Snowden lanciert NFT im Namen der Pressefreiheit

Die Bitcoin-Adaption schreitet weiter voran. Alle Privatkunden der AXA haben nun die Möglichkeit, Versicherungsprämien für alle Sachversicherungsprodukte in Bitcoin zu entrichten.

Europas zweitgrößter Versicherungskonzern AXA bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, ihre Rechnungen mit Bitcoin (BTC) zu bezahlen. Ermöglicht wird dies durch eine Zusammenarbeit mit dem etablierten Krypto-Broker Bitcoin Suisse. AXA akzeptiert Bitcoin-Zahlungen für fast alle seine Produkte. Eine Ausnahme stellen allerdings Lebensversicherungen dar, was an regulatorischen Anforderungen liegt. Der Schweizer Versicherungskonzern Atupri hat als erstes Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, ist jedoch rein auf Krankenversicherungen spezialisiert.

AXA hat die beschleunigte digitale Transformation der globalen Wirtschaft während der Coronavirus-Pandemie als Schlüsselfaktor für die Entscheidung angeführt, Kryptowährung in ihre Zahlungsprozesse zu integrieren. Der Versicherer merkt jedoch an, dass er bereits 2019 eine Marktforschung zu dieser Thematik durchgeführt hatte. Deren Ergebnis war, dass etwa ein Drittel der Befragten im Alter zwischen 18 und 55 Jahren entweder bereits Kryptowährungen besaß oder an einem entsprechenden Investment interessiert war.

[die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen ist] die Antwort der AXA auf die wachsende Nachfrage ihrer Kunden nach alternativen Zahlungslösungen, wobei neue Technologien eine immer größere Rolle spielen,

so Claudia Bienentreu, Leiterin Open Innovation bei AXA Schweiz. 

Axa berechnet keine Gebühren für Bitcoin-Zahlung

Die Kunden haben bei der Zahlung leichtes Spiel. Eine Online-Überweisung mit Referenznummer genügt. Der in Schweizer Franken geschuldete Betrag wird in Bitcoin umgerechnet. Der angegebene Wechselkurs bleibt für eine bestimmte Zeit gültig. Während dieses Zeitfensters tragen die Kunden also kein Wechselkursrisiko. AXA erhebt auch keine zusätzlichen Gebühren für Bitcoin-Zahlungen. 

Diese Zahlungen werden an den Krypto-Händler Bitcoin Suisse gehen. Dieser behält allerdings eine Kommission von 1,75 Prozent ein, wenn er die Wechselkurse für AXA-Kunden berechnet.

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FDP veröffentlicht Krypto-freundliches Wahlprogramm

Im Wahlprogramm setzt sich die FDP für eine freundliche Politik gegenüber Kryptowährungen ein. Damit fährt die Partei einen einsamen Kurs.

Die FDP hat vor Kurzem ihr Wahlprogramm der Öffentlichkeit präsentiert. Die Liberalen wollen in der kommenden Bundestagswahl mit Themen wie Steuersenkungen, Fortschritt der Digitalisierung und Bildungsförderung bei den Bürgern punkten. Das Dokument offenbart jedoch auch die Haltung der Partei gegenüber Kryptowährungen – und die ist durchaus positiv.

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Zum Kryptokompass Magazin

So begrüßen die Freien Demokraten “alternative Tauschmittel wie Kryptowährungen” und wollen durch die Schaffung eines “verlässlichen und attraktiven rechtlichen Rahmens”, die digitalen Assets sowie die Blockchain-Technologie im Allgemeinen fördern. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler kommentierte gegenüber BTC-ECHO diesen Programmpunkt folgendermaßen:

Wir sehen die großen Chancen, die in Kryptowährungen und generell der Blockchain-Technologie liegen. Letztere wird ganze Branchen radikal verändern, Abläufe vereinfachen und sicherer machen. Der Nachweis von Eigentum, deren rechtssichere Übertragung ist für eine marktwirtschaftliche Ordnung von essenzieller Bedeutung. Aber auch der schnelle Zahlungsverkehr, der auch grenzüberschreitend preiswerter werden muss, kann mit Krypto-Assets besser erledigt werden. Diese Chance sollte Deutschland nicht verpassen.

FDP-Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler gegenüber BTC-ECHO.

Auch auf dem konventionellen Finanzmarkt möchten die Liberalen einiges ändern. Beispielsweise setzen sich die Freien Demokraten für eine “Spekulationsfrist” von drei Jahren ein, ab der konventionelle Wertanlagen wie Aktien oder Anleihen steuerfrei werden würden. Zum Vergleich: Kryptowährungen sind nach aktuellem Steuerrecht nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei.

Kryptowährungen kaum Bestandteil im Wahlprogramm anderer Parteien

Vergleicht man die bisher veröffentlichten Grundsatzerklärungen der Bundestagsparteien miteinander, fällt auf, dass die FDP die einzige Partei zu sein scheint, die wohlwollend gegenüber Kryptowährungen eingestellt ist. So werden digitale Assets sowie Blockchain im Parteiprogramm der Linken und der SPD überhaupt nicht erwähnt, während die Grünen mit einer eher negativen Einstellung gegenüber Kryptowährungen auffallen. Dort heißt es:

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Eine Aushöhlung des Geld- und Währungsmonopols durch private Währungen lehnen wir strikt ab.

Wahlprogramm 2021, Bündnis 90 / Die Grünen.

Viel mehr möchte sich die Umweltpartei für den digitalen Euro einsetzen. In der aktuellen Ausgabe des Kryptokompass herrschte bei Bundestagsabgeordneten der Grünen, Linken, SPD und CDU weitgehend Konsens zu diesem Thema.

FDP mit Kritik am E-Euro

Das sieht die FDP entschieden anders. Im Wahlprogramm der Liberalen lässt sich deutliche Kritik am E-Euro herauslesen. Dabei setzen sich die Freien Demokraten lieber für die Erhaltung des Bargelds ein. So ermögliche Bargeld den Bürgern, Geld ohne staatliche Kontrolle und Überwachung aufzubewahren. Zudem setze die Möglichkeit, auf Bargeld auszuweichen, der Negativzinspolitik der EZB enge Grenzen. Der E-Euro sei in diesem Zusammenhang “ein Anschlag auf das Bargeld”, erklärt Frank Schäffler. Darüber hinaus zweifelt der Bundestagsabgeordnete auch an der Umsetzung des digitalen Zentralbankgeldes:

Ich bin da skeptisch, da ich nicht glaube, dass die EZB das hinbekommt. Es stellen sich viele grundsätzliche Fragen der Geldpolitik durch die Einführung einer CBDC. Zentralbankgeld ist derzeit das Bargeld und das Buchgeld, das von Banken bei der Notenbank hinterlegt wird. Letzteres sind reine Buchungsposten und beruhen auf der Geldschöpfung der Banken durch Kreditvergabe.  Ein digitales Zentralbankgeld für jedermann ist in einem solchen System ein Fremdkörper, der nicht so einfach zu implementieren ist. Die Finanzstabilität wird dadurch eher gefährdet als verbessert.

FDP-Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler im “Kryptokompass.

Die FDP scheint die Möglichkeiten, die sich durch Kryptowährungen und Blockchain-Technologien ergeben können, wahrgenommen zu haben. Bereits zuvor setzte sich die Partei immer wieder für den Krypto-Space ein, beispielsweise als sie eine Änderung der MiCA-Verordung forderte. Aktuell liegen die Umfragewerte der Partei bei 9 Prozent. Ob dieser Krypto-freundliche Wahlkampf sich am Ende auszahlen wird, bleibt abzuwarten. Die Antwort darauf dürfte im September gegeben werden.

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Dogecoin Kursprognose: Worauf es DOGE, ETH und IOTA jetzt ankommt

Während Ethereum (ETH) diese Woche ein neues Allzeithoch jenseits der 2.500 USD markiert überragt die Kursentwicklung von Dogecoin (DOGE) aktuell alles. Auch wenn IOTA (MIOTA) noch ein gutes Stück vom Allzeithoch entfernt ist, die Rallyebewegung zeigt auch beim deutschen Krypto-Projekt weiter gen Norden.

Ethereum (ETH): ETH-Kurs springt auf psychologische 2.500 USD

  • Kurs (ETH): 2.393 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 2.066 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2.496 USD, 2.813 USD, 3.279 USD, 3.568 USD, 4.322 USD, 5.073 USD
  • Unterstützungen: 2.322 USD, 2.147 USD, 2.037 USD, 1.942 USD, 1.880 USD, 1.789 USD, 1.733 USD, 1.591 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.367 USD, 1.303 USD, 1.223 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW15

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Es kam wie letzte Woche prognostiziert. In der Vorwochenanalyse wurde auf die Chance eine Rallyefortsetzung hingewiesen, solange sich der Ether-Kurs oberhalb der 2147 USD stabilisieren kann. Diese Kursmarke diente als Sprungbrett bis an das nächste wichtige Kursziel in Form des 161er Fibonacci-Extension der aktuellen Aufwärtsbewegung bei 2.496 USD. Dieser Widerstand wurde am gestrigen Donnerstag erreicht und sogar leicht überschritten. Ethereum markierte ein neues Allzeithoch bei 2.544 USD.

Bullishe Variante (Ethereum):

Ethereum konnte im Zuge eines weiter steigenden Gesamtmarktes auch diese Woche ein neues Allzeithoch generieren. Damit hat der Ether-Kurs ein erstes relevantes Kursziel bei 2.496 USD erreicht und sogar kurzfristig die psychologische 2.500 USD Marke überwunden. Zwar kommt es in den letzten Handelsstunden zu leichten Gewinnmitnahmen, dieses ändert aber nichts an der übergeordneten bullishen Haltung. Behauptet sich der Ether-Kurs oberhalb der 2.147 USD und kann sich sogar über der 2.322 USD stabilisieren, ist ein erneuter Anstieg in Richtung des neuen Allzeithochs einzuplanen. Kann sich Ethereum in der Folge auch über dem 161er Fibonacci-Extension der laufenden Kursbewegung bei 2.496 USD stabilisieren, ist in den kommenden Wochen eine bullishe Fortsetzung bis an die 2.811 USD wahrscheinlich. Hier findet sich das 361er Fibonacci-Extension der übergeordneten Bewegung. Ethereum profitiert aktuell auch von einem neuen Update Namens „Berlin“ dessen Ziel eine Reduktion der Überweisungsgebühren, also den Gas-Kosten beinhaltet. Zudem ist der Hype um die Non-Fundable Tokens (NFT) weiterhin ungebrochen. Anleger könnten nach der starken Rallye der letzten Wochen im Bereich der 2.811 USD jedoch Gewinne realisieren wollen.

Temporäre Rücksetzer zurück an die 2.496 USD sind einzuplanen. Sollte auch die 2.811 USD nachhaltig durchbrochen werden, rücken Kursziele bei 3.277 USD sowie 3.565 USD in den Blick der Anleger. An der 3.565 USD verläuft das 461er Fibonacci-Extension. Diese Fibonacci-Projektion ist für die kommenden Monate als erstes wichtiges Kursziel zu nennen. Sollte auch Bitcoin (BTC) die psychologische Marke von 70.000 USD durchbrechen, wird Ethereum das erste übergeordnete Kursziel bei 4.322 USD anvisieren. Hier verläuft das 561er Fibonacci-Extension der übergeordneten Kursbewegung. Zudem verläuft in diesem Bereich aktuell auch die rote kursbegrenzende Aufwärtstrendlinie. Beim Erstkontakt ist ein Durchbruch aus charttechnischer Sicht unwahrscheinlich. Schaffen es die Bullen, auch diese Widerstandslinie zu überwinden, ist mit einem weiteren Kurssprung zu rechnen. Der Ether-Kurs könnte in der zweiten Jahreshälfte sogar die psychologische Marke von 5.000 USD überwinden und das 661er Fibonacci-Extension bei 5.073 USD anlaufen. Bullishe Anleger bleiben investiert und Neueinsteiger sollten Kursrücksetzer für Einstiege nutzen.

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Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären haben es weiter schwer. Der Support bei 1.942 USD konnte wie vermutet nicht unterboten werden. Der Ether-Kurs prallte zurück über das Allzeithoch nach oben ab und durchbrach die 2.147 USD sehr dynamisch. Erst wenn die Bären es schaffen, den Kurs zurück unter diese Unterstützungsmarke zu drücken, ist ein Retest des alten Allzeithochs bei 2.037 USD einzuplanen. Wird auch dieser Support aufgegeben, kommt es an der 1.942 USD zu einer kurzfristigen Richtungsentscheidung. Fällt Ethereum dynamisch unter das Vorwochentief und in der Folge auch unter die 1.880 USD zurück, könnte der Ether-Kurs bis die 1.789 USD nachgeben und die rote Abwärtstrendlinie von oben testen. Hier dürften bullishe Anleger erneut einsteigen. Sollte dieser Supportbereich jedoch nachhaltig durchbrochen werden, könnte Ethereum bis an die 1.733 USD korrigieren. Gibt auch dieser Support keinen Halt, ist ein Wiedereintauchen in die rote Unterstützungszone einzuplanen und eine Konsolidierung bis an die 1.664 USD vorstellbar.

Kommt es an dieser Unterstützungsmarke nicht zu einer bullishen Gegenbewegung, könnte sich die Korrektur bis an das Verlaufstief bei 1.545 USD ausweiten. Schafft es die Verkäuferseite auch dieses wichtige Unterstützungsmarke zu unterbieten, ist eine Korrekturausweitung bis in den orangen Unterstützungsbereich einzuplanen. Im Bereich zwischen 1.489 USD und 1.425 USD kommt es sodann zu einer mittelfristigen Richtungsentscheidung für den Ether-Kurs. Abermals dürfte das Bullenlager versuchen das Ruder rumzureißen. Sollten die Bären es schaffen, diese Unterstützungszone nachhaltig zu durchbrechen, dürfte Ethereum augenblicklich bis an die 1.303 USD abrutschen. Hier verläuft aktuell auch der EMA200 (blau) sowie das Korrekturtief vom 28. Februar dieses Jahres. Aus aktueller Sicht wird der Ether-Kurs maximal bis an die 1.223 USD zurückfallen. Diese Korrektur wäre rund 50 Prozent vom aktuellen Kursniveau. Für die Bären gilt es weiterhin nach nachhaltigen bearishen Umkehrsignale Ausschau zu halten, bevor Anleger auf fallende Ether-Kurse spekulieren sollten.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch MACD-Indikator weisen weiterhin Kaufsignale auf. Der RSI tendiert seit gestern zwar leicht gen Süden, überkauft ist er jedoch nicht. Gleiches gilt bei Betrachtung des MACD-Indikators. Auch im Wochenvergleich haben beide Indikatoren weiter Long-Signale anliegen.

IOTA (MIOTA): MIOTA-Kurs überspringt 2,00 USD deutlich

  • Kurs (MIOTA): 2,32 USD (Vorwoche: 1,44 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2,30/2,38 USD, 2,69 USD, 3,36 USD, 4,21 USD, 4,50 USD, 5,79 USD, 6,68 USD
  • Unterstützungen: 2,16 USD, 2,00 USD, 1,83 USD, 1,75 USD, 1,58/1,52 USD, 1,40 USD, 1.29/1,25 USD, 1,22 USD, 1,17 USD, 1,10 USD, 1,02 USD, 0,95/0,88 USD
Kursnanlyse IOTA (MIOTA) KW15

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • MIOTA-Kurs steigt auf ein neues Jahreshoch bei 2,38 USD.
  • 1,83 USD als erstes wichtiges Unterstützungsniveau anzusehen.
  • Das nächste zentrale Kursziel findet sich an der 2,69 USD.

Der Kursdynamik von IOTA hat sich diese Handelswoche nochmal beschleunigt. Der MIOTA-Kurs schaffte den vermuteten Befreiungsschlag über die die psychologische 2 USD-Marke und stieg auf ein neues Mehrjahreshoch bei 2,38 USD an.

Bullishe Variante (IOTA)

Das bullishe Kurs-Momentum ließ IOTA die psychologische Marke von 2,00 USD deutlich überspringen. In der Folge sprang der Kurs weiter gen Norden markierte ein neues Verlaufshoch bei 2,38 USD. Am heutigen Freitag den 16. April kommt es aktuell zu vermehrten Gewinnmitnahmen bei vielen Altcoins. Auch IOTA tendiert etwas schwächer und notiert zum Zeitpunkt dieser Analyse bei 2,26 USD. Solange der MIOTA-Kurs oberhalb der 2,00 USD notiert, ist perspektivisch mit neuen Jahreshochs zu rechnen. Kann IOTA den roten Widerstandsbereich zwischen 2,30 USD und 2,38 USD dynamisch überwinden, ist ein Durchmarsch bis an das erste relevante Zwischenziel auf dem Weg gen 2018er Hochs bei 2,69 USD einzuplanen.

Hier findet sich ein relevantes Verlaufshoch aus dem Jahr 2018. Nach einem derartigen Anstieg wie in den letzten Wochen zu sehen, könnten Anleger an dieser Chartmarke erste Gewinne realisieren wollen. Eine Zwischenkorrektur zurück an die 2,30 USD muss eingeplant werden. Kann der MIOTA-Kurs sodann auch diese wichtige Widerstandsmarke dynamisch durchbrechen, ist ein Folgeanstieg bis an die 3,36 USD (127er Fibonacci-Extension) oder sogar 3,64 USD (138er Fibonacci-Extension) vorstellbar.

Bleibt die Rallye am Gesamtmarkt intakt, könnte IOTA mittelfristig in Richtung 4,08 USD (horizontaler Widerstand) oder sogar bis an das 161er Fibonacci-Extension bei 4,21 USD marschieren. Kommt es auch hier nicht zu einem massiven Abverkauf, dürfte der MIOTA-Kurs sogar das Verlaufshoch aus dem Januar 2018 bei 4,50 USD anvisieren. Für die zweite Jahreshälfte darf auch ein Anstieg über die psychologische Marke von 5,00 USD nicht ausgeschlossen werden. Schaffen es die Bullen auch diesen Widerstand nachhaltig zu durchbrechen, rückt das Allzeithoch bei 5,79 USD in den Blick der Anleger. Maximal könnte IOTA bis an die 6,68 USD ansteigen.

Bearishe Variante (IOTA)

Fällt der MIOTA-Kurs hingegen zurück unter die 2,16 USD und auch der starke Support bei 2,00 USD wird nachhaltig unterboten, kommt es zu einem Retest der roten Aufwärtstrendlinie von oben. Hier findet sich zudem der EMA20 (rot). Schaffen es die Bären IOTA unter diese Kreuzunterstützung zu drücken, ist ein Rückfall bis in den orangen Supportbereich zwischen 1,83 USD und 1,72 USD einzuplanen. Sollte der MIOTA-Kurs auch diesen Supportzone nachhaltig aufgeben, ist ein Korrekturausweitung in die grüne Unterstützungszone wahrscheinlich. Hier finden sich das Verlaufshoch vom 23. März sowie der EMA50 (orange). Bullishe Anleger werden hier erneut zugreifen wollen. Gibt IOTA hingegen den Bereich zwischen1,58 USD und 1,52 USD per Tagesschlusskurs auf, ist eine Korrektur bis in Zone um 1,40 USD wahrscheinlich. Hier verläuft der Supertrend im Tageschart. Zudem verläuft auch der EMA50 (orange) in diesem Bereich.

Der Bereich um 1,40 USD war im Februar und März dieses Jahres stark umkämpft. Schaffen es die Bären diese Chartmarke nachhaltig zu durchbrechen, ist ein Korrekturausweitung bis in den blauen Supportbereich zwischen 1,22 USD und 1,16 USD vorstellbar. Im Bereich der 1,22 USD verläuft aktuell der EMA100 (gelb). An der 1,16 USD findet sich zudem das übergeordnete 38er Fibonacci-Retracement. Wird auch dieser Unterstützungsbereich nachhaltig aufgegeben, könnte der MIOTA-Kurs das nächste relevante Kursziel zwischen 1,10 USD und 1,02 USD anvisieren. In diesem Bereich fand IOTA im Februar mehrfach eine gute Unterstützung. Sollte es zu einer deutlicheren Korrektur am Gesamtmarkt kommen, rückt das maximale bearishe Kursziel zwischen 0,95 USD sowie 0,88 USD in den Blick. Hier verläuft aktuell der EMA200 (blau). Solange die Bären den MIOTA-Kurs jedoch nicht nachhaltig unter die 2,00 USD drücken können, sind Kursziele auf der Oberseite vorerst weiter zu bevorzugen.

Indikatoren (IOTA)

Der RSI-Indikator wie auch der MACD-Indikator weisen weiterhin Kaufsignale im Tageschart auf. Gleiches zeigt sich mit Blick auf den Wochenchart. Die Indikatoren unterstützen damit die These eines weiter ansteigenden MIOTA-Kurses.

Dogecoin (DOGE): Dogecoin-Kurs explodiert!

  • Kurs (DOGE): 0,39 USD (Vorwoche: 0,06 USD)
  • Widerstände/Ziele: 0,30 USD, 0,34 USD, 0,39 USD, 0,45 USD, 0,48 USD, 0,58 USD, 0,68 USD
  • Unterstützungen: 0,24 USD, 0,20 USD, 0,18 USD, 0,16 USD, 0,14 USD 0,12 USD, 0,10 USD, 0,09 USD, 0,07 USD
Kursanalyse Dogecoin (DOGE) KW15

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  Doge/USD auf Binance

  • DOGE-Kurs explodiert auf ein neues Allzeithoch bei 0,32 USD.
  • 0,48 USD als maximales Kursziel einzuplanen.
  • Zentrales Unterstützungslevel verläuft bei 0,14 USD.

Die Entwicklung beim „Hund“ unter den Kryptowährungen muss als vollkommen verrückt bewertet werden. Die Anleger scheinen wieder einmal Elon Musk zu folgen und kaufen den Dogecoin zum Zeitpunkt dieser Analyse in immer neue Höhen. Dabei wird der unbegrenzte Supply an Dogecoins aktuell ignoriert. Die Dogecoin-Rallye gleicht einem Himmelfahrtskommando. Ínvestoren sollten daher Gewinnmitnahmen nicht ausblenden oder zumindest den Stop-Loss sukzessive nachziehen, um ihre Gewinne nicht zu gefährden.

Bullishe Variante (Dogecoin)

In den letzten 48 Handelsstunden springt der DOGE-Kurs immer weiter gen Norden und kennt scheinbar keine Grenzen mehr. In diesen Phasen sind charttechnische Analysen sehr schwierig, da es jederzeit zu einer Umkehrbewegung kommen kann. Sollte sich der DOGE-Kurs bis Tagesschluss oberhalb der 0,24 USD stabilisieren, und auch nördlich der 0,30 USD halten, rückt zunächst das übergeordnete 661er Fibonacci-Extension bei 0,34 USD in den Blick. Finden sich genug Anleger die auch nach einer 250 Prozent Kursrallye weiter in Dogecoin investieren, ist ein Anstieg bis an den nächsten Widerstand bei 0,39 USD (361er Fibonacci-Extension) wahrscheinlich. Wird auch diese Kursmarke pulverisiert, ist ein Durchmarsch bis in den Bereich zwischen 0,45 USD und 0,48 USD einzuplanen.

Hier verlaufen das 423er sowie 461er Fibonacci-Extension der aktuellen Aufwärtsbewegung. Hier dürften Anleger abermals erste Gewinne realisieren. Sollte der DOGE-Kurs auch diesen Bereich durchbrechen, könnte Dogecoin sogar die 0,50 USD Marke überwinden und in den roten Widerstandsbereich vordringen. Als maximale Kursziele wären die 0,58 USD sowie sogar 0,68 USD nicht mehr auszuschließen. Hier verlaufen das 561er Fibonacci-Extension sowie das 661er Fibonacci-Extension. Höhere Kurse als 0,68 USD sind bei derartigen Kursexplosionen zwar nicht ausgeschlossen, charttechnisch herleitbar ist ein höherer DOGE-Kurs jedoch nicht. Aufgrund des unlimitierten Coin-Supplys stimmt die momentane Bewegung jedoch nachdenklich und seine Nachhaltigkeit muss angezweifelt werden. Die Gefahr einer deutlichen Korrektur steigt aktuell stark an.

Bearishe Variante (Dogecoin)

Wann auch immer der Doge-Kurs korrigiert, die Umkehr könnte ebenso wie der Anstieg deutlich ausfallen. Fällt der DOGE-Kurs zurück die 0,30 USD und auch der grüne Supportbereich bei 0,25 USD wird dynamisch unterboten, ist ein Rückfall in Richtung 0,20 USD einzuplanen. Bricht auch diese Unterstützung in Form des übergeordneten 361er Fibonacci-Extensions, und hier kommen keine neuen bullishen Anleger in den Markt, dürfte der DOGE-Kurs zunächst bis an die 0,18 USD korrigieren. Wird auch dieser Support aufgegeben, lautet das nächste Kursziel 0,16 USD (261er Fibonacci-Extension). Gibt auch diese Chartmarke keinen Halt, rückt der Bereich um 0,14/0,13 USD in den Blick. Hier verläuft der Supertrend im Tageschart.

Ein neuer Anstiegsversuch ist von diesem Niveau aus daher vorstellbar. Bricht auch dieser Bereich nachhaltig, dürfte der DOGE-Kurs weiter wegrutschen und die blaue Unterstützungszone anvisieren. Auch ein Rückfall bis an den EMA20 (rot) bei 0,10 USD muss eingeplant werden. Hier verläuft zudem das 50er Fibonacci-Retracement der aktuellen Aufwärtsbewegung. Gibt auch dieser gleitende Support keinen Halt, ist ein Rückfall bis an das Ausbruchsniveau bei 0,08 USD wahrscheinlich. Aus aktueller Sicht, stellt diese Unterstützung das maximale bearishe Kursziel dar. Solange die Anleger am Hype festhalten und höhere Kurse favorisieren, ist das Rein-Shorten in diesen Hype nicht anzuraten.

Indikatoren: RSI und MACD-Indikator deutlich überkauft

Der RSI wie auch der MACD-Indikator weisen auf Tagessicht ein Kaufsignal auf. Jedoch sind beide Indikatoren deutlich überkauft. Auch mit Blick auf den Wochenchart haben beide Indikatoren ein Kaufsignal anliegen, welches jedoch ebenfalls einen überkauften Zustand aufweissen. Zuständen nähert.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,83 Euro.

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Mick Jagger lanciert NFT zugunsten angeschlagener Kneipen

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Ethereum über 2.500 USD: Hard Fork und Rothschild befeuern ETH-Kurs

Ethereum hat im Zuge seines jüngsten Software-Updates “Berlin” ein neues Allzeithoch jenseits von 2.500 USD aufgestellt. Zusätzlichen Rückenwind erhielt ETH dabei von Rothschild Investment.

Das ist gerade nochmal gut gegangen: Ethereum hat am 15. April die erste Hard Fork für seine Beacon Chain vollzogen. Mit dem Netzwerk-Update “Berlin” wurden insgesamt vier Protokolländerungen (Ethereum Improvement Proposals, EIP) eingeführt. Unterm Strich war die Hard Fork ein Erfolg – allerdings sah das kurzzeitig anders aus.

Die Änderungen der Berlin Hard Fork

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EIP-2565 senkt die Gas Fees für das Ausführen diskreter Exponentialfunktionen, die eine Grundlage für viele kryptografische Funktionen wie beispielsweise Zero-Knowledge Proofs bilden.

EIP-2718 führt einen neuen Transaktionstypen (“Envelope Transactions”) ein, der künftig als Rahmenwerk für die Einführung neuer künftiger Transaktionstypen dienen soll, die abwärtskompatibel mit bisherigen Transaktionen sind. Dies war zwar bereits vor der Berlin Hard Fork möglich, war jedoch mit hohem Aufwand verbunden.

EIP-2930 ist ein Beispiel für eine dieser neuen Transaktionsarten. Die Protokolländerung erlaubt es Nutzern, Vorlagen für zukünftige, komplexe Transaktionen zu erstellen, um die Gaskosten zu senken.

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EIP-2929 erhöht die Gebühren für bestimmte Smart-Contract-Operationen (Opcodes). Konkret geht es dabei um Opcodes, die Speicheranfragen stellen (SLOAD, *CALL, BALANCE, EXT* und SELFDESTRUCT). Das erstmalige Ausführen dieser Opcodes ist nun dreimal teurer. Das soll DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) erschweren. Im Jahr 2016 legten Angreifer Ethereum mit einer DDoS-Attacke nahezu lahm, in dem in einem Block 50.000 dieser Speicheranfragen gestellt wurden.

Ethereum: Berlin Hard Fork nach Startschwierigkeiten erfolgreich umgesetzt

Das Berlin Upgrade ging zunächst nicht ganz reibungslos über die Bühne. Probleme gab es einerseits bei Netzwerkknoten, die den Ethereum Client Open Ethereum (ehemals Parity) verwenden. Auf Blockhöhe 12.244.294, 294 Blöcke in der Berlin Hard Fork, gab es einen Konsens-Fehler, der es Open Ethereum Nodes verunmöglichte, sich mit dem Netzwerk synchronisieren. Der Fehler, der rund 13 Prozent aller Ethereum Full Nodes betraf, wurde mittlerweile jedoch behoben.

Ethereum mit All-Time-High

Derweil hat der Ether-Kurs im Zuge der Berlin Hard Fork mit 2.544 US-Dollar ein neues Allzeithoch aufgestellt. Der Kurssprung korreliert zudem zeitlich mit der Meldung, dass der institutionelle Investor Rothschild Investment Corporation mit 4,75 Millionen US-Dollar in den Ethereum Trust des Krypto-Vermögensverwalters Grayscale eingestiegen ist. Mit seinem Bitcoin Trust gehört Grayscale zu den BTC Walen der Superlative. Mittlerweile hält der Vermögensverwalter satte 654.885 BTC (umgerechnet rund 40 Milliarden USD). Das entspricht über 3 Prozent aller Bitcoin-Einheiten, die es jemals geben wird. Der Grayscale Ethereum Trust verwaltet seit dem Rothschild-Investment 7,7 Milliarden US-Dollar.

Der Ether-Kurs liegt zu Redaktionsschluss bei 2.381 USD und musste damit im 24-Stunden-Vergleich 2,6 Prozentpunkte abgeben. Der ein oder andere Taler dürfte dabei in den Memecoin DOGE geflossen sein, der heute mal wieder eine exorbitante Perfomance an den Tag legt.

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Bitcoin ETF: Kommt der Ritterschlag noch dieses Jahr?

Das Thema Bitcoin ETF nimmt in den USA wieder Fahrt auf. Sogar die größten Krypto-Vermögensverwalter Grayscale und Galaxy Digital erwägen, ihre Bitcoin-Einlagen in einen ETF zu überführen. Was hinter der neuen ETF-Antragswelle steckt und welchen Einfluss ein Bitcoin ETF auf den Kurs nehmen kann.

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein neuer Bitcoin-ETF-Antrag bei der amerikanischen Wertpapieraufsicht SEC eingereicht wird: Das Wettrennen um die Königsklasse der börsengehandelten Fonds hat eine neue Dynamik erreicht. Inzwischen befinden sich über acht Anträge im Zulassungsverfahren. Darunter sind namhafte Kandidaten wie Fidelity Investments oder VanEck.

Bitcoin ETF: Ein Anachronismus mit Kurspotential

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Krypto-Enthusiasten mögen die Bemühungen um einen Bitcoin ETF nicht verstehen. Schließlich wird ein fortschrittlicheres Medium, ergo Token auf einer Blockchain, gegen ein urkundlich verbrieftes Wertpapier eingetauscht. Dies ist nicht nur teurer als der Bitcoin-Direkterwerb, auch gehen damit zum Teil steuerliche Nachteile sowie eine eingeschränkte Handelbarkeit einher. Nichtsdestotrotz sind die Vorbehalte vieler Investoren gegenüber Token und Wallets so groß, dass sie die bequeme Einbuchung ins Wertpapierdepot bevorzugen. Auch sind manche institutionelle Investoren auf die klassischen Verbriefungen angewiesen. Entsprechend hoch sind die Handelsvolumina von verbrieften Bitcoin-Derivaten wie Futures oder Zertifikaten wie Bitcoin ETNs.

Doch auch wenn man sich selbst nicht zu der Anlegergruppe zählt, die ein Bitcoin-Investment über das Wertpapierdepot bevorzugt oder aus regulatorischen Gründen darauf angewiesen ist, gibt es guten Grund, auf eine Bitcoin-ETF-Zulassung durch die SEC hinzufiebern. Schließlich würden dadurch viele neue Anleger in den Markt drängen und die Marktkapitalisierung von Bitcoin nach oben katapultieren. So zumindest die Hoffnung, die ihren Ursprung in den ersten Gold ETFs findet. Nachdem 2003 der erste Gold-ETF herausgegeben wurde, haben sich Gold ETFs zu sehr beliebten Anlageprodukten entwickelt. Allein der größte amerikanische Gold ETF (SPDR Gold Trust) besitzt eine Marktkapitalisierung von knapp 60 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin ETF noch im April?

Der erste Bitcoin ETF wurde bereits 2013 von den Winklevoss-Brüdern beantragt. Relativ schnell wurde dann allerdings klar, dass ein Bitcoin ETF zu dieser Zeit noch keine Chance auf Zulassung hatte. Vor allem der Aspekt, dass es keinen regulierten beziehungsweise gut zu kontrollierenden Handel gibt, war der amerikanischen Aufsichtsbehörde ein Dorn im Auge. Nun, acht Jahre später, ist das Bitcoin-Ökosystem nicht mehr wiederzuerkennen. Vertrauenswürdige Intermediäre wie Börsen oder Verwahrer können inzwischen sehr wohl einen sicheren Handel von Bitcoin ermöglichen.

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Dass inzwischen eine regelrechte Antragsflut bei der SEC eingeht, zeigt, dass die Chancen von den Wall-Street-Insidern als inzwischen relativ hoch eingeschätzt werden. Anders wäre es nur schwer zu erklären, dass viel Zeit und Geld in die börsengehandelten Indexfonds mit Bitcoin-Basiswert fließen. Dennoch ist es kaum möglich, eine verlässliche Aussage über das Zulassungsdatum und den erfolgreichen Kandidaten zu geben.

Eine Einschätzung, wie sie viele Analysten teilen, kommt von dem ETF-Experten Todd Rosenbluth. Gegenüber CNBC schätzt er, dass ein Bitcoin ETF innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre von der SEC zugelassen wird. Auch geht er davon aus, dass es zur Zulassung mehrerer Bitcoin ETFs kommt, ergo die Behörde nicht nur einen glücklichen Gewinner auswählt. Die frühestmögliche Bitcoin-ETF-Zulassung ist am 29. April. Dann muss sich die SEC entscheiden, ob sie den ETF-Antrag von VanEck genehmigt oder ablehnt. Es ist allerdings auch nicht unwahrscheinlich, dass die SEC die Antragsfrist weiter verlängert und somit eine finale Entscheidung aufschiebt.

Der Druck auf die SEC wächst

Dass es nicht mehr lange dauert, dafür sprechen auch die Aussagen der SEC-Kommissarin Hester Peirce. So erklärte sie gegenüber Forbes, dass es nicht im Interesse der Aufsichtsbehörde sein kann, wenn Investoren in unregulierte Produkte, anstatt einen ETF, investieren. Aus Verbraucherschutzsicht und um letztlich die Kontrolle über die Bitcoin-Bestände zu haben, spricht einiges dafür, dass die SEC nicht mehr lange warten möchte. Schließlich ist es nicht im Interesse des Staates, wenn die Investoren selbst ihre Private Key verwahren.

Zudem gehen der SEC langsam die Argumente aus, die Anträge immer wieder abzulehnen. War es in den letzten Jahren ein leichtes, die Anträge von Krypto-Entrepreneuren ins Leere laufen zu lassen, ist es mit Schwergewichten wie Fidelity Investments nicht mehr der Fall. Die Antragssteller sind inzwischen mächtige Finanzplayer, die sich regulatorisch hervorragend auskennen und über formelle wie informelle Wege, im Sinne von Lobbyarbeit und Netzwerk, verfügen, um ihre Interessen durchzusetzen.

Gleichzeitig zeigt Kanada, dass es bereits gut möglich ist, einen Bitcoin ETF mit hohen Standards zu genehmigen. So hat Kanada bereits im Februar dieses Jahres einen ersten Bitcoin ETF zugelassen. Dieser wird an der Toronto Stock Exchange (TSX) gehandelt und ist stark nachgefragt. Als weltweit wichtigster Finanzplatz wird die USA sicherlich nicht mehr lange dabei zuschauen, wie in anderen Jurisdiktionen Bitcoin ETFs auf den Markt kommen, die sich über Milliarden an frischem Kapital freuen können.

Und was ist mit Europa?

Manch einer stellt sich sicherlich die Frage, warum es denn nicht auch Bitcoin ETFs aus Deutschland und der EU geben kann. Hierzulande ist es leider untersagt, einen ETF mit nur einem Rohstoff beziehungsweise Basiswert herauszugeben. Entsprechend gibt es auch keinen deutschen oder europäischen Gold ETF.

An dieser Stelle zeigt sich eine fragwürdige Regulierung. Aus vermeintlichem Verbraucherschutzinteresse wird bei ETFs eine Diversifikation vorgeschrieben, die lediglich dazu führt, dass ETF-Substitute wie Schuldverschreibungen, ergo Bitcoin ETNs, herausgegeben werden, die wiederum einen geringeren Verbraucherschutz besitzen als ETFs. Schließlich sind diese als Schuldverschreibungen reguliert und weisen damit ein Emittentenrisiko aus, das es bei Bitcoin ETFs nicht gibt. Zwei deutsche Bitcoin ETNs, die an der Deutschen Börse Xetra gehandelt werden, sind unter anderem der BTCetc (Bitcoin Exchange Traded Crypto) von der ETC Group und der Vectors Bitcoin ETN von VanEck.

Welchen Effekt wird ein amerikanischer Bitcoin ETF auf den Kurs haben?

Wenn es zu einer Zulassung seitens der SEC von Bitcoin ETFs kommt, dann ist es durchaus realistisch, dass diese innerhalb von 12 Monaten zusammen auf einen zweistelligen US-Dollar-Milliardenbetrag an Marktkapitalisierung kommen. Die Unterstützung für den Bitcoin-Kurs wäre spürbar, aber auch nicht exorbitant. Der positive Einfluss auf den Kurs dürfte eher bei 10, als bei 100 Prozent liegen. Auch wenn Krypto-Enthusiasten einem Bitcoin ETF nicht viel abgewinnen können, können diese eine wichtige Brückenfunktion übernehmen. Zumal mögliche Bitcoin-Verbote, auch wenn diese in den USA nicht zu erwarten sind, damit noch unrealistischer werden. Die positive Signalwirkung könnte am Ende des Tages nicht weniger Wert sein, als der unmittelbare und effektive Mittelzufluss in Bitcoin.

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Die Bitcoin-Adaption schreitet weiter voran. Alle Privatkunden der AXA haben nun die Möglichkeit, Versicherungsprämien für alle Sachversicherungsprodukte in Bitcoin zu entrichten.

Europas zweitgrößter Versicherungskonzern AXA bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, ihre Rechnungen mit Bitcoin (BTC) zu bezahlen. Ermöglicht wird dies durch eine Zusammenarbeit mit dem etablierten Krypto-Broker Bitcoin Suisse. AXA akzeptiert Bitcoin-Zahlungen für fast alle seine Produkte. Eine Ausnahme stellen allerdings Lebensversicherungen dar, was an regulatorischen Anforderungen liegt. Der Schweizer Versicherungskonzern Atupri hat als erstes Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, ist jedoch rein auf Krankenversicherungen spezialisiert.

AXA hat die beschleunigte digitale Transformation der globalen Wirtschaft während der Coronavirus-Pandemie als Schlüsselfaktor für die Entscheidung angeführt, Kryptowährung in ihre Zahlungsprozesse zu integrieren. Der Versicherer merkt jedoch an, dass er bereits 2019 eine Marktforschung zu dieser Thematik durchgeführt hatte. Deren Ergebnis war, dass etwa ein Drittel der Befragten im Alter zwischen 18 und 55 Jahren entweder bereits Kryptowährungen besaß oder an einem entsprechenden Investment interessiert war.

[die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen ist] die Antwort der AXA auf die wachsende Nachfrage ihrer Kunden nach alternativen Zahlungslösungen, wobei neue Technologien eine immer größere Rolle spielen,

so Claudia Bienentreu, Leiterin Open Innovation bei AXA Schweiz. 

Axa berechnet keine Gebühren für Bitcoin-Zahlung

Die Kunden haben bei der Zahlung leichtes Spiel. Eine Online-Überweisung mit Referenznummer genügt. Der in Schweizer Franken geschuldete Betrag wird in Bitcoin umgerechnet. Der angegebene Wechselkurs bleibt für eine bestimmte Zeit gültig. Während dieses Zeitfensters tragen die Kunden also kein Wechselkursrisiko. AXA erhebt auch keine zusätzlichen Gebühren für Bitcoin-Zahlungen. 

Diese Zahlungen werden an den Krypto-Händler Bitcoin Suisse gehen. Dieser behält allerdings eine Kommission von 1,75 Prozent ein, wenn er die Wechselkurse für AXA-Kunden berechnet.

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Dogecoin-Rallye ein Himmelfahrtskommando?

Am Krypto-Markt steht ein gewaltiger Elefant im Raum – oder genauer ein Hund: Dogecoin erobert die Top-Coin-Bestenliste im Sturm. Die Flucht nach vorn steht aber auf wackligen Füßen.

Nach dem Coinbase-Rausch schaltet der Krypto-Markt wieder einen Gang zurück. Die Gesamtmarktkapitalisierung verharrt bei knapp 2,3 Billionen US-Dollar, wobei das Zugpferd Bitcoin auf Tagessicht etwas Federn lässt. Erste Gewinnmitnahmen lassen den BTC-Kurs um 2,3 Prozent auf 61.870 US-Dollar rutschen. Doch wenn Bitcoin eine Pause einlegt, schlägt die Stunde der Altcoins. An einem führt zurzeit kein Weg vorbei: Dogecoin.

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Dogecoin ist seit dem Durchmarsch über die 10-Cent-Marke am Mittwoch förmlich explodiert. Allein in den letzten 24 Stunden ist der DOGE-Kurs um 86 Prozent gestiegen und hat auf dem Weg mal wieder eine neue Rekordmarke von 0,28 US-Dollar hinterlassen. Die Wochenbilanz liest sich mit einem Plus von 315 Prozent sogar noch beeindruckender. Doch spätestens beim Anblick der Jahresperformance wird einem schwindelig: 13.052 Prozent Rendite konnten treue Doge-Anleger in einem Jahr einfahren.

Bäumchen wechsle dich

So hat sich der Dogecoin in den letzten Wochen konstant nach vorne gearbeitet und inzwischen Platz 8 der größten Kryptowährungen erobert. In nur sieben Tagen ist die DOGE-Kapitalisierung um 25 Milliarden US-Dollar auf aktuell 31,6 Milliarden US-Dollar gestiegen. Damit hat Dogecoin Litecoin und Uniswap deutlich hinter sich gelassen. Die Kluft zwischen der neuen Nummer 8 und den Verfolgern beträgt mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Folgt keine massive Abverkaufswelle, dürfte sich Dogecoin auf dem Rang häuslich einrichten. Für den nächsten Platz müssen Anleger aber noch einmal Tief in die Wallet greifen. Zur Nr. 6 Polkadot liegen ebenfalls 10 Milliarden US-Dollar Unterschied.

Top Ten konsolidiert

Die Dogecoin Performance steht aktuell für sich, die verbleibenden Top Coins verbuchen nach den Rekordanstiegen der letzten Tage moderate Kursabschläge. Ethereum fällt auf Tagessicht um 2,3 Prozent zurück. Von einem Abwärtstrend kann aber nicht die Rede sein. Erst heute konnte die zweitgrößte Kryptowährung ein neues Allzeithoch von 2.544 US-Dollar aufstellen.

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Binance Coin (BNB) kämpft mit einem größeren Minus von 6,5 Prozent im Tagesvergleich, XRP rutscht ebenfalls um 5 Prozent zurück. Auch Uniswap lässt 4,5 Prozent liegen, während sich die Verluste bei Cardano (ADA) und Polkadot (DOT) mit 2 und 1,2 Prozent Kursabschlag in Grenzen halten. Neben Dogecoin kann nur Litecoin zu Redaktionsschluss ein Tagesplus vorweisen, dass sich mit 4,3 Prozent aber einige Dimensionen unter der DOGE-Steigerung bewegt.

Die Tagesverluste können den Gesamteindruck aber nicht trüben. Der Krypto-Markt befindet sich nach wie vor im Aufwärtstrend. Auf Wochensicht legen nahezu alle wichtigen Kryptowährungen deutlich zu.

Dogecoin Rallye: Ein Himmelfahrtskommando?

Die Dogecoin-Explosion sucht zurzeit ihresgleichen. Obwohl DOGE noch immer der Stempel “Spaßcoin” anhaftet, pumpen Anleger die Marktkapitalisierung seit Monaten nach oben. Trotz kurzzeitiger Rücksetzer zeigt die Wachstumskurve kaum Risse. Vor allem jüngere Anleger scheinen in Dogecoin ein zukunftsträchtiges Investment gefunden zu haben und sich auch von Faktoren wie einer unbegrenzten Umlaufmenge nicht abbringen zu lassen. Dass die Bestände in großen Teilen auf wenige Wallets verstreut sind, scheint auch kein Ausschlusskriterium für Investoren zu sein.

Die Strahlkraft eines Elon Musk genügt, um vermeintlich wertlose Coins in die Liste der größten Krypto-Assets zu befördern. Erst gestern sorgte ein Muskscher Tweet für eine Kursexplosion. Ob die halbironischen Twitter-Nachrichten des Tesla-Chefs aber die beste Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum bilden, darf bezweifelt werden. Wie lange die Rallye hält, hängt maßgeblich von der Gunst des DOGE-Ziehvaters ab und könnte somit nicht auf dünneren Eis stehen. Die Blasenbildung ist hausgemacht. Wie viele Anleger Dogecoin bei größeren Gewinnmitnahmen die Treue halten, wird sich zeigen.

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Kryptowährungen und Steuerrecht – Muss ich meine Gewinne versteuern?

Bei der Besteuerung von Kryptowährungen steckt der Teufel im Detail. Welche Krypto-Transaktionen sind steuerrechtlich überhaupt relevant? Ein Leitfaden durch das deutsche Steuerrecht von der Kanzlei RUGE FEHSENFELD.

Der nachhaltige Erfolg im Zusammenhang mit Kryptowährungsgeschäften weckt auch Begehrlichkeiten bei den Finanzbehörden. Vermehrt stellt sich daher den Steuerberatern und Rechtsanwälten von RUGE FEHSENFELD die Frage, inwiefern Tätigkeiten im Zusammenhang mit Kryptowährungen der (Einkommen)Steuer zu unterwerfen sind. Wichtige Konsequenzen für die zukünftige Entwicklung von Kryptowährungen und die Investmententscheidungen (halten oder verkaufen) der Akteure könnte zudem die aufgeworfene Debatte haben, ob Einnahmen aus Staking oder Lending die ertragsteuerrechtliche Haltedauer von einem Jahr (§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 S. 1 EStG) auf zehn Jahre (§ 23 Abs. 1 Nr. 2 S. 4 EStG) für die dort eingesetzten Coins und Token erhöhen können.

In diesem Beitrag soll daher zunächst in gebotener Kürze erklärt werden, ob der Handel mit Kryptowährungen überhaupt eine (steuerpflichtige) Veräußerung eines Wirtschaftsgutes auslösen kann. Da im Betriebsvermögen alle Veräußerungen unabhängig der Veräußerungsfristen steuerpflichtig sind, wird darauffolgend zwischen privater Vermögensverwaltung und dem gewerblichen Handel differenziert. In Abgrenzung zum Regelfall der einjährigen Veräußerungsfrist im Privatvermögen wird beleuchtet, ob und wann die verlängerte Haltedauer von zehn Jahren auf Einkünfte aus dem Handel mit Kryptowährungen anzuwenden ist. Abschließend wird auf die Besteuerung laufender Krypto-Einnahmen (bspw. aus Mining, Staking, Lending und Airdrops) sowie veräußerter Coins aus Rewards und Airdrops eingegangen.

Kryptowährungen als steuerliche Wirtschaftsgüter?

Eine explizite steuerrechtliche Bewertung von Kryptowährungsgeschäften haben der Gesetzgeber und die oberste deutsche Finanzbehörde (BMF) gegenwärtig nicht abgegeben. Auch die deutschen und europäischen Gerichte haben sich bisher jedenfalls nicht abschließend zur Materie geäußert. Die nationale Rechtsprechung (bislang nicht höchstrichterlich) ist sich bis heute nicht einig. Teilweise wird von einem Verstoß gegen den Gleichheitssatz gem. Art. 3 Abs. 1 GG wegen eines „strukturellen Vollzugsdefizites“ gesprochen, andere Gerichte erachten die Besteuerungsregelungen bzw. -anwendungen der Finanzverwaltung von „Bitcoins“ (in mehreren Entscheidungen wird der Begriff Bitcoin synonym für die Gesamtheit aller Kryptowährungen verwendet) als „nicht ernstlich zweifelhaft“. Das FG Nürnberg ruft zur differenzierten Einzelfallbeurteilung auf und stellt im Übrigen fest, dass diese Thematik noch nicht durch das oberste deutsche Finanzgericht (BFH) geklärt ist.

Die Einordnung von Kryptowährungen als Wirtschaftsgüter wird jedenfalls in zahlreichen Literaturmeinungen von Steuerrechtsexperten und der Verwaltungspraxis bejaht. Dies ist u. E. auch richtig, da es sich bei dem Besteuerungstatbestand des §§ 22 Nr. 2 EStG i. V. m. 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG um eine Auffangnorm von steuerpflichtigen Einkünften im deutschen Steuerrecht handelt, deren Zweck es ist, all diejenigen kurzfristigen Veräußerungen im Privatvermögen „aufzufangen“, die nicht den anderen Tatbeständen (Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Einkünfte aus Kapitalvermögen, etc.) der Besteuerung unterliegen. Das immense Kurssteigerungspotenzial von Kryptowährungen ist nicht von der Hand zu weisen, sodass ein öffentliches Besteuerungsinteresse für den Staat besteht. Der Begriff des Wirtschaftsgutes wird u. E. somit richtigerweise weit ausgelegt und umfasst daher auch Kryptowährungen als solche.

Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichem Handel

Im Einkommensteuerrecht ist die Unterscheidung zwischen privater Vermögensverwaltung und dem Gewerbebetrieb von elementarer Bedeutung. Dreh- und Angelpunkt dafür ist die Regelung des § 15 Abs. 2 EStG. Gewerbebetriebe sind nach dem Wortlaut der Norm selbstständige und nachhaltige Betätigungen, welche mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen werden und die sich als Beteiligungen am allgemeinen Wirtschaftsverkehr darstellen. Ferner ist – wenn auch ungeschriebene – Voraussetzung, dass die Betätigung über den Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung hinausgeht.

Von den Gerichten und Finanzbehörden wird bei der Abgrenzung maßgeblich dort die Grenze gezogen, wo nach der „Gesamtschau aller Umstände“ die Ausnutzung von Vermögenswerten im Vergleich zur lediglichen „Fruchtziehung“ aus jenen Vermögenswerten überwiegt. Bei Gegenständen, die keine laufenden Erträge abwerfen können (z. B. Gold, Kunstgegenstände oder Briefmarken) wird vor allem die Anzahl der An- und Verkäufe des Wirtschaftsgutes zur Beurteilung herangezogen.

Ohne eine „professionelle“ und „händlertypische“ Struktur des Kryptowährungshandels mit u. U. auch hoher Tradingfrequenz (so auch z. B. beim Margintrading) sind diese Einkünfte nach der Auffassung vieler Steuerexperten jedoch zumeist der Privatsphäre des Anlegers zuzuordnen.

Eine differenzierte Betrachtung bezüglich der Gewerblichkeit dürfte das Staking erfordern – hier sollte allerdings regelmäßig kein selbstständiges bzw. nachhaltiges Tätigwerden vorliegen, sodass ein Gewerbebetrieb schon an den beschriebenen Tatbestandsvoraussetzungen scheitern könnte. Gleiches gilt für nur gelegentliches Mining „hobbymäßig“ am eigenen PC.

Eine gewerbliche Tätigkeit ist nach unserem Dafürhalten daher in den meisten Fällen (insbesondere beim Trading) im Zusammenhang mit Krypto-Assets regelmäßig abzulehnen.

Risiko der 10-jährigen Veräußerungsfrist

Die Einkommensteuer für private Veräußerungsgeschäfte (Achtung: Bei gewerblichen Minern und Stakern gelten andere Grundsätze im Betriebsvermögen) fällt grundsätzlich nur dann an, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung des Wirtschaftsguts nicht mehr als ein Jahr liegt (bei vermieteten Immobilien 10 Jahre, Ausnahme: selbst genutzte Immobilien). Von diesem Grundsatz wird dann abgewichen, wenn das Wirtschaftsgut vor der Veräußerung als andere Einkunftsquelle genutzt worden ist. Hiernach beträgt die verlängerte Haltedauer zehn Jahrefür Wirtschaftsgüter, die zur Einkunftserzielung genutzt worden sind. Für Privatpersonen, die Einkünfte durch Staking oder Lending erzielen, könnte eine Anwendung der Haltefristverlängerung weitreichende Folgen nicht nur für zukünftige, sondern auch für bereits vergangene Transaktionen bedeuten.

Jedoch ergibt sich aus den Gesetzgebungsmaterialien, dass diese Regelung ausschließlich zur Vermeidung von sog. Steuersparmodellen (hier Containerleasinggeschäfte) eingeführt worden ist. Aus diesem Grund wird bereits die Anwendbarkeit dieser Norm auf Geschäfte im Krypto-Bereich angezweifelt.

Nach dem Dafürhalten der Experten von RUGE FEHSENFELD ist die Regelung zur verlängerten Haltefrist einschränkend dahingehend auszulegen, dass die Verlängerung nur hinsichtlich der vom Gesetzgeber bezweckten Steuersparmodellen bzw. der Eliminierung dieser Umgehungsgeschäfte einzusetzen ist (sog. teleologische Reduktion). Der gesetzgeberische Wille bildet gleichzeitig den Sinn und Zweck der Norm, der dem „übermäßig weiten“ Wortlaut entgegensteht. Die verlängerte Haltefrist soll den Unrechtsgehalt von Steuerumgehungen auffangen – der redliche Kryptowährungshändler, der seine Coins für das Staking und Lending eingesetzt hat, ist demgegenüber schutzwürdiger. Für diese Auslegung spricht auch die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs. In einem Urteilssachverhalt legte ein Steuerpflichtiger Geld in Fremdwährungen auf einem Festgeldkonto an, tauschte diese nach Ablauf der Jahresfrist wieder zurück und kündigte das Festgeldkonto.

Fraglich war, ob er die Kursgewinne als Spekulationsgeschäfte versteuern muss. Der Bundesfinanzhof entschied, dass diese Kursgewinne zwar grundsätzlich zu versteuern sind. Jedoch führte er aus, dass die aufgrund der Anlage auf einem Festgeldkonto gewonnenen Zinsen nicht zu diesem Veräußerungsgeschäft gehören, sondern separat als Einnahmen aus Kapitalvermögen zu besteuern sind. Aus diesem Urteil folgerte wiederum die Finanzverwaltung, dass aufgrund dieser strikten Trennung von Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften (Wechselkurserträgen) und der Zinsen auf das angelegte Kapital keine Verlängerung der Haltedauerfrist bei privaten Veräußerungsgeschäften bei Fremdwährungsgeschäften vorzunehmen sei. Dieser Grundsatz könnte sich auch auf Einnahmen aus Kryptowährungsgeschäften übertragen lassen. Kryptowährungen werden zwar nicht als Fremdwährung bzw. Geld im Allgemeinen angesehen, da es keine Pflicht zur Entgegennahme von Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel gibt; die strukturelle Ähnlichkeit ist jedoch nicht von der Hand zu weisen – bereits eine solche Vergleichbarkeit reicht für die wertende Auslegung einer Rechtsnorm aus.

Praxistipp: Um das Risiko der steuerrechtlichen Auswirkungen für beim Staking oder Lending eingesetzte Coins abzumildern, empfiehlt sich vor dem Staking oder Lending eine (steuerfreie) Veräußerung nach der 1-Jahres-Frist und im Nachgang eine Anschaffung zu höheren Preisen, sodass ein Teil des Gewinns steuerfrei realisiert werden kann. Dann besteht das Risiko der 10-jährigen Veräußerungsfrist nur für die „neuen“ zukünftigen Gewinne.

Laufende Krypto-Einkünfte (Mining, Staking, Lending, Airdrops)

Erzielt man mit Krypto-Assets laufend Einkünfte, etwa, weil man seine Coins durch Lending oder Staking verwendet, um im Gegenzug z. B. Coins zu erhalten, ist auch hier eine Besteuerung nach dem Einkommensteuerrecht zu prüfen. Diese Frage wurde von der Literatur und den Finanzgerichten jedoch bisher nur rudimentär diskutiert. U. E. sind Staking und Lending als sonstige Einkünfte i. S. d. § 22 Nr. 3 EStG zu versteuern, da in beiden Fällen eine sonstige Leistung (= jedes Tun, Dulden oder Unterlassen, das Vertragsgegenstand sein kann und eine Gegenleistung auslöst, sofern es keiner anderen Einkunftsart zugeordnet werden kann) vorliegt. Die Hingabe der Verfügungsbefugnis der eigenen Coins und Token beim Staking bzw. das darlehensähnliche Bereitstellen der Coins beim Lending stellt ein „aktives“ Tun im Sinne der Norm dar – die Gegenleistung ist der Erhalt der für den jeweiligen Dienst versprochenen Coins.

Anders ist es bei zugeflossenen Krypto-Assets, welche durch Airdrops entstanden sind und dadurch erstmals der eigenen Wallet zugefügt wurden. Aufgrund der Unentgeltlichkeit und der fehlenden Gegenleistung kann hier nicht von Leistungen i. S. d. § 22 Nr. 3 EStG gesprochen werden, weswegen eine Besteuerung der erhaltenen Airdrop-Coins u. E. nicht in Betracht kommt.

Besteuerung von Rewards

Die Würdigung von Rewards aus Mining als sonstige Einkünfte gem. § 22 Nr. 3 EStG ist sehr umstritten. Während auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Lisa Paus (Bündnis 90/Die Grünen) die Frage der Besteuerung als sonstige Einkünfte bejaht wurde, gibt es nicht wenige Steuerexperten, die gewerbliche Einkünfte eindeutig bejahen. In dieser Frage lässt sich daher keine allgemeingültige Aussage treffen und es ist stets der Einzelfall zu prüfen.

Der persönliche Einkommensteuertarif für die zu besteuernden Krypto-Einkünfte hängt von der Höhe des gesamten zu versteuernden Einkommens (also auch alle anderen „Nicht-Krypto-Einkünfte“) ab und liegt prozentual zwischen 14 und 45 Prozentpunkten in der Einkommensteuer.

Der Zuflusszeitpunkt von etwaigen, nach obigen Maßstäben steuerrechtlich relevanten Krypto-Transaktionen bestimmt sich nach dem Zeitpunkt des Zuflusses i. S. d. § 11 EStG, also dem Zeitpunkt der „Zahlung“. Im Krypto-Handel dürfte der Zuflusszeitpunkt also in dem Eingang des Betrages in der Empfängerwallet zu sehen sein. Nach diesem Zeitraum richtet sich mithin der zu versteuernde Wert des erhaltenen Krypto-Assets.

(Keine) Steuerpflicht von veräußerten Coins aus Rewards, Airdrops

Gestakte und geschürfte Coins (so auch geforkte und Airdrops) unterliegen mangels „Erwerbs“ laut großer Mehrheit der Steuerexperten bei der späteren Veräußerung gänzlich nicht der Steuerpflicht. Ein Veräußerungsgeschäft setze im Allgemeinen die Anschaffung des Wirtschaftsgutes, also den entgeltlichen „Erwerb“ von einem Dritten voraus, was beim Generierungsvorgang von neuen Coins und Token gerade nicht der Fall ist.

Fazit und Ausblick

Alles in allem wird eine grundsätzliche Besteuerung der Veräußerungsgewinne von Kryptowährungen aufgrund ihrer Eigenschaft als Wirtschaftsgüter im Sinne des Steuerrechts wohl nicht vermieden werden können. Die Frage der Haltefrist und einer Verlängerung dieser durch Staking oder Lending ist für die Kryptobranche jedoch ebenso bedeutsam wie in der Rechtswissenschaft umstritten. Es herrscht eine immense Rechtsunsicherheit, die sich nur durch eine umfassende gesetzliche Neuregelung oder ein umfassendes Schreiben der Finanzverwaltung in Bezug auf den generellen steuerlichen Umgang mit Kryptowährungen beenden lässt.

Bis dahin lohnt sich regelmäßig aus „taktisch klugen“ Gründen (möglichst mit niedriger Steuerlast) und zur Vermeidung von eventuellen steuerstrafrechtlichen Verfolgungen eine präventive Offenlegung der eigenen Krypto-Einkünfte an die Finanzbehörden. Bei dem Prozess der steuerlichen Ermittlung und Deklaration von Einkünften im Zusammenhang mit Kryptowährungen ist die umfassende Beratung durch einen Steuerberater bzw. einem Fachanwalt für Steuerrecht zu empfehlen. Die Kanzlei RUGE FEHSENFELD hilft Ihnen diesbezüglich gern – die Zertifizierung unserer Kanzlei u. a. auf CoinTracking.info sowie die Auszeichnung auf steuern-bitcoin.com garantieren unsere Expertise. Sie erreichen uns telefonisch unter 040/528 403 – 0 oder via E-Mail unter [email protected].

DISCLAIMER: Dieser Beitrag ersetzt keine umfassende steuerliche bzw. rechtliche Beratung durch einen Steuerberater und/oder Rechtsanwalt im Einzelfall. Es handelt sich um einen rein informativen Beitrag. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der in dem Beitrag verwendeten Informationen wird keine Garantie übernommen. Jegliche Haftung für Schäden, die ihre Entstehung in der Nutzung oder Nichtnutzung von Informationen in diesem Beitrag haben, wird ausgeschlossen.

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AXA: Versicherung akzeptiert Zahlungen in Bitcoin

VanEck bestätigt einen neuen ETF, mit dem Investoren am Krypto-Markt teilhaben können. Der ganz große Wurf ist es aber noch nicht.

Die Bitcoin-ETF-Spezialisten von VanEck haben am heutigen Mittwoch, dem 14. April, die Zulassung eines neuen ETFs vermeldet. Wie VanEck bekannt gab, konzentriert sich der  VanEck Vectors® Digital Transformation ETF (NASDAQ: DAPP) auf Unternehmen, die auf die “digitale Transformation” setzen. Gemeint sind Firmen, die “ihre Umsätze zu mindestens 50 Prozent mit digitalen Assets generieren”. Das können etwa Mining-Unternehmen, Exchanges, oder Hardware-Firmen sein, die beispielsweise ASICs herstellen.

Auch Unternehmen wie Coinbase oder MicroStrategy dürften Teil des Exchange Traded Fund sein. Obwohl DAPP ausdrücklich kein Bitcoin-ETF ist, orientiert sich der Exchange Traded Fund indirekt auch am Kursverlauf von BTC. Schließlich reift mit steigenden Krypto-Kursen auch eine ganze Industrie heran, an dessen Wachstum Investoren nun partizipieren können.

Die Meldung ist allerdings nicht der ganz große Wurf, den Marktbeobachter aufgrund von Andeutung von VanEck Digital Asset Director Gabor Gurbacs erwartet hatten. Schließlich hatte Gurbacs im Vorfeld bereits Andeutungen gemacht, die so mancher als Hinweis auf einen bevorstehenden Bitcoin-Indexfonds gedeutet hatte. So schrieb er auf Twitter: “Was, wenn der Coinbase IPO nicht die größte Meldung des Tages ist?”.

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