Bitcoin Spot-ETF: Grayscale kritisiert US-Börsenaufsicht
















Bitcoin Spot-ETF: Grayscale kritisiert US-Börsenaufsicht










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Am 29. November schrieb Grayscale Investments in einem Schreiben über die Entscheidung der Securities and Exchange Commission (SEC), in der diese in Frage gestellt wird, keinen Bitcoin Spot-ETF zuzulassen. Grayscale argumentierte, dass die Börsenaufsicht keine Grundlage habe, um Investitionen in den Derivatemarkt und nicht in Bitcoin selbst zu erlauben.

Grayscale kritisiert US-Börsenaufsicht

Die SEC hat in letzter Zeit sehr viele Anträge abgelehnt, darunter auch einen von VanEck. Während Grayscale es als diskriminierend betrachtet, wartet das Unternehmen auch auf die Genehmigung eines Antrags, den Grayscale Bitcoin Fonds (GBTC) in ein Spot-Angebot umzuwandeln.

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Unter Berufung auf Gründe wie die starke Nachfrage nach physisch hinterlegten Produkten hatte Dave LaValle, Global Head of ETFs bei Grayscale folgendes gesagt:

“Wir bei Grayscale glauben, dass, wenn die Aufsichtsbehörden mit ETFs, die Futures eines bestimmten Vermögenswerts halten, zufrieden sind, sie auch mit ETFs zufrieden sein sollten, die ein Engagement im Kassapreis desselben Vermögenswerts bieten.”

In dem Schreiben wiederholte Grayscale auch, dass es keine Registrierungsvoraussetzungen gemäß dem Investment Company Act von 1940 gibt, da es sich bei Bitcoin um kein Wertpapier handelt. Darüber hinaus stellte das Unternehmen die vorherige Ablehnung der SEC in Frage, die auf dem Risiko von Betrug und Marktmanipulation beruhte. Nach Angaben der Kanzlei diskriminiert die Ablehnungsanordnung BTC und ihre Aktionäre in unfairer Weise und verstößt gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz (APA).

Die Kryptoindustrie würde gerne schon seit langem einen physisch hinterlegten Bitcoin Spot-ETF sehen. Erst Anfang letzten Monats erstellte Bitwise auch ein Spot-Produkt, wobei der CIO Matt Hougan feststellte:

“Letztendlich wollen viele Anleger einen Spot-Bitcoin-ETF. Wir halten das für möglich. Bitwise wird dieses Ziel also weiterhin verfolgen, und wir werden nach anderen Wegen suchen, um Investoren zu helfen, Zugang zu den unglaublichen Möglichkeiten in Krypto zu bekommen.”

Der SEC-Vorsitzende Gary Gensler scheint allerdings keine Krypto-Spot-ETF zu mögen, weshalb bislang nur Krypto-Futures-ETFs genehmigt wurden.

Das Schreiben ging auch auf die Tatsache ein, dass die derzeit gehandelten Bitcoin-Futures-Produkte ein, die der Markt erfreut angenommen hat. Die Börsenaufsicht hat zwischen diesen beiden Produkten allerdings einen vagen und diskretionären Abschnitt angewendet, so Grayscale.

“Nach dem APA muss die Kommission ähnlich gelagerte Produkte ähnlich behandeln, es sei denn, sie hat eine angemessene Grundlage für eine unterschiedliche Behandlung.”

Grayscale behauptete, dass die Anlegerrisiken von Bitcoin-gestützten Spot- und Futures-Börsenprodukten nicht unterscheidbar seien. Es wird hinzugefügt, dass eine unfaire Behandlung eher US-Investoren schaden als sie schützen würde.


[email protected] Pixabay / Lizenz

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