Mann hinter Krypto-Vorstößen der SEC Bill Hinman verlässt Behörde

Am Mittwoch gab die US-Wertpapieraufsicht SEC bekannt, dass William Hinman bis Ende dieses Jahres aus der Kommission austreten werde. 

Hinman trat der Kommission im Jahr 2017 bei und ist derzeit Direktor der SEC-Abteilung für Unternehmensfinanzen. Er hat auch bei der SEC die ersten Schritte in Richtung digitale Vermögenswerte unternommen. Dabei hat er kritische Beiträge zur Diskussion darüber eingebracht, welche Kryptowährungen als Wertpapiere kategorisiert werden. In der Ankündigung heißt es:

„Hinman leitete die Bemühungen in Bezug auf die rasche Innovation bei digitalen Vermögenswerten. Dabei hat er etwa ein Rahmenwerk erstellt, mit dem Marktteilnehmer beurteilen können, ob digitale Vermögenswerte als Wertpapiere angeboten und verkauft werden.“

Auch die Lancierung von FinHub im Jahr 2018 durch die SEC, das sich auf digitale Vermögenswerte konzentriert, gilt als eine Initiative, die von Hinman ausging. Valerie Szczepanik, die bei der SEC als Beraterin von Hinman begann, leitet FinHub derzeit. Das brachte ihr innerhalb der Branche den Spitznamen Crypto Czar (engl. Krypto-Zarin) ein.

Shelley Parratt soll nach seinem Ausscheiden die Position von Hinman kommissarisch übernehmen.

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Grayscale-Umfrage: Corona macht Bitcoin attraktiver

Eine Umfrage von Grayscale Investments ergab, dass die COVID-19-Pandemie die Nachfrage unter Investoren nach Bitcoin (BTC) gesteigert habe.

Quelle: Grayscale Investments.

Das Unternehmen befragte 1.000 US-Verbraucher im Alter zwischen 25 und 64 Jahren, die 10.000 US-Dollar oder mehr in das Vermögenswerte investiert haben. Die Umfrage wurde zwischen Juni und Juli 2020 durchgeführt. 63 Prozent der Befragten, die in den vergangenen vier Monaten in Bitcoin investiert hatten, gaben an, dass die Pandemie sich auf ihre Entscheidung Ausgewirkt hatte. Darüber hinaus fanden 39 Prozent Bitcoin aufgrund der Pandemie attraktiver. Nur 13 Prozent gaben an, dass die Ereignisse im Zusammenhang mit COVID-19 den Vermögenswert weniger attraktiv gemacht haben:

„Den Befragten zufolge hat Bitcoin viel mit Safe-Hafen-Investitionen gemeinsam. Die Knappheit von Bitcoin, die Überprüfbarkeit, die fehlende Korrelation zu den globalen Märkten und die Tatsache, dass Bitcoin nicht von Regierungsorganisationen kontrolliert wird, sind Attribute, durch die Bitcoin den traditionellen Safe-Hafen-Investitionen ähnelt.“

Das deckt sich mit der Ansicht vieler Analysten, die Bitcoin als sicheren Hafen bezeichnen. Aus den Ergebnissen der Umfrage geht hervor, dass das Interesse an Bitcoin als Investition parallel zum Bildungsniveau steigt. So hatten nur 17 Prozent der Befragten ohne Abschluss ein Interesse an dem Vermögenswert, während es unter den Hochschulabsolventen 29 Prozent waren.

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Kuba: Untergrund-Bitcoin-Überweisungsnetzwerk wird oft verwendet

Die Kubaner finden neue Wege, um das von der US-Regierung im Jahr 1962 verhängte Embargo zu umgehen. Laut einem Bericht der kubanischen Nachrichtenagentur AFP vom 26. Oktober laufen die von den USA nach Kuba gesandten Überweisungen oft durch ein geheimes Netzwerk von „Krypto-Enthusiasten“ und werden dann in kubanische Pesos umgewandelt.

Erich García, ein 33-jähriger Programmierer und lokaler YouTuber, sagte gegenüber der AFP, dass jemand, der Überweisungen auf die Insel schicken will, Bitcoin kaufen und über eine kubanische Kryptobörse namens BitRemesas verschicken müsse.

Die Krypto-Benutzer auf der Insel bieten dann über WhatsApp oder Telegram den Empfängern den besten Kurs für ihre Coins an. Im Durchschnitt erhält ein Zwischenhändler aus dem Netzwerk bis zu 25 Prozent Provision für seine Beteiligung an dieser riskanten und rechtlich fragwürdigen Angelegenheit.

Wenn man sich mit jemandem geeinigt hat, vereinbaren die Parteien Tag und Uhrzeit für den Abschluss des Geschäfts. Unternehmen, die kubanische Pesos gegen Bitcoin tauschen, müssen oft lange durch die karibische Hitze reisen, um diese Transaktionen abzuschließen. Obwohl die Gruppe informell und selbstorganisiert ist, nehmen Tausende Leute diese Dienste in Anspruch.

Cointelegraph Spanish berichtete zuvor, dass die meisten Kubaner, die Bitcoin auf der Insel verwenden, das heimlich tun.

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IOTA hilft japanischer Regierung bei Blockchain-Projekt

Die gemeinnützige Organisation hinter der IOTA-Blockchain IOTA Foundation arbeitet mit Japans Regierung an einem Projekt, das sich an die industrielle Infrastruktur richtet.

Die Stiftung hat sich an einem Projekt beteiligt, das von den großen japanischen Unternehmen Best Materia und IMC lanciert wurde, so IOTA-Vertreter am 27. Oktober. Das Projekt wird von der Organisation für die Entwicklung neuer Energie- und Industrietechnologien finanziert. Diese Forschungs- und Entwicklungsbehörde untersteht dem japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie.

Laut einer Ankündigung wolle die Initiative künstliche Intelligenz und Distributed-Ledger-Technologie für risikobasierte Wartungssysteme in Energie-, Industrie-, Petrochemie- und Ölraffinerieanlagen einsetzen.

Dominik Schiener, der Vorsitzende und Mitbegründer von IOTA, sagte gegenüber Cointelegraph, das Projekt sei darauf ausgerichtet, manuelle Prozesse mit KI und Deep Learning zu digitalisieren, um „vorherzusagen, wann und welche Teile der Anlage gewartet werden müssen“. Laut Schiener erwarte man, dass die Verwendung von KI und Blockchain Ausfälle reduzieren, die Verfügbarkeit verbessern und die Kosten durch weniger unnötige Inspektionen und Reparaturen senken werde.

Er sagte auch, dass die IOTA-Stiftung als DLT-Plattformpartner des Projekts ausgewählt wurde. IOTA dient der gemeinsamen Nutzung unveränderlicher Daten und bietet eine Vertrauensinfrastruktur sowie einen „Single Point of Truth“ für verschiedene Interessengruppen, so der Vorsitzende. Schiener betonte, dass das neue System von den gebührenfreien Transaktionen von IOTA auf IOTA Tangle profitieren werde. Er erklärte:

„Und dabei fällt keine Transaktionsgebühr an, man kann einfach kostenlose Daten- und Werttransaktionen im Netzwerk tätigen. IOTA zieht die verschiedenen Parteien für die Qualität der Daten, die sie in das System eingeben, zur Verantwortung.“

Der Ankündigung zufolge umfasst das Projekt eine Reihe von Organisationen, darunter Best Materia, IMC, das High Pressure Institute of Japan, die Society of Chemical Engineers Japan, OMC, Lloyd’s Register und die Yokohama National University.

Die Organisation für die Entwicklung neuer Energie- und Industrietechnologien war in den letzten Jahren an mehreren Blockchain-Entwicklungen beteiligt. Im Jahr 2018 kündigte die Organisation an, dass sie an einem Blockchain-Datenaustauschsystem für die Handelsbranche arbeite. Das Projekt ist ein Joint Venture mit dem japanischen IT-Riesen NTT Data.

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Letzte große Hürde für Bitcoin auf dem Weg zu 20.000 US-Dollar?

Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Stärke gezeigt. Heute erreichte der Kurs mit mehr als 13.600 US-Dollar ein neues Hoch für das Jahr 2020.

Zu diesem Schwung kam es unter anderem durch die Schwäche des US-Dollars. Viele Analysten glauben auch, solange der Dollar schwach bleibt, werden sich Bitcoin und andere Vermögenswerte, die als sichere Häfen gelten, gut entwickeln.

Während Bitcoin jedoch Stärke zeigt, können Altcoins ihm nicht folgen und die meisten Altcoins entwickeln sich schlechter als er. Die Dominanz von Bitcoin ist in den vergangenen Wochen gestiegen. Das zeigt, dass die Dynamik des Marktes sich auf Bitcoin stützt.

Händler erwarten Widerstand zwischen 13.500 und 14.000 US-Dollar

BTC/USD 1-Wochenchart. Quelle: TradingView

Das Wochenchart zeigt eine deutliche Widerstandszone zwischen 13.500 und 14.250 US-Dollar. Das ist die nächste große Hürde für die Märkte.

Der Bitcoin-Kurs durchbrach die Barriere zwischen 11.600 und 12.000 US-Dollar, die als entscheidende Hürde für einen weiteren Aufwärtsschwung galt. Dieser Durchbruch sorgte dafür, dass der Kurs weiter auf die nächste Hürde zusteuerte, die zwischen 13.500 und 14.250 US-Dollar liegt.

Es ist unwahrscheinlich, dass ein Durchbruch auf Anhieb klappt, da diese Widerstandszone zum ersten Mal getestet wird. Aber die allgemeine Schwäche des Dollars signalisiert, dass der Bitcoin-Kurs nur noch höher steigen könnte.

Schwäche des US-Dollars treibt die Bitcoin-Rallye voran

US Dollar Currency Index 1-Tageschart. Quelle: TradingView

Der US Dollar Currency Index (DXY) weist derzeit eine erhebliche Schwäche auf, nachdem er von 94,6 Punkten nach unten abknickte.

Diese Ablehnung führte dazu, dass der DXY weiter zurückging. Der Bitcoin-Kurs hat seit der Ablehnung am 24. September eine Rallye hingelegt.

Mit dieser Rallye stieg Bitcoin um 3.000 US-Dollar. Er stieg dabei von 10.500 US-Dollar auf 13.500 US-Dollar. Die Korrelation zwischen dem DXY und Bitcoin hat seit dem Crash im März zugenommen. Hierbei handelt es sich um eine umgekehrte Korrelation.

Wenn der US-Dollar die Unterstützung bei 92,50 hält, könnte der Bitcoin-Kurs umkehren. Das würde eine Korrektur auf den Kryptomärkten bedeuten, die keineswegs negativ ist.

Gesamtmarktkapitalisierung stößt immer noch auf Widerstand

Kryptomarktkapitalisierung 1-Wochenchart. Quelle: TradingView

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen hinkt der Stärke von Bitcoin hinterher, da BTC der einzige ist, der in letzter Zeit Stärke zeigt. Das bedeutet, dass Altcoins bei ihren BTC-Paaren einen Ausverkauf erleben. Das zeigt weiter, dass Bitcoin derzeit robuster ist als die Altcoins.

Derzeit befindet sich die Gesamtmarktkapitalisierung in einer massiven Widerstandszone, da das Niveau zwischen 400 und 410 Mrd. US-Dollar ein entscheidender Wendepunkt ist.

Ein Ausbruch aus dieser Widerstandszone würde bedeuten, dass ein weiterer Anstieg auf zwischen 520 und 530 Mrd. US-Dollar wahrscheinlich ist.

Eine Ablehnung würde hier eine weitere Spanne bedeuten. Dabei ist der Bereich zwischen 280 und 300 Mrd. US-Dollar eine bedeutende Unterstützungszone, die gehalten werden muss.

Potentielles Szenario für Bitcoin

BTC/USD 3-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Der primäre Wendepunkt für Bitcoin liegt derzeit im Bereich zwischen 13.000 und 13.200 US-Dollar. Die Frage ist dabei, ob er diese Unterstützung halten kann. Wenn dieser Bereich Unterstützung bietet, kann der jüngste Ausbruch nicht als Abweichung über dem Spannenhoch kategorisiert werden.

Wenn der Bitcoin-Kurs jedoch über 13.500 US-Dollar wieder sinkt und erneut in die Spanne fällt, wird die Abweichung durch einen erneuten Test in der Spanne zwischen 13.000 und 13.200 US-Dollar bestätigt.

Wenn dieses Szenario so abläuft, wie es sollte, könnte es erneute Tests bei 12.500 US-Dollar geben. Möglicherweise auch bei 12.000 oder 11.600 US-Dollar.

Eine solche Bewegung könnte mit einer möglichen Umkehrung des US-Dollar-Währungsindexes und einem misslungenen Bitcoin-Ausbruch über 14.000 US-Dollar zusammenfallen.

Noch einmal: Ein solcher erneuter Test ist nicht negativ. Es ist sehr gesund, frühere Widerstandsniveaus auf Unterstützung zu testen, bevor es zu einem weiteren Anstieg kommen kann.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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Lateinamerika: Bitcoin-Geldautomaten boomen besonders in Kolumbien

Kolumbien hat nun die meisten Bitcoin (BTC)-Geldautomaten in Lateinamerika. Laut CoinATMRadar gibt es in Bogota, der Hauptstadt des Landes, über 34 Geldautomaten, gefolgt von Medellin mit 11 und Bucaramanga und Cali mit je 4. Weitere Städte mit mindestens einem Geldautomaten sind Armenia, Barranquilla, Cartagena, Cúcuta, La Hormiga und Pereira.

Bis vor kurzem waren Länder wie Venezuela und Argentinien aufgrund von etwa politischen und wirtschaftlichen Unruhen häufiger als Krypto-Hotspots im Hinblick auf regionale Akzeptanz im Gespräch. Kolumbien hat jedoch wichtige Schritte zur Regulierung der Krypto-Branche des Landes unternommen. Die Regierung genehmigte bereits im September ein Pilotprogramm zur Erprobung von Krypto-Transaktionen. Das Pilotprojekt, das in einem kürzlich eingeführten regulatorischen Sandkasten durchgeführt wird, läuft bis zum 31. Dezember.

Im September veröffentlichte das kolumbianische Ministerium für Informationstechnologie und Kommunikation (MinTIC) einen Leitfaden-Entwurf. Darin wurde der öffentliche Sektor aufgerufen, Blockchain-Technologie und Krypto-Zahlungen zu nutzen.

Im August veröffentlichte Statista eine Studie, die zeigte, dass die Akzeptanz von Kryptowährungen in Brasilien, Kolumbien, Argentinien, Mexiko und Chile zweistellige Zahlen erreicht hatte.

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Alibaba-Gründer Jack Ma lobt Innovationspotenzial digitaler Währungen

Jack Ma, der inzwischen pensionierte Gründer der Alibaba Group, hat auf dem Bund-Gipfel vor Bankiers und Regulierungsbehörden in Schanghai über die Rolle gesprochen, die digitale Währungen wahrscheinlich im künftigen globalen Finanzsystem spielen werden:

„Digitalwährungen könnten einen Mehrwert schaffen und wir sollten darüber nachdenken, wie wir durch Digitalwährungen eine neue Art von Finanzsystem einrichten können.“

Er meinte, dass das derzeitige, durch die Baseler Abkommen geregelte Finanzsystem zu konservativ sei und nicht zu Chinas wachsender Wirtschaft passe:

„Nach der asiatischen Finanzkrise war die in den Baseler Abkommen vereinbarte Risikokontrolle nur auf die Risikokontrolle und nicht auf die Entwicklung ausgerichtet. Nur selten werden dabei die Chancen für junge Menschen und Entwicklungsländer berücksichtigt.“

Die Baseler Abkommen sehen eine internationale Regulierung für Banken vor, die das systemische Risiko in der Weltwirtschaft verringern soll. Die Regeln wurden mit der Verabschiedung von Basel III im Jahr 2008 infolge der globalen Finanzkrise besonders streng. 

Bei der Ankündigung seiner Pensionierung im Jahr 2018 sagte Ma, er wolle wieder als Lehrer tätig sein. Obwohl Ma ausgestiegen war, wuchs Alibaba weiter und wurde nach Marktkapitalisierung zu einem der größten Unternehmen der Welt.

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Anzahl der Bitcoin-Wale während Bullenlauf auf Rekordhoch

Die Anzahl der Bitcoin (BTC)-Wale erreichte inmitten des Kursanstiegs letzte Woche ein neues Allzeithoch. Am 20. Oktober gab es 2.178 Bitcoin-Adressen mit mindestens 1.000 BTC. Bis zum 25. Oktober wurden es 2.231. Zum aktuellen Kurs entsprechen 1.000 BTC etwa 13 Mio. US-Dollar.

Quelle: Glassnode.

Anhand dieser Daten kann man davon ausgehen, dass die Wale mindestens 2,23 Millionen Bitcoin kontrollieren. Das entspricht 12 Prozent des derzeitigen Angebots und ist daher eine beträchtliche Menge.

Quelle: BitcoinCharts.

Nach den Daten von BitcoinCharts kontrollieren diese Wal-Adressen tatsächlich bis zu 7.902.469 BTC oder 42 Prozent des Gesamtangebots. Obwohl wir die Anzahl der Wal-Adressen kennen, wissen wir nicht, wie viele Personen oder Organisationen diese kontrollieren. Mehrere Adressen könnten von einer einzigen Organisation kontrolliert werden und ebenso könnte eine einzige Adresse mehreren Parteien mit einer Multi-Signatur-Wallet gehören.

Quelle: Glassnode.

Forscher behaupten, dass ungefähr 1,1 Mio. BTC dem Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto gehören. Der Großteil der Coins, von denen angenommen wird, dass sie Nakamoto gehören, ist nie bewegt worden. 

Wir können auch immer mehr „Hodling“ beobachten. Das ist der Prozentsatz des Bitcoin-Angebots, der seit langer Zeit nicht bewegt wurde. 62 Prozent des Angebots sind seit mindestens einem Jahr nicht mehr bewegt worden. Fast ein Drittel ist seit drei oder mehr Jahren an keine andere Adresse gegangen.

Obwohl Bitcoin in der vergangenen Woche den höchsten Wochenschluss seit 2018 verzeichnete, wollen die meisten Wale und Hodler dennoch nicht verkaufen.

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McAfee in Spanien in Haft: Weiter Unterstützung für Kryptowährungen

John McAfee, ein exzentrischer Millionär, Krypto-Enthusiast und Anti-Virus-Experte, wurde vor kurzem in Spanien wegen Steuerhinterziehung in den USA festgenommen. Ihm wird auch vorgeworfen, einige fragwürdige Krypto-Projekte beworben zu haben, wodurch er Millionen von US-Dollar verdient haben soll. Obwohl er derzeit in einem spanischen Gefängnis sitzt, hat er sich zu den jüngsten Entwicklungen in der Kryptobranche geäußert.

Im Hinblick auf die PayPal-Ankündigung sagte McAfee: „Dass PayPal Kryptowährungen akzeptiert signalisiert meiner Meinung nach eine neue globale Welle an Akzeptanz für Kryptowährungen. Regierungen auf der ganzen Welt werden sich an Kryptowährungen gewöhnen müssen.“

Im Jahr 2017 machte McAfee die kühne Prognose, dass Bitcoin innerhalb von drei Jahren auf 1 Mio. US-Dollar steigen würde. Im Juli 2020 nahm er seinen Kommentar allerdings zurück. Auf die Frage, ob sich seine Sichtweise auf die Anlageklasse in den vergangenen Monaten geändert habe, antwortete er: „Zu viele Leute nutzen Krypto als Mittel, um schnell reich zu werden, und nicht für Kauf- und Verkaufstransaktionen, wofür Krypto ursprünglich geplant war.“

„Wir werden schon sehr bald eine neue Bewegung erleben, durch die Kryptowährungen mehr bei Transaktionen und weniger als schnelles Geld genutzt werden. Darum habe ich den private Stablecoin $GHOST entwickelt.“

Obwohl McAfee nichts mehr mit der Kryptowährung Ghost zu tun hat, ist er trotzdem noch ein Teil des Projekts zum Schutz der Privatsphäre insgesamt.

„Meine Arbeit mit $GHOST dreht sich ausschließlich um die Entwicklung des ersten Datenschutz-Stablecoin der Welt“, erklärte McAfee. „Version eins wird ein wrapped DAI sein. Später werden wir eine neue stabile, private Blockchain haben. $GHOST-Besitzer werden sich alle Gewinne aus den Transaktionsgebühren für den Stablecoin teilen.“

Seine Frau Janice McAfee ermöglichte die Korrespondenz mit ihm. Demzufolge sei er noch nicht in die USA transportiert worden und immer noch in Barcelona. „Ich habe die vollständigen Anklagepunkte gegen mich noch nicht gesehen, aber ich nehme an, dass sie auch meine Krypto-Aktivitäten untersuchen“, so McAfee.

McAfee und seine Frau haben nach seiner Verhaftung eine Reihe von Updates über ihre Twitter-Konten gepostet. John McAfee floh einige Zeit vor den US-Behörden, da ihm Steuervergehen vorgeworfen wurden.

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Wal-Alarm: Krypto-Nutzer bewegt Bitcoin im Wert von 1,1 Mrd. US-Dollar

Während der Bitcoin-Kurs nach wie vor um 13.000 US-Dollar liegt, hat eine Krypto-Wallet BTC im Wert von über 1 Mrd. US-Dollar bewegt.

Laut On-Chain-Daten hat ein Bitcoin (BTC)-Wallet-Besitzer über 88.857 BTC im Wert von etwa 1,15 Mrd. US-Dollar gegen eine Gebühr von nur 0,00027847 BTC oder 3,58 US-Dollar bewegt. Die Coins wurden am 26. Oktober im Block 654.364 bestätigt. 

Daten der Analyseplattform CrystalBlockchain zeigen, dass der Benutzer die Coins von einer Adresse aus verschickt hat, die an eine Xapo Bitcoin-Wallet geknüpft ist. Da Coinbase Custody im Jahr 2019 Xapos institutionelles Geschäft übernahm, ist es möglich, dass die 1,1 Mrd. US-Dollar in Bitcoin der US-Börse gehören.

Diese Transaktion ist die größte Überweisung einer Kryptowährung nach Fiat-Wert. Den bisherigen Rekord hielt seit April die Börse Bitfinex. Sie überwies 161.500 BTC im damaligen Wert von 1,1 Mrd. US-Dollar für eine Gebühr von nur 0,68 US-Dollar.

Tatsächlich waren das trotzdem nicht die größten Bitcoin-Summen, die jemals bewegt wurden. Die größte Bewegung war eine 550.000-BTC-Transaktion, die am 16. November 2011 von der Börse Mt. Gox getätigt wurde. Damals war diese Summe 1,32 Mio. US-Dollar wert. Heute wäre dieselbe BTC-Summe über 7 Mrd. US-Dollar wert.

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