werden mittels des hinterlegten Pay-per-use/Payout-Algorithmus in definierten Intervallen in Ausschüttungsbeträge „übersetzt“ und an die Halter der Investmenttoken überwiesen.

Herausforderungen auf technologischer, regulatorischer und Produkt-Ebene

Während im Jahr 2018 erstmals einfache Pay-per-Use Produkte zur Unternehmensfinanzierung entwickelt wurden, nutzt das vorgestellte Projekt erstmals das disruptive Potenzial der Blockchain-Technologie. Dadurch wird der gesamte Investitions- sowie Ausschüttungprozess effizienter und schneller, da der oft komplexe Weg über Intermediäre überflüssig wird bzw. vollautomatisch ablaufen kann. Wahr ist aber auch, dass Herausforderungen für die breite Anwendbarkeit des Projektergebnisses in der Praxis existieren.

Aus technischer Sicht muss die gesamte Wertschöpfungskette von Tokenerzeugung bis Ausschüttung digital abgebildet werden können. Somit besteht insbesondere im Rahmen der Ausschüttungen Bedarf für eine “anerkannte” Stablecoin oder digitale Zentralbankwährung, welche heute so (noch) nicht existieren. Nur mit diesen lassen sich jedoch die Effizienzpotentiale vollständig heben. Außerdem bedarf es einer klaren Regulatorik hinsichtlich der Begebung von tokenisierten Wertpapieren. Produktseitig ist die zentrale Herausforderung die Skalierung des Marktplatzes, ohne den sich die notwendige Plattform betriebswirtschaftlich nicht betreiben lässt. Dazu müssen eine ausreichende Anzahl von Emittenten und Investoren überzeugt werden.

Dr. Ulli Spankowski ist Geschäftsführer der Boerse Stuttgart Digital Ventures GmbH.

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Ethereum-Streamingnetzwerk bekommt 20 Mio. US-Dollar Investitionskapital

Das laufende Jahr markiert einen regelrechten Durchbruch für Krypto-Projekte, die auf der Ethereum-Blockchain angesiedelt sind. Einer der Profiteure ist das Streaming-Netzwerk Livepeer, das in einer neuen Finanzierungsrunde nun 20 Mio. US-Dollar einnehmen konnte.

Angeführt von der Digital Currency Group, beteiligten sich mehrere namhafte Geldgeber an der Finanzierung, darunter Coinbase Ventures, CoinFund, Northzone, 6th Man Ventures und Animal Ventures. Laut Ankündigung soll das neue Kapital dazu genutzt werden, um ein firmeneigenes Protokoll für verschiedene Aufgabenbereiche im Livestreaming zu entwickeln

Northzone hatte bereits in einer vorherigen Finanzierungsrunde 8 Mio. US-Dollar für Livepeer bereitgestellt. Das Krypto-Unternehmen betreibt ein Netzwerk aus rund 70.000 Grafikprozessoren (GPUs), das als Grundgerüst für die Web 3.0 Dienstleistungen bildet.

Cointelegraph hatte jüngst berichtet, dass die zugehörige Livepeer-Kryptowährung (LPT) im Gleichschritt mit Bitcoin (BTC) 15 % zulegen konnte.

Der frühe Erfolg von kleinen Krypto-Untenehmen wie Livepeer führt allerdings dazu, dass die kleinen Privatanleger bei der Teilhabe an innovativen Startups immer mehr außen vor bleiben.

Arslanian von Pricewaterhouse Coopers bestätigt, dass Unternehmen mit einer Bewertung zwischen 5 – 20 Mio. US-Dollar früher verstärkt Gelder von kleineren Anleger erhalten haben, was nun nicht mehr der Fall sei:

„Wenn die minimale Unternehmensbewertung mittlerweile 50 Mio. US-Dollar beträgt, dann gibt es nicht mehr viele Investoren, die da mitgehen können.“

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Vermögensverwaltung GoldenTree investiert in Bitcoin

Die in New York ansässige Vermögensverwaltung GoldenTree hat Bitcoin in ihre Bücher aufgenommen, der genaue Wert der Investition ist allerdings unbekannt.

Wie das Finanzportal The Street berichtet, hat die 45 Mrd. US-Dollar schwere Vermögensverwaltung jüngst Bitcoin (BTC) gekauft, von weiteren Investitionen in andere Kryptowährungen jedoch abgesehen. Laut Insiderquellen kam der Entschluss durch Gespräche in der Führungsebene über die Einstellung von Investmentexperten aus dem Bereich Kryptowährungen zustande.

Teile der Führungsebene, darunter Gründer Steven Tananbaum sowie die Teilhaber Deeb Salem und Joseph Naggar, hatten sich diesen Monat bereits an einer Finanzierungsrunde für Borderless Capital beteiligt, durch die ein Förderprojekt für das Blockchain-Netzwerk Algoran realisiert werden konnte. Borderless hat zuvor wiederum in das von Coinbase gestützte Krypto-Unternehmen Securitize investiert.

Auch andere Vermögensverwaltungen wagen sich inzwischen auf direktem oder indirektem Weg in den Kryptomarkt vor. So hat zum Beispiel die Ridge Asset Management vergangene Woche bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC die Einführung eines Bitcoin-Investmentfonds beantragt. Die Investmentfirma Horizon Kinetics empfahl Anlegern in dieser Woche zudem, in Kryptowährungen zu investieren, um sich vor der Abwertung von Landeswährungen zu schützen.

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Experiment Selbst-Tokenisierung: Wie Jonas Lund NFT-Kunst radikalisiert

Jonas Lund ist ein Grenzgänger und radikaler NFT-Künstler. Wo andere es bei Bildern belassen, geht Lund einen Schritt weiter und tokenisiert sich selbst. Investoren profitieren dabei nicht nur vom steigenden Marktwert des Künstlers, sie bestimmen sein kreatives Schaffen auch maßgeblich mit. Kuratiert von der Berliner KÖNIG GALERIE ist jetzt die interaktive Ausstellung ON THIS DAY im Decentraland angelaufen, in der die Grenzen zwischen Kunst und Krypto konsequent aufgeweicht werden.

Wer sich am digitalen Kunstmarkt herumtreibt, kommt kaum noch an ihnen vorbei. Non-fungible Token (NFT) wirbeln die Auktionshäuser auf und deuten dabei immer mehr ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten an. Was als Spielerei für Krypto-affine Künstler und Kunst-interessierte Blockchain-Enthusiasten begann, hat sich inzwischen zu einem attraktiven und überaus umsatzstarken Nischenmarkt entwickelt. Wohl kaum jemand testet die Grenzen des Machbaren aber so radikal aus wie der schwedische Künstler Jonas Lund.

Vor gut drei Jahren gab Lund den Startschuss für das Experiment Selbst-Tokenisierung. Dabei entstanden ist der Jonas Lund Token (JLT), der seitdem eine zentrale Funktion in seinem künstlerischen Schaffen einnimmt. Mäzene und Investoren profitieren über den JLT nicht nur vom steigenden Marktwert des Künstlers. Sie sind auch Anteilseigner an der Kunstfigur Lund selbst und stimmen auf der JLT-Website über Vorschläge und Projekte ab, um so den Werdegang des Künstlers aktiv mitzugestalten.

Das Ein-Personen-Gesamtkunstwerk hält der Ökonomisierung von Kunst somit den Spiegel vor, ohne sich jedoch mit erhobenem Zeigefinger in müder Kapitalismuskritik zu ergehen. Wie das aussieht, lässt sich aktuell in der Ethereum-basierten VR-Welt Decentraland bestaunen. Dort ist die von der Berliner KÖNIG GALERIE kuratierte Ausstellung ON THIS DAY angelaufen, die noch bis zum 27. August zum direkten Austausch mit dem Künstler einlädt.

Der NFT-Elefant im Raum

Allgegenwärtig ist auch hier die für Lund untrennbare Verknüpfung von Exponaten und Token-Ökonomie. Denn die Galerie ist auch zugleich eine Art Vorstandssitzung, oder umgekehrt? So genau weiß man das im Lund-Kosmos nie. An den Wänden hängen einige Fotografien in der JLT-typischen Puzzle-Optik, die von einem Algorithmus aus dem persönlichen Fundus des Künstlers ausgewählt wurden. In der Mitte steht ein raumfüllender Tisch, an dem 50 Stühle für ausgewählte JLT-Investoren freigehalten sind.

Dazwischen tummeln sich einige Tiere wie Elefant, Zebra oder Pinguin, die jedoch nicht nur Dekozwecke erfüllen. Sie sind NFT, mit deren Erwerb die Käufer je 250 Jonas Lund Token und dadurch auch im Anschluss Anteile aus den Gewinnen weiterer NFT-Verkäufe erhalten. Sie berechtigen die Investoren auch zur Teilnahme an den Vorstandssitzungen und gewähren exklusiven Zugang zum VIP-Bereich auf dem Dach von St. Agnes in Decentraland, das eine Nachbildung der KÖNIG GALERIE ist. 

Selbst-Tokenisierung: Zwischen Performance und Marketing

Die Ausstellung ist “das Endergebnis einer fast jahrzehntelangen Forschungsarbeit darüber, wie Werte in der – und um die Kunstwelt herum – produziert, vermittelt und verbreitet werden”, erklärt uns Lund im Gespräch. Schon seit 2011 interessiert er sich für Kryptowährungen und dezentrale Technologien, hat den günstigen Einstieg in Bitcoin aber damals verpasst. Warum, wisse er eigentlich selber nicht so genau. Erst mit dem Ethereum-Einschlag 2015 und dem ICO-Boom zwei Jahre später sei Lund vom Krypto-Fieber gepackt worden.

Dabei sind Kryptos für ihn nicht nur Mittel zum Zweck. Die Selbst-Tokenisierung bietet Lund zwar eine Einnahmequelle, ist aber auch zugleich Performance-Kunst, die die Werk-Wertschöpfung im Kunstbetrieb zum Thema macht. Die Tokenisierung gibt dem Künstler schließlich die Möglichkeit, sich in diesen Prozess einzubringen: “Um den Mechanismus der Wertproduktion in der Kunstwelt zu kontrollieren, muss man die Kunstwelt oder einen kleinen Teil davon kontrollieren”. In gewisser Weise sichere “JLT also die Wertproduktion ab, denn der Vorstand besteht aus Kuratoren, Sammlern, Galeristen, Händlern, Schriftstellern und Kritikern, und wenn sie eine bestimmte Entscheidung für richtig halten, dann muss sie das auch sein, denn sie repräsentieren ja die Kunstwelt, und wenn sie sagen, dass sie gut ist, dann ist sie aufgrund ihrer Rolle in der Kunstwelt auch als solche anerkannt”, so Lund. Er kennt die Regeln des Spiels und nimmt die Würfel gern selbst in die Hand.

Wieviel Lund steckt in Lund?

Von den Entscheidungen der JLT-Investoren fühlt sich Lund zudem keineswegs eingeengt oder fremdbestimmt. Der Beirat habe zwar “ein paar Mal Entscheidungen in eine Richtung gedrängt, die ich nicht eingeschlagen hätte”. Doch genau darin besteht ja der Reiz. Dass Lund die Kontrolle über sein Schaffen und damit vielleicht auch über seine eigene Handschrift verliert, sieht er jedenfalls nicht so. In den Werken stecke “100 Prozent Lund”. Mehr noch: “Man kann sogar sagen, dass es umso mehr “Lund” wird, je größer der JLT-Vorstand wird, da die Entscheidungen von einem Gremium von Fachleuten überprüft wurden”.

Das verlangt jedoch einiges an organisatorischem Talent: “Es gibt sicherlich Vor- und Nachteile, und ich glaube nicht, dass dieses Modell für jeden geeignet ist. Es bedeutet im Grunde die doppelte oder dreifache Arbeit, da für jeden Vorschlag eine Reihe von Optionen erforderlich ist”. Einer feindlichen “Übernahme” von JLT-Großinvestoren steht Lund übrigens gelassen gegenüber. Und selbst wenn: “Ich würde mich über eine Übernahme sehr freuen, denn dann könnte ich einen Schritt zurücktreten, aber die JLT würden weiterlaufen”.

ON THIS DAY zeigt mal wieder, welche Potenziale in NFT schlummern. Künstler wie Lund loten die Möglichkeiten immer weiter aus und weichen dabei die Grenzen zwischen Physischem und Digitalem, und letztlich zwischen Kunst und Krypto allmählich auf. Dass der Hype abflacht und NFT von der Bildfläche verschwinden, hält Lund für sehr unwahrscheinlich: “Ich denke, die NFTs werden so schnell angenommen wie keine andere neue Sache in der Kunstwelt. Man bedenke, dass die Kunstwelt Jahrzehnte gebraucht hat, um die Videokunst als echtes künstlerisches Medium anzuerkennen”. So ist er sich sicher, “dass jede Galerie ihre eigene NFT-Plattform einführen wird und NFT Teil eines viel größeren Ökosystems werden”.

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„Illegale Börse“: Binance muss auch in Malaysia den Betrieb einstellen

Binance kommt nicht zur Ruhe. Jetzt schlagen die Behörden in Malaysia Alarm: Die Krypto-Börse soll ihre Dienste illegal angeboten haben.

Binance: illegale Dienste in Malaysia angeboten

Es vergeht kein Tag, an dem Binance nicht mindestens einmal zum Thema Regulierung in den Medien ist. Gestern erst hat die nach Volumen weltgrößte Krypto-Börse für Coins wie Bitcoin oder Ethereum angekündigt, das Derivate- und Futures-Trading in Europa einzustellen – und jetzt hat die malaysische Wertpapieraufsichtsbehörde zudem Vollstreckungsmaßnahmen gegen Binance angekündigt. Die Behörde warnt ihre Bürger:

„Den Anlegern wird empfohlen, keine Geschäfte mit illegalen Börsen für digitale Vermögenswerte zu tätigen und nicht über diese zu investieren. Diejenigen, die derzeit Konten bei Binance haben, werden dringend aufgefordert, das Trading über die Plattformen sofort einzustellen und alle ihre Investitionen unverzüglich abzuziehen.“

Der Vorwurf gegen Binance: Das Unternehmen soll illegal im Land tätig sein. Bereits im Juli 2020 sei das Unternehmen in der „Investor Alert List“ der Wertpapieraufsichtsbehörde gelandet und dürfe seitdem eigentlich nicht mehr dort tätig sein. Hierfür wurde Binance von den Behörden nun ein sogenannter öffentlicher Verweis erteilt.

Der ging einerseits an die auf den Kaiman-Inseln sitzende Binance Holdings Limited, an Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao sowie drei weitere Binance-Unternehmen (Binance Digital Limited aus England, Binance Asia Services Pte Ltd mit Sitz in Singapur und Binance UAB aus Litauen).

CZ: Einhaltung von Vorschriften „ein Muss“

Die vier Binance-Unternehmen wurden von der malaysischen Wertpapieraufsichtsbehörde nun angewiesen, den Betrieb vollumfänglich einzustellen. Das bedeutet: Innerhalb von 14 Tagen muss das Unternehmen die Website und die mobilen Anwendungen in Malaysia unzugänglich machen und deaktivieren. Gleichzeitig ist Binance angehalten, sämtliche Medien- und Marketingaktivitäten einzustellen, die sich an malaysische Anleger richten. Zudem erhalten malaysische Anleger keinen Zugang mehr zur Telegram-Gruppe von Binance.

An CZ ging die Ansage, er müsse dafür sorgen, dass den Anweisungen Folge geleistet wird. Vor einigen Tagen hatte der gebürtige Chinese bereits betont: Regulierung sei notwendig, um zu wachsen, man wolle mit den Behörden zusammenarbeiten. Auf Twitter gibt sich der CEO derweil entspannt. Erneut betont er die Wichtigkeit eines regulatorischen Rahmenwerks, um Kryptowährungen zu einem weltweiten Erfolg zu machen. CZ an seine mehr als 3 Millionen Follower:

„Die Einhaltung von Vorschriften ist ein Muss, keine Entscheidung. Und sie führt zu MEHR Marktzugang und Akzeptanz, nicht zu weniger.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen liegt jetzt wahrscheinlich bei 2%. Lassen Sie uns die anderen 98% an Bord holen.“

 Bleibt abzuwarten, ob Zhao damit nur gute Miene zum bösen Spiel macht. Der regulatorische Druck, den Binance zu spüren kommt, hat viele Anleger aufhorchen lassen. Ungewiss, was noch für den Exchange kommt – und was es mit Binance Coin (BNB) machen wird, dem nativen Token der Börse. Aktuell geplant ist, das Unternehmen zu einem vollständig regulierten Finanzinstitut umzukrempeln. So möchte CZ dann die erwähnten anderen 98% „an Bord“ holen.

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