Kursanalyse, 8. Mai: Bitcoin, Ethereum, Ripple, Bitcoin Cash, Litecoin, EOS, Binance Coin, Stellar, Cardano, TRON

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

Angreifer haben die große Kryptowährungsbörse Binance gehackt und 7.000 BTC aus der Hot-Wallet der Börse gestohlen. Binance versicherte, dass die Börse für den Verlust mit ihrem Sicherheitsfonds für Nutzer namens Secure Asset Fund for Users aufkommen werde. Das zeigt jedoch, dass auch die beste Börse mit einer Sicherheit auf höchstem Niveau manchmal einem Hackangriff zum Opfer fallen kann.

Hacker und Betrüger haben es nach dem Bullenmarkt in diesem Jahr zunehmend auf Kryptowährungen abgesehen. In Frankreich ist die Zahl der Anfragen im Zusammenhang mit Krypto-Betrügereien von 18 im Jahr 2016 auf über 2.600 im Jahr 2018 gestiegen. Im gleichen Zeitraum ging bei Devisen- und binären Optionen die Anzahl betrügerischer Angebote zurück.

Der Missbrauch von aufgebrachtem Kapital ist ebenfalls ein ernsthaftes Problem. Die US-Handelskommission hat eine Klage gegen den Prokuristen und Leiter des Startups iBackPack wegen Missbrauchs von Geldern, die bei einer Crowdfunding-Kampagne gesammelt wurden, eingereicht. Er soll mit dem Geld Bitcoins gekauft haben.

Investoren sollten sich nicht von Versprechungen mitreißen lassen, wo es heißt, dass man über Nacht reich werden kann. Sie sollten sich gut informieren und eine fundierte Entscheidung treffen, bevor sie in ein neues Projekt investieren.

BTC/USD

Bitcoin (BTC) hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Er ist am 7. Mai über den Überkopfwiderstand von 5.900 US-Dollar (5.269 Euro), konnte aber nicht darüber schließen. Wir sehen jedoch keine Gewinnbuchungen oder aggressive Short-Positionen bei diesem kritischen Widerstand. Beide gleitenden Durchschnitte tendieren allmählich nach oben, und der RSI liegt in der überkauften Zone. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit auf eine Rallye in Richtung 6.480,54 US-Dollar (5.787,51 Euro). Händler können die Stop-Loss-Limits bei ihren verbleibenden Long-Positionen daher bei 5.500 US-Dollar (4.912 Euro) setzen. Wenn der Preis sich über 6.000 US-Dollar (5.358 Euro) hält, können die Stopps auf 5.800 US-Dollar (5.180 Euro) angehoben werden.

BTC/USD

Das erste Anzeichen von Schwäche wäre, wenn das BTC/USD-Paar von den aktuellen Niveaus aus nach unten abknickt und unter den 20-Tages-EMA fällt. Unterhalb dieser Unterstützung liegt das nächste wichtige Niveau, das man im Auge behalten sollte bei 4.914,11 US-Dollar (4.388,59 Euro). Sollte sich dieses Niveau halten, könnte sich das Paar für einige Tage zwischen 4.914,11 US-Dollar (4.388,59 Euro) und 5.900 US-Dollar (5.269 Euro) konsolidieren. Der Trend wird sich negativ entwickeln, wenn der Kurs unter den 50-Tages-SMA und die kritische Unterstützung bei 4.914,11 US-Dollar (4.388,59 Euro) fällt.

ETH/USD

Ethereum (ETH) löste unsere Kaufempfehlung bei 192 US-Dollar (171 Euro) aus und erreichte am 7. Mai ein Tageshoch von 198,62 US-Dollar (177,38 Euro). Die Rallye konnte jedoch den psychologisch wichtigen Widerstand bei 200 US-Dollar (179 Euro) nicht durchbrechen und hat ihre Zuwächse schnell wieder verloren. Er sank auf den 20-Tages-EMA, der eine gewisse Unterstützung bietet. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach oben und der RSI befindet sich im positiven Bereich. Das zeigt, dass die Bullen kurzfristig die Oberhand haben.

ETH/USD

Wenn das LTC/USD-Paar über 200 US-Dollar (179 Euro) ausbricht, kann es bis auf 225 US-Dollar (201 Euro) und darüber bis auf 256 US-Dollar (229 Euro) klettern. Trader können die Stopps bei 165 US-Dollar (147 Euro) setzen, wenn sich das Paar für einen Tag über 200 US-Dollar (179 Euro) halten kann. Die digitale Währung zeigt Schwäche, wenn die Bären den Kurs unter das Ausbruchsniveau von 167,20 US-Dollar (149,32 Euro) und den 50-Tages-SMA sinken lassen. Vorerst können die Stopps bei 146 US-Dollar (130 Euro) gesetzt werden.

XRP/USD

Ripple (XRP) lag in den letzten paar Tagen nahe am 20-Tages-EMA. Ein Ausbruch über die gleitenden Durchschnitte kann ihn auf 0,33108 US-Dollar (0,2954 Euro) katapultieren. Dieses Niveau fungiert als wichtiger Widerstand. Wenn die Bullen nicht über dieses Niveau klettern können, könnte die digitale Währung ihre Konsolidierung für einige Tage fortsetzen.

XRP/USD

Wenn das XRP/USD-Paar allerdings über 0,33108 US-Dollar (0,2954 Euro) ausbricht und schließt (UTC), kann es bis auf 0,37835 US-Dollar (0,3376 Euro) klettern. Ein Ausbruch über dieses Niveau wird wahrscheinlich einen neuen Aufwärtstrend auslösen, der das Paar bis auf 0,45 US-Dollar (0,40 Euro) und höher steigen lassen kann.

Wenn das Paar vom aktuellen Niveau aus allerdings nach unten abknickt und unter 0,27795 US-Dollar (0,2480 Euro) fällt, kann es sich auf 0,24508 US-Dollar (0,2187 Euro) fallen. Da die Kryptowährung sich enorm schlecht entwickelt hat, werden wir auf einen bestätigten Beginn eines neuen Aufwärtstrends warten, bevor wir hier einen Handel vorschlagen.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) dürfte zwischen dem Widerstand bei 335,62 US-Dollar (299,73 Euro) und der Unterstützung bei 255 US-Dollar (228 Euro) volatil bleiben. Der 20-Tages-EMA flacht allmählich ab und der RSI liegt knapp über der Mitte. Das deutet in naher Zukunft auf ein Gleichgewicht zwischen den Bullen und Bären hin.

BCH/USD

Die Käufer haben den Vorteil, wenn das BCH/USD-Paar über die Überkopfwiderstandszone zwischen 335,62 US-Dollar (299,73 Euro) und 363,30 US-Dollar (324,45 Euro) ausbricht. Über dieser Zone ist eine Rallye in Richtung 424,02 US-Dollar (378,68 Euro) und höher wahrscheinlich. Andererseits haben die Bären die Oberhand, wenn das Paar unter die Unterstützungszone zwischen 255 US-Dollar (228 Euro) und 227,70 US-Dollar (203,35 Euro) sinkt. Sollte es zu einem Rückgang unter diese Zone kommen, werden die Zuwächse der jüngsten Rallye wahrscheinlich zu 100 Prozent wieder verloren gehen. Damit würde der Kurs auf 166,98 US-Dollar (149,12 Euro) sinken.

LTC/USD

Die Bullen verteidigen seit einigen Tagen die gleitenden Durchschnitte. Ein Sprung von den aktuellen Niveaus aus zurück nach oben wird Litecoin (LTC) auf 84,3439 US-Dollar (75,2499 Euro) und darüber auf 91 US-Dollar (81 Euro) katapultieren. Beide gleitenden Durchschnitte sind abgeflacht und auch der RSI liegt nah an der Mitte. Das deutet darauf hin, dass es in den nächsten Tagen eine Spanne gibt.

LTC/USD

Das LTC/USD-Paar wird positiv, wenn es über 91 US-Dollar (81 Euro) ausbricht und schließt (UTC), da es dann ein Tasse- und Henkelmuster vervollständigt. Das Ziel dieses Musters liegt bei 158,91 US-Dollar (141,92 Euro). Das Paar wird allerdings wiederum negativ, wenn es unter die Unterstützungszone zwischen 66,70 US-Dollar (59,57 Euro) und 60,198 US-Dollar (53,708 Euro) fällt. Wir werden abwarten, bis die digitale Währung über 91 US-Dollar (81 Euro) schließt, bevor wir einen Handel vorschlagen.

EOS/USD

EOS versucht seit einigen Tagen, sich über der Aufwärtstrendlinie des aufsteigenden Keils zu halten. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt in der Mitte. Das deutet auf eine kurzfristige Konsolidierung hin.

EOS/USD

Wenn die Bären die digitale Währung unter die Aufwärtstrendlinie des Keils sinken lassen, kann sie auf 4,4930 US-Dollar (4,0086 Euro) und darunter auf 3,8723 US-Dollar (3,4548 Euro) fallen. Wenn diese beiden starken Unterstützungen nicht halten sollten, liegt das nächste Niveau, das man im Auge behalten sollte bei 3,20 US-Dollar (2,86 Euro).

Wenn die Bullen allerdings die Aufwärtstrendlinie verteidigen und das EOS/USD-Paar von den aktuellen Niveaus aus stark zurück nach oben springt, kann es auf 5,50 US-Dollar (4,91 Euro) und darüber auf 6,0726 US-Dollar (5,4179 Euro) klettern. Wir erwarten, dass das Paar bei 6,8299 US-Dollar (6,0935 Euro) auf einen starren Widerstand stößt. Wir sehen keine zuverlässige Kaufkonstellation auf dem derzeitigen Niveau. Daher schlagen wir hier keinen Handel vor.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) schloss (UTC) am 7. Mai deutlich unter dem 20-Tages-EMA. Das ist seit dem 1. Februar das erste Mal, dass das passiert. Das ist ein negatives Zeichen, da das eine wahrscheinliche Trendwende signalisiert. Die Bullen versuchen derzeit, die kritische Unterstützung beim 50-Tages-SMA zu verteidigen.

BNB/USD

Wenn das BNB/USD-Paar unter den 50-Tages-SMA rutscht, fällt es damit klar unter das steigende Keilmuster. Damit würde es auf 15 US-Dollar (13 Euro) und tiefer fallen.

Wenn das Paar allerdings vom 50-Tages-SMA aus zurück nach oben springt, könnte es für einige Tage in einer Spanne verbleiben. Die abflachenden gleitenden Durchschnitte und der RSI, der knapp unter der Mitte liegt, deuten auf ein Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern hin.

XLM/USD

Stellar (XLM) ist auf die kritische Unterstützung bei 0,09478125 US-Dollar (0,0846 Euro) gerutscht. Wenn der Kurs unter diese Unterstützung fällt und darunter schließt (UTC), kann er auf 0,080 US-Dollar (0,0714 Euro) fallen. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI liegt nahe am überverkauften Niveau. Das zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

XLM/USD

Wenn das XLM/USD-Paar allerdings von der aktuellen Unterstützung aus stark zurück nach oben springt und über die beiden gleitenden Durchschnitte ausbricht, deutet das daraufhin, dass die Erholung weitergeht. Wir warten ab, bis das Paar aufhört zu fallen und ein zuverlässiges Bullenmuster bildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

ADA/USD

Cardano (ADA) ist fast bis an die kritische Unterstützung bei 0,063230 US-Dollar (0,0564 Euro) gefallen. Wenn diese Unterstützung nach unten durchbrochen wird, kann der Coin auf 0,040 US-Dollar (0,0357 Euro) fallen. Beide gleitenden Durchschnitte haben eine negative Überkreuzung gemacht und der RSI befindet sich im negativen Bereich. Das zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ADA/USD

Wenn die Unterstützung bei 0,063230 US-Dollar (0,0564 Euro) sich jedoch hält, werden die Bullen erneut versuchen, über die gleitenden Durchschnitte auszubrechen und auf 0,094256 US-Dollar (0,0841 Euro) zu klettern. Das ADA/USD-Paar vervollständigt ein Umkehrmuster, wenn es (UTC) über 0,094256 US-Dollar (0,0841 Euro) ausbricht und schließt (UTC). Das Ziel dieses Musters liegt bei 0,161275 US-Dollar (0,1439 Euro). Daher schlagen wir einen Kauf bei einem Ausbruch und Schluss (UTC) über 0,094256 US-Dollar (0,0841 Euro) vor. Bis dahin bleiben wir bei dem Paar neutral.

TRX/USD

Tron (TRX) ist in den letzten Tagen immer höher geklettert. Er versucht, an das obere Ende der Spanne zwischen 0,0183 US-Dollar (0,0163 Euro) und 0,02815521 US-Dollar (0,0251 Euro) zu gelangen. Die digitale Währung befindet sich seit fast neun Monaten in dieser Spanne. Die Versuche, aus dieser auszubrechen oder sie darunter fallen zu lassen, waren nur von kurzer Dauer.

TRX/USD

Wenn das TRX/USD-Paar vom Widerstand der Spanne nach unten abknickt, wird es noch einige Tage in dieser bleiben.

Ein Ausbruch und Schluss (UTC) über der Spanne hingegen wären das erste Anzeichen dafür, dass die Märkte einen neuen Aufwärtstrend starten wollen. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

Wenn der Kurs von den aktuellen Niveaus aus fällt, kann er auf 0,02094452 US-Dollar (Euro) und darunter auf 0,0183 US-Dollar (0,0163 Euro) sinken.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse. Die Charts für die Analyse stammen aus TradingView.

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Binance Geschäftsführer äußert sich in Fragerunde zum schwerwiegenden Hack

Changpeng Zhao (CZ), der Geschäftsführer der Kryptobörse Binance, hat sich in einer Fragerunde auf Twitter zum schwerwiegenden Hack seiner Plattform geäußert, bei dem Gelder in höhe von 40,7 Mio. US-Dollar gestohlen wurden. Das „Ask-Me-Anything“ wurde am 8. Mai übertragen.

Wie heute berichtet, ist die Binance Opfer eines Hackerangriffes geworden. Über Viren und sogenanntes Phishing konnten die Angreifer eine Vielzahl an Zugangsdaten und API-Keys auslesen, die sie für ihre Zwecke missbraucht haben.

Hierdurch waren die Hacker in der Lage, 7.000 Bitcoins (BTC) zu stehlen, die bei Redaktionsschluss einen Gegenwert von 40,7 Mio. US-Dollar haben. Die Gelder konnten direkt aus den Hot-Wallets der Kryptobörse abgezogen werden, dieser Vorgang blieb vom internen Sicherheitssystem jedoch zunächst unbemerkt.

In der heutigen Fragerunde korrigierte Zhao den angerichteten Schaden leicht nach oben, denn tatsächlich wurden insgesamt 7.070 Bitcoin-Tokens gestohlen. Die Hacker sollen dabei mit entsprechendem Fachwissen vorgegangen sein, so sind sie wohl über einen längeren Zeitraum geduldig gewesen und haben eine große Menge an Nutzerdaten gesammelt, ehe sie zugeschlagen haben.  

Im Nachgang zu dem Angriff gibt Changpeng Zhao an, dass die Kryptobörse sich zunächst „auf den Wiederaufbau und die Wiederherstellung“ des eigenen Systems konzentrieren will. Einzahlungen und Auszahlungen werden deshalb vorübergehend abgeschaltet und stehen wohl erst wieder in einer Woche zur Verfügung.

Wie Zhao sowohl in der Fragerunde als auch in einem Tweet angab, sieht Binance von einer sogenannten „Re-Organisation“ der Bitcoin-Blockchain ab. In einem solchen Verfahren werden die Miner dazu aufgefordert, dass mindestens 51% der sogenannten Hashpower dafür genutzt werden, die jeweilige Blockchain neu zu strukturieren, wodurch bestimmte Transaktionen ungültig gemacht werden können.

Schon im Vorfeld wurde dieser Gedanke jedoch von der Community kritisiert. Zhao führte zwar die etwaigen Vorteile eines solchen Schrittes an, aber bestätigte, dass Binance diesen nichtsdestotrotz ablehnt, da hierdurch die Kredibilität von Bitcoin beschädigt werden könnte, außerdem würde es womöglich „für eine Spaltung des Bitcoin-Community sorgen“. Dieser Preis sei selbst für einen Schaden von 40 Mio. US-Dollar zu hoch, wie Zhao schlussfolgert.

Der CEO nutzte die Fragerunde des Weiteren, um einigen Mitgliedern und Firmen der Kryptobranche explizit zu danken, die im Nachgang des Hackerangriffes ihre Unterstützung angeboten hatten, darunter Justin Sun, Coinbase, QKC und viele andere. Sun soll sogar offeriert haben, den Verlust von 7.000 BTC persönlich zu begleichen.

Allerdings entgegnete Zhao, dass die Kryptobörse ausreichend Vermögen besitzt, um die Verluste zu kompensieren. So hatte die Handelsplattform erst im Juli 2018 einen Notfallfonds eingerichtet, der in diesen Situationen greifen soll.

Abschließend hob der Geschäftsführer noch ein paar Bemerkungen zur Sicherheit der Nutzer an. Zhao empfiehlt, dass alle Passwörter für die Zwei-Faktor-Autorisierung sofort geändert werden sollten, alle Nutzer, die eine API benutzen, werden gebeten auch hier die dazugehörigen Zugangsdaten zu ändern.

Der gestrige Angriff ist das nächste Kapitel in einer Reihe schwerwiegender Hackerangriffe, die bisher im Jahr 2019 durchgeführt wurden, darunter Angriffe auf Cryptopia, CoinBene, DragonEx, und Bithumb. Der Angriff auf Binance sorgt nicht nur wegen der Schadenshöhe für Aufsehen, sondern auch, weil es sich dabei um die fünftgrößte Kryptobörse der Welt handelt. Bei Redaktionsschluss ist das tägliche Handelsvolumen der Plattform um 6,65% zurückgegangen.

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Facebook überarbeitet Richtline zu Blockchain- und Krypto-Werbung

Anzeigen, die mit Blockchain-Tech, Branchennachrichten sowie Veranstaltungen und Lehrmaterialien für Kryptowährungen im Zusammenhang stehen, können nun ohne vorherige Genehmigung auf Facebook geschaltet werden. Der Social-Media-Riese hat dies am 8. Mai auf Facebook Business bekanntgegeben.

Das ist eine Änderung im Vergleich zum letzten Jahr, als Facebook eine Richtlinie in Kraft setzte, laut der Krypto- und Blockchain-Werbung eine vorherige Zustimmung erforderte, bevor diese geschaltet werden konnte. In der Pressemitteilung heißt es außerdem, dass diese Änderung nicht für Anzeigen gilt, die eine bestimmte Kryptowährung bewerben. Auch Werbung für Initial Coin Offerings (ICOs) ist weiterhin verboten.

Der Zweck dieser Einschränkungen sei es, zu verhindern, dass Facebook-Nutzer irreführender Werbung zum Opfer fallen. Werbetreibende, die für ein bestimmtes Produkt werben möchten, wie beispielsweise eine bestimmte Kryptowährung, eine Kryptowährungsbörse oder Mining-Soft- und Hardware, müssen eine umfassende und strenge Hintergrundüberprüfung über sich ergehen lassen. Dabei wird auf folgende Aspekte geachtet:

„…Lizenzen, die sie erhalten haben, unabhängig davon, ob sie an einer öffentlichen Börse gehandelt werden (oder eine Tochtergesellschaft einer öffentlichen Gesellschaft sind) und andere relevante öffentliche Hintergrundinformationen über ihr Geschäft.“

Wie Cointelegraph bereits berichtete, wurde die Entscheidung von Facebook vom Januar 2018, Kryptowährungs- und ICO-Werbung insgesamt zu verbieten, als unnötig und schlecht für die technologische Entwicklung kritisiert. Dejun Qian, der Gründer von FUSION, hatte dazu kommentiert:

„Diese Richtlinie wird Leute definitiv vor den Betrügereien von böswilligen Projekten schützen. Eine „bewusst breit angelegte“ Richtlinie ist jedoch immer der einfachste Weg und nicht unbedingt der beste Weg für die Entwicklung der Technologie. Ich glaube nicht, dass ein Verbot von E-Commerce-Werbung mit der Begründung, dass Leute ja gefälschte Produkte kaufen könnten, eine gute Idee ist.“

Anfang dieser Woche soll sich Facebook die Rechte an der Marke „Libra“ für sein geheimes Kryptowährungsprojekt gesichert haben. Das Unternehmen soll umgerechnet rund 894 Mio. Euro aufbringen wollen, um einen firmeneigenen Token zu entwickeln, der angeblich auf Facebook, Instagram und WhatsApp verwendet werden könnte.

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Protokoll gegen Internet-Überwachung: Orchid Labs bringt 6,3 Mio. Euro auf

Die USBlockchain und Software-Entwicklungsfirma Orchid Labs hat umgerechnet weitere 6,3 Mio. Euro im Rahmen ihres letzten privaten Offerings gesammelt, wie aus einem Blogbeitrag vom 7. Mai hervorgeht.

Damit hat sich Orchid nun umgerechnet insgesamt 38,4 Mio. Euro – bei einer anvisierten Finanzierung in Höhe von umgerechnet 11,7 Mio. Euro – aufgebracht. Diese Zahlen hatte das Unternehmen in einem Bericht an die US-Wertpapier- und Börsenkommission SEC im April 2018 angegeben.

In dem Bericht enthüllte Orchid, dass das Unternehmen bis zu diesem Zeitpunkt umgerechnet 32,3 Mio. Euro mittels einer einfachen Vereinbarung für zukünftige Token aufgebracht habe.

Orchid wurde im Jahr 2017 gegründet und entwickelt ein dezentralisiertes und überwachungsfreies Open-Source-Internet-Protokoll. Dieses soll der globalen Community einen anonymisierten Internetzugang bieten. Das Projekt konzentriert sich insbesondere auf Menschen, die in Ländern leben, in denen die Regierung sich übermäßig im Hinblick auf Internet-Inhalte einmischt.

In der kürzlichen Ankündigung erklärte Orchid, dass es seine Mission sei, ein Protokoll zu erstellen, das einen „dezentralen Marktplatz mit einer Warenspezifikation für die Bandbreite“ regele. Das Unternehmen einige konkrete Schlüsselelemente, die in dem Markt enthalten sein sollten. Darunter etwa eine Second-Layer-Zahlungslösung namens „Probabilistic Micropayments“ und ein Medallion-System für Bandbreitenanbieter, das das Ethereum (ETH)-Netzwerk mit einer Sybil-Resistenz versorgt.

Im Jahr 2017 hatte das Startup aus San Francisco zuvor 4,2 Mio. Euro in einer weiteren Seed-Finanzierungsrunde aufgebracht. Unter den Investoren in dieser Runde gehörten Andreessen Horowitz, DFJ, MetaStable, Compound, Box Group, Blockchain Capital und Sequoia Capital.

Anfang Mai hat Andreessen Horowitz selbst umgerechnet 2,46 Mrd. Euro aufgebracht, um zwei neue Krypto-Fonds aufzulegen.

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Prinz Charles bezeichnet Blockchain-Technologie als „sehr interessant“

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat die Blockchain-Technologie als „interessante Entwicklung“ bezeichnet, dies geht aus einem Twitter-Video hervor, das am 7. Mai veröffentlicht wurde.

Im Rahmen eines Besuchs in Berlin kam Prinz Charles vor dem Brandenburger Tor mit mehreren Passanten ins Gespräch, wobei ihn eine der umstehenden Personen auf das Thema Kryptowährungen angesprochen hat.

„Was halten Sie von Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen?“, fragte der Mann, woraufhin Prinz Charles zunächst verwirrt schien.

Nach kurzer Bedenkzeit konnte sich der Royal allerdings wieder an die Technologie erinnern und antwortete:

„Blockchain…sehr interessante Entwicklung.”

Während die Regierung Großbritanniens Kryptowährungen bisher eher konservativ gegenübersteht, was bisweilen sogar regelrecht in Negativität umgeschlagen ist, zeigt sich das Königshaus eher neutral bis positiv gestimmt.

Auch andere bekannte Personen der britischen Öffentlichkeit äußern sich mittlerweile vermehrt zu dem Thema. Wie Cointelegraph berichtete, hat einer der ranghöchsten Anwälte des Landes in einer kürzlichen Rede davon gesprochen, dass der Durchbruch von Kryptowährungen und Smart Contracts unausweichlich ist.

„Die rechtliche Unklarheit, die im Bezug auf Kryptowährungen und Krypto-Vermögenswerte herrscht, hat dafür gesorgt, dass der offizielle Startschuss bisher noch gar nicht gefallen ist“, wie Sir Geoffery Vos vom Obersten Gerichtshof erklärte. Dem fügte er an:

„Aber er wird bald fallen, so viel ist klar.“

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Simulation von Akkreditivtransaktionen auf R3-Blockchain: Über 50 Banken beteiligt

Über 50 Banken nahmen an der Akkreditivtransaktionssimulation auf der Blockchain-Plattform von R3 in 27 Ländern auf sechs Kontinenten teil. Das Unternehmen gab dies in einer Pressemitteilung am 8. Mai bekannt.

Der Pressemitteilung zufolge sagten 96 Prozent der Teilnehmer, dass das System namens Voltron die Kosten für Akkreditivverfahren beschleunigen und senken würde. Außerdem glauben 86 Prozent von ihnen, dass die Ineffizienzen des traditionellen Systems allmählich nicht mehr zu tolerieren seien.

Das Unternehmen behauptet, dass Voltron die Durchführungszeit bei diesem Prozess von 5-10 Tagen auf unter 24 Stunden reduziere. R3 sagt, dass 61 Prozent der Befragten infolge der Verwendung des neuen Systems angaben, dass sie ihre Handelsströme wahrscheinlich auf „offene Konten“ umstellen würden. Das ist eine Option, die für Exporteure riskanter sein soll.

Unter den Teilnehmern dieses sechswöchigen Tests waren angeblich unter anderem CIB, MUFG, National Bank of Egypt, RBI, Standard Bank und Societe Generale. Das System wurde im Rahmen einer Partnerschaft von Bain, CryptoBLK und R3 auf der Cloud-Plattform Azure von Microsoft bereitgestellt. Voltron soll sowohl mit Corda als auch mit Corda Enterprise kompatibel sein. Ziel dabei ist es, die traditionellen Finanzverbindungen und Netzwerke durch einen gemeinsamen Ledger zu ersetzen.

Wie Cointelegraph im März berichtete sucht der britische Bankenriese HSBC Bankpartner in Südkorea, um Voltron in dem Land einzusetzen.

Die Börse Bursa Malaysia aus Kuala Lumpur arbeitet ebenfalls an einem Blockchain-fähigen Proof-of-Konzept im Zusammenhang mit Wertpapier-Anleihen- und Darlehen. Zu dem Zweck arbeitet die Börse mit dem Technologiepartner der Börse Forms Syntron Information aus Hongkong zusammen.

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Kryptomärkte nach Binance-Hack im Minus: US- und EU-Aktien stagnieren

Mittwoch, 8. Mai –  Nachdem sie erst neue Höchststände für das Jahr 2019 erreicht hatten, sind die Kryptomärkte nach dem gestrigen Hackangriff auf die große Börse Binance, bei dem 40 Mio. US-Dollar (35,8 Euro) gestohlen wurden, wieder ins Minus gerutscht. Praktisch alle unter den Top-20-Kryptowährungen sind um bis zu 9 Prozent gefallen. Die meisten Verluste sind aber milde ausgefallen, wie aus Daten von Coin360 hervorgeht.

Marktvisualisierung von Coin360

Marktvisualisierung von Coin360

Obwohl Bitcoin beim Binance-Hack gestohlen wurden, zeigt sich Bitcoin (BTC) sehr widerstandsfähig und ist über den Tag um nur 0,9 Prozent gesunken. Er lag laut CoinMarketCap damit bei Redaktionsschluss bei 5.882 US-Dollar (5.258 Euro).

Nach einer starken Rallye, bei der er gestern bis kurz vor die Marke von 6.000 US-Dollar (5.363 Euro) kam, ging der Top-Coin kurzzeitig auf bis zu 5.800 US-Dollar (5.185 Euro) zurück. Grund dafür war offenbar der Vorfall um Binance. Inzwischen hat er die Verluste allerdings wieder einigermaßen wettgemacht. Bitcoin ist damit über die Woche betrachtet mit starken 9,2 Prozent im Plus.

Bitcoin 7-Tage-Kurschart

Bitcoin 7-Tage-Kurschart. Quelle: CoinMarketCap

Ether (ETH), der größte Altcoin nach Marktkapitalisierung, hat einen stärkeren Verlust erlitten und ist über den Tag um 4 Prozent gefallen. Damit lag er bei Redaktionsschluss bei 171,93 US-Dollar (153,69 Euro). Vor dem Hack ist Ether fast über Marke von 180 US-Dollar (161 Euro) ausgebrochen. Doch danach fiel er auf bis zu 166 US-Dollar (148 Euro). Dennoch hat ihm seine relative Widerstandsfähigkeit über die Woche betrachtet immer noch ein Plus von 5,4 Prozent gesichert.

Ether 7-Tage-Kurschart

Ether 7-Tage-Kurschart. Quelle: CoinMarketCap

XRP hat mit 1,5 Prozent einen ähnlich milden Verlust über den Tag erlitten. Bei Redaktionsschluss lag er damit bei 0,30 US-Dollar (0,27 Euro). Die Kursschwankungen bei diesem Vermögenswertes korrelierten nicht mit den anderen Coins, die eine größere Marktkapitalisierung haben. XRP verzeichnete am 4. Mai ein Wochenhoch von 0,316 US-Dollar (0,282 Euro) und ist daraufhin etwas zurückgegangen. Über die Woche betrachtet liegt er 2,13 Prozent im Minus.

XRP 7-Tage-Kurschart

XRP 7-Tage-Kurschart. Quelle: CoinMarketCap

Die Top-10-Kryptowährungen sind alle im Minus. Der firmeneigene Börsen-Token Binance Coin (BNB) hat dabei, wie zu erwarten war, die größten Verluste gemacht. Er ist über den Tag um etwa 6 Prozent gefallen und lag daraufhin bei 20,87 US-Dollar (18,66 Euro). Weitere Top-10-Coins, die deutliche – aber vergleichsweise milde – Verluste aufweisen, sind Cardano (ADA) mit minus 4,4 Prozent, Stellar (XLM) mit minus 3,9 Prozent und Litecoin (LTC) mit minus 3,6 Prozent bei Redaktionsschluss.

Die Verluste sind insgesamt höher, wenn die Top-20-Coins betrachtet. Cosmos (ATOM) war dabei mit 8,8 Prozent der größte Verlierer über den Tag. Er lag damit bei 4,48 US-Dollar (4,00 Euro). Auch Tezos (XTZ) ist über den Tag um 8 Prozent gefallen. Dash (DASH), Monero (XMR) und Neo (NEO) haben alle jeweils ein Minus von jeweils etwa 4 Prozent verzeichnet.

Der einzige Top-20-Coin, der ein Plus verzeichnen konnte, ist Tron (TRX). Er ist um 2,5 Prozent gestiegen und liegt bei Redaktionsschluss bei 0,025 US-Dollar (0,0223 Euro). Der Tron-CEO Justin Sun hatte angeboten, die 7.000 BTC persönlich einzuzahlen, um den Verlust von Binance nach dem gestrigen Diebstahl zu decken.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt derzeit bei rund 185,245 Mrd. US-Dollar (165,6 Mrd. Euro).

Wochenhoch auf dem 7-Tage-Chart der Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen

Wochenhoch auf dem 7-Tage-Chart der Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen. Quelle: CoinMarketCap

Die Märkte wurden ganz deutlich einen Verlust – um nicht zu sagen, einen großen Einbruch – erlitten, nachdem gestern über den Hackangriff auf die bekannte Kryptobörse Binance berichtet wurde. Wie Cointelegraph berichtete, wurde die Plattform in großem Stil und vorsätzlich gehackt. Dieser soll etwa durch Phishing und Viren ermöglicht worden sein. Durch diese Methoden sei eine große Anzahl von 2FA-Codes und API-Schlüsseln abgefangen worden.

Laut Binance haben die Hacker dabei rund 7.070 Bitcoin (BTC) – zu dem Zeitpunkt etwa 40 Mio. US-Dollar (35,8 Mio. Euro) wert – aus den Hot-Wallets der Börse gestohlen.

Die US- und europäischen Aktien stagnierten weitgehend aufgrund der schwächelnden Aktien in Asien inmitten der anhaltenden Diskussion um die Zollstrategie von Trump gegenüber China. Bei Redaktionsschluss sind die Futures auf den S&P 500 um 1,65 Prozent gefallen. Der Stoxx Europe 600 ist laut Bloomberg um weniger als 0,15 Prozent gesunken, während der MSCI Asia Pacific Index um 1 Prozent zurückging und damit auf seien niedrigsten Stand seit fast sechs Wochen gefallen ist.

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Spanien: Europol nimmt acht Personen wegen Krypto-Geldwäsche fest

In Spanien wurden acht Personen festgenommen, denen vorgeworfen wird, Geldwäsche mit Kryptowährungen betrieben zu haben. Dies hat Europol am 8. Mai in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.

Laut Mitteilung soll die Gruppe Geld gewaschen haben, indem Fiat-Währungen in Kryptowährungen konvertiert wurden. Anschließend soll das Krypto-Guthaben dann an entsprechenden Geldautomaten ausgezahlt worden sein, wodurch jeweils kleinere „gewaschene“ Summen in Umlauf gebracht werden konnten.

Die betreffenden Personen haben zu diesem Zweck das „dreckige“ (vermutlich aus illegalen Aktivitäten stammende) Bargeld auf verschiedenen Bankkonten eingezahlt und zwischen diesen hin- und herbewegt, ehe das Geld anschließend in Kryptowährungen umgetauscht wurde. Es wurden auch größere Summen an Unternehmen überwiesen, die mit den kriminellen Personen in Verbindung stehen sollen, von wo aus wiederum Gelder an Kryptobörsen geflossen sind.

In einer Razzia wurden sieben Häuser und Wohnungen durchsucht, darunter auch das Büro einer Wechselbörse und eine Cannabis-Farm. Dabei wurden elf Fahrzeuge, 16.800 Euro in Bargeld, 200 Cannabispflanzen, zwei Krypto-Geldautomaten, Edelsteine, mehrere Computer und einige relevante Dokumente von den Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmt. Des Weiteren hat die Polizei vier Cold-Wallets und 20 Hot-Wallets eingefroren, auf denen 9 Mio. Euro liegen sollen.

Wie Cointelegraph Ende April berichtete, hat ein Gericht in Manhattan ebenfalls zwei Männer wegen etwaiger Geldwäsche mit Kryptowährungen verurteilt.

Der Bundesstaat New York hat außerdem drei Männer festgenommen, die im Darknet illegale Drogen verkauft haben sollen und im Zuge dessen 2,3 Mio. US-Dollar in Kryptowährungen gewaschen haben.

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Hacker stehlen 7.000 Bitcoins (40 Mio. US-Dollar) von Kryptobörse Binance

Binance, eine der weltgrößten Kryptobörsen im Hinblick auf das tägliche Handelsvolumen, ist einem schwerwiegenden Hackerangriff zum Opfer gefallen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die Cointelegraph am 7. Mai zugespielt wurde.

Laut Binance konnten sich die Hacker über eingeschleuste Viren und sogenanntes Phishing Zugang zu einer großen Anzahl an Passwörtern und API-Keys verschaffen, auch andere Daten konnten gestohlen werden.

Wie die Kryptobörse mitteilt, konnten die Hacker dadurch eine besonders große Transaktion abfangen. So konnten die Angreifer hierbei 7.000 Bitcoin (BTC) entwenden, die bei Redaktionsschluss einen Wert von 40.705.000 US-Dollar ausmachen.

In einem offenen Brief adressiert Binance CEO Changpeng Zhao die Nutzer und gibt an, dass die entsprechenden Bitcoins aus den sogenannten Hot-Wallets der Kryptobörse gestohlen wurden. In den entsprechenden Wallets sollen sich allerdings nur 2% des Gesamtvermögens befinden. Alle anderen Wallets waren scheinbar nicht von den Angriffen betroffen.

Zunächst will Binance nun alle Einzahlungen und Auszahlungen einfrieren, um eine Sicherheitsprüfung durchzuführen. Zhao schätzt, dass dieser Vorgang ungefähr eine Woche dauern wird. Der Krypto-Handel kann nichtsdestotrotz fortgeführt werden, allerdings warnt Zhao in diesem Zusammenhang:

„Bitte achten Sie darauf, dass die Hacker immer noch Zugriff auf bestimmte Nutzerkonten haben könnten und damit ggf. Einfluss auf die Kurswerte nehmen. Wir werden die Situation genau beobachten, aber wir gehen davon aus, dass eine Einflussnahme durch die Angreifer unwahrscheinlich ist, da wir die Funktion für Auszahlungen abgeschaltet haben.“

Zhao verweist auf eine Fragerunde, die er auf Twitter abhalten will, um alle Fragen der Community schnellstmöglich beantworten zu können.

Binance will seinen Absicherungsfonds (SAFU) nutzen, um den entstandenen finanziellen Schaden auszugleichen. Der entsprechende Fonds wurde im Juli 2018 für entsprechende Notfälle eingerichtet. Binance platziert regelmäßig 10% der eingenommenen Handelsgebühren im SAFU.

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Bitstamp macht ehemaligen Coinbase Top-Manager zum Leiter der Expansion auf den US-Markt

Die europäische Kryptobörse Bitstamp hat einen ehemaligen Top-Manager von Coinbase zum neuen Leiter ihres amerikanischen Standortes gemacht, wie Finance Magnates am 8. Mai berichtet.

Die Bitstamp, die unter den Top-50 Kryptobörsen im Hinblick auf das tägliche Handelsvolumen liegt, konnte Hunter Merghart für sich gewinnen, um damit die Expansion auf den US-Markt voranzutreiben. Erst kürzlich hatte die Handelsplattform eine Zulassung von der New Yorker Finanzaufsicht erhalten.

Merghart wird dementsprechend auch in New York sitzen, um von dort aus neue Kunden zu akquirieren und bestehende Kunden zu betreuen. Der Fokus soll dabei auf institutionellen Investoren liegen.

Hunter Merghart, der nun die Leitung des amerikanischen Marktes übernimmt, war zuvor bei der großen Kryptobörse Coinbase als Leiter für den Krypto-Handel zuständig. Zuvor hatte er mehrere Jahre bei namhaften Finanzinstituten gearbeitet, darunter Großbank Barclays und Investmentbank RBC Capital Markets.

Bitstamp konnte sich Mitte April von der New Yorker Finanzmarktaufsicht die sogenannte BitLicense sichern, die eine Konzession für den Handel virtueller Währungen darstellt. Dadurch ist Bitstamp nun in der Lage, für Anleger aus dem Raum New York den Kauf und Verkauf von Bitcoin (BTC) und anderen virtuellen Währungen anbieten zu dürfen.

Gestern hat Bitstamp angekündigt, dass das Layout der eigenen Webseite überarbeitet werden soll, um eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit zu schaffen.

Im April hat eine Studie ergeben, dass die USA den Großteil der Besucher auf Kryptobörsen darstellen. Insgesamt stammen mehr als 22 Mio. Besucher aller weltweiten Kryptobörsen aus den USA.

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