Börsenaufsicht der Philippinen warnt Anleger vor Nutzung von Binance

Die Börsenaufsicht der Philippinen hat die Bevölkerung des Landes nun explizit davor gewarnt, auf der marktführenden Kryptobörse Binance zu investieren. Damit reagiert die Securities and Exchanges Commission (SEC) auf Forderungen der Verbraucherschutzorganisation Infrawatch PH.

Wie Oliver Leonardo, der Direktor der Behörde, in der Warnung schreibt, wird der Bevölkerung davon abgeraten, die Krypto-Handelsplattform zu nutzen. In diesem Zusammenhang gibt der SEC-Direktor zu bedenken, dass die Binance auf den Philippinen keinerlei Zulassung besitzt. Dahingehend führt Leonardo aus:

„Binance verfügt nicht über die nötigen Zulassungen, um Investitionen abwickeln zu dürfen, denn das dürfen nur Unternehmen, die über die entsprechenden Zulassungen verfügen.“

Des Weiteren schlüsselt der Brief auf, in welchen Belangen die Krypto-Handelsplattform gegen das Wertpapierrecht der Philippinen verstößt. In diesem Kontext fordert die SEC gleichsam alle geschädigten Personen und Unternehmen auf, ihre Beschwerden gegen die Plattform einzureichen.

Terry Ridon, ein Sprecher von Infrawatch PH, begrüßt die Warnung der Regierungsbehörde, denn damit würde die Börsenaufsicht klare Position zu der Kryptobörse beziehen. „Die Aufsicht schafft damit einen unmittelbaren Schutz für Anleger, die Geld durch Investitionen in diese unlizenzierte Plattform verloren haben“, so der Sprecher.

Die Binance bestätigt gegenüber Cointelegraph, dass sie von dem Brief Kenntnis hat und der generellen Absicht des Anlegerschutzes zustimmt. Dementsprechend will die Kryptobörse nun den Dialog mit der SEC suchen und auf eine sinnvolle Krypto-Regulierung hinwirken:

„Wir setzen uns für positive Innovationen wie die Blockchain-Technologie ein, und sind offen für einen Dialog mit der SEC und anderen Marktteilnehmern, die unsere Vision von finanzieller Inklusion und Teilhabe teilen.“

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