Ethereum: Forscher decken schweren Angriff auf – Mining-Pool zockt das Netzwerk ab

Ethereum Forscher decken schweren Angriff auf – Mining-Pool zockt das Netzwerk ab

Wissenschaftler haben einen schweren Angriff auf Ethereum erkannt. Im Kern können Miner den Zeitstempel eines geminten Blocks ändern, um erhöhte Schwierigkeiten im Netzwerk zu vermeiden.

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Ethereum wird angegriffen

Ein von der Hebräischen Universität in Israel veröffentlichtes Forschungspapier berichtet, den „ersten Beweis für einen Angriff auf Konsens-Ebene bei einer großen Kryptowährung“ entdeckt zu haben. Das Papier wartet derzeit zwar noch auf seine Begutachtung. Es nutzt aber öffentlich verfügbare On-Chain-Daten und die Open-Source-Codebasis von Ethereum, um seine Schlussfolgerungen zu bestätigen.

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Im Kern hebt das Papier ein Problem hervor, bei dem Miner den Zeitstempel eines geminten Blocks ändern können, um erhöhte Schwierigkeiten im Netzwerk zu vermeiden. On-Chain-Daten scheinen diese Behauptung zu stützen. Denn: Aviv Yaish, einer der Autoren des Papiers, weist darauf hin, dass F2Pool die Zeitstempel der Blöcke künstlich verändert hat, um die Belohnungen zu verbessern.

Ethereu: Mining-Pool nutzt Schwachstelle aus

Ethereum wird durch einen Proof-of-Work-Konsensmechanismus aufrechterhalten, der im September auf Proof-of-Stake umgestellt werden soll. Bis zu diesem Zeitpunkt scheint das Netzwerk jedoch anfällig für den von der Hebräischen Universität identifizierten Angriff zu sein.

Dem Papier zufolge ist der Angriff auf Konsens-Ebene ein „Uncle Maker“-Angriff. In Anspielung auf die „Uncle“-Blöcke, die die Attacke verwendet. Blöcke innerhalb der Ethereum-Blockchain fungieren als eine Reihe von Aufzeichnungen, die im gesamten Netzwerk überprüft, verteilt und verifiziert werden. Unce-Blöcke sind gültige Blöcke, die von der Haupt-Chain entfernt wurden, aber immer noch Belohnungen erhalten.

„Der Angriff ermöglicht es einem Angreifer, Blöcke von Konkurrenten auf der Hauptchain nachträglich durch einen eigenen Block zu ersetzen, wodurch der Miner des ersetzten Blocks alle Transaktionsgebühren für die in dem Block enthaltenen Transaktionen verliert und dieser von der Hauptchain degradiert wird.“

Die Miner können den Zeitstempel eines Blocks innerhalb eines bestimmten angemessenen Rahmens setzen. In der Regel innerhalb von ein paar Sekunden. Ein Mining-Pool, der in der Untersuchung hervorgehoben wurde, war F2Pool.

Mining-Pool F2Pool im Fokus

Der hatte „in den letzten zwei Jahren nicht einen einzigen Block mit einem Zeitstempel“, der dem erwarteten Ergebnis entsprach. F2Pool ist einer der größten Ethereum-Pools. Er arbeitet mit einer Hashrate von 129 TH/s und generiert täglich etwa 1,5K ETH an Belohnungen.

In dem Papier wird auch hervorgehoben, dass der Gründer von F2Pool „konkurrierende Mining-Pools relativ öffentlich verurteilt. Er soll sie beschuldigt haben, „seinen eigenen Mining-Pool anzugreifen“. Dabei greife in Wirklichkeit „F2Pool andere Mining-Pools an“.

Die monetären Auswirkungen des Angriffs sind noch nicht offiziell bekannt. Yaish kommentiert allerdings:

„Für jede erfolgreiche Instanz des Angriffs verdiente F2Pool 14% mehr an den Block-Belohnungen und verdiente zusätzlich alle darin enthaltenen Transaktionsgebühren.

Wir versuchen gerade, konkrete Schätzungen für beide Fragen anhand von realen Daten zu geben, die wir sofort veröffentlichen werden, wenn wir sie haben!“

Die Hebräische Universität hat „konkrete Korrekturen für das Ethereum-Protokoll“ vorgenommen und einen Patch zur Prüfung erstellt. Yaish erklärte in einem Blogbeitrag, dass die Informationen vor der Veröffentlichung „verantwortungsvoll an die Ethereum Foundation weitergegeben“ wurden.

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Textnachweis: Cryptoslate

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Bitcoin: bullishes Signal! Wal-Börsen-Zuflüsse bleiben rückläufig – was bedeutet das?

Bitcoin bullishes Signal! Wal-Börsen-Zuflüsse bleiben rückläufig – was bedeutet das?

On-Chain-Daten zeigen: Die Bitcoin-Wal-Börsenzuflüsse sind nach dem Erreichen eines lokalen Höchststandes vor einiger Zeit rückläufig. Ein Zeichen, das sich als bullish für den Preis der Kryptowährung erweisen könnte.

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Bitcoin-Wale senden derzeit nicht viele Coins an Börsen

Wie ein Analyst in einem CryptoQuant-Beitrag kommentiert, haben die BTC-Zuflüsse vor kurzem einen Höchststand erreicht und sind seither rückläufig. Das gilt als Zeichen dafür, dass die Talsohle für den Coin erreicht sein könnte.

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Der „all exchanges inflow“ ist ein Indikator, der die Gesamtmenge an Bitcoin misst, die auf die Wallets aller zentralen Börsen übertragen wird.

Ist der Wert dieser Kennzahl erhöht, bedeutet das, dass derzeit eine große Anzahl von Einzahlungen an Börsen vorgenommen wird. Da Anleger ihre Coins in der Regel zu Verkaufszwecken an die Börsen schicken, können solche Werte des Indikators für den BTC-Preis nachteilig sein.

Andererseits deuten niedrige Zuflusswerte darauf hin, dass auf dem Markt derzeit viele Verkäufe getätigt werden. Je nachdem, ob die Abflüsse (die entgegengesetzte Metrik) erhöht sind oder nicht, kann diese Art von Trend entweder bullish oder neutral für den Wert der Kryptowährung sein.

Hier ist ein Chart, der den Trend der Bitcoin-Zuflüsse aller Börsen in den letzten Jahren zeigt:

Der Wert der Metrik war in den letzten Tagen niedrig| Quelle: CryptoQuant

Wie du in der obigen Grafik sehen kannst, erreichten die Bitcoin-Börsenzuflüsse vor einiger Zeit einen Höchststand, woraufhin die Kryptowährung unter 18.000 Dollar gesunken ist.

Steht Bitcoin vor einem Aufwärtstrend?

Der Chart enthält auch die Daten für zwei andere Indikatoren, die „Top-10-Wal-Zuflüsse“ und den 7-Tage-Durchschnitt der gesamten Zuflüsse.

Die erste Kennzahl gibt die Summe der zehn größten Einlagen an, die an Börsen gehen. Bei diesen Überweisungen wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass sie von Walen stammen, sodass dieser Indikator Aufschluss über das aktuelle Verkaufsverhalten dieser vermögenden Inhaber gibt.

Es sieht so aus, als hätten sowohl die Wal-Zuflüsse als auch der 7-Tage-Durchschnitt der Gesamtzuflüsse in den letzten Wochen ein ähnliches Muster gezeigt.

Historisch gesehen ist der Trend einer starken Zuflussspitze, gefolgt von niedrigen Werten, bei Kryptowährungen ein Zeichen für eine Bodenbildung.

Wale, aber auch andere Investoren, üben allerdings im Moment keinen allzu großen Verkaufsdruck auf den Markt aus. Es ist deshalb möglich, dass Bitcoin in der kommenden Zeit einen Aufwärtstrend erleben wird.

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Textnachweis: Newsbtc

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Ethereum ist gegenüber Bitcoin im Höhenflug, doch neue Verluste drohen

Ethereum (ETH) setzt seinen Aufwärtstrend gegenüber Marktführer Bitcoin (BTC) fort, wobei die starke Performance der letzten Wochen maßgeblich von dem Hype über den bevorstehenden „Merge“ im September befeuert wird.

ETH erreicht mehrmonatiges Hoch gegenüber BTC

So konnte ETH/BTC im Tagesdiagramm vom heutigen 6. August durch einen Aufschwung von 1,5 % ein zwischenzeitliches Hoch von 0,075 BTC erreichen. Die Zugewinne sind dabei Teil eines größeren Aufwärtstrends, der vor knapp einem Monat bei 0,049 BTC begonnen und bereits knapp 50 % Plus eingebracht hat.

ETH/BTC-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die treibende Kraft für diesen Höhenflug ist sehr wahrscheinlich der baldige Merge bzw. der Umstieg vom Proof-of-Work (PoW) auf das Proof-of-Stake (PoS) Konsensverfahren, denn allein aus rein wirtschaftlicher Sicht könnte die damit einhergehende Verknappung für eine Kursexplosion sorgen.

Steigender Keil deutet auf neue Verluste hin

Aus Sicht der Technischen Analyse droht für Ethereum zunächst jedoch wieder Verlust, denn ETH/BTC bildet aktuell eine steigende Keilformation aus.

Steigende Keilformationen sind in der Regel negative Kursmuster, die entstehen, wenn sich ein Kurs langsam innerhalb einer Preisspanne, die von zwei zusammenlaufenden Trendlinien begrenzt wird, nach oben arbeitet. Ein solches Muster wird zumeist mit einem Abschwung unter die untere Trendlinie komplettiert, wobei der Abschwung ungefähr so stark ausfällt wie die maximale Höhe der Preisspanne.

ETH/BTC-Tagesdiagramm mit aufsteigender Keilformation. Quelle: TradingView

Abnehmendes Handelsvolumen und ein negativer Relative Stärkeindex (RSI) lassen zusätzlich darauf schließen, dass es für ETH/BTC bald wieder nach unten geht. Im Zusammenspiel mit der steigenden Keilformation lässt sich daraus ein Kursziel von 0,064 BTC schlussfolgern, das knapp 11 % unter dem momentanen Stand liegt.

Ethereum stark im Vergleich zum Dollar

Im Währungspaar mit dem US-Dollar sieht das Bild für Ethereum derweil um einiges besser aus. So könnte es im August für ETH/USD einen weiteren Sprung von satten 10 % geben, der sich aus einem positiven Umkehrmuster ergibt.

So bildet sich im Vierstundendiagramm für ETH/USD ein „doppelter Boden“, der durch zwei aufeinanderfolgende Tiefs und einem zwischenzeitlichen Aufschwung in seiner Gestalt ähnlich einem „W“ ist (siehe unten).

ETH/USD-Vierstundendiagramm mit doppeltem Boden. Quelle: TradingView

Ein doppelter Boden löst sich üblicherweise durch einen Sprung über den nächsten Widerstand auf und klettert dann die ungefähre Höhe zwischen erstem Boden und Widerstand.

Dadurch könnte ETH im August bis auf 1.940 US-Dollar katapultiert werden, was einem Zuwachs von 10 % bei momentanen Kursen entsprechen würde.

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Nach gescheiterter Übernahme: Elon Musk wirft Twitter Betrug vor – und klagt ebenfalls

Nach gescheiterter Übernahme Elon Musk wirft Twitter Betrug vor, klagt ebenfalls

Elon Musk und Twitter stehen vor einer weiteren gerichtlichen Auseinandersetzung. Der Milliardär hat eine Gegenklage gegen den Social-Media-Riesen eingereicht. Der hat ihn zuvor wegen der Kündigung des 44-Milliarden-Dollar-Vertrags zur Übernahme der Plattform verklagt.

Musk verklagt Twitter

Tesla-CEO Elon Musk und seine Rechtsbeistände behaupten in einer kürzlich eingereichten Klageschrift, dass Twitter sie über die „Schlüsselkennzahlen“ des Social-Media-Riesen getäuscht und seinen Wert manipuliert habe. Das Ziel: den Milliardär zum Kauf des Unternehmens zu einem überhöhten Preis zu bewegen.

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Musk bot Anfang des Jahres an, Twitter zu kaufen – änderte jedoch seine Meinung und versuchte, von der Vereinbarung zurückzutreten. Das soziale Netzwerk sei von einer wesentlich größeren Anzahl von „Spam-Bots“ und gefälschten Konten geplagt als von Twitter angegeben.

In der Klageschrift wird Betrug vorgeworfen. Die von Twitter bei der Börsenaufsichtsbehörde eingereichten Unterlagen seien „weit von der Wahrheit entfernt“. Sie würden „mehrere, erhebliche Falschdarstellungen oder Auslassungen enthalten, die den Wert von Twitter verzerren“.

Elon Musk: Twitter benutzt Bots und lügt über Nutzerzahlen

Twitter behauptet in der Antwort, dass seine SEC-Berichte korrekt seien und dass das Unternehmen „keine falschen Angaben“ gemacht habe, so die Washington Post und das Wall Street Journal.

Musk behauptet, dass Twitter bei der Anzahl der aktiven Nutzer und der Anzahl der Bots lügt und dass seine Betrugsvorwürfe gegen das Unternehmen zu einem sogenannten „negativen Effekt“ beitragen. Der sollte es ihm ermöglichen, vom Vertrag zurückzutreten, wie The Verge berichtet.

Die Behauptung, Musk sei „überlistet“ worden, um die Fusion zu unterzeichnen, ist „so unwahrscheinlich und widersprüchlich zu den Tatsachen, wie sie klingt“, erklärt Twitter. Demnach erfindet Musk angeblich Rechtfertigungen, um aus dem Vertrag auszusteigen, so die Berichte.

Als Teil seiner Klage gegen Elon Musk hat Twitter die Kryptowährungsbörse Binance und über ein Dutzend von Musks Beratern und potenziellen Kreditgebern vorgeladen. Musk hat im Mai bekanntgegeben, dass er sich Investitionen von 18 Firmen gesichert hat, um Twitter zu übernehmen – darunter Binance.

Der „Dogefather“ und sein Einfluss auf die Krypto-Community

Elon Musk, der reichste Mann der Welt, ist ein bekannter Dogecoin-Enthusiast. In einem kürzlichen Auftritt im Full Send Podcast erklärte der selbsternannte „Dogefather“, dass die Blockchain von Dogecoin im Vergleich zu Bitcoin eine deutlich höhere Transaktionskapazität aufweist.

Der Einfluss von Elon Musk auf die Kryptowährungsgemeinschaft wurde darüber hinaus wissenschaftlich nachgewiesen. Laut einer von Dr. Lennart Ante für das Blockchain Research Lab durchgeführten Untersuchung beispielsweise ist der „Musk-Effekt“ real.

Jedes Mal, wenn sich der Milliardär auf Twitter über Dogecoin äußert, steigt der Preis der Kryptowährung an. In der Regel relativ schnell.

Twitter beschreibt Musks Begründung für den Rückzug aus dem Übernahmevertrag als „eine Geschichte, die er sich ausgedacht hat, um aus einem Fusionsvertrag auszusteigen, den er nicht mehr attraktiv fand“.

Der Prozess zwischen Twitter und Elon Musk wird voraussichtlich am 17. Oktober beginnen.

Textnachweis: Bitcoinist

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Bitcoin-Kurs (BTC) legt leicht zu, steht der nächste Aufschwung schon bevor?

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 6. August mit leichtem Aufwind zurück über 23.000 US-Dollar geklettert, doch laut den Experten könnte der nächste Sprung schon wieder ein sattes Plus von 20 % oder mehr einbringen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Kommt der Sprung auf 30.000 US-Dollar?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, konnte der Bitcoin-Kurs am Samstag zulegen und zurück ans obere Ende der Preisspanne klettern.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen, über den Widerstand bei 23.500 US-Dollar zu klettern, befindet sich die marktführende Kryptowährung aktuell in Wartestellung, doch die Hoffnung auf eine Fortsetzung der jüngsten Kletterpartie ist damit noch lange nicht vorbei.

„Ich gehe davon aus, dass wir über das Wochenende noch mehr Volatilität sehen werden“, wie der Analyst Material Indicators in seinem Twitter-Update vom 5. August prognostiziert. Dem fügt er an:

„Wenn der Aufschwung von BTC über 25.000 US-Dollar führt, dann ist ein weiterer Sprung in den Bereich von 26.000 – 28.000 US-Dollar möglich. Ein erneuter Abschwung würde diese Hoffnungen der Bullen jedoch torpedieren.“

Ein Bitcoin-Kurs von 28.000 US-Dollar würde einem Zuwachs von über 20 % beim momentanen Stand entsprechen, was zudem gleichbedeutend mit einem fast zweimonatigen Hoch wäre.

Material Indicators verweist im zugehörigen Kursdiagramm auf die erwähnte Trendlinie, die sich bei 22.000 US-Dollar in der Nähe des Realisierten Kurses von Bitcoin befindet.

Unterhalb des aktuellen Kursstandes zeigt sich dabei verstärkte Nachfrage, während der nächste große Widerstand bei 24.500 US-Dollar liegt.

Kauf- und Verkaufniveaus für Bitcoin (Binance) mit Trendlinie. Quelle: Material Indicators/ Twitter

Das Wochenende sorgt in der Regel für deutlich erhöhte Volatilität, da es den Orderbüchern an Handelsvolumen fehlt, denn obwohl diese von den Privatanlegern dominiert werden, fehlt an diesen Tagen die Unterstützung von institutionellen Investoren, die erst wieder am nächsten Werktag in den Handel einsteigen.

Der Krypto-Influencer CROW hält derweil einen noch größeren Sprung von Bitcoin für möglich, so will der Trader erst bei 30.000 US-Dollar seine Teilgewinne ausbuchen, solange Bitcoin weiterhin höhere Hochs und höhere Tiefs einfährt.

„Am Wochenende zählt wegen den Fake-Outs nur die Preisspanne“, wie der Analyst CryptoTony ergänzt. Und weiter:

„Ich versuche, die Preisspanne zu identifizieren und orientiere mich dann an dieser, denn dadurch kann man die wahren Breakouts und Fake-Outs erkennen. Wenn man es klug macht, kann man beide traden.“

Läutet der RSI die Trendwende ein?

Der einflussreiche Krypto-Experte PlanB, der Schöpfer des viel zitierten Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodells, verweist wiederum darauf, dass der Relative Stärkeindex (RSI) vor dem Umschwung in den positiven Bereich steht.

Der Relative Stärkeindex ist eine der wohl wichtigsten Kennzahlen, die anzeigt, wie sehr überkauft bzw. überverkauft Bitcoin zu einem bestimmten Kurs ist. Im Juni hatte dieser Indikator den niedrigsten Stand überhaupt erreicht.

Der RSI befindet sich nun wieder auf dem Weg nach oben, was laut PlanB das lang ersehnte Ende des Bärenmarktes bedeuten könnte.

In einem vorherigen Eintrag vom 3. August hatte PlanB bereits darauf hingewiesen, dass der Bitcoin-Kurs noch „weit unter“ dem Kursziel von 83.475 US-Dollar liegt, das sein S2F Multiple für den 6. August vorgibt. Ein beträchtlicher Aufschwung könnte also womöglich kurz bevorstehen.

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Argo Blockchain verkauft weitere Bitcoin für Schuldenabbau bei Galaxy Digital

Das Mining-Unternehmen Argo Blockchain verkauft weitere Bitcoin (BTC), um seine Schulden gegenüber der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital abzubezahlen.

So hat Argo allein im Juli 887 Bitcoin verkauft, um die Verbindlichkeiten aus dem BTC-Kredit von Galaxy Digital weiter tilgen zu können, wie das Unternehmen am gestrigen Freitag bestätigt hat.

Während Anfang Q2 2022 noch eine Restschuld von 50 Mio. US-Dollar auf dem Tableau stand, wurden neben den Verkäufen bis Ende Juni nun noch zusätzliche 20,1 Mio. US-Dollar zu einem durchschnittlichen Kurswert von 22.670 US-Dollar pro BTC abbezahlt, womit sich die übrigen Verbindlichkeiten Stand 31. Juli 2022 nur noch auf 6,72 Mio. US-Dollar belaufen.

Wie Argo angibt, wurden im Juni zunächst 637 BTC für einen Gegenwert von 15,6 Mio. US-Dollar verkauft, Ende Juni betrug die Restschuld dann nur noch 22 Mio. US-Dollar.

Obwohl das Mining-Unternehmen in den vergangenen Monaten also fleißig Bitcoin verkauft hat, verfügt Argo noch immer über 1.295 BTC, von denen 227 durch BTC ähnliche Finanzprodukte repräsentiert sind.

Laut eigenen Betriebsangaben hat das Unternehmen im Juli zudem deutlich sein Mining-Volumen gesteigert. So konnten 219 BTC abgebaut werden, während im Vormonat lediglich 179 BTC geschöpft wurden. Nach den jeweils geltenden Kursen summieren sich die Gewinne für Juni auf 4,35 Mio. US-Dollar, für den Juli stehen wiederum 4,73 Mio. US-Dollar zu Buche.

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Krypto-Anleger können Verluste aus Solana-Hack steuerlich geltend machen

Krypto-Anleger, die Opfer eines Hackerangriffs geworden sind, könnten womöglich Glück im Unglück haben, denn wie zwei Steuerexperten gegenüber Cointelegraph erklären, können diese Verluste in einigen Fällen steuerlich geltend gemacht werden, abhängig von der jeweiligen Rechtslage.

Dieser Hinweis könnte für Krypto-Anleger aktuell von besonderem Interesse sein, nachdem durch eine Sicherheitslücke beim Wallet-Dienstleister Slope jüngst mehr als 8.000 Solana-Wallets geknackt wurden, wodurch ein Schaden von schätzungsweise 8 Mio. US-Dollar in Kryptowährungen entstanden ist.

In diesem Zusammenhang gibt Shane Brunette, Chef des australischen Krypto-Steuerberatungsunternehmens CryptoTaxCalculator, gegenüber Cointelegraph zu bedenken, dass Krypto-Vermögen, die durch einen Hackerangriff verlorengegangen sind, in einigen Ländern steuerlich als Verlust abgeschrieben werden können.

„Das bedeutet, dass die eigentliche Kaufsumme der Gelder mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden kann.“

Auf die Frage, ob derartige Verfahren auch in anderen Ländern als Australien gelten, wo das Steuerunternehmen ansässig ist, entgegnet Brunette:

„Viele Länder haben Steuergesetze, die solche Abschreibungen ermöglichen. […] Allerdings sollte man sich an seinen örtlichen Steuerberater wenden, um sicherzugehen, dass diese auch ordnungsgemäß angegeben werden können.“

Danny Talwar, der Experte für Steuerrecht bei Koinly, betont gegenüber Cointelegraph wiederum, dass in Australien zum Beispiel nachgewiesen werden muss, dass die verlorenen Krypto-Gelder zum Zeitpunkt des Hacks tatsächlich im Besitz des jeweiligen Nutzers waren.

„Um einen Verlust durch gehackte Krypto-Gelder steuerlich geltend machen zu können, muss man beim australischen Finanzamt nachweisen, dass die Kryptowährungen tatsächlich verloren sind und im eigenen Besitz waren.“

Dementsprechend wäre es von entscheidender Bedeutung, gegenüber der Steuerbehörde ausreichend Beweise vorbringen zu können, dass die betreffenden Krypto-Gelder weg sind und nicht mehr zurückgeholt werden können. So könnten Tools wie Etherscan und Solscan eingesetzt werden, um einwandfrei nachzuweisen, dass die Gelder an die Wallets der Hacker geflossen sind.

Nach australischen Recht muss zudem nachgewiesen werden, welche Wallets dem jeweiligen Krypto-Nutzer gehören und wann die zugehörigen Private Keys vergeben wurden.

Dieser Logik folgend könnte es also auch für geschädigte deutsche Krypto-Nutzer möglich sein, Verluste aus einem Hackerangriff wie im Fall Solana anzurechnen. Das konkrete Vorgehen ist dabei möglichst mit einem Steuerberater abzusprechen.

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Voyager darf 270 Mio. US-Dollar an geschädigte Kunden zurückzahlen

Die in Schieflage geratene Krypto-Sparplattform Voyager Digital hat vom zuständigen Insolvenzgericht grünes Licht bekommen, um 270 Mio. US-Dollar an geschädigte Nutzer auszahlen zu dürfen.

Wie das Wall Street Journal entsprechend am Donnerstag berichtet hat, hat Insolvenzrichter Michael Wiles zugestimmt, dass Voyager eine „hinreichende Begründung“ dafür geliefert hat, warum ein beträchtlicher Anteil der noch verfügbaren Barvermögen des Krypto-Unternehmens an dessen Anleger zurückgezahlt werden sollte.

Die betreffenden Gelder bei der Metropolitan Commercial Bank sollen sich auf 270 Mio. US-Dollar belaufen. Nachdem Voyager am 5. Juli Insolvenz beantragt hatte, wurden diese im Rahmen des Insolvenzverfahrens zunächst eingefroren.

Voyager-Chef Stephen Ehrlich hatte im Juli dann angekündigt, dass die Gelder bei der MCB im Rahmen des Insolvenzverfahrens schnellstmöglich an die Kunden ausgeschüttet werden sollten. Ursprünglich hatte die Plattform diesen Schritt bereits am 15. Juli beantragt.

Die Gesamtschuld der Voyager beläuft sich auf eine Summe kleiner als 10 Mrd. US-Dollar von knapp 100.000 Geldgebern, allerdings ist die Firma nicht das einzige Krypto-Unternehmen, das in den letzten Wochen und Monaten in Schieflage geraten ist. So sind unter anderem auch Celsius, Three Arrows Capital und BlockFi in den Abwärtsstrudel geraten.

Dabei ist vermeintliche Rettung für das wankende Unternehmen durchaus in Sicht, denn im Juli hatte die Alameda Research, eine Schwester der führenden Kryptobörse FTX, ein Kaufangebot zur Übernahme der Voyager gemacht.

Allerdings hat die Sparplattform dieses Angebot am 25. Juli mit der Begründung ausgeschlagen, dass damit nicht der „größtmögliche Wert“ für die Kunden erzielt werden könnte.

Insgesamt sollen bei Voyager Digital mittlerweile 88 Angebote von verschiedenen Interessenten eingegangen sein, von denen das Krypto-Unternehmen zurzeit mit mehr als 20 Parteien in „aktiven Gesprächen“ ist.

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Dorseys Pläne gehen noch nicht auf – Bitcoin-Geschäft von Block schwächelt im Q2

Block Inc., der Finanzdienstleister des ehemaligen Twitter-Chefs Jack Dorsey, konnte seinen Gewinn im Q2 2022 im Vergleich zum Vorjahr um satte 29 % auf 1,57 Mrd. US-Dollar steigern. Das Bitcoin-Geschäft der Firma bleibt dabei jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.

Das Bitcoin-Geschäft des Finanzdienstleisters erzielt in erster Linie dadurch Einnahmen, dass in der firmeneigenen Cash App der Handel mit Bitcoin (BTC) ermöglicht wird, der wiederum Gebühren einbringt.

Wie Block Inc. angibt, hat das Geschäft mit der marktführenden Kryptowährungen im vergangenen Quartal einen Umsatz von 1,79 Mrd. US-Dollar generiert, was jedoch ein Minus von 34 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Reingewinn beläuft sich dabei nur auf 41 Mio. US-Dollar, woran ersichtlich wird, dass der Bitcoin-Handel für das Unternehmen ziemlich kostenaufwendig ist.

Den Rückgang im Bitcoin-Geschäft sieht Block allen voran in „breiter Unsicherheit“ auf den Kryptomärkten begründet:

„Das Minus im Bitcoin-Geschäft im Vergleich zum Vorjahr resultiert allen voran aus einer sinkenden Nachfrage und einem schwachen Bitcoin-Kurs, die wiederum aus einer breiten Unsicherheit auf den Kryptomärkten verursacht sind. Diese war so groß, dass selbst die Volatilität des Bitcoin-Kurses keinen ausgleichenden Effekt hatte.“

Allerdings betont der Finanzdienstleister auch, dass der Durchhänger im Bitcoin-Geschäft keinesfalls die starke Performance des Hauptgeschäfts schmälert. Ohnehin sei damit zu rechnen, dass die Bitcoin-Einnahmen immer wieder schwanken, denn diese sind schlicht abhängig von „der Kundennachfrage und der Bitcoin-Kursentwicklung“.

Stand 30. Juni 2022 beläuft sich das firmeneigene Bitcoin-Vermögen nach aktuellen Kursen auf 160 Mio. US-Dollar.

Trotz der Stärken im Hauptgeschäft zeigt sich der Aktienmarkt unbeeindruckt vom Q2 der Block Inc., denn die Aktie des Finanzdienstleisters hat nach Bekanntgabe der Quartalszahlen 7,42 % verloren und ist auf 83 US-Dollar abgerutscht.

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XRP, SHIB und AVAX können in Europa ab sofort mit der Binance Card genutzt werden

Die Kryptobörse Binance hat am gestrigen Freitag bekanntgegeben, dass die hauseigene Binance Card nun drei weitere Altcoins unterstützt. So können die Kartenbesitzer ab sofort auch Ripple (XRP), Shiba Inu (SHIB) und Avalanche (AVAX) nutzen.

Mit der Binance Card kann „bei über 60 Mio. Einzelhändlern und Onlinehändlern mit Kryptowährungen gezahlt werden“. Dabei ist die Karte bisher ausschließlich für Europäer und ukrainische Flüchtlinge verfügbar. Schon vor dem Kriegsbeginn in der Ukraine hatte die marktführende Kryptobörse geplant, ihren Kartenservice in diesem Jahr auch auf das osteuropäische Land zu erweitern.

Mit der jüngsten Ergänzung wurde die Karte nun auf 14 Kryptowährungen erweitert, diese sind: Cardano (ADA), Avalanche (AVAX), BNB, Bitcoin (BTC), Binance USD (BUSD), Polkadot (DOT), Ethereum (ETH), der Lazio Rom Fan Token (LAZIO), der FC Porto Fan Token (PORTO), der Santos FC Fan Token (SANTOS), SHIB, Swipe (SXP), Tether (USDT) und Ripple (XRP).

Durch die Ergänzung um weitere Kryptos wird die Nutzung der bereits verfügbaren Kryptowährungen in keinster Weise eingeschränkt.

Die Erweiterung kommt nur einen Tag nachdem die Binance eine neue Partnerschaft mit Mastercard eingegangen ist, um Prepaid-Kreditkarten nach Argentinien zu bringen. Die marktführende Kryptobörse und der einflussreiche Zahlungsdienstleister will der argentinischen Bevölkerung damit angesichts massiver Entwertung der eigenen Landeswährungen einen neuen Zahlungsweg eröffnen.

So können Argentinier zukünftig mit BTC, BNB und einigen anderen Kryptowährungen bei allen Händlern zahlen, die Mastercard akzeptieren.

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