Bitcoin macht US-Dollar zu Spielgeld, XRP bleibt uns erhalten

Die Corona-Rettungspakete der US-Regierung sind beste Werbung für Bitcoin – das glauben zumindest 50 Prozent der Winklevoss-Zwillinge. Bei Ex-Goldman-Sachs-Manager Raoul Pal rennt man damit offene Türen ein – er ist bei Bitcoin „unverantwortlich long“ positioniert. Unterdessen sieht Dan Morehead von Pantera Capital XRP als eines der wenigen Krypto-Assets, die in Zukunft noch eine Rolle spielen werden. Das Meinungs-ECHO.

Cameron Winklevoss sieht in den Diskussionen um weitere Corona-Rettungsmaßnahmen ein starkes Signal für Bitcoin. Die Summen, mit denen im Zuge der Corona-Bekämpfung hantiert werde, seien die beste Werbung für den Wertspeicher Bitcoin:

Der US-Dollar ist derart zum Spielgeld geworden, dass die Politiker bei Konjunkturverhandlungen nun „Billionen von US-Dollar auseinander” liegen. Erinnert ihr euch, als eine Milliarde noch eine große Zahl war? Wenn dies kein Weckruf und keine Werbung von #Bitcoin ist, weiß ich nicht, was es ist,

Freilich: Als Gründer der Bitcoin-Börse Gemini hätte Winklevoss gegen einen Ansturm auf den sicheren Hafen Bitcoin sicherlich herzlich wenig einzuwenden.

Auch Bruder Tyler ließ es sich nicht nehmen, die Werbetrommel für Bitcoin zu rühren. Er nahm den jüngsten Personalwechsel bei der US-amerikanischen Großbank Goldman Sachs zum Anlass, um Bitcoin zu verhashtaggen:

Jetzt steht Goldman Sachs auf #Bitcoin. Was für ein Kehrtwendung seit ihrem „Don’t Buy Bitcoin“-Bericht, der vor 3 Monaten im Mai veröffentlicht wurde. […] Morgen werden sie ihren Namen in „Goldman Stacking Sats“ ändern,

mokiert sich Tyler Winklevoss über den scheinbaren Sinneswandel bei Goldman Sachs, wo man Bitcoin Ende Mai noch seine Qualifikation als Anlageklasse abgesprochen hatte.

Raoul Pal: „Unverantwortlich long“ bei Bitcoin

Raoul Pal dürfte die hinter der Bitcoin-Skepsis bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gesteckt haben. Der Ex-Goldman-Sachs-Manager ist schon längst investiert. Angesichts der Geldpolitik der G4-Notenbanken sieht sich Pal in seinem Bitcoin-Bullentum nur bestätigt:

Tatsächlich hat nur ein Vermögenswert das Wachstum der G4-Bilanz ausgeglichen. Es sind keine Aktien, keine Anleihen, keine Rohstoffe, keine Kredite, keine Edelmetalle, keine Miner. Nur ein Vermögenswert hat sich über fast jeden Zeithorizont massiv besser entwickelt als die G4. Jap. Bitcoin (BTC).

Die Perfomance von Bitcoin sei so gut gewesen, dass er nun darüber nachdenke, ob es überhaupt sinnvoll ist, in irgendein anderes Asset langfristig zu investieren, so Pal in einem Tweet-Storm weiter. Er sei „unverantwortlich“ long bei Bitcoin.

Ich bin jeden Tag überzeugter von Bitcoin. Ich bin schon unverantwortlich long [und] denke jetzt, dass es sich vielleicht nicht einmal mehr lohnt, einen anderen Vermögenswert als langfristige Vermögensanlagezu besitzen, aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag (ich muss das noch durchdenken)

Prysmatic Labs: Start von Ethereum 2.0. Testnet Medalla verlief „exzellent“

Vergangene Woche erreichte Ethereum einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu Ethereum 2.0 (eth2). Mit dem Testnetzwerk Medalla ist die wahrscheinlich letzte öffentliche Testphase von Ethereum 2.0 an den Start. Während es im Vorfeld auf seiten der Ethereum-Community noch Sorgen gegeben hatte, dass das Mindestquorum von 20.000 Validatoren nicht erreicht werden konnte, haben diese sich schnell als unbegründet herausgestellt.

Entsprechend positiv fällt die Zwischenbilanz aus, die Prysm Labs, die Entwickler gleichmaigen Ethereum-Client zu Medalla ziehen:

Insgesamt war Medalla eine ausgezeichnete Erfahrung, die die Begeisterung Hunderter Menschen für eth2 entfacht und mehr Menschen für eth2 gewonnen hat. Viele Validatoren haben sich entschieden, unser Projekt Prysm für die Teilnahme am Testnet zu nutzen, und wir sind begeistert von der Gemeinschaft, die es jetzt hat.

Allerdings verweist Prysm Labs auch auf anfängliche Startschwierigkeiten: So wären viele Validatoren zum Launch noch nicht bereit gewesen, sprich: ihre Client-Software sei noch nicht auf dem neuesten Stand gewesen. Das dürfe sich beim Mainnet-Launch von Eth2 nicht wiederholen:

Da bei der Markteinführung viel auf dem Spiel stand und die Client-Teams sich beeilten, den Benutzern Last-Minute-Updates zukommen zu lassen, waren viele Validatoren bei der Genesis nicht perfekt eingerichtet, was anfänglich zu einer unterdurchschnittlichen Beteiligung führte. […] Obwohl dies während des Testnet kein großes Problem darstellt, muss der Start des Mainnet weitaus stärker telegrafiert werden, damit die Clients bereits lange vor der Veröffentlichung über eine stabile Version verfügen.

mahnt Prysm Labs in einem Update zum Medalla-Launch.

Pantera CEO: Ripple (XRP) gehört zu den wichtigsten Blockchains

Dass mittlerweile auch Goldman Sachs Bitcoin-bullish ist, ist ein weiteres Indiz dafür, dass BTC gekommen ist, um zu bleiben. Dagegen stellt sich immer drängender die Frage, welche Krypto-Assets neben Bitcoin in Zukunft noch eine Rolle spielen werden. Für Dan Morehead, Chef, der Investment-Firma Pantera Capital, gehört Ripple (XRP) zu den Projekten, mit denen man auch in der nächsten Dekade noch zu rechnen hat:

Ich denke, Ripple hat eine großartige Arbeit geleistet. Sie sind eines der großen Unternehmen in unserem Geschäft, und sie haben Hunderte von Ingenieuren, die eine Menge Code erstellen und liefern. Und sie machen das auf eine etwas andere Art und Weise. Ich weiß, dass es in unserer Branche viele Puristen gibt, die fast schon religiös werden, oh, es ist nicht völlig dezentralisiert, oder es ist nicht was auch immer. Es ist dasselbe mit den Coins der Zentralbanken. Sie sind nicht dezentralisiert, aber das brauchen wir auch, oder? Ich sehe eine Welt, in der wir in zehn Jahren acht oder zehn wirklich wichtige Blockchains haben, und XRP wird eine davon sein.

so Morehead im Podcast Thinking Crypto. Da Pantera ein Investor von Ripple ist, dürfte Morehead diese Aussage nicht besonders schwer gefallen sein.

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Regulierungs-ECHO: CBDC und Verbote sollen staatliches Geldmonopol bewahren

Keine Spur vom Sommerloch im Krypto-Sektor: Kaum eine Woche vergeht ohne neue Berichte, Analysen und Kommentare zur geplanten chinesischen Zentralbankwährung. Privaten Bezahldienstleistern will das Reich der Mitte mit seiner Währung einen Riegel vorschieben. Ähnlich schallt es aus den USA. Hier setzt die Notenbank Federal Reserve ebenfalls auf ein staatliches Bezahlsystem. Indien wiederum scheint nun doch ein Krypto-Verbot ins Visier zu nehmen.

Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Das Wichtigste der vergangenen Woche zum Thema Regulierung rund um das Bitcoin-Ökosystem.

CBDC – Insider: Chinas Zentralbank bläst zum Angriff auf Alibaba und Tencent

Als Peking sein Währungsprojekt im vergangenen Jahr mit Pauken und Trompeten verkündete, ließ ein kritisches Echo nicht lang auf sich warten. Zahlreiche Beobachter sehen darin weiterhin den Versuch China, die Hegemonie des US-Dollars im weltweiten Finanzsystem zu untergraben. Doch scheint das Reich der Mitte mit dem Projekt an mehrere Fronten gleichzeitig zu kämpfen: Offenbar soll der Digitale Renminbi innenpolitisch ein weiteres Monopol stürzen, nämlich das der in China überaus populären Bezahldienste Alipay und Tenpay. So zumindest legt es ein leitender Angestellter der Hongkonger Finanzmarktaufsicht nahe. Demnach soll E-Yuan der Dominanz der privaten Dienstleister ein Ende bereiten und die Kontrolle im Bezahlsektor zurück in staatliche Hände befördern.

Die Lage in China – NGO legt Report zur rechtlichen Einordnung von Bitcoin vor

Dass es der Bitcoin im Reich der Mitte indes alles andere als leicht hat, ist längst kein Geheimnis. Medienberichte gehen dabei häufig von einem generellen chinesischen Verbot für Kryptowährungen aus. Dass diese Vorstellung so nicht zutrifft, betonte nun die NGO Beijing Arbitatrion Commission (BAC). In einem Bericht präzisiert die gemeinnützige Organisation den juristischen Status der gesetzlichen Handhabe durch die chinesischen Behörden. Demnach gelten Digitalwährungen als Zahlungsmittel im Buche der Behörden zwar weiterhin als verbotene Frucht. Dennoch seien Bitcoin & Co. als „digitales Gut“ zu betrachten – und somit völlig legal.

US-Notenbank setzt weiter auf eignen Bezahldienst FedNow

Auf der anderen Seite des Pazifiks gibt man sich seit eh und je gern als liberaler Gegenpol zu China. Dass die USA es mit dem Monopol privater Bezahldienstleister ähnlich kritisch halten, beweisen die heimischen Behörden ein ums andere Mal. Ähnlich wie Peking wettet auch Washington in diesem Zuge auf eine staatliche Antwort, die Plattform FedNow. In einem Webinar betonte Fed-Governeurin Lael Brainard in der vergangenen Woche nun, die US-Notenbank wolle ihren eigenen Sofortzahlungsdienst „so schnell wie möglich” an den Start bringen. Die Corona-Pandemie verdeutlichte den dringenden Bedarf der Amerikaner an einem „belastbaren Sofortzahlungssystem“. Fed-Angaben zufolge werden sich US-Bürger jedoch Jahre gedulden müssen – reichlich Vorlaufzeit also für den Privatsektor.

Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses gehen indes davon aus, dass gerade private Blockchain-Dienstleister in ihrer Entwicklungsarbeit von einer zu hohen Steuerlast behindert würden. Jeweils zwei demokratische und zwei republikanische Abgeordnete fordern die US-Steuerbehörde IRS zuletzt ein einem gemeinsamen Brief auf, die fiskalische Handhabe von Proof-of-Stakes auf den Prüfstand zu stellen.

Regulierung – Plant Indien jetzt ein totales Bitcoin-Verbot?

Derweil geht die Zitterpartie für indische Krypto-Unternehmen und Bitcoin-Enthusiasten weiter: Zwar erfreuen sich private Krypto-Investments im Land besonders während der andauernden Corona-Krise größter Beliebtheit. Skeptiker in Regierungskreisen scheinen mit Bitcoin & Co. jedoch weiter zu hadern – und wollen nun zum äußersten Mittel greifen: Nach einer wahren Achterbahnfahrt gesetzlicher Antworten könnte die indische Regierung Kryptowährungen nun endgültig einen Riegel vorschieben. So zumindest vermutet es ein Insider-Bericht. Bis März war der private Besitz von Kryptowährungen in Indien war zwar erlaubt, Banken jedoch verboten, entsprechende Dienstleistungen anzubieten. Nun scheint die Regierung in Neu-Delhi mit einem Verbot einen endgültigen Schlussstrich ziehen und den Handel mit Kryptowährungen „offiziell beenden“ zu wollen.

Russland: Putin erklärt Bitcoin und Co. zum legitimen Investment

Russische Bürger dürfen derweil aufatmen. Zwar hatte die Zentralbank der Föderation zuletzt vehement vor Kryptowährungen gewarnt und diese mit „Glücksspiel“ verglichen. Das jüngste von Präsident Putin unterschriebene Gesetz der Staatsduma wiederum erlaubt Privatleuten und Unternehmen nun offiziell, Bitcoin & Co. als Investment-Vehikel zu nutzen. Künftig müssen sowohl natürliche wie auch juristische Personen in Russland ihre Bestände an Kryptowährungen steuerlich melden. Die Währungen gelten demnach als legitimes Mittel zum Sparen und Investieren. Auch der Krypto-Handel ist nun offiziell per Gesetz abgesichert.

Russische Wählerdaten auf dem Schwarzmarkt

Russische Zweifel am Krypto-Hype dürften zuletzt Berichte wie folgender genährt zu haben. Wie Coindesk berichtet, sollen Hacker die persönlichen Daten von über einer Million Russen auf dem Schwarzmarkt anbieten. Ursprung des Datenlecks sei dabei die per Blockchain-Technologie durchgeführte Wahl zur Verfassungsänderung im Juli. Die Moskauer Abteilung für Informationstechnologien, die für das Design des Wahlsystems verantwortlich ist, dementierte entsprechende Berichte.

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Bitcoin-Horsokop: Feuer und Luft, ein explosives Gemisch

Welch spannende Zukunft prophezeit das Bitcoin-Horoskop in Zeiten von Corona, anbahnender Finanzkrise und einem herannahenden Zeitalter von digitalen Währungen? Die Sterne versprechen jedenfalls eine durchaus positive, wenn auch turbulente Phase.

Ein Gastbeitrag von Reiner Schmidt: Heute Rentner, Künstler und Hobby-Astrologe möchte der gelernte Bankkaufmann, Alt-Hippie, Globetrotter und langjährige Qualitätsmanager einen ganz anderen, ungewohnten Blick auf Krypto, Blockchain und die neue Zeit werfen.

Erinnern wir uns, der Uranus, Symbol für Innovation, schöpferische Intelligenz, Erfindung des Neuen und Intuition, der, wie im letzten Artikel schon erwähnt, eine starke Verbindung zum Saturn hat, der stand bei der Geburt des Bitcoins am 03.01.2009 in den Fischen. Das ist nach klassischer Astrologie nicht so günstig, weil zu beweglich, zu gefühlvoll. Im Wasserzeichen Fische plätscherte der Bitcoin ziemlich unbekannt vor sich hin. Doch wie alle Planeten ihre Bahnen durch die Zeit wandern, wechselte auch der langsam laufende Uranus und ist seit der Geburt aus den Fischen weiter durch den Widder gewandert und mittlerweile im Stier angekommen.

Uranus in den Fischen: Verbindung von Traum und Technik

Bereits am 10. März 2003 trat Uranus in das Zeichen Fisch ein. Uranus, der Erneuerer, erhielt somit eine „Fische-Qualität“, also einen romantischen Einschlag. Mitten in den Fischen begann die Schwangerschaft. Mit dem Bitcoin sollten Traum und Technik eine Verbindung eingehen. Man begann neue Methoden zu suchen, die die Sehnsüchte der Menschen zu befriedigen versprachen. Das erklärte Ziel von Bitcoin lag einerseits darin, eine Alternative zu dem von Zentralbanken ausgegebenem Geld zu bieten. Außerdem sollte die Technologie die Möglichkeit schaffen, Geld digital von A zu B (Peer-to-Peer) zu versenden, ohne auf einen Mittelsmann angewiesen zu sein.

Pizza Day: 10.000 BTC für 2 Pizzen

Nach der Geburt versuchte man den Bitcoin bekannt zu machen und zaghaft mit dem Handel zu beginnen. Bekannt ist sicher der „Bitcoin Pizza Day“. Am 22.05.2010 fand die erste dokumentierte Transaktion der Kryptowährung für ein reales wirtschaftliches Gut statt – in diesem Fall zwei Pizzen. Die erhielt Laszlo Hanyecz für genau 10.000 Bitcoins, die er an Jeremy Sturdivant („Jercos“) transferierte. Der „Pizzakäufer“ war ein Bitcoin-Enthusiast der ersten Stunde. 2010 kannte die Kryptowährung noch kaum jemand. Und sie war nicht wirklich etwas wert und damit bezahlt wurde auch noch nicht. Er selbst war an der Weiterentwicklung des Mining-Prozesses (ein rechenintensiver Prozess, mit dem neue Blöcke der Blockchain erzeugt werden) beteiligt und besaß zahlreiche Bitcoins. Daher hielt er den Tausch von Bitcoins in Pizza für eine lustige Idee.
2010 bezahlte Hanyecz für die beiden großen Pizzen umgerechnet 41 US-Dollar, ein angemessener Preis. Ende Juli 2020 beläuft sich der Wert auf ca. 100 Millionen US-Dollar. Heute nicht mehr wirklich ein guter Deal.

Doch vorher war bereits der Banken-Crash denn mit Uranus in den Fischen war der Schlingerkurs in der Finanzwelt schon angezeigt. Denn Uranus repräsentiert das Spekulieren mit virtuellem Geld, die Fische hingegen symbolisieren Enttäuschungen. Wir erlebten das Platzen der Spekulationsblase.

Heilsversprechen: Aufbruch mit visionären Ideen

In den Fischen hatte der Bitcoin aber bereits schon ein Heilsversprechen eine Konfrontation zwischen Wissenschaft und Glauben lag in seiner Geburt. Doch wenn wir an neue Heilsversprechen denken, schwingt auch die Idee der Religion, der Sekte mit. Uranus in den Fischen will nämlich der Erlösung nahe sein, ja sich geradezu katapultartig zu ihr hinschleudern lassen. Hier sollten visionäre Ideen und Theorien eine Rolle spielen. Das Fische-Zeichen steht auch für spirituelle Gemeinschaften, Uranus auch hier für Auf- und Ausbruch. Die sich entwickelnde Community und deren Vertreter, die die Finanzwelt zum Wohle der Menschheit verändern wollten, wollten die Faust nicht länger in der Tasche ballen, sie wollten Gleichberechtigung für ihren „Glauben“ stärker einfordern.
Das Fische-Zeichen berücksichtigt die Interessen der Schwachen und Ausgegrenzten – und mit Uranus in den Fischen konnte man für diese Personengruppen neue Visionen entwickeln.

Uranus im Widder: Feuer und Luft, ein explosives Gemisch

Vom 12.03.2011 bis zum bis zum 15.05.2018 wanderte Uranus durch den Widder und wechselt dann in das Zeichen Stier um am 6.11.2018 nochmal in den Widder zurück zu kehren.

Welchen Weg ging der Bitcoin in dieser Zeit? Uranus (Wassermann) und Widder (Mars und Pluto) – hier kamen zwei geistig explosive und energetisch sehr starke Energien zusammen und was passiert, wenn Feuer und Luft zusammen wirken? Wenn wir auf die Natur schauen, so nährt die Luft das Feuer und Feuer kann durch die Luft verbreitet werden. Vulkane können ausbrechen und ganze Landstriche verbrennen, damit neuer Boden erschaffen wird und das passierte.
2017 ging der Bitcoin „to the moon“, er explodierte. Doch vieles passte nicht, die gesamte Infrastruktur war nicht mit explodiert, die Katastrophe war absehbar. Gier, Spekulation und Kriminalität explodierten auch.
Doch Feuer kann auch die Luft erwärmen, den Geist erwärmen und ihn aktivieren. Wenn wir die Kräfte nutzen und unseren Geist für die Liebe erwärmen und aus der Katastrophe lernen, dann kommen wir in unsere wahre Schöpferkraft. Wir können aus der Liebe schöpfen und Gutes erschaffen – neues Leben.
Doch soweit war das Bewusstsein noch nicht. Es kam unausweichlich zur Katastrophe, auch in den Leben vieler Menschen. Viele verloren alles, weil sie noch an alten Systemen, Gedanken, Idealen und Glaubensrichtungen festhielten, die nicht mehr zeitgemäß waren. Grenzen wurden gesprengt.

Der Revoluzzer unter den Planeten

Noch im Dezember 2017 wurden Bitcoin als das neue Gold gefeiert, als eine schnelle Möglichkeit, um online reich zu werden. Uranus stand auf 25 Grad in Widder und schickte sich gerade an, seine Retrophase zu beenden. Man bekam eine erste Ahnung, was der Revoluzzer unter den zehn Planeten im Zeichen Stier bewirken kann. Denn Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und andere sind eine Entsprechung des Uranus in Stier. Und sie sind in der Lage, unser Banken- und Finanzsystem auf den Kopf zu stellen.

Uranus trat am 15.05.2018 in das Zeichen Stier ein und verweilt dort zunächst bis 6.11.2018, wo er dem Bitcoin wieder zu mehr Stabilität verhalf und Zeit zum Aufbau von Strukturen gabt. Als er rückläufig noch einmal ins Widder-Zeichen zurückwandert schien die Katastrophe weiter zu gehen. Ab dem 06.03.2019 ist er nun endgültig in den Stier eingetreten wo er bis 2025/26 bleibt.

Dazu mehr im nächsten Bitcoin Horoskop – „Uranus im Stier“

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movie2k.to: Bitcoins in Höhe von 25 Millionen Euro sichergestellt

Im Falle der illegalen Filmplattform movie2k.to kooperiert einer der beiden Hauptbeschuldigten mit den Behörden. 22000 BTC wurden sichergestellt, ein weiterer Täter bleibt flüchtig.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ meldet, ist den Ermittlern ein Schlag gegen die Betreiber der illegalen Filmplattform movie2k.to gelungen. Laut Generalstaatsanwaltschaft Dresden habe man Anfang dieser Woche Bitcoins in Höhe von umgerechnet 25 Millionen Euro beschlagnahmen können. Einer der Haupttäter habe die Summe freiwillig herausgegeben, nach eigenem Bekunden möchte er damit zur „Schadenswiedergutmachung“ beitragen. Nach einem weiteren an dem Betrieb der illegalen Plattform beteiligten Programmiere fahnden die Ermittler derzeit noch, heißt es. 

Die Seite movie2k.to ist Ende Mai 2013 vom Netz genommen worden. Man wirft den Betreibern vor, in den knapp für Jahren ihres vorherigen Bestehens fast 900.000 illegale Kopien von Spielfilmen und Serien auf der Plattform verfügbar gemacht zu haben. Damit war es interessierten Besuchern der Seite möglich, die Inhalte auch ohne ein Peer-to-Peer-Netzwerk herunterzuladen. 

Juristisch macht das aber keinen Unterschied, wie der „Spiegel“ in einer Analyse des Urteils gegen die Betreiber von kino.to vom November 2011 schreibt. Im einen wie im anderen Fall handele es sich ganz klar um eine Rechtsverletzung.

22.000 Bitcoin durch Werbung und Abofallen

Das Geld, von dem die Ermittler jetzt gleichwohl nur einen Teil sicherstellen konnten, kam durch Werbung und versteckte Abofallen auf der Internetseite zustande. Wie der „Spiegel“ schreibt, haben die Akteure hinter movie2k.to seit Mitte 2012 ihre Einnahmen verstärkt in Bitcoin investiert. Es ist von einem Gesamtbetrag von 22.000 BTC die Rede, was zur Zeit etwa 208 Millionen Euro entspricht. Mit Hilfe eines Immobilienunternehmers aus Berlin habe man das Geld dann in Immobilien investiert. Dieser Unternehmer, wie auch einer der Betreiber von movie2k.to, von dem das sichergestellte Geld stammt, sind geständig. Seit November letzten Jahres sitzen beide in Untersuchungshaft. Wie es heißt, wollten sie die Behörden tatkräftig dabei unterstützen, den zweiten Haupttäter dingfest zu machen.

Nachdem die Adresse movie2k.to seit Mai 2013 nicht mehr existiert, haben mehrere andere gleichfalls illegale Seiten behauptet, der „legitime“ Nachfolger zu sein. Das gilt beispielsweise für die aktuell noch intakte Homepage von movie4k.to. 

Als vor fast neun Jahren den Machern von kino.to der Prozeß gemacht wurde, hieß es zunächst, damit sei auch den Hauptverantwortlichen von movie2k.to das Handwerk gelegt. Doch anscheinend ist das kriminelle Netzwerk größer, als damals angenommen. Das Strafmaß, mit dem die Schuldigen rechnen müssen, dürfte durchaus bei mehrjährigen Haftstrafen liegen.

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Dezentral? Mitnichten: 500 Adressen halten 90 Prozent aller DeFi-Token

Bitcoin erhält nicht häufig Rückenwind aus Politikerkreisen. Umso bemerkenswerter sind die Aussagen von Tom Emmer.

Der US-amerikanische Kongressabgeordnete Tom Emmer hat sich in einem Interview mit Anthony Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Bitcoin geäußert.

Bitcoin nach Corona stärker denn je

Laut Emmer könne die Krypto-Leitwährung ihr volles Potenzial ausschöpfen, wenn die Corona-Krise überstanden sei. Der Republikaner sagte:

Wenn wir aus der Krise herauskommen, wird Bitcoin nicht verschwinden, es wird stärker werden.

Emmer zufolge gewinnen Bitcoin und die zurgrundeliegende Blockchain-Technologie zunehmend an Bedeutung und gesellschaftlicher Relevanz.

Man schaut einfach zu, es hat einen Wert, wenn etwas einen Wert hat, werden die Leute Risiken eingehen und es wird sich weiterentwickeln.

Zudem sei die erst kürzlich beschlossene Legalisierung des Kryptoverwahrgeschäfts für US-Banken ein weiterer Türöffner für die Bitcoin-Akzeptanz im Land, so Emmer. Am 22. Juli erhielten Finanzinstitute den Segen vom Office of the Comptroller of the Currency (eine Bundesbehörde, die dem US-Finanzministerium untersteht), künftig auch Krypto-Assets wie Bitcoin verwahren zu dürfen.

Emmer hat sich bereits im Vorhinein des öfteren mit einer Pro-Krypto-Haltung positioniert und eine zu harsche Regulierung des Sektors bemängelt, die das Innovationspotenzial der Industrie ausbremst.

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Newsflash: Die Top Bitcoin (BTC) News der Woche

Das Ende für die Bitcoin-Automaten in Deutschland, Neues zum Plus Token Scam und grünes Licht für’s Mining im Iran. Das und mehr im Newsflash.

Willkommen zum BTC-ECHO-Newsflash. Was das Bitcoin-Ökosystem in der vergangenen Woche bewegt hat.

Iranische Kraftwerke erhalten Erlaubnis für Mining von Bitcoin

Nach dem jüngsten Konflikt mit der US-Regierung hat der Iran nun offiziell grünes Licht für Kryptowährungen und insbesondere für das Mining von Bitcoin gegeben. So müssen sich die Antragsteller für das Mining zunächst mit einer Betriebsgenehmigung des Ministeriums für Industrie, Bergbau und Handel registrieren. Außerdem müssen sie die für das Mining festgelegten Stromtarife einhalten. Dieser Schritt könnte darauf hindeuten, dass der Iran in naher Zukunft die Daumenschrauben im Bezug auf den Krypto-Handel etwas lockert.

Bitfinex schreibt 400 Millionen US-Dollar für gestohlene Bitcoin (BTC) aus

Die bekannte Bitcoin-Börse Bitfinex wartet derzeit mit einem spektakulären Angebot auf. Zwar hat dieses nichts mit der eigentlichen Börse zu tun, allerdings kann man sich dennoch eine goldene Nase verdienen. Die Börse bietet nämlich 400 Millionen US-Dollar im Tausch für die Bitcoins, dieHacker 2016 im Wert von 1,35 Milliarden US-Dollar gestohlen haben. Der Hack war seinerzeit einer der größten seiner Art. In der Zusammenarbeit mit führenden Blockchain-Analyse-Unternehmen versuchte das Unternehmen die gestohlenen Bitcoins nachzuverfolgen. Mehr als 27,7 BTC oder 0,02 Prozent aus dem Bestand der Hacker konnte von Behörden nicht dingfest gemacht werden.

Token Sale: Polkadot lässt die Kasse klingeln

Polkadot (DOT) erregt in der Krypto-Szene seit 2016 großes Interesse. 2017 schloss das Unternehmen eine Finanzierungsrunde mit gut 144 Millionen US-Dollar erfolgreich ab, auch 2019 verkaufte es eine halbe Millionen DOTs zu ungenanntem Preis. Jetzt hat Polkadot einen Private Token Sale organisiert, der gut 43 Millionen US-Dollar in Bitcoin (BTC) einbrachte, wie aus Transfers auf Polkadots BTC-Adresse hervorgeht. Verkauft wurde DOT dabei für 125 US-Dollar pro Token. Nun schauen wir gespannt auf den August, denn dann sollen Transaktionen mit DOT möglich gemacht werden sollen, voraussichtlich ab den 18. August.

Das jähe Ende der Bitcoin-Automaten-Ära

Es ist ein bitterer Schlag gegen die Bitcoin-Adoption in Deutschland. Denn die BaFin hat dem größten Automatennetz in Deutschland und zunehmend auch in Europa, den Riegel vorgeschoben. Im März hatte die Finanzaufsicht BaFin den Betrieb bereits untersagt. Allerdings kam es zu einer Neueröffnung und damit erneut zu der Frage nach der Erlaubnis für das Geschäft. Nun hat die BaFin die Automaten sichergestellt und amtlich versiegelt. Zwar ist noch nicht von einem offiziellen Verbot die Rede, der Schlag gegen Shitcoins.club ist allerdings ein klarer Schlag gegen die Bitcoin-Automaten-Szene in Deutschland.

Plus Token: Chinesische Polizei nimmt 109 Verdächtige fest

Angeblich wurden 27 „Kern“-Mitglieder des PlusToken Schneeballsystems, die direkt mit der Plattform in Verbindung stehen, und 82 „Schlüssel“-Mitglieder, verhaftet. Die Gefangenen sind mit einer multinationalen Organisation namens MLM verbunden. Das Netzwerk war wohl vollständig zerstört. Dies könnte wohl bedeuten, dass die chinesische Polizei das größte Schneeballsystem in der Geschichte von Bitcoin zum Ende bringen konnte. Die Operation zur Festnahme der Mitglieder des PlusToken Scams dauerte mehr als 10 Monate. Die Sicherheitsbeamten mussten die Untersuchung sogar auf eine internationale Ebene ausdehnen.

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Niederländisches Konsortium bringt CBD auf die Blockchain

Die europäische CBD-Industrie bleibt weiter von regulatorischen Unklarheiten geplagt. Ein niederländisches Konsortium von Produzenten der bis lang legalen Cannabisprodukte hat trotzdem – oder gerade deshalb – eine Blockchain-basierte Tracking-Lösung.

Cannabidiol (CBD) ist ein Bestandteil der Hanfpflanze. Anders als sein Cousin THC hat CBD keine berauschende Wirkung, ihm wird jedoch eine entkrampfende und angstlösender Effekt nachgesagt. Rund um CBD-haltige (und THC-arme) Produkte entstand in den EU-Staaten deshalb in den vergangenen Jahren ein eigener Industriezweig. Die Cannabinoid Association of the Netherlands (CAN) lancierte vor wenigen Tagen eine Tracking-Lösung für CBD-Produkte. Der niederländische Zusammenschluss von Cannabidiol-Produzenten hofft, mit Hilfe der Blockchain-Technologie einen europaweiten Standard etablieren zu können.

Diese Meldung kommt zu einer Zeit, in der die Branche von Ungewissheit geprägt ist. Denn anders als THC ist CBD zwar legal, die Europäische Union entschied jedoch, CBD-haltige Produkte nicht länger als Novel Food anzusehen. Eine Einstufung als Rauschmittel ist somit möglich, die endgültige Entscheidung soll im September gefällt werden. Ob die Blockchain-befeuerten Compliance-Bemühungen von CAN ein positives Signal nach Brüssel senden, bleibt deshalb abzuwarten.

Blockchain-Plattform verspricht umfangreiche Qualitätskontrolle

CAN entwickelte die Tracking-Plattform in Kooperation mit der holländischen Non-Profit-Organisation Novatrace, die Blockchain-Lösungen für das Nachverfolgen von Lieferketten entwickelt. Die dabei entstandene Plattform trägt den Namen CanCheck.org, zu ihrem technischen Unterbau liegen keine näheren Informationen vor.

Bekannt ist hingegen der Funktionsumfang der Blockchain-Plattform. Sie erlaubt ein Nachverfolgen der gesamten Lieferkette, vom Hanfsamen bis zum fertigen Produkt. Endverbraucher können mit Hilfe von CanCheck.org zudem auch detailierte Informationen zu den Produktbestandteilen abrufen. Das CBD-Konsortium arbeitet hierfür mit einer Reihe von akkreditierten Laborotorien zusammen.  Im Unterschied zu vielen anderen Lösungen aus dem Food Tracking, arbeitet die CBD-Plattform indessen nicht mit QR-Codes. Die Informationen müssen stattdessen über die Eingabe einer Nummer oder des Produktnamens abgerufen werden.

Die Plattform ist zunächst nur in den Niederlanden verfügbar, den Anfang machen dabei Produkte von HempFlax, dem größten Hanfhersteller der EU. Mark Reinders, CEO des Unternehmens, hofft, dass die Anwendung der Blockchain-Technologie eine Signalwirkung entfalten wird:

Die vollständige Rückverfolgbarkeit in Kombination mit einem strengen Qualitätskontrollsystem wie dem von CAN ist die einzige Möglichkeit, die Produktqualität zu gewährleisten und die Verbraucher zu schützen. Wir hoffen, dass dieses Maß an Transparenz von den CBD-Herstellern weltweit als ein vertrauenswürdiger und rechenschaftspflichtiger natürlicher CBD-Markt allmählich Gestalt annimmt.

Die Lage jenseits der EU

CanCheck.org plant als nächstes, nach Großbritannien zu expandieren. Anders als in der EU besteht dort regulatorische Sicherheit. Mit mehr als acht Millionen Konsumenten erfreuen sich CBD-Produkte auf der anderen Seite des Ärmelkanals zudem einer wachsenden Beliebtheit.

In den USA kommen Blockchain-basierte Systeme indessen schon seit geraumer Zeit für das Cannabis-Tracking zum Einsatz. Auf Grund einer anders gearteten Rechtslage dienen sie aber vornehmlich dem Tracking von THC-haltigem medizinischem oder gänzlich legalem Hanf.

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Grayscale bringt Bitcoin in Millionen Haushalte

Bitcoin erhält nicht häufig Rückenwind aus Politikerkreisen. Umso bemerkenswerter sind die Aussagen von Tom Emmer.

Der US-amerikanische Kongressabgeordnete Tom Emmer hat sich in einem Interview mit Anthony Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Bitcoin geäußert.

Bitcoin nach Corona stärker denn je

Laut Emmer könne die Krypto-Leitwährung ihr volles Potenzial ausschöpfen, wenn die Corona-Krise überstanden sei. Der Republikaner sagte:

Wenn wir aus der Krise herauskommen, wird Bitcoin nicht verschwinden, es wird stärker werden.

Emmer zufolge gewinnen Bitcoin und die zurgrundeliegende Blockchain-Technologie zunehmend an Bedeutung und gesellschaftlicher Relevanz.

Man schaut einfach zu, es hat einen Wert, wenn etwas einen Wert hat, werden die Leute Risiken eingehen und es wird sich weiterentwickeln.

Zudem sei die erst kürzlich beschlossene Legalisierung des Kryptoverwahrgeschäfts für US-Banken ein weiterer Türöffner für die Bitcoin-Akzeptanz im Land, so Emmer. Am 22. Juli erhielten Finanzinstitute den Segen vom Office of the Comptroller of the Currency (eine Bundesbehörde, die dem US-Finanzministerium untersteht), künftig auch Krypto-Assets wie Bitcoin verwahren zu dürfen.

Emmer hat sich bereits im Vorhinein des öfteren mit einer Pro-Krypto-Haltung positioniert und eine zu harsche Regulierung des Sektors bemängelt, die das Innovationspotenzial der Industrie ausbremst.

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5 Trading-Weisheiten, mit denen du souverän durch den Bitcoin-Bullenmarkt kommst

Die Bitcoin-Bullen scharren mit den Hufen. Knapp drei Monate nach dem Halving zeigt die Kryptowährung Nr. 1, welche Saiten sie aufziehen kann. 5 Tipps, wie du souverän durch den Bullenmarkt navigierst.

Dollar Cost Averaging

Den Bitcoin-Markt zu timen gilt als Königsdisziplin des Day Tradings. Im Prinzip ist es eigentlich ganz einfach: Buy Low sell high. In der Praxis kauft so mancher Bitcoin-Selfmade-Trader aber eher hoch ein und verkauft panisch sobald der Kurs sinkt.

Wer ohnehin vorhat, BTC zu hodln anstatt zu traden, ist mit dem sogenannten Dollar Cost Averaging gut beraten. Dahinter verbirgt sich eine Strategie, die den Einstiegskurs mittelt. Das heißt, trader investieren in regelmäßigen Abständen feste Beträge in Bitcoin und sparen so ihr digitales Phänomen peu à peu an. Man spricht von „Stacking Sats“, zu Deutsch: Satoshis stapeln.

Lass nicht deine Emotionen für dich traden

Der Bitcoin-Markt kann wild werden. Wer bereits seit 2017 dabei ist, wird sich an Tage erinnern, an denen der Kurs innerhalb von Stunden um zweistellige Prozentpunkte angestiegen ist. Für Trader ist das ein verführerischer Nährboden. Leider auch für jene, die dafür kein gutes Händchen haben. Unser Tipp: Investment-Strategie vorher überlegen und dann eiskalt durchziehen.

Hodl

Hodl ist nicht nur Meme, sondern auch ein Bitcoin-Prinzip. Denn wer an den Erfolg der Kryptowährung Nr. 1 glaubt, der denkt gar nicht ans Verkaufen. Die Hodl-Strategie schließt sich nahtlos an das Dollar Cost Averaging an und meint einfach das langfristige Halten von BTC. Day Trading verboten.

Übrigens: Es gibt sogar ein Hodler-Manifest.

Verlasse dich nicht auf Charttechnik

Das Netz ist voll von Trading-Ideen. Von Moving Averages, MACD, MVRA bis hin zu Mayer Multiple und Stock-to-Flow und Co. Eines haben sie aber alle gemein: Die Zukunft voraussagen können sie nicht. Niemand weiß wie Menschen in der Zukunft handeln werden – oder welche makroökonomischen Phänomene den Bitcoin-Kurs wie beeinflussen werden.

Einzig das Stock-to-Flow-Modell scheint empirisch gewissermaßen verlässlich zu sein. Unfehlbar ist es aber nicht.

Verfolge die Nachrichtenlage

Der Bitcoin-Kurs wächst zyklisch. Ausgelöst durch die Halvings (etwa alle vier Jahre halbiert sich die Inflationsrate), steigt der Kurs des digitalen Goldes signifikant – und stürzt im Anschluss ins Bodenlose. Um aktuelle Kursbewegungen einschätzen zu können, sollten Hodler wissen, in welcher Marktphase sich Bitcoin aktuell befindet.

Auch dabei hilft das Stock-to-Flow-Modell. Schließlich zeichnet es einen denkbaren Weg, den die Kryptowährung nehmen kann. Daneben empfiehlt es sich, bei aktuellen Entwicklungen rund um Bitcoin und Co. auf dem Laufenden zu bleiben – BTC-ECHO hilft dabei.

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Tom Emmer: Bitcoin geht gestärkt aus der Krise hervor

Bei dem Versuch, gefährliche Chemikalien mit Bitcoin über das Dark Net zu kaufen, hat ein 45 Jähriger Bekanntschaft mit den Strafverfolgungsbehörden gemacht.

Den Ruf als Bezahlmittel für illegale Zwecke wird Bitcoin nicht los. Dafür sorgen Personen wie Jason William Siesser, der über das Darknet eine aufsehenerregende Bestellung aufgab.

Denn der 45-Jährige hat laut des Justizministeriums der Vereinigten Staaten (United States Department of Justice) versucht, mit Bitcoin über das Darknet eine chemische Waffen zu bestellen, „die Hunderte von Menschen töten kann“.

Zwischen dem 14. Juni und 23. August 2018 soll der Beschuldigte mehrmals bestimmte Mengen einer Chemikalie bestellt haben. Zur Auslieferung kam es glücklicherweise nicht. Laut Mitteilung des Justizministeriums hatte „diese Menge der chemischen Waffe die Kapazität, etwa 300 Menschen zu töten“. Umso erschreckender, dass der Warenwert dieser Bestellung bei nur 150 US-Dollar gelegen haben soll, die Siesser in Bitcoin zahlte.

Während einer Hausdurchsuchung im August 2018 konnten die Behörden weitere Chemikalien sicherstellen, darunter 10 Gramm Cadmiumarsenid, etwa 100 Gramm Cadmiummetall und ca. 500 ml Salzsäure. Welche Art von Anschlag Siesser plante, sei bislang unklar.

Um seinen Wohnort geheim zu halten, gab er die Lieferadresse eines Jugendlichen an. Daher muss er sich auch wegen des schweren Identitätsdiebstahls verantworten. Der Mann wurde bereits dem Richter vorgeführt und hat sich in den Anklagepunkten schuldig bekannt. Das Strafmaß liegt zwischen 5 Jahren ohne Bewährung und einer lebenslangen Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.

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