Tether muss blank ziehen – Gefahr für Bitcoin?

Ist der Stablecoin Tether (USDT) wirklich von genügend Rücklagen gedeckt? Diese Frage hängt bereits seit längerem wie ein Damoklesschwert über dem Krypto-Space. Doch bald könnte darüber endgültig Klarheit herrschen.

Nicht nur die Notenbanken haben 2020 die Geldruckmaschinen auf Hochtouren laufen lassen. Auch Tether Limited, Herausgeberin des Stablecoins Tether, hat im vergangenen Jahr so viele USDT-Token erschaffen wie nie zuvor. Kritiker des Stablecoins stellen Zweifel darüber an, ob wirklich jeder USDT 1:1 durch die Reserve von Tether Limited gedeckt ist. Doch bald könnte endgültig Klarheit über die Finanzlage von Tether herrschen: Am 15. Januar mussten Tether und iFinex, Betreiberin der Bitcoin-Börse Bitfinex der New Yorker Staatsanwaltschaft (Office of the Attorney General, OAG) Einblick in ihre Bücher gewähren. Beide Unternehmen sind Töchter von DigFinex Inc. Auch in der Führungsetage gibt es Überschneidungen.

Tether und Bitfinex im Fadenkreuz der New Yorker Staatsanwaltschaft

Das OAG, damals noch unter der Leitung von Barbara Underwood, hat Bitfinex und Tether bereits seit 2018 im Visier. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Vorwurf, dass sich die Schwesterunternehmen strafbar gemäß Artikel 23-A des New Yorker Handelsgesetztes gemacht haben sollen. Der Artikel betrifft „Betrügerische Praktiken in Bezug auf Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere“.

Seit 1. Januar 2019 ist die Underwood-Nachfolgerin Letitia James mit der Causa Bitfinex/Tether bedacht. Ende April 2019 reichte sie den Antrag auf die Erhebung einer öffentlichen Klage gegen iFinex beim New Yorker Supreme Court ein. Der Vorwurf: Bitfinex soll sich im Jahr 2018 klammheimlich über 850 Millionen US-Dollar bei Tether geliehen haben, um einen Liquiditätsengpass zu vertuschen. Zahlreiche Bitfinex-Kunden klagten damals über Probleme beim Abheben von Geldern. Das hatte wiederum Gerüchte über eine Insolvenz der Bitcoin-Börse befeuert.

In einer Pressemitteilung vom 24. April 2019 erklärte das OAG:

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Unsere Untersuchung hat ergeben, dass die Betreiber der „Bitfinex“-Handelsplattform, die auch die virtuelle Währung „Tether“ kontrollieren, sich auf eine Vertuschung eingelassen haben, um den offensichtlichen Verlust von 850 Millionen [US-]Dollar an vermischten Kunden- und Firmengeldern zu verbergen,

Damit verbunden war Aufforderung an Bitfinex und Tether, alle relevanten Dokumente, auch über die Finanzströme zwischen den Unternehmen, an das OAG zu schicken. Zudem erließ das OAG eine einstweilige Verfügung, die Bitfinex und Tether weitere Transaktionen untereinander bis auf weiteres untersagte. Dabei stützt sich das OAG auf die Absätze 352-353 („Martin Act“) im Artikel 23-A. Diese räumen der Staatsanwaltschaft erheblichen Spielraum bei den Ermittlungen ein. Dazu zählt unter anderem die Befugnis, von den Verdächtigen alle Informationen anzufordern, die zur Klärung eines Vorwurfes benötigt werden.

Kampf um die Tether-Dokumente

Einen knappen Monat später erfolgte die Replik von iFinex. Die New Yorker Staatsanwaltschaft, so die Argumentation von iFinex, habe ihre Kompetenz überschritten, da die Unternehmen nicht in New York operierten. AG James solle ihre Ermittlungen deshalb einstellen.

Das Ersuchen von Bitfinex wurde im August 2019 vom New Yorker Supreme Court abgewiesen; unter anderem mit der Begründung, dass auch New Yorker zu den Kunden auf der Bitcoin-Börse Bitfinex zählten. Auf diese Weise konnten sie Tether gegen US-Dollar kaufen, was über die Tether-Homepage zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich war.

Dennoch konnten die Verdächtigten in den folgenden Monaten die Frist zur Herausgabe der Dokumente – ursprünglich sollte diese binnen eines Monats erfolgen – immer wieder verlängern. Die Anwälte von Tether und Bitfinex argumentierten, dass die Forderung des OAG zu umfassend sei und pochten auf eine Begrenzung der Menge an Dokumenten, die sie dem OAG zur Verfügung stellen sollten. Im Dezember 2020 verständigten sich die Parteien schließlich auf den 15. Januar als Deadline für die Einreichung der Dokumente sowie für die einstweilige Verfügung, die es Bitfinex untersagt, sich an der Tether-Reserve zu bedienen.

Tether – eine Gefahr für Bitcoin?

Mit einer Marktkapitalisierung von über 24 Milliarden US-Dollar ist Tether (USDT) mit Abstand der wichtigste Stablecoin im Krypto-Markt. Damit verbunden ist der Umstand, dass das Handelspaar USDT / BTC für das größte Trading-Volumen verantwortlich zeichnet. Sollten sich die Zweifel an der Deckung Tethers durch die Ermittlungen des OAG bestätigen, könnte das zu enormen Marktverwerfungen führen. Ein Einbruch der 1:1-Kopplung an den US-Dollar wäre in diesem Fall vorprogrammiert.

Ob dies jedoch wirklich zu einem dauerhaften Rückzug von Investoren aus dem Krypto-Space sogen würde, kann indes bezweifelt werden. So gibt es bereits seit längerem zahlreiche regulierte Alternativen zu dem Off-Shore-Stablecoin, etwa den USD Coin (USDC) von Circle und Coinbase. Und wer nach dem Tether-Debakel keine Lust mehr hat, Stablecoins bei einem Unternehmen zu erwerben, hat immer noch die Möglichkeit, auf dezentrale Alternativen wie DAI zurückzugreifen. Die Chancen stehen damit gut, dass Bitcoin und Co. selbst ein generelles Tether-Verbot an US-amerikanischen Krypto-Börsen überleben würden. Trotzdem sollten sich Krypto-Anleger kurz- bis mittelfristig auf turbulente Zeiten einstellen.

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Die 5 größten Bitcoin Miner: Wer dominiert den Mining-Sektor?

Immer wieder polarisiert das Thema Bitcoin (BTC) Mining die Krypto-Community. Doch wie zentralisiert ist BTC Mining eigentlich? Was sind Mining Pools und wie hat sich das Mining verändert?

Was sind Bitcoin Mining Pools?

Mining Pools sind Gruppen von kooperierenden Minern, die sich darauf einigen, Mining-Belohnungen im Verhältnis zu ihrer beigetragenen Hash Rate zu teilen. Mining Pools bieten viele Vorteile, da Belohnungen vorhersehbarer und in vielen Fällen auch höher ausfallen. Gleichzeitig konzentrieren sie jedoch die Macht auf die Eigentümer des Mining Pools. Allerdings haben Bitcoin Miner jederzeit die Möglichkeit, ihre Hash Power auf einen anderen Mining Pool umzuleiten. Sollte man als Miner beispielsweise nicht mehr mit dem Handeln des Mining-Pool-Inhabers übereinstimmen, kann man einfach zu einem anderen Pool wechseln.

Oftmals wird das Bitcoin-Netzwerk dafür kritisiert, dass ein Großteil der Miner aus China stammt. Aktuell befindet sich definitiv die Mehrzahl der Mining Pools in China. Es gibt etwa 20 große Mining Pools und aufgeschlüsselt nach dem Prozentsatz der Hash Power befinden sich schätzungsweise 65 Prozent der globalen Hash Rate in China.

Bitcoin Mining Pools
Quelle: Btc.com

Im Folgenden die fünf größten Mining Pools, welche in den letzten drei Monaten die meisten Bitcoin-Blocks gemined haben. Zusammen kommen diese Bitcoin Mining Pools auf einen Hash-Rate-Anteil von über 60 Prozent.

5. AntPool

Antpool ist einer der ältesten Bitcoin Mining Pools. Der Mining Pool befindet sich in China und besitzt einen Hash-Rate-Anteil von 10,19 Prozent. Damit kommt AntPool insgesamt auf eine Hash Power von 15,20 EH/s . Hinter Antpool steht das Unternehmen Bitmain, der größte Hersteller von Bitcoin-Mining-Ausrüstung. Jedoch sorgte die Führungsriege von Bitmain in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen. Erst m Juli dieses Jahres kam es zu Machtkämpfen zwischen dem Gründer Micree Zhan und dem Mitgründer Jihan Wu. Bei dem Streit ging es darum, dass 10.000 Antminer aus einer Firmeneinrichtung in der Mongolei unerlaubt entwendet wurden. Trotz der Kontroversen scheinen die Miner das Vertrauen in den Mining Pool nicht verloren zu haben. Denn nach wie vor gehört AntPool zu einem der wichtigsten Bitcoin Mining Pools der Welt.

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4. Binance Pool

Ein neuer Player im Bitcoin-Mining-Sektor ist Binance. Die Krypto-Börse betreibt seit April 2020 einen eigenen Mining Pool. Im letzten halben Jahr konnte dieser Mining Pool rasant wachsen und mittlerweile besitzt der Mining Pool einen Anteil von 10,56 Prozent der globalen Hash Rate. Mit einer Hash Power von 18,39 EH/s gehört Binance derzeit zu den größten Mining Pools des Krypto-Space und auch im Staking expandiert das Unternehmen massiv.

Binance gibt an, dass sich die Nodes des Mining Pool bereits in Amerika, Europa, China und anderen Orten der Welt befinden. Zudem würden Nutzer die sich mit dem Pool von Binance verbinden, automatisch dem nächstgelegenen Mining Node zugewiesen, um das Mining möglichst effizient durchzuführen. Noch gibt es aber keine Daten dazu, wie verteilt die Miner innerhalb des Mining Pool von Binance wirklich sind.

BTC.com ist ein weiterer Bitcoin Mining Pool aus dem Reich der Mitte. Mit einer Hash Rate von 18,41 EH/s und einem Marktanteil von 10,73 Prozent ist BTC.com der aktuell drittgrößte Mining Pool der Welt. BTC.com wurde 2016 gegründet und gehört konstant zu den Top Mining Pools nach Hash-Rate-Anteil. Darüber hinaus unterstützt, dass Unternehmen auch sogenannte Smart Pools. Bei diesen Pools wird automatisiert genau die Kryptowährung gemined, die derzeit am profitabelsten ist. Die Hash-Rate der Nutzer soll dadurch optimal aufgeteilt werden, um Gewinne zu maximieren.

2. Poolin

Auch dieser Mining Pool ist in China beheimatet. Poolin kommt mit einer Rechenleistung von 20,18 Ethahashes pro Sekunde auf einen Marktanteil von 11,92 Prozent. Poolin ist einer der renommiertesten Bitcoin Mining Pools. Sowohl der CEO Kevin Pan als auch der CTO Terry Li haben zuvor bei Baidu gearbeitet. Das Mining-Unternehmen mined neben Bitcoin auch noch einige andere Kryptowährungen und besitzt auch dort enorme Hash-Rate-Anteile.

Bitcoin Hash Power
Quelle: Poolin.com

Laut der offiziellen Website von Poolin hat das Unternehmen sogar die weltweit größte Hash Power, wenn man die Hash-Rate aller Miner zusammenrechnet.

1. F2Pool

Auch der weltweit größte Bitcoin Mining Pool hat seinen Ursprung in China. Mit einer Hash Power von 24,98 EH/s und einem Marktanteil von 18,2 Prozent ist F2Pool der mit Abstand größte Bitcoin Mining Pool. Mit 60,330 geschürften Bitcoin-Blöcken hat F2Pool die meisten Blöcke der Bitcoin Blockchain gemined. F2Pool gehört zu einem der ältesten Bitcoin Mining Pools und begann bereits 2011 in dem Geschäftsfeld.

Mining F2Pool
Quelle: f2pool.com

Seit 2014 ist F2Pool konstant einer der größten Bitcoin Miner. Bis heute konnte noch kein anderer Mining Pool F2Pool vom Thron stoßen.

Wie zentralisiert ist Bitcoin Mining?

Die Kritik, das Bitcoin Mining immer noch sehr zentralisiert in China stattfindet, ist durchaus berechtigt. Vier der fünf größten Mining Pools stammen aus dem Reich der Mitte und wirft man einen Blick auf die 20 größten Mining Pools ändert sich an diesem Bild wenig. Lediglich ein paar Mining Pools aus den USA, Hongkong und ein Mining Pool aus Russland befinden sich in den Top 20. Zwar kann man davon ausgehen, dass ein Großteil des Mining aus China stammt, aber man sollte auch bedenken, dass theoretisch jeder an einem Mining Pool teilnehmen kann. Daher ist es unklar, wie viele Miner in den einzelnen Mining Pools wirklich aus China stammen.

Quelle: MiningPoolStats

Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass sich das Mining in den letzten Jahren stetig verändert und weiterentwickelt hat. Früher war die Zentralisierung von Mining Pools deutlich größer und im März 2019 kontrollierten fast ausschließlich Miner aus China den Löwenanteil der Bitcoin Hash Rate. Seit Anfang 2020 ist aber zu beobachten, dass immer mehr neue Mining Pools in den Markt strömen. Vor allem Krypto-Börsen wie Binance, Huobi und Okex gehören zu den hinzugekommen Akteuren im Mining-Sektor. Zwar stammen diese Unternehmen ebenso überwiegend aus China, aber dennoch sind hinzukommende Mining Pools ein Zeichen dafür, dass sich das Bitcoin-Netzwerk weiter dezentralisiert. Fakt ist, dass die Hash Rate in den letzten Jahren stetig angestiegen ist.

Quelle: Blockchain.com

Trotz eines Bitcoin-Bärenmarktes konnte die Hash Rate neue Allzeithochs erreichen. Das kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass immer mehr Unternehmen und Personen in Bitcoin Mining investieren und langfristig davon überzeugt sind, dass Bitcoin eine Zukunft hat.

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Elon Musk freundet sich mit Kryptowährungen an

Der US-Unternehmer und CEO des Softwareherstellers MicroStrategy, Michael Saylor, hat in einem YouTube Interview erklärt, warum für ihn Bitcoin eine bessere Investmentchance als Aktien von Tech-Unternehmen bietet.

MicroStrategy CEO Michael Saylor sieht im Bitcoin eine bessere Investmentchance als bei Tech-Unternehmen. Das ist die Quintessenz eines Interviews, das der Krypto-Kenner jüngst gab. Darin sagt Saylor, dass es sinnvoller wäre, in den digitalen Wertspeicher zu investieren, als in Aktien von Tech-Giganten wie Facebook, Amazon oder Apple. Genau sagte er:

Ich habe in alles investiert, ich war ein früher Investor in Apple, Facebook, Amazon, Google, OpenTable, eBay und PayPal. Und ich habe riesige Mengen an Geld verdient. Ich habe das 10-fache, 20-fache meines Geldes zurückverdient und lassen Sie mich Ihnen sagen: Keines davon sieht so gut aus, wie das hier (Bitcoin, Anm. d. Red.) für mich aussieht.

Der amerikanische Unternehmer gilt mit seinem Softwarehersteller MicroStrategy als erster institutioneller Investor in Bitcoin. Im August 2020 kündigte die Firma an, zunächst 250 Millionen US-Dollar in die Kryptowährung investieren zu wollen. Im Dezember letzten Jahres investierte die Firma aus Virginia gleich doppelt in BTC. So kaufte man zunächst 400 Millionen US-Dollar. Dann, zum Ende des Monats, noch einmal 650 Millionen. Damit hat das US-Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar in den Wertspeicher gesteckt.

Michael Saylor schon früher in Bitcoin investiert

In einem im September veröffentlichten YouTube Interview mit Anthony Pompliano verriet der CEO, dass er schon früh erkannt habe, dass sich der Wert konventionellen Geldes stetig mindert.

Das Problem ist, dass ich eine Menge Bargeld habe und zusehe, wie es dahinschmilzt.

Weiter sagte er über Bitcoin-Investoren, die früher diese Problematik erkannt hätten:

Sie sind schlauer als ich, ich scherze nicht, ich meine es ernst, sie sind schlauer als ich. Sie wussten vor mir, dass Bargeld Müll ist, und dass man ein Narr ist, wenn man auf Bargeld sitzt.

Mittlerweile gilt Michael Saylor als einer der größten Verfechter von Bitcoin.

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Über Signal und Rauschen: Wieso der Bitcoin-Kurs relevant ist

Auf den Bitcoin-Kurs entfällt ein großer Teil der öffentlichen Aufmerksamkeit. Zurecht, denn der Kurs vereint alle verfügbaren Informationen am Markt und gibt einen Hinweis, welchen fundamentalen Wert BTC hat.

Der Werdegang des Bitcoin-Kurses ist schon gewaltig. Alleine in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres hievte sich der Kurs der Krypto-Leitwährung um bis zu 40 Prozent über das Schlussniveau des zurückliegenden Jahres. Die aktuelle Jahreshöchstmarke liegt bei 41.880 US-Dollar (USD).

Der Bitcoin-Kursverlauf in US-Dollar im Monatschart.

Auch bei BTC-ECHO beschäftigen wir uns im Marktupdate täglich mit dem Kursverlauf. Doch wieso spricht man ständig über den Preis?

Märkte und Preise

Im Wechselspiel aus Angebot und Nachfrage spielt der Kurs eine entscheidende Rolle. Man könnte sagen, der Kurs eines Assets reflektiert die Essenz dessen, welchen Preis der Markt für angemessen hält. Dabei spielen Erwartungen über den zukünftigen Wert, die Verfügbarkeit des Gutes, die Nachrichtenlage, die verfügbaren Informationen sowie die gesamtökonomische Gemengelage eine Rolle.

Märkte bringen sodann Käufer und Verkäufer zusammen und dort wo sich Angebot und Nachfrage treffen, entsteht ein Preis. Man kann also festhalten, dass der Preisfindungsmechanismus genau das ist, was Märkte tun: Sie geben Gütern einen fairen Preis nach Maßgabe aller verfügbaren Informationen im Markt.

Preisfindung und Bitcoin

Was ist also ein fairer Wert für Bitcoin? Diese Frage würde vermutlich jeder Marktteilnehmer anders beantworten. Für so manchen ist Bitcoin ein digitales Ersatz für Gold – und sollte daher mindestens so viel Wert sein.

Genau deshalb sind Märkte volatil. Für den einen war BTC bei 40.000 USD deutlich überbewertet, weshalb man dort wohl verkauft hat. Für die andere ist BTC selbst bei 100.000 USD noch fair bewertet, sie wird also auch bei 40.000 USD einkaufen. Wenn die Mehrzahl der Marktteilnehmer zu dem Schluss kommt, dass das aktuelle Niveau zu hoch ist, sinkt der Kurs, da mehr Verkaufs- als Kauforders platziert werden – und umgekehrt.

Am Ende kommt es darauf an, welchen Nutzen die Gesamtheit der Marktteilnehmer in Bitcoin sieht. Und bei einem neuartigen Asset (zur Erinnerung: Bitcoin ist gerade einmal zwölf Jahre alt) kann der Weg zur Etablierung schon mal holprig sein. Betrachtet man die Volatilität, kann man nur schließen, dass der Markt gewisse Schwierigkeiten hat, einen fairen Wert für Bitcoin zu entwickeln. In anderen Worten: Die Marktteilnehmer sind sich uneins darüber, was Bitcoin eigentlich ist und wieviel das Asset letztlich wert ist.

Doch die Volatilität sinkt. Während sie in den vergangenen Zyklen noch Kursanpassungen von 30-40 Prozent an der Tagesordnung standen, beträgt die Volatilität (hier rot dargestellt), gemessen anhand der Standardabweichung des Kurses, dieser Tage etwa 19 Prozent.

Bitcoin-Volatilität (roter Graph) und Kurs (blauer Graph). Quelle: https://charts.woobull.com/bitcoin-volatility/

Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass mit MicroStrategy, Square sowie Derivaten wie den Bakkt Futures und Bitcoin-Optionsscheinen immer mehr professionelle Akteure in den Markt strömen. Dies steigert dessen Effizienz und nimmt ihm seine Volatilität.

Der Kursverlauf ist das wichtigste Signal für die Adaption von Bitcoin. Im Prinzip reicht der Bitcoin-Kurs, um festzustellen, an welchem Punkt der Markt angelangt ist. Deshalb gebührt dem Kursverlauf zurecht große Aufmerksamkeit.

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Internationaler Währungsfonds hakt nach: Ist Bitcoin richtiges Geld?

Nicht nur Bitcoin-Propheten feiern Hochkonjunktur. Der Krypto-Boom ruft auch Skeptiker auf den Plan, die den Crash bereits an die Wand malen. Der internationale Währungsfonds fühlt der Twitter-Community auf den Zahn und stellt die Frage aller Fragen: Sind Kryptowährungen richtiges Geld?

Spielgeld, Risiko-Assets, Scheinwährungen: An Stigmata mangelt es im Krypto-Space nicht. Seit Bitcoin das Licht der digitalen Welt erblickte, begleiten die Kryptowährung kritische Stimmen, die sich an den immer gleichen Vorurteilen abarbeiten. Zu hoch das Risiko und die Volatilität, zu gering der praktische Nutzen. Zumal Bitcoin und Co. ja ohnehin nur für illegale Geschäfte im Darknet verwendet werden.

So oder so ähnlich lauten die prominentesten Totschlagargumente. Doch das Bild kippt allmählich. Die öffentliche Wahrnehmung hat sich in den letzten Jahren gegenüber der Krypto-Thematik sensibilisiert. Digitalwährungen mögen bei einem breiten Publikum zwar nach wie vor auf Unverständnis stoßen. Doch der Krypto-Markt hat sich einen immer größer werdenden Anlegerkreis erschlossen. Wissenslücken wurden gestopft und mit vielen Vorurteilen aufgeräumt.

Die Frage aller Fragen

Doch obwohl Krypto-Assets ihren Siegeszug als Anlageklasse auch in den traditionellen Finanzmärkten feiern, bleibt die eine Frage bestehen: Erfüllen Kryptowährungen die Funktion eines Zahlungsmittels? Der internationale Währungsfonds (IWF) hat sich der Frage angenommen und eine Abstimmung auf Twitter gestartet.

Das vorläufige Ergebnis: 80 Prozent sagen “ja, digitale Währungen sind richtiges Geld”, nur 20 Prozent stimmten dagegen. Immerhin knapp 88.000 User nahmen bereits zu Redaktionsschluss an der Umfrage teil. Das Ergebnis kann somit als durchaus repräsentativ angesehen werden, auch wenn die Plattform wohl ungleich mehr Krypto-affine Befürworter als Kritiker aus der Reserve lockt.

Die Abstimmung hat eine lebhafte Debatte in Gang gesetzt. In den Kommentarzeilen ist ein weitestgehend sachlicher Schlagabtausch zwischen Pro- und Contra-Vertretern entbrannt, der ein allgemeines Stimmungsbild einfängt.

Das Spektrum reicht dabei von Argumenten, die Bitcoin als bestes Geld überhaupt anpreisen, bis zu ablehnenden Haltungen, die den Krypto-Markt mit einem Schneeballsystem vergleichen. Ein User namens Panos argumentiert, dass Kryptowährungen nicht nur Geld, sondern die 2.0-Version von Geld seien. Sie seien effizienter, demokratischer und obendrein dezentraler organisiert als Fiat-Währungen.

Der User R. J. Miller hält dagegen: Bitcoin sei zu träge, zu teuer und habe ein Skalierungsdefizit, wenn es darum gehe, die Währung für Geldfunktionen einzusetzen. Bitcoin sei ein guter Wertspeicher, aber keine Währung im Sinne eines schnell austauschbaren und wertstabilen Zahlungsmittels.

Das Bitcoin-Dilemma

An diesen beiden entgegensetzen Polen zeigt sich das tatsächliche Dilemma von Bitcoin und Co. Denn recht haben beide User. Kryptowährungen haben gegenüber Fiat-Währungen die Vorteile dezentral strukturierter Geldsysteme, die manipulationsresistent sind und anonyme Geldströme sowie finanzielle Inklusion ermöglichen. Doch ebenso ist es ein offenes Geheimnis, dass sich Bitcoin aus verschiedenen Gründen bislang nicht als anerkanntes Zahlungsmittel etablieren konnte. Krypto-Akzeptanzstellen sind zumindest in europäischen Breitengraden immer noch Mangelware.

Die Frage sollte also eher lauten: Können Kryptowährungen, im Besonderen die größte unter ihnen, Bitcoin, zugleich Währung und Wertspeicher sein? Handelt es sich um einen Scheinwiderspruch oder ist der Spagat tatsächlich unmöglich?

Eine abschließende Antwort kann nur die Zeit geben. Trotz seiner gigantischen Wertentwicklung lernt Bitcoin nach wie vor das Laufen. Das Bitcoin Whitepaper hat gerade mal 12 Jahre auf dem Buckel. Wenn man den kurzen Zeitrahmen bedenkt, den die Währung brauchte, um dort zu stehen, wo sie heute steht, und in dem sich ein ganzes Krypto-Ökosystem mit Börsen, Wallet-Anbietern und Brokern gebildet hat, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Bitcoin und Co. auch künftig immer häufiger ihren Weg zur Kasse finden.

Ein langer Weg

Für den Adaptionsprozess, und um Kryptowährungen überhaupt im Zahlungsverkehr einzubinden, braucht es aber vor allem globale Player, die die infrastrukturellen Anforderungen für ein internationales Zahlungssystem erfüllen. Zahlungsanbieter wie PayPal und Square haben die lang verschlossene Tür bereits aufgestoßen und Kryptowährungen einer großen Nutzerbasis näher gebracht.

Dass die Verbreitung und Einbindung von Kryptowährungen nicht von heute auf morgen geschieht, täuscht auch nicht über deren Potenzial hinweg, künftig als Alternative neben Fiat-Währungen im Zahlungsverkehr zu koexistieren. Die Adaption ist ein langwieriger Prozess, der keine Abkürzungen erlaubt. Ob Bitcoin in Zukunft vermehrt für den Brötchenkauf verwendet wird, hängt letztlich davon ab, welche Möglichkeiten geschaffen werden und ob der Handel diese annimmt. Die naturgemäß hohe Schwankungsbreite von Krypto-Assets ist das wohl größte Hindernis. Aber je mehr sich der Bitcoin Supply global verteilt und der Ruf nach entsprechenden Anwendungsmöglichkeiten lauter wird, umso höher ist auch der Anreiz, solche Angebote zu schaffen. Bis dahin fristet Bitcoin aber wohl noch eher ein Dasein als Wertspeicher.

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Krypto-Arbitrage kann Bitcoin-Gewinne verdreifachen

Bitcoin hat das Jahr 2021 stärker denn je begonnen, mit einem Preis von über 40.000 US-Dollar. Wenn man BTC zu dieser Zeit im letzten Jahr gekauft hat, dann hat man fast 300% Gewinn gemacht. Mit welcher Strategie man seine Bitcoin nochmals verdreifachen kann, zeigt dieser Sponsored Post.

Wenn Sie Ihren Bitcoin wieder verdreifachen wollen, können Sie nicht einfach darauf hoffen, dass der Bull-Run weitergeht, denn vor allem die Krypto-Märkte sind für ihre extreme Volatilität bekannt. Ein guter Weg, das bereits verdiente Geld zu schützen und gleichzeitig sein Kapital zu vergrößern, ist mit Krypto-Arbitrage. Dabei sind die Risiken relativ gering.

Wie risikoreich ist Krypto-Arbitrage?

Eine Arbitrage wird sowohl in der Krypto- als auch in der traditionellen globalen Finanzwelt als eine vergleichsweise risikoarme Anlagestrategie angesehen. Der Grund dafür ist, dass das Kapital weniger den Risiken der Volatilität des Krypto-Marktes ausgesetzt wird. Stattdessen nutzt sie temporäre Preisineffizienzen an den Börsen aus. Zur Verdeutlichung, ein Beispiel anhand von ArbiSmart, einer EU-regulierten Krypto-Arbitrage-Plattform.

ArbiSmart verfügt über ein vollautomatisches System, das 35 verschiedene Börsen gleichzeitig scannt, um Preisineffizienzen zu finden. Findet der Algorithmus Preisunterschiede auf verschiedenen Börsen, kauft er den Coin automatisch zum niedrigsten Preis und verkauft ihn an dem Handelsplatz weiter, wo der Kurs am höchsten steht, um einen Gewinn zu erzielen. Der Prozess wird abgewickelt, bevor sich der Markt auflöst und die Preisunterschied sich auflöst. Das funktioniert auch während eines Bull-Runs, wie derzeit bei Bitcoin oder Ethereum.

Um den Service in Anspruch nehmen zu können, muss man sich zunächst auf einer Plattform registrieren. In diesem Beispiel meldet man sich bei ArbiSmart an und zahlt entweder Fiat- oder Kryptowährungen ein und tauscht diese gegen RBIS (ArbiSmarts hauseigener Token) ein. Dieser wird zum Krypto-Arbitrage-Handel benötigt.

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Welche Gewinnpotentiale gibt es?

Ein Merkmal sind die teils hohen Renditen, die dieses Verfahren verspricht, bei einem verhältnismäßig geringen Risiko. So könnte man seine Bitcoin in relativ kurzer Zeit verdreifachen, unabhängig von der Volatilität der Kurse. ArbiSmart verspricht beispielsweise ein garantierten passiven Gewinn zwischen 10,8 bis 45 Prozent, abhängig von der Investitionsmenge. Genaue Informationen gibt es hier. Es gibt kaum Überraschungen, da die Gewinne im Voraus festgelegt sind und plötzliche Marktveränderungen haben keinen Einfluss auf Ihren Gewinn. Bei ArbiSmart sähe das beispielsweise so aus:

Man zahlt 7 BTC zum heutigen Wert ein. In etwas mehr als drei Jahren kann sich die Investition dann auf 21 BTC verdreifachen und den Gegenwert von 210.000 Euro auf über 630.000 Euro steigern. Zusätzlich erhält man Zinseszinsen auf die Ersparnisse sowie Kapitalgewinne durch den
stetig steigenden Wert des RBIS-Tokens. Seit seiner Einführung Anfang 2019 ist RBIS bereits um über 210 Prozent gestiegen.

Worauf muss man bei einer Arbitrage-Plattform achten?

Das Return on Investment (ROI) kann von Plattform zu Plattform unterschiedlich sein. Deshalb muss man sich etwas umschauen, um die beste Rendite für sich zu finden. Dazu sind jedoch noch andere Faktoren wichtig.

So sollte man eine Plattform finden, die es ermöglicht, Gelder in mehrere Fiat- und Kryptowährungen einzuzahlen und abzuheben, so dass man mehr Flexibilität hat, wenn es um die Verwaltung und den Zugriff auf sein Kapital geht. Der wohl wichtigste Faktor, den man berücksichtigen muss, ist jedoch die Integrität des Kontos. In der Krypto-Arena sind Fragen der Sicherheit von größter Bedeutung. Regierungen auf der ganzen Welt haben nur langsam auf die rasanten Entwicklungen im Krypto-Bereich reagiert, und es gibt kriminelle Elemente, die sich den Mangel an Aufsicht zunutze machen wollen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man seine Gelder nur einer vollständig regulierten Plattform anvertrauen.

ArbitSmart beispielweise als EU-regulierte Plattform muss strenge Anforderungen erfüllen, wie zum Beispiel regelmäßige externe Audits, die Trennung von Kunden- und Firmengeldern, die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Betriebskapitals und einer ausreichenden Deckung der Kundenkonten, die Aufrechterhaltung einer sicheren, funktionalen Software und die Implementierung von KYC/AML-Identitätsprüfungsverfahren sowie strenge Datensicherheitsprotokolle. Durch all diese Maßnahmen werden die Kundenkonten vor Betrug und anderen kriminellen Aktivitäten geschützt. Die Systeme sind gegen Hacks abgesichert und im Falle eines Erfolgs wäre das Kundenkapital geschützt.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft den Support. Wenn alles, was man antrifft, ein Chatbot ist, dann sollte man lieber woanders hin. Man sollte seine hart verdienten Bitcoin nur an eine Handelsplattform abgeben, die einem in einem kritischen Moment auch zur Seite stehen. Das Letzte, was man möchte, ist, eine beträchtliche Summe zu investieren und dann festzustellen, dass niemand verfügbar ist, um Ihnen in einem kritischen Moment zu helfen. ArbiSmart bietet zum Beispiel Support auf mehreren Kanälen, wie Telegram, Twitter, Messenger, Chat, E-Mail, Telefon, Viber und WhatsApp.

Krypto-Arbitrage-Handel wird beliebter

Zum Schluss kann man noch etwas Online-Recherche betreiben. Man sollte überprüfen, was andere Mitglieder der Krypto-Community über die bevorzugte Plattform zu sagen haben. Auch kann man sich verschiedene soziale Kanäle, Kundenrezensionen und die Branchenpresse anschauen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen nicht in irgendwelche rechtlichen Schwierigkeiten geraten ist. Prinzipiell sollte man soch vor jeder Firma hüten, die eine beträchtliche Menge an negativem Feedback in Bezug auf ihre Fähigkeiten, Gewinnziele, die Verfügbarkeit des Supports oder die Leichtigkeit und Geschwindigkeit des Auszahlungsprozesses hat. Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden als mit einer Plattform, die einen hervorragenden Online-Ruf hat. ArbiSmart hat zudem eine Top-Bewertung auf Trustpilot, der beliebten Verbraucherbewertungsseite und hat eine starke positive Berichterstattung von großen globalen Krypto-Publikationen erhalten.

Es überrascht nicht, dass der Krypto-Arbitrage-Handel immer beliebter wird, nicht nur wegen der allgemeinen Zunahme der Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten, sondern auch, weil er auf einzigartige Weise in der Lage ist, hohe Renditen bei relativ geringem Risiko zu erzielen. Ohne jeglichen Aufwand ermöglicht es Ihnen, die finanziellen Vorteile der lukrativen Bitcoin-Börsen zu nutzen, ohne Sie den Gefahren der Volatilität des Krypto-Marktes auszusetzen.

Erfahren Sie mehr über den Krypto-Arbitrage-Handel hier, oder registrieren Sie sich jetzt und beginnen Sie noch heute Ihr Kapital zu vermehren.

Disclaimer

Der Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Er ist weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren oder Kryptowährungen birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. Die Veröffentlichung der mit „Sponsored“ oder „Anzeige“ gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch z.B. Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen und werbende Unternehmen. Infolgedessen können die Inhalte der Beiträge auch nicht von Anlageinteressen von BTC-ECHO oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen gehören nicht der Redaktion von BTC-ECHO an. Ihre Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinungen und Auffassungen von BTC-ECHO und deren Mitarbeiter wider. 

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Nach Kapitol-Stürmung: Bitcoin-Spende an Rechtsextreme aufgetaucht

Nach der Stürmung auf das Kapitol, sind Berichte aufgetaucht, die eine großzügige Bitcoin-Spende aus Frankreich an Rechtsextreme in den USA offenlegen.

Das Online-Medium yahoo!news schreibt in einem Exklusivbericht, dass Rechtsextreme in den USA eine großzügige Bitcoin-Spende erhalten hätten, einen Monat vor der Erstürmung des Kapitols. Demnach seien am 8. Dezember 28,15 BTC (500.000 US-Dollar) auf 22 Wallets verschiedener Persönlichkeiten und Organisationen aus dem rechten politischen Spektrum des Landes transferiert worden.

Das Software-Unternehmen Chainalysis stellte Nachforschungen auf Basis der Yahoo-Daten über den Ursprung der Spende an. Die Spuren führen dabei nach Frankreich. Demnach kamen die Zuwendungen von einem Account auf einer französischen Krypto-Börse und gingen unter anderem an rechte Nachrichtenseiten und Influencer, wie VDARE, Daily Stormer oder Nicholas Fuentes. Dabei handle es sich laut Recherchen von Chainalysis um einen französischen Programmierer, der einen Blog betreibe. Einen der Beiträge interpretierte die Research-Firma als Abschiedsbrief. Dort prophezeite der Franzose den „Niedergang der westlichen Zivilisation“ und vermache deshalb sein Vermögen „bestimmten Zwecken und Leuten“. Ob der Finanzier tatsächlich tot ist, bleibt ungeklärt. Allerdings gab es auf dem Blog des Programmierers seit 2014 keinen neuen Eintrag mehr.

Wie eine anonyme Quelle berichtet, beschäftigen sich nun auch Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste mit der verdächtigen Transaktion, um mehr Informationen zu den finanziellen Hintergründen des Aufruhrs in Washington zu erfahren. Damit hofft die Regierung, zukünftige Angriffe zu verhindern und eine potenzielle ausländische Beteiligung oder Unterstützung von rechtsgerichteten Aktivitäten frühzeitig aufzudecken. Bei einer Pressekonferenz sagte US-Staatsanwalt Michael Sherwin, dass das FBI die Untersuchung als „erhebliche Terrorismusbekämpfung oder Spionageabwehr“ betrachte. Dazu sichten die Ermittlungsbehörden aktuell Geld-, Reise – und Kommunikationsaufzeichnungen sowie Dispositionen und allgemeine Bewegungen.

Irreführende Darstellung bremst Bitcoin-Adoption

Bitcoin haftet nach wie vor ein Schmuddel-Image an. Doch obwohl sich unter Kriminellen inzwischen herumgesprochen haben dürfte, dass es durchaus anonymere Kryptowährungen als Bitcoin gibt, wird die bekannteste der digitalen Währungen nach wie vor für illegale Zwecke verwendet. So gibt es aktuell im Darknet zweifelhafte Angebote, bei denen man sich einen Corona-Impfstoff gegen Bitcoin sichern können soll.

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Der Yahoo-Beitrag vermittelt dabei den Eindruck, dass Bitcoin lediglich ein Zahlungsmittel von Kriminellen sei. Eine Studie von Chainalysis von 2019 belegt dabei, dass tatsächlich nur 1,1 Prozent aller Krypto-Aktivitäten eine kriminelle Basis hätten. Dennoch bremsen solche Darstellungen die Adoption des digitalen Wertspeichers und anderer Kryptowährungen aus.

Erschwerend hinzu kommen Äußerungen von verschiedenen Funktionären aus Politik und Finanzen, wie beispielsweise Christine Lagarde. Die EZB-Chefin äußerte sich vor Kurzem in einem Livestream von Reuters über Bitcoin und Co. Sie sagte:

Bitcoin ermöglicht zweifelhafte Geschäfte und erleichterte einige tadelnswerte Geldwäsche-Aktivitäten. Es muss Regulierung auf einem globalen Level geben, die durchgesetzt und auf die sich geeinigt werden muss. Wenn es eine Ausweichmöglichkeit gibt, dann wird diese auch genutzt.

Finanzbehörden versagen beim Kampf gegen Geldwäsche

Doch diese Aussage ist irreführend. Ein Großteil der Geldwäsche wickelt sich nach wie vor über Fiat-Währungen ab. Das wird beispielsweise aus den im September letzten Jahres bekannt gewordenen FinCEN-Files deutlich. Demnach tun sich Banken und Finanzbehörden bei der Durchführung von AML-Maßnahmen schwer.

Bei dem Leak aus dem US-Finanzministerium handelt es sich um Dokumente, die belegen, dass große Geldhäuser wie JPMorgan, HSBC, Barclays oder die Deutsche Bank große Geldsummen von Kriminellen oder anderen umstrittenen Personen bewegt haben, obwohl diese eigentlich auf Sanktionslisten vermerkt waren. Insgesamt transferierten sich so fast zwei Billionen US-Dollar. Das entspricht fast der dreifachen Marktkapitalisierung des Bitcoin.

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Ethereum, Litecoin und IOTA nehmen wichtige Widerstände in Visier

Die deutliche Kurskorrektur zu Wochenbeginn drückte die Kurse von Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und IOTA (MIOTA) nur kurzfristig gen Süden. Aktuell tendieren alle drei analysierten Altcoins wieder in Richtung ihrer Jahrshochs. Insbesondere der MIOTA-Kurs weist deutliches Aufwärtspotential auf.

Ethereum (ETH): ETH-Chart zeichnet bullishes Bild

  • Kurs (ETH): 1.217 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 1.243 USD)
  • Widerstände/Ziele: 1.303 USD, 1.455 USD, 1.591 USD, 2.057 USD, 2.811 USD, 3.565 USD
  • Unterstützungen: 1.042 USD, 922 USD, 837 USD, 747 USD, 675 USD, 640 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW02

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Nachdem der Kurs von Ethereum zu Wochenbeginn deutliche Kursabschläge verkraften musste und kurzfristig auf 930 USD korrigiert hatte, kamen bullish gestimmte Anleger zurück in den Markt. Der ETH-Kurs stieg in den letzten 4 Handelstagen um 32 Prozent auf aktuell 1.217 USD. Damit konnte die zweitgrößte Kryptowährung eine größere Korrektur abwenden und die 1.000-USD-Schwelle vorerst verteidigen.

Bullishe Variante (Ethereum):

Die Ether-Kurse zeigten sich weiter stark und konnten den EMA20 (rot) auf Tagesbasis mehrfach verteidigen. Steigt der ETH-Kurs zurück über die 161er Fibonacci-Extension bei 1.303 USD und kann in der Folge auch sein Jahreshoch bei 1.348 USD dynamisch überwinden, ist ein Anstieg bis an das Allzeithoch bei 1.425 USD zu erwarten. Finden sich genug Anschlusskäufe und der Ether-Kurs springt per Tagesschlusskurs über das Allzeithoch von 1.425 USD, ist ein Folgeanstieg an die 200er Fibonacci-Extension bei 1.591 USD wahrscheinlich. Kann auch dieser Widerstand überwunden werden, ist in den kommenden Wochen mit einem Kursanstieg an die 261er Fibonacci-Extension bei 2.057 USD zu rechnen.

An diesem starken Widerstand ist eine zwischenzeitliche Kurskorrektur an das bisherige Allzeithoch zu erwarten. Von diesem Kursniveau aus ist mit einem erneuten Anstieg an die 2.057 USD zu rechnen. Wird in der Folge auch die 2.057 USD nach oben durchbrochen, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 2.811 USD (361er Fibonacci-Extension). Bleibt die Nachfrage an Ethereum in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin hoch und der ETH-Kurs überwindet die 2.811 USD, ist der Weg frei in Richtung der abgeleiteten Kursziele bei 3.277 USD und 3.565 USD. Diese beiden Kursmarken sind vorerst als maximale Ziele für die kommenden 6 Monate ableitbar. Entwickelt sich der Gesamtmarkt ebenfalls weiter positiv könnte Ethereum in der zweiten Jahreshälfte in neue Höhen jenseits der 4.000 USD vorstoßen.

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Bearishe Variante (Ethereum)

Prallt der Ether-Kurs hingegen abermals im Bereich der 1.303-USD-, spätestens aber an der 1.425 -USD-Marke deutlich nach unten ab und bildet ein Doppel-Top aus, kommt der Bereich um 1.051 USD abermals in den Blick. Hier verlaufen der EMA20 (rot) sowie die grüne Aufwärtstrendlinie. Rutscht Ethereum dynamisch unter diesen Kreuzsupport, ist zunächst ein Retest des Wochentiefs bei 922 USD zu erwarten. Gibt das Wochentief keinen Halt, weitet sich die Korrekturbewegung in Richtung der 837 USD aus. Hier verlaufen der Supertrend, das alte Verlaufshoch, sowie der EMA (50) (orange).

Stabilisiert sich Ethereum in diesem Bereich nicht, dürfte der Kurs unmittelbar in Richtung der 747 USD zurückfallen. Auch ein Durchmarsch bis an den EMA100 (gelb) bei 675 USD muss eingeplant werden. Eine Korrektur bis an die 640 USD kann dann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich der 640 USD erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für einen bullishen Konter spürbar. Schaffen es die Bären, auch diese Unterstützung per Tagesschlusskurs zu unterbieten, wäre das bullishe Szenario abrupt vom Tisch und eine Korrekturausweitung bis an den EMA200 (blau) bei 531 USD einzuplanen.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD-Indikator erholen sich in den letzten Tagen spürbar und weisen beide weiterhin ein Kaufsignal auf. Die überkauften Zustände bei beiden Indikatoren konnten durch die temporäre Kurskorrektur ebenfalls abgebaut werden. Auf Wochensicht hat sich nur wenig geändert. Der RSI notiert mit einem Wert von 88 weiterhin in der überkauften Zone, weshalb eine erneute Konsolidierung nicht gänzlich ausgeschlossen werden darf.

Litecoin (LTC): LTC-Kurs nimmt altes Hoch bei 144 US-Dollar ins Visier

  • Kurs (LTC): 149 USD (Vorwoche: 173 USD)
  • Widerstände/Ziele: 163 USD, 185 USD, 190 USD, 219 USD, 245 USD, 265 USD, 340 USD
  • Unterstützungen: 144 USD, 126 USD, 117 USD, 112 USD, 98 USD, 89 USD, 84 USD, 71 USD, 64 USD, 55 USD
Kursanalyse Litecoin (LTC) KW02

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares LTC/USD auf Binance

  • LTC-Kurs erreicht wichtigen Zielbereich bei 184 USD.
  • Bereich um 89 USD fungiert nun als zentrale Unterstützung für LTC-Kurs.
  • Nächstes bullishes Kursziel bei 245 USD.

Seit der letzten Kursanalyse vom 18. Dezember stieg der LTC-Kurs bis an die übergeordnete Zielmarke bei 185 USD. Im Zuge der Korrektur zu Wochenbeginn stürzte der LTC-Kurs jedoch um 38 Prozent auf 112 USD ab. Der Kreuzsupport aus Supertrend und EMA50 (orange) bei 117 USD verhinderten einen weiteren Kurseinbruch. In den letzten Tagen erholte sich der Kurs von Litecoin zwar deutlich von seinem Wochentief, jedoch fiel der Anstieg auf aktuell 148 USD geringer aus als bei Ethereum.

Bullishe Variante (Litecoin)

Kann der Kurs von Litecoin die Unterstützung bei 144 USD behaupten und in den kommenden Handelstagen abermals sein Jahreshoch bei 186 USD anlaufen, bestehen gute Chancen für einen Kursausbruch in Richtung der 161er Fibonacci-Extension. Auch ein Durchmarsch bis an das übergeordnete Widerstandsniveau bei 245 USD wäre vorstellbar. In diesem Bereich dürften die Bullen erneut Gewinn einstreichen. Ein Rücksetzer samt Retest des bisherigen Jahreshochs darf nicht verwundern. Behauptet sich der LTC-Kurs oberhalb der 185 USD und steigt abermals gen Norden, ist ein Folgeanstieg bis an die 200er Fibonacci-Extension bei 265 USD vorstellbar. Wird auch diese Chartmarke dynamisch nach oben gebrochen, bestehen gute Chancen für einen Durchmarsch bis an das maximale mittelfristige Kursziel bei 340 USD. Solange der LTC-Kurs kein neues Verlaufstief unterhalb des Wochentiefs bei 112 USD ausbildet, ist vorerst weiter steigenden Kursen zu rechnen. 

Bearishe Variante (Litecoin)

Dreht der LTC-Kurs bereits unterhalb der 163 USD nach unten ab und fällt zurück unter den Support bei 144 USD, ist ein erneuter Kursrückgang an die 126 USD wahrscheinlich. Wird auch diese Unterstützung dynamisch unterboten, kommt der Supertrend bei 117 USD wieder in den Blick. Fällt Litecoin in der Folge auch zurück unter das Wochentief bei 112 USD, ist eine Korrektur bis an das Ausbruchsniveau zwischen 98 USD und 93 USD zu erwarten. Schaffen es die Bären, auch diese Supportmarken zu durchbrechen, und auch die 89 US-Dollar geben keinen Halt, ist eine Korrekturausweitung wahrscheinlich.

Fällt Litecoin in der Folge unter die Supportzone aus EMA200 (blau) und 50er Fibonacci-Retracement bei 84 USD, dürfte der Kurs unmittelbar zurück an die 71 USD korrigieren. Gibt auch diese Unterstützung keinen Halt, ist ein Rückfall bis an die 64 USD einzuplanen. Spätestens an dieser Unterstützungszone ist mit vermehrter Gegenwehr der Bullen zu rechnen. Rutscht der LTC-Kurs dennoch unter diesen starken Support, rückt die 55 USD als maximales Kursziel in den Blick der Anleger. Solange Litecoin nicht nachhaltig unter das Wochentief bei 112 USD rutscht, bestehen weiterhin gute Chancen für weiter steigende Kurse.

Indikatoren (Litecoin)

Mit Blick auf die Indikatoren zeigen sich erste Schwächeanzeichen. Der RSI wie auch der MACD-Indikator zeigen aktuell gen Süden. Der MACD hat bereits ein Verkaufssignal aktiviert, welches vorerst Kurs-begrenzend wirkt. Der RSI tendiert mit einem Wert von 55 ebenfalls gen Süden. Erst wenn der Indikator unter die 45 rutscht, aktiviert sich auch hier ein frisches Verkaufssignal. Auf Wochensicht bauen beide Indikatoren ihre überkauften Zustände ab, haben aber weiterhin ein aktives Kaufsignal anliegen.

IOTA (MIOTA): IOTA nach Flaggenausbruch bullish

  • Kurs (MIOTA): 0,422 USD (Vorwoche: 0,370 USD)
  • Widerstände/Ziele: 0,428 USD, 0,471 USD, 0,499 USD, 0,520 USD, 0,554 USD, 0,618 USD, 0,655 USD, 0,783 USD
  • Unterstützungen: 0,408 USD, 0,370 USD, 0,357 USD, 0,321 USD, 0,308 USD, 0,273 USD, 0,250 USD, 0,228 USD
Kursanalyse IOTA (MIOTA) KW02

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • MIOTA-Kurs bricht aus Abwärtstrendkanal nach oben aus.
  • Erstes Zwischenziel auf dem Weg zur 0,554 USD abgearbeitet.
  • 0,322 USD fungiert als wichtiges Widerstandsniveau.

Der Kurs von IOTA kann die bullishe Kursrallye am Gesamtmarkt nutzen und ein neues Jahreshoch bei 0,471 USD generieren. Anleger nutzten die Kurskorrektur zu Wochenbeginn für neue Einstiege und setzen damit auf einen weiter steigenden MIOTA-Kurs.

Bullishe Variante (IOTA)

Nach einer deutlichen Kurskorrektur zu Weihnachten, stieg der Kurs von IOTA deutlich gen Norden und konnte den Ausbruch aus dem grünen Trendkanal für einen Folgeanstieg bis an die 0,471 USD nutzen. Zwar fiel IOTA im Zuge der Konsolidierung am Gesamtmarkt ebenfalls deutlich auf 0,322 USD, verteidigte per Tagesschlusskurs jedoch den EMA20 (rot). Aktuell notiert der MIOTA-Kurs bei 0,420 USD und damit nur unweit seines Jahreshochs. Steigt der Kurs zeitnah zurück über die 0,428 USD und überwindet in der Folge auch den Widerstand bei 0,471 USD, rücken zunächst die Widerstände bei 0,499 USD (127er Fibonacci-Extension) sowie 0,522 USD (138er Fibonacci-Extension) in den Blick der Anleger.

Werden auch diese beiden Widerstände dynamisch durchbrochen, ist ein Anstieg bis an das erste wichtige Kursziel bei 0,554 USD bzw. 0,572 USD einzuplanen. Beide Kursmarken stellen starke Widerstände dar, weshalb mit Gewinnmitnahmen zu rechnen ist.  Schaffen es die Bullen auch das 161er Fibonacci-Extension per Tagesschlusskurs zu überwinden, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 0,618 USD. Diese Widerstandsmarke war bereits 2017 und auch 2018 eine wichtige charttechnische Hürde. Können die Bullen auch diesen horizontalen Widerstand dynamisch durchbrechen, aktivieren sich mittelfristige Kursziele für 2021 bei 0,653 USD sowie maximal 0,785 USD. Solange IOTA nicht zurück unter die 0,321 USD rutscht, sind Kursziele auf der Oberseite zu favorisieren.

Bearishe Variante (IOTA)

Die Bären haben es auch bei IOTA in den letzten Wochen nicht leicht. Der Versuch, den Kurs nachhaltig unter den EMA20 (rot) sowie den Keysupport bei 0,321 USD zu drücken, schlugen bislang fehl. Bildet der MIOTA-Kurs in den kommenden Handelstagen kein neues Hoch aus und prallt im Bereich der 0,428 USD, spätestens aber an der 0,471 USD dynamisch nach unten ab, erhöhen sich die Chancen auf ein Doppel-Top im Tageschart. Fällt IOTA in der Folge zurück unter die 0,408 USD und durchbricht auch den ersten wichtigen Support bei 0,357 USD, ist ein Retest des Wochentiefs bei 0,321 USD wahrscheinlich. Schaffen es die Bären den MIOTA-Kurs per Tagesschlusskurs zurück unter den EMA100 (gelb) zu drücken, dürfte zunächst das 38er Fibonacci-Retracement bei 0,308 USD angelaufen werden.

Wird auch diese Unterstützung per Tagesschlusskurs unterboten und der EMA200 (blau) bei 0,296 USD gibt auch keinen Halt, weitet sich die Korrektur bis an die 0,273 USD aus. An diesem Support ist abermals mit Gegenwehr der bullishen Anleger zu rechnen. Hier verlaufen der Supertrend sowie eine wichtige horizontale Unterstützung. Fällt der Kurs auch dynamisch unter diesen starken Support, ist eine Korrektur bis an die 0,250 USD wahrscheinlich. Hier verläuft aktuell die Oberkante des grünen Abwärtstrendkanals. Stabilisiert sich der Kurs von IOTA auch in diesem Bereich nicht, weitet sich die Korrektur bis an die Verlaufstiefs vom Oktober und November 2020 aus. Ein derart starker Kursrückgang ist nur bei einer deutlichen Korrektur am Gesamtmarkt vorstellbar. Die momentane Kursstärke von IOTA favorisiert weiter steigende Kurse in den kommenden Wochen.

Indikatoren (IOTA)

Der RSI wie auch der MACD-Indikator weisen auf Tagesbasis ein Kaufsignal auf. Beide Indikatoren haben zudem noch Luft nach oben. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch mit Blick auf den Wochenchart. Somit unterstützen die Indikatoren ebenfalls die bullishe Sicht auf die MIOTA-Kursentwicklung.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,82 Euro.

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Polkadot-Kurs durchbricht die 14 US-Dollar-Marke

Ähnlich wie EOS (EOS) oder Cardano (ADA) wird Polkadot (DOT) als ein vielversprechendes Projekt angepriesen, dass mit Ethereum konkurrieren kann. Vor allem in den letzten Tagen erhielt Polkadot sehr viel Aufmerksamkeit. Woran liegt das und warum erreicht der DOT-Kurs stetig neue Allzeithochs?

Die meisten DeFi-Protokolle nutzen die Ethereum Blockchain. Dennoch haben sich in den letzten Monaten einige Projekte, nach Alternativen umgeschaut. Vor allem die enorm hohen Transaktionsgebühren und derzeit fehlenden Skalierungslösungen, machen Ethereum für den Otto Normalverbraucher nur schwer nutzbar. Aus diesem Grund scheint Polkadot im Moment eine attraktive Alternative für Entwickler von dezentralen Anwendungen (dApps) zu sein.

Derzeit befindet sich der DOT-Kurs bei 14,15 US-Dollar. Allein in den letzten sieben Tagen konnte er um 46,65 Prozent zulegen.

Polkadot Parachains erhöhen DOT-Nachfrage

Am 12. Januar hat das Open-Source-Projekt den Start seiner ersten Parachain verkündet. Vor allem diese News haben vermutlich dazu geführt, dass der DOT-Kurs so rapide gestiegen ist. Parachains sind Chains, die Transaktionen über mehrere Nodes verteilen. Durch sie ist es möglich, Blockchain-Netzwerke zu skalieren. Allerdings sind Plätze für solche Parachains begrenzt und jemand, der eine Parachain aufsetzen will, muss DOT hinterlegen.

In den nächsten Jahren stehen nur etwa 100 Parachain-Pläze für Teams und Entwickler zur Verfügung. Insbesondere dieser Faktor sorgt dafür, dass eine große Lücke zwischen Marktnachfrage und Marktangebot entsteht. Da man DOT benötigt, um eine Parachain aufzusetzen, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass auch in den nächsten Monaten mit einer erhöhten DOT-Nachfrage zu rechnen ist.

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Was kann die Parachain von Plasm Network?

Plasm Network arbeitet seit August 2020 mit Polkadot zusammen und hat nun offiziell die erste Parachain von Polkadot etabliert.

Das Projekt ist eine sogenannte Layer-2-Technologie, die über Polkadot läuft. Plasm Network unterstützt auch Smart Contracts und kann daher das gravierende Problem der Skalierbarkeit für dApp Entwickler lösen. Darüber hinaus hofft Plasm Network darauf, dass es sich zu einem dApp-Hub für Entwickler auf Polkadot etablieren kann. Bereits jetzt hat sich die erste Parachain von Polkadot mehrere wichtige Partnerschaften geschlossen. Beispielsweise kooperiert Plasm Network mit Acala Network, einem Corss-Chain DeFi-Projekt, das auch am ersten Stablecoin des Polkadot-Ökosystem arbeitet. Damit würde auf Polkadot das erste Cross-Chain-Projekt an den Start gehen.

Auch die zweitgrößte dezentrale Börse (DEX) des Ethereum-Netzwerks SushiSwap, hat in einer kürzlich veröffentlichten Roadmap bekannt gegeben, dass das Team an einer Cross-Chain-DEX arbeitet, deren Testversion bereits im zweiten Quartal 2021 live gehen soll. In den kommenden Monaten wird sich eigen, ob Polkadot genügend Projekte für sich gewinnen kann. Sollte es dem Projekt gelingen, noch weitere Projekte für Parachains zu gewinnen, könnte sich das auch im DOT-Kurs widerspiegeln.

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„Echte“ Bitcoin vs. BTC-Wertpapiere: Droht eine Kursentkopplung?

Der große Ausverkauf von „physischen“ Bitcoin hat begonnen. Institutionelle Investoren lassen die Bitcoin-Bestände an Krypto-Börsen dahinschmelzen. Auf der anderen Seite werden Rekordvolumina bei Vermögensverwaltungen und Wertpapieremittenten vermeldet, die Bitcoin als Basiswert für Verbriefungen nutzen. Warum „echten“ Bitcoin das gleiche Schicksal droht wie physischem Gold und was das für Krypto-Investoren bedeutet.

Seit rund 12 Monaten lässt sich ein Phänomen beobachten: Die Bitcoin-Bestände an den Krypto-Börsen schrumpfen. Insbesondere seit letztem Herbst, als die Bitcoin-Kursrallye an Fahrt aufgenommen hat, verzeichnen praktisch alle großen Börsen, von Coinbase über Huobi bis Binance, sinkende Bestände.

Screenshot von viewbase.com

Verantwortlich dafür können vor allem die institutionellen Investoren gemacht werden, die über den OTC-Handel wie beispielsweise Coinbase Pro große Mengen an BTC erwerben. Dass den Krypto-Börsen „physische“ Bitcoin entzogen werden, hat nicht nur positive Konsequenzen für den Bitcoin-Kurs, sondern auch negative für die Liquidität an den Börsen.

Das Verschwinden der Bitcoin

Viele dieser Bitcoin werden damit langfristig dem Markt und vor allem den Privatanlegern entzogen. Beispielsweise ist nicht davon auszugehen, dass Microstrategy CEO Michael Saylor seine 70.470 BTC zeitnah auf den Markt schmeißen wird. Der Anlagehorizont der meisten Großinvestoren dürfte tendenziell langfristig geprägt sein.

Bei Investmentfirmen dürften viele der „physischen“ BTC sogar vielleicht nie mehr das Licht einer Börse erblicken. Vermögensverwaltungen wie Galaxy Digital, VanEck oder ETC Group erwerben Bitcoin, um diese als Basiswert für traditionelle Wertpapierverbriefungen zu nutzen. Sofern nicht wie bei manchen BTC Futures eine physische Auslieferung vereinbart ist, verbleiben die BTC bei der Verwahrgesellschaft des Wertpapieremittenten.

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Verschiebung der Marktkräfte und Bedrohung von Krypto-Börsen

Aktuell können wir entsprechend eine Verschiebung der Marktkräfte und der Liquidität beobachten. Traditionelle Börsen wie eine CME Futures-Börse werden immer wichtiger. Dies gilt auch für klassische Wertpapierbörsen, an denen Zertifikate wie ETNs gehandelt werden können. Beispielsweise erfreut sich die Xetra der Deutschen Börse immer größerer Beleibtheit für BTC ETNs. Sollten die neu gestellten Anträge für einen Bitcoin ETF – VanECK versucht mal wieder sein Glück bei der SEC – dieses Jahr erfolgen haben, dann dürfte dies den Trend sogar nochmal verstärken.

Durch die hohe Nachfrage nach traditionellen Finanzprodukten für das Wertpapierdepot bei der Bank respektive dem Wertpapierbroker, gehen Krypto-Marktanteile an die Old Economy über. Es findet eine zentralisierte Lagerung der BTC-Bestände auf den Hardware-Security-Modulen der zuständigen Verwahrgesellschaften statt. Die Regulierungsbehörden dürfte dies mehr als freuen, da sich das Problem der Kontrolle damit von selbst erledigt. Wer einen Bitcoin ETN erwirbt, besitzt schließlich ein Wertpapier und keine schwerer zu regulierende Kryptowährung.

Wertpapierdepot statt Wallet – Ein kurzlebiger Trend?

Dieser Trend nimmt inzwischen absurde Ausmaße an. Die Nachfrage nach BTC-Wertpapieren ist so groß, dass Investoren bereit sind größere Aufschläge zu bezahlen. Vereinfacht gesagt: Investoren zahlen für die veraltete Form der Verbriefung mehr als an Bitcoin-Gegenwert im Finanzprodukt enthalten ist. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es sich hierbei um kurzfristige Nachholeffekte des traditionellen Finanzsektors handelt, die sich mit der Zeit von selbst regulieren sollten.

Schließlich sind traditionelle Wertpapierverbriefungen teurer und ineffizienter als das Ursprungsmedium Token. Es handelt sich also nur um eine Übergangsphase, die sich durch Regulatorik, Unsicherheit auf Verbraucherseite und Abhängigkeit von bestehenden Infrastrukturen erklären lässt. Wenn Token-Infrastrukturen in den nächsten Jahren immer mehr zum Standard werden, ganz gleich, ob durch einen digitalen Euro (CBDC / Stablecoin) oder ein digitales Wertpapier (Security Token), dann werden sich auch Kryptowährungen von traditionellen Verbriefungen emanzipieren können. Der aktuelle Rückschritt löst sich mit der Etablierung der neuen Basistechnologie (Blockchain) immer weiter auf, bis es nur noch einen Standard für Werteträger gibt: Token.

Vorbild Gold: Warum Bitcoin das gleiche Schicksal ereilen könnte

Die oben skizzierte Entwicklung wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs haben. Dem Bitcoin könnte dabei genau das gleiche Schicksal ereilen wie dem Edelmetall Gold. So muss man zwischen dem physischen Goldpreis und dem Preis für „Papiergold“, also Gold, das durch ein Wertpapier verbrieft wird und an der Börse gehandelt wird, unterscheiden.

Insbesondere in unsicheren Zeiten, wie wir es zur ersten Corona-Welle im März gut beobachten konnten, kann es passieren, dass sich die Preise für physische Edelmetalle von ihren Verbriefungen entkoppeln. So war die Nachfrage nach physischem Gold deutlich höher, sodass die Preise für Barren und Münzen stärker gestiegen sind als für ETCs, ETFs oder sonstigen Finanzprodukten. Gerade dann, wenn die Anleger den Finanzinstitutionen misstrauen, neigen sie dazu, ihr Gold im Schließfach zu Hause zu verwahren.

Der „echte“ BTC als begehrtes Sammlerstück

Bezieht man diese Logik auf den Vermögenswert Bitcoin, dann bedeutet das nichts anderes, als dass die Anleger lieber selbst ihre BTC via eigener Wallet respektive Private Key verwahren, als dies einem Finanzintermediär zu überlassen. Dieser Trend könnte sich insbesondere dann verstärken, wenn den Marktteilnehmern bewusst wird, dass es immer weniger frei handelbare Bitcoin gibt.

Schließlich ziehen die institutionellen Investoren immer mehr Bitcoin aus dem Markt, sodass sie ein Gros der Privatinvestoren als primäre Bitcoin-Holder aus dem Markt drängen. Gerade in Korrekturphasen verstärken sich solche Umverteilungstendenzen, indem die schwachen Hände (Privatanleger) aus dem Markt gespült werden.

Wenn die Anzahl der an den Krypto-Börsen frei handelbaren BTC immer weiter abnimmt, dann kann diese Verknappung auch zu einer Preisentkopplung führen. Der gegenwärtige Trend, dass urkundliche Bitcoin-Wertpapierverbriefungen aufgrund der hohen Nachfrage einen Aufschlag generieren, könnte sich in Zukunft zu einem Abschlag gegenüber den nicht-verbrieften, echten BTC entwickeln. Investoren könnten dann also bereit sein mehr zu zahlen, wenn sie einen Bitcoin – wie im Sinne des Erfinders – selbst halten können, anstatt nur ein Kurs-Partizipationsrecht zu erwerben. Von den Kostenfaktoren, die eindeutig für Token anstatt urkundlichen Verbriefungen sprechen, mal ganz abgesehen.

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