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Experten aus der Krypto-Branche: Krypto-Anwälte sehr gefragt

Einem kürzlichen Artikel von Bloomberg Law zufolge könnte der Kryptomarkt bald einen Aufwärtstrend im Rechtsbereich verzeichnen. Die regulatorischen Grauzonen sollen allmählich geklärt werden.

Die Publikation befragte eine Reihe von Experten aus der Branche, nachdem berichtet wurde, dass Coinbase den ehemaligen Facebook-Vizepräsidenten und stellvertretenden Leiter der Rechtsabteilung Paul Grewal zum Leiter seines Rechtsteams gemacht hat.

Sie waren sich überwiegend einig, dass die Zahl der neuen Mitarbeiter in der Kryptobranche in naher Zukunft wahrscheinlich deutlich steigen wird, vor allem weil der Markt aktiv in den Mainstream der Finanzbranche kommen will.

Marco Santori, der Leiter der Rechtsabteilung der Kryptowährungsbörse Kraken, gegenüber Bloomberg, dass das Rechtsteam des Unternehmens im Jahr 2021 doppelt so groß werden solle. Seiner Ansicht nach beteiligen sich Kryptounternehmen „ernsthaft am internationalen Diskurs über die Entwicklung des Kryptorechts“.

Unterdessen fehlt in den meisten Ländern immer noch ein endgültiger Regulierungsrahmen. Im Gespräch mit Bloomberg Law betonte Stuart Alderoty, der Rechtsbeistand von Ripple, die Branche brauche „eine intelligente Regulierung, die das Potenzial dieser Technologie sowohl erkennt als auch fördert“.

Santori zufolge würden die fehlenden spezifischen Gesetze die Kryptobranche besonders für Anwälte interessant machen, die „eine intellektuelle Herausforderung“ suchen.

Anzeichen für Durchsetzung von Krypto

In diesem Jahr gab es eine Reihe von wichtigen Beispielen, die darauf hindeuten, dass Krypto in den Mainstream der Finanzbranche eindringen könnte. JPMorgan Chase soll Coinbase und Gemini als Kunden übernommen haben. Seit kurzem wird berichtet, dass Coinbase möglicherweise an der Börse notiert werden soll. Auch die institutionellen Investoren steigern ihre Krypto-Bestände insgesamt.

Auch der globale Zahlungsriese PayPal hat vor kurzem damit begonnen, Krypto-Fachkräfte einzustellen. Derzeit sucht das Unternehmen Ingenieure, nicht Juristen.

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Singapur: Blockchain-Zahlungsplattform bereit für Markteinführung

Die Behörden in Singapur gaben heute bekannt, dass ihr Blockchain-Zahlungsprojekt namens Ubin abgeschlossen und bereit für einen kommerziellen Start sei. 

Die Singapurer Finanzbehörde MAS hat im Jahr 2017 das Projekt Ubin erstmals gestartet. Dabei war zunächst geplant, einen digitalisierten Singapur-Dollar (SGD) zu entwickeln. Der nächste Schritt waren die Erforschung der Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologie, um ein System für das Clearing und die Abrechnung von Zahlungen und Wertpapieren unter Verwendung digitaler SGD zu erarbeiten.

Für die letzte Phase des Projekts arbeitete die MAS mit der Singapurer Investmentgesellschaft Temasek und der amerikanischen Investmentbank JPMorgan zusammen. 

Die MAS hatte die Entwicklung eines Prototyps des Zahlungsnetzwerks im November 2019 abgeschlossen. Seither testet die Behörde das System. Dabei wird steht die reibungslose Funktion mit kommerziellen Blockchain-Anwendungen im Vordergrund.

Laut einer offiziellen Ankündigung der MAS soll das Zahlungsnetzwerk eine Schnittstelle für „andere Blockchain-Netzwerke zur nahtlosen Verbindung und Integration“ bieten.

Das System soll unter anderem schnellere und billigere grenzüberschreitende Zahlungen in mehreren Währungen, den Umtausch von Fremdwährungen und die Abrechnung von auf Währung lautenden Wertpapieren ermöglichen, so Reuters.

Führend in Sachen Blockchain- und Krypto-Innovation

Letzten Monat erklärte Ravi Menon, der Geschäftsführer der MAS, dass das Land eng mit China zusammenarbeiten wolle, um mit einer digitalen Zentralbankwährung zu experimentieren.

Abgesehen von den staatlich geförderten Blockchain-Projekten boomt auch der Singapurer Privatsektor mit Blockchain- und Krypto-Innovationen. In den vergangenen 12 Monaten hat die Zahl der Blockchain-Unternehmen im ganzen Land um 50 Prozent zugenommen.

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Passives Einkommen: Drei große Blockchain-Firmen entwickeln gemeinsam DeFi-Produkt

In einer besonderen Ankündigung, die auf der Konferenz Unitize am 6. Juli gemacht wurde, enthüllten Cosmos, Polkadot und Terra ein neues DeFi-Sparprodukt namens Anchor. Über dieses werden verlässliche Zinssätze für Stablecoin-Einlagen angeboten.

Die Unternehmen, die Anchor entwickelt haben, wollen Anchor am Ende des dritten Quartals dieses Jahres auf ihren jeweiligen Blockchains lancieren und in Zukunft auf andere PoS-Blockchains auszudehnen.

Do Kwon, der Gründer und CEO von Terra, sagte in einer Erklärung:

„Obwohl DeFi-Projekte wie Maker und Compound revolutionär im Hinblick auf vollständig dezentralisierte Kryptowährungsmärkte waren, sind sie aufgrund der Volatilität ihrer Zinssätze als Sparprodukt für Haushalte ungeeignet. Damit DeFi von der Masse akzeptiert wird, muss man ein vollständig dezentralisiertes Sparkonto entwickeln, das einen verlässlichen effektiven Jahreszins bietet.“

Stablecoins werden in die Smart Contracts von Anchor eingezahlt und ein Teil davon wird verwendet, um Staking-Positionen auf kompatiblen Proof of Stake-Blockchains zu erwerben. Die Nutzer erhalten diese Staking-Belohnungen als passives Einkommen.

Diese Plattform wird zunächst von der Interchain Asset Association (IAA) geleitet. Die Organisation wurde neu gegründet und wird von Zaki Manian von Cosmos, Jack Platts von der Web3 Foundation und Do Kwon von Terraform Labs gemeinsam geführt.

Am 26. Juni berichtete Cointelegraph über eine Partnerschaft zwischen dem Gitcoin-Projekt und Polkadot. Dabei soll Entwicklern der interoperablen Blockchain-Plattform geholfen werden, Unterstützung und Finanzierung durch die Community zu bekommen. Das DeFi-Protokoll Kava wurde ebenfalls vor kurzem auf dem Cosmos (ATOM)-Netzwerk lanciert. Dabei wird Binance Coin (BNB) als Sicherheit akzeptiert.

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Österreich: Bezahlen mit Kryptowährungen in zahlreichen Geschäften möglich

Geschäfte in Österreich können ab diesem Sommer Kryptowährungen statt Bargeld oder Kreditkarte akzeptieren. Ermöglicht wird das durch einen Service des niederösterreichischen Fintech-Unternehmens Salamantex, das nun in das Angebot von A1 Payment integriert wurde, wie es in einer Pressemitteilung von Salamantex vom 2. Juli heißt.

Krypto-Bezahlung “einfach und selbstverständlich”

Um diesen Service zu installieren, ist lediglich eine Bitcoin-Wallet nötig, in der man seine Kryptowährungen speichert und verwaltet. Der Händler gibt den Euro-Betrag in sein Bezahl-Terminal ein und man wählt eine von derzeit 6 unterstützten Kryptowährungen aus (Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Dash, Ripple (XRP), Stellar). Anschließend wird der derzeitige Wechselkurs angezeigt, der innerhalb von 30 Sekunden bestätigt werden muss. 

Dann wird der QR-Code auf dem Terminal des Händlers angezeigt. Diesen scannt der Kunde mit der Wallet-App auf dem Smartphone ein und die Transaktion wird eingeleitet. Der Kunde zahlt dabei in Kryptowährung, aber der Händler erhält Euro, „und geht somit kein Kurs- oder Währungsrisiko ein“, so die Pressemitteilung. 

Markus Pejacsevich, COO von Salamantex, ist überzeugt, die Akzeptanz digitaler Währungen sei für Geschäfte genauso einfach und sicher wie Kreditkartenzahlungen: 

„Unser Ziel ist es, dass das Bezahlen mit digitalen Währungen an der Kasse genauso einfach und selbstverständlich wird, wie wir das mit Kreditkarte seit Jahrzehnten gewohnt sind. <…> Den Händlern erschließt die Akzeptanz von Kryptowährungen neue kaufkräftige Kundengruppen und sie können sich in ihrer Branche als Vorreiter positionieren.“</…>

Die Händler können die neue Bezahlmethode ab sofort bei A1 Payment bestellen und ohne Aktivierungskosten testen. 

Bargeld verliert an Einfluss

Die Österreicher gehören zu den größten Krypto-Skeptikern und zeigen traditionell hohe Affinität zum Bargeld.  Laut einer Umfrage der Online-Bank ING aus dem Jahr 2019 bewerten lediglich 13 Prozent der Österreicher Kryptowährungen als positiv, was unter den 15 befragten Ländern der niedrigste Wert ist. Beim Nachbarland Deutschland sind es immerhin 20 Prozent.

Allerdings hat die Corona-Pandemie zu einem sprunghaften Anstieg bargeldloser Zahlungen geführt. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen in Bitcoin und andere Kryptowährungen investieren, diese jedoch nicht in Geschäften für einen Einkauf ausgeben können. 

Diesen Trend macht Salamantex sich mit A1 Payment jetzt zunutze. Langfristig will man so erreichen, dass Kunden alle Möglichkeiten haben, bargeldlos zu bezahlen – ob mit Smartphone, Debitkarte oder eben Kryptowährungen. Salamantex bietet zudem ein eigenes Krypto-Terminal mit Bezahlsystem an und betreibt über 100 Bezahlstellen in Österreich. Darunter sind KFZ-Händler, Juweliere, Gastronomie und Hotellerie.

Expansion nach Deutschland geplant

Salamantex’ Partnerschaften ermöglichen eine Expansion des Krypto-Bezahl-Services nicht nur in Österreich, sondern auch in benachbarten Ländern. 

Erst vor wenigen Monaten stellte Ingenico bei der Euro Shop Messe in Deutschland das erste Kassenterminal mit integrierter Krypto-Bezahlsoftware von Salamantex vor. Im Oktober 2019 kündigte Salamantex auch die Zusammenarbeit mit der WEG-Bank an, um künftig seine Krypto-Bezahldienste auch deutschen Einzelhändlern anzubieten. 

Weitere Kooperationen mit Zahlungsdiensteanbietern sind laut Salamantex bereits geplant.

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Bitcoin das „neue“ Apple — Könnte BTC bis 2023 auf 60.000 US-Dollar kommen?

Im Jahr 1962 veröffentlichte der Soziologe Everett Rogers das bekannte Buch „Diffusion of Innovations“, in dem er Verbraucher in fünf Gruppen einteilte: Innovatoren, Frühanwender, frühe Mehrheit, späte Mehrheit und Nachzügler.

Akzeptanzkurve

Akzeptanzkurve. Quelle: Business-to-you

Seitdem der obige Chart entwickelt wurde, ist er in vielen Branchen weit verbreitet. Neue Technologien haben diese Forschung allerdings besser synthetisiert. Die Grafik beschreibt einwandfrei, wie das psychologische Profil jeder Gruppe die Verbrauchergewohnheiten widerspiegelt und wie sie an innovative Produkte und Dienstleistungen herangehen. Einer der wichtigsten Aspekte, auf die man achten muss, ist die klare Bruchstelle, die man als Abgrund bezeichnet.

Verbraucherpräferenzen sehr unterschiedlich

Diese Kluft zwischen den Frühanwendern und der frühen Mehrheit besteht, weil die Verbraucher es vorziehen, zuzuhören und Referenzen aus ihrer Gruppe zu kopieren. Dieser Sprung stellt den Übergang zu einem Mainstream-Markt dar und weist viele Ähnlichkeiten mit dem derzeitigen Lebenszyklus von Kryptowährungen auf. 

Daher ist das Überwinden der Kluft von größter Bedeutung für jedes Produkt oder jede Dienstleistung, das einen pragmatischeren Kundenstamm zu bedienen.

Geoffrey A. Moores Buch „Crossing the Chasm“ („Überwinden der Kluft“) erklärt, dass das Produkt, um die Leere zu überwinden, eine Komplettlösung bieten sollte. Außerdem sollte es ein hohes Serviceniveau bieten, um Pragmatiker anzulocken sowie einen guten Ruf durch Mund-zu-Mund-Propaganda aufbauen.

Wachstum von Smartphones als gutes Beispiel

Smartphone-Verkäufe weltweit (in Millionen)

Smartphone-Verkäufe weltweit (in Millionen). Quelle: Statista

Obwohl Smartphones heute jedem ein Begriff sind, belief sich ihr Wachstum in den ersten beiden Jahren dieser Branche auf durchschnittlich nur 20 Prozent pro Jahr. In den folgenden fünf Jahren deutete eine Wachstumsrate von 50 Prozent darauf hin, dass die Technologie eine viel breitere Gruppe von Anwendern angezogen hat.

Das iPhone von Apple kam im Juni 2007 auf den Markt und verkaufte sich am ersten Wochenende über 300.000 Mal. Das iPhone 3G kam daraufhin ein Jahr später auf den Markt und verkaufte sich an seinem Debütwochenende über 1 Million Mal. 

In einem solchen Szenario würde man einen stabilen und gesunden Kurschart für Apple (AAPL) in diesem Zeitraum erwarten, aber dem ist nicht so.

Apple (AAPL)-Kurs

Apple (AAPL)-Kurs. Quelle: TradingView

Wie oben gezeigt, kam es in der zweiten Hälfte des Jahres 2007 zu einem Anstieg von 63 Prozent, aber selbst in diesem Zeitraum kam es innerhalb von nur fünf Tagen zu einem Kursrückgang von 22 Prozent. Anfang 2008 war auch eine schwierige Zeit für die Aktionäre, da AAPL in weniger als einem Monat von 28 auf 18 US-Dollar fiel.

In diesem Zeitraum schnitt die Apple-Aktie im ersten Quartal 2008 29,5 Prozent schlechter ab als der S&P 500.

Durchdringung des Mobilfunkmarktes durch Smartphones in den USA

Durchdringung des Mobilfunkmarktes durch Smartphones in den USA. Quelle: ComScore

Daten von ComScore zeigen, dass die Durchdringung des Smartphones in den USA im Jahr 2008 kaum auf 10 Prozent kam. Die Verbraucher befanden sich klar in der „Frühanwender“-Phase, so dass die Investoren Grund dazu hatten, an optimistischen Erwartungen zu zweifeln, selbst wenn sie von seriösen Wertpapierfirmen kamen.

Bitcoin 2020 versus Apple 2008

S&P 500 (2008) im Vergleich zu BTC-USD (2020)

S&P 500 (2008) im Vergleich zu BTC-USD (2020). Quelle: Cointelegraph

Wie in dem obigen Chart gezeigt, deuten jüngste Umfragen darauf hin, dass 11 Prozent der Amerikaner Bitcoin besitzen, was dem Stand der Verbreitung von Smartphones im Dezember 2008 entspricht. Ähnliche Trends finden sich bei der Kursvolatilität und der Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500.     

90-Tage-Korrelation zwischen Apple (AAPL) und S&P 500

90-Tage-Korrelation zwischen Apple (AAPL) und S&P 500. Quelle: TradingView

90-Tage-Korrelation Bitcoin und S&P 500

90-Tage-Korrelation Bitcoin und S&P 500. Quelle: TradingView

Obwohl Bitcoin als eine innovative Technologie mit klaren Vorteilen gegenüber traditionellen Finanzinstrumenten und Gold betrachtet werden kann, muss er sein Billionen-Dollar-Potenzial erst noch unter Beweis stellen. Die Veränderung menschlicher Muster, und vor allem von Überzeugungen, ist eine Herkulesaufgabe.

Die Definition von Geld ist durch Fiat-Systeme, die von Vermittlern abhängig sind, tief in der Gesellschaft verwurzelt. Darüber hinaus unterliegt „Geld“ häufig der willkürlichen Kontrolle von Regierungen und Zentralbanken. Bitcoin könnte eine Art Metamorphose durchlaufen, um die frühe Mehrheit der Pragmatiker zu erreichen.

Mit der Einführung des iPhone 4 im Juni 2010 ist der Funke bei diesen Pragmatikern endlich übergesprungen. War es die 5-Megapixel-Kamera mit einer Auflösung von 720p? Könnte es die Einführung von FaceTime gewesen sein? Vielleicht war es der App Store, der 5 Milliarden Downloads verzeichnete, oder der reduzierte Zweijahresvertrag für 99 US-Dollar für das alte 3GS-Modell?

Es ist möglich, dass es eine Kombination aus jedem dieser Produktangebote und Meilensteine war, mit denen Apple den Abgrund überwinden konnte.

Ausblick

Es ist zwecklos, darüber nachzudenken, was nötig ist, um eine ganze Nische von Teilnehmern, die sich bereits der Vorteile von Bitcoin bewusst sind, aber bisher noch gezögert haben, zu bewegen. 

Kleinere Adoptionskatalysatoren für Händler und Investoren sind bereits vorhanden. Dazu zählen etwa BitPay und Coinbase Commerce, aber es gibt noch viel Raum für Verbesserungen.

Apple-Investoren, die 2008 aufgrund der Volatilität der Aktienkurse, eines Wertverlusts von 20 Prozent oder der Unsicherheiten bei der Einführung von Apple-Aktien ausgestiegen sind, haben das jetzt wahrscheinlich bedauert. Der Grund dafür ist, dass AAPL in den nächsten drei Jahren um 520 Prozent in die Höhe schnellten und Anfang 2012 78 US-Dollar erreichten.

Ein ähnliches Wachstum für Bitcoin würde den Kurs auf 59.900 US-Dollar treiben. Das entspräche einer Marktkapitalisierung von 1,1 Billionen US-Dollar im Jahr 2023. Natürlich klingt das für viele unglaublich und übertrieben. 

Eine potenzielle Bewertung in Höhe von Billionen von US-Dollar für Bitcoin macht nur 10 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von Gold aus, die bei 11 Billionen US-Dollar liegt. Auch wenn es wie eine unmögliche Zahl erscheint, sind das nur um 3 Prozent des derzeitigen weltweiten Angebots an Banknoten, Münzen und Scheckeinlagen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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Mehr mobile Krypto-Apps in Indien nach Gerichtsentscheidung

Indische Krypto-Entwickler bringen nach einem positiven Urteil des Obersten Gerichtshofs des Landes in Bezug auf die Blockchain-Technologie vermehrt neue mobile Anwendungen auf den Markt. Bei der Entscheidung des Gerichts wurden Gesetze aufgehoben, die es den Banken zuvor verboten hatten, Dienstleistungen für Krypto-Händler und Unternehmen anzubieten.

Wachsendes Interesse am indischen Kryptomarkt

B21, eine Investmentgesellschaft für digitale Vermögenswerte, hat daraufhin vor kurzem ihre eigene Blockchain-Investment-Portfolio-App eingeführt. Sie behaupteten, die Entscheidung des obersten Gerichtshofs habe „zu einem erneuten Interesse an Investitionen in digitale Vermögenswerte und zu einem sprunghaften Anstieg des Börsenhandelsvolumens“ im Land geführt.

In einem Gespräch mit Cointelegraph kommentierte Nitin Agarwal, der Gründer und Direktor von B21, das Marktpotenzial der Technologie in Indien nach dieser Entscheidung:

„Die Entscheidung in Indien hat uns geholfen, uns auf Partnerschaften und Marketing in Indien zu konzentrieren, da wir einen großen Bevölkerungsanteil haben, der sich mit Smartphones auskennt. Wir haben auch eine große aufstrebende Klasse von Investoren, die nach Investitionsmöglichkeiten suchen, die ihnen vorher nicht zur Verfügung standen.“

Bleibt Krypto in Indien weiterhin legal?

Der B21-Gründer erklärte, dass Indien „viel“ zur Entwicklung von Krypto-Vermögenswerten und dem aufkommenden Blockchain-Ökosystem beizutragen habe.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Kryptowährungen in Indien könnte jedoch noch einigen Herausforderungen gegenüberstehen. Cointelegraph berichtete am 12. Juni, dass das indische Finanzministerium ein Verbot von Kryptowährungen vorgeschlagen hat.

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LibertyX bietet BTC-Kauf gegen Bargeld an: Verfügbar bei 7-Eleven, CVS und Rite Aid

LibertyX bietet nun den Kauf von Bitcoin gegen Bargeld an mehr als 20.000 Einzelhandelsstandorten in den Vereinigten Staaten an. Die Firma hat als eine der ersten Bitcoin-Geldautomaten auf den Markt gebracht.

Am 22. Juni gab LibertyX über Twitter bekannt, dass Kunden nun bei 7-Eleven, CVS Pharmacy und Rite Aid Bitcoin (BTC) gegen Bargeld kaufen können.

Um diesen Dienst zu nutzen, muss man die mobile App von LibertyX installiert haben, den Standort des Händlers, den sie besuchen werden, im Voraus auswählen und den Barcode beim Kauf scannen. Laut LibertyX können Krypto-Inhaber von nun an Bitcoin im Wert zwischen 20 und 500 US-Dollar (derzeit etwa 0,052 BTC) kaufen. Die Transaktionen werden in wenigen Minuten gegen eine geringe Gebühr abgewickelt.

In einer Pressemitteilung sagte Chris Yim, Mitbegründer und CEO von LibertyX, dass das Unternehmen seine Krypto-Einkaufsdienste ausgeweitet habe, damit Kunden BTC an vertrauten Orten kaufen können: 

„Jetzt ist jeder nur noch wenige Kilometer davon entfernt, Bitcoin zu besitzen und Teil dieser globalen Community zu werden. Ein Bitcoin-Kauf ist sehr einfach. Man muss nur einen Barcode beim täglichen Einkauf scannen.“

Erste Reaktionen der Krypto-Community

Krypto-Händler haben bereits begonnen, dieses neue Angebot zu nutzen. Der Reddit-Nutzer notyourcoins soll am 22. Juni 99,58 US-Dollar für einen BTC-Kauf zum Preis von 104,95 US-Dollar bei 7-Eleven erhalten haben. Dabei fielen 100 US-Dollar für die Kryptowährung und 4,95 US-Dollar an Gebühren an. 

Ein weiterer Nutzer namens Oracle_of_Knowledge rechnete die Transaktion nach:

„0,01040236 BTC für 100 US-Dollar. Also hast du 9613,20 US-Dollar pro BTC bezahlt. Zum Vergleich: Am 22. Juni um 9:38 Uhr westlicher Zeit lag der Kurs auf der Börse Coinbase Pro zwischen 9551 US-Dollar und 9570 US-Dollar. Das ist also gar kein so schlimmer Spread, denn du hast nur etwa 0,5 Prozent mehr im Vergleich zum „Spot“-Börsenkurs bezahlt. Zuzüglich der pauschalen Geldautomatengebühr in Höhe von 5 US-Dollar. Überraschend gut.“

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Will PayPal Bitcoin anbieten? Zahlungsriese stellt Krypto-Ingenieure ein

PayPal stellt Krypto- und Blockchain-Experten ein. Unterdessen kursieren Gerüchte, dass die globale Zahlungsplattform ihren 305 Millionen Nutzern den direkten Kauf von Kryptowährungen anbieten wolle. Die Stellenbeschreibungen sind in der firmeneigenen Stellenbörse öffentlich einzusehen.

Der erste interessante Eintrag ist ein Stellenangebot, bei dem ein „Technischer Leiter – Krypto-Ingenieur“ gesucht wird. Im Stellenangebot heißt es, dass man in dieser Position für „neue Initiativen für PayPal weltweit mit Schwerpunkt auf Agilität, Markteinführung und Innovation“ verantwortlich sei. Die Stelle umfasst das „Design, Entwicklung und Wartung wichtiger Kryptoprodukte/-funktionen, die auf Verfügbarkeit, Leistung und Skalierbarkeit der PayPal-Dienste ausgerichtet sind“.

Beim zweiten erwähnenswerten Stellenangebot geht es um einen Blockchain-Forschungsingenieur, der in der Forschungsgruppe des Unternehmens tätig sein soll: „Eine neu gebildete Gruppe innerhalb des Strategic Technology Enablement Teams, das für die Erstellung von Fachwissen und Meinungen zu aufkommenden Blockchain-Technologien und deren potenziellen Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen von PayPal verantwortlich ist.

Diese Stellenangebote sind nach wie vor online. Die Krypto-Community diskutiert unterdessen heftig über Gerüchte, laut denen PayPal offiziell in die Kryptowährungsbranche eintreten soll. Die Anforderungen bei diesen Stellenangeboten umfassen Fähigkeiten, die sich mit der Entwicklung von Bitcoin (BTC) überschneiden. Darunter etwa die Erfahrung mit C++, asymmetrischer Kryptographie und kryptographischen Bibliotheken.

In einem kürzlichen Dokument sprach PayPal über mögliche schnelle Entwicklungen bei Blockchain- und virtuellen Währungen als möglichen Risikofaktor, der sich negativ auf das Unternehmen auswirken könnte. Gut möglich, dass das Unternehmen beschlossen hat, präventiv gegen diese potenziellen Risiken vorzugehen.

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Japanischer Energieriese Tepco: Bürger sollen Stromüberschuss mittels Blockchain handeln können

Die Tokyo Electric Power Company Holdings Inc. oder kurz: Tepco, hat sich mit dem großen japanischen Handelsunternehmen Itochu Corporation zusammengetan. Die wollen zusammen am Aufbau eines Blockchain-Systems für den Handel mit überschüssigem Strom arbeiten. 

Laut einem Bericht von Nikkei vom 18. Juni soll das neue System in Japan innerhalb von drei Jahren angeboten werden. Die Unternehmen planen, mit den lokalen Regierungen zusammenzuarbeiten und bis März 2021 einen Konzeptnachweis zu haben. 

Wenn das gelingt, wäre das das erste mal, dass Haushalte in Japan mit überschüssigem Strom untereinander handeln können. 

Tepco und Itochu wollen den Haushalten Speicherbatterien und Sonnenkollektoren mit künstlicher Intelligenz kostenlos zur Verfügung stellen. Die KI-Technologie kontrolliert die Menge der erzeugten und verbrauchten Energie und berechnet Überschüsse, mit denen man dann handeln kann.

Die Blockchain-Technologie wird eingesetzt, um „die Sicherheit der Kommunikation“ zu erhöhen.

Es gibt weltweit bereits auch andere Initiativen, wie die von Tepco und Itochu. Im April unterzeichnete das australische Blockchain-Unternehmen Power Ledger einen Deal mit Nicheliving, dem größten Bauträger von Wohnanlagen in Perth, um in den nächsten drei Jahren eine Blockchain-Handelsplattform für Solarenergie für Anwohner zu entwickeln.

Das Energiehandelssystem ähnelt dem von Tepco und Itochu. Die Blockchain-Technologie verfolgt den Energieverbrauch, während die KI den Nutzern ermöglicht, Überschüsse an andere Bewohner zu verkaufen. 

Die Plattform von Power Ledger soll zunächst in 62 Wohnungen in Nichelivings Vorzeigeprojekt SkyHomes in Inglewood eingesetzt werden. In Perth soll es dann 10 weitere Entwicklungsprojekte geben.

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Neue Corona-Forschungsinitiative belohnt Beiträge mit Krypto

Das Unternehmen CPUcoin, das sich auf dezentralisierte Infrastruktur-as-a-Service konzentriert, kündigte ein neues gemeinsames Programm mit der Berkeley Open Infrastructure for Network Computing (BOINC) an.

Die Initiative will ungenutzte Rechenleistung für die Coronavirus-Forschung verwenden. 

Benutzer, die die CGN Miner-Plattform von CPUcoin und die Open-Source-Software BOINC herunterladen und installieren, unterstützen mit ihrer ungenutzten Rechenleistung das IBM World Community Grid und Rosetta@home-Projekte. Im Gegenzug erhalten sie dafür Kryptowährung.

Rosetta@home konzentriert sich auf die Erforschung von Proteinen, aus denen das neuartige Coronavirus besteht, um Therapien und Diagnose-Methoden zu erforschen.

Das IBM World Community Grid arbeitet an der Vorhersage der Wirksamkeit bestimmter chemischer Verbindungen als mögliche Behandlungsmethoden für den Coronavirus.

Nutzer werden mit Token von CPUcoin belohnt

Sobald die CGN Miner-Plattform erkennt, dass jemand COVID-19 BOINC-Projekte unterstützt, erhält der Benutzer CPUcoins. Das sind Utility-Token, die man gegen andere Kryptowährungen, wie etwa Tether (USDT), Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) auf der Börse ProBit Exchange eintauschen kann.

Im Gespräch mit Cointelegraph sagte Sean Barger, der Geschäftsführer von CPUcoin:

„CPUcoin hat keine Computerinfrastruktur. Es ist im Besitz der Netzwerkteilnehmer, die man auch ‚CGN Miner‘ nennt. Miner werden für ihre Zeit am Computer in CPU belohnt, der firmeneigenen Kryptowährung von CPUCoin. Der CPU wird für dezentralisierte Dienste verwendet, die von den Entwicklern auf den Markt gebracht werden. Auch für Auszahlungen an die Miner, die deren Rechenleistung genutzt wird, wird der Coin verwendet.“

Barger glaubt, dass die Partnerschaft von CPUcoin mit BOINC einen „entscheidenden Meilenstein“ für die Bemühungen von Blockchain- und Kryptowährungsunternehmen darstelle.

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