Japanische Kryptobranche soll Sanktionen härter gegen Russland durchsetzen

  • US-Diplomaten fordern Japans Kryptobranche zur Einhaltung der Sanktionen aufgefordert

  • Japanische FSA ordnet Einstellung der Geschäftsbeziehungen zu Russland an

  • Verstrickungen der japanischen Kryptobranche nach Russland sind indirekt

Amerikanische Diplomaten üben Druck auf japanische Krypto-Unternehmen aus, damit diese im Rahmen der verhängten Finanzsanktionen jegliche Geschäftsbeziehungen zu Russland einstellen.

Wie die Financial Times entsprechend am Donnerstag berichtet hat, haben die betreffenden US-Diplomaten 31 japanische Kryptobörsen und einige Krypto-Miner, aufgefordert, ihren Betrieb in Russland abzubrechen.

Kein Krypto-Handel mehr für Russland

In Folge dessen hat die japanische Finanzmarktaufsicht FSA nun angeordnet, dass sich die jeweiligen Firmen gänzlich aus Russland zurückziehen. Im März hatte die Behörde eigentlich bereits angekündigt, dass gegen alle Krypto-Unternehmen, die weiterhin mit Russland und Belarus kooperieren, hohe Strafzahlungen oder sogar Freiheitsstrafen verhängt werden könnten.

Japans Regierung hatte im Februar eigene Sanktionen gegen Russland ausgesprochen, darunter zum Beispiel Importverbote für russisches Gold, die Unterlassung bestimmter Finanzdienstleistungen für Russland und die Einfrierung russischer Vermögen. Wie die Financial Times erklärt, operieren die betreffenden japanischen Krypto-Unternehmen nicht direkt in Russland, verfügen allerdings über Töchter, die wiederum mit russischen Firmen in Verbindung stehen und damit indirekt gegen die Sanktionen verstoßen.

Stand Juni sind in Japan 31 Krypto-Handelsplattformen durch die FSA zugelassen, darunter bekannte Player wie DeCurret, bitFlyer, Coincheck und OKCoin.

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