Bloomberg-Analyst erwartet starke BTC-Erholung in den nächsten sechs Monaten

Der leitende Rohstoffstratege bei Bloomberg Mike McGlone glaubt, dass sich der Bitcoin (BTC)-Kurs in der zweiten Jahreshälfte 2022 erholen wird.

McGlone erklärte am Mittwoch auf Twitter, er sehe positive Anzeichen in den Daten des Bloomberg Galaxy Crypto Index (BGCI) und in den gleitenden 50- und 100-Wochen-Durchschnitten des BTC-Kurses. Er glaubt, dass die aktuellen Indikatoren ähnliche Anzeichen aufweisen, wie im Jahr 2018, als der Boden des Bärenmarktes erreicht wurde. Kurz darauf gab es in der ersten Hälfte des Jahres 2019 eine starke Erholung:

„Da sich der Bloomberg Galaxy Crypto Index einem ähnlichen Drawdown nähert wie am Boden von 2018 und Bitcoin von seinen 50- und 100-wöchigen gleitenden Durchschnitten ähnlich weit entfernt ist wie bei den vergangenen Fundamentaldaten, verschiebt sich das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag im zweiten Halbjahr in Richtung der aufmerksamen Anleger.“

Der BCGI soll die Entwicklung der größten Kryptowährung messen, um einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung des Marktes insgesamt zu erhalten. Die gleitenden Durchschnitte geben den Durchschnittspreis eines Vermögenswerts über einen bestimmten Zeitraum an, etwa über 50 oder 100 Tage.

Der Krypto-Winter 2018 war eine harte Zeit für BTC, da der Kurs von 16.000 US-Dollar im Januar bis auf etwa 3.200 US-Dollar Mitte Dezember fiel, wie Daten von CoinGecko zeigen. Nach dem heftigen Einbruch stieg BTC jedoch bis Ende Juni wieder auf rund 13.000 US-Dollar.

McGlone prognostiziert weiter, dass BTC entweder auf dem Weg zu „einem der größten Bullenmärkte der Geschichte zu einem relativ günstigen Kurs zu Beginn des zweiten Halbjahres“ sei oder dass diese Daten zeigen, dass der Kryptomarkt allmählich scheitert und Investoren abschreckt.

„Wir glauben, dass die Bitcoin-Akzeptanz eher weiter steigen wird“, wie er erklärte.

McGlone verglich den Einbruch im ersten Halbjahr mit dem Platzen der Internetblase zwischen 2002 und 2002, als viele Unternehmen vom Markt verschwanden. Aber aus dieser Zeit gingen auch aktuelle Top-Unternehmen wie Amazon und eBay hervor.

Eine Analyse ist jedoch schwer, da dieser Bärenmarkt zum großen Teil auf die aggressive Geldpolitik der US-Notenbank und die Zinserhöhungen zurückzuführen ist.

Im Jahr 2022 haben BTC und der gesamte Kryptomarkt unter mehreren Makrofaktoren wie der russischen Invasion in der Ukraine, dem globalen Trend zur Regulierung und der Arbeitslosigkeit gelitten. Gescheiterte Krypto-Projekte und -Unternehmen haben die Stimmung ebenfalls heftig gedrückt.

In diesem Zusammenhang: Krypto-Besitzer dürfen nicht mehr an US-Krypto-Regulierung mitwirken

Am 5. Juni erklärte McGlone, dass, wenn der Aktienmarkt weiterhin mit einer „ähnlichen Geschwindigkeit wie im ersten Halbjahr“ fällt, die letzte Zinserhöhung der US-Zentralbank im Juni um 75 Basispunkte die letzte in diesem Jahr sein könnte, da die Regierung eine Rezession vermeiden will. Das könnte zu einem Aufschwung in allen Anlageklassen führen, wenn die Anleger wieder in den Markt einsteigen.

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