Einträge von Hodl

Ethereum: Forscher decken schweren Angriff auf – Mining-Pool zockt das Netzwerk ab

Wissenschaftler haben einen schweren Angriff auf Ethereum erkannt. Im Kern können Miner den Zeitstempel eines geminten Blocks ändern, um erhöhte Schwierigkeiten im Netzwerk zu vermeiden. Jetzt ETH bei eToro kaufen Ethereum wird angegriffen Ein von der Hebräischen Universität in Israel veröffentlichtes Forschungspapier berichtet, den „ersten Beweis für einen Angriff auf Konsens-Ebene bei einer großen Kryptowährung“ […]

Bitcoin: bullishes Signal! Wal-Börsen-Zuflüsse bleiben rückläufig – was bedeutet das?

On-Chain-Daten zeigen: Die Bitcoin-Wal-Börsenzuflüsse sind nach dem Erreichen eines lokalen Höchststandes vor einiger Zeit rückläufig. Ein Zeichen, das sich als bullish für den Preis der Kryptowährung erweisen könnte. Jetzt BTC bei eToro kaufen Bitcoin-Wale senden derzeit nicht viele Coins an Börsen Wie ein Analyst in einem CryptoQuant-Beitrag kommentiert, haben die BTC-Zuflüsse vor kurzem einen Höchststand […]

Ethereum ist gegenüber Bitcoin im Höhenflug, doch neue Verluste drohen

Das Währungspaar ETH/BTC bildet trotz klarem Aufwärtstrend ein negatives Kursmuster aus, das auf baldige Verluste hindeuten könnte.

Ethereum (ETH) setzt seinen Aufwärtstrend gegenüber Marktführer Bitcoin (BTC) fort, wobei die starke Performance der letzten Wochen maßgeblich von dem Hype über den bevorstehenden „Merge“ im September befeuert wird.

ETH erreicht mehrmonatiges Hoch gegenüber BTC

So konnte ETH/BTC im Tagesdiagramm vom heutigen 6. August durch einen Aufschwung von 1,5 % ein zwischenzeitliches Hoch von 0,075 BTC erreichen. Die Zugewinne sind dabei Teil eines größeren Aufwärtstrends, der vor knapp einem Monat bei 0,049 BTC begonnen und bereits knapp 50 % Plus eingebracht hat.

ETH/BTC-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die treibende Kraft für diesen Höhenflug ist sehr wahrscheinlich der baldige Merge bzw. der Umstieg vom Proof-of-Work (PoW) auf das Proof-of-Stake (PoS) Konsensverfahren, denn allein aus rein wirtschaftlicher Sicht könnte die damit einhergehende Verknappung für eine Kursexplosion sorgen.

Steigender Keil deutet auf neue Verluste hin

Aus Sicht der Technischen Analyse droht für Ethereum zunächst jedoch wieder Verlust, denn ETH/BTC bildet aktuell eine steigende Keilformation aus.

Steigende Keilformationen sind in der Regel negative Kursmuster, die entstehen, wenn sich ein Kurs langsam innerhalb einer Preisspanne, die von zwei zusammenlaufenden Trendlinien begrenzt wird, nach oben arbeitet. Ein solches Muster wird zumeist mit einem Abschwung unter die untere Trendlinie komplettiert, wobei der Abschwung ungefähr so stark ausfällt wie die maximale Höhe der Preisspanne.

ETH/BTC-Tagesdiagramm mit aufsteigender Keilformation. Quelle: TradingView

Abnehmendes Handelsvolumen und ein negativer Relative Stärkeindex (RSI) lassen zusätzlich darauf schließen, dass es für ETH/BTC bald wieder nach unten geht. Im Zusammenspiel mit der steigenden Keilformation lässt sich daraus ein Kursziel von 0,064 BTC schlussfolgern, das knapp 11 % unter dem momentanen Stand liegt.

Ethereum stark im Vergleich zum Dollar

Im Währungspaar mit dem US-Dollar sieht das Bild für Ethereum derweil um einiges besser aus. So könnte es im August für ETH/USD einen weiteren Sprung von satten 10 % geben, der sich aus einem positiven Umkehrmuster ergibt.

So bildet sich im Vierstundendiagramm für ETH/USD ein „doppelter Boden“, der durch zwei aufeinanderfolgende Tiefs und einem zwischenzeitlichen Aufschwung in seiner Gestalt ähnlich einem „W“ ist (siehe unten).

ETH/USD-Vierstundendiagramm mit doppeltem Boden. Quelle: TradingView

Ein doppelter Boden löst sich üblicherweise durch einen Sprung über den nächsten Widerstand auf und klettert dann die ungefähre Höhe zwischen erstem Boden und Widerstand.

Dadurch könnte ETH im August bis auf 1.940 US-Dollar katapultiert werden, was einem Zuwachs von 10 % bei momentanen Kursen entsprechen würde.

Nach gescheiterter Übernahme: Elon Musk wirft Twitter Betrug vor – und klagt ebenfalls

Elon Musk und Twitter stehen vor einer weiteren gerichtlichen Auseinandersetzung. Der Milliardär hat eine Gegenklage gegen den Social-Media-Riesen eingereicht. Der hat ihn zuvor wegen der Kündigung des 44-Milliarden-Dollar-Vertrags zur Übernahme der Plattform verklagt. Musk verklagt Twitter Tesla-CEO Elon Musk und seine Rechtsbeistände behaupten in einer kürzlich eingereichten Klageschrift, dass Twitter sie über die „Schlüsselkennzahlen“ des […]

Bitcoin-Kurs (BTC) legt leicht zu, steht der nächste Aufschwung schon bevor?

Bitcoin könnte mit dem nächsten Aufschwung auf 30.000 US-Dollar katapultiert werden, falls der Krypto-Marktführer den momentanen Trend beibehalten kann.

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 6. August mit leichtem Aufwind zurück über 23.000 US-Dollar geklettert, doch laut den Experten könnte der nächste Sprung schon wieder ein sattes Plus von 20 % oder mehr einbringen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Kommt der Sprung auf 30.000 US-Dollar?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, konnte der Bitcoin-Kurs am Samstag zulegen und zurück ans obere Ende der Preisspanne klettern.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen, über den Widerstand bei 23.500 US-Dollar zu klettern, befindet sich die marktführende Kryptowährung aktuell in Wartestellung, doch die Hoffnung auf eine Fortsetzung der jüngsten Kletterpartie ist damit noch lange nicht vorbei.

„Ich gehe davon aus, dass wir über das Wochenende noch mehr Volatilität sehen werden“, wie der Analyst Material Indicators in seinem Twitter-Update vom 5. August prognostiziert. Dem fügt er an:

„Wenn der Aufschwung von BTC über 25.000 US-Dollar führt, dann ist ein weiterer Sprung in den Bereich von 26.000 – 28.000 US-Dollar möglich. Ein erneuter Abschwung würde diese Hoffnungen der Bullen jedoch torpedieren.“

Ein Bitcoin-Kurs von 28.000 US-Dollar würde einem Zuwachs von über 20 % beim momentanen Stand entsprechen, was zudem gleichbedeutend mit einem fast zweimonatigen Hoch wäre.

Material Indicators verweist im zugehörigen Kursdiagramm auf die erwähnte Trendlinie, die sich bei 22.000 US-Dollar in der Nähe des Realisierten Kurses von Bitcoin befindet.

Unterhalb des aktuellen Kursstandes zeigt sich dabei verstärkte Nachfrage, während der nächste große Widerstand bei 24.500 US-Dollar liegt.

Kauf- und Verkaufniveaus für Bitcoin (Binance) mit Trendlinie. Quelle: Material Indicators/ Twitter

Das Wochenende sorgt in der Regel für deutlich erhöhte Volatilität, da es den Orderbüchern an Handelsvolumen fehlt, denn obwohl diese von den Privatanlegern dominiert werden, fehlt an diesen Tagen die Unterstützung von institutionellen Investoren, die erst wieder am nächsten Werktag in den Handel einsteigen.

Der Krypto-Influencer CROW hält derweil einen noch größeren Sprung von Bitcoin für möglich, so will der Trader erst bei 30.000 US-Dollar seine Teilgewinne ausbuchen, solange Bitcoin weiterhin höhere Hochs und höhere Tiefs einfährt.

„Am Wochenende zählt wegen den Fake-Outs nur die Preisspanne“, wie der Analyst CryptoTony ergänzt. Und weiter:

„Ich versuche, die Preisspanne zu identifizieren und orientiere mich dann an dieser, denn dadurch kann man die wahren Breakouts und Fake-Outs erkennen. Wenn man es klug macht, kann man beide traden.“

Läutet der RSI die Trendwende ein?

Der einflussreiche Krypto-Experte PlanB, der Schöpfer des viel zitierten Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodells, verweist wiederum darauf, dass der Relative Stärkeindex (RSI) vor dem Umschwung in den positiven Bereich steht.

Der Relative Stärkeindex ist eine der wohl wichtigsten Kennzahlen, die anzeigt, wie sehr überkauft bzw. überverkauft Bitcoin zu einem bestimmten Kurs ist. Im Juni hatte dieser Indikator den niedrigsten Stand überhaupt erreicht.

Der RSI befindet sich nun wieder auf dem Weg nach oben, was laut PlanB das lang ersehnte Ende des Bärenmarktes bedeuten könnte.

In einem vorherigen Eintrag vom 3. August hatte PlanB bereits darauf hingewiesen, dass der Bitcoin-Kurs noch „weit unter“ dem Kursziel von 83.475 US-Dollar liegt, das sein S2F Multiple für den 6. August vorgibt. Ein beträchtlicher Aufschwung könnte also womöglich kurz bevorstehen.

Argo Blockchain verkauft weitere Bitcoin für Schuldenabbau bei Galaxy Digital

Nachdem das Mining-Unternehmen im Juli 887 BTC veräußert wurden, liegen die Verbindlichkeiten gegenüber der Krypto-Investmentfirma nur noch bei 6,72 Mio.

Das Mining-Unternehmen Argo Blockchain verkauft weitere Bitcoin (BTC), um seine Schulden gegenüber der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital abzubezahlen.

So hat Argo allein im Juli 887 Bitcoin verkauft, um die Verbindlichkeiten aus dem BTC-Kredit von Galaxy Digital weiter tilgen zu können, wie das Unternehmen am gestrigen Freitag bestätigt hat.

Während Anfang Q2 2022 noch eine Restschuld von 50 Mio. US-Dollar auf dem Tableau stand, wurden neben den Verkäufen bis Ende Juni nun noch zusätzliche 20,1 Mio. US-Dollar zu einem durchschnittlichen Kurswert von 22.670 US-Dollar pro BTC abbezahlt, womit sich die übrigen Verbindlichkeiten Stand 31. Juli 2022 nur noch auf 6,72 Mio. US-Dollar belaufen.

Wie Argo angibt, wurden im Juni zunächst 637 BTC für einen Gegenwert von 15,6 Mio. US-Dollar verkauft, Ende Juni betrug die Restschuld dann nur noch 22 Mio. US-Dollar.

Obwohl das Mining-Unternehmen in den vergangenen Monaten also fleißig Bitcoin verkauft hat, verfügt Argo noch immer über 1.295 BTC, von denen 227 durch BTC ähnliche Finanzprodukte repräsentiert sind.

Laut eigenen Betriebsangaben hat das Unternehmen im Juli zudem deutlich sein Mining-Volumen gesteigert. So konnten 219 BTC abgebaut werden, während im Vormonat lediglich 179 BTC geschöpft wurden. Nach den jeweils geltenden Kursen summieren sich die Gewinne für Juni auf 4,35 Mio. US-Dollar, für den Juli stehen wiederum 4,73 Mio. US-Dollar zu Buche.

Krypto-Anleger können Verluste aus Solana-Hack steuerlich geltend machen

Zwei australische Steuerexperten weisen nach dem Hack von mehr als 8.000 Solana-Wallets darauf hin, dass die Verluste in einigen Ländern steuerlich geltend gemacht werden können.

Krypto-Anleger, die Opfer eines Hackerangriffs geworden sind, könnten womöglich Glück im Unglück haben, denn wie zwei Steuerexperten gegenüber Cointelegraph erklären, können diese Verluste in einigen Fällen steuerlich geltend gemacht werden, abhängig von der jeweiligen Rechtslage.

Dieser Hinweis könnte für Krypto-Anleger aktuell von besonderem Interesse sein, nachdem durch eine Sicherheitslücke beim Wallet-Dienstleister Slope jüngst mehr als 8.000 Solana-Wallets geknackt wurden, wodurch ein Schaden von schätzungsweise 8 Mio. US-Dollar in Kryptowährungen entstanden ist.

In diesem Zusammenhang gibt Shane Brunette, Chef des australischen Krypto-Steuerberatungsunternehmens CryptoTaxCalculator, gegenüber Cointelegraph zu bedenken, dass Krypto-Vermögen, die durch einen Hackerangriff verlorengegangen sind, in einigen Ländern steuerlich als Verlust abgeschrieben werden können.

„Das bedeutet, dass die eigentliche Kaufsumme der Gelder mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden kann.“

Auf die Frage, ob derartige Verfahren auch in anderen Ländern als Australien gelten, wo das Steuerunternehmen ansässig ist, entgegnet Brunette:

„Viele Länder haben Steuergesetze, die solche Abschreibungen ermöglichen. […] Allerdings sollte man sich an seinen örtlichen Steuerberater wenden, um sicherzugehen, dass diese auch ordnungsgemäß angegeben werden können.“

Danny Talwar, der Experte für Steuerrecht bei Koinly, betont gegenüber Cointelegraph wiederum, dass in Australien zum Beispiel nachgewiesen werden muss, dass die verlorenen Krypto-Gelder zum Zeitpunkt des Hacks tatsächlich im Besitz des jeweiligen Nutzers waren.

„Um einen Verlust durch gehackte Krypto-Gelder steuerlich geltend machen zu können, muss man beim australischen Finanzamt nachweisen, dass die Kryptowährungen tatsächlich verloren sind und im eigenen Besitz waren.“

Dementsprechend wäre es von entscheidender Bedeutung, gegenüber der Steuerbehörde ausreichend Beweise vorbringen zu können, dass die betreffenden Krypto-Gelder weg sind und nicht mehr zurückgeholt werden können. So könnten Tools wie Etherscan und Solscan eingesetzt werden, um einwandfrei nachzuweisen, dass die Gelder an die Wallets der Hacker geflossen sind.

Nach australischen Recht muss zudem nachgewiesen werden, welche Wallets dem jeweiligen Krypto-Nutzer gehören und wann die zugehörigen Private Keys vergeben wurden.

Dieser Logik folgend könnte es also auch für geschädigte deutsche Krypto-Nutzer möglich sein, Verluste aus einem Hackerangriff wie im Fall Solana anzurechnen. Das konkrete Vorgehen ist dabei möglichst mit einem Steuerberater abzusprechen.

Voyager darf 270 Mio. US-Dollar an geschädigte Kunden zurückzahlen

Die Krypto-Sparplattform hat im Rahmen ihres Insolvenzverfahrens die Erlaubnis bekommen, 270 Mio. US-Dollar ihrer verbleibenden Vermögen an Kunden auszuzahlen.

Die in Schieflage geratene Krypto-Sparplattform Voyager Digital hat vom zuständigen Insolvenzgericht grünes Licht bekommen, um 270 Mio. US-Dollar an geschädigte Nutzer auszahlen zu dürfen.

Wie das Wall Street Journal entsprechend am Donnerstag berichtet hat, hat Insolvenzrichter Michael Wiles zugestimmt, dass Voyager eine „hinreichende Begründung“ dafür geliefert hat, warum ein beträchtlicher Anteil der noch verfügbaren Barvermögen des Krypto-Unternehmens an dessen Anleger zurückgezahlt werden sollte.

Die betreffenden Gelder bei der Metropolitan Commercial Bank sollen sich auf 270 Mio. US-Dollar belaufen. Nachdem Voyager am 5. Juli Insolvenz beantragt hatte, wurden diese im Rahmen des Insolvenzverfahrens zunächst eingefroren.

Voyager-Chef Stephen Ehrlich hatte im Juli dann angekündigt, dass die Gelder bei der MCB im Rahmen des Insolvenzverfahrens schnellstmöglich an die Kunden ausgeschüttet werden sollten. Ursprünglich hatte die Plattform diesen Schritt bereits am 15. Juli beantragt.

Die Gesamtschuld der Voyager beläuft sich auf eine Summe kleiner als 10 Mrd. US-Dollar von knapp 100.000 Geldgebern, allerdings ist die Firma nicht das einzige Krypto-Unternehmen, das in den letzten Wochen und Monaten in Schieflage geraten ist. So sind unter anderem auch Celsius, Three Arrows Capital und BlockFi in den Abwärtsstrudel geraten.

Dabei ist vermeintliche Rettung für das wankende Unternehmen durchaus in Sicht, denn im Juli hatte die Alameda Research, eine Schwester der führenden Kryptobörse FTX, ein Kaufangebot zur Übernahme der Voyager gemacht.

Allerdings hat die Sparplattform dieses Angebot am 25. Juli mit der Begründung ausgeschlagen, dass damit nicht der „größtmögliche Wert“ für die Kunden erzielt werden könnte.

Insgesamt sollen bei Voyager Digital mittlerweile 88 Angebote von verschiedenen Interessenten eingegangen sein, von denen das Krypto-Unternehmen zurzeit mit mehr als 20 Parteien in „aktiven Gesprächen“ ist.

Dorseys Pläne gehen noch nicht auf – Bitcoin-Geschäft von Block schwächelt im Q2

Obwohl das Hauptgeschäft von Block Inc. Im zweiten Quartal 2022 insgesamt stark war, verzeichnet der Bitcoin-Handel des Finanzdienstleisters einen deutlichen Rückgang.

Block Inc., der Finanzdienstleister des ehemaligen Twitter-Chefs Jack Dorsey, konnte seinen Gewinn im Q2 2022 im Vergleich zum Vorjahr um satte 29 % auf 1,57 Mrd. US-Dollar steigern. Das Bitcoin-Geschäft der Firma bleibt dabei jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.

Das Bitcoin-Geschäft des Finanzdienstleisters erzielt in erster Linie dadurch Einnahmen, dass in der firmeneigenen Cash App der Handel mit Bitcoin (BTC) ermöglicht wird, der wiederum Gebühren einbringt.

Wie Block Inc. angibt, hat das Geschäft mit der marktführenden Kryptowährungen im vergangenen Quartal einen Umsatz von 1,79 Mrd. US-Dollar generiert, was jedoch ein Minus von 34 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Reingewinn beläuft sich dabei nur auf 41 Mio. US-Dollar, woran ersichtlich wird, dass der Bitcoin-Handel für das Unternehmen ziemlich kostenaufwendig ist.

Den Rückgang im Bitcoin-Geschäft sieht Block allen voran in „breiter Unsicherheit“ auf den Kryptomärkten begründet:

„Das Minus im Bitcoin-Geschäft im Vergleich zum Vorjahr resultiert allen voran aus einer sinkenden Nachfrage und einem schwachen Bitcoin-Kurs, die wiederum aus einer breiten Unsicherheit auf den Kryptomärkten verursacht sind. Diese war so groß, dass selbst die Volatilität des Bitcoin-Kurses keinen ausgleichenden Effekt hatte.“

Allerdings betont der Finanzdienstleister auch, dass der Durchhänger im Bitcoin-Geschäft keinesfalls die starke Performance des Hauptgeschäfts schmälert. Ohnehin sei damit zu rechnen, dass die Bitcoin-Einnahmen immer wieder schwanken, denn diese sind schlicht abhängig von „der Kundennachfrage und der Bitcoin-Kursentwicklung“.

Stand 30. Juni 2022 beläuft sich das firmeneigene Bitcoin-Vermögen nach aktuellen Kursen auf 160 Mio. US-Dollar.

Trotz der Stärken im Hauptgeschäft zeigt sich der Aktienmarkt unbeeindruckt vom Q2 der Block Inc., denn die Aktie des Finanzdienstleisters hat nach Bekanntgabe der Quartalszahlen 7,42 % verloren und ist auf 83 US-Dollar abgerutscht.

XRP, SHIB und AVAX können in Europa ab sofort mit der Binance Card genutzt werden

Die bisher ausschließlich in Europa verfügbare Binance Card wird um drei weitere Kryptowährungen erweitert.

Die Kryptobörse Binance hat am gestrigen Freitag bekanntgegeben, dass die hauseigene Binance Card nun drei weitere Altcoins unterstützt. So können die Kartenbesitzer ab sofort auch Ripple (XRP), Shiba Inu (SHIB) und Avalanche (AVAX) nutzen.

Mit der Binance Card kann „bei über 60 Mio. Einzelhändlern und Onlinehändlern mit Kryptowährungen gezahlt werden“. Dabei ist die Karte bisher ausschließlich für Europäer und ukrainische Flüchtlinge verfügbar. Schon vor dem Kriegsbeginn in der Ukraine hatte die marktführende Kryptobörse geplant, ihren Kartenservice in diesem Jahr auch auf das osteuropäische Land zu erweitern.

Mit der jüngsten Ergänzung wurde die Karte nun auf 14 Kryptowährungen erweitert, diese sind: Cardano (ADA), Avalanche (AVAX), BNB, Bitcoin (BTC), Binance USD (BUSD), Polkadot (DOT), Ethereum (ETH), der Lazio Rom Fan Token (LAZIO), der FC Porto Fan Token (PORTO), der Santos FC Fan Token (SANTOS), SHIB, Swipe (SXP), Tether (USDT) und Ripple (XRP).

Durch die Ergänzung um weitere Kryptos wird die Nutzung der bereits verfügbaren Kryptowährungen in keinster Weise eingeschränkt.

Die Erweiterung kommt nur einen Tag nachdem die Binance eine neue Partnerschaft mit Mastercard eingegangen ist, um Prepaid-Kreditkarten nach Argentinien zu bringen. Die marktführende Kryptobörse und der einflussreiche Zahlungsdienstleister will der argentinischen Bevölkerung damit angesichts massiver Entwertung der eigenen Landeswährungen einen neuen Zahlungsweg eröffnen.

So können Argentinier zukünftig mit BTC, BNB und einigen anderen Kryptowährungen bei allen Händlern zahlen, die Mastercard akzeptieren.