Cardano (ADA), IOTA & weitere Altcoins explodieren! Das steckt dahinter:

Während der Bitcoin (BTC)-Preis heute stagniert, verzeichnen beliebte Altcoins starke Preisgewinne, allen voran Cardano (ADA), VeChain (VET) und IOTA (MIOTA). Dafür gibt es jeweils unterschiedliche Gründe:

Die Krypto-Märkte können oft etwas langweilig erscheinen, da an vielen Tagen fast alle Altcoins entweder mit Bitcoin (BTC) gemeinsam steigen oder gemeinsam fallen. Heute dagegen stagniert der BTC-Preis auf seinem Level vom Vortag, während mehrere Kryptowährungen aus der zweiten Reihe beachtliche Gewinne verbuchen können:

Cardano (ADA), VeChain (VET), IOTA (MIOTA) steigen zweistellig

Den beachtlichsten Erfolg unter den 100 nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen konnte Cardano (ADA) vorweisen. Der durch den Mathematiker Charles Hoskinson gestartete Coin gewann gut 17 Prozent an Wert, überholte somit Tezos (XTZ) und stieg wieder in die Top Zehn auf. Aber auch VeChain (VET), IOTA (MIOTA), Zcash (ZEC) und Neo (NEO) konnten zweistellige Zuwächse vorweisen.

© via CoinMarketCap, abgerufen 13:30 Uhr

Gründe für Altcoin-Preisexplosion:

Bei den drei Coins mit den größten Preisanstiegen gab es jeweils in den letzten Tagen gute Nachrichten zu verkünden. Im Fall von Cardano war dies vor allem die Veröffentlichung eines genauen Zeitplans für die Einführung der Shelley-Ära.

Das große Update, welches das Krypto-Netzwerk dezentraler machen soll, wird demnach wie folgt umgesetzt: Der Shelley-Code wird am 30. Juni veröffentlicht, sofern alles gut läuft. Sollte es aber zu Verzögerungen kommen, wäre der 7. Juli das Backup-Datum. Am 29. Juli soll dann eine Hard Fork erfolgen und die Shelley-Ära somit offiziell beginnen. Das lang erwartete Cardano-Update wird also voraussichtlich im selben Monat online gehen wie Ethereum 2.0.

VeChain konnte diese Woche eine namhafte Partnerschaft verkünden, und zwar mit dem großen Pharma-Konzern Bayer. Der chinesische Arm des deutschen Unternehmens, zu dem seit 2018 auch die umstrittene Saatgut-Firma Monsanto gehört, kooperiert mit VeChain bei der Entwicklung von “Csecure”.

Mit diesem System soll per Blockchain jedes Medikament auf seinem Weg durch die Versorgungskette anhand von Zeitstempeln und Informationen zur Benutzeridentifizierung an verschiedenen Wegpunkten verfolgt werden können. Durch die unveränderliche Natur der Blockchain wären die Informationen nicht mehr durch unbefugte Dritte manipulierbar.

IOTA schließlich hat die Veröffentlichung einer neuen Node-Software namens Hornet Version 0.4.0 angekündigt. Diese soll nächste Woche in Betrieb gehen, da aktuell noch finale Tests durchgeführt würden. Zu den Vorteilen der Software heißt es vielversprechend:

“Diese neue Version unserer Node-Software wird viel einfacher zu installieren, zu verwalten und auszuführen sein und das #IOTA-Netzwerk deutlich leistungsfähiger machen.”

Glaubst Du, dass die Bitcoin (BTC)-Dominanz nun langfristig eher sinken oder eher steigen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Steve Jurvetson, Flickr.comLizenz

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Bitcoin (BTC): Verkünden diese Exchange-Daten den nächsten Bullrun?!

Laut der Krypto-Datenplattform Glassnode haben die Bitcoin (BTC)-Bestände auf Exchanges einen Jahrestiefststand erreicht. 2019 schoss Bitcoin nach diesem Phänomen auf den Höchstpreis des Jahres hoch:

Je mehr Bitcoins (BTC) auf Exchanges gelagert werden, desto mehr könnten auf einen Schlag verkauft werden. Also ist die Gefahr eines Preiseinbruchs umso geringer, je weniger BTC auf den Börsen lagern. Diese Denkweise deckt sicherlich nicht das ganze Bild ab (man kann ja z.B. auch Bitcoin Over the Counter (OTC) verkaufen), ergibt aber durchaus Sinn.

Bitcoin (BTC)-Stand auf Exchanges erreicht Jahrestief

Entsprechend muss man es als sehr positives Signal werten, dass die BTC-Menge auf namhaften Exchanges laut der Datenplattform Glassnode gerade den bislang niedrigsten Stand des Jahres 2020 erreicht hat. Dazu veröffentlichte Glassnode am Freitag einen ausführlichen Bericht.

Nur noch rund 2,3 Millionen BTC befänden sich aktuell auf den untersuchten Kryptobörsen, während der Wert früher im Jahr noch bei über 2,65 Millionen gelegen hätte. Auffällig sei der starke Rückgang nach dem schwarzen Donnerstag (12. März), dem Tag des bislang größten Bitcoin-Preiseinbruch Jahr 2020.

Der oben ausgedrückte Gedanke (wenig BTC auf Exchanges ist gut für den Preis) passt auch gut zu den Daten von Glassnode zum vergangenen Jahr. Denn damals wurde der Exchange-Tiefststand etwa Anfang Juni erreicht, während sich der Preis auf seiner größten Rally des Jahres befand.

Glassnode vorsichtig mit Deutung

Glassnode lässt sich jedoch nicht darauf ein, die aktuelle Entwicklung als eindeutig bullisches Signal einzuordnen. So sei beispielsweise auffällig, dass Bitfinex, MitMEX und Huobi immer weniger BTC hätten, aber Binance und Bitstamp seit dem schwarzen Freitag noch Zuwächse verzeichneten. Der Bericht zieht folgendes uneindeutiges Fazit:

Insgesamt sind die Gründe für diesen scheinbar unerklärlichen Rückgang des BTC-Standes an den Exchanges vielfältig. Es gibt wahrscheinlich keine eine treibende Kraft, die die Benutzer dazu veranlasst, ihre BTC von Bitfinex, BitMEX und Huobi zu entfernen, während sie sie bei anderen beließen. Vielmehr ist es die Kombination der oben genannten Faktoren und wahrscheinlich andere Marktkräfte und Trends, die diesen Effekt verursacht.

Hältst Du den geringen Bitcoin-Stand auf Exchanges für ein bullisches Zeichen? Wo lagerst Du Deine BTC? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

© Bild via Patrick Klok, Flickr.comLizenz, editiert

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Samsung: Smartphone-Riese schließt große Krypto-Partnerschaft!

Der große südkoreanische Elektronik-Konzern Samsung ist eine Partnerschaft mit der US-Exchange Gemini eingegangen. Dadurch sollen Nutzer der Samsung Blockchain Wallet neue Möglichkeiten erhalten:

Der Smartphone-Riese Samsung macht seiner Vorreiterrolle in Sachen Kryptowährungen weiterhin alle Ehre: Nun hat der südkoreanische Konzern auch noch eine Partnerschaft mit der amerikanischen Exchange Gemini gestartet, wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde.

Auf Samsung-Smartphones ganz einfach Bitcoin (BTC) kaufen

Letztes Jahr hatte Samsung mit den Blockchain- und Krypto-Funktionen seines Galaxy S10 für Aufsehen gesorgt, die im sogenannten “Keystore” gebündelt wurden. Auch das Anfang 2020 veröffentlichte Galaxy S20 enthielt wieder derartige Features, auch wenn sie nicht mehr so stark in den Mittelpunkt gestellt wurden. Darüber hinaus investierte Samsung 2019 2,6 Millionen US-Dollar in den Hardware-Wallet-Hersteller Legder.

Nun kommt also noch die Gemini-Partnerschaft zu den Krypto-Projekten des Elektronik-Riesen hinzu. Dadurch soll die Samsung Blockchain Wallet mit der Exchange verbunden werden, sodass Nutzer nun Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen kaufen und verkaufen, sowie über Gemini Custody besonders sicher im Cold Storage lagern könnten, so die Bekanntmachung. Gemini-CEO Tyler Winklevoss kommentierte die Kooperation wie folgt:

“Krypto ist nicht nur eine Technologie, es ist eine Bewegung. Wir sind stolz darauf, mit Samsung Blockchain zusammenzuarbeiten, um Kryptos Versprechen von mehr Wahlmöglichkeiten, Unabhängigkeit und Chancen mehr Menschen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen.”

Die Partnerschaft beschränkt sich allerdings auf die USA und Kanada.

Glaubst Du, dass die Partnerschaft zwischen Samsung und Gemini den Bitcoin-Preis positiv beeinflussen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Cardano (ADA) +15%! Diese wichtige Ankündigung beflügelt den Preis:

Heute befinden sich Bitcoin (BTC) und die Mehrzahl der Altcoins im grünen Bereich, doch keine große Kryptowährung ist so stark im Preis gestiegen wie Cardano (ADA). Das hat einen guten Grund:

Die Kryptomärkte haben heute einen guten Tag: Bitcoin (BTC) konnte die 9.500 US-Dollar zurückerobern und Ethereum (ETH) erlebte mit einem Plus von rund sieben Prozent in den letzten 24 Stunden den größten Preisanstieg unter den Top Zehn der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Cardano (ADA) explodiert nach wichtiger Ankündigung

Doch das ist noch wenig im Vergleich mit Cardano (ADA): Die aktuell elftgrößte Kryptowährung verzeichnete einen Wertgewinn von satten 15 Prozent. Hinter dem Preisschub steckt eine bedeutende Ankündigung von Charles Hoskinson, Cardano-Gründer und Ethereum-Mitgründer.

Der Mathematiker nutze den Cardano Crowdcast, um den genauen Zeitplan für das wichtigste ADA-Update des Jahres anzukündigen: die Einführung der Shelley-Ära auf dem Mainnet. Hoskinson erklärte:

“Ich bin wirklich stolz auf alle. Es hat lange auf sich warten lassen, und es war ein schwieriges Jahr, denn wir mussten die Reifen wechseln, während das Auto läuft. Was wir schaffen, ist im Grunde das nächste Betriebssystem der Welt.”

Der Zeitplan sieht vor, dass der Shelley-Code am 30. Juni veröffentlicht wird, sofern es gut läuft. Sollte es zu Verzögerungen kommen, wäre der 7. Juli das Backup-Datum. Am 29. Juli soll dann eine Hard Fork erfolgen und die Shelley-Ära somit offiziell beginnen. Das große Cardano-Update wird also voraussichtlich im selben Monat online gehen wie Ethereum 2.0.

Entwicklungs-Abschnitte bei Cardano werden nach historischen Persönlichkeiten benannt. Der aktuelle heißt Byron nach dem englischen Poeten Lord Byron und kommende leitet sich von der Frankenstein-Autorin Mary Shelley ab. Bei dem Übergang zu Shelley geht es vor allem um eine Erhöhung der Dezentralisierung. Bereits seit Dezember 2019 gibt es ein sogenanntes “Incentiviced Testnet“, auf dem man bereits Staking betreiben und so echte Coins verdienen kann.

Glaubst Du, dass Cardano bald wieder in die Top Zehn zurückkehren wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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4 Anzeichen, dass Ethereum (ETH) stark unterbewertet ist!

Laut den Analysten von Blockfyre ist Ethereum (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung nach Bitcoin (BTC), aktuell “signifikant unterbewertet”. Vier Statistiken sollen das belegen:

Ethereum (ETH) wird aktuell bei einem Preis von gut 200 US-Dollar gehandelt, womit die zweitgrößte Kryptowährung im Vergleich zu ihrem Allzeithoch im Januar 2018 rund 85 Prozent an Wert eingebüßt hat.

Warum Ethereum (ETH) unterbewertet ist:

Wenn man sich verschiedene Metriken anschaut, ist der momentane Preis jedoch unverhältnismäßig niedrig. Das findet zumindest die deutsche Krypto-Analysefirma Blockfyre. Gestern begründete sie diese Einschätzung anhand von vier Schaubildern:

Diese zeigten alle, dass der ETH-Preis zwar Anfang 2018 seine bisherige Spitze erreichte, sich in anderen Bereichen jedoch ein ungebremstes Wachstum fortsetzte: So stiegen die Entwickler-Aktivität und die (für Interaktionen auf der Ethereum-Blockchain notwendige) Gas-Nutzung stetig weiter.

Auch die Investoren haben offenbar keine Lust, zum aktuellen ETH-Preis zu verkaufen. Das “Durchschnittsalter” der in Ethereum investierten US-Dollar steigt immer weiter, genau wie die Reserven der Miner. Wenn also Entwicklung, Netzwerk-Aktivität und HODL-Investoren zusammenkommen, sollte ein Preisanstieg eigentlich vorprogrammiert sein.

Ethereum 2.0 steht vor der Tür

Zu all diesen statistischen Faktoren kommt natürlich noch der Aspekt hinzu, dass die zweitgrößte Kryptowährung kurz vor ihrem wahrscheinlich wichtigsten Update steht:

Die Entwickler arbeitet seit Jahren auf Ethereum 2.0 hin. Bei diesem Meilenstein, welcher laut ETH-Erfinder Vitalik Buterin im Juli dieses Jahres implementiert werden dürfte, geht es (unter anderem) um den Wechsel des Konsens-Algorithmus von Proof of Work zu Proof of Stake. Damit soll Ethereum dann quasi unbegrenzt skalieren können.

Glaubst auch Du, dass Ethereum unterbewertet ist? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Marco Verch Professional Photographer and Speaker, Flickr.comLizenz

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Diese Institution kauft 150% aller neuen Bitcoins (BTC)!

Die Firma Grayscale Investments hat rechnerisch gesehen 150 Prozent aller Bitcoins (BTC) aufgekauft, die seit dem Halving geschürft wurden. Crayscale-CEO Barry Silbert verspottet derweil die große Investmentbank Goldman Sachs:

Am Abend des elften Mai kam es zum bislang dritten Bitcoin (BTC)-Halving. Seitdem erhalten Miner für das Finden eines neuen Blocks nur noch 6,25 BTC, also die Hälfte der bisherigen Belohnung.

Grayscale kauft 150% aller neuen Bitcoin (BTC)

Der Analyst Kevin Rooke hat vor wenigen Stunden ein Schaubild veröffentlicht, welches – je nach Sichtweise – entweder die extreme Knappheit von BTC oder den Bitcoin-Hunger eines einzelnen Unternehmens verdeutlicht: Zum Zeitpunkt des Posts waren demnach seit dem Halving 12,337 BTC geschürft worden, während im gleichen Zeitraum eine einzige Firma 18.910 Bitcoins (gut das Eineinhalbfache davon) aufgekauft hatte: Grayscale Investmens.

Goldman Sachs: Kryptowährungen sind keine Anlageklasse

Während diese Firma also Bitcoins im großen Stil akkumuliert, ist man bei der großen Investmentbank Goldman Sachs offenbar weiterhin Krypto-skeptisch eingestellt. Kürzlich keimte bei manchen Beobachtungen Hoffnung auf einen Bitcoin-freundlichen Kurs der Bank auf, die sich jedoch nicht erfüllt hat:

Es war nämlich im Vorhinein bekannt geworden, dass die Finanzinstitution für den gestrigen Mittwoch eine Audiokonferenz mit ihren Kunden angesetzt hatte, welche folgenden Titel trug: “Auswirkungen der aktuellen Politik auf Inflation, Gold und Bitcoin“.

Leider wurde dabei nicht etwa BTC zum Krisenschutz empfohlen, sondern die Coins wurden vielmehr delegitimiert. So hieß es etwa: “Kryptowährungen einschließlich Bitcoin sind keine Anlageklasse”.

Grayscale-Chef verspotet Goldman

Glücklicherweise zeigen die starken Bitcoin-Käufe durch Grayscale, dass Bitcoin für institutionelle Investoren nicht auf die bekannte Investmentbank angewiesen ist. Oder wie es Rooke formulierte: Die “Wall Street will Bitcoin, und es ist ihnen egal, was Goldman Sachs zu sagen hat.”

Dieser Tweet wurde auch von Grayscale-CEO Barry Silbert aufgegriffen, der spottete, dass die Marktkaptialisierung von Bitcoin größer sei als die von Goldman Sachs. Silbert wies zudem kürzlich darauf hin, dass sein Unternehmen nicht nur kräftig in BTC, sondern auch in Ethereum (ETH) investiert. Im Zeitraum eines Jahres wuchs der Grayscale Ethereum Trust von 11,7 auf 276,5 Millionen US-Dollar.

Dabei kann einem Silberts Einfluss schon fast unheimlich werden, vor allem wenn man bedenkt, dass er nicht nur Gründer und CEO von Grayscale, sondern ebenfalls Chef des Mutterkonzerns Digital Currency Group ist. Zu dem Unternehmen gehört auch die angesehene Nachrichtenseite CoinDesk. Silbert hat zudem in die großen Krypto-Unternehmen Coinbase und Ripple investiert.

Glaubst Du, dass sich die alten Wunschträume von einem Bullenmarkt dank institutioneller Investoren nun doch noch erfüllen werden oder hast Du eher Angst vor Zentralisierung? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Google-Partnerschaft: Diese Kryptowährung erreicht Allzeithoch!

Das Krypto-Netzwerk Theta (THETA) hat eine Partnerschaft mit Google bekannt gegeben. Der Coin, welcher heute zudem sein Mainnet 2.0 startet, erreichte daraufhin ein neues Allzeithoch. Jedoch nur sehr kurzzeitig:

Am Dienstag berichteten wir bereits über Theta (THETA) und Theta Fuel (TFUEL), zwei zum selben Krypto-Netzwerk gehörige Altcoins, welche seit dem großen Kursrutsch von Mitte März beide jeweils rund 1.000 Prozent an Wert gewonnen hatten.

Wie im vorherigen Artikel erwähnt, fiebern die THETA-Anhänger dem Start des Mainnet 2.0 ihrer Kryptowährung entgegen. Laut der Webseite des Projekts sind es bis dahin noch etwa sechs Stunden (nach dem Countdown von gestern hätte der Start eigentlich schon stattfinden müssen).

Google-Partnerschaft mit Altcoin 

Doch heute gibt es noch zusätzliche gute Neuigkeiten für THETA-Fans: Das Krypto-Netzwerk hat eine Partnerschaft mit dem Internet-Riesen Google bekannt gegeben! Der Suchmaschinen-Konzern steigt demnach als Betreiber einer “Validator Node” auf der Proof of Stake-Blockchain ein und hält dabei fünf Millionen THETA. Zwei bisherige Validator Node-Betreiber sind Blockchain.com und Binance.

Google Cloud soll außerdem der Haupt-Cloud-Anbieter des Projekts werden. Bei Theta geht es darum, Internet-Videos auf ein neues Level zu bringen. Dass soll zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass Video-Konsumenten einen Anreiz bekommen, ihre Bandbreite zu teilen. Die Nutzer erhalten dafür nämlich die ebenfalls zum Netzwerk gehörige Kryptowährung Theta Fuel. THETA kann zudem für Staking verwendet werden, während die Belohnung dafür in TFUEL ausgezahlt wird.

Mit dem Start des Mainnet 2.0 werden außerdem die sogenannten Guardian Nodes (Wächter-Knotenpunkte) aktiviert. Diese sollen eine Art zusätzlicher Ebene zur Sicherheit und Dezentralität des Netzwerks darstellen.

THETA und TFUEL: Preisexplosion und Einbruch

Wer jedoch erwartet hatte, dass auf die gute Nachricht nun ein nachhaltiges Preiswachstum folgen würde, wurde enttäuscht. In der Tat konnte THETA laut CoinMarketCap heute zwar ein neues Allzeithoch von 0,555 US-Dollar erringen, doch nachdem der Preis kurzzeitig um gut 20 Prozent in die Höhe geschnellt war, brach er sogleich wieder ein.

Aktuell weist THETA für die letzten 24 Stunden sogar ein ordentliches Minus von knapp fünf Prozent vor. Noch schlimmer hat es TFUEL getroffen. Der Coin steht aktuell 22 Prozent unter seinem Wert vom Vortag.

Der Einbruch ist umso auffälliger, da wir heute eigentlich einen guten Tag für die meisten Kryptowährungen haben: Bitcoin (BTC) konnte wieder über 9.000 US-Dollar steigen und wie üblich befindet sich die Mehrzahl der Altcoins gemeinsam mit BTC im Plus.

Glaubst Du, dass Theta nach dem beeindruckenden Bullrun nun erstmal eine Korrektur erleben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Kristina Alexanderson, Flickr.comLizenz

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Bitcoin (BTC) zurück über $9.000! Finanzunternehmen erschließt neuen Markt für BTC:

Der Bitcoin (BTC)-Preis hat es nach gut zwei Tagen wieder auf über 9.000 US-Dollar geschafft. Derweil hat der große US-Vermögensverwalter Kingdom Trust ein Produkt gestartet, welches neue Märkte für BTC erschließen könnte:

In der Nacht zum Montag war der Bitcoin (BTC)-Preis eingebrochen und hatte das symbolträchtige Level von 9.000 US-Dollar unterschritten. Heute Mittag gelang es der größten Kryptowährung allerdings, dieses Niveau zurückzuerobern. Aktuell wird ein BTC bei rund 9.150 US-Dollar gehandelt.

Neues Produkt: Bitcoin (BTC)-Altersvorsorge

Die Lebenserwartung ist bekanntlich weltweit in den letzten Jahrzehnten immer mehr gestiegen und die geburtenstarken Jahrgänge verabschieden sich gerade nach und nach in den Ruhestand. Altersvorsorge wird entsprechend ein immer wichtigeres Thema und warum sollte Bitcoin dabei außen vor bleiben?

Dies dachte sich auch Kingdom Trust, ein US-Vermögensverwalter mit Assets im Wert von 13 Milliarden US-Dollar. Dieser präsentierte kürzlich ein Altersvorsorge-Produkt namens Choice. Wie der Name schon sagt, hat der Kunde die Wahl, wie er sein Geld anlegen möchte: seien es Aktien, Gold, Exchage-traded Funds (ETF) oder eben Bitcoin.

Natürlich war es seit der Erfindung von BTC schon immer möglich, als Anleger nach und nach Coins zu kaufen und sie für den Lebensabend beiseite zu legen. Professionelle Altersvorsorge-Produkte mit Bitcoin sind jedoch trotzdem ein großer Fortschritt. Nicht nur machen sie den ganzen Prozess leichter zugänglich, sondern die Kunden können zusätzlich staatliche Begünstigungen genießen.

Kingdom Trust-CEO Ryan Radloff zählt sich selbst zu den Bitcoinern. Gegenüber der Nachrichtenseite CoinDesk erklärte er, dass in der Altersvorsorge das große Geld schlummere:

“Die meisten Menschen haben mehr investierbare verfügbare Dollars auf Rentenkonten als auf Brokerage-Konten. Die Kontostände sind wesentlich größer als bei [den Exchanges] Kraken oder Coinbase, und die durchschnittliche Kaufsumme ist viel größer als bei einer Börse.”

Glaubst Du, dass Bitcoin-basierte Altersvorsorge ein großes Geschäft werden wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BTC Keychain, Flickr.comLizenz

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Facebooks Krypto-Wallet: Neuer Name, neues Glück?

Facebook hat Neuigkeiten zu seiner geplanten Kryptowährung Libra bekannt gegeben: Die Wallet-App für den noch unveröffentlichten Coin sollte bislang den Namen Calibra tragen, doch jetzt kam es zu einem Rebranding: 

Im Juni 2019 stellte Facebook eine eigene Kryptowährung namens Libra vor. Das Projekt sorgte für viel Aufsehen aber auch für Widerstand vonseiten der Regulierungsbehörden, weshalb der Coin auch heute, fast ein Jahr später, noch immer nicht im Umlauf ist.

Bei der Präsentation von Libra stellte Facebook zwei Organisationen vor, welche für die kommende Kryptowährung zuständig sein sollten: Einerseits gibt es da die Libra Association, eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in der Schweiz. Sie wurde im Oktober des letzten Jahres offiziell gegründet, wobei zu den Mitgliedern beispielsweise die Exchange Coinbase und der Taxi-Service Uber gehören. Prominente Mitglieder wie PayPalVisa, Mastercard und eBay hatten allerdings kurz vor der Gründungssitzung abgesagt.

Facebooks Krypto-Wallet wird umbenannt 

Als zweite Organisation wurde ein Facebook-Tochterunternehmen namens Calibra vorgestellt, welches auch die offizielle Wallet für Libra anbieten sollte. Am Dienstag hat Calibra-Chef David Marcus allerdings bekannt gegeben, dass die Firma nun einen neuen Namen tragen soll: “Novi”.

Die Bekanntmachung erklärt, dass sich die Bezeichnung aus den lateinischen Wörtern “novus” (neu) und “Via” (Weg) zusammensetze. Auf Twitter erläuterte Marcus, dass der alte Name zu verwirrend gewesen sei.

Der Sinn und Zweck der Facebook-Tochter scheint sich aber nicht groß verändert zu haben. Die Bekanntmachung erklärt ihn wie folgt:

“Mit Novi wird das Senden von Geld so einfach sein wie das Senden einer Botschaft. Sie können Novi sowohl als eigenständige Anwendung als auch in Messenger und WhatsApp verwenden. Es gibt keine versteckten Gebühren für das Hinzufügen, Senden, Empfangen oder Abheben von Geld, und Ihre Überweisungen werden sofort ankommen.”

Weiterhin heißt es, dass für die Nutzung von Novi eine Registrierung mit einem offiziellen Ausweis nötig sein werde und dass es einen eingebauten Betrugs-Schutz gäbe. Sobald Libra bereit sei, solle Novi in ausgewählten Ländern an den Start gehen.

Neues Libra-Whitepaper im April

Bislang weiß allerdings noch niemand, ob und wenn ja wann Regierungen Libra grünes Licht geben könnten. Im April wurde immerhin ein neues Whitepaper für den Coin veröffentlicht. Darin hieß es zum Beispiel, dass Libra nicht mehr direkt durch einen Korb von verschiedenen Währungen gedeckt werden solle, sondern durch eine Vielzahl von Stablecoins, die unterschiedliche Währungen repräsentierten.

Hältst Du die Umbenennung für eine gelungene Idee? Glaubst Du an den Erfolg von Libra und Novi? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Alpari OrgFlickr.comLizenz

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Indien: Zentralbank gibt grünes Licht für Bitcoin (BTC)-Boom!

Die indische Zentralbank hat ausdrücklich bestätigt, dass sie ihre Anti-Bitcoin (BTC)-Politik beendet hat und Banken nicht mehr befiehlt, Trader und Exchanges zu boykottieren. Nun investieren ausländische Investoren in die indische Krypto-Industrie:

Indien beheimatet fast 1,4 Milliarden Menschen und dürfte durch seine jüngere Demografie bald China als bevölkerungsreichstes Land der Welt abhängen. Die Bitcoin (BTC)– und Krypto-Branche des Subkontinents erwacht jedoch gerade erst, nachdem die Reserve Bank of India (RBI) sie lange Zeit zurückgehalten hatte.

Indische Zentralbank behindert Bitcoin (BTC) nicht mehr

Seit April 2018 hatte die Zentralbank das Betreiben von Exchanges quasi unmöglich gemacht. Sie befahl nämlich allen indischen Banken, Kunden, die mit Kryptowährungen in Verbindung standen, nicht mehr zu bedienen. Die Wende erfolgte jedoch im März dieses Jahres, als der indische Supreme Court diese Entscheidung kippte.

Harish BV, Mitgründer des örtlichen Krypto-Unternehmens Unocoin, hat sich nun noch einmal schwarz auf weiß bestätigen lassen, dass die Anti-Krypto-Politik der RBI vorbei ist:

“Frage: Verbietet die RBI Banken, Krypto-Börsen oder Krypto-Tradern Bankkonten zur Verfügung zu stellen?

Antwort der RBI: Zum jetzigen Zeitpunkt besteht kein solches Verbot.”

In der Zeit vor dem Urteil des obersten Gerichtshofs hatten Banken nicht nur Exchanges ausgeschlossen, sondern auch ganz normale Kunden gezwungen, sich von Kryptowährungen fernzuhalten. Bei der Kotak Mahindra Bank musste man beispielsweise folgende Erklärung abgeben, um überhaupt ein Konto eröffnen zu dürfen:

„Ich erkläre hiermit, dass ich mit keinerlei Transaktionen zu tun haben werde, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen, Bitcoin eingeschlossen. Ich verstehe auch und bin einverstanden, dass sich die Bank das Recht vorbehält, mein Konto ohne Vorwarnung zu schließen, sollte herausgefunden werden, dass ich solche Transaktionen tätige.“

Ausländische Investitionen in Indische Exchange

Nun da die Restriktionen beendet sind, steht auch der Weg für Investitionen aus Übersee für die indische Krypto-Branche offen: Nutznießer davon ist zum Beispiel die örtliche Exchange CoinDCX. Diese sammelte in einer kürzlich bekannt gegebenen Investment-Runde 2,5 Millionen US-Dollar ein. Die Haupt-Geldgeber waren die Krypto-Investmentfirma Polychain Capital, sowie die US-Exchange Coinbase.

Erst im März hatte die Kryptobörse in einer ersten Investment-Runde drei Millionen US-Dollar eingesammelt. Auch dabei war Polychain Hauptinvestor. Laut Sumit Gupta, Mitgründer und CEO von CoinDCX, beträgt das aktuelle tägliche Handelsvolumen der Exchange 15 Millionen US-Dollar. In den letzten beiden Monaten habe das Unternehmen ganze 50.000 neue Nutzer gewinnen können.

Glaubst Du, dass nun ein indischer Krypto-Boom beginnt, durch den der Bitcoin-Preis in die Höhe getrieben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Marco Verch Professional Photographer and Speaker, Flickr.comLizenz

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