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Deutsche Bank Research: Krypto wird Fiat-Währungen bis 2030 ersetzen

Bis 2030 wird die Nachfrage nach alternativen Währungen steigen, wobei digitale Währungen nach jüngsten Untersuchungen der Deutschen Bank das Bargeld ersetzen werden.

Im Bericht “Imagine 2030” machte der Stratege der Deutschen Bank, Jim Reid, auf die Herausforderungen aufmerksam, denen sich das bestehende Fiat-System in den letzten Jahren gegenübersah, insbesondere mit dem Aufkommen von Kryptowährungen. Reid vertritt die Auffassung, dass die zunehmende Nachfrage nach entmaterialisierten Zahlungsmitteln und Anonymität mehr Menschen zu digitalen Währungen führen könnte.

Mainstream-Akzeptanz und begleitende Herausforderungen

Um eine größere Akzeptanz zu erzielen, müssen digitale Assets drei große Hürden überwinden. Dazu gehört die in den Augen von Regierungen und Aufsichtsbehörden wahrgenommene Legitimität, die Preisstabilität mit sich bringt und eine globale Reichweite auf dem Zahlungsmarkt ermöglicht. Laut Reid wird der Aufbau von Allianzen mit wichtigen Stakeholdern wie mobilen Apps und Kartenanbietern diese Entwicklung ermöglichen.

Gleichzeitig wies Reid darauf hin, dass sich mit der Übernahme durch den Mainstream neue Herausforderungen ergeben werden. Reid nannte die Abhängigkeit von Elektrizität, Cyberangriffen und einem digitalen Krieg als eine der größten Bedrohungen für ein potenzielles, auf digitalen Währungen basierendes Finanzsystem. „In diesem Fall kann die Grenze zwischen Kryptowährungen, Finanzinstituten sowie öffentlichem und privatem Sektor verschwimmen“, schrieb Reid.

Länder untersuchen CBDC

In der Zwischenzeit haben die Regierungen der Welt aktiv über die Notwendigkeit der Entwicklung nationaler digitaler Währungen debattiert. Der Gouverneur der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, sagte heute, dass im Land keine öffentliche Nachfrage nach einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) bestehe. Kuroda bemerkte die steigende Nachfrage nach Barzahlungen und fügte hinzu, dass die Bank technische und rechtliche Untersuchungen in dieser Angelegenheit durchgeführt habe.

Die Britischen Jungferninseln haben einen proaktiveren Ansatz für CBDCs gewählt und angekündigt, dass das Land in Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Startup LifeLabs eine digitale Währung namens BVI-LIFE entwickelt. Die Währung ist Teil einer umfassenderen Initiative zum Ausbau des lokalen Fintech-Sektors. Sie ist an den US-Dollar gebunden.

Die französische Zentralbank plant, 2020 ein CBDC für Finanzinstitute zu erproben.

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Russland: Großes Schmelzwerk testet digitale Handelsplattform

Der russische Mining- und Schmelzriese Nornickel hat mit dem Test seiner digitalen Plattform für den Metallhandel begonnen.

Wie Bloomberg am 5. Dezember berichtete, startete Nornickel den Test seiner Plattform für digitale Metall-Token in Zusammenarbeit mit der physischen Rohstoffhandelsgruppe Trafigura Group Ltd., dem Metallfinanzierungs- und Logistikunternehmen Traxys SA und der Materialtechnologie- und Recycling-Gruppe Umicore SA. Konkret sollen Kunden über die Plattform digitale Token kaufen können, die an Metalle gekoppelt sind, und diese dann gegen physische Dinge eintauschen können.

Große Pläne

Der Nornickel-Chef Vladimir Potanin kommentierte die Produkteinführung und erklärte, das Unternehmen nutze lediglich bestehende Geschäftsbeziehungen und bringe diese in eine neue und moderne Form“. Nornickel will den Anteil der Token am Metallhandel in den nächsten Jahren auf 20 Prozent erhöhen.

Die Eröffnung der digitalen Plattform von Nornickel ist planmäßig verlaufen. Der Vizepräsident von Nornickel Andrey Bugrow hatte zuvor erklärt, das Unternehmen hoffe, das Produkt bis Ende 2019 auf den Markt zu bringen und mit dem Token-Handel zu beginnen.

Ehemalige sowjetische Fabriken wieder verwendet

Große Fabriken, die in der Sowjetzeit vor allem in kalten Klimazonen gebaut wurden, rücken langsam in den Fokus von Branchenleuten. Das größte Rechenzentrum der ehemaligen Sowjetunion BitRiver wurde vor etwa einem Jahr in der sibirischen Stadt Bratsk eröffnet. Mittlerweile nutzen die meisten ihrer Kunden die Anlage für das Bitcoin-Mining. 

Das Rechenzentrum ermöglicht es Kryptowährungsbetreibern, den billigen Strom in der einst größten Aluminiumhütte der Welt zu nutzen.

Im vergangenen Jahr kündigte der stellvertretende Gouverneur der Region Leningrad Dimitri Yalo die Entwicklung einer neuen Mining-Anlage in der Region an. Diese soll auf dem Gelände eines ehemaligen sowjetischen Düngemittellabors errichtet werden.

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Südkoreanischer Telekommunikationsriese schließt Blockchain-Roaming-Deal mit China

Südkoreas größter Telekommunikationsanbieter, die KT Corporation, hat eine Partnerschaft mit China Mobile geschlossen, bei der es um Blockchain-Technologie und 5G-Roaming geht.

Wie die lokale englischsprachige Nachrichtenplattform The Korea Herald am 5. Dezember berichtete, will KT noch in diesem Monat 5G-Roaming in China anbieten.

KT Corp. plant B.Link-Blockchain-Einführung

Gleichzeitig arbeiten die Unternehmen an einem Blockchain-System, mit dem sie Zeit und Kosten bei der Berechnung von Roaming-Gebühren für mobile Nutzer sparen können. 

Laut The Korea Herald kann B.Link-System „Roaming-Daten der beiden Anbieter selbst analysieren und Roaming-Gebühren in Echtzeit verarbeiten“.

Sechs Monate zuvor hatte KT bekanntgegeben, dass das Unternehmen ein eigenes Blockchain-Netzwerk eingerichtet habe. Die KT Network Blockchain richtet sich ebenfalls an das Roaming. Es ist aber auch für andere Aspekte verwendbar, wie etwa bei der Benutzeridentifikation.

Dieser Ankündigung wiederum ging die Einführung einer Blockchain-as-a-Service (BaaS) durch KT voraus. Ziel dabei war es, südkoreanischen Unternehmen den Zugang zu dieser Technologie zu erleichtern. 

Telekommunikation begrüßt Blockchain-Potenzial

Wie Cointelegraph berichtete, haben sowohl Südkorea als auch China sich stark für die Blockchain-Technologie eingesetzt. In China ist die Technologie sogar in der offiziellen Politik des Staates enthalten. Dies wurde in einer medienwirksamen öffentlichen Ankündigung im letzten Monat bekanntgegeben.

Auch in Südkorea ist die Begeisterung spürbar: Der Technologiekonzern Kakao Corporation behauptete kürzlich, sein Klaytn-Blockchain-Angebot sei fortschrittlicher als Facebooks Libra-Projekt.

Insbesondere für die Telekommunikationsbranche sollte die Blockchain bis 2023 einen Mehrwert in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar bringen, so eine Studie aus dem letzten Jahr.

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China: Freihandelszone Hainan verspricht 140 Mio. US-Dollar Blockchain-Unterstützung

Die Freihandelszone in der chinesischen Provinz Hainan will weiterhin stark in Blockchain investieren. Lokale Unternehmen erhalten dabei erneut Finanzierungen, damit diese gefördert werden.

Wie die lokale englischsprachige Nachrichtenplattform Xinhua Net am 5. Dezember berichtete, hat Hainans spezielle Wirtschaftstestzone versprochen, die Blockchain-Technologie in der lokalen Wirtschaft zu fördern. 

Blockchain-„Unterstützung“ von der Freihandelszone

Zu den neuen Maßnahmen, die die Testzone auf einer Pressekonferenz in dieser Woche angekündigt hat, gehört auch ein Fonds im Wert von umgerechnet 142 Mio. US-Dollar. 

Laut Xinhua will die Freihandelszone „die Blockchain-Industrie durch Talentförderung, technologische Anwendung, soziale Investitionen und andere Aspekte unterstützen“.

In der Ankündigung heißt es, dass Hainan damit dem Beispiel verschiedener anderer chinesischer Provinzen folge. In den letzten Wochen und Monaten haben diese ebenfalls eine finanzielle Unterstützung für Blockchain versprochen. 

Die Hainan-Blockchain-Testzone war die erste in China, als sie im Oktober letzten Jahres eröffnet wurde. 

Die Freihandelszone Hainan ist ein Wirtschaftstestraum, der im Jahr 2018 von Präsident Xi Jinping eingerichtet wurde. Es ist geplant, die Insel bis 2020 zu einer Freihandelszone zu machen und bis 2025 schließlich zu einem Freihafen zu machen. Seitdem haben sich über 100 Blockchain-Unternehmen der dortigen Hainan Resort Software Community angeschlossen. 

China: Immer mehr Investitionen

Wie Cointelegraph berichtete, ist Blockchain nach der offiziellen Unterstützung der Technologie durch die Regierung weiterhin ein wichtiges Thema in China.

Gleichzeitig variieren die Zahlen in Bezug auf das finanzielle Engagement des Landes; neue Finanzspritzen gibt es zwar regelmäßig, aber die langfristigen Investitionsprognosen sind vergleichsweise insgesamt noch konservativ. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2023 etwa 2 Mrd. US-Dollar in Blockchain investiert werden sollen. 

Die OK Group, die Muttergesellschaft der Kryptowährungsbörse OKCoin soll ebenfalls 140 Mio. US-Dollar investiert haben, wie die Kryptowährungs-Nachrichtenplattform The Block am 2. Dezember berichtete. Zuvor sagte die Regierung von Guangzhou auch, dass sie 1 Mrd. Yuan in die Branche investieren wolle.

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Studie: Blockchain-Technologie bei großen Unternehmen immer beliebter

Der Anteil an Blockchain-Technologie nutzenden Firmen hat laut einer am 12. November veröffentlichten Studie von Bitkom Research und Tata Consultancy Services (TCS) seit 2017 deutlich zugenommen.

Wachstum auf niedrigem Niveau

Nutze in 2017 insgesamt nur 1 Prozent der befragten Unternehmen Blockchain-Technologie, beträgt der Anteil in 2019 inzwischen 5 Prozent. Im Vergleich zu 2018 ist dieser Gesamtanteil zwar unverändert. Ein Blick auf verschiedene Unternehmensgrößen offenbart allerdings deutliche Unterschiede.

Laut den erhobenen Zahlen ist der Blockchain-Einsatz vor allem bei Unternehmen mit 200 bis 499 Mitarbeitern beliebt. Bei der ersten Erhebung 2017 fanden sich noch ausschließlich Großunternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern, welche Blockchain-Technologie einsetzten.

In 2018 kamen sowohl Firmen mit 100 bis 199 Mitarbeitern als auch mit 200 bis 400 Angestellten bereits auf einen Anteil mit 3 Prozent. Von 2018 (3 Prozent) bis 2019 (7 Prozent) verzeichneten allerdings nur die letztere Kategorie einen Anstieg, während der Anteil in sowohl beim kleinen Mittelstand (100 bis 199 Mitarbeiter) von 3 auf 2 Prozent und bei Großunternehmen (ab 500 Mitarbeiter) von 13 auf 12 Prozent leicht zurückging.

Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dürfte der gehobene Mittelstand Großunternehmen in wenigen Jahren als wichtigste Nutzergruppe von Blockchain-Technologie ablösen.

Bitkom appelliert an die Politik

Eine große Hürde für einen großflächigen Einsatz von Blockchain-Technologie sieht der Bitkom nach wie vor in der unzureichenden Förderung durch die Politik. In einer am 27. November veröffentlichten Stellungnahme zur Blockchain-Strategie der Bundesregierung forderte der Verband deshalb einen konkreten Umsetzungsplan und eine Priorisierung der vorgesehen Maßnahmen.

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Binance: Krypto-Reisebonuskarte in Zusammenarbeit mit TravelByBit geplant

Die große Kryptowährungsbörse Binance hat in einem Blog-Post am 28. November angekündigt, dass sie eine Partnerschaft mit dem Krypto-Reise-Startup TravelByBit geschlossen habe. Dabei wollen die beiden Unternehmen eine Belohnungskarte herausbringen, die Krypto-Zahlungen auf großen Reise-Webseiten erleichtert.

Der Ankündigung zufolge funktioniert die Karte wie eine gewöhnliche Prepaid-Karte, die zusätzliche Rabatte und Belohnungen bietet. Benutzer können diese mit Bitcoin (BTC), Binance USD (BUSD), Binance Coin (BNB) und Ontology (ONT) aufladen.

Die Karte soll Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen und richtet sich zunächst an Reisende im Verband Südostasiatischer Nationen, Australien und Europa. Die Anzahl der Länder soll dann schrittweise ausgeweitet werden.

Reisen mit Krypto

Kunden können so Flüge und Hotels über die wichtigsten Buchungsplattformen, wie etwa Booking.com, Expedia, Agoda und Ctrip, sowie über die eigene Plattform von TravelByBit buchen.

TravelByBit ist nicht das erste Unternehmen, das anbietet, Reisen mit Kryptowährung zu buchen. Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, gab die Krypto-Buchungsfirma Travala bekannt, dass sie ihren Kunden nun anbietet, alle Hotels, die über Booking.com verfügbar sind, mit Kryptowährung zu reservieren.

Anfang des Sommers haben die Mitbegründer der skandinavischen Fluggesellschaft Norwegian Air angekündigt, eine eigene Kryptowährungsbörse einführen zu wollen. Mit dieser will die Fluggesellschaft die Verwendung von Kryptowährungen bei Zahlungen erleichtern.

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Indien: Regierung will nationale Blockchain-Strategie herausbringen

Die indische Regierung arbeitet an einer nationalen Blockchain-Strategie, um die Verwendung der Technologie im Land zu fördern. 

Wie die India Times am 27. November berichtete, hieß es vom indischen Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MeitY), dass die Blockchain-Technologie durchaus Potenzial habe und die Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur zur Durchführung entsprechender Anwendungsfälle nötig sei. Das Ministerium fügte hinzu, dass es an einem Blockchain-Framework auf nationaler Ebene arbeite.

Der Staatsminister für Personalentwicklung, Kommunikation und Elektronik und IT Sanjay Dhotre erklärte, dass Blockchain in Bereichen wie Steuerung, Bankwesen, Finanzen und Cybersicherheit viel Potenzial habe.

Indische Bundesstaaten entwickeln bereits Blockchain-Richtlinien.

Cointelegraph berichtete zuvor, dass der indische Bundesstaat Tamil Nadu an einer staatlichen Richtlinie für Blockchain-Technologie und künstliche Intelligenz arbeitet. Man erwartet, dass die Blockchain- und KI-Richtlinien von Tamil Nadu Grundregeln festlegen werden, wie die Landesregierung die neuen Technologien für Dienstleistungen und zur Lösung von Steuerungsproblemen einsetzen kann.

Anfang des Jahres veröffentlichte der südindische Bundesstaat Telangana ebenfalls eine Initiative gestartet, um einen Entwurf für eine Blockchain-Richtlinie zu erarbeiten. Diese hatte den Zweck, ein Ökosystem für Blockchain-Startups und Forschungseinrichtungen zu schaffen. Die Initiative richtet sich insbesondere an Projekte zur Entwicklung von Blockchain-Anwendungen für den Banken- und Finanzsektor, Pharmazeutika, Logistik und Lösungen für Bereiche in der Regierung.

Indiens Haltung gegenüber Krypto

Obwohl Indien Pro-Blockchain ist, ist das Land gegenüber Kryptowährungen ausgesprochen feindselig. Im Juli legte die indische Regierung einen Gesetzentwurf mit dem Titel „Verbot von Kryptowährungen und Regulierung offizieller digitaler Währungen“ vor. In diesem ging es nicht nur um ein vollständiges Verbot der Verwendung von Krypto in Indien, sondern auch um die Einführung einer „Digitalen Rupie“ durch die indischen Zentralbank.

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Formel-1-Blockchain-Spiel: Auktion mit digitalen Rennwagen-Token

Das Blockchain-Spiel F1 Delta Time, das von der weltberühmten Rennserie Formel 1 lizenziert ist, hält im Laufe dieser Woche eine Versteigerung von nicht fungiblen Token (NFTs) von F1-Automarken ab.

Laut einer Ankündigung vom 22. November wird die Auktion am 28. November stattfinden, wobei die Fans bereits an einem Live-Wettbewerb teilnehmen können und verschiedene Preise gewinnen können.

Wie bereits berichtet, hat die Formel 1 1,6 Milliarden Fernsehzuschauer in über 180 Regionen und 506 Millionen Fans weltweit.

NFTs innerhalb des F1-Blockchain-Spiels verwendbar

Im Gegensatz zu den meisten Kryptowährungen sind nicht fungible Token eine Art digitales Sammlerstück: nicht fungibel bedeutet, dass sie nicht untereinander ausgetauscht werden können, einzigartige Informationen tragen und unterschiedlich selten sind. 

F1 Delta erklärte, dass es 5 verschiedene Seltenheitsniveaus für die 10 offiziellen Rennwagen festgelegt habe, die versteigert werden. Jeder NFT wird im geplanten offiziellen Spiel F1 Delta verwendbar sein und gleichzeitig in einem absteigenden niederländischen Format mit einem Startpreis von 30 Ether (ETH) versteigert.

Alle F1-Teamfahrzeuge werden in die NFT-Auktion aufgenommen. Diese sind Mercedes AMG W10, Ferrari SF90, Red Bull Racing RB15, McLaren MCL34, Renault R.S. 19, Racing Point RP19, Toro Rosso STR14, Alfa Romeo Racing C38, Haas VF-19 und Williams FW42.

Der Ankündigung zufolge, sind die Leistungsindexe aller Fahrzeuge ähnlich und werden nächste Woche veröffentlicht.

Im Spiel F1 Delta können Fans derzeit die Reihenfolge des Verkaufs der F1-Teamautos vorhersagen. Die Preise sind zum Beispiel 30 Ether und verschiedene Arten von nicht fungiblen Token von F1 Delta Time Car Gear

Blockchain beliebter machen

Wie berichtet, unterzeichnete die Formel 1 im März dieses Jahres einen globalen Lizenzvertrag mit dem Blockchain-Startup Animoca Brands und ebnete damit den Weg für die Entwicklung von F1 Delta Time Game.

Damals betonten beide Parteien die beträchtliche Größe Marke Formel 1 und dass diese neuen Lizenzvereinbarung das Blockchain-Angebot für Verbraucher ausweiten könne.

Animoca Brands hat auch einen Lizenzvertrag mit Atari geschlossen. Das Videospielunternehmen ist durch ikonische Videospiele wie Tetris und Pac Man bekannt geworden .

Im Februar 2018 ist der Atari-Aktienkurs um über 60 Prozent in die Höhe geschossen, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, in Kryptowährung investieren zu wollen.

Der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat argumentiert, dass nicht-finanzielle Blockchain-Anwendungen größere Schwierigkeiten dabei haben könnten, sich durchzusetzen. Er nannte NFTs und Spiele als die Bereiche, die die Technologie potenziell attraktiver machen könnten.

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Marokko: Mehr Finanzdienstleistungen mit Fintech

Marokko will durch die Integration von Blockchain-Technologie in den Finanzsektor einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen erreichen.

Auf dem Blockchain-Gipfel in Afrika in der marokkanischen Hauptstadt Rabat erklärte der Zentralbankgouverneur des Landes Abdellatif Jouahri, dass Marokko Finanztechnologie einsetzen werde, um den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verbessern, wie die Marokko World News am 21. November berichtete. Diese Fintech-Implementierung ist Teil der Strategie des Landes zur finanziellen Integration und wird sich insbesondere an unterversorgte Bürger richten.

Bankendienstleistungen für unterversorgte Bürger

Jouahri erklärte weiter, dass die Anwendung von Fintech, darunter auch die Blockchain-Technologie, Marokko dabei helfen würde, „allen Einzelpersonen und Unternehmen einen ausreichenden Zugang zu offiziellen Finanzprodukten und -dienstleistungen zu bieten, um die wirtschaftliche und soziale Integration zu fördern“. Jouahri sagte dazu:

„Blockchain ist bei weitem die bahnbrechendste Technologie dieses Jahrzehnts.“

Insbesondere will die Zentralbank kostengünstigere Modelle schaffen, um unterversorgten Bürgern Finanzdienstleistungen anbieten zu können und günstige Bedingungen für bargeldlose Transaktionen und Abwicklungen zu entwickeln. 

Krypto- und Blockchain-Entwicklung in Marokko

Marokko hat sich in letzter Zeit in den Bereich der dezentralen Ledger-Technologie gewagt. In diesem Frühjahr arbeitete das Land mit einer Reihe von internationalen Organisationen zusammen, um die weltweit wohl erste grenzüberschreitende Wertpapierabwicklung zwischen zwei Zentralverwahrern mittels der Quartz-Blockchain durchzuführen.

Letzten September wurden Berichte öffentlich, dass Marokko in Partnerschaft mit dem amerikanischen Bitcoin-Mining-Unternehmen Soluna eine 36-Megawatt-Krypto-Mining-Farm einrichten will. Diese sogenannte Strombezugsvereinbarung würde es dem Unternehmen ermöglichen, in der Region Fuß zu fassen und in den kommenden Jahren den Vertrieb über die Grenzen hinaus auszuweiten.

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Human Rights Foundation: Datenschutz von Stablecoins ist „extrem mangelhaft“

Die Non-Profit-Organisation Human Rights Foundation (HFR) hat in einem am 20. November veröffentlichten Bericht die Zensur- und Datenschutzlandschaft von Stablecoins analysiert.

Für Privacy-Coins, die keine Stablecoins sind, lagen die größten wöchentlichen Verluste in diesem Jahr nach Angaben der HRF zwischen 24% und 34%. Eine Tatsache, die die Attraktivität von Kryptoaktiva mit stabilem Wert erhöht, insbesondere für Bürger in Hochinflationsländern.

Blockchain-basierte Stablecoins bieten nicht nur die Stabilitätsvorteile des US-Dollars, sondern können dem Bericht zufolge „den Zugang zu dieser Stabilität demokratisieren“.

Der HRF weist ferner darauf hin, dass solche Vermögenswerte die Bürger von den schädlichen Auswirkungen staatlicher Kapitalkontrollen und von der zentralisierten Überwachung durch digitale Zahlungsabwickler und andere Vermittler von Banken und Nichtbanken befreien können.

Trotz all dieser potenziellen Vorteile erachtet die HRF Zensurresistenz und Datenschutz als einen entscheidenden – und unterbewerteten – Aspekt der Anlageklasse.

HRF-Analyse

Im Vergleich zu Fiat-Währungen können alle Stabelcoins mit öffentlich-privaten kryptografischen Schlüsselpaaren pseudonymisiert gehalten und abgewickelt werden. Dies macht sie im Großen und Ganzen widerstandsfähiger gegen Zensur oder Verfall durch staatliche Behörden oder Erpressung durch kriminelle Akteure.

Laut dem Bericht können jedoch mehrere Stablecoin-Emittenten selbst die potenzielle finanzielle Autonomie der Bürger gefährden, indem sie Blacklists einführen, die es ihnen ermöglichen, Stablecoins an bestimmten Adressen einzufrieren.

Die Emittenten vonTether (USDT), USD Coin (USDC), TrueUSD (TUSD), Pax Standard (PAX) und Binance USD (BUSD) verfügen alle über diese Funktionalität, heißt es im Bericht.

Der Bericht von HRF enthält eine Liste ausgewählter Vermögenswerte mit Dollar-Unterstützung, aus der hervorgeht, ob sie eingefroren werden können oder nicht. Darüber hinaus enthält der Bericht Informationen, ob ihr Code – die vollständige Blockchain und intelligente Vertragslogik, die den Vermögenswerten zugrunde liegt – Open Source ist.

Datenschutzfunktionen verschiedener Stablecoins

Datenschutzfunktionen verschiedener Stablecoins. Quelle: HRF

Open-Sourcing ermöglicht zwar die Überprüfung der technischen Fähigkeiten der Emittenten von Vermögenswerten und der Tatsache, dass Vermögenswerte eingefroren wurden, doch geben die Daten an sich keinen Einblick in die Beweggründe für solche Entscheidungen, heißt es in dem Bericht. Die Autoren fügen hinzu:

„Es ist jedoch gut zu berücksichtigen, dass ein Vermögenswert nur so uneinfrierbar ist wie sein zugrunde liegendes Hauptbuch. Zwar ist Tether möglicherweise nicht in der Lage, den USDT, der auf Liquid zirkuliert, einzufrieren, aber derzeit werden nur fünf Unternehmen (⅓ der Liquid-Blockchain-Betreiber) dafür verantwortlich sein, dass ein Vermögenswert eingefroren wird.“

Unzureichende Datenschutzausrüstung im Stablecoin-Sektor

In Bezug auf den Datenschutz stellt HRF fest, dass Blockchain-Analysefirmen wie Chainalysis, die ihre Tools an die Strafverfolgungsbehörden verschiedener Regierungen lizenzieren, heute 90% des gesamten Handelsvolumens mit Kryptowährungen überwachen können.

Angesichts der Unveränderlichkeit der Blockchain und des sich daraus ergebenden Potenzials für signifikante retrospektive Untersuchungen ist das Datenschutz-Tool von entscheidender Bedeutung, so HRF. Die meisten Stablecoins sind in dieser Hinsicht jedoch „äußerst mangelhaft“.

USDT auf Liquid wird in diesem Licht positiv bewertet, während Dai (SAI) auf Ethereum Berichten zufolge anfällig ist. Der Bericht beinhaltet jedoch eine Auswahlliste von Technologien, einschließlich Mixing-Diensten und Null-Wissen-Datenschutzsystemen für Ethereum, die dazu beitragen können, viele dieser Mängel zu beheben.

Gestern berichtete Cointelegraph, dass das Technologieinvestmentunternehmen Cypherpunk Holdings eine Kapitalbeteiligung in Höhe von 337.500 US-Dollar an zkSNACKs abgeschlossen hat. zkSNACKs ist ein Unternehmen, das hinter der auf Datenschutz ausgerichteten Krypto-Wallet Wasabi steht.

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