Einträge von Hodl

Grayscale Studie: 43% aller an Bitcoin interessierten Anleger sind Frauen

Eine neue Studie von Grayscale hat ergeben, dass 43% aller an Bitcoin interessierten Anleger Frauen sind.

Der Bitcoin-Fonds Betreiber Grayscale hat am 4. Dezember eine neue Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommt, dass 43% aller an Bitcoin (BTC) interessierten Anleger Frauen sind.

Im Rahmen der entsprechenden Studie wurden vom 28. März bis zum 3. April 2019 insgesamt 1.100 amerikanische Anleger zwischen 25 – 64 Jahren befragt. Alle Befragten investieren bereits privat, verfügen über mindestens 10.000 US-Dollar an investierbarem Vermögen und haben ein Mindesteinkommen von 50.000 US-Dollar.

Bitcoin doch keine Männerdomäne?

Wie die Studie zunächst erklärt, ist die gängige Meinung, dass Kryptowährungen eine reine Männerdomäne sind. Diese Annahme scheint auch GoogleAnalytics zu bestätigen, da mehr als 90% der Online-Community von Bitcoin männlich sind. Die Ergebnisse der Grayscale Studie stellen diese Schlussfolgerung jedoch in Frage, so heißt es hier:

„In der öffentlichen Wahrnehmung scheint Bitcoin, ein überwiegend männliches Publikum anzusprechen, allerdings zeigen die nackten Zahlen, dass Frauen ebenfalls ein beachtliches Interesse an Bitcoin haben.“

So sehen sowohl 56,2% der befragten Frauen als auch 56,4% der befragten Männer großes Potenzial in Digitalwährungen. Auch bei der begrenzten Umlaufmenge sind die Geschlechter gleichermaßen überzeugt, denn sowohl 49,8% der Frauen als auch 49,9% der Männer gehen davon aus, dass die begrenzte Umlaufmenge von Bitcoin den Preis letztendlich nach oben schrauben wird.

Frauen sind sogar überzeugter von der marktführenden Kryptowährung als Männer, denn 47% der Frauen gehen davon aus, dass der Bitcoin-Kurs stetig steigen wird, während nur 39% der Männer dieser Annahme zustimmen. Des Weiteren finden 63% der Frauen es vorteilhaft, dass bereits mit sehr kleinen Beträgen in Bitcoin investiert werden kann, während bei den Männern nur 56% dies als gutes Argument für eine Investition sehen.

43% aller an Bitcoin interessierten Anleger sind laut Studie Frauen. 80% aller befragten Frauen bewerteten das Potenzial von Bitcoin zumindest positiv, während 93% angaben, dass sie der Kryptowährung offener gegenüberstehen würden, wenn sie diese besser verstehen würden.

Frauen setzen auf Sicherheit

Abschließend stellt die Studie noch fest, dass Frauen Investitionen generell eher als Absicherung für sich und ihre Familie sehen und nicht als Weg um reich zu werden. Dementsprechend finden 60% der Frauen finanzielle Sicherheit wichtiger als Vermögensaufbau, wohingegen nur 48% der Männer diese Ansicht teilen.

Diese Risikoaversion steht in Einklang mit den Vermutungen von Rosa-Maria Ryyti, der Miss Universe Finnland Gewinnerin von 2015. Im September meinte Ryyti, dass Bitcoin unter Frauen momentan noch weniger beliebt ist, weil es sich dabei um ein riskantes Investment handelt.

Diese Risikovermeidung belegt Grayscale auch noch mit einer anderen Zahl, denn laut Studie geben 42% der Frauen an, dass sie bei ihrer Investition eine sichere Strategie bevorzugen würden, während nur 35% der Männer sich ähnlich verhalten würden.

Männer generell optimistischer

Hieraus ergibt sich womöglich auch ein vergleichsweise geringeres Zutrauen in die eigene Kompetenz, denn 44% der Frauen sehen sich, was ihre Investitionsfähigkeiten angeht, als weniger kompetent als das andere Geschlecht an, während dies nur auf 22% der Männer zutrifft.

Insgesamt haben die befragten Frauen zudem einen pessimistischeren Ausblick auf die amerikanische Wirtschaft als Männer. Nur 46% der Frauen gehen von einer positiven Entwicklung in der Zukunft aus, während immerhin 57% der Männer optimistisch sind. Dieser Kontrast wird auch beim Blick auf die Weltwirtschaft bestätigt, hier sehen nur 36% der Frauen eine positive Zukunftsentwicklung, wohingegen 43% der Männer positiv gestimmt sind.

Obwohl die neue Studie von Grayscale nahelegt, dass das Interesse an Bitcoin unter den beiden Geschlechtern nahezu gleich ist, gibt es wiederum andere Studien, die darauf hindeuten, dass deutlich mehr Männer an der Kryptowährung interessiert sind. Wie Cointelegraph Ende Juli berichtet hatte, hat eine andere Studie zum Beispiel ergeben, dass lediglich 20% der europäischen Krypto-Anleger Frauen sind.

Monero stellt fest: Kryptowährungen nicht zur Informationsangabe verpflichtet

Monero hat festgestellt, dass die Funds Travel Rule der Aufsichtsbehörde FinCEN auf Kryptowährungen keine Anwendung findet.

Die Compliance Arbeitsgruppe von Monero (XMR) hat in einem Blogeintrag vom 5. Dezember bestätigt, dass die Kryptowährung nicht unter die Bestimmungen der amerikanischen Behörde für Finanzkriminalität (FinCEN) fällt, was insbesondere die sogenannte „Funds Travel Rule“ angeht.

Was ist die Funds Travel Rule?

Die Funds Travel Rule verlangt von Finanzdienstleistern, die Geld versenden oder empfangen, dass sie bestimmte Informationen über eine Transaktion aufbewahren und offenlegen, vorausgesetzt ein Wert von 3.000 US-Dollar wird dabei überschritten.

In ihrer jüngsten Richtlinie vom Mai 2019 hatte die FinCEN allerdings formuliert:

„Wenn ein Transaktionsprotokoll nicht in der Lage ist, die geforderten Informationen zu übermitteln, dann dürfen die entsprechenden Informationen in einer gesonderten Nachricht übermittelt werden.“

Daraus lässt sich ableiten, dass es keine Verpflichtung gibt, dass die geforderten Informationsdaten auf der Monero-Blockchain einsehbar gemacht werden müssen.

Compliance fällt Kryptobörsen zu, nicht Kryptowährungen

Jede Kryptobörse, die über eine behördliche Zulassung verfügt und sich dementsprechend ohnehin an Vorgaben zu Geldwäsche und Informationseinholung halten muss, verfügt höchstwahrscheinlich bereits über die Transaktionsdaten ihrer Nutzer und könnte diese auch weitergeben. Demnach fällt die Verpflichtung zur Informationsübermittelung nach der Funds Travel Rule nicht mehr den Kryptowährungen, wie zum Beispiel Monero zu, sondern den Kryptobörsen.

Die Compliance Arbeitsgruppe von Monero schreibt dazu:

„Es wäre falsch zu sagen, dass sich eine Kryptowährung nicht an die Bestimmungen der Funds Travel Rule hält, da sich die Funds Travel Rule scheinbar nur an behördlich regulierte Organisationen richtet und nicht an die eigentlichen Kryptowährungen, die gehandelt werden.“

Diese Richtigstellung könnte allerdings schon zu spät kommen, da einige Kryptobörsen sich aus Angst vor den Aufsichtsbehörden bereits dazu entschieden haben, Monero und andere auf Anonymität spezialisierten Kryptowährungen aus ihren Notierungen zu nehmen.

Deutsche Bundesregierung: Libra Association muss Geschäftsmodell konkretisieren

Laut der deutschen Bundesregierung ist eine Klärung möglicher Wettbewerbsbedenken gegenüber Facebook Libra ohne genauere Details zum geplanten Geschäftsmodell nicht möglich.

Der deutsche Bundesregierung fehlen zu einer wettbewerbsrechtlichen Bewertung von Facebook Libra weiterhin wichtige Details. Dies teilte die Regierung in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag mit, welche am 11. Dezember veröffentlicht wurde.

Genaues Geschäftsmodell weiter unklar

Die Libra Association und ihre Gesellschafter müssten das Geschäftsmodell für die geplante Stablecoin konkretisieren. Erst dann könne bewertet werden, ob “Libra mit den in Deutschland beziehungsweise der Europäischen Union geltenden datenschutzrechtlichen Regelungen kompatibel sei”.

So hingen etwa die “Auswirkungen von Libra auf den Zahlungsverkehr von vielen noch offenen Faktoren ab”. “Durch die am Libra-System beteiligten globalen Internetplattformen (z. B. Facebook, Uber, Spotify)” sei eine “schnelle weltweite Verbreitung mit Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr möglich”.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ließe sich jedoch bereits festhalten, “dass digitales privates Geld, soweit es seine Geldeigenschaften nicht vom Euro ableitet und im Euroraum breite Verwendung findet, sich insbesondere auf die Geld- und Währungspolitik im Euroraum sowie die internationale Rolle des Euros auswirken könnte.”

Libra Association aktualisiert Whitepaper

Die Libra Association hat inzwischen das Whitepaper für das Projekt still und relativ unbemerkt aktualisiert. Das erste Libra-Whitepaper vom Juni sah noch Dividenden vor, unter anderem auch zur Ausschüttung an die frühe Investoren. Der entsprechende Abschnitt wurde aus dem Whitepaper inzwischen jedoch entfernt.

Schweizer Krypto-Schwergewichte kooperieren gegen Geldwäscherei

Die Schweizer Krypto-Unternehmen Bitcoin Suisse, Lykke, SEBA und Sygnum sind eine Kooperation zur Unterstützung der OpenVASP-Initiative eingegangen.

Die Schweizer Krypto-Unternehmen Bitcoin Suisse, Lykke, SEBA und Sygnum haben eine Kooperation zur Unterstützung der OpenVASP-Initiative vereinbart, so eine Pressemitteilung von Lykke vom 12. Dezember.

Erste Implementierung des OpenVASP-Protokolls

Die Partner wollen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe eine erste Implementierung des von der OpenVASP-Initiative vorgeschlagenen Protokolls zur Umsetzung der sogenannten “Travel Rule” der Financial Action Task Force (FATF) realisieren.

Die “Travel Rule” verpflichtet als Virtual Asset Service Providers (VASPs) definierte Marktteilnehmer wie Kryptobörsen zur Erhebung von Personendaten für Krypto-Transaktionen. Das OpenVASP-Protokoll soll den Austausch dieser Daten künftig unter Bewahrung der Privatsphäre und mit hoher Sicherheit garantieren.

Standard zum Austausch von Personendaten

Das im OpenVASP-Whitepaper beschriebene Protokoll erlaubt es VASPs über mehrere Jurisdiktionen hinweg, untereinander Geschäfte zu tätigen, ohne sich voneinander zu kennen und ohne sich bei einer zentralen Behörde registrieren zu müssen. Der Entwurf berücksichtigt strukturierte Mitteilungen für Zahlungen, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, vollkommene Geheimhaltung und eine intelligente Vertragsebene für das Identitätsmanagement.

Die OpenVASP-Initiative hatte ihre Pläne im November auf der BlockShow Asia 2019 bekannt gegeben. Neben der Schweizer Crypto Valley Association beteiligen sich daran mehrere andere Krypto-Unternehmen und Organisationen.

TikTok Betreiber geht Kooperation für Blockchain und Künstliche Intelligenz ein

Der Betreiber der Smartphone-App TikTok ist eine Kooperation mit einer staatlichen chinesischen Mediengruppe eingegangen, um an Blockchain zu arbeiten.

ByteDance, das Unternehmen hinter der Video-App TikTok, ist eine Partnerschaft mit der staatlichen chinesischen Mediengruppe Shanghai Dongfang Newspaper eingegangen. Gemeinsam soll an Blockchain und Künstlicher Intelligenz (KI) gearbeitet werden, wie Bloomberg am 14. Dezember berichtet.

Will TikTok mit Blockchain Fake-Videos bekämpfen?

Die Kooperation wurde am 10. Dezember in Jinan, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Shandong, aufgenommen und beläuft sich auf ein Startkapital von 10 Mio. Yuan (1,43 Mio. US-Dollar). ByteDance hält dabei 49% der Anteile, während die chinesische Mediengruppe die restlichen 51% besitzt.

TikTok verzeichnet 500 Mio. aktive Nutzer pro Monat und ist momentan die am zweitmeisten heruntergeladene Smartphone-App in den USA. In der App können Nutzer kurze Videos aufzeichnen und teilen. Die technische Verwaltung dieser Videos wird von einer KI gesteuert, um Nutzern Inhalte vorschlagen zu können, die sie wahrscheinlich interessant finden werden.

Obwohl noch nicht klar ist, inwiefern ByteDance und TikTok direkt von der Blockchain-Technologie profitieren können, ist ein mögliches Einsatzgebiet die Verifizierung von Videoinhalten. So testet das amerikanische Sicherheitsunternehmen Axon Enterprise Blockchain zum Beispiel für ihre „Body-Cams“, um sicherzustellen, dass die aufgezeichneten Inhalte auch wirklich echt sind.

China wird zum Blockchain-Vorreiter

Wie jüngst berichtet, gewinnt die Blockchain-Technologie in China zunehmend an Beliebtheit und könnte hier schon bald Marktreife erlangen.

Anfang Dezember hat die Bank of China 2,8 Mrd. US-Dollar an speziellen Blockchain-Anleihen herausgegeben, die wiederum als Kredite an mittelständische und kleine Unternehmen vergeben werden. Außerdem soll die chinesische Zentralbank bald wohl mit den ersten öffentlichen Tests für die eigene Digitalwährung starten.

Wie Cointelegraph Ende November berichtet hatte, haben die Europäische Kommission und der Europäische Investitionsfonds ein gemeinsames Förderprogramm für Künstliche Intelligenz und Blockchain ins Leben gerufen.

Krypto-Franken: Schweizer Bundesrat sieht keinen Zusatznutzen

Der Schweizer Bundesrat sieht laut einer neuen Stellungnahme gegenwärtig keinen Zusatznutzen durch die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC).

 

Der Schweizer Bundesrat hält laut einem am 13. Dezember veröffentlichten Bericht die Einführung eines Krypto-Frankens als digitale Zentralbankwährung (CBDC) nicht für sinnvoll.

E-Franken: Aktuell kein Zusatznutzen

Gegenwärtig würde ein solcher E-Franken für die Schweiz keinen Zusatznutzen bringen und eher neue Risiken schaffen, insbesondere im Bereich der Finanzstabilität.

Der vom Bundesrat vorgelegte ausführliche Bericht im Umfang von 43 Seiten erfüllt das bereits im März 2018 angenommene “Postulat Wermuth (18.3159)”. Mit diesem hatte sich die Regierung zur Prüfung der “Möglichkeiten, Chancen und Risiken der Einführung und Herausgabe eines Kryptofrankens (e-Frankens)” verpflichtet.

Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass digitales Zentralbankgeld die damit verbundenen Erwartungen “nicht oder nur bedingt erfüllen kann, die Auswirkungen je nach Ausgestaltung vielschichtig sein können und es für die meisten genannten Bereiche bessere Lösungen gibt.”

Auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) teile diese Auffassung und sehe “vor allem die neuen Risiken für die Geldpolitik und die Finanzstabilität als große Herausforderung”.

Einer rein auf Finanzmarktakteure zugeschnittenen Variante von digitalem Zentralbankgeld steht der Schweizer Bundesrat jedoch offener gegenüber. Diese erscheine nach heutigem Stand erfolgversprechender und “hätte nicht dieselben weitreichenden und grundlegenden Auswirkungen wie allgemein zugängliches digitales Zentralbankgeld”.

So könnte ein von der SNB herausgegebener ‘Wholesale Token’ dazu beitragen, “die Effizienz im Handel, der Abwicklung und der Bewirtschaftung von Wertschriften zu erhöhen”.

Der Bundesrat und die SNB wollen das Thema deshalb weiterhin “aktiv verfolgen”. Eine Positionsänderung werde aufgrund der dynamischen technologischen Entwicklung nicht ausgeschlossen. Der Bundesrat schreibt dazu:

“Die rasche technologische Entwicklung, sich ändernde Zahlungsbedürfnisse und die Erfahrungen anderer Länder können in Zukunft zu einer neuen Beurteilung von Chancen und Risiken von digitalem Zentralbankgeld für die breite Bevölkerung führen.”

Debatte zu CBDCs geht weiter

Die Schweiz beschäftigt sich bereits länger intensiv mit dem Konzept digitaler Zentralbankwährungen (CBDC). Auf einer im Mai dieses Jahres von der Schweizer Nationalbank ausgerichteten Konferenz spielte das Thema eine wichtige Rolle.

In Deutschland haben sich Finanzminister Olaf Scholz, der Bankenverband und die Wirtschaftsverbände BDOA und HDE bereits für einen digitalen Euro ausgesprochen. Die Bundesbank sieht dafür allerdings laut einer Stellungnahme vom Oktober dafür keinen Bedarf.

US-Zentralbank „druckt“ nächsten Monat das 3-Fache der Bitcoin-Marktkapitalisierung

Die US-Zentralbank wird zur Jahreswende mehr als das 3-Fache der Marktkapitalisierung von Bitcoin an neuem Geld „drucken“.

Die amerikanische Zentralbank wird Anfang des nächsten Jahres mindestens 425 Mrd. US-Dollar an neuem Geld in Umlauf bringen.

Wie am 11. Dezember aus einer Mitteilung der „Federal Reserve“ hervorgeht, wird die US-Zentralbank um die Jahreswende mehrere sogenannte Rückkaufvereinbarungen tätigen, um für die nötige Liquidität zu sorgen.

Geld aus dem Nichts

Die Fed erklärt ihren Schritt damit, dass Banken zum Ende des Jahres zusätzliche Absicherungen bräuchten, um ihr Tagesgeschäft problemlos aufrechterhalten zu können.   

„Der Trading-Desk der Zentralbank von New York hat ihren Terminplan für Rückkaufvereinbarungen im Zeitraum vom 13. Dezember bis zum 14. Januar veröffentlicht“, wie es in der Mitteilung heißt.

Daraufhin bestätigt die Fed:

„In Übereinstimmung mit den jüngsten FOMC Vorgaben, werden wir Rückkaufvereinbarungen abschließen, um sicherzustellen, dass die verfügbaren Geldreserven der Banken ausreichend sind und um die Drucksituationen des Geldmarktes zum Jahresende, die einen negativen Einfluss auf die Geldpolitik haben könnten, abzufedern.“

Die für den 31. Dezember und 2. Januar geplanten Rückkaufvereinbarungen haben einen Wert von 150 Mrd. US-Dollar. Die Zentralbank geht davon aus, dass bis zum 14. Januar Rückkaufvereinbarungen in Höhe von 425 Mrd. US-Dollar abgeschlossen wurden.

„Alles in Ordnung“

Obwohl solche Schritte nichts Ungewöhnliches sind, wird damit jedoch eine Menge neuer Liquidität geschaffen, ohne dass es dafür jegliche Absicherung gibt. Einfach gesagt: Es wird Geld gedruckt, nur ohne dass jemand dafür die Presse anwirft.

Besonders in der Krypto-Community wird diese Vorgehensweise immer wieder als „Versagen“ der Zentralbanken kritisiert.

Wie der Autor Saifedean Ammous zum Beispiel in seinem Buch „The Bitcoin Standard“ erklärt, werden wirtschaftliche Krisenzeiten unter anderem dadurch heraufbeschworen, dass Währungen manipuliert werden und nicht frei existieren können. Allerdings bräuchte es dafür eben eine wertstabile Währung wie Bitcoin (BTC), so die Kritiker.

Ähnliche Stimmen wurden zuletzt laut, als im September bereits Rückkaufvereinbarungen in beträchtlicher Höhe abgeschlossen wurden.

Ein Bitcoin-Fürsprecher namens Rhythm ordnet den jüngsten Plan der Zentralbank ein, indem er meint, dass eine Geldmenge von 425 Mrd. US-Dollar mehr als das Dreifache der Marktkapitalisierung von Bitcoin ist.

„Alles in Ordnung”, wie er sarkastisch zusammenfasst.

Wie Cointelegraph zuletzt berichtet hatte, beläuft sich die Staatsverschuldung der USA mittlerweile auf 23 Bio. US-Dollar. Dies entspricht ca. 12 Mio. US-Dollar Staatsverschuldung pro Bitcoin. Laut der National Debt Clock beträgt der aktuelle Wert sogar bereits 23,12 Bio. US-Dollar.

Bitcoins Volatilität schwindet – ist BTC vorzeitig in die Feiertage verschwunden?

Die Bitcoin- und Kryptowährungsmärkte verlangsamen sich. In der vergangenen Woche gab es nur sehr wenige Aktivität, Volumen und Volatilität haben abgenommen. Auch technische Indikatoren deuten darauf hin, dass ein größerer Umzug bevorsteht – oder ist BTC für den Rest des Jahres schon in Urlaub? Bitcoin verliert an Fahrt Falls dem so ist, wäre es vielleicht […]

Top-Investor erklärt: Darum ist es so wichtig, dass der Bitcoin-Preis $10.000 erreicht

Bitcoin-Anleger fühlen sich schon lange zu runden Zahlen hingezogen. $1 BTC, Meilenstein. $100 BTC – pass auf, dass du dieses Niveau im Auge behälst. 1.000 Dollar BTC: Jetzt aber alle Mann an Deck. Laut einem prominenten Krypto-Investor haben diese runden Zahlen tatsächlich große Bedeutung – insbesondere in diesem noch jungen Markt. Vereinfacht ausgedrückt: Erreicht Bitcoin […]

Neue EU-Richtlinie zwingt Bitcoin-Zahlungsdienst Bottle Pay zur Schließung

Der Bitcoin-Zahlungsdienst Bottle Pay sieht sich durch eine neue EU-Richtlinie zur Geldwäschebekämpfung zur Schließung gezwungen.

Der Zahlungsdienst Bottle Pay, der es Nutzern ermöglicht, Bitcoin (BTC) per Social-Media zu verschicken, hat am 13. Dezember seine Schließung wegen der bevorstehenden Einführung neuer Bestimmungen zur Geldwäschebekämpfung bekanntgegeben.

Alle bei Bottle Pay eingezahlten Gelder können nur noch bis zum 31. Dezember 2019 ausgebucht werden.

Geldwäschebestimmungen verändern bisherige Nutzungsweise

Bottle Pay, das vom britischen Unternehmen Block Matrix entwickelt wurde, hatte es Nutzern ermöglicht, Bitcoin an Social-Media Konten zu verschicken, unabhängig davon, ob die Empfänger selbst bei Bottle Pay angemeldet waren.

Vor zwei Monaten konnte das Unternehmen erst noch 2 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln, das dazu eingesetzt werden sollte, um im kommenden Jahr den eigenen Kundenstamm um das Zehnfache zu vergrößern.

Dieser Plan hat nun allerdings ein jähes Ende gefunden. Da das Unternehmen in Großbritannien als Bitcoin-Zahlungsdienstleister registriert ist, muss es sich zukünftig an eine neue EU-Richtlinie zur Geldwäschebekämpfung halten, die ab dem 10. Januar 2020 in Kraft tritt.

Block Matrix ist der Meinung, dass die in der Richtlinie bestimmten Anforderungen zur Einholung von Kundendaten, „die gegenwärtige Nutzungsweise von Bottle Pay drastisch und negativ ändern werden“. Dies möchte das Unternehmen seinen Kunden nicht aufzwingen, weshalb es sich nun zu der Schließung entschieden hat.

Schließung in schnellen Schritten

Dementsprechend können keine weiteren Anmeldungen und Einzahlungen mehr bei dem Zahlungsdienst getätigt werden. Gelder, die bereits verschickt wurden, werden innerhalb von 7 Tagen an den Sender zurückgeschickt, sofern diese nicht angenommen werden. Die Auszahlungsfunktion wird am 31. Dezember 2019 um 13:00 Uhr abgeschaltet, weshalb alle Nutzer aufgefordert sind, bis zu diesem Zeitpunkt ihre verbleibenden Guthaben abzubuchen. Alle Gelder, die bis zu diesem Stichtag nicht abgebucht worden sind, werden für wohltätige Zwecke gespendet.  

Ein ähnlicher Zahlungsdienst, der sich speziell auf das soziale Netzwerk Reddit bezog, hat jüngst ebenfalls seine Pforten geschlossen. TipJar, der Reddit-Nutzern Zahlungen per Ether (ETH) ermöglichte, hat allerdings aus mangelnder Nachfrage den Betrieb eingestellt und nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften.