Twitter-Account @Bitcoin kehrt Bitcoin Cash den Rücken, unterstützt wieder Bitcoin (BTC)

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Der in der Bitcoin-Sphäre ausgesprochen einflussreiche Twitter-Account @Bitcoin hat seine Loyalität für Bitcoin Cash (BCH) aufgegeben und positioniert sich nun wieder zugunsten von Bitcoin (BTC).

Einer der einflussreichsten und kontroversesten Twitter-Accounts hat im Bitcoin-Bürgerkrieg die Fronten gewechselt. Mit knapp einer Millionen Folgern ist @Bitcoin der größte Twitter-Account im Ökosystem. Vor allem aber wegen seines einzigartigen Handles besitzt er gerade bei Einsteigern in die Szene eine unverdiente Autorität. Denn wer noch nicht erkannt hat, dass Bitcoin keine Firma, sondern ein dezentrales Netzwerk ist, könnte meinen, hier zwitschert die Bitcoin-Hauptzentrale.

Wer hinter dem Account steckt, ist nicht bekannt – zumindest nicht der Öffentlichkeit. Der kontroverse Bitcoin-Guru und ehemalige CEO von Bitcoin.com Roger Ver aber meint, die Identität des Betreibers zu kennen. Auch wenn einige Twitter-Nutzer das anzweifeln, könnte das durchaus stimmen. Denn @Bitcoin war bis vor Kurzem ein glühender Anhänger von Bitcoin Cash (BCH), dem Forkcoin, welchem auch Roger Ver anhängt.

Über Nacht mutierte @Bitcoin aber plötzlich wieder zu einem waschechten Bitcoiner. Am Dienstag den 20. August verlinkte der Account plötzlich nicht mehr auf Bitcoin.com, sondern auf Bitcoin.org, die originale Bitcoin-Seite, auf welcher 2008 auch das Whitepaper erschienen ist.

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Die Ursache für den plötzlichen Sinneswandel ist nicht bekannt. Ein Grund könnte sein, dass BCH gegen BTC aktuell ein Allzeittief erreicht hat. Womöglich möchte der Betreiber von @Bitcoin das Bitcoin Cash-Schiff verlassen, bevor es endgültig sinkt.

Charlie Lee, Gründer und Chefentwickler von Litecoin (LTC), hat eine andere Theorie. Er erklärt sich den Meinungswandel (ironisch gebrochen) damit, dass @Bitcoin in einer romantischen Beziehung mit Ver gestanden haben muss, die am 20. ein jähes Ende erlebte.

Welche Ursache machst Du für den plötzlichen Sinneswandel aus? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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Pompliano: Jeder institutionelle Investor wird Bitcoin (BTC) im Portfolio haben

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Anthony Pompliano von Morgan Creek Digital Assets erklärte gegenüber CNBC, dass in Zukunft jeder institutionelle Investor Bitcoin (BTC) besitzen werde.

Der bekannte Krypto-Geschäftsmann Anthony “Pomp” Pompliano hat eine weitere optimistische Prognose bezüglich Bitcoin (BTC) abgegeben. Der Podcaster und Gründer von Morgan Creek Digital Assets, erklärte gegenüber dem Sender CNBC, dass Bitcoin in Zukunft in jedem Portfolio eines institutionellen Investors enthalten sein werde.

Als Grund für seinen Optimismus nannte Pompliano die jüngsten positiven Entwicklungen wie die Zulassung der physisch abgewickelten Bitcoin-Futures von Bakkt und das stetige Ansteigen von Bitcoins Hashrate. Es werde immer unwahrscheinlicher, dass Bitcoin verschwinden könne:

“Je mehr Infrastruktur darauf aufbaut, desto wahrscheinlicher ist es, dass [Bitcoin] nie weggehen wird. Und ich glaube, wir sind jetzt an einem Wendepunkt, an dem Bitcoin bleiben wird. Er wird am Ende in jedem Portfolio eines institutionellen Investors landen.”

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Dadurch wird der Bitcoin (BTC)-Preis noch unten gehalten

Auf die Frage, warum der Bitcoin (BTC)-Preis trotz all der positiven Entwicklungen und dem 2020 anstehenden Halving nicht schon viel höher gestiegen sei, hatte Pomp drei Antworten parat: Erstens könne Regulierung auf kurze Sicht gesehen viele Interessenten abschrecken.

Zweitens sei Bitcoin, wenn man die Gesamtbevölkerung betrachte, immer noch relativ unbekannt und viele Anleger wüssten nicht, warum BTC wertvoll sei. Drittens schließlich sei der Bitcoin-Kauf immer noch ein relativ komplizierter Prozess. All diese Probleme würden allerdings im Laufe der Zeit gelöst werden, so Pompliano.

Erst Anfang August hatte der Unternehmer prognostiziert, dass eines Tages ein Land Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel machen werde. In einer Kettenreaktion würde dann ein Land nach dem anderen folgen, bis BTC schließlich Weltwährung wäre.

Kannst Du Dich Pomplianos positiven Prognosen für Bitcoin anschließen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via CNBC

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Selbstfahrende Autos und Parkhäuser: IOTA schließt Partnerschaft mit EDAG

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Das deutsche Unternehmen EDAG Group hat mit trive.park eine App entwickelt, über die Nutzer mithilfe von IOTA Parkplätze buchen können. Auch bei EDAGs selbstfahrendem Auto CityBot kommt IOTA zum Einsatz.

EDAG, ein deutsches Maschinenbauunternehmen mit Fokus auf die Mobilitätsbranche, hat in Vorbereitung auf die diesjährige Automesse IAA gleich zwei Projekte mit Beteiligung der Kryptowährung IOTA (MIOTA) vorgestellt.

Selbstfahrendes Auto mit IOTA

Einerseits wäre da das sehr futuristisch anmutende selbstfahrende Auto CityBot, welches am 11. September auf der IAA in Frankfurt am Main seine Weltpremiere feiern soll. Es verspricht einen “Lounge-artigen Personentransport” und ist laut EDAG-CEO Cosimo De Carlo “ein echter Game Changer und ein Mobilitätskonzept mit eigenem Ecosystem”.

In der Pressemitteilung wurde nicht weiter ausgeführt, welche Rolle IOTA genau in dem selbstfahrenden Gefährt spielen soll. Es wurde lediglich angemerkt, dass die Kryptowährung “mögliche neue Geschäftsmodelle” mit sich bringen würde.

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Neue Parkhaus-App Trive.Park nutzt IOTA

Deutlich konkreter wurde EDAG bei bei Trive.Park, der neuen Parkhaus-App des Unternehmens. Dank dieses sollen Nutzer über Bluetooth auf ihrem Smartphone direkt mit den Schrankenanlagen kommunizieren können.

Intern verwendet die App das Tangle (die Blockchain-Alternative von IOTA), um Benutzerzahlungen zu verarbeiten und die Kommunikation mit dem Parkraumbetreiber für jede Buchung zu automatisieren.

Das System bietet seinen Nutzern einen Mehrwert, indem es die Probleme bei der Suche nach Plätzen und der Bezahlung ihres Aufenthalts mit Papiertickets überflüssig macht und gleichzeitig Parkhausbetreibern eine Möglichkeit bietet, ihr Geschäft zu digitalisieren.

“Wir betrachten den Einsatz innovativer neuer Technologien wie IOTA’s Tangle für Anwendungen in der Mobilitätsindustrie als wichtigen Schritt zur Etablierung von automatisiertem Fahren und anderen Mobilitätsdienstleistungen”, erklärt Heiko Herchet, Leiter der Trive.Park-Abteilung bei EDAG. “Die Technologie wird den Fahrer schrittweise von lästigen Aufgaben wie Zahlung, Registrierung und Datenschutz entlasten und damit das Fahrerlebnis verbessern.”

IOTA ist für seine Partnerschaften mit der Auto-Industrie bekannt. Im April sorgte die Ankündigung einer Kooperation mit Jaguar Land Rover für einen kurzfristigen Preisanstieg. Von den EDAG-Ankündigungen konnte IOTA jedoch preislich vorerst nicht profitieren und verlor in den letzten 24 Stunden rund vier Prozent an Wert.

Glaubst Du, dass die vielen Partnerschaften der IOTA Foundation bald zu einem steigenden IOTA-Preis führen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via EDAG Engeneering, Pressebild 

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Großbank Santander will mit Ripple-App in Lateinamerika expandieren

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Die spanische Großbank Santander plant, die auf Ripple-Technologie basierende globale Zahlungs-App One Pay FX in lateinamerikanische Länder auszuweiten und neue Zahlungskanäle in die USA zu errichten. 

Santander, die größte Bank Spaniens, baut einen neuen Zahlungskorridor, der es Kunden in Lateinamerika ermöglichen soll, in Echtzeit und kostenlos Geld über die One Pay FX-Zahlungslösung in die USA zu senden. Das erklärten Vertreter der Bank gegenüber der Nachrichtenseite Cointelegraph.

Bei One Pay FX handelt es sich um eine App, die auf der xCurrent-Software von Ripple basiert, dem Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP. Der Coin kommt allerdings in xCurrent und damit auch in One Pay FX nicht zum Einsatz.

Ripple-basierte App ein großer Erfolg

Bis jetzt können nur Nutzer in Großbritannien und Spanien mittels One Pay FX Geld in die USA senden. Die App ist allerdings auch in Polen und Brasilien erhältlich. Laut One Pay FX-CEO Cedric Menager handelt es sich jetzt schon um eine Erfolgsgeschichte:

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“Kunden, die keine internationalen Überweisungen durchgeführt haben, nutzen nun den Service, Kunden, die internationale Überweisungen durchgeführt haben, tun es jetzt mehr, und Kunden, die gegangen waren, um die Fintech-Konkurrenz zu nutzen, sind wegen des One Pay-Angebots zurückgekommen.”

Allein zwischen Januar und Juni 2019 soll sich das Transaktionsvolumen von One Pay FX verdreifacht haben. Die Expansion in Südamerika soll nun Land für Land erfolgen, wobei ein genauer Starttermin noch nicht bekannt gegeben wurde.

Glaubst Du, dass sich die Erfolge von XRP-freien Ripple-Produkten letztendlich auch auf den XRP-Preis auswirken werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BeatingBetting.co.ukFlickr.comLizenz

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Vitalik Buterin: Ethereum (ETH)-Blockchain “ist fast voll”

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Der Ethereum (ETH)-Gründer Vitalik Buterin erklärte in einem Interview, dass die Ethereum-Blockchain fast voll sei. Neben der Skalierbarkeit nannte er noch weitere Herausforderungen für seine Kryptowährung.

In einem heute veröffentlichten Interview mit der kanadischen Zeitung The Star sprach der Ethereum (ETH)-Gründer Vitalik Buterin über die Unterschiede zwischen ETH und Bitcoin (BTC) und kam dann auf die Probleme seiner Kryptowährung zu sprechen.

Skalierbarkeit großes Problem für Ethereum (ETH)

Zuallererst sprach Buterin das Platzproblem auf der ETH-Blockchain an. Bitcoin steht zwar vor ähnlichen Herausforderungen, doch bei Ethereum kommt noch erschwerend hinzu, dass das Netzwerk mit seinen Smart Contracts und dApps weit mehr als einfache Transaktionen bearbeiten muss. Zudem wird bei ETH schon nach wenigen Sekunden ein neuer Block gefunden und nicht wie bei Bitcoin nach rund zehn Minuten. Vitaliks Kommentar:

“Skalierbarkeit ist ein großer Engpass, da die Ethereum-Blockkette fast voll ist. Wenn Sie eine größere Organisation sind, ist der Kalkül, dass, wenn wir beitreten, es nicht nur voller wird, sondern wir werden mit jedem um den Transaktionsraum konkurrieren. Es ist schon jetzt teuer und wird wegen uns noch fünfmal so teuer sein. Es gibt Druck, der Leute davon abhält, sich anzuschließen.”

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Die Kosten ließen sich jedoch um den Faktor 100 senken, wenn nicht mehr jeder Computer im Netzwerk jede Transaktion, sondern nur einen kleinen Teil der Blockchain überprüfen müsste, so Buterin. Zwar würde dann auch die Sicherheit leicht gesenkt, aber es sei ein guter Kompromiss.

Weitere Probleme für ETH

Doch Skalierbarkeit ist nicht die einzige Herausforderung, welche laut Buterin dem großen Durchbruch von Ethereum noch im Wege steht. Man arbeite zudem daran, die Sicherheit der Nutzerkonten, die Privatsphäre und die Handhabung der Kryptowährung zu verbessern.

Neben technischen Fragen sieht Buterin auch die hohe Volatilität des ETH-Preises als hinderlich an. Viele Leute hätten immer noch Angst, dass der Wert des Coins plötzlich auf Null fallen könnte. Der Ethereum-Erfinder glaubt allerdings, dass das Vertrauen mit der Zeit steigen werde.

Glaubst Du, dass Ethereum seine Skalierungsprobleme in absehbarer Zeit lösen kann? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Binance startet Stablecoin-Projekt “Venus”, will Facebooks Libra Konkurrenz machen

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Binance hat ein neues Großprojekt namens “Venus” angekündigt. Dessen Ziel ist es, in Kooperation mit Regierung ortsgebundene Stablecoins zu schaffen. Es soll sich um ein Konkurrenzprodukt zu Facebooks Kryptowährung Libra handeln.

Die Exchange Binance hat heute ein neues Vorhaben namens “Venus” angekündigt. Die Kryptobörse beschreibt Venus in einer chinesischsprachigen Pressemitteilung als “unabhängige regionale Version Libra”. Die Namensgebung hat einen astrologischen Hintergrund, da die Venus als Herrscherin des Tierkreiszeichens Waage (lateinisch: “Libra”) gilt.

Venus solle ein offenes Blockchain-Projekt zur Entwicklung lokalisierter Stablecoins und an Fiat-Währungen gebundener digitaler Vermögenswerte sein, so Binance in der englischsprachigen Pressemitteilung. Ziel des ganzen sei es, die globale “Finanzhegemonie” zu brechen und das weltweite Finanzsystem umzugestalten.

Binance will Digitalgeld-Revolution anführen

Wenn Binance in der chinesischsprachigen Pressemitteilung von “Libra” spricht, so ist damit ausdrücklich nicht nur das gleichnamige Krypto-Projekt von Facebook gemeint, welches einen Stablecoin auf Grundlage mehrerer Fiatwährungen herausbringen möchte. Es geht stattdessen auch um Digitalwährungen im Allgemeinen, die gerade “in einem exponentiellen Tempo wachsen” und “größere Veränderungen als das Internet” bringen würden.

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Diese Entwicklung müsse jedoch in einer “geordneten” Weise und in Einklang mit Regierungs-Auflagen stattfinden, so Binance. Die Exchange sieht sich selbst mit ihrer globalen Vernetzung offenbar als idealen Katalysator für diese Entwicklung. Sie bat Regierungen, Unternehmen und andere Organisationen um ihre Zusammenarbeit.

Zum Abschluss der Pressemitteilung heißt es: “Wir ermutigen Gleichgesinnte und Organisationen, sich mit uns in Verbindung zu setzen und gemeinsam die unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt zu diskutieren.”

Glaubst Du, dass Venus eine Chance haben wird, sich gegen Facebooks Libra durchzusetzen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Wikipedia.org, Public domain

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3 Gründe weshalb hinter SatoshiNRH nicht der Gründer von Bitcoin (BTC) steckt:

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Es ist mal wieder soweit: Ein weiterer Scammer schickt sich an, die Erfindung von Bitcoin (BTC) für sich zu reklamieren. Diesmal stammt der gute Herr aus Indien.

Im Laufe der vergangenen Tage zirkulierte im Netz eine Pressemitteilung in der es hieß, dass “Satoshi Nakamoto” sein Schweigen brechen würde. Einige Blogs sprangen auf die billige PR-Kampagne auf und hypten die “frohe Botschaft” von Satoshis angeblicher Wiederkehr. In der Pressemitteilung heißt es:

“Zusätzlich zu seiner Identität, wird Nakamoto “Meine Enthüllung” nutzen, um Fakten wie sein Herkunftsland, seine Ausbildung, seinen beruflichen Hintergrund sowie die Frage, weshalb er die 980.000 Bitcoins noch nicht angerührt, hat zu klären.”

An anderer Stelle hieß es, dass “Satoshi” vor hat, Bitcoin zu revolutionieren und “neu zu gebären”. Wahrscheinlich versucht hier also jemand, ähnlich wie Craig Wright, den Nimbus von Satoshi Nakamoto auszunutzen, um seinen eigenen “Bitcoin” unter die Leute zu bringen und damit eine Menge Geld zu machen.

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Wie angekündigt kam am Sonntag also nun der erste von drei Blog-Beiträgen heraus. Darin beschrieb “Satoshi” wie ihm der Gedanke kam, eine dezentrale Onlinewährung zu bauen, seine persönlichen Hintergründe, seine angebliche Beziehung zu Hal Finney und weshalb er sich für den Namen Satoshi Nakamoto als Synonym entschieden hat.

Augenscheinlich hat sich der Betreiber der Webseite bei der Fabrikation seiner “Enthüllung” einige Gedanken gemacht. Die ganze Geschichte erinnert ein wenig an die “Nakamoto Family Foundation”, eine Seite, welche vor knapp einem Jahr mit einer ähnlichen Enthüllung auftrumpfte, die sich rasch als PR-Gag herausstellte.

Auch im Falle der Satoshi Nakamoto Renaissance Holdings (SatoshiNRH) sind sich erfahrene Bitcoiner bereits sicher: Hier versucht abermals ein Betrüger vergeblich, die Bitcoin-Gemeinde an der Nase herum zu führen.

So bemerkte der Twitter-Account @DeCNTRLZD den dilettantischen Aufbau der Webseite, welche im Übrigen auf Grund zu hoher Zugriffszahlen für kurze Zeit down war.

Monero-Entwickler Riccardo Spagni bemerkte auf dem Kurznachrichtendienst, dass die Webseite TheBCCI.net, welche der Autor als seine eigene reklamierte, laut Archive.org unter dem Namen Bilal Khalid registriert war. Khalid stammt aus dem indischen Bundesstaat Punjab.

Ein weiterer Twitter-Nutzer mit dem Handle @MoedaRags machte die Community auf einen peinlichen (mittlerweile korrigierten) Rechtschreibfehler aufmerksam: Der Autor der Scam-Zeilen nannte die Cypherpunks-Bewegung, welcher der echte Satoshi Nakamoto entsprang, “cyberpunks”.

Heute und morgen sollen auf SatoshiNRH.com dann die nächsten zwei Teile der “Enthüllung erscheinen”.

Was meinst Du, steckt ein Inder hinter dem Pseudonym des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto? 😀 Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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Bitcoin (BTC)-Futures-Plattform Bakkt gibt neuen Starttermin bekannt

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Nach monatelangen Verzögerungen hat die Bitcoin (BTC)-Futures-Plattform Bakkt einen (hoffentlich) endgültigen Starttermin bekanntgegeben. Man habe grünes Licht von der Aufsichtsbehörde CFTC erhalten und werde 23. September den Handel aufnehmen.

Bakkt, die Bitcoin (BTC)-Futures-Plattform der Intercontinental Exchange (ICE), ist endlich “zum Start freigegeben”. Das gab Bakkt-CEO Kelly Loeffler am Freitag in einem Blog-Artikel auf Medium bekannt.

CFTC erteilt Bakkt Starterlaubnis

Nachdem die zuständige Aufsichtsbehörte CFTC endlich grünes Licht gegeben habe, werde der Start der täglichen und monatlichen Bitcoin-Terminkontrakte am 23. September erfolgen, so Loeffler.

Die physisch abgewickelten Futures von Bakkt waren bereits 2018 mit Spannung erwartet worden, jedoch kam es wegen regulatorischen Problemen immer wieder zu Verzögerungen. Am 22. Juli 2019 konnte Bakkt dann immerhin in die heiße Testphase starten.

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Laut der aktuellen Pressemitteilung hat Bakkt kürzlich mehrere Veranstaltungen in New York und Chicago ausgerichtet. Diese Städte sind für den Futures-Markt in den USA von entscheidender Bedeutung. Man habe sich auch mit den Regulatoren von der CFTC sowie von der Securities and Exchange Commission (SEC) getroffen.

Der Bitcoin-Preis reagierte positiv, wenn auch vielleicht nicht euphorisch auf die guten Neuigkeiten von Bakkt. In den letzten 24 Stunden stieg er um rund vier Prozent und liegt nun bei gut 10.400 US-Dollar.

Glaubst Du, dass Bitcoin mithilfe von Bakkt bald ein neues Allzeithoch erreichen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Exklusiv-Interview mit Stefan Tittel, Gründer und CEO bei RISE Wealth Technologies

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Der Coin Kurier hat exklusiv mit Stefan Tittel, Gründer und CEO von RISE Wealth Technologies, über den größten STO Europas gesprochen:

Coin Kurier: Ihre Firma erarbeitet Lösungen für die Umsetzung von Handelsstrategien auf Basis von Machine Learning (ML) und Künstlicher Intelligenz (KI). Was kann man sich darunter konkret vorstellen?

Stefan Tittel: Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Machine Learning definieren, validieren und optimieren unsere Softwaretechnologien permanent neue Investmentstrategien. Wir industrialisieren die Entwicklung von Handelsstrategien für Finanzmärkte. Das Entwickeln von Strategien übernahm bisher der menschliche Finanzanalyst. Ein solcher händischer Prozess ist sehr zeitaufwändig und wird zudem immer schwieriger: Die Zahl der Daten wächst, die möglichen Investments auch. Kurzfristige Kursschwankungen würden zusätzliches Potentiale bieten, wenn man nur schnell genug wäre. Der Mensch kommt hier nicht mehr nach. Daher füttern wir unsere zum Patent angemeldete KI-Plattform mit so vielen Daten wie möglich – etwa zur Kursentwicklung der letzten Jahre. Die KI analysiert Muster der Kursentwicklungen und kann Über- und Unterbewertungen sehr schnell erkennen, Volatilitäten und Trends voraussehen und daraus fundierte Investmentstrategien für Anleger ableiten. 

Coin Kurier: Aus welchem Grund haben Sie sich für einen STO und gegen einen ICO oder einen regulären Börsengang entschieden?

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Stefan Tittel: Ein STO vereinbart optimal die Vorteile einer einfachen, schlanken und effizienten Emission und lässt sich einfacher international vermarkten. Ein STO ist viel schlanker als ein IPO, zugleich aber auch viel attraktiver als ein Utility-Token-basiertes ICO. Letzteres ist lediglich ein Zahlungsmittel im eigenen Ökosystem. Unser STO gewährt aber ein tokenisiertes Genussrecht für den Investor, garantierte Rückzahlungspflichten sowie eine Gewinnbeteiligung. Wir wollen unseren Anlegern eine einfache und – soweit möglich – sichere Beteiligung am zukünftigen Erfolg der künstlichen Intelligenz im Bereich Investmentsteuerung bieten.

Coin Kurier: Sie streben ein Emissionsvolumen von 120 Millionen US-Dollar an und planen damit den größten europäischen STO überhaupt. Wie waren bisher die Reaktionen der Kryptoszene auf Ihr ambitioniertes Projekt?

Stefan Tittel: Wir haben bisher sehr positive Rückmeldungen erfahren – vor allem im wichtigen US-amerikanischen Markt, aber auch hier in Deutschland. Unser tokenisiertes Genussrecht ist sehr attraktiv für die Anleger. Zusätzlich sehen wir uns in unseren Gesprächen immer wieder bestätigt, dass es sich ausgezahlt hat, unseren STO sauber strukturiert aufzusetzen. Ein seriöses Angebot, aufgestellt von einem fokussierten Team mit einer soliden, strukturierten Herangehensweise. Beides ist ungemein wichtig für unsere Zielgruppe. Dass der künstlichen Intelligenz auch in der Investmentwelt die Zukunft gehören wird, unterstützt natürlich die Attraktivität unseres Angebots. Schon im Vorfeld konnten wir sicher auch deshalb von renommierten Internet-Unternehmern und Investoren Kapital von 11 Millionen Euro einholen.

Coin Kurier: Ihr STO startete bereits am 15. Juli für institutionelle Investoren und professionelle private Investoren. Wie lief der Verkauf bisher an?

Stefan Tittel: Gut. Die Idee, Frühinvestoren ein 1-Dollar-Token für 0,50 Cent anzubieten und uns dennoch auf eine Rückzahlung über 1 Dollar zu verpflichten, ist natürlich attraktiv. Dies hebt uns auch von zahlreichen ICOs ab. Angesichts des notwendigen Mindestinvestments von 100.000 Euro in Deutschland oder 50.000 US Dollar für akkreditierte Investoren aus den USA sind solche Investitionen aber auch keine Alltagsentscheidungen, die man schnell mal trifft. Dazu führen viele intensive Gespräche. Due-Dilligence-Prüfungen beim Investor brauchen ebenso ihre Zeit.

Coin Kurier: Planen Sie Ihren Token auch auf bekannten Krypto-Exchanges zu listen?

Stefan Tittel: Gemeinsam mit unseren Technologiepartnern sind unsere Token darauf vorbereitet, aber natürlich können wir das nicht alleine verwirklichen. Aktuell bieten die großen Exchanges noch keine Security Token an. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis es auch bei diesen soweit ist. Die von uns gewählte Issuance-Plattform Securitize bietet uns schon jetzt allerdings den Zugang zu regulierten Exchanges für Security Token. Das wird uns beim späteren Listing helfen.

Coin Kurier: Warum glauben Sie, dass sich eine Investition in Ihren Token lohnen könnte?

Stefan Tittel: Unsere Rückzahlungsverpflichtung von 8% pro Jahr gegenüber Investoren aus der laufenden ersten Phase unseres STO sowie die Gewinn- und Exitbeteiligung sind hochinteressant für Investoren und werden sehr positiv aufgenommen. Zudem vertrauen wir unserer künstlichen Intelligenz, die wir heranzüchten. Da feiern wir ja schon seit geraumer Zeit einige Erfolge. Unsere Flagship- Strategie, verzeichnet für unsere Lizenznehmer seit Jahren eine sehr gute Wertentwicklung, auch in Krisenjahren. Unser Produkt ist also bewährt und breit für die globale Expansion. Hinzukommen mit unserer App und dem RISE Scanner attraktive Retail Produkte. Der weltweite, fast 80 Milliarden Dollar starke Asset-Management-Markt hat ein großes Potential und wir gehen fest davon aus, dass die Zukunft in diesem Markt den FinTech-Unternehmen gehört. 

Disclaimer: Dies ist ein bezahlter Artikel, für den hier dargestellten Inhalt ist ausschließlich das werbende Unternehmen verantwortlich. Der Artikel wurde nicht redaktionell bearbeitet. Für versprochene Services oder Leistungen übernimmt Coinkurier.de keinerlei Haftung.

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Analyst: Chinesischer Scam PlusToken doch nicht für Bitcoin (BTC)-Kursrutsch verantwortlich

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Laut der Firma TokenAnalyst entsprechen die Gerüchte, denen zufolge das betrügerische chinesische Krypto-Projekt PlusToken den jüngsten Kursrutsch am Kryptomarkt ausgelöst habe, nicht der Wahrheit. 

Für den jüngsten Preisverfall am Kryptomarkt, im Zuge dessen der Bitcoin (BTC)-Preis zeitweise unter 10.000 US-Dollar sank, kursieren verschiedene Erklärungen. Die Theorie, dass der chinesische Krypto-Scam PlusToken dahinterstecken könnte, scheint sich jedoch nicht zu bewahrheiten.

Die Betrüger, welche für einen astronomischen Schaden von 3 Milliarden US-Dollar verantwortlich gemacht werden, würden ihr Diebesgut gerade nach und nach über Exchanges verkaufen, behauptete Dovey Wan von der Krypto-Investmentfirma Primitive Ventures.

Sid Shekhar, Mitgründer der in London ansässigen Firma TokenAnalyst, hält diese Geschichte jedoch für unsinnig, da die gestohlenen Coins gar nicht auf Exchanges überwiesen worden seien. Gegenüber Bloomberg erklärte er:

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“Es sieht nicht so aus, als ob eine dieser Adressen im Besitz einer Exchange wäre. Das war also erhellend. Wir werden ein Auge darauf haben, um zu sehen, ob sie die 100 Millionen irgendwann zu Exchanges bewegen.”

Zweifelhafte Informationsquelle

Wan ist dafür bekannt, Neuigkeiten aus der chinesischen Krypto-Szene auch in der englischsprachigen Welt bekanntzumachen. So berichtete sie zum Beispiel im Juli von einem Gerichtsprozess in China, bei dessen Urteil Bitcoin als “virtuelles Eigentum” anerkannt worden sei.

Allerdings sollte man nicht alle Informationen von Wan ungeprüft akzeptieren. So teilte sie beispielsweise im November ein Video, in welchem Chinesen bei der Verschrottung von Krypto-Mining-Geräten zu sehen waren.

Laut Wan zeigte der Clip, dass viele Unternehmen ihre Miner wegen des damals gesunkenen Bitcoin-Preises verschrotten mussten. Mehrere Kommentare reklamierten jedoch, dass das Video alt und nach einer Überflutung aufgenommen worden sei.

Bist Du auch schon mal auf Falschmeldungen in der Krypto-Szene hereingefallen? Schreib uns Deine Erfahrungen damit in die Kommentarspalte!

© Bild via plustokenofficial.com

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