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Französischer Erstligist Paris Saint-Germain bringt Fan-Token heraus

Der Fan-Token der Fußballmannschaft Paris Saint-Germain (PSG) ist ab sofort auf der Blockchain-Plattform Socios erhältlich, wie das Team am 28. Januar in einem Tweet bekannt gab.

Fans können den $PSG-Fan-Token zunächst über eine inspirierende Botschaft abstimmen, die auf die Armbinde des Kapitäns Thiago Silva gedruckt wird, wenn die Mannschaft spielt. 

Laut einer gemeinsamen Ankündigung von Socios ist das PSG-Fan-Token-Offering oder FTO auf ihrer Webseite nun eröffnet worden. Socios bot auch ein AR-Token-Jagdspiel für seinen eigenen Token Chiliz ($CHZ) an. Mit diesen kann man dann PSG-Fan-Token kaufen.

Fan-Token geben den Fans der Mannschaft die Möglichkeit, bei einer Reihe von verbindlichen und unverbindlichen Entscheidungen (Wahl der Trikotfarbe, der Stadionmusik und des Logos des Vereins) und bestimmten sportlichen Aspekten (etwa den wertvollsten Spieler, Spieler des Spiels oder des Monats, Freundschaftsspiele, Sommertourneen, Wohltätigkeitsaufstellungen) abzustimmen.

PSG-Fans, die sich an der Abstimmung beteiligen, erhalten Belohnungspunkte. Je mehr Belohnungspunkte ein Benutzer hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass er Preise gewinnt. Darunter sind etwa einzigartige Fanartikel, VIP-Tickets oder die Gelegenheit, Spieler zu treffen.

Fan-Token setzen sich im Fußball durch 

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, schloss PSG mit Socios zunächst im September 2018 eine Partnerschaft, um an ihrem Blockchain-Fan-Token zu arbeiten. Seitdem haben eine Reihe anderer großer Fußballmannschaften aus der ganzen Welt bekanntgegeben, eigene Vermögenswerte anbieten zu wollen. 

Nur wenige Wochen nach der Bekanntgabe der Partnerschaft zwischen Socios und PSG erklärte der italienische Fußball-Erstligist Juventus, dass auch er mit Socios an der Entwicklung des „Juventus Official Fan Token“ arbeite.

Die Juventus-Fans stimmten in diesem Monat über ein neues Lied zum Torjubel ab. Das war somit die erste Umfrage unter Token-Besitzern auf der Plattform. Blur’s Song 2 wird nun jedes Mal gespielt, wenn Juventus zu Hause ein Tor schießt.

Chiliz, das Unternehmen hinter Socios aus Malte, will auch eine Börse für Fans eröffnen, wo sie Sport- und Unterhaltungs-Token tauschen können. Die ersten Vermögenswerte, die bei der Eröffnung der Börse im Februar notiert werden, sind die Fußball-Token der Partner von Socios.

Weitere Vereine, die Token angekündigt haben, sind Atletico Madrid, Roma, Galatasaray und West Ham United.

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Schweizer Bankenfirma Julius Bär bietet Krypto-Dienstleistungen an

Die Schweizer Privatbank– und Vermögensverwaltungsgruppe Julius Bär hat im Rahmen einer Partnerschaft mit dem regulierten Kryptospezialisten Seba einen Dienst für den Handel und die Verwahrung digitaler Vermögenswerte lanciert.

Julius Bär kündigte am 21. Januar seinen neuen Dienst für digitale Vermögenswerte an. Dieser ging aus seiner Minderheitsbeteiligung im Jahr 2018 und späteren Partnerschaft mit dem Krypto-Startup Seba Bank AG im Februar 2019 hervor. 

Seba wurde im April 2018 von ehemaligen Bankiers der UBS gegründet und erhielt im August 2019 von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht, auch bekannt als FINMA, eine Wertpapierhandels- und Banklizenz.

In der Ankündigung von Julius Bär heißt es, der Einstieg in die Kryptowährungsbranche sei an die Bedingung geknüpft gewesen, dass Seba eine Lizenz für seine Dienstleistungen erhält.

Firma verzeichnet steigende Nachfrage nach Kryptodiensten

Obwohl nur wenig konkretes über den Umfang des Angebots von Julius Bär bekannt ist, deutet die Ankündigung des Unternehmens darauf hin, dass die firmeneigene Plattform und die Möglichkeiten von Seba dabei genutzt werden sollen.

Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, will Julius Bär seinen Kunden Dienstleistungen wie die sichere digitale Verwahrung von Vermögenswerten, Lösungen für Kryptowährungstransaktionen sowie konsolidierte Portfolioübersichten für traditionelle und digitale Vermögenswerte anbieten.

Die Bank wird eine ausgewählte Gruppe von großen Kryptowährungen anbieten, die aufgrund ihrer Liquidität, Sicherheit und technischen Robustheit ausgewählt wurden. Julius Bär hat nicht enthüllt, welche Vermögenswerte genau angeboten werden sollen.

Vollständig regulierte Marktteilnehmer

Wie berichtet wurde, erhielt Seba am selben Tag wie die Schweizer digitale Vermögenswertbank Sygnum eine FINMA-Lizenz.

Im Dezember 2019 hat SEBA seine Dienstleistungen auf institutionelle Kunden und akkreditierte Anleger in neun neuen Ländern ausgeweitet

Die Bank bietet eine Reihe von Krypto-Kontodiensten an. Darunter sind etwa die App SEBAwallet, E-Banking-Dienste und SEBA-Karteneinrichtungen, wo fünf große Kryptowährungen unterstützt werden: Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Stellar (XLM), Litecoin (LTC) und Ether Classic (ETC). .

Außerdem bietet das Unternehmen Investoren sowohl Krypto-zu-Krypto- als auch Krypto-zu-Fiat-Umtausche a. Zudem werden auch Unternehmenskonten für Blockchain-Firmen und deren Mitarbeiter angeboten.

Auch Sygnum wll global expandieren und soll in Gesprächen mit den Aufsichtsbehörden sein. Die Bank will eine Banklizenz in Singapur erhalten.

Im Herbst 2019 berichtete Cointelegraph, dass der Chefstratege und Leiter für Forschung und Investmentlösungen bei Julius Bär Christian Gattiker-Ericsson erklärte, dass sich Kryptowährungen noch in einem „darwinistischen“ Auswahlprozess befinden würden. Ein klarer Gewinner werde sich erst noch herauskristallisieren. 

Gattiker-Ericsson sagte auch, dass die Blockchain-Technologie im Bereich der Finanzdienstleistungen „möglicherweise die Spielregeln verändern“ würde.

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Chiliz eröffnet Kryptobörse für Austausch von Fan-Token

Das Blockchain-Unternehmen Chiliz eröffnet eine Kryptowährungsbörse für Sport- und Unterhaltung-Token.

In einer Pressemitteilung vom 23. Januar teilte Chiliz mit, dass die neue Börse Chiliz.net im Februar nach dem Beginn der Fan-Token-Offerings für alle Partnerteams von Socios.com eröffnet werde. Socios.com ist eine tokenisierte Plattform für Fan-Abstimmungen für den Sportbereich, der Chiliz-Token (CHZ) verwendet.

Chiliz.net wird vollständig in Socios.com integriert, so dass Benutzer ihre Fan-Token von einer Socios-Wallet auf die Börse und umgekehrt übertragen können. Der CEO von Chiliz und Socios.com Alexandre Dreyfus behauptete, dass Chiliz.net die erste Kryptobörse sei, die sich nicht auf traditionelle Kryptoprodukte konzentriere.

Nutzer können an der neuen Börse Fan-Token der Fußballvereine Juventus (JUV), Paris Saint-Germain (PSG), Atlético de Madrid (ATM), A.S. Roma (ASR), Galatasaray (GAL) und West Ham United (WHU) austauschen. Im März will das Unternehmen den Fan-Token von OG Esports namens OG ebenfalls anbieten.

3,5 Milliarden Sportfans weltweit in Reichweite

Fußball ist bei weitem die beliebteste Sportart der Welt. Laut den Zuschauerdaten der FIFA nach der Weltmeisterschaft 2018 in Russland haben über 3,5 Milliarden Menschen das große Sportereignis gesehen. Diese Zahl bedeutet, dass die Hälfte der Weltbevölkerung bei der Meisterschaft eingeschaltet hat.

Im Mai 2019 hat Chiliz eine strategische Partnerschaft mit Binance Chain, dem Mainnet der großen Kryptowährungsbörse Binance, geschlossen. Damals erklärte Dreyfus, dass die Sportfans weltweit ein Milliardenpublikum seien, das man erreichen könne. Das eröffne die Möglichkeit, durch die Zusammenarbeit mit globalen Marken und bekannten Namen aus der Branche Blockchain einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Die Integration von Binance Chain soll den Verbraucherprodukten und Dienstleistungen von Chiliz, wie etwa Sofortzahlungen und Prepaid-Geschenkkarten, eine größere Reichweite geben.

Anfang Januar sagte Dreyfus, dass echte Mainstream-Nutzungs-Token etwas ganz anderes seien, als Bitcoin (BTC) und Zahlungen. „Damit wird Blockchain nicht für Zahlungen sondern für etwas anderes verwendet, das ausschließlich wegen der Blockchain möglich wurde. Wir ersetzen nichts, das es vorher bereits gab. Wir haben eine neue Nutzung und Innovation geschaffen (Fan-Token, Einfluss, usw.) und wir verwenden eine Blockchain, um diese Dinge anzubieten“, erklärte er.

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Pornhub: Stablecoin Tether nun neue Krypto-Zahlungsoption

Die Erwachsenenunterhaltungsplattform Pornhub hat Kryptowährungen als neue Zahlungsoption hinzugefügt, nachdem PayPal Ende 2019 die Dienstleistungen für die Models der Webseite abrupt eingestellt hat.

Laut einem Blog-Post vom 23. Januar unterstützt Pornhub nun Tether (USDT), der ein wichtiger Stablecoin und an den US-Dollar gekoppelt ist. Damit sind nun sofortige und gebührenfreie Zahlungen über die Krypto-Wallet und die Browser-Erweiterung TronLink möglich.

Pornhub unterstützt Tron-basierten USDT

TronLink ist eine firmeneigene Wallet für Tron (TRX), der auf Platz 12 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung liegt und von der Tron Foundation unterstützt wird. Der USDT wurde im Tron-Netzwerk angeboten, nachdem Tether und die Tron Foundation eine Partnerschaft geschlossen und im April 2019 die ersten Tron-basierten USDT-Token herausgegeben haben.

Um Zahlungen in Tether zu machen und zu empfangen, laden die Pornhub-Models die Wallet-App TronLink herunter, die auf dem Apple Store und auch auf Google Play verfügbar ist, wie Pornhub erklärte. Neben Tether unterstützt Pornhub nun auch den Zahlungsabwickler Cosmo Payment.

Der Tron-CEO Justin Sun kommentierte das auf Twitter. Er erklärte, dass die neue Krypto-Zahlungsoption eine gute Möglichkeit biete, „Opfer von zentralisierten Zahlungsplattformen wie PayPal“ zu unterstützen.

PayPal stellt Dienstleistungen für Pornhub wegen Verstöße gegen Zahlungsgenehmigungen ein

Kurz zuvor hatte PayPal, einer der weltgrößten Online-Zahlungsabwickler, Mitte November 2019 seine Zahlungsdienstleistungen für Pornhub-Modelle eingestellt. Es wurde berichtet, dass PayPal das Geschäftsverhältnis mit der Webseite eingestellt habe, weil Pornhub einige Zahlungen ohne Genehmigung getätigt hätte.

Die Krypto-Community unternahm Versuche, die große Kryptowährung Bitcoin (BTC) als neue Zahlungsoption auf Pornhub zu erhalten. Die Pornhub-Modelle wissen nur wenig über Kryptowährungen. Einige Modelle erklärten sogar, sie wüssten nicht, was Krypto ist.

Fördert Pornographie die Kryptoakzeptanz?

Pornhub hat schrittweise daran gearbeitet, die Nutzung von Krypto auf seiner Plattform zu fördern. Im August 2019 schloss die Streaming-Webseite für Erwachsenenunterhaltung eine Partnerschaft mit PumaPay, um Zahlungen in Kryptowährung zu ermöglichen.

Im Jahr 2018 schloss die Webseite eine Partnerschaft mit der Kryptowährung Verge (XVG), um den Coin als Zahlungsmittel für Pornhub Premium und andere Pornhub-Käufe anzubieten. Wie Cointelegraph berichtete, ist der Kurs von Verge in die Höhe geschossen, kurz nachdem Paypal die Dienstleistungen für Pornhub im November einstellte.

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Monerium gibt E-Geld über Algorand-Blockchain aus

Der lizenzierte E-Geld-Emittent Monerium will das Blockchain-Protokoll Algorand im Jahr 2020 unterstützen. Die nicht-exklusive Partnerschaft der beiden Firmen wurde in einer Pressemitteilung am 21. Januar bekanntgegeben. 

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Monerium sein programmierbares E-Geld auf Basis des Proof-of-Stake-Protokolls Algorand herausgeben. Dieses wurde vom Professor und Turing-Preisträger Silvio Micali vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) geschaffen.

Reguliertes E-Geld auf der Blockchain

Monerium wurde im Jahr 2016 gegründet und wird von ConsenSys unterstützt. Das Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zwischen Fiat-Geld und Blockchains zu schlagen, indem es programmierbares, digitales Bargeld ausgibt, das sich auf den US-Dollar, Euro, britische Pfund und isländische Kronen stützt. 

Im Juni 2019 erhielt die Firma als erstes Unternehmen weltweit eine Lizenz von den isländischen Aufsichtsbehörden. Dabei wurde vor kurzem ein neuer europäischer Rechtsrahmen für Blockchain-gesteuerte E-Geld-Dienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum geschaffen.

Der Pressemitteilung zufolge kann das E-Geld von Monerium auf der Blockchain von Privatkunden und Unternehmen online gespeichert und abgewickelt werden, ohne dass dazu Bankinstitute oder Zahlungsanbieter benötigt werden.

In einer Erklärung sagte Sveinn Valfells, der Mitbegründer und CEO von Monerium, dass Monerium der Integration von Blockchains, die „Mainstream-Relevanz“ haben, Priorität einräume:

„Algorand bietet wchtige Funktionen, die man bei vielen gängigen Anwendungsfällen nutzen kann, darunter etwa staatenlose Smart Contracts und einen skalierbaren Proof-of-Stake-Konsens. Algorand hat sich pragmatisch und bewusst auf Blockchains für Mainstream-Anwendungen konzentriert. Gleichzeitig wollte das Unternehmen auch der Open-Source-Community treu bleiben.“ 

Algorand: Neues und aktualisiertes Protokoll  

Wie bereits berichtet, veröffentlichte Algorand im November 2019 ein Upgrade seines Protokolls. Damit können mehr Werkzeuge für dezentralisierte Anwendungen in Unternehmensgröße (Dapps) verwendet werden.

Das Upgrade konzentrierte sich auch auf die Entwicklung neuer, skalierbarer Blockchain-Lösungen für reale Anwendungsfälle, wie etwa die Vermögenswert-Tokenisierung.

Algorand hatte Mitte April sein öffentliches Testnet eingerichtet, um Feedback zum Protokoll einzuholen. Das Projekt hatte zuvor 66 Mio. US-Dollar aufgebracht und sein Testnet vor der öffentlichen Einführung einer kleinen Gruppe von Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

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Türkei: Konya entwickelt Krypto- und Blockchain-Lösungen für öffentliche Dienste

Konya, die Stadt aus der der weltberühmte Dichter Rumi stammt, kommt einem vielleicht nicht sofort in den Sinn, wenn man über Technik, insbesondere Blockchain und Kryptowährungen spricht. Konya ist nicht nur eines der wichtigsten kulturellen Zentren der Türkei, sondern auch für seine reiche Geschichte, seine prächtigen Moscheen und seine historischen Stätten bekannt.

Aber die anatolische Stadt hat dazu noch ihr „Wissenschafts- und Technologie-Tal“ unter der Leitung des Wissenschaftszentrums von Konya aufgebaut und ein Team eingerichtet, das Blockchain bei kommunalen Dienstleistungen anwendet. 

Der Bürgermeister von Konya Uğur İbrahim Altay hat während eines lokalen Smart-City-Kongresses in Ankara am 16. Januar bekanntgegeben, dass diese türkische Stadt nach Möglichkeiten suche, einen „City Coin“ zu entwickeln und ein Blockchain-basiertes Finanzökosystem um sie herum zu schaffen.

Cointelegraph sprach mit Dr. Ali Osman Çıbıkdiken, dem Leiter des Konya Science and Technology Valley, über den Fortschritt des sogenannten „City-Coin“-Projekts. Çıbıkdiken, der auch als Berater für mehrere Blockchain-Projekte, wie etwa TrueFeedBack tätig ist, sagte, dass das Team aus sieben Blockchain-Entwicklern zunächst damit begann, „nach Möglichkeiten zu suchen, die Blockchain-Technologie zur Finanzierung von Sozialprogrammen einzusetzen“.

Das Projekt ermöglicht der lokalen Regierung und anderen Beteiligten, den Reservefonds für Sozialhilfe auf der Blockchain zu verwalten. Die Stadt will innerhalb von sechs Monaten einen Prototyp starten und innerhalb eines Jahres in Betrieb gehen. Konya hofft, mit dem City Coin-Projekt ein globales Modell für Regierungen zu werden. Çıbıkdiken erklärte:

„Die Kryptowährung, die wir derzeit entwickeln, wird in sozialen Hilfsprogrammen, bei Aktivitäten kommunaler Unternehmen, im öffentlichen Verkehr und bei Umweltdienstleistungen eingesetzt werden. Dieses Blockchain-basierte lokale Ökosystem ist für die Bürger von Konya gedacht. Im Rahmen des Projekts soll auch ein Zahlungssystem entwickelt werden, das Krypto als Zahlungsoption in vielen kommunalen Dienstleistungen ermöglicht.

Blockchain-Lösungen für eine smarte Stadt

Die Stadt hat mehr als 2,4 Mio. Einwohner und damit genug Leute, um Blockchain in den öffentlichen Diensten in großem Umfang zu testen. Darüber hinaus hat Konya einen Vorsprung, wenn es um den Bereich Smart City geht. 

Laut einem detaillierten Bericht der Handelskammer von Konya hat die Stadt über 10 verschiedene Smart-City-Projekte: Von einem Zahlungssystem über die Nutzung kontaktloser Kreditkarten in öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zu einer Smartphone-Anwendung für e-Kommunaldienstleistungen.

Sie haben sogar eine App namens Mobile Mesnevi, das die besten Gedichte von Rumi in verschiedenen Sprachen aufzeigt. Der Blockchain-basierte City Coin könnte in Zukunft als Zahlungsmittel für öffentliche Dienstleistungen, wie etwa gemeinsam genutzte Fahrräder, smarte öffentliche Verkehrsmittel und Elektrobusse, angeboten werden.

Türkei: In Sachen Blockchain ganz vorne mit dabei

Nach der Ankündigung einer nationalen Blockchain-Infrastruktur hat die Türkei ihre Blockchain-Initiativen verstärkt. Das Land plant eine Digitale Lira im Jahr 2020 und die türkische Takasbank lancierte die Plattform BiGa Digital Gold. Damit bietet sie ein auf Blockchain-basiertes Goldtransfersystem für die Bankenbranche.

Das BlockchainIST Center, ein von der Universität finanziertes Zentrum in Istanbul, kündigte kürzlich an, Blockchain-Projekte der nächsten Generation auf der Plattform Ava des Cornell-Professors Emin Gün Sirer entwickeln zu wollen, wie Cointelegraph berichtete.

Die positiven Entwicklungen in der Türkei werden von den globalen Kryptobörsen zur Kenntnis genommen. Daher haben sie im Land lokale Filialen eingerichtet. Wie Cointelegraph im vergangenen Jahr berichtete, war Huobi die erste Börse, die das tat. Darauf folgte dann auch Binance. Kürzlich schloss sich Huobi der Blockchain Turkey Platform an, um mit dem lokalen Ökosystem bei Initiativen im Zusammenhang mit der Blockchain-Entwicklung zusammenzuarbeiten.

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Cardano hilft Usbekistan bei der Gründung einer Krypto-Arbeitsgruppe

Emurgo, das Förderprogramm der Cardano Blockchain, ist eine Kooperation mit der Regierung von Usbekistan eingegangen, um dieser beim Aufbau einer Arbeitsgruppe für die Regulierung von Wertpapier-Tokens (STOs) und den dazugehörigen Wertpapier-Token-Börsen (STXs) zu helfen.

Wie Emurgo in der entsprechenden Pressemitteilung vom 20. Januar schreibt, ist an der Partnerschaft neben der usbekischen Regierung auch die Kobea Group & Infinity Blockchain Holdings beteiligt, die der technologische Berater für das Projekt „Digitale Wirtschaft“ von Usbekistan verantwortlich ist. Gemeinsam wollen die drei Partner im Rahmen der Kooperation einen gesetzlichen Rahmen für „Security Token Offerings“ und „Security Token Exchanges“ schaffen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Emurgo und Kobea der Regierung beratend zur Seite stehen, was den Aufbau von Infrastruktur für Bankdienstleistungen im Bereich Digitale Vermögenswerte, Blockchain-Bildungszentren und weitere relevante Themenfelder angeht.

Tokenisierung des Aktienmarktes

Emurgo wird zudem prüfen, inwiefern die Cardano Blockchain in Usbekistan zum Einsatz gebracht werden kann. Außerdem soll die eigene Blockchain-Lehrplattform in die IT-Systeme der staatlichen Universitäten des Landes eingebunden werden, um dabei zu helfen, zukünftige Blockchain-Fachkräfte auszubilden.

Durch die Einführung von sogenannten „Security Tokens“, also Kryptowährungen, die Wertpapiere in einen Krypto-Token verpacken, strebt Usbekistan an, den heimischen Aktienmarkt transparenter und sicherer zu machen.

Die usbekische Behörde für Projektmanagement hatte kurz zuvor die Gründung eines nationalen Mining-Pools für Kryptowährungen angeschoben, um die Kräfte aller Krypto-Miner, die über das Land operieren, zu bündeln.

Damit will die Behörde dafür sorgen, dass die Mining-Branche möglichst effektiv, transparent und sicher ist. Dies soll wiederum bezwecken, dass der verwendete Strom möglichst effizient eingesetzt wird und dass das Land trotz der schlechten Grundvoraussetzungen ein attraktives Ziel für die Branche ist.

Gemischte Haltung gegenüber Kryptobranche

Obwohl sich Usbekistan also scheinbar für Kryptowährungen öffnet, hatte die Regierung bisher eine eher gemischte Haltung zu diesen. So hatte sie ihren Bürgern erst vergangenen Dezember verboten, Kryptowährungen zu kaufen.

Dieses Verbot kam für viele Beobachter überraschend, da sich das Land zuvor relativ offen für Digitalwährungen zeigte. Im September 2018 hatte die Regierung noch eine Absichtserklärung verabschiedet, um gesetzliche Rahmenbedingungen für Kryptobörsen, Krypto-Mining und Token-Verkäufe zu schaffen.

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Alethea startet dezentralisiertes Netzwerk für Deepfakes und synthetische Inhalte

Alethea AI startet ein dezentralisiertes Synthetic Content Network, um die Nutzung und das geistige Eigentum von KI-generierten Inhalten nach zu verfolgen. Das Unternehmen plant, eine große Auswahl an Inhalten anzubieten, darunter etwa Deepfake-Videos, bei denen die Gesichter getauscht wurden.

Alethea ist ein Produktionsstudio für KI-generierte Inhalte. Zuvor hatte dieses ein Video veröffentlicht, bei dem das Gesicht des Binance-CEO Changpeng Zhao in einer Martial-Arts-Situation gezeigt wird. Außerdem gibt es auch ein Video über den Klimawandel, das den negativen Ruf von Deepfakes infrage stellt.

Synthetische Inhalte werden oft kritisiert, weil sie möglicherweise einen Einfluss auf Falschnachrichten haben. Diese Videos verwenden KI-basierte Stimm- und Gesichtsrekonstruktionen, um realistisch aussehende Klone von Prominenten zu erstellen. Im Allgemeinen werden diese zwar nur für Memes verwendet, jedoch argumentieren einige Leute, dass sie auch zur Manipulation von Medien verwendet werden können.

Mit dem Synthetic Content Network versucht Alethea, einen Mechanismus einzuführen, um KI-generierte Inhalte eindeutig erkennbar zu machen und nur mit der Zustimmung der gezeigten Person zuzulassen.

Die Plattform verwendet Blockchain-Technologie, um Aufzeichnungen über Eigentum und Nutzungsgenehmigungen zu führen und um sicherzustellen, dass die Urheber die Rechte an der von ihnen verwendeten KI-Software besitzen. Das Netzwerk wird von Aletheas firmeneigenem Token betrieben, das Anreize für die verschiedenen Interaktionen zwischen den Teilnehmern am Ökosystem schaffen soll.

Neben dem Face-Swapping bei Deep Fakes möchte Alethea seinen Nutzern auch ermöglichen, auch andere Arten von Inhalten zu erstellen. Zum Beispiel könnten Fans eines bestimmten Prominenten Alethea dazu verwenden, um Videos von ihnen bei bestimmten Handlungen zu erstellen. Darunter etwa beim Tanzen, ein Buch lesen oder beim Halten von Motivationsreden.

Alle Videos, die mit Alethea erstellt werden, werden als Satire gekennzeichnet und mit Wasserzeichen versehen, um sie klar von wahren Inhalten abzugrenzen. Das Ziel des Projekts ist es, den Zugang zur KI zu demokratisieren und kreative Schöpfungen durch die Technologie zu ermöglichen, ohne dabei die Rechte der beteiligten Personen zu verletzen.

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Libra Association bildet neuen Ausschuss für technische Entwicklung

Die Libra Association – das interne Aufsichtsorgan der von Facebook Ende 2019 eingeführten namensgebenden Stablecoin – hat ein neues Komitee gebildet, das die technische Entwicklung des Netzwerks lenkt.

Laut einer Ankündigung vom 16. Januar hat die Libra Association für die Einrichtung des fünfköpfigen Technical Steering Committee gestimmt, dem führende Experten verschiedener Unternehmen der Fintech- und Blockchain-Branche angehören. 

Zu den Mitgliedern zählen: Calibra-Hauptproduktleiter George Cabrera III, Diogo Monica, Mitbegründer von Anchorage, Nick Grossman, CEO und Gründer von Bison Trails, Joe Lallouz, und Ric Shreves, Direktor des Mercy Corps für aufstrebende Technologien.

Um die technischen Aspekte der Entwicklung des Libra-Netzwerks zu überwachen, wird das Komitee den technischen Fahrplan für das Libra-Netzwerk leiten, Arbeitsgruppen bilden, um ausgewählte Forschungswege zu priorisieren, die Entwicklung einer Codebasis zu leiten und die Libra-Entwicklergemeinschaft generell zu entwickeln und einzubeziehen.  

In der Erklärung wird behauptet, dass die Einsetzung eines separaten Ausschusses mit dem Ziel des Libra-Projekts übereinstimmt, dezentralisiert zu sein und sich selbst, „unabhängig von der Kontrolle einer Organisation“, zu verwalten.

Der Ausschuss gibt bekannt, dass er sein Rahmenwerk für die technische Governance und andere relevante Dokumente bis zum Ende des ersten Geschäftsquartals 2020 veröffentlichen werden. 

Unabhängigkeit von einer Organisation 

Die Ankündigung von der Libra Stablecoin und dem Zahlungsnetzwerk durch Facebook sowie die entsprechende Calibra-Wallet im vergangenen Jahr sorgten in der Tech- und Kryptowährungs-Community für Aufsehen, während Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden weltweit keine Zeit damit verschwendeten, das Projekt zu hinterfragen. 

Die Vorgeschichte des Social-Media-Giganten mit Datenverletzungen und Missbrauch von Benutzerinformationen stand bei einigen Regulierungsbehörden im Vordergrund. Bei einer Anhörung vor dem Kongress der Vereinigten Staaten im vergangenen Sommer versicherte Calibra-Chef David Marcus den Gesetzgebern, dass Facebook keinen Zugang zu den Finanzunterlagen und -informationen der Libra-Nutzer hätte und dass diese Daten von den Nutzern der sozialen Plattform getrennt bleiben würden.

Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple – der Firma, die hinter dem XRP -Token – sagte, dass Libra wahrscheinlich nicht vor 2023 die behördliche Genehmigung erhalten wird, und erklärte, dass das Debüt der Stablecoin möglicherweise besser verlaufen wäre, wenn Facebook nicht an der Spitze des Projekts gestanden hätte. 

In der Tat haben sich die Aufsichtsbehörden mit der Klassifizierung des neuen Vermögenswerts auseinandergesetzt. Im November letzten Jahres hat der Gesetzgeber in den USA ein Gesetz verabschiedet, das die Coin nach dem Wertpapiergesetz regelt. 

Nach der Einführung der Gesetzesvorlage hat die Libra Association das Whitepaper der Coin aktualisiert. Die größte Änderung war die Abschaffung von Dividenden, die an diese frühen Investoren gezahlt worden wäre. Durch die Änderung wird nicht nur ein potenzieller Interessenkonflikt zwischen den Mitgliedern der Libra Association und den Endnutzern der Währung beseitigt, sondern es können auch Bedenken ausgeräumt werden, dass Libra als Sicherheit eingestuft werden könnte.

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Russland: Neuer Premierminister will digitale Wirtschaft fördern

Der russische Premierminister hat das Land dazu aufgerufen, die Entwicklung der digitalen Wirtschaft mit Vorrang zu behandeln.

Wie die inländische Nachrichtenagentur RIA Novosti am 16. Januar berichtete, hat Michail Mischustin, der kürzlich Premierminister wurde, einige wichtige Prioritäten für seine Amtszeit genannt und erklärt, dass institutionelle Reformen in Russland nötig seien.

Mischustin sagte, dass das Land moderne Informationstechnologien nutzen und eine nationale digitale Wirtschaft entwickeln sollte:

„Der Staat sollte eine digitale Plattform werden, die für die Leute geschaffen ist.“

Mischustin erklärte dies kurz nachdem die Regierung und der ehemalige russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew ihren Rücktritt bekanntgegeben hatten. Zu dieser Entscheidung kam es inmitten der Mitteilung des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die Bundesversammlung. Darin hatte er eine Reihe grundlegender Änderungen der Verfassung des Landes erläutert. 

Blockchain: Wichtig für große Firmen in Russland 

Große russische Firmen, darunter einige, an denen der Staat einen beträchtlichen Anteil hält, beginnen damit, die Blockchain-Technologie zu testen und in verschiedenen Bereichen anzuwenden.

Der nationale russische Energienetzbetreiber Rosetti hat im vergangenen Dezember damit begonnen, eine Blockchain-Lösung für Zahlungen im Stromhandel zu testen. Damit sollten Transaktionen zwischen Energieerzeugern, Lieferanten und Verbrauchern automatisiert und transparenter gestaltet werden.

Die größte Bank Russlands Sberbank, die überwiegend dem Staat gehört, hat im November letzten Jahres erstmals eine Blockchain-Lösung für Rückkaufvereinbarungen getestet. Die Bank hatte ein Patent für die Lösung erhalten, die mit Smart-Contract-Technologie Repo-Geschäfte zwischen Parteien automatisiert.

Wichtige Akteure aus dem Kryptowährungs und Blockchain-Bereich haben die Rolle Russlands bei der Förderung der Branche ebenfalls gelobt. Im vergangenen Jahr lobte der CEO der großen Kryptowährungsbörse Binance Changpeng Zhao die aus dem Land stammenden Programmierer und nannte Putin die einflussreichste Person in der Blockchain-Branche.

Russland noch ohne klare Krypto-Standards

Digitale Währungen in Russland haben immer noch keinen festen Rechtsrahmen, auf den sie sich berufen können. Es hat in den letzten Jahren zahlreiche Versuche gegeben, Kryptowährungen gesetzlich zu regulieren. Der russische Gesetzgeber wurde von Präsident Putin (zweimal) dazu gedrängt, einen Regulierungsrahmen einzuführen. Auch das örtliche Oberste Schiedsgericht und die Financial Action Task Force haben diesen dazu aufgefordert.

Im Mai 2018 wurde der Krypto-Gesetzentwurf mit dem Titel „Über digitale Finanzanlagen“ vom russischen Parlament verabschiedet, wurde aber aufgrund fehlender Definitionen für Schlüsselbegriffe wie Krypto-Mining, Kryptowährungen und Token schnell wieder in die erste Lesung geschickt.

Verbot von Krypto und Beschlagnahmung von Bitcoin

Darüber hinaus wurde im November 2019 öffentlich, dass Russland möglicherweise die Verwendung von Kryptowährungen zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen verbieten wolle. Die Presseabteilung der russischen Zentralbank kommentierte dazu: „Sollte ein gesetzliches Verbot von Kryptowährungen als Zahlungsmittel beschlossen werden, halten wir es für angebracht, diese Haltung zu unterstützen.“

Im selben Monat berichtete Cointelegraph, dass Russland plane, es der Polizei gesetzlich zu ermöglichen, das Unmögliche zu schaffen: eine Beschlagnahmung von Bitcoin (BTC).

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