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Mit 0,28 BTC in die Top-1-Prozent der Reichen?

Der Wert von Bitcoin (BTC) liegt größtenteils in seinem begrenzten Angebot von 21 Millionen Coins. Das bedeutet, wenn man einen kleinen Teil besitzt, könnte man zu einem beträchtlichem Reichtum kommen. Vorausgesetzt, er wird weltweit akzeptiert. 

„Es gibt bei derzeit 7 Milliarden Menschen nur 0,0027 BTC pro Person“, so der Händler, Bitcoin-Befürworter und Twitter-Promi Davincij15 in einem Tweet vom 22. September. Dabei setzte er die Gesamtbevölkerung der Welt ins Verhältnis zum Gesamtangebot von Bitcoin. Davincij15 ist bekannt für seine frühen Bitcoin-Kommentare, die bis ins Jahr 2011 zurückreichen.

„Wenn Sie 0,28 BTC HODLen und Bitcoin die Weltreservewährung ist, gehören zu den Top-1-Prozent. HODLen Sie also einen BTC, besitzen Sie möglicherweise 400x mehr als die Durchschnittsperson (im schlimmsten Fall).“

Die Mathematik hinter der Idee von Divincij15 ist logisch. Aber sein Szenario hängt stark von einigen wenigen Faktoren ab, vor allem von der weltweiten Akzeptanz von Bitcoin. Die Marktkapitalisierung des Coin beläuft sich derzeit auf etwa 194 Mrd. US-Dollar. Gold hingegen kann eine Marktkapitalisierung von 9 Bio. US-Dollar aufweisen. Bitcoin muss beträchtlich wachsen, um den Status von Gold zu erreichen. Dieses gilt für viele Leute auf der als ein bewährtes Wertaufbewahrungsmittel. 

Der US-Dollar ist derzeit die Weltreservewährung mit einem Umlaufangebot von 1,98 Bio. US-Dollar, wie aus Daten der US-Zentralbank hervorgeht. Diese Zahl liegt schon etwas näher an der Marktkapitalisierung von Bitcoin. Andere Faktoren, als nur das zirkulierende Angebot, müssen jedoch auch betrachtet werden. Die tatsächlichen Zahlen gegenüber dem US-Dollar könnten deutlich höher ausfallen

Altcoins sind ein weiterer Faktor in dieser Gleichung. Wenn Leute in andere Krypto-Vermögenswerte investieren, wird Geld von BTC weggelenkt. Dadurch wird es für den Vermögenswert schwieriger, zur weltweit beliebtesten Option zu werden. 

Dennoch hat Bitcoin im Jahr 2020 viel Aufmerksamkeit erregt und ein großes Wachstum verzeichnet. Kürzlich hat auch der Mainstream-Riese MicroStrategy investiert.

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Robinhood bringt mit neuer Finanzierungsrunde 660 Mio. US-Dollar auf

Viele Privathändler handeln über die beliebte App Robinhood mit Aktien und Kryptowährungen. Das zeigt sich auch in der kürzlichen Finanzierungsrunde der Serie G des Unternehmens.

Am 23. September gab eine Sprecherin von Robinhood Markets Inc. bekannt, dass das Fintech-Unternehmen mit einer Finanzierungsrunde 660 Mio. US-Dollar aufgebracht habe. Damit steigt der Wert des Unternehmens auf 11,7 Mrd. US-Dollar.

Das frische Kapital ist eine Erweiterung einer Finanzierungsrunde der Serie G vom August. Damals hat D1 Capital Partners 200 Mio. US-Dollar in Robinhood investiert.

Neue und alte Investoren haben an der Erweiterung teilgenommen, darunter etwa Andreessen Horowitz, Sequoia, DST Global, Ribbit Capital und 9Yards Capital.

Die Sprecherin erklärte, das Kapital werde „zur Förderung unseres Kernprodukts und der Kundenerfahrung sowie für neue Angebote, wie etwa Bargeldverwaltung und wiederkehrende Investitionen“ verwendet.

Nach Berechnungen von Reuters auf der Grundlage von Daten von PitchBook hat Robinhood nun schätzungsweise 1,25 Mrd. US-Dollar durch Investoren aufgebracht und sich bis heute ein Gesamtkapital in Höhe von über 2 Mrd. US-Dollar gesichert.

Händler befeuern die Nachfrage nach den Dienstleistungen der App stärken das Vertrauen der Investoren. Aber in den letzten Monaten verlief nicht alles immer reibungslos für das Unternehmen.

Im April wurde berichtet, dass Robinhood das zusätzliche Kapital brauche, um auf die Belastungen der Plattform im März reagieren zu können. Diese ist bei Handelsspitzen dreimal abgestürzt. Viele Händler meldeten schwere Verluste, da sie nicht auf iohre Konten zugreifen konnten. Daraufhin forderten sie Entschädigungen. 

Robinhood hat einige der Händler, die von den Störungen im März betroffen waren, entschädigt. Das Unternehmen machte allerdings keine Angaben dazu, wie viele Benutzer betroffen waren.

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Zebpay macht es möglich: Bitcoin-Werbung auf Disney+ in einigen Ländern

Die Kryptobörse Zebpay hat eine Bitcoin-Werbekampagne während der Kricket-Spiele der indischen Premier League begonnen.

Wie der Twitter-Nutzer Mohit Rai Sharma berichtete, erschienen seit dem 19. September auf der indischen Streaming-Plattform Disney+ Hotstar während mehrerer Cricket-Spiele Werbeanzeigen für Zebpay. „Lernen Sie ganz einfach und sicher etwas über Bitcoin“, hieß es in den Anzeigen. Dabei wurden Zuschauer dazu animiert, umgerechnet etwas mehr als 1 US-Dollar zu zahlen, um die Börse nutzen zu können.

Sharma erklärte, die Anzeigen seien ein „historischer Moment für Krypto in Indien“. Über 462 Millionen Menschen sahen sich die Spiele der indischen Premier League im Jahr 2019 an. Rund 300 Millionen nutzten dazu die Hotstar-Plattform.

Zebpay wurde im Januar wiedereröffnet, als die indische Zentralbank ein zweijähriges Verbot aufhob, durch das Finanzinstitute Kryptofirmen keine Bankdienstleistungen anbieten durften. Kurz zuvor berichtete Bloomberg am 15. September, dass das Indische Bundeskabinett nun Maßnahmen erwäge, um Krypto gesetzlich wieder zu verbieten.

Laut einem Bericht vom Press Trust of India vom 22. September werde das Parlament des Landes, das ursprünglich bis zum 1. Oktober tagen sollte, voraussichtlich schon acht Tage früher, also am 23. September, tagen. Grund dafür ist wahrscheinlich, dass mehrere Mitglieder positiv auf COVID-19 getestet wurden. Indien hat vor kurzem Brasilien überholt und ist nun das Land mit der zweithöchsten Zahl von Coronavirus-Fällen. Bei Redaktionsschluss gab es etwa 5,6 Millionen Fälle in dem Land.

Tanvi Ratna, der CEO der Blockchain-Beratungsfirma Policy 4.0, erklärte, in der Liste der Gesetzesentwürfe, die während der Sitzung des Parlaments diskutiert werden sollen, keine Krypto-Verbote vorgekommen seien.

Die Börse ist trotz der regulatorischen Unsicherheit weiter expandiert. Im Mai gab Zebpay bekannt, dass die Blockchain-Forensik-Firma Chainalysis Transaktionen überwachen werde, die über seine Plattformen in Indien ausgeführt werden.

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EZB-Präsidentin: Digitaler Euro wird Bargeld nicht ersetzen

Eine digitale Währung, die in der Europäischen Union herausgegeben wird, darf Fiat nicht vollständig ersetzen, so die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde.

Bei einer Online-Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung am 21. September erklärte Lagarde, die Bank untersuche „die Vorteile, Risiken und operationellen Herausforderungen“ einer europäischen digitalen Zentralbankwährung. Aber Fiat-Währung werde wahrscheinlich immer noch eine Rolle in dieser digitalen Zukunft spielen. 

„Ein digitaler Euro könnte eine Ergänzung, aber kein Ersatz für Bargeld sein“, so Lagarde. „Er könnte eine Alternative zu privaten digitalen Währungen bieten und sicherstellen, dass souveränes Geld im Zentrum der europäischen Zahlungssysteme bleibt.“

Am 10. September sagte der EZB-Präsident, das Eurosystem habe noch keine Entscheidung über die Einführung eines digitalen Euro getroffen. Aber „in den kommenden Wochen“ wird es eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung der möglichen Auswirkungen einer CBDC auf Europa geben.

Lagarde unterstützt seit langem schon den Gedanken, dass die Zentralbank einen digitalen Euro entwickeln sollte, um mit dem Trend zur Digitalisierung Schritt zu halten. Im vergangenen September, als sie Vorstand des Internationalen Währungsfonds war, sagte die EZB-Präsidentin, sie werde sich darauf konzentrieren, dafür zu sorgen, dass die EU-Institutionen sich an das sich wandelnde finanzielle Umfeld anpassen. Dafür sei sie offen gegenüber Krypto.

Lagarde betonte jedoch, dass die europäische Wirtschaft mit der aktuellen Pandemie einer „beispiellosen Krise“ gegenüber stehe. Der EZB-Präsident sagte, die Erholung sei „ungleichmäßig und unvollständig“ und hänge davon ab, wie gut das Virus eingedämmt werden könne.

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Tyler Winklevoss: „Bitcoin ist besseres Gold als Gold“

Laut Tyler Winklevoss, dem Mitbegründer der Kryptobörse Gemini, sei Bitcoin ein besseres Aufbewahrungsmittel als Gold selbst. 

„Bitcoin ist besseres Gold als Gold. Und das nicht nur ein wenig, sondern um ein Vielfaches oder 10 Mal besser“, so Winklevoss in einem Tweet vom 21. September.  

Im Laufe der letzten zehn Jahre ist der Bitcoin-Kurs dramatisch gestiegen. Auf dem Weg hat er zahlreiche wichtige Preisvergleiche für sich entschieden. Für viele gilt er heute eher als Wertaufbewahrungsmittel und weniger als Transaktionswährung. Die Öffentlichkeit vergleicht den digitalen Coin oft mit Gold. Das Edelmetall ist seit Tausenden von Jahren ein bewährter Wertspeicher.

„Ich verstehe nicht, warum es einen Wettbewerb zwischen Gold und Bitcoin gibt“, so NebraskanGooner, ein Krypto-Händler auf Twitter, gegenüber Cointelegraph. „Ich betrachte sie beide als Wertaufspeicher“, wie er weiter erklärte. NebraskanGooner ist auch der Gründer von LVL, einer Banklösung im Krypto-Raum.  

In seinem Social-Media-Beitrag postete Winklevoss einen Chart, in dem die beiden Vermögenswerte miteinander verglichen werden. Von sieben Kategorien konnte Gold eine für sich entscheiden, nämlich die Gesamtsumme, die im Vermögenswert gehalten wird. Gold hat eine Marktkapitalisierung von 9 Bio. US-Dollar, während BTC eine Marktkapitalisierung von 200 Mrd. US-Dollar aufweist. Bitcoin konnte die übrigen Kategorien, nämlich Knappheit, Haltbarkeit, Übertragbarkeit, Teilbarkeit, Lagerung und Fälschungssicherheit, für sich entscheiden. 

Bitcoin ist im Jahr 2020 auch als Wertaufbewahrungsmittel in der Mainstream-Öffentlichkeit immer beliebter geworden. Mehrere große Unternehmen haben nämlich stark in den Vermögenswert investiert.

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Cointelegraph Consulting: DeFi-Leitfaden veröffentlicht

Das starke Wachstum des DeFi-Sektors im Jahr 2020 hat viele neue Nutzer angezogen, die sich für die große Auswahl an Finanzierungsinstrumenten und -anwendungen interessieren. Es gibt allerdings große Barrieren bei diesen relativ neuen Plattformen. Die Komplexität, die hohen Transaktionsgebühren und das inhärente Risiko bei der Nutzung sind nur einige Beispiele dafür.

Cointelegraph Consulting will die Benutzererfahrung mit einer Wissensdatenbank vereinfachen und hat daher einen Leitfaden veröffentlicht. Dieser heißt DeFi Adoption 2020: Ein klarer Leitfaden für den Einstieg in die Branche. Der Leitfaden enthält die Ergebnisse der großen Umfrage von Cointelegraph Consulting, an der DeFi-Projekte weltweit teilgenommen haben. Dabei wurden Trends innerhalb der Branche in Bezug auf Skalierbarkeit, Ziele und die allgemeine Projektstruktur untersucht. 

Er ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Teil umfasst eine Benchmark-Analyse der Branche, in der viele Kernbegriffe definiert, Schlüsselbegriffe eingeführt und häufig verwendete Indikatoren erläutert werden. Im zweiten Abschnitt geht es um die wichtigsten Anwendungsfälle und Protokolle, die den Rahmen für offene Finanzinstrumente bilden. 

Im dritten Abschnitt analysiert der Leitfaden einige innovative Projekte. Darunter etwa Wing, das Ontology als Alternative zu Ethereum verwendet, sowie ForTube, das die Binance Smart Chain einführte. Das neueste Produkt von Enjin namens Efinity wird als Beispiel für eine Skalierungslösung für Ethereum-Tokentransfers genannt. YouHodler hingegen wird als Beispiel für die Verwendung von CeFi bei der Vermögensverwaltung genannt. Das Chain-übergreifende DEX-Modell von THORChain wird ebenfalls erläutert. Das Geldmarktprotokoll Equilibrium wird als Beispiel für die Nutzung der Polkadot-Technologie zur Chain-übergreifenden Kreditvergabe und Handel genannt. 

Sie können den Leitfaden hier herunterladen.

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Russischer Star übertragt Liedrechte über Blockchain

Der russische Popsänger Oleg Kenzov hat erstmals digital die Rechte eines Songs übertragen, den er geschrieben hat. Das konnte er mit Hilfe einer von der Regierung unterstützten Blockchain-Plattform tun.

Laut VC.ru hat das Studio Soyuz eine Lizenzvereinbarung mit dem Musikdienst FONMIX getroffen, um das Lied „Po Kaifu“ von Kenzov an Geschäfte, Restaurants und Fitnessstudios zu verkaufen, die es für Marketingzwecke nutzen wollen.

Diese historische Übertragung von Blockchain-Rechten fand in Anwesenheit von Vertretern großer Plattenfirmen und Labels wie Warner Music Russia, Sony Music, Universal Music, Zhara Music Label und anderen statt.

Die Musikunternehmen hoffen, dass die Technologie den Vertrieb von Musikstücken lokaler Künstler rationalisiert, indem die Übertragung digitaler Rechte für alle Beteiligten erleichtert wird.

Künstler, die die Plattform nutzen, erhalten Zahlungen sofort. Der gesamte Übertragungsprozess der digitalen Rechte dauerte weniger als zehn Minuten.

Die Blockchain-Plattform IPChain bietet Tools für die Verwaltung der Schöpfungen der Musiker an, die weltweit vertrieben werden. Dabei werden die Gesetze der jeweiligen Länder eingehalten und Plattenfirmen können geografische Beschränkungen festlegen.

„Was wir getan haben, gab es zuvor noch nie“, so Andrej Kritschewski, der Präsident der IPChain Association. „Aber die Musikindustrie ist in dieser Hinsicht äußerst pragmatisch. Daher ist die Blockchain seit langem ein interessantes, aber noch nicht sehr klares Instrument. Nun sind wir endlich soweit, dass wir unseren Kollegen eine konkrete Antwort auf die häufige Frage nach dem ‚Warum?‘ geben können.

„IPChain will ein bequemes Umfeld für die gemeinsame Arbeit von Labels und Künstlern schaffen und das Volumen des Musikmarktes insgesamt steigern.“

Eine Umfrage des digitalen Musikgeschäfts eMusic im Juli ergab, dass die meisten Nutzer bereit seien, mit Krypto zu bezahlen, wenn es Künstlern ein größeres Einkommen bringen würde.

Der Studie zufolge würden 65 Prozent der eMusic-Kunden aus den oben genannten Gründen Kryptowährung verwenden. Lediglich 8 Prozent der Befragten hatten in der Vergangenheit Bitcoin (BTC) oder eine andere Kryptowährung verwendet.

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Kiss-Sänger Gene Simmons will Krypto zugänglicher machen

Der Rockstar Gene Simmons sagte in Reaktion auf einen Tweet vom Mitbegründer der Kryptobörse Gemini Cameron Winklevoss, er wolle Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) leichter zugänglich machen. 

„Es ist einfacher, Bitcoin und Ether zu kaufen, wenn man bereits im alten System ist“, so Winklevoss in einem Tweet vom 15. September. Damit fasste damit einen ziemlich langen Thread zusammen, bei dem es um rassistische Voreingenommenheit, Krypto und das dezentralisierte Finanzwesen ging. „Wenn Sie kein Bankkonto haben, ist es schwierig, Geld in Krypto zu übertragen“, wie er erklärte. Abschließend sagte er dazu noch: „Wir müssen das ändern.“

Simmons, Sänger und Mitbegründer der Rockband Kiss, retweetete den Beitrags am 15. September und kommentierte dazu lediglich:

„Das werde ich. Ich bin schon dabei.“

Der rätselhafte Kommentar wirft die Frage auf, was genau Simmons meinte. Cointelegraph bat Simmons um weitere Informationen. Bis Redaktionsschluss lag allerdings noch keine Antwort vor. Der Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.  

Das ist nicht das erste Mal, dass Simmons Bitcoin erwähnt. Simmons äußerte sich im September 2017 positiv gegenüber Bitcoin. „Ich interessiere mich für Bitcoin, aber nur als einen Teil für Investitionen“, so der Sänger gegenüber The Street bei einem Interview vor drei Jahren. 

The Street veröffentlichte das Interview mit Simmons am 15. September 2017, genau drei Jahre zuvor. 

Bitcoin wurde im Jahr 2020 auch von anderen Prominenten erwähnt, wie etwa von der Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling. Sie war vom Vermögenswert sichtlich verwirrt. 

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„Mad Money“-Moderator Jim Cramer: Generationsbedingter Wechsel hin zu Krypto

Jim Cramer, Moderator der beliebten CNBC-Sendung Mad Money, sagte, dass sich die Ansicht im Hinblick auf die Aufbewahrung von Vermögen in den jüngeren Generationen ändere. 

„Ich denke, wenn meine Kinder erben, werden sie sich mit Gold nicht wohlfühlen und sich mit Krypto wohlfühlen“, so Cramer gegenüber dem Mitbegründer von Morgan Creek Digital Anthony Pompliano in einer Podcast-Folge. „Ich muss allmählich erkennen, dass ich vielleicht eine Schreibmaschine benutze“, wie er über seine möglicherweise veraltete Art und Weise der Goldaufbewahrung sagte.

In dem langen Interview hat der Experte für Mainstream-Märkte Pompliano einige Fragen über Krypto gestellte. Sie sprachen auch über die aktuelle wirtschaftliche Lage der USA angesichts der Schulden und anderer schwieriger Umstände. Dabei kam auch die Frage auf, welche Vermögenswerte als sicheres Aufbewahrungsmittel für Vermögen dienen könnten.

„Wenn ich in mein Inflationshandbuch schaue, steht dort: Kaufen Sie Gold, kaufen Sie Meisterwerke und kaufen Sie Villen“, so Cramer über die Absicherungsmöglichkeiten seiner Generation. Er sprach auch darüber, dass er und seine Frau sich für Immobilien als Absicherung entschieden hätten. „Was in diesem Handbuch nicht steht, ist Krypto“, so Cramer. 

Cramer stellte Krypto und Gold auf die gleiche Stufe: „Man muss das eine oder das andere haben.“ 

„Wir befinden uns auf Kollisionskurs. Dabei habe ich mit Gold ein gutes Gefühl. Aber ich denke, es ist völlig logisch, Krypto in dieses Handbuch aufzunehmen“, so Cramer angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit. 

Vor einigen Tagen hat Pompliano das Gespräch mit Cramer angekündigt und sagte, er habe den CNBC-Moderator davon überzeugt, in Bitcoin zu investieren. Während der Sendung äußerte Cramer, kein Problem damit zu haben, 1 Prozent seines Vermögens in Krypto zu halten. 

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Wale können nun Privatjets mit Bitcoin bezahlen

Eine private Flugzeugvertrieb ermöglicht Kunden nun, Multi-Millionen-Dollar-Jets mit Bitcoin zu kaufen.

Laut einem Bericht der Nachrichtenplattform Business Insider vom 13. September verkauft das US-Unternehmen Aviatrade im Moment eine aufgerüstete 2014er Gulfstream G650ER für 40 Mio. US-Dollar. Das entspricht derzeit etwa 3.750 Bitcoin (BTC). Der Amazon-Chef Jeff Bezos und Tesla-CEO Elon Musk sollen dasselbe Modell besitzen, das bis zu 7.500 Seemeilen zurücklegen kann. Das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Los Angeles und Sydney.

„Wir akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel bei allen Bizjet-Käufen“, wie es auf der Webseite von Aviatrade heißt.

Aviatrade-Präsident Philip Rushton sagte, die Verwendung von Fiat für den Kauf eines Privatflugzeugs ist in einigen Ländern eingeschränkt. Kryptowährungen sind regulatorisch einfach zu handhaben.

Das Unternehmen nennt keine konkreten Preise für seine Flugzeuge, aber Krypto-Händler müssen sich nicht mit der Gulfstream „begnügen“. Aviatrade bietet derzeit 13 weitere private Geschäftsflugzeuge zum Verkauf an, darunter zwei Bombardier Global 7500. Im Juni 2019 lagen die Preise dafür bei 72,8 Mio. US-Dollar oder etwa 6.800 BTC.

Der Flugzeugvertrieb ist nicht das einzige Unternehmen aus der Branche, das Krypto akzeptiert. Im Juni kündigte der Vorsitzende von Kaizen Aerospace Fabrizio Poli in einem Interview mit dem Bitcoin-Aufklärer Andreas Antonopoulos an, dass Kaizen „Zahlungen in Bitcoin und anderen Kryptowährungen“ für seine Charter- und Frachtdienste oder beim Kauf eines Privatjets akzeptieren werde.

Antonopoulos verglich den Verkauf von Flugzeugen im Millionenwert mit seinem Verkauf eines Mini Cooper gegen Krypto:

„Sie haben eine kurze Testfahrt gemacht“, so der Bitcoin-Aufklärer. „Als sie zurückkamen, unterschrieb ich den Titel und wusste genau, dass das Geld, das ich bekomme, echt und fälschungssicher war und dass es vollständig mir gehörte und nicht zurückgenommen werden konnte. Das machte die Transaktion sehr einfach. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das leicht auf den Kauf oder Verkauf eines Flugzeugs übertragen lässt.“

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