Biden stoppt umstrittenen Krypto-Gesetzentwurf der Trump-Regierung

An seinem ersten Tag als neuer US-Präsident hat Joe Biden gleich mehrere geplante Gesetzentwürfe gestoppt, darunter auch das kontroverse Gesetz zur Regulierung von sogenannten selbstverwalteten Krypto-Wallets, das noch kurz vor Ende der Regierung Trump von Finanzminister Steven Mnuchin eingegeben worden war.

Dies geht aus einem offiziellen Memorandum vom Weißen Haus hervor, das an mehrere Bundesbehörden gerichtet ist, darunter auch das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), das dem Finanzministerium untersteht und den entsprechenden Gesetzentwurf eingegeben hatte.

Die Kryptobranche begrüßt diesen Schritt, darunter auch der Krypto-Jurist Jake Chervinsky, der als Chefsyndikus für Compound Finance tätig ist und schreibt:

„Wir haben hart gekämpft und haben es uns verdient, mal durchzuschnaufen. Janet Yellen ist nicht Steven Mnuchin. Ich bin optimistisch.“

Der betreffende Gesetzentwurf wurde am 18. Dezember von der FinCEN unter der Ägide von Finanzminister Mnuchin eingereicht. Falls das Gesetz verabschiedet werden sollte würden Banken und Finanzdienstleister dadurch verpflichtet werden, die Daten von Kunden, die mit privaten Krypto-Wallets interagieren, zu erheben, aufzubewahren und weiterzureichen.

Der Entwurf wurde deshalb von der Kryptobranche und Teilen der Finanzbranche heftig kritisiert, darunter auch von Twitter-Chef Jack Dorsey, der zugleich Geschäftsführer des großen amerikanischen Zahlungsdienstleisters Square ist. So meint Dorsey, dass diese Informationen für Kryptowährungen nicht eingeholt werden sollten, da diese auch nicht bei Transaktionen in Landeswährungen erhoben werden.

Darüber hinaus entgegnen die Kritiker, dass für viele Krypto-Projekte eine solche Informationseinholung nahezu unmöglich ist, da automatisch abgewickelte Smart Contracts diese Daten nicht erfassen.

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Argentinische Firma Ripio übernimmt zweitgrößte Kryptobörse Brasiliens

Ripio, eine digitale Vermögenswertfirma aus Argentinien, hat die große brasilianische Kryptobörse BitcoinTrade gekauft.

Laut der argentinischen Zeitung Ambito kam es im Rahmen des Plans von Ripio, in Südamerika zu expandieren, zu dieser Übernahme. BitcoinTrade ist die zweitgrößte Kryptobörse des Landes nach Volumen.

Sebastián Serrano, der CEO und Mitbegründer von Ripio, sagte, man habe diese übernommen, um „den Zugang zur Welt der digitalen Vermögenswerte“ in der Region auszuweiten.

„Wir sind überzeugt, dass Ripio das beste Unternehmen ist, um den Weg, den wir mit BitcoinTrade in Brasilien eingeschlagen haben, weiter zu gehen“, so der BitcoinTrade-Gründer Carlos Andre Montenegro.

Ripio wurde im Jahr 2013 gegründet und behauptet, eine der größten Kryptobörsen in Südamerika zu sein. Sie hat Mitarbeiter in Argentinien, Brasilien, Mexiko, Uruguay und Spanien. Das Unternehmen lancierte im Jahr 2019 eine Krypto-Handelsplattform mit außerbörslichen Dienstleistungen und wurde im vergangenen Jahr einer der Tech-Pioniere des World Economic Forums.

Im November schlug ein argentinischer Gesetzgeber vor, einen nationalen Rahmen für Krypto in Argentinien zu schaffen. Der Gesetzentwurf soll das Problem mit den „sehr willkürlichen Regeln“ lösen, die Argentiniens Krypto-Ökosystem regeln.

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Simplex schließt Partnerschaft mit Visa für Ausgabe von Debitkarten

Über 200 Partnerunternehmen von Simplex können ihren Kunden nun Krypto-Debitkarten anbieten. Das macht eine größere Akzeptanz von Kryptowährungen für Transaktionen möglich.

Das ist möglich, weil Simplex und Visa am Montag eine Partnerschaft bekannt gegeben haben. Simplex ist eine „Fiat-zu-Krypto-Rampe“ und nun auch Hauptmitglied von Visa in Europa.

Ein Sprecher von Simplex erklärte gegenüber Cointelegraph, die Partnerschaft solle vor allem die Business-to-Business-Aktivitäten des Unternehmens ankurbeln. „Die Hauptmitgliedschaft ermöglicht uns, das an unser Partnernetzwerk weiterzugeben und im Grunde jedem Simplex-Partner die Möglichkeit zu geben, eine Krypto- oder Fiat-Visa-Karte anzubieten.“

Für Simplex-Gründer und CEO Nimrod Lehavi ist die Visa-Partnerschaft ein wichtiger Schritt zum Ziel des Unternehmens, einen größeren Zugang zu digitalen Währungen zu ermöglichen. Bereits seit Oktober bietet Simplex eine Tether-zu-Euro-Auszahlung auf seiner Plattform an.

Krypto-Debitkarten sind nach wie vor eine wichtige Komponente, um „Fiat-ähnliche Bequemlichkeit“ bei der Nutzung von Kryptowährungen online oder in physischen Geschäften zu bieten. Die zunehmende Nutzung digitaler Währungen für Mikrotransaktionen ist immer noch einer der Maßstäbe für die Messung der Krypto-Akzeptanz.

Im Jahr 2020 haben eine Reihe von Krypto-Unternehmen Debitkarten herausgebracht, mit denen Benutzer Krypto bei Zahlungen verwenden können. Die Binance Card etwa wurde im Dezember an europäische Kunden ausgeliefert. Auch der Krypto-Kreditgeber BlockFi kündigte ein eigenes Kartenprogramm an. 

Simplex ist nun neben Coinbase eines der Krypto-Unternehmen, die Hauptmitglied sind. Die Börse wurde das bereits im Februar, obwohl sie die Möglichkeit noch nicht direkt genutzt hat, da ihre Karten weiterhin von Drittanbietern ausgegeben werden.

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American Express investiert in die Krypto-Handelsplattform FalconX

Nicht nur Bitcoin kann sich derzeit über kräftige Kurszuwächse freuen: Zu Redaktionsschluss übetrifft das Ripple-Asset XRP das Tagesplus von BTC. Gutes Timing: Erst vor wenigen Tagen verkündete Ripple einen prominenten Neuzugang von der US-Großbank JPMorgan in seiner Führungsetage.

Mit über 22 Prozent Kursteigerung verbucht der Top-3 Altcoin XRP im Tagesvergleich ein noch stärkeres Wachstum als Bitcoin (BTC), der gerade von einem Allzeithoch zum nächsten jagt. Zur Stunde handelt XRP bei 0,558 US-Dollar – ein wichtiger Widerstand, wie BTC-ECHO Analyst Stefan Lübeck in der Altcoin-Analyse vorrechnet. Wenn die Bullen am Ball bleiben, lautet das nächste Kursziel 0,682 US-Dollar.

Ripple sichert sich Regulierungs-Expertin von JPMorgan

Ripples Vorstand hat Verstärkung aus der traditionellen Finanzwelt erhalten. Das gab das FinTech-Unternehmen auf seiner Homepage bekannt. Sandie O’Conner hat über 30 Jahre Berufserfahrung im Finanzsektor gesammelt, unter anderem als Chief Regulatory Affairs Officer beim Finanzriesen JPMorgan. Sie soll sich für das Unternehmen um regulatorische Klarheit für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten bemühen.

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, sagt über sein neustes Vorstandmitglied:

Sandy verfügt über ein hohes Maß an Respekt sowohl bei ihren Kollegen an der Wall-Street als auch bei Regulierungsinstanzen. Ihr umfangreiches Netzwerk und ihr tiefgreifendes Verständnis der Märkte, Kapitalflüsse und des Bankwesens werden wertvolle und einzigartige Einblicke liefern, wenn neue Richtlinien und Vorschriften in den USA Gestalt annehmen.

Ferner betont Garlinghouse, dass die USA ein klares regulatorisches Rahmenwerk für Kryptowährungen brauche, das die Spielregeln vorgibt und innovativen US-amerikanischen Unternehmen zur Seite stehe. O’Connors Erfahrung und Führung würde Ripple auf deren Reise zum Aufbau eines inklusiveren Finanzsystems unterstützen. Sie hat es unter die Top 25 der erfolgreichsten Banker der USA geschafft und gilt als eine der mächtigsten Frauen in der Finanzbranche.

Brad Garlinghouse: Bitcoin ist nicht zu stoppen

XRP strebt dabei nicht an, BTC den Rang abzulaufen. So hat sich Ripples CTO David Schwartz auf einem Online-Forum zu der Frage, was denn passieren würde, wenn ein Hacker einen Glitch oder ein Bug in den Protokollen des Bitcoin finden würde. Schwartz meinte: 

Der Bug beziehungsweise der Glitch würde behoben und die Hashing-Protokolle durch neue ersetzt werden.

Genau so etwas sei beim Value-Overflow 2011 und bei der versehentlich ausgelösten Fork-Crisis 2013 passiert. Aktuell fliegt Ripple ziemlich hoch. Der im November veröffentlichte dritte Quartalsbericht verrät, dass das dezentralisierte Protokoll gegenüber dem vorigen Quartal ein 107-prozentiges Wachstum im durchschnittlichen täglichen XRP Handelsvolumen verzeichnen konnte. Mit der Verkündung des neuen Vorstandmitglieds dürfte diese Zahl noch steigen.

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Bitcoin-Kurse für die Großen: Cboe will professionellen Kurs-Index integrieren

Cboe wird ab 2021 mit CoinRoutes gemeinsame Sache machen. Damit zieht erstmals ein institutioneller Kursindex an die Chicagoer Optionsbörse ein, der diesen Namen auch verdient. Was das mit einem möglichen Bitcoin ETF zu tun hat.

Keine institutionelle Bitcoin-Adoption ohne institutionelle Kurs-Indizes. Doch mit der Professionalisierung des Krypto-Sektors kommt auch der institutionelle Preisfindungsmechanismus. Wie The Block zuerst berichtete, wird die Chicagoer Optionsbörse Cboe künftig mit CoinRoutes kooperieren und dessen Krypto-Kursindizes nutzen.

Ab 2021 sollen Kursdaten nach Angabe von Senior Vice President Catherine Clay mithilfe des RealPrice Best-Bid-Offer (BBO) ermittelt werden. Damit hat die Wertpapierbörse alsbald einen Kursindex an der Hand, der dem institutionellen Anspruch von Händlern von Bitcoin–Futures und -Options auch gerecht wird.

Zunächst soll der CoinRoutes-Index für die professionelle Portfolio-Gestaltung von Cboe-Tradern zum Einsatz kommen. Erst im weiteren Verlauf des kommenden Jahres sieht Clay die Daten auch für dort gehandelte Finanzprodukte angewandt.

Ich sehe die Integration des Index als eine sehr große Möglich für uns, Umsatz zu generieren. Aber genauso wichtig ist es, mehr Teilnehmer in das Ökosystem der digitalen Assets zu bringen

Catherine Clay

Letzteres ist wohl der springende Punkt. Denn obwohl aus Portfolio-Sicht eine Bitcoin-Allokation geradezu unumgänglich erscheint, scheitert der Zustrom von „Big Money“ häufig an der mangelnden Markt-Infrastruktur. Damit etwa große Pensions- oder Hedgefonds ihre Zehen in den Krypto-Markt tauchen, braucht es professionelle Angebote wie den CoinRoutes-Index.

Kommt bald ein Bitcoin ETF?

Dabei ist in Chicago längst ein Wettrennen um die Institutionalisierung des Sektors entbrannt. 2019 musste sich die Cboe etwa gegen die rivalisierende CME in Sachen Bitcoin Futures geschlagen geben und stellte die Derivate aufgrund von zu geringen Handelsvolumina ein. Die Kooperation mit CoinRoutes ist daher so relevant, da sie auch einem möglichen Bitcoin ETF Tür und Tor öffnen könnte. Schließlich hatte die zuständige Aufsichtsbehörde, die SEC, immer wieder mangelhafte Kursindizes als Grund für eine Ablehnung selbiger genannt.

Denn typischerweise moniert die SEC mangelhafte Transparenz der zugrundegelegten Kursindizes. Diese ermöglichen etwa Marktmanipulationen. Professionelle Indizes wie der von CoinRoutes basieren Kursdaten indes auf tatsächlichen Orderbüchern weshalb sie als deutlich manipulationssicherer gelten.

Professionelle Kursindizes im Trend

Die Institutionalisierung des Krypto-Sektors ist ein Dauerbrenner. Erst Anfang Dezember berichtete BTC-ECHO etwa über S&P Dow Jones Indices, die gemeinsam mit dem New Yorker Strat-up Lukka professionelle Krypto-Indizes an die Wall Street bringen wollen.

Während die Institutionen noch noch versuchen herauszufinden, wie sie am wahrscheinlich besten Asset der Welt partizipieren können, macht Bitcoin munter da weiter, wo er am besten ist und schlägt mir nichts dir nichts das nächste Allzeithoch.

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Deutsche Privatbank legt Krypto-Fonds auf: Mehrere digitale Vermögenswerte im Portfolio

Die deutsche Privatbank Hauck & Aufhäuser gab bekannt, dass sie ihren ersten Krypto-Fonds anbieten wolle. Der HAIC Digital Asset Fund I soll am 1. Januar 2021 aufgelegt werden.

Laut einem Bericht auf FundView richtet sich diese Zusammenarbeit mit dem Berliner Fintech-Unternehmen Kapilendo an institutionelle und semi-institutionelle Investoren, die in ein Portfolio von Krypto-Vermögenswerten investieren wollen, darunter Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Stellar (XLM).

Der Fonds verfolgt eine passive Anlagestrategie, wobei die Allokation der Kryptowerte sich an der jeweils aktuellen Marktkapitalisierung und anderen Kriterien orientiert. Nach Angaben des Unternehmens werde das Portfolio 85 Prozent des gesamten Marktes für Krypto-Vermögenswerte abdecken.

Die Mindestanlagesumme in den Fonds beträgt 200.000 Euro und die Zeichnungsfrist ist nicht limitiert. Die laufenden Gesamtgebühren für den Fonds betragen 2,05 Prozent des Fondsvolumens.

Kapilendo wird als Krypto-Depot fungieren und Hauck & Aufhäuser zeichnet sich für die Fondsverwaltung verantwortlich. Vorstandsmitglied Holger Sepp erklärte, dass das institutionelle Interesse an Krypto in Deutschland wachse:

„Wir sehen, dass Digital Assets und Kryptowährungen zunehmend an Attraktivität bei institutionellen Investoren gewinnen. Mit der Auflage unseres ersten Kryptofonds haben wir gemeinsam mit Kapilendo ein innovatives Anlagevehikel geschaffen, das unseren Kunden einen kostengünstigen und sicheren Zugang zur neuartigen Anlageklasse Krypto ermöglicht und dabei den etablierten Qualitätsstandards und hohen Ansprüchen von Hauck & Aufhäuser entspricht.“

Wie Cointelegraph letzte Woche berichtete, hat die Stone-Ridge-Tochtergesellschaft für digitale Vermögenswerte NYDIG kürzlich 150 Mio. US-Dollar in zwei Krypto-Investmentfonds aufgebracht.

Die SEC weigert sich weiterhin, einen Bitcoin ETF zuzulassen. Dennoch kommen immer mehr Vehikel für institutionelle Anleger auf den Markt, um in den Kryptomarkt einzusteigen.

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Streaming-Riese Spotify erwägt Krypto-Zahlungen

Spotify, einer der weltweit größten Musikstreaming-Anbieter, sucht nach Fachkräften mit Krypto-Erfahrung.

Laut einer kürzlichen Stellenausschreibung sucht das Unternehmen einen stellvertretenden Direktor, der in die Abteilung für Zahlungsstrategie und Innovation einsteigen soll. Laut einer Ankündigung auf LinkedIn wurde die neue Stellenausschreibung am Mittwoch veröffentlicht.

Der Kandidat soll eine Schlüsselrolle bei der Definition und Umsetzung der Zahlungsstrategie von Spotify spielen. Auch die Beteiligung des Unternehmens an Facebooks kürzlich umbenannten Kryptoprojekts Diem soll dabei gefördert werden. Diese Position soll sich auf digitale Vermögenswerte und die Kryptobranche insgesamt konzentrieren, auch auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs). Außerdem heißt es in der Stellenanzeige weiter:

„Sie bringen uns mit neuen Möglichkeiten und Innovationen im aufkommenden Ökosystem der Distributed-Ledger-Technologie, Blockchain, Kryptowährungen, Stablecoins, CBDCs und anderen digitalen Vermögenswerten weiter voran.“

Weiter heißt es, dass der Kandidat im Londoner oder Stockholmer Büro von Spotify tätig sein werde. Daher wäre die Bereitschaft für häufige Reisen zwischen den beiden Filialen und anderen Unternehmensstandorten erforderlich.

Cointelegraph bat Spotify um einen Kommentar, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort.

Spotify ist eines der Gründungsmitglieder der Libra Foundation, die im Oktober 2019 in Genf offiziell gegründet wurde. Im Gegensatz zu PayPal und MasterCard ist Spotify eine der Firmen, die das Kryptoprojekt von Facebook aufgrund der verstärkten Kontrolle durch die Regulierungsbehörden weltweit nicht aufgegeben haben.

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Libra: Facebook öffnet Entwicklern die Türen zum Netzwerk

Um die Lancierung des Stable Coins Libra voranzutreiben, geht die Foundation nun einen Schritt auf die Entwickler zu. Am Gegenwind von Seiten der Politik dürfte dies vorerst wenig ändern.

Zuletzt war es eigenartig ruhig um die Kryptowährung von Facebook namens Libra geworden. Einzig eine Personalie gab es zuletzt zu vermelden. Was den technischen Fortschritt jedoch anging, hüllte sich Facebook in dezentes Schweigen. Dies ist aber mit einer Mitteilung vom 24. November gebrochen. Darin hat der Blockchain-Anbieter Bison Trail die Einführung seines Query and Transactions Clusters angekündigt. Dank dieses QT-Protokolls können Entwickler auf das bevorstehende Facebook-Libra-Netzwerk aufbauen.

Libra QT fungiert als Brücke zwischen den Pre-Mainnet- und Off-chain-Systemen von Libra. Damit ist eine dedizierte Off-Chain-Infrastruktur zum Lesen und Schreiben von Daten in die Blockchain gegeben. Die Netzwerkknoten (Nodes) sollen laut der Ankündigung hoch belastbar sein und ein deutlich einfacheres und vor allen Dingen auch kostengünstigeres Handling bieten als eine In-house-Lösung. Entwickler können die Libra QT von Bison Trails nutzen, um Wallets, Krypto-Börsen und andere virtuelle Asset-Dienste auf dem Libra Pre-Mainnet aufzubauen. Darüber hinaus ermöglicht Libra QT auch Zahlungsabwicklung, Transaktionsvalidierung und spezielle Anwendungsfälle wie Smart Contracts.

Was den Zeitplan der Libra-Veröffentlichung betrifft, hat Facebook den ein oder anderen regulatorischen Dämpfer erleiden müssen. Daraufhin hat sich die Crew zurückgezogen und an einem neuen Ansatz gebastelt. Ein solch neuer Ansatz wurde dann unter dem Titel „Libra 2.0“ der Öffentlichkeit präsentiert. Doch die Skepsis konnte Facebook damit nicht zerstreuen. Namhafte Politiker wie der Finanzminister und SPD-Kanzlerkanditat Olaf Scholz machen aus ihrer Ablehnung gegenüber privaten Kryptowährungen keinen Hehl. 

Facebook mit einigen Fehlern in der Vergangenheit

Aber nicht nur von ihm, sondern von allen G7-Staaten kommt Gegenwind. Dabei geht es weniger um eine Ablehung von Kryptowährungen im allgemeinen. Schließlich sind viele Länder derweil mit eigenen Projekten zum Thema digitaler Zentralbankwährung (CBDC) beschäftigt. Doch möchte man einem Social Media-Giganten wie Facebook mit weltweit 1,7 Milliarden Nutzern auf keinen Fall ein unreguliertes Feld überlassen, wenn es um den Stablecoin Libra geht. 

Der Krypto-Kritiker David Gerard weist in einem Interview auf dem Portal Finance Magnates darauf hin, dass Facebook sich schon oft „falsch verhalten“ und „Vertrauen missbraucht“ habe. Es gab den Datenskandal mit Cambridge Analytics und 2019 wurde Facebook von der Federal Trade Commission mit einer Geldstrafe belegt, weil es den 2012 mit derselben Organisation geschlossenen Vergleich über den Datenschutz von Nutzern gebrochen hatte. An Facebook-Chef Zuckerberg lässt Gerard kein gutes Haar:

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Bei jeder Gelegenheit, die er [Mark Zuckerberg] jemals hatte, bricht er die Privatsphäre und lässt Informationen durchsickern, entschuldigt sich dann dafür und tut es wieder.

David Gerard

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Abverkauf bei Ethereum, Iota und Ripple lässt Kursphantasien platzen

Gewinnmitnahmen bei Bitcoin (BTC) lassen auch die Kurs von Ethereum (ETH) IOTA (MIOTA) und Ripple (XRP) korrigieren. Während sich der Ether-Kurs noch verhältnismäßig gut behaupten kann, tendieren IOTA und Ripple erneut deutlich schwächer. Eine Korrektur am Gesamtmarkt dürfte zu weiteren Kurseinbußen führen.

Ethereum (ETH): Ether-Kurs fällt um knapp 10 Prozentpunkte

  • ETH-Kurs: 379,53 US-Dollar (Vorwoche: 414,76 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 396 US-Dollar, 420 US-Dollar, 440 US-Dollar, 488 US-Dollar, 515 US-Dollar, 549 US-Dollar
  • Unterstützungen: 371 US-Dollar, 363 US-Dollar, 332 US-Dollar, 318 US-Dollar, 310 US-Dollar, 287 US-Dollar. 253 US-Dollar

Kursanalyse Ethereum (ETH) KW44

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

  • Anstieg des Ether-Kurses nimmt an der 420 US-Dollar ein jähes Ende
  • Supertrend bei 360 US-Dollar wirkt nun als erster wichtiger Support
  • Bearishes Kursziel bei 318 US-Dollar

Nach einer starken Vorwoche muss der Ether-Kurs diese Woche Federn lassen. Ethereum prallte an der 420 US-Dollar deutlich nach unten ab und fällt am heutigen Freitagmorgen zurück unter den EMA20 auf aktuell 377 US-Dollar. Solange der Ether-Kurs oberhalb der 360 US-Dollar handelt, bestehen vorerst noch Chancen für einen erneuten Angriff des Bullenlagers.

Bullishe Variante (Ethereum)

Trotz eines deutlichen Rücksetzers befindet sich der Ether-Kurs weiterhin im bullishen Bereich. Ausgehend von dem Kreuzsupport aus Supertrend und EMA100 (gelb) im Bereich der 360 US-Dollar, spätestens aber beim Retest der Septembertiefs bei 318 US-Dollar, bestehen erneute Anstiegschancen zurück in Richtung der 396 US-Dollar. Wird diese Chartmarke erneut überwunden, rücken wieder 409 US-Dollar bzw. 420 US-Dollar in den Fokus. Erst wenn das Hoch vom 22. Oktober bei 420 US-Dollar per Tagesschlusskurs überwunden wird, ist ein Folgeanstieg an die 440 US-Dollar einzuplanen.

Kann Bitcoin zudem sein Jahreshoch bei 13.858 US-Dollar nachhaltig überwinden und seine Rallye fortsetzen, steigen auch die Chancen für einen Folgeanstieg bis an das Jahreshoch bei 488 US-Dollar. An dieser Chartmarke sind weitere Gewinnmitnahmen wahrscheinlich. Erst wenn die Bullen es schaffen, das Jahreshoch dynamisch zu durchbrechen, ist ein Anstieg an die 515 US-Dollar einzuplanen. Eine anhaltende Rallye am Krypto-Markt dürfte den Ether-Kurs mittelfristig weiter bis an die 549 US-Dollar steigen lassen.   

Bearishe Variante (Ethereum)

Die aktuell laufende Korrektur des Bitcoin-Kurses samt fallender Hash-Rate, lässt auch den Ether-Kurs deutlich korrigieren. Ein erstes Anzeichen der Schwäche ist im Rückfall unter den EMA20 (rot) bei 385 US-Dollar zu sehen. Fällt der Kurs von Ethereum unter den starken Supportbereich bei 360 US-Dollar, ist ein weiterer Kursrutsch bis an die 332 US-Dollar wahrscheinlich. Zeigt der Ether-Kurs in der Folge weitere Schwächeanzeichen und rutscht per Tagesschlusskurs unter dieses Kurslevel rückt die Unterstützungszone zwischen 318 US-Dollar und 310 US-Dollar in den Fokus. Hier verlaufen mehrere Verlaufstiefs aus dem September 2020 sowie der EMA200 (blau).

Schaffen es die Bären auch diesen sehr starken Support dynamisch zu unterbieten, droht ein abruptes Ende des Aufwärtstrends. Der Ether-Kurs dürfte in diesem Fall direkt bis an das Hoch aus dem Februar 2020 bei 287 US-Dollar korrigieren. Kommen auch hier die Bullen nicht zurück in den Markt, ist mittelfristig auch ein Retest des Ausbruchsniveaus bei 253 US-Dollar vorstellbar.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD neigen sich auf Tagesbasis zunehmend gen Süden. Der RSI-Indikator steht aktuell bei 47 und könnte mit unterschreiten der 45 ein frisches Verkaufssignal generieren. Gleiches droht dem MACD. Eine weitere Kursschwäche wird auch hier ein bearishes Signal aktivieren.  weiterhin ein aktives Kaufsignal anliegen. Auch im Wochenchart hat die schwache Kursentwicklung Spuren hinterlassen. Beide Indikatoren könnten bei einer anhaltenden Kursschwäche von Ethereum in den kommenden Wochen neue Verkaufssignale generieren.

Ripple (XRP): Ripple droht zurück unter den EMA200 zu rutschen

  • XRP-Kurs: 0,237 US-Dollar (Vorwoche: 0,258 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,256 US-Dollar, 0,264 US-Dollar, 0,283 US-Dollar, 0,296 US-Dollar, 0,331 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,239 US-Dollar, 0,228 US-Dollar, 0,207 US-Dollar, 0,185 US-Dollar, 0,175 US-Dollar

Kursanalyse Ripple (XRP) KW44

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bitfinex

  • XRP-Kurs kann starken Widerstand bei 0,264 US-Dollar erneut nicht überwinden
  • EMA200 bei 0,236 US-Dollar weiterhin als zentraler Unterstützungsbereich
  • Ein nachhaltiger Bruch der 0,236 US-Dollar dürfte Ripple bis an die 0,220 US-Dollar führen

Die bullishe Entwicklung bei Ripple war nur von kurzer Dauer. Der XRP-Kurs schaffte es abermals nicht den Widerstand bei 0,264 US-Dollar zu überwinden und drehte erneut gen Süden ab. Aktuell notiert der XRP-Kurs bereits wieder unterhalb des EMA200 (blau) bei 0,233 US-Dollar. Kann der Kurs den EMA200 nicht zeitnah zurückerobern, sind weitere Kursabgaben wahrscheinlich.

Bullishe Variante (Ripple)

Schafft es die Bullen in den kommenden Tagen erneut, den EMA200 zu überspringen und auch den pinken Widerstandsbereich bei 0,242 US-Dollar zurückzuerobern, ist ein neuer Angriffsversuch in Richtung 0,256 US-Dollar vorstellbar. Erst wenn der XRP-Kurs das Wochenhoch bei 0,264 US-Dollar dynamisch überwinden kann, hellt sich das Chartbild zugunsten der Bullen wieder auf. Ein erstes Kursziel wäre die 0,282 US-Dollar. Hier verläuft die übergeordnete rote Abwärtstrendlinie die in der Vergangenheit mehrfach nachhaltige Kursausbrüche verhinderte. Durchbricht Ripple die Abwärtstrendlinie per Tagesschlusskurs, ist ein direkter Kurssprung bis an das 78er Fibonacci-Retracement bei 0,296 US-Dollar einzuplanen. Zeigt sich der Gesamtmarkt in weiter bullish und Bitcoin generiert ein neues Jahreshoch, ist auch ein Anstieg an das nächste Kursziel bei 0,318 US-Dollar vorstellbar. Kann Ripple auch diese Chartmarke nachhaltig durchbrechen, ist ein Folgeanstieg an das maximale Kursziel bei 0,331 US-Dollar einzuplanen.

Bearishe Variante (Ripple)

Der aktuelle Bruch des EMA200 bei 0,239 US-Dollar lässt die Bären erneut die Kontrolle übernehmen. Sollte der XRP-Kurs diese starke Unterstützung per Tagesschlusskurs heute Abend aufgegeben haben, ist mit einer ansteigenden Abwärtsdynamik zu rechnen. Der XRP-Kurs dürfte unmittelbar in Richtung der 0,228 US-Dollar (50er Fibonacci-Retracment) abrutschen. Wird auch dieser starke Support unterboten, ist ein Rückfall bis an die 0,207 US-Dollar wahrscheinlich. Können die Bullen diese Marke nicht verteidigen, ist ein Kursrutsch bis an die 0,185 US-Dollar bzw. den Key-Support bei 0,175 US-Dollar einzuplanen. Dieser Support ist vorerst als das maximale bearishe Kursziel anzusehen.

Indikatoren (Ripple)

Der RSI wie auch der MACD-Indikator haben auf Tagesbasis ein Verkaufssignal ausgebildet. Diese frischen bearishen Signale unterstützen zunehmend die bearishe Sicht auf Ripple. Diese Tendenz wird auch im Wochenchart sichtbar. Hier tendieren beide Indikatoren ebenfalls wieder gen Süden und drohen in der kommenden Woche neue Shortsignale zu aktivieren.

IOTA (MIOTA): Seitwärtsphase droht durch Bruch des EMA200 bearish aufgelöst zu werden 

  • IOTA-Kurs: 0,254 US-Dollar (Vorwoche: 0,281 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,266 US-Dollar, 0,280 US-Dollar,295 US-Dollar, 0,303 US-Dollar, 0,322 US-Dollar, 0,355 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,250 US-Dollar, 0,237 US-Dollar, 0,228 US-Dollar. 0,201 US-Dollar, 0,188 US-Dollar, 0,175 US-Dollar

Kursanalyse IOTA (MIOTA) KW44

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • Supertrend wirkt weiter kursbegrenzend auf IOTA
  • MIOTA fällt deutlich zurück unter den EMA200 bei 0,267 US-Dollar
  • September-Tief bei 0,228 US-Dollar als erstes bearishes Kursziel

Der MIOTA-Kurs tendiert wie Ripple ebenfalls weiter bearish. Nach mehreren verfehlten Ausbruchsversuchen drehte IOTA in den letzten beiden Handelstagen deutlich gen Süden und fiel zurück unter den EMA200 (blau) bei 0,266 US-Dollar. Aktuell notiert der MIOTA-Kurs bei 0,253 US-Dollar und damit nur knapp oberhalb des wichtigen horizontalen Supportniveaus bei 0,250 US-Dollar.

Bullishe Variante (IOTA)

Behauptet der MIOTA-Kurs den Support bei 0,250 US-Dollar und kann erneut in Richtung der 0,266 US-Dollar ansteigen, werden die Bullen abermals versuchen, diesen wichtigen Widerstand per Tagesschlusskurs zu durchbrechen. Wird diese Chartmarke dynamisch überwunden, ist ein Anstieg bis an das Verlaufshochs bei 0,295 US-Dollar einzuplanen. Entscheidend für einen weiteren Kursanstieg von IOTA ist die Überwindung des Supertrends bei 0,303 US-Dollar. Erst wenn dieser Widerstand nachhaltig übersprungen wird, rückt das erste Kursziel bei 0,322 US-Dollar in den Fokus. Mittelfristig werden die Bullen versuchen den starken Widerstandsbereich zwischen 0,355 US-Dollar und 0,370 US-Dollar anzugreifen. Solange Bitcoin jedoch kein neues Jahreshoch generieren kann, ist auch das bullishe Szenario bei IOTA vorerst unwahrscheinlich.

Bearishe Variante (IOTA)

Fällt der MIOTA-Kurs zeitnah unter die Unterstützung bei 0,250 US-Dollar, ist mit einer Ausweitung der Korrektur bis an die 0,228 US-Dollar zu rechnen. Gibt auch diese Unterstützung keinen Halt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur in Richtung des grünen Supportbereichs bei 0,201 US-Dollar. Wird auch dieses Supportniveau nachhaltig durchbrochen, ist eine weitere Konsolidierung in Richtung der 0,188 US-Dollar einzuplanen. Zeigt der Gesamtmarkt in den kommenden Wochen weitere Schwächeanzeichen, darf auch ein erneuter Test des grauen Supportbereichs bei 0,175 US-Dollar nicht mehr ausgeschlossen werden.

Indikatoren (IOTA)

Auf Indikatoren-Seite hat sich das Blatt zu Gunsten der Bären entwickelt. Der RSI im Tagesschart fiel diese Woche unter den Schwellenwert von 45 und aktivierte damit ein frisches Verkaufssignal. Der MACD-Indikator negierte zudem sein Kaufsignal aus der Vorwoche und hat ebenfalls zurück auf Short gewechselt. Die schwache Kursentwicklung in dieser Woche hat zudem bei beiden Indikatoren auf Wochensicht nun ein Verkaufssignal generiert. Die Chancen für eine bearishe Kursentwicklung von IOTA ist damit deutlich angestiegen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,87 Euro.

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Denn auch die Dezentralisierung ist nicht sicher vor Hackerangriffen. Und im Falle gestohlener Funds garantieren die Developer hinter den Protokollen natürlich nicht dafür, dass Investoren ihr Kapital zurückerhalten. Die Chancen dafür liegen in Wahrheit bei 0. Immer öfter wurde mit dem Aufkommen neuer DeFi Projekte über gestohlene Funds und gehackte Protokolle berichtet. Vor wenigen Stunden traf es Harvest.Finance, eines der bekanntesten Farming Projekte.

Am heutigen Montag, 26.10.2020, führte ein Hacker eine Arbitrage-Attacke unter Hilfestellung eines großen Flash-Loans auf das DeFi Protokoll Harvest Financee durch. Der Hacker hat mit dieser Methode der Preismanipulation insgesamt 24 Millionen USD erbeutet, 2.5 Millionen USD hat er aber wieder zurückgegeben. Eine nette Geste, Investoren und Entwickler dürfte dies aber nicht zufriedenstellen.

Harvest Finance teilt zur Überraschung der Community auf Twitter mit, dass man kein Interesse daran habe, die Identität des Hackers zu veröffentlichen. Man bittet lediglich darum, die Funds der Investoren zurückzugeben. Diese Aussage sorgt dafür, dass viele Investoren keinen Angriff, sondern einen Inside-Job vermuten. Denn das Team von Harvest.Finance ist und bleibt, wie bei vielen Projekten, völlig anonym.

Bei dem Angreifer handle es sich nach Angaben des Harvest.Finance Twitter Accounts um ein am Kryptomarkt bekanntes Gesicht. Das sorgt für zusätzliche Skepsis bei Investoren. Warum veröffentlicht man sein Gesicht nicht, wenn man weiß, um wen es sich handelt? Was haben die Entwickler noch zu verlieren?

Das Team verspricht jedenfalls innerhalb der nächsten 16 Stunden einen Report über den Vorfall veröffentlichen. Außerdem soll darin erläutert werden, wie zukünftig das Risiko gegen solche Attacken reduziert werden kann. Ob Investoren aber ihr Geld zukünftig Harvest.Finance weiterhin anvertrauen werden, ist fraglich.

Vor dem Hack befanden sich Assets im Wert von mehr als einer Milliarde USD im Protokoll.

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