Bitcoin (BTC)-Zensur auf YouTube! Diese beliebten Kanäle sind betroffen:

YouTube hat sich offenbar erneut entschlossen, führende Krypto-Kanäle zu zensieren. Der beliebte Streamer Ivan on Tech, der für seine täglichen Live-Sendungen bekannt ist, erhielt beispielsweise einen dreimonatigen Strike.

Wie auch schon im Dezember 2019 werden Krypto-Kanäle auf YouTube wieder mit einer Welle der Zensur überzogen. Ivan on Tech, ein beliebter Kanal, der jeden Morgen live die aktuellen Neuigkeiten der Szene bespricht, wurde am Sonntag mit einem Strike belegt, als er gerade zu streamen begonnen hatte.

Der YouTuber teilte dazu ein Screenshot auf Twitter, dem zufolge die Strafe drei Monate lang in Kraft bleiben werde, was ihn offenbar an weiteren Livestreams hindert und äußerte sein Unverständnis über das Vorgehen:

“YOUTUBE KRYPTO SÄUBERUNG IST ZURÜCK!!

Unser Kanal bekam einen Strike, sobald ich einen neuen Live-Stream gestartet hatte.

Das ergibt keinen Sinn, in diesem Stream wurde nichts Gefährliches oder Schädliches präsentiert.”

Der YouTuber forderte seine Unterstützer auf, YouTube in dieser Sache auf den Zahn zu fühlen. Er bekam auch eine Antwort, der zufolge die Sache untersucht würde, doch der Strike wurde bislang nicht aufgehoben.

Weitere Bitcoin (BTC)-YouTuber betroffen

Crypt0, ein weiterer erfolgreicher YouTuber, dachte in einem aktuellen Video laut über die möglichen Gründe für die Zensur nach und sprach über weitere betroffene Kanäle, darunter Crypto Matrix, Chico Crypto und DaVinci.

Laut Crypt0 seien die Kanäle möglicherweise von Anhängern gewisser Kryptowährungen wie zum Beispiel EOS bei YouTube verleumdet worden, nachdem sie sich negativ über die besagten Projekte geäußert hätten. Crypt0 gab auch zu bedenken, dass Zuschauer nun den wirklichen Betrügern leichter in die Falle gehen würden, nachdem die guten Kanäle weg seien.

Die wahren Betrüger sind noch auf YouTube

Denn die Zensur wäre an sich ja schon schlimm genug, wenn sie immerhin auch die echten Betrüger aussortieren würde, doch nicht einmal das scheint zu funktionieren. Sucht man Beispielsweise auf der Video-Plattform Kanäle von Ripple-CEO Brad Garlinghouse, der Exchange Binance oder des Tesla-CEO Elon Musk, so findet man Scam-Kanäle, die zwar keine Videos, aber teils über 100.000 Abonnenten haben.

Auf solchen Kanäle wie zum Beispiel “Binance Exchange” werden dann alte Aufnahmen des CEOs der Kryptobörse als ein angeblich aktueller Livestream mit einer Geschenkaktion verkauft. Man soll den Betrügern etwas Kryptogeld schicken und werde dann mehr zurückerhalten.

Diese Masche ist uralt und wird auf Twitter bereits seit vielen Jahren betrieben. Warum also ist es so schwer für YouTube, die Betrugs-Kanäle zu entfernen und die ehrlichen in Ruhe zu lassen?

Glaubst Du, dass YouTube wegen seiner übermäßigen Zensur bald von einer besseren und freieren (Krypto-) Plattform überholt werden wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarpalte!

© Bild via Artem Beliaikin, Flickr.comPublic Domain, editiert

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Bitcoin (BTC) wird allgegenwärtig! Die Simpsons erklären Blockchain und Kryptowährungen:

Die neuste Folge der Kult-Zeichentrickserie “Die Simpsons” enthält ein Segment über Blockchain und Kryptowährungen. Dabei wird der Themenkomplex den Zuschauern auf lustige Weise erklärt:

Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen sind längst ihrem ursprünglichen Nischendasein als interessantes Experiment weniger engagierter Kryptographen entwachsen und werden  inzwischen sogar im popkulturellen Mainstream behandelt.

Die Simpsons erklären Kryptowährungen

Das jüngste Beispiel: In der neusten Folge der Kult-Zeichentrickserie die Simpsons (Staffel 31 Episode 13) gibt es einen knapp zweiminütigen Abschnitt, in dem Blockchain und Kryptowährungen unterhaltsam erklärt werden.

Homer Simpsons Tochter Lisa bekommt in der besagten Szene einen Film gezeigt, in dem Jim Parsons, der “geliebteste Wissenschaftler des Fernsehens”, das Thema mit Unterstützung eines sprechenden Buchs erläutert. Ein Witz dabei ist natürlich, dass Parsons nicht wirklich ein Wissenschaftler ist, sondern nur in der Serie “The Big Bang Theory” einen solchen spielte. Zum Schluss der Szene wird ein langer Text eingeblendet, der sich erstmal über die Sprache von Krypto-Anhängern lustig macht:

Kryptowährung ist ein System das nicht auf einer nicht-Kryptowährung zentralen Behörde beruht, sondern stattdessen auf einem nicht zentralisierten verteilten Konsens von Kryptowährungs-Besitz beruht. Das Wort “Kryptowährung” wiederholt zu benutzen, wenn man Kryptowährung beschreibt, lässt es so aussehen, als hätte man ein Kryptowährungs-Anfängerkonzept von Kryptowährung. Nun, das ist ein totaler Haufen Kryptowährung. 

Kennen die Simpsons-Macher Satoshi Nakamotos Identität?

Weiter unten in dem Text wird noch der hohe Energieverbrauch durch Mining kritisiert, der zugelassen werde, während man andererseits (Plastik-) Strohhalme verbiete. Möglicherweise interessant ist allerdings der letzte Satz:

In dem ganzen Segment wird keine konkrete Kryptowährung direkt beim Namen genannt, doch am Ende des Textes erfolgt eine eindeutige Anspielung auf Satoshi Nakamoto, den mysteriösen Erfinder von Bitcoin. Nur ein Witz, oder wissen die Simpsons-Macher tatsächlich etwas über ihn?

“Also haben wir große Gebäude voller Energie schluckender luftgekühlter Computer, die nutzlose Mathe-Probleme lösen. Aber jetzt können wir keine Strohhalme haben?! Also wir wissen, wer Satoshi ist, sagen es aber nicht.”

Kryptowährungen in Film und Fernsehen

Kryptowährungen wurden auch zuvor schon in die Handlung von Filmen und Serien eingebaut. Da wäre beispielsweise StartUp, eine 2016 gestartete Serie von bislang drei Staffeln mit Martin Freeman (bekannt aus Sherlock und Der Hobbit), in der ein fiktiver GenCoin eine wichtige Rolle spielt.

Außerdem wurde 2019 ein Spielfim namens Crypto veröffentlicht, in dem die Schauspieler Luke Hemsworth, Bruder des Thor-Darstellers Chris Hemsworth, und Kurt Russel, bekannt aus dem Action-Klassiker Die Klapperschlange, wichtige Rollen spielen. In dem Film kommen illegale Krypto-Geschäfte der russischen Mafia vor.

Glaubst Du, dass solche Erwähnungen in Film und Fernsehen einen großen Beitrag dazu leisten, Bitcoin zum Durchbruch zu verhelfen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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JPMorgan Chase: Blockchain und Kryptowährungen kommen in den Mainstream!

Die US-Großbank JPMorgan Chase hat einen ausführlichen Bericht zur Mainstream-Adaption von Blockchain und Kryptowährungen veröffentlicht. Bitcoin (BTC) hält sie jedoch für überbewertet:

JPMorgan Chase, die mit 2,74 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten größte Bank der USA, hat am Freitag einen Bericht zum Thema Blockchain und Kryptowährungen veröffentlicht, wie Bloomberg berichtete. Der Titel des Reports lautet: “Blockchain, digitale Währung und Kryptowährung: auf dem Weg in den Mainstream?”.

In dem 74-seitigen Bericht werden die verschiedenen Entwicklungen des Blockchain- und Krypobranche aus den letzten Monaten beleuchtet, wie z.B. Facebooks Projekt einer eigenen Währung namens Libra oder die Pläne der chinesischen Regierung für ihren digitalen Yuan. Im Bloomberg-Bericht heißt es:

“2019 wird für den Aufstieg des digitalen Geldes in Erinnerung bleiben. Die Grundlagen für eine breitere Einführung der Blockchaintechnologie sind nun geschaffen, während gleichzeitig die Grundlage für die Entwicklung von digitaler Währung und schnellen Zahlungen geschaffen wird.”

JPMorgan: Bitcoin (BTC)-Preis “leicht überbewertet”

Während andere Banken und Analysten davon ausgehen, dass der Bitcoin (BTC)-Preis in naher Zukunft stark steigen wird, wenn durch das Halving das zusätzliche Angebot verknappt wird, hält JPMorgan BTC im Gegenteil für “leicht überbewertet”. Das Wort “Halving” kommt in dem Bericht kein einziges Mal vor.

JPMorgan geht nicht so weit, Bitcoin jeglichen “intrinsischen Wert” abzusprechen, wie das manche BTC-Hasser tun. Die Bank berechnete diesen inneren Wert auf der Grundlage der Mining-Kosten und kam dabei zu dem Ergebnis, dass der intrinsische aktuell unter dem Marktwert liegen würde, wobei sich die Lücke allerdings etwas geschlossen hätte.

Erwartest Du, dass Kryptowährungen in naher Zukunft fest im Mainstream verankert sein werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Warum dieser Bitcoin (BTC)-Bullrun 1.000 Tage dauern wird!

Der Analyst CryptoKea hat auf Twitter ein Modell für den Bitcoin (BTC)-Markt geteilt, das Daten aus bisherigen Bullenzyklen auf die aktuelle Lage überträgt. Diesem zufolge werde der momentane Bullenmarkt insgesamt gut 1.000 Tage andauern:

Preisvorhersagen für Bitcoin (BTC) werden andauernd von verschiedensten “Experten” abgegeben. CryptoKea, ein auf Twitter aktiver Bitcoin-Analyst, hat nun eine etwas andere Prognose veröffentlicht: Er hat nicht orakelt, welchen Wert BTC erreichen werde, sondern wie lange der aktuelle Bullenmarkt noch anhalten dürfte.

Bitcoin-Bullenmarkt soll 1.000 Tage dauern

Der Investor kam zu dem Ergebnis, dass es noch gut 570 Tage weiterhin bergauf gehen werde, bis dann etwa im September 2021 der Höchststand erreicht wäre. Der Bullenmarkt werde dann rund 1.000 Tage angedauert haben.

Diese Schätzung ist nicht aus dem luftleeren Raum gegriffen, sondern orientiert sich an zwei vergangenen Bullenzyklen, die jeweils sehr genau in der Mitte durch die jeweiligen Halvings in zwei Hälften geteilt wurden. Der aktuelle Zyklus hat nach diesem Modell mit dem Tiefpunkt im Dezember 2018 angefangen.

CryptoKea räumt allerdings auch ein, dass bei gerade einmal zwei bisherigen Halvings nicht genug Daten vorhanden seien, um ein Muster zweifelsfrei feststellen zu können. Auch gäbe es Anzeichen dafür, dass die Zyklen immer länger würden. Dennoch hält der Analyst daran fest, dass sein Modell eine gewisse Aussagekraft haben könnte:

“Wir alle wissen, dass sich Geschichte nie wiederholt… ABER sie reimt sich oft.”

Glaubst Du, dass CryptoKeas Vorhersage in Erfüllung gehen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Nach IOTA-Hack: Termin für Neustart steht, das müssen IOTA-Hodler jetzt tun:

Über eine Woche, nachdem ein Hack der IOTA-Trinity-Wallet Schlagzeilen machte, hat die IOTA Foundation nun einen dreiteiligen Bericht zu dem Vorfall veröffentlicht. Außerdem gibt es nun einen Termin für den Neustart des Tangles:

Am 12. Februar (vergangene Woche Mittwoch) wurde bekannt, dass die offizielle IOTA-Trinity-Wallet gehackt worden war. Die IOTA-Foundation ergriff schnell die radikale Maßnahme, den Tangle, die Distributed Ledger Technology (DLT) der Kryptowährung, durch Abschalten des Koordinators vorübergehend lahmzulegen und damit weitere Diebstähle zu verhindern.

Das müssen IOTA-Nutzer jetzt tun:

Am Freitag hat die IOTA Foundation nun einen umfassenden dreiteiligen Bericht zu dem Hack veröffentlicht, in dem Tathergang, der “Seed Migration Plan” zum Schutz vor weiteren Verlusten und Lehren für die Zukunft beleuchtet werden.

Die Schwachstelle habe sich über einen in die Wallet integrierten Service einer dritten Partei, namentlich MoonPay, eingeschlichen. Dieser sollte es Nutzern ermöglichen, IOTA direkt in der Wallet zu kaufen. Man habe es leider versäumt, einen Node Package Manager (NPM) von MoonPay rechtzeitig zu installieren.

Für bestimmte Nutzer der Trinity-Wallet besteht jetzt Handlungsbedarf: Sofern sie die Desktop-Wallet verwenden und diese zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 17. Februar 2020 geöffnet haben, sollten sie ihr Passwort ändern und den hier beschriebenen Migrationsplan befolgen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Tangle-Neustart bis zum 2. März

Auch zum Ausmaß des Hacks gab der Bericht neue Informationen: Demnach seien insgesamt 50 Wallets ausgeraubt und 8,55 Tera-IOTA gestohlen worden. Das entspricht zum aktuellen Preis etwa 2,15 Millionen Euro – deutlich mehr, als ursprünglich geschätzt worden war.

Wie die Nachrichtenseite The Block berichtete, hat die IOTA Foundation den Neustart des Koordinators bis zum 2. März versprochen. Dann wären Geldwerttransaktionen auf dem Tangle für insgesamt fast drei Wochen abgeschaltet gewesen.

Glaubst Du, dass der Hack IOTAs Ruf dauerhaft schaden könnte oder wird er schnell vergessen sein? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Was ist da bei Binance los?! Exchange hat keine Lizenz, so maltesische Behörde:

Die maltesische Behörde für Finanzdienstleistungen hat erklärt, dass die Exchange Binance gar keine Lizenz für Krypto-Aktivitäten auf Malta habe. Dabei gilt der Inselstaat für viele als das Hauptquartier der Kryprobörse. Binance-CEO Changpeng Zhao klärt auf:

Binance, die Exchange hinter der aktuell neuntgrößten Kryptowährung Binance Coin (BNB), wird in Medienberichten oft als “in Malta ansässig” beschrieben. Nun hat die örtliche Behörde für Finanzdienstleistungen MFSA allerdings heute erklärt, dass Malta gar nicht für Krypto-Geschäfte in dem Inselstaat autorisiert sei. Weiter hieß es:

Die Behörde prüft jedoch, ob Binance in Malta Aktivitäten hat, die möglicherweise nicht in den Bereich der Regulierungsaufsicht fallen. Die Zulassung von virtuellen Finanzanlagen zum Handel und/oder zum öffentlichen Angebot von virtuellen Finanzanlagen in und aus Malta erfordert eine MFSA-Lizenz im Sinne des Virtual Financial Assets Act (CAP 590) von 2018.

Binance-CEO: Nichts Neues

Für Binance-CEO Changpeng Zhao (auch einfach “CZ” genannt) ist diese Erklärung der Behörde allerdings nicht gerade ein Schock. Er beschrieb einen Bericht der Nachrichtenseite CoinDesk zu dem Thema als “Mischung aus Wahrheit, FUD und Missverständnis”.

Es sei schon längst bekannt, dass Binance nicht aus Malta betrieben werde. Überhaupt sei es eine antiquierte Vorstellung, dass eine Firma zwangsläufig irgendwo ein Hauptquartier und Büroraume haben müsste. Binance werde dagegen “auf dezentrale Weise” geführt.

Wie Decrypt kürzlich berichtete, ist Binance in Wahrheit auf den Cayman Inseln und den Seychellen registriert. Das könnte noch zu Problemen führen, da beide Standorte erst kürzlich durch die EU auf eine schwarze Liste für Steuerparadiese gesetzt wurden.

Ist Binance eine Krypto-Börse Deines Vertrauens oder bevorzugst Du andere Exchanges? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

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EILMELDUNG: Ripple baut “Brücke” zwischen Ethereum (ETH) und XRP!

Xpring, der Investment-Arm von Ripple, möchte eine “Brücke” zwischen XRP und Ethereum (ETH) bauen. Zu diesem Zweck sponserte die Firma kürzlich eine Ethereum-Konferenz und hat einen Wettbewerb für Entwickler gestartet:

Ripple will über seinen Investment-Arm Xpring eine Verbindung zwischen seiner Kryptowährung XRP und Ethereum (ETH) schaffen. Hierzu veröffentlichte das Unternehmen heute einen Blog-Artikel.

“Brücke” zwischen XRP und Ethereum (ETH)

Demnach gehörte Xpring zu den Sponsoren der Ethereum-Konferenz ETH Denver, die am vergangenen Wochenende ausgerichtet worden war. Außerdem wurde ein Wettbewerb für Entwickler gestartet, bei dem man für das Bewältigen von einer von drei Herausforderungen jeweils 1.000 US-Dollar in XRP gewinnen kann.

Bei allen drei Herausforderungen, die mit “Niflheim”, “Vanaheim” und “Bifrost” nach Orten in der nordischen Mythologie benannt sind, geht es darum, eine Brücke zwischen XRP und dem Ethereum-Netzwerk mithilfe des Interledger Protokolls herzustellen. Xpring erklärt das Vorhaben folgendermaßen:

Wir glauben, dass die Entwickler die Wahl haben sollten, wie sie ihre Probleme lösen wollen. Das ist einer der Gründe, warum wir glauben, dass Interoperabilität so wichtig ist, damit die Krypto- und Blockchain-Technologie die Massenadaption erreicht. […]

Wir halten die Brücke von XRP zu ETH und ERC-20-Token für wichtig, da XRP eine der liquidesten Krypto-Währungen der Welt ist, aber keine Rechenschicht zur Unterstützung komplexer Smart Contracts für den wachsenden Markt von Decentralized Finance (DeFi) auf Ethereum hat.”

XRP kein Konkurrent zu Ethereum und Bitcoin

Erst kürzlich hatte Ripple-CEO Brad Garlinghouse in einem Interview erklärt, dass er Bitcoin (BTC) und Ethereum nicht als Konkurrenten von XRP betrachte und persönlich sogar in BTC investiert habe. Die verschiedenen Projekte sollten damit aufhören, aufeinander “Steine zu werfen” und stattdessen die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Kunden erfüllen.

Manchmal kann es einem so vorkommen, als wären die verschiedenen Kryptowährungen das Äquivalent von Fußballvereinen, die alle im knallharten Konkurrenzkampf miteinander stünden. Die Rangliste der Marktkapitalisierungen auf CoinMarketCap hat ja auch eine gewisse Ähnlichkeit mit der Bundesligatabelle und gerade manche Anhänger der “XRP-Army” stehen Hooligans in ihrer Loyalität in nichts nach.

Allerdings lässt sich dieses Bild nicht eins zu eins anwenden, denn während im Fußball die Niederlage eines Teams den Sieg eines anderen bedeutet, kann ein positives Ereignis für einen Coin auch zu Preissteigerungen für andere führen und andersherum. So brach beispielsweise nicht nur Bitcoin Cash (BCH), sondern der gesamte Kryptomarkt ein, als die Schlammschlacht um die BCH-Hard Fork im November 2018 für Negativschlagzeilen sorgte. Insofern wäre Kooperation zwischen Ethereum und Ripple gar keine so verrückte Sache.

Glaubst Du, dass eine Brücke zwischen Ethereum und XRP große Chancen bieten könnte oder ist das Unterfangen eher sinnlos? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Cardano (ADA)-Hard Fork erfolgreich! So geht es jetzt weiter:

Das Cardano (ADA)-Netzwerk hat erfolgreich eine Hard Fork durchgeführt und dabei mit dem OBFT-Update den Grundstein für die dezentralisierte Shelley-Ära gelegt. Letztere könnte schon in wenigen Wochen anbrechen:

Cardano (ADA), die aktuell elftgrößte Kryptowährung, hat in der vergangenen Nacht ein Hard Fork-Update namens Ouroboros Byzantine Fault Tolerance (OBFT) durchgeführt. Charles Hoskinson, CEO der Entwicklerfirma IOHK und bekanntestes Gesicht der Cardano-Gemeinde, meldete über Twitter die erfolgreiche Umsetzung:

Wichtiger Schritt zur Einführung von Shelley

Tim Harrison, Direktor für Marketing und Kommunikation bei IOHK, erklärte OBFT in einem kurzen YouTube-Video: Es handele sich um “eine Brücke zwischen dem Ouroboros Classic, den wir derzeit im Byron-Hauptnetz verwenden, und dem Ouroboros Genesis, der die Shelley-Ära antreiben wird.”

Ouroboros, benannt nach dem antiken Symbol der Schlange, die ihren eigenen Schwanz verzehrt, ist der Proof of Stake-Konsens-Algorithmus von Cardano. Entwicklung-Abschnitte der Kryptowährung werden nach historischen Persönlichkeiten benannt, wie dem Poeten Lord Byron und der Frankenstein-Autoring Mary Shelley. Bei dem Übergang zu Shelley geht es vor allem um eine Erhöhung der Dezentralisierung.

Cardano (ADA)-Hard Fork ohne Komplikationen für Nutzer

Wie Harrison erklärte, handele es sich bei OBFT um ein Update “hinter den Kulissen”, bei der ADA-Besitzer in keiner Weise aktiv werden müssen. Man habe sich auch mit Exchanges abgesprochen, um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Hard Forks sind Veränderungen der Regeln eines Krypto-Netzwerks, bei denen Blockchain-Nutzer die neuen Bedingungen akzeptieren müssen, um nicht mit den restlichen Netzwerk-Teilnehmern inkompatibel zu werden. Das unterscheidet sie von Soft Forks, bei denen die Kompatibilität mit den alten Regeln erhalten bleibt (z.B. Segregated Witness/SegWit bei Bitcoin (BTC)).

Man muss zwischen unumstrittenen und umstrittenen Hard Forks unterscheiden. Erstere sind schlicht Einführungen von Updates, wie sie z.B. auch bei Ethereum (ETH) regelmäßig vorkommen. Letztere dagegen markieren die Spaltung einer Kryptowährung in zwei konkurrierende Blockchains, z.B. im Fall von BTC und Bitcoin Cash (BCH) oder im Fall von BCH und Bitcoin SV (BSV). OBFT ist entsprechend unumstritten.

Shelley-Ära startet wohl zur Kirschblütenzeit

Das “Shelley Incentiviced Testnet”, bei dem man bereits echte ADA durch Staking erlangen kann, ist bereits Mitte Dezember erfolgreich gestartet. Bezüglich des Mainnet-Startes erklärte Hoskinson kürzlich, er hoffe, den Start während der Kirschlüten-Saison im japanischen Kyoto zu feiern. Diese dürfte dieses Jahr zwischen dem 26. März und dem 3. April liegen. Allerdings erklärte der IOHK-CEO auch, er wolle nicht zu viel versprechen.

Glaubst Du, dass Cardano mit dem Start der Shelley-Ära eine deutliche Preissteigerung erleben werden wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Binance-CEO: Halving-Effekt für Bitcoin (BTC)-Preis kommt erst noch!

Binance-CEO Changpeng Zhao hat in einem aktuellen Interview erklärt, dass seiner Meinung nach das Bitcoin (BTC)-Halving noch nicht eingepreist sei. Allerdings erwarte er auch nicht, dass BTC allzu schnell die 10.000 US-Dollar hinter sich lassen werde:

In einem aktuellen Interview mit BlockTV hat Binance-CEO Changpeng Zhao (kurz: CZ) erklärt, dass seiner Meinung nach das Halving, die bevorstehende Halbierung der Bitcoin (BTC)-Blockbelohnung, noch nicht eingepreist sei. Ein positiver Effekt stände also erst noch bevor, denn “Die Nachfrage-Seite wächst, während die Angebots-Seite schrumpft”, so CZ.

Allerdings bedeutet das nicht, dass Zhao schon in kürzester Zeit einen starken Preisanstieg erwarten würde. Vielmehr würde Bitcoin erst einmal weiter um 10.000 US-Dollar schwanken:

“Es gibt psychologische Barrieren um schöne runde Zahlen. So ist 10.000 eine sehr schöne runde Zahl, also […] wird der Preis um diese ein wenig hin und her schwanken.”

Die ewige Diskussion: Bitcoin (BTC)-Halving eingepreist oder nicht?

Wenn ein großes Medienereignis plötzlich eintritt, reagieren die Märkte in der Regel stark darauf. Als die US-Regierung beispielsweise ohne Vorwarnung den iranischen General Ghassem Soleimani töten ließ, stieg der Bitcoin-Preis schlagartig an.

Anders sieht es jedoch bei Ereignissen aus, deren Eintreten schon lange im Vorhinein bekannt ist, bei Aktien beispielsweise die Ausschüttung der Dividende oder eben das Halving bei BTC. Wenn ein solcher Vorgang zusätzlichen Profit verspricht, stellen sich Investoren im Voraus darauf ein und kaufen frühzeitig.

Entsprechend ist es umstritten, ob das Halving nun, etwa 80 Tage vor seinem Eintreten, bereits eingepreist ist oder nicht. Neben CZ glaubt beispielsweise auch Tom Lee von Fundstrat Global Advisors, dass der Effekt noch bevorstehe. BitPay-CCO Sonny Singh war dagegen schon Anfang Januar anderer Meinung.

Binance am Mittwoch kurz Offline

Am gestrigen Mittwoch kam es auf Binance zu “unplanmäßigen” Wartungsarbeiten, während denen die Exchange zeitweise ausfiel. Nach wenigen Stunden verkündete CZ allerdings, dass Trading sowie Ein- und Auszahlungen wieder verfügbar seien. Er ermutigte seine Unterstützer, Twitter-Nutzer, welche FUD (Fear, Uncertainty, Doubt) verbreitet hätten, zu blockieren.

Erwartest Du das baldige Einsetzten eines positiven Halving-Effekts oder gehörts Du zu denjenigen, die das Ereignis bereits für eingepreist halten? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BTC Keychain, Flickr.comLizenz

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“America First” auch bei Bitcoin (BTC)-Mining! USA wollen Hashrate heimholen:

Das US-amerikanische Mining-Unternehmen Layer1 hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, 30 Prozent der Bitcoin (BTC)-Hashrate in die USA zu “repatriieren”. Es handele sich auch um eine Frage der “nationalen Sicherheit”.

Bitcoin (BTC)-Mining gilt aktuell als ein Geschäft, das fest in der Hand der Chinesen liegt. Sowohl die größten Mining-Pools, als auch Hersteller von ASIC-Geräten wie Bitmain oder Canaan Creative kommen aus dem Reich der Mitte. Das Schürfen von BTC wird außerdem durch die niedrigen Strompreise in China begünstigt.

Layer1: 30% von Bitcoin (BTC)-Mining in die USA!

Doch ein US-Unternehmen namens Layer1 hat sich vorgenommen, die chinesische Vorherrschaft auf diesem Markt zu brechen: Am Mittwoch gab die Firma in einer Pressemitteilung den Start einer “Bitcoin-Fabrik” in Westtexas bekannt und verkündete ihre großen Pläne für die Zukunft:

“Mit dem Ziel der Repatriierung des U.S. Bitcoin-Minings will Layer1 in den kommenden Monaten auf 100 Megawatt hochfahren und 2 % der gesamten Bitcoin-Hashrate überschreiten, mit einem Fahrplan zur Erreichung von 30 % bis Ende 2021.

Dies wird die USA in die Lage versetzen, die Dominanz Chinas im Bitcoin-Mining auszugleichen und die nationalen Sicherheitsbemühungen des Landes für eine Anlageklasse mit dem Potenzial, eine Reservewährung zu sein, zu verbessern.”

Der Plan ist vielleicht gar nicht mal so größenwahnsinnig, wie er scheint, denn Layer1 hat einflussreiche Unterstützer: Im November wurden 50 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert, unter anderem auch von Peter Thiel, dem berühmten Tech-Investor und Unterstützer von US-Präsident Donald Trump.

Auch wenn Trump persönlich letztes Jahr öffentlich erklärt hat, “kein Fan von Bitcoin und anderen Kryptowährungen” zu sein, so kann man in den Plänen von Layer1 doch die “America First”-Agenda des Präsidenten erkennen.

Auch Russland will mehr Marktanteile bei Bitcoin (BTC)-Mining

Der Krypto-Unternehmer Dmitry Marinichev ist gewissermaßen das russische Äquivalent zu Layer1: Im Oktober 2019 verkündete er sein ambitioniertes Ziel, 20 Prozent des globalen BTC-Mining-Marktes an sich zu reißen. Marinichev war 2014 zum Internet-Beauftragter der russischen Regierung ernannt worden.

Sein Plan bestand darin, eine stillgelegte Aluminium-Fabrik des RUSAL-Konzerns zur Mining-Farm umfunktionieren. Das Werk in der Nordrussischen Region Karelien war 2018 wegen westlicher Sanktionen außer Betrieb genommen worden.

Marinichev steckt auch noch hinter dem Russian Mining Coin (RMC). Mit dem Verkauf dieses Tokens wurden 2017 ganze 47 Millionen US-Dollar eingenommen. Damit handelt es sich um das bis heute größte Initial Coin Offering (ICO) Russlands. Zu seinen aktuellen Mining-Plänen gibt es allerdings seit Oktober keine neuen Meldungen.

Glaubst Du, dass die USA mit Layer1 tatsächlich ihren Anteil am weltweiten Bitcoin-Mining erheblich erhöhen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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