Kritisches Finanzportal Bloomberg bescheinigt Bitcoin rosige Zukunft

Bitcoin (BTC) schafft es inzwischen, einige der schärfsten Kritiker umzustimmen. So gibt selbst das einflussreiche Finanzportal Bloomberg zu, dass der aktuelle Aufwärtstrend nicht mehr auf tönernen Beinen steht wie noch während des Bitcoin-Hypes von 2017.

In einem Artikel vom 27. November vergisst das Nachrichtenportal dementsprechend seinen sonst üblichen kritischen Ton gegenüber Bitcoin und hebt stattdessen eine Reihe an Faktoren hervor, die auf eine rosige Zukunft für die Kryptowährung hindeutet. Umso interessanter, da es für deren Kurs zuletzt wieder steil nach unten ging.

Bloomberg: Fünf gute Gründe

Dabei sieht Bloomberg fünf Hauptgründe für diesen Optimismus: Der Netzwerkeffekt, die neuen Rekordzahlen bei den Bitcoin-Futures, deutlich verringerte Transaktionszeit, eine immer stärker werdende Hashrate bzw. Rechenleistung des Netzwerks und abschließend die Tatsache, dass Bitcoin kaum Korrelation zu anderen Finanzprodukten aufweist.

„Man muss nur einen Blick auf die Fundamentaldaten und das zunehmende Interesse seitens der Wall Street an der weltgrößten Digitalwährung werfen“, wie der Artikel zunächst feststellt. Und weiter:

„Auch wenn das Trading etwas holprig ist, der Markt der 315 Mrd. US-Dollar Digitalwährung ist weitaus tiefer und liquider als während des Hypes von 2017.“

Bloomberg verweist bei dieser Lesart auf die eingefleischten „Crypto Diehards“, also Fürsprecher, die in der jüngsten Kletterpartie ihrer Kryptowährung keine Spekulationsblase sehen, sondern eine logische Konsequenz. Darunter auch der Cointelegraph Experte Mati Greenspan.

„Diesmal ist es anders“, so Greenspan. Dahingehend führt er aus:

„Das letzte Mal als Bitcoin so hoch stand wie jetzt, war die Blockchain kurz vor dem Kollaps, aber seitdem wurde das Netzwerk deutlich verbessert.“

In einem getrennten Interview mit Bloomberg TV prognostizierte Antoni Trenchev, der CEO des weltgrößten Krypto-Kreditgebers Nexo, am Freitag ein neues Rekordhoch für Bitcoin bis Ende 2020. Dem fügte er an:

„Das Narrativ um Bitcoin als digitales Gold ist stärker als je zuvor. Wenn Bitcoin es lediglich auf 10 % der Marktkapitalisierung von Gold schafft, dann sind wir schon sehr bald bei einem Kurs von 50.000 US-Dollar.“

Bloomberg hebt gesteigerten Derivatehandel für Bitcoin positiv hervor. Quelle: Bloomberg

Bitcoin kann Gold abhängen

Die fehlende Kritik in dem Artikel deutet darauf hin, dass Bitcoin immer mehr als tatsächliches Anlageprodukt angenommen wird, das sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren brauchbar ist.

Die Meinungsänderung des großen Finanzportals könnte durch das massive Wachstum der Kryptowährung seit März bedingt sein, denn in diesen acht Monaten hat Bitcoin nahezu alle anderen Finanzprodukte hinter sich gelassen. Selbst nach dem Rücklauf auf 17.000 US-Dollar steht das bisher Jahreswachstum immer noch bei 135 %, während für Gold 19 % und für den wichtigen Aktienindex S&P 500 12 % zu Buche stehen.

Im Falle von Gold hat Mike McGlone, der Chefstratege von Bloomberg Intelligence, schon längst eine deutlich positivere Meinung zu Bitcoin als seine Kollegen. So ist er überzeugt davon, dass institutionelle Investoren zukünftig verstärkt auf die Kryptowährung setzen werden.

„Wird Bitcoin Gold ersetzen? Die Futures und Kapitalflüsse sagen Ja! Das steigende Open-Interest der Bitcoin-Futures und die zunehmenden Kapitalzuflüsse durch Investoren zeigen im Vergleich zu Gold, für das diese beiden Faktoren rückläufig sind, dass sich die Kryptowährung einen Vorteil herausarbeitet, der nach unserer Meinung zu einer Wertsteigerung führen wird“, wie McGlone sich Anfang der Woche optimistisch gezeigt hatte.

Allerdings ist der Experte zugleich der Ansicht, dass Gold nächstes Jahr wieder zulegen kann, da das Edelmetall gute Voraussetzungen habe, um wieder über die 2.000 US-Dollar Marke zu klettern.

„Die Abschwünge auf die Supports Ende November könnte die Basis für weitere Zugewinne von Gold geschaffen haben“, so McGlone am Freitag.

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Iota schließt sich neuem Blockchain- und IoT-Forschungslabor der TU Wien an

Die Iota Foundation, die Non-Profit-Organisation hinter dem deutschen Krypto-Projekt Iota, dem Iota Tangle und Miota, hat heute bekanntgegeben, dass es sich dem neuesten Christian Doppler Labor in Österreich anschließen wird.

Das Labor, das an der Technischen Universität Wien ansässig ist, trägt den Namen CDL Blockchain Technologies for the Internet of Things (CDL-BOT) und ist das erste solche Labor, das sich auf die Kombination aus Blockchain-Technologie und Internet of Things (IoT) spezialisiert.

Das Labor wurde am gestrigen 26. November von Margarethe Schramböck, Österreichs Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaft, eröffnet. Der Schwerpunkt soll auf der Forschung und Entwicklung von Partnerschaften zwischen privaten Unternehmen und Unternehmen der öffentlichen Hand liegen, die die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) in praktischen Anwendungsbereichen nutzen wollen.

Neben Iota wird sich auch das Unternehmen Pantos dem CDL-BOT anschließen, das sich selbst als „das erste Multi-Blockchain Token-System“ bezeichnet. Pantos ist wiederum ein Tochterunternehmen von BitPanda, einer in Wien ansässigen Handelsplattform für Kryptowährungen und digitale Assets.

Professor Stefan Schulte, der sich für die Leitung des neuen Labors verantwortlich zeichnet, erklärt in diesem Zusammenhang:

„Mit der steigenden Anzahl an Anwendungsbereichen für DLT-basierte Zahlungen und Datenaustausch im Internet of Things müssen immer wieder neue DLTs intergriert werden, weshalb die Interoperabilität zwischen den DLTs immer wichtiger wird. Ich freue mich, gemeinsam mit der IOTA Foundation und Pantos forschen zu dürfen, um gemeinsam neue Lösungswege für diesen immens wichtigen Themenbereich zu finden.“

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Garlinghouse sieht Ripples Erfolg nicht von der SEC-Einstufung von XRP abhängig

Ripple Geschäftsführer Brad Garlinghouse ist überzeugt davon, dass sein Unternehmen erfolgreich sein wird, selbst wenn die firmeneigene Kryptowährung XRP als Wertpapier eingestuft werden sollte.

Im Podcast von Krypto-Experte Anthony Pompliano sprach Garlinghouse über die theoretischen Auswirkungen einer Einstufung von XRP als Wertpapier durch die amerikanische Börsenaufsicht SEC, wobei er darauf hinwies, dass eine solche Entscheidung im deutlichen Kontrast zur bisherigen Handhabung in anderen G20-Staaten stehen würde.

Obwohl der Ripple CEO es zwar schwer vorstellbar findet, XRP als Wertpapier anzusehen, lässt er sich trotzdem auf das Gedankenexperiment ein und meint:

„Also für den Fall, dass XRP in den USA als Wertpapier eingestuft wird, haben wir in den restlichen G20-Staaten noch Märkte, die das anders sehen. Ich kenne bisher keinen Markt auf der Welt, der XRP als Wertpapier einstuft.“

Wobei Garlinghouse diesen globalen Blick untermauert, indem er anmerkt, dass „mehr als 90 % der Kunden von RippleNet außerhalb der USA sind“. Eine entsprechende Einstufung im Heimatland des Krypto-Zahlungsdienstleisters wäre also wenig folgenschwer, wie der Ripple CEO suggeriert.

Zur Erinnerung: Das Unternehmen Ripple bietet Zahlungsdienstleistungen auf Basis der Blockchain-Technologie an, die sich auf die firmeneigene Kryptowährung XRP stützen. Obwohl Ripple die Kryptowährung herausgegeben hat, kontrolliert sie diese nicht direkt.

Der rechtliche Status von XRP ist in den vergangenen Jahren immer wieder heiß diskutiert worden, wobei der erfahrene Trader Peter Brandt die Diskussion zuletzt wieder angestoßen hatte, als er forderte, dass die Kryptowährung als Wertpapier angesehen werden müsse.

Der amerikanische Parlamentarier Tom Emmer bezieht derweil die Gegenposition, so meinte er im August, dass XRP kein Wertpapier sei.

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Facebook Kryptowährung Libra soll bereits im Januar 2021 an den Start gehen

Die lang ersehnte Facebook Kryptowährung Libra könnte bereits im Januar 2021 das Licht der Welt erblicken, wie es in einem neuen Medienbericht heißt.

Nachdem das Facebook Krypto-Projekt für mehr als ein Jahr von den Aufsichtsbehörden und Regierungen auf der ganzen Welt in die Mangel genommen wurde, könnte Libra nun schon bald in Form eines an den US-Dollar angebundenen Stablecoins auf den Markt kommen. Dies berichtet die renommierte Financial Times am 27. November.

Zur Erinnerung: Stablecoins sind Kryptowährungen, die durch die Anbindung an einen externen Vermögenswert wie zum Beispiel Gold oder den US-Dollar ihre namensgebende (Wert-)Stabilität erhalten.

Die Financial Times beruft sich bei ihrer Berichterstattung auf drei Quellen aus dem Libra Projekt. Demnach will die Libra Association, die für das Management des Projekts verantwortlich ist, zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Landeswährungen als Anbindung für den Stablecoin hinzufügen.

Obwohl ein Start im Januar geplant sein soll, steht noch kein genauer Termin fest, da dieser stark davon abhängt, wann die Schweizer Finanzmarktaufsicht (FinMA), die für das in der Schweiz angesiedelte Projekt zuständig ist, grünes Licht gibt.

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Immer weniger Bitcoin-Wallets halten weniger als 1 BTC

Neue Daten belegen, dass Bitcoin-Wallets, die mehr als 1 BTC halten, sogenannte „Wholecoiner“, inzwischen 95 % der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin ausmachen. Nur noch knapp 5 % sind also auf eine breite Masse an Krypto-Anlegern verteilt, die weniger als 1 BTC besitzen.

Die Anzahl der Wholecoin-Adressen ist seit 2009 stetig gestiegen, obwohl die marktführende Kryptowährung in der Zwischenzeit immer wieder astronomische Höhen erreicht hatte. Nichtsdestotrotz haben die Anleger scheinbar langfristige Absichten und sparen ihre Bitcoin-Vermögen lieber. Ihre Überzeugung ist als positives Zeichen zu interpretieren.

Glassnode CTO Rafael Schultze-Kraft wies am heutigen 27. November dementsprechend darauf hin, dass mehr als 800.000 Wallets mittlerweile mindestens über 1 BTC verfügen.

Laut Bit Info Charts beläuft sich der Wert aller Wholecoiner auf insgesamt 301 Mrd. US-Dollar, wohingegen Wallets mit weniger als 1 BTC nur noch auf 16 Mrd. US-Dollar Marktanteil kommen.

Die Anzahl der Wholecoiner hat im Laufe der Lebensdauer von Bitcoin stetig zugenommen, nur Anfang 2016 gab es einen deutlichen Abschwung, als die Anzahl der Wallets mit mehr als 1 BTC um 13,5 % gefallen war. Dies entsprach einem Rückgang von 520.000 auf 450.000 Adressen.

Im Jahr 2018 hatte das Wachstum wiederum stagniert, wobei die Anzahl der Wholecoin-Wallets über 12 Monate zwischen 720.000 und 690.000 Adressen schwankte.

Anzahl der Bitcoin-Wallets mit mindestens 1 BTC (gelb). Quelle: Glassnode

Aus den Daten von Into The Block wird zudem ersichtlich, dass 32,95 Mio. Adressen Bitcoin halten. Obwohl die Wholecoiner also den überwiegenden Großteil der Marktkapitalisierung ausmachen, stellen sie lediglich 0,47 % aller Wallets dar.

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Horizen CEO: „Bitcoin wird noch weiter schwanken, aber das ist nicht schlimm“

In den 12 Jahren seit seiner Gründung ist Bitcoin (BTC) allen voran für die Volatilität seiner Kurszyklen bekannt. Obwohl einige Stimmen zwar meinen, dass Bitcoin sich nichtsdestotrotz als Wertaufbewahrungsmittel eignet, weil die Schwankungen immerhin konstant bleiben, gibt es auch Kritiker dieser These wie zum Beispiel Horizen CEO Rob Viglione.

„Die einzige Konstante von Bitcoin und den Kryptomärkten ist, dass sie mit einem hohen Grad an Unsicherheit behaftet sind“, wie Viglione dementsprechend gegenüber Cointelegraph meint. Und weiter: „Wir erleben in Echtzeit die Geburt einer neuen Branche, eines neuen Geldsystems und einer neuen Peer-to-Peer Wirtschaft. Die Erschaffung einer neuen Welt geht eben nicht ganz reibungslos vonstatten.“

Bitcoin ist dezentral, kennt keine Landesgrenzen und untersteht keiner Regierung. Nutzer können die Kryptowährung schnell und anonym versenden. Darüber hinaus ist sie öffentlich verfügbar und verfügt über eine begrenzte Umlaufmenge. Der Programmiercode sieht vor, dass die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Bitcoin alle vier Jahre wortwörtlich „halbiert“ wird, solange bis die maximale Umlaufmenge erreicht ist. Damit soll für eine gezielte Verknappung gesorgt werden.

Auf Grundlage dieser Halbierungen hat der Krypto-Analyst PlanB das sogenannte Stock-To-Flow Prognosemodell (S2F) entworfen, das die vorhandene Umlaufmenge (Stock) mit der Anstiegsrate der Umlaufmenge (Flow) ins Verhältnis setzt und daraus die zukünftige Kursentwicklung ableitet. Mit diesem Modell lässt sich in die Schwankungen des Kurses zumindest etwas Sinn und Konstanz bringen, allerdings bleibt auch hier das menschliche Element außen vor. Deshalb wird es immer einen Rest Unsicherheit geben, wie Viglione meint.

„Ja, die Entwicklung der verfügbaren Umlaufmenge von Bitcoin ist von Anfang an festgelegt, jeder kann mit einem hohen Maß an Sicherheit berechnen, wie groß das Angebot heute ist und wie groß es morgen ist, aber die Nachfrageseite unterliegt nichtsdestotrotz wilden Schwankungen“, so der Experte. Dahingehend ergänzt er: „Naturgemäß wird die Unsicherheit mit zunehmender Annahme durch den Mainstream weniger werden, aber es ist auch irgendwie spannend, in der Geburtsstunde der Kryptobranche dabei zu sein.“

MyEtherWallet CEO und Gründer Kosala Hemachandra sieht ebenfalls wenig Konstanz in der Kursentwicklung von Bitcoin. „Wir Menschen tendieren besonders in der Trading-Welt dazu, Muster zu sehen, wo keine sind“, so der Experte. Dieses Phänomen namens Apophenie würde darauf schließen lassen, dass die Kursbewegungen der marktführenden Kryptowährungen doch eher als willkürlich zu betrachten sind. Allerdings räumt Hemachandra ein, dass die Kursentwicklung grundsätzlichen Mechanismen unterliegt:

„Es ist natürlich trotzdem völlig logisch, dass der Kurs steigt, wenn das vorhandene Angebot weniger wird. Das liegt einfach daran, dass die Nachfrage immer noch die gleiche ist.“

Und auch andere Faktoren können eine Auswirkung auf Bitcoin haben, so wie technologische Entwicklungen oder die Popularität.

Im Zuge des jüngsten Höhenflugs ist auch die Popularität der Kryptowährung nach oben gegangen, was ein positiver Nebeneffekt sein könnte, der der Kursentwicklung langfristig zuträglich ist, auch wenn die Volatilität schon bald wieder für einen Rücklauf sorgt.

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Bitcoin fällt weiter – Größter Abschwung seit März

Bitcoin (BTC) rutscht am heutigen 26. November weiter ab, wobei der Verkaufsdruck inzwischen für den größten Verlust seit März gesorgt hat.

Mehr als 3.000 US-Dollar Verlust in 24 Stunden

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, konnte der Absturz der marktführenden Kryptowährung auch nicht vom Support bei 17.000 US-Dollar aufgehalten werden, wodurch der Abschwung auf ein zwischenzeitliches Tief von 16.300 US-Dollar führte.

Bei Redaktionsschluss ist Bitcoin zurück bis auf 16.800 US-Dollar geklettert, allerdings schwankt der Kurs weiterhin. Mit den jüngsten Verlusten setzt sich ein frischer Abwärtstrend fort, der erst am Mittwochmorgen begonnen hat, nachdem der Kurs zuvor bis auf 19.500 US-Dollar vorangeschritten war .

Bitcoin-Monatsdiagramm. Quelle: TradingView

Die große Kryptobörse OKEx hatte im Laufe des Tages bekanntgegeben, dass sie ihre Auszahlungen wieder freigegeben hat. Ki Young Ju, Gründer des Marktforschungsportals CryptoQuant, stellte daraufhin fest, dass es verstärkte Abflüsse von OKEx in Richtung von Wallets und anderen Kryptobörsen gibt.

„Die Bitcoin-Abflüsse von OKEx auf andere Kryptobörsen belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 493 BTC“, wie Ju dahingehend auf Twitter schreibt. Und weiter:

„83 % aller insgesamt abgeflossenen Gelder sind in Wallets gegangen, die nicht zu Kryptobörsen gehören. Dies könnte auf lange Sicht ein gutes Zeichen sein.“

Die Logik hinter der Schlussfolgerung des Analysten ist, dass sich Anleger scheinbar vermehrt dazu entscheiden, ihre Krypto-Vermögen langfristig zu halten, anstatt diese zu veräußern.

Geplante Krypto-Regulierung wirkt zusätzlich negativ

Allerdings gibt es noch weitere Negativmeldungen für Bitcoin, denn wie Coinbase CEO Brian Armstrong meint, soll die US-Regierung neue Regulierungsvorgaben für Krypto-Wallets planen, die weitreichende Folgen haben könnten. Dabei rechnet Armstrong mit dem Schlimmsten:

„Wenn diese Regulierungsvorschriften tatsächlich umgesetzt werden, wäre das sehr schlecht und hätte einen nachhaltigen negativen Effekt auf den US-Markt. Stellen wir uns nur mal vor, in den Anfangszeiten des Internets hätten wir für Onlineunternehmen die gleichen Regulierungsvorschriften gemacht wie für Telefongesellschaften. Zum Glück hat das niemand getan.“

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Teams der Unis Cambridge und Oxford nehmen an Krypto-Trading-Wettbewerb teil

Mehr als ein Dutzend Teams der Mathematik- und Informatik-Fakultäten der beiden renommierten Universitäten Oxford und Cambridge treten in einem Wettbewerb gegeneinander an, in dem es darum geht, wer auf den beiden Krypto-Handelsplattformen Coinbase Pro und FTX den besten Trading-Algorithmus entwickeln kann.

Laut einer entsprechenden Mitteilung vom 25. November werden die 15 teilnehmenden Teams basierend auf ihren Handelsstrategien, dem technischen Design ihrer Algorithmen und ihres insgesamt erzielten Profits bewertet. Der Wettbewerb wurde bereits am 16. November gestartet und läuft noch bis zum 16. Dezember weiter.

Die von den Teams eingesetzten Handelsstrategien sind unter anderem Arbitrage, Prognosen auf Basis von Maschinellem Lernen und neuronalen Netzwerken, sowie Trendinvestitionen basierend auf zeitlichen Prognosen.

Die Analysefirma APEX:E3 ist der Hauptsponsor des Wettbewerbs, der den Teilnehmern Zugriff auf die eigene API bietet, dazu Beratung, technischen Support und in begrenztem Umfang finanzielle Hilfsmittel. Allerdings darf nur das siegreiche Team das Startkapital und die erzielten Profite für sich behalten.

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Experten sehen Institutionen als treibende Kraft für Bitcoin – Ziehen die Altcoins nach?

Die Analysten verweisen auf das gesteigerte Interesse von Finanzinstituten und börsennotierten Unternehmen an Bitcoin (BTC) als treibende Kraft für den momentanen Aufschwung der Kryptowährung.

„Der Hauptgrund für den stetigen Astieg von Bitcoin ist das erhöhte Interesse und aggressive Kaufen von Institutionen“, wie Nick Cote von der Krypto-Handelsplattform Hxro Labs feststellt. Und weiter: „Viele dieser Investoren benutzen dafür Grayscale.“

In der Tat ist die Kaufaktivität des Grayscale Bitcoin-Fonds zuletzt sehr hoch. So hatte die Vermögensverwaltung ihren Bitcoin-Fonds Anfang des Monats auf mehr als 500.000 BTC ausgebaut. Institutionelle Investoren nutzen diesen Weg, um nicht selbst die Kryptowährung kaufen und verwahren zu müssen. An den Aufkäufen des Investmentfonds lässt sich also ablesen, dass immer mehr Institutionen in Bitcoin investieren.

Wie Cote ergänzt haben inzwischen auch große Unternehmen wie Square und Microstrategy „Bitcoin als Absicherungsmittel in ihre Bücher aufgenommen, um sich gegen drohende Inflation und die schlechte Geldpolitik der Zentralbanken zu schützen“. Dies sieht er wiederum als eine „positive Rückkopplung“ für den Kryptomarkt:

„Es wird immer wieder Rückläufe geben, aber solange die Institutionen an das Narrativ von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel und Absicherungsmittel gegen Inflation glauben, gibt es eine positive Rückkopplung.“

Nicholas Pelecanos vom Krypto-Projekt NEM teilt diese Sichtweise, denn wie er meint, sind die Fundamentaldaten von Bitcoin zurzeit stärker als je zuvor. Dabei verweist er auf die Verknappung durch das Halving im März, das gesteigerte institutionelle Interesse und „mehrere börsennotierte Unternehmen, die bis zu 10 % ihres Kapitals investiert haben“.

Doch nicht nur für Bitcoin leitet Pelecanos daraus Grund zum Optimismus ab, sondern auch für die „Alternativen Kryptowährungen“ bzw. Altcoins. Dabei weist er besonders auf deren Wachstumspotenzial hin: „Bitcoin steht schon fast wieder auf seinem Rekordhoch, aber was richtig interessant ist, ist dass die meisten Altcoins noch immer 50 % hinter ihren Rekordhochs zurückliegen.“

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Wie erwartet – Bitcoin fällt „endlich“ um 11 %, Wale buchen Gewinne aus

Innerhalb von wenigen Minuten ist Bitcoin (BTC) am heutigen 26. November um 1.000 US-Dollar abgerutscht, wodurch der „längst überfällige“ Rücklauf des Kurses bei 19.500 US-Dollar Wirklichkeit geworden ist.

Bitcoin fällt zurück auf 17.250 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, ging es für Bitcoin am Mittwochmorgen heftig nach unten.

Nachdem die marktführende Kryptowährung zuvor fast bis auf 19.500 US-Dollar klettern konnte, begab sie sich zunächst in eine Seitwärtsbewegung, die anschließend in einen Abschwung bis auf 17.250 US-Dollar überging. Damit steht der Tagesverlust bei knapp 5 %.

Bitcoin-Stundendiagramm. Quelle: TradingView

Viele Analysten hatten in den letzten Tagen davor gewarnt, dass ein solcher Rücklauf schon längst überfällig sei. Darunter auch CNBC-Moderator Brian Kelly und Krypto-Trader Tone Vays, letzterer hatte gar einen Absturz bis auf 14.000 US-Dollar prognostiziert.

Auch mehrere Kennzahlen hatten darauf hingedeutet, dass Verluste bevorstehen. Eine der deutlichsten Warnungen kam dabei vom sogenannten „Crypto Fear and Greed Index“, denn das „Angstbarometer“ stand im November auf Rekordwerten bezüglich der „Gier“ (Greed) der Krypto-Anleger.

Krypto-Angstbarometer zeigt extreme Gier an. Quelle: Alternative.me

Wale wollen Gewinne ausbuchen?

Der plötzliche Abschwung, der also wenig unerwartet kam, kam gleichzeitig mit großen Volumen an BTC, die auf Kryptobörsen verschoben wurden. Dies könnte darauf hindeuten, dass viele der größeren Investoren nahe dem Bitcoin-Rekordhoch von 20.000 US-Dollar ihre Gewinne ausbuchen wollen.

Der Mittelwert der Kapitalzuflüsse auf Kryptobörsen hat sich in den letzten paar Stunden erhöht. Daraus können wir ableiten, dass die Großinvestoren (Wale) ihre Bitcoin auf Kryptobörsen verschieben“, wie Ki Young Ju, der Gründer des Krypto-Marktforschungsportals CryptoQuant, die Lage auf Twitter zusammenfasst. Und weiter:

„Die langfristigen Kennzahlen belegen jedoch, dass der Kaufdruck weiter anhält. Ich denke also, dass wird in ein paar Tagen trotzdem über 20.000 US-Dollar klettern können.“

Kapitalzuflüsse auf Kryptobörsen. Quelle: CryptoQuant/ Twitter

Die Fundamentaldaten von Bitcoin unterstreichen diesen Optimismus, so wird die Mining-Difficulty in den nächsten Tagen wohl um 7,3 % angepasst, was für eine weiterhin steigende Hashrate der zugehörigen Blockchain sorgen könnte.

Bei Redaktionsschluss liegt der Bitcoin-Kurs nach kleinerer Erholung nahe 17.900 US-Dollar.

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