Steuerparadies Ade? Südkorea plant 20% Steuern auf Krypto-Gewinne

In vielen Ländern, dazu zählen auch Deutschland und Österreich, werden hohe Steuern auf die Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen fällig. Zu Unrecht, wie sich die Krypto-Community einig ist. Anders ist die Situation aber in Südkorea. Das Land galt bislang als Steuerparadies, denn der Handel mit digitalen Assets ist bisher frei von jeglichen Steuern.

Das Ministerium für Finanzen in Südkorea gab Anfang des Jahres noch bekannt:

Profite aus virtuellen Asset-Transaktionen sind nicht gelistet und damit nicht steuerpflichtig.

Doch mit dieser Regulierung dürften nicht alle Minister des asiatischen Landes mit mehr als 50 Millionen Einwohnern einverstanden sein. Denn der stellvertretende Finanzminister reichte nun einen neuen Gesetzesvorschlag ein. Dieser sieht eine Steuer von 20% auf den Handel mit Kryptowährungen vor. Kleininvestoren steigen beim Gesetzesvorschlag gut aus, denn die Regel gilt erst ab einem jährlichen Gewinn von $2,000 USD.

Sollte der Gesetzesvorschlag durchgehen, werden Trader, die mehr als den genannten Betrag erwirtschaften, ab dem 1. Oktober 20% Steuern auf ihre Gewinne zahlen müssen. Eine Entscheidung wird spätestens im September fällig, wie decrypt.com berichtet.

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Chainlink (LINK): T-System von Deutscher Telekom wird zum Node-Betreiber

T-Systems ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, welche im Jahr 2019 einen Umsatz von mehr als $90 Milliarden USD erwirtschaftete. T-System, mit Sitz in Frankfurt, beschäftigte 2017 in über 20 Ländern 37.000 Mitarbeiter, davon 18.000 bei der T-Systems International GmbH in Deutschland. Der Dienstleister bietet Lösungen für die Branchen Automobilindustrie, Telekommunikation, den Finanzsektor, Handel, Dienstleistungen, Medien, Energie und Fertigungsindustrie sowie die öffentliche Verwaltung und das Gesundheitswesen.

Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag bekannt gibt, wird man ab sofort eine Chainlink Node betreiben. Das soll für die Verlässlichkeit externer Daten sorgen, die mit Smart Contracts verbunden werden:

Als Node Operator sorgt T-Systems MMS für die zuverlässige Anbindung externer Daten an intelligente Verträge und verdient dafür digitale Assets.

Durch den Betrieb eines Chainlink-Knotens wird MMS von T-Systems zuverlässige Daten aus der realen Welt für Chainlink-Netzwerknutzer und dezentrale Anwendungen (dApps) auf Ethereum zur Verfügung stellen. Damit wird die Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom die Vision von öffentlichen Blockchains als Grundlage für zahlreiche Anwendungsfälle wie z.B. Dezentrale Finanzen (DeFi) weiter unterstützen.

Quelle: www.t-systems-mms.comauf Kryptokumpel lesen

Der Hype ist nicht zu stoppen: Markt für Dezentrale Finanzen (DeFi) erreicht $3 Milliarden USD

Während sich auch der Bitcoin-Kurs nach oben bewegen konnte und endlich, wenn auch nur um 2%, steigen konnte, ist der Hype um dezentrale Anwendungen weiterhin nicht aufzuhalten. Wie die Daten der Analysewebsite Defipulse zeigen, verwalten DeFi-Anwendungen mittlerweile mehr als $3 Milliarden USD.

Der Anstieg von $2 Milliarden auf $3 Milliarden USD dauerte lediglich zwei Wochen. Zum Vergleich: Anfang des Jahres 2020 lag dieser Wert bei etwa $650 Millionen USD. Bis überhaupt eine Milliarde USD erreicht wurden, brauchte der DeFi Markt nach Angaben von Defipulse mehr als 2,5 Jahre.

Die folgende Grafik zeigt den enormen Anstieg in den letzten Wochen und Monaten

Quelle: defipulse.com

Anführer der DeFi Bewegung ist das DeFi Projekt Maker (MKR). Insgesamt werden mehr als 20% der Investitionen im Maker Protokoll verwaltet. Die Kryptowährung des Protokolls MKR sorgte erst kürzlich für Aufmerksamkeit, als diese auf Coinbase gelistet wurde. Der Kurs konnte in Folge der Ankündigung der Listung um 30% innerhalb von nur einer Stunde ansteigen.

Den zweiten Platz belegt die Kryptowährung Compound (COMP), die für viele als das Projekt gilt, welche die DeFi Ära eingeleitet hatte. Auf Platz drei liegt Aave, eine Anwendung zur dezentralen Kreditvergabe. Die Plätze vier und fünf belegen Synthetix und Curve Finance.

Quelle: defipulse.comauf Kryptokumpel lesen

JUSTswap, Yield Farming und Orakel: Tron (TRX) springt auf den DeFi Zug auf

Wenn es derzeit ein heiß diskutiertes Thema, dann ist es jenes der dezentralen Finanzen. Täglich werden neue Projekte präsentiert, die sich mit diesem Thema beschäftigen und die Welt der Finanzen revolutionieren wollen. In Kombination mit einem weltweiten Finanzsystem, das immer mehr an Vertrauen verliert, ist ein enormer Hype vorprogrammiert.

Auch das Krypto-Projekt Tron, welches zu den größten und bekanntesten weltweit zählt, will sich diesen Markt nicht entgehen lassen. Der CEO des Unternehmens Justin Sun, bekannt als Marketing-  und Hypeguru, präsentierte gestern deswegen gleich drei neue Projekte auf Twitter:

  • JUSTswap: Eine vollständig dezentrale Börse, der Name soll an Uniswap erinnern. Uniswap ermöglicht den Handel mit Ethereum basierten Kryptowährungen. Die Version von Tron, JUSTswap, wird dementsprechend den Handel mit Tron basierten Token errmöglichen.
  • USDJ und JST Yield Farming: Mit Yield Farming soll es Investoren ermöglicht werden, mit den Kryptowährungen USDJ und JST aus dem Just-Ökosystem Zinsen zu verdienen. Details dazu sind noch nicht bekannt.
  • Blockchain Orakel: Neben DeFi Projekten erleben auch Orakel derzeit einen Hype, der hauptsächlich durch Chainlink (LINK) ausgelöst wurde. Sie ermöglichen es, Off-Chain-Daten mit Informationen aus der Echtwelt zu verknüpfen.

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Bitcoin Kurs stagniert: Bitcoin (BTC) Dominanz sinkt auf Jahrestief!

Durch die Kurszuwächse, wie man sie sonst nur aus 2017 und 2018 kennt, haben viele bereits die Altseason eingeläutet und Altcoins bescheren Investoren hohe Gewinne. Doch trotz enormer Kursanstiege vieler Altcoins ist die gesamte Marktkapitalisierung nicht groß gestiegen, wie die folgende Grafik von coinmarketcap zeigt. Verglichen mit Anfang Juni ist diese sogar gesunken.

Quelle: coinmarketcap.com

Die Marktkapitalisierung des Kryptomarktes inklusive Bitcoin liegt aktuell bei $275 Milliarden USD. Das Allzeithoch feierte der Kryptomarkt Anfang Januar 2018. Damals stand die Marktkapitalisierung bei $830 Milliarden USD. Ein Wert, der bis heute nicht erreicht werden konnte.

Doch sollten Investoren ihre Gewinne von Altcoins mitnehmen und wieder in Bitcoin (BTC) stecken, könnte es interessant werden. Ein Anstieg auf über $10,000 USD dürfte für viele eine wichtige psychologische Marke darstellen. Bis dahin werden Investoren versuchen, aus dem aktuell größten Hype zu profitieren: Dezentrale Finanzen (DeFi).

Während alle auf die Alt-Season warten, hat die DeFi-Season bereits begonnen

Markus von Kryptokumpel.de
Bildnachweis: pixabay.com | CC0

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Erster Bitcoin-ETF: Laut Grayscale nur eine Frage der Zeit

Der in der Crypto-Community sehr bekannte Anthony Pompliano, bekannt als Pomp, interviewte vor wenigen Tagen den Direktor von Grayscale. Das Unternehmen, welches sich auf Investments in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum spezialisiert hat, zählt mitterweile als erste Anlaufstelle für institutionelle Investoren. Nach eigenen Angaben besitzt Grayscale Kryptowährungen im Wert von mehr als $4 Milliarden USD.

Mit den Trusts bietet Grayscale ein Angebot, dass bereits in die Richtung eines ETFs geht. Im Interview mit Anthony Pompliano verrät Michael Sonnenshein, geschäftsführender Direktor bei Grayscale, dass die Zulassung eines Bitcoin ETFs nur noch eine Frage der Zeit ist. Auf die Frage von Pompliano, was Grayscale von der aktuellen Situation zum Bitcoin ETF hält, antwortet Sonnenshein:

Wir denken, dass eine Zulassung eines Bitcoin ETF keine Frage von ob, sondern wann ist. Die Regulatoren haben einen fantastischen Job gemacht, was das Schritthalten mit digitalen Anlageklassen betrifft. 

Das Kompliment dürfte die Behörden freuen. Denn der Kryptomarkt kam schnell und entwickelt sich immer weiter. Was in der Kryptowelt Tage sind, können in der traditionellen Wirtschaft Monate sein. Sonnenshein erzählt dazu:

Wir sagen gerne: Eine Woche in der Welt der digitalen Währungen, ist wie sechs Monate in der echten Welt.

Sonnenshein freut sich über die bisherigen Errungenschaften der Behörden. Seiner Meinung nach bedarf es für die Regulatoren noch eine wachsende Reife des Marktes, bevor ein Bitcoin ETF genehmigt wird. Das vollständige Interview mit dem Grayscale-Direkto könnt ihr euch hier ansehen:

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Venezuela: Verbot von Bitcoin-Mining in staatlichen Wohngebäuden

In Venezuela heißt es Schluss für das Mining von Kryptowährungen wie Bitcoin in sozialen Wohnbauten. Wie Ildemaro Villarroel, Venezuelas Minister für Wohnungsraum, in einer Konferenz bekannt gibt, wird das Schürfen von Bitcoin aufgrund des hohen Energieverbrauchs verboten. Dieser hohe Verbrauch verstoße gegen die staatlichen Auflagen zur Bereitstellung des Stroms.

Auf Twitter veröffentlichte der venezolanische TV-Sender VTV CANAL B die Aussagen des Ministers vom 15. Juli:

Die Installation von Krypto Mining-Anlagen in städtischen Gebieten der Gran Misión Vivienda Venezuela ist wegen des hohen Energieverbrauchs verboten, berichtet der Minister für Habitat und Wohnungsbau, Ildemaro Villarroel.

Aufgrund des hohen Stromverbrauchs besteht die Gefahr, dass es zu einer ungleichen Stromverteilung kommt, wie der Minister in seiner Rede mitteilt.

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DOGE nun doch auf $1 USD? Elon Musk bewirbt Dogecoin, Bitcoin (BTC) in Stablecoin-Stimmung

Nein, dieses Mal handelt es sich um keinen Hacker-Angriff, wenn berühmte Persönlichkeiten über Kryptowährungen twitter. Der Tesla CEO und ehemaliger Dogecoin CEO Elon Musk twitterte am gestrigen Freitag über die Meme-Kryptowährung. Nur wenige Tage, nachdem ein Video über DOGE auf der Social-Media-Plattform TikTok viral ging und für einen Kursanstieg von mehr als 100% sorgte.

Auf Twitter schreibt der Tesla CEO Es lässt sich nicht vermeiden.“ und postet dazu ein Bild. Zu erkennen ist der Kopf des berühmten Dogecoin Hundes, der als Sandsturm zum neuen Standard wird und das globale Finanzsystem übernimmt. Dogecoin the standard:

Der Kurs der Kryptowährung reagierte sofort auf den Tweet von Elon Musk. Innerhalb von 24 Stunden stieg der DOGE Kurs um 16% an.

Elon Musks Twitter Account wurde ebenfalls Opfer des Twitter Angriffs und vom Hacker genutzt, um einen Tweet mit seiner betrügerischen Bitcoin Adresse zu veröffentlichen. Ein User fragte Elon Musk, wann er endlich seine Bitcoins erhalten würden. Darauf antwortet der Tesla CEO:

Entschuldige, ich verkaufe nur DOGE!

In der Vergangenheit zeigte sich Elon Musk bereits öfters als Fan der Kryptowährung DOGE und bezeichnete sich auf Twitter sogar als Dogecoin CEO. Dogecoin ist eine digitale Währung, deren Name auf dem berühmten DOGE-Meme basiert. Verwendet wird die Währung vorrangig als Zahlungsmittel in Foren oder für private Transaktionen.Was eigentlich als Spaß gedacht war, ist heute eine der 30 größten Kryptowährungen der Welt.

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Riot Blockchain rüstet auf: 3,000 neue Antminer Mining-Rechner und Umzug nach New York

Während viele Kryptowährungen auf das sogenannte Proof-of-Stake setzen, basiert die größte Kryptowährung der Welt Bitcoin auf dem Proof-of-Work verfahren. Wurde dies früher von Privatpersonen auf Heimrechnern durchgeführt, hat sich daraus heute ein riesen Geschäft entwickelt. Unternehmen wie Riot Blockchain haben diesen Markt erkannt und schürfen in Rechen-Zentren neue Bitcoins.

In einer am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung gibt das Unternehmen bekannt, ihr Inventar an Mining-Geräten ordentlich aufzustocken. 1,000 S19 Antminer Pro wurde bereits geliefert. Zwei weitere Lieferungen, die weitere 2,000 Mining-Geräte enthalten, folgen noch. Produziert werden diese von BitmainTech, ein chinesisches Unternehmen und einer der größten Hersteller weltweit für Mining-Geräte wie dem Antminer.

Erst vor kurzem verlegte Riot Blockchain seine Mining-Operationen aufgrund der geringeren Betriebskosten (vor allem Stromkosten) nach New York. Sobald die 1,000 neuen Geräte gestartet werden, betreibt Riot insgesamt 4,000 S17 Pro und S19 Pro Miner. Nach Angaben des Unternehmens wird das die Hashrate um 45%  auf 357 PH/s erhöhen. Mit der Installation der weiteren, tausenden Geräten, wird Riot die Hashrate um mehr als 120%, verglichen zur aktuellen Hashrate, steigern können. Die Hashpower beschreibt, wie schnell die verschiedenen Rechenoperationen bei der Erschließung neuer Blocks ausgeführt werden.

Wie der Riot Vorsitzende Remo Mancini in der Pressemitteilung bekannt gibt, läuft bei dem Unternehmen alles nach Plan. Außerdem besitze man mittlerweile 1,000 BTC:

Wir haben unsere operativen Fähigkeiten durch die Reorganisation unseres Management-Teams, die Schließung von RiotX und die Konzentration auf die Produktion von Bitcoin, von denen das Unternehmen nun über 1.000 Stück auf Lager hat, rationalisiert. Wir haben die Mining-Flotte des Unternehmens vollständig modernisiert und sind auf dem besten Weg, bis zum 4. Quartal 2020 eine Hash-Rate-Kapazität von etwa 566 PH/s zu erreichen, wobei wir hocheffiziente Mining-Hardware einsetzen.

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Chainlink (LINK) Kursanalyse: Kann sich der Kurs der Kryptowährung halten?

Obwohl sich derzeit viele Kryptowährungen derzeit über Kurszuwächse freuen dürfen, sticht besonders Chainlink (LINK) mit regelmäßig neuen Allzeithochs hervor. Mittlerweile ist LINK die 7. größte Kryptowährung der Welt und lässt damit berühmte Kandidaten wie Litecoin (LTC) und Bitcoin SV (BSV) hinter sich.

Anfang des Jahres notierte der LINK Kurs noch bei unter $2 USD. Doch diese Zeiten sind lange Geschichte. Das Allzeithoch in Höhe von $4,70 USD von Juni 2019 konnte im Februar 2020 erneut erreicht werden. Doch dann kam die Corona-Pandemie und damit der Crash des Kryptomarktes. Im März lag das Low des LINK Kurses bei $1,30 USD. Seit diesem Datum kennt der LINK Kurs nur eine Richtung: nach oben.

Nach Angaben der Chart-Analyse unserer Partner von Cryptory.de liegt der wichtigste Support bei der $4,70 USD Marke – das Allzeithoch aus Juni 2019 und Februar 2020. Dieser Wert diente zuvor als Widerstand und könnte sich ab sofort als Support beweisen.

Quelle: https://www.tradingview.com/x/1isYiebX/auf Kryptokumpel lesen